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Cid), 9. Mai. Der Gesangverein Roth« cher Männerchor Cich beabsichtigt, am 20. und 21 Juni 1931 sein vierzigjähriges B e- festlich zu begehen. Die Jubiläumsfeier ......... bei Weihe einer neuen Fahne verbunden. Der Verein stand von 'Anfang an unter der musi­kalischen Förderung des in,wischen verstorbenen Nektars Roth, dessen Namen er auch trägt, und sicht zur Zeit unter der bewährten Leitung von Lehrer Karl Stein in Lich. Don den Gründern des Vereins leben heute nur noch der frühere Drl»- einnehmer Wilhelm Zimmer und das Ehren«

Mitglied Dr. Scho ad in Lich.

6. Aus dem mittleren Horlofftal, 6. Mai. Infolge der fast sommerlichen ODUtenmg ist das Getreide in den letzten Tagen förmlich in die Höhegeschossen". Beim Roggen brechen bereits die Aehren hervor. Stellenweise ist da- Wachstum der Frucht zu üppig, so daß man die Bildung von Lagerfrucht in g rost em Umfang befürchtet. Zahlreiche Landwirte sieht man Roggenacker grün a b f ü 11 e r n. Bei der Sommerfrucht sind vereinzelt starke Schöbt- gungen durch die Zritsliege feststellbar. Das Stecken der Spätkartoffeln ist nunmehr auch beendet, die Frühkartoffeln keimen bereit-. Ebenfalls beginnen die auf den Kern gesetzten D i ck w u r z aufzugehen. In den Gärten haben die Beerensträucher auherordentlich stark angeseht, obwohl erst das vergangene Jahr ein reiches Beerenjahr war. Die Weinstöcke an den Häusern find diesmal ohne jeden Schaden durch den Winter gekommen und treiben jetzt aus.

Kreis Schotten.

s Schotten, 7. Mai. Das Ort -kar teil Schotten de- Deutschen Beamten­bundes feierte am Samstagabend sein 10. Stif­tungsfest. Der Borsitzende, Lehrer Blei, be­grüßte die zahlreich Erschienenen, wieS aus die Bedeutung des Kartells hin und schloh seine An­sprache mit einem Hoch auf das deutsche Vater­land. Bürgermeister Menge! überbrachte die besten Wünsche der Stadt. IustizinspektorKre­tz e I hielt die Festrede, die einen Rückblick über die Entwicklung der Organisation de» Deutschen Beamtenbundes enthielt. Borträge einer Streich­kapelle und verschiedene andere Dorträge ver­schönten die Feier.

cP Gedern, 5. Mai. Die hiesig« Freiwil­lige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz (gegründet 1928) hielt dieser Tage unter der Leitung des Kolomrenvorsihenden, Dekan Widmann, ihre Frühjahrsversammlung ab. Rach Bekanntgabe der Einladung zu dem am 11. Mai in Friedberg stattfindenden Oberhessi- schen Kolonnentag wurde beschlossen, sich an t> e'ee Tagung zu beteiligen. Weiler nahm die Ber- famnilung Kenntnis von der Einladung der Ko­lonne Gonsenheim-Mainz zu ihrem 25. Jubiläum. Zweck Regelung der Stellung von Sanitäts- mannschasten bei F u ß b " l l w e 11 s p i e - l e n beschloß man, mit dem hi» i5*n Fußballklub .Alemannia" in Derbindung zu treten. Rach Be­sprechung interner Kolonnenangelegenheiten dankte der Dorsihende dem Kolonnenarzt Dr. B ach , der in uneigennützigster und erfolgreichster Weise die Uebungs- und Unterrichtsstunden deS letzten Winters geleitet hatte, für seine erfprief^ lich« Tätigkeit. Allgemein wurde bedauert, daß die edlen Bestrebungen der Kolonne leider bei der hiesigen Bevölkerung sehr geringem Interesse begegnen. ________________

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daß sie ihr« Haseräckcr wieder umvslügen m2s- en, ba ber Drahtwurm verheerend Zerstörua» |en angeNchtet hat. Die Hederichplage ist durch rühzeitiges (Singreifen fast überall behoben, be­legen gibt es im Wintergetretde zahlreiche Distelv, )ie zur Zeit ausgestochen werden müssen. Der Stand der Obstbaumblüte läßt sich jetzt über- chaucn. Die Acpfel blühen zum Teil recht jut, merkwürdigerweise aber gerade unempfindliche Sor­ten, wie Schasnase usw. fast gar nicht Die Bir­nen zeigen ebenfalls, bis auf einige Ausnahmen (Pastorenbirne und Langstiel), sehr wenig ® l ü- tcn. Allgemein gut blühen die Skinobftbäumt, davon Pflaumen und Mirabellen sogar sehr gut Ueberall sieht man die Baumwärter an der Arbeit, um schlecht tragende und ungeeignete Apfel- und Birnbäume mit den sog Normalsorten umzupsrop-

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heißt in unseren Cigarettenfabriken OVA-MÄDCHEN denn ihre Cigarette ist die REEMTSMA CIGARETTE

Aus ber provinzialbauptsiadt

Gießen, den 10. Mai 1930.

Vogelzug von der Lahn zum Kongo.

Die deutschen Dogeiwarten Helgoland und Rossitten Icnnzeichnen alljährlich viele Zugvögel mit numerierten Fuhringen zur Erforschung der Wanderungen dieser Tiere. Seitdem die Dagel­warte Helgoland in Franksurt-Fechenheim (für denUntermain") und inMarburg/Lahn" (für die übrige Provinz Hessen-Rassau und Kreis Wetzlar) Zweigbermgungsstellen geschaffen hat,die nach einheitlichem Plan arbeiten ünd im ganzen Gebiet viele alte und junge Mitarbeiter haben, erhöhte sich die Zahl derberingten" und auch der zurückgemeldeten Böget beträchtlich. Davon legt ein von Dr. S u n k e 1 herauSgegeben^ Hclt Der Dogelring" Zeugnis ab, das einen Bericht Über die bisherigen Beringungsergebnisse der Zweigstelle Marburg gibt. Auch der neueste Be- richt der Vogelwarte Helgoland bringt einen Ringvogelwiek^rsund von ungeheurem Wert. Endlich einmal die Rückmeldung einer deutschen Schwalbö aus dem fernen SüdenI": eine in un­serem Gebiet (Wetzlar) am 6. August 1927 beringte Rauchschwalbe wurde im Rovember als erste europäische Schwalbe im fernen Afrika (Franz-Kongo) wieder festgestellt. Dar- auf hin hat die Zweigberingungsstelle ihre Mit­arbeiter zur eifrigen Fortführung der Schwa Iben- beringung auf gefordert und bittet auch andere Naturfreunde um Beteiligung am Beringen von Schwalben und anderen Vögeln (Ringe kosten­los!). Roch einige andere Ergebnisse .brachte die letzte Zeit: ein im Frühjahr 1929 bei Mar­burg beringtes Blaukehlchen stellte sich dort 1930 wieder ein; ebenso werden alljährlich durch plan­mäßiges Fangen die Ankunfts- und Abzugsdaten von Rohrsängern, Rotkehlchen u. a. festgestellt, selbst über den strittigen Zug von Meisen liegen endlich Ergebnisse vor: Zug einer Blaumeise von Dreisbach (Kr. Wetzlar) nach Mayen und einer Kohlmeise von Arzbach bei Bad Ems nach Darm­stadt. Eifrige Weiterarbeit wird weitere Gr- gebniffe erzielen, die so wichtig und erfreulich sind wie der Nachweis de« Schwalbenzuges von der Lahn zum Kongo!

Deu ts chna ti onale Dolkspartei. Man schreibt uns: Am Montag hielt die Orts­gruppe Gießen im Beisein des neuen Provrnz- Dorsitzentzen der Partei, Rentamtmann S ö l l - ner (Lauterbach), eine gut besuchte Mitglieder­versammlung ab Als Redner stellte sich der neue Landesgeschäftssührer, Herr von Schil­ling, vor Er schilderte zunächst kurz seinen eigenen Lebensgang, der ihn schon vor dem Kriege weit in der Welt herum und dabei viel­fach auch in engste Berührung mit verantwort­lichen Stellen unserer auswärtigen Politik ge­bracht bat An Hand einer Reihe von selbst­erlebten Beispielen zeigte er, wie kurzsichtig da­mals schon unser Auswärtiges Amt eingestellt war, wie es deshalb auch einen_ Mißerfolg nach dem anderen hatte. Die während des Krieges gemachten Fehler, die er teilweise auch unmittelbar au beobachten Gelegenheit hatte, kann man fast nicht mehr auf zählen. Durch sie allein, durch daS vollständige Derfagen unserer poli­tischen Führung, haben wir den Krieg verloren. Die bisherige auswärtige Nachkriegspolitik war- pm nichts besser, sie segelt bis heute in ganz sozialistischen Anschauungen. Bei einer energischen und tatkräftigen auswärtigen Po­litik, die die sofort nach dem Kriege einsetzende Rivalität unter unfern Gegnern auszunutzen ver­stand, hätten wir einen ganz anderen Friedens- Vertrag haben können. Locarno und Thoiry waren absolute Fehlschläge. Der Eintritt in den Völker­bund hat uns bisher nicht einen einzigen prak­tischen Nutzen gebracht, dagegen eine ganze Reihe von Nachteilen. And in gar nicht langer Zeit wird das deutsche Volk über den Voung-Plan dasselbe Urteil fällen, wie über den Versailler Vertrag Der Redner kam dann auf die Vor­gänge in der eigenen Partei zu sprechen. Diese kann man nur verstehen, wenn man sich die Absichten der Mittelparteien vor Augen hält. Deren Ziel war und ist die Sprengung der ihnen äußerst unbequemen deutschnationalen Dolkspar­tei. Durch die Hereinnahme von Schiele, der ohne Wissen der Parteileitung mit Brüning verhandelte, in daS Kabinett wollte man der D. N. D. P. die Landwirte abspenstig machen.

Hugenberg hatte zunächst ble Absicht, die neue Regierung unbedingt zu stürzen, da er sie als links orientiert betrachten mußte. Die durch Schiele beeinflußten landwirtschaftlichen Abge­ordneten der Partei glaubten jedoch, mit der Regierung Brüning die Landwirtschaft retten zu können, sie wollten ihr jedenfalls zunächst Oie Möglichkeit dazu nicht nehmen. Daraufhin stellte Abg Oberf obren im Auftrage Hugen- borge an Brüning einige ultimative Forderungen für die Rettung der Landwirtschaft, die weit über die Forderungen Schieles an die Regierung hin- ausgingen Die Regierung nahm alle an. Darauf stimmte nun auch Hugenberg für die Regierung, um diese zu zwingen, ihre Zusagen einzulösen. Gegen die neuen Steuergesetze solle jedoch die Opposition weiterhin ausrechtcrhalten bleiben. Die Regierung holte nun zu einem neuen Schlage gegen Die Partei aus Sie schasste das sog Junktim" zwischen Agrar- und Steuergesetzen mit der gar nicht ernst gemeinten Drohung, bei Ablehnung der Eteuergesetze den Reichstag auf­zulösen Jetzt hatten die landwirtschaftlichen Ab­geordneten der Partei wieder Besorgnisse um Die Agrargesetze, und die Hälste der Fraktion stimmte nun auch für die 0teuergefetje. Die Regie­rung hatte damit ihr Ziel erreicht, sie war ge­rettet, und die neuen Steuern waren bewilligt. Der zusammengerusene Parteivorstand bedauerte die Spaltung Der Fraktion und gab seiner Er­wartung Ausdruck, daß von jetzt ab die Einheit­lichkeit in der Fraktion gemäß den Richtlinien des Parteivorstandes gewahrt bleibe. Da ein Teil der Fraktion mit dieser Entschließung nicht einverstanden war, sollen jetzt die Landesver­bände die Entscheidung treffen. In der ein- fetzenden lebhaften Aussprache stellten sich fast alle Redner hinter Dr. Hugenberg, besonders auch der Vertreter der Arbeitergruppe. Die Ver­sammlung faßte einstimmig eine Entschließung, in welcher die Politik des Parteivorsitzenden durchaus gebilligt und die Erwartung ausge­sprochen wurde, daß die Reichstagsfraktion die unbedingt notwendige Einigkeit in ihren Reihen baldigst wieder herstelle.

** Amöneburger Freiltchtspiele. Man schreibt uns: Die Vorbereitungen zu dem Festspiel Die Nibelungen" von Hebbel sind im vollsten Gange. Die herrliche Naturbühne wird durch den künstlerischen Aufbau der Guntherburg und des Wormser Domes sowie der Flammenburg der Isen- landkönigin in Einklang mit der Idee des Stückes gebracht, lieber 100 Mitwirkende sind in dem Stuck beschäftigt. In (Erinnerung an die Ausführungen der Amöneburger HeimatspieleWieland der Schmied" usw. dürften geradeDie Nibelungen" viele. Fest- besucher anregen, auch diesmal die Amöneburg auf­zusuchen. Nach allen Richtungen hin ist für gute Eisenbahn., Post, und Privatautooerbindung ge­sorgt. Vom Bahnhof Kirchhain ist ein Zehnminuten, dienst für Postautoverbindung hin und zurück ein­gerichtet. Die Aufführungen finden statt am Himmel- sahrtstage, am l.Iuni, an den beiden Pfingsttages und am 15. Juni. Näheres wird im Anzeigenteil noch bekanntgegeben.

Oberbeffen.

Verabschiedung des Bad-Nauheimer Voranschlags.

4 Bad-Nauheim, 9. Mai. Der ftä b- tif d)c Doranschlag für bas Rj. 1930, dessen Endziffern wir bereits veröffentlicht haben, wurde in der Schlußabstimmung fast einstimmig ge­nehmigt. Die Anträge auf Steuersen­kung die von ber Wirtschastspartei eingebracht waren, würben abgelehnt. Es bleibt bei den vorjährigenSteuersähen. Der Dor­anschlag schließt ohne Fehlbetrag ab

Heffenbund

der Kreisverbindung Oberhesien.

00 Klein-Linden, 5. Mai. Die Kreis- Verbindung Oberhesfen des Hessen- b u n d e s, berbem Reichsverbanb ber evangeli­schen Iugenbbünbe Deutschlanbs angegliebcrt ist, hielt am Samstag unb Sonntag unter starker Beteiligung ber hiesigen Kirchengemeinbe in unserem Dorfe, verbunden mit dem Iahresfest ber hiesigen Iugenbvereinigung, ein Treffen ab.

Schon am Samstagnachmittag trafen bie Mit­glieder ber benachbarten Bünde ein. Die jungen Burschen bezogen am Abend an einem land­schaftlich wunderbar gelegenen Platz am Allen- borfer Wälbchen, ben bie Gemeinbe Allenborf

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an der Lahn in dankenswerter Weise der Jugend überlassen hatte, ein Zeltlager. Missionar Jürgens, Arheilgen, der Führer bes Hessen- bunbes. eröffnete mit herzlichen Begrüßungs- Worten bas Zeltlager unb wies auf ben edlen Zweck ber Veranstaltung hin, der darin besteht, die Jugend auf evangelischer Grundlage zu echter Kameradschaftlichkeit, Ordnungssinn und freiwilli­gem Unterorbnen zu erziehen. In ber folgenden Führerbesprechung wurde über den Neu­aufbau ber Gruppenarbeit beraten. Auf (Bibel- unb Lebenskunde, Volks- und Heimatgeschichte muh die Arbeit in den Bünden aufgebaut werden, unb Zucht unb Orbnung finb bie Orunbbcbingun- jen, ohne die eine ersprießliche Arbeit unmög- ich ist. In den anschließend ftattfinbenben Gruppenverfammlungen würben bie Mitglieder mit dem Ergebnis der Führer- besprechung bekannt gemacht. Währenddessen war ein großer Holzstoß, den die Klein-Lindener Jugend in der Woche vorher zusammengetragen hatte entzündet worden, und unter Gesang der Jugend loderten die weithin sichtbaren Flammen gen Himmel empor. Rach einer kurzen Andacht bezogen die Jugendlichen ihre Zelte, um sich zur Ruhe zu begeben.

Den Eonntagvormittag eröffnete eine Morgen- wache, die der hiesige Ortsgeistliche, Pfarrer Bremmer, abhielt. Rach gymnastischen Hebun­gen, von Mitglied Herzberg, Butzbach, ge­leitet. begaben sich die Teilnehmer in das Dorf, um die Einwohner mit Kurrendesingen zu begrüßen. Im überaus stark besuchten Fcst- gottesdienst in der festlich geschmückten Kirche sprach Missionar Jürgens über das Bibel­wort aus Apostelgeschichte 4,1720 und ermahnte bie Iugenb zu mannhaftem Bekenntnis ihres christlichen Glaubens. Rach gemeinschaftlichem Mittagessen bas in ber Lagerküche zubereitet worben war, marschierte unter Begleitung deS hiesigen Posaunenchores ein Festzug burch unser Dors. Es beteiligten sich baran bie Iugenbünde von Lang-Göns, . Friebberg, Robheim v. b. H., Wetzlar, Butzbach, Gießen (Petrus-, Wartburg- gemeinbe unb bie B. K.-Iugend) unb Klein- Linden Im schatttgen Walbe hielt Pfarrer Becker, Gießen, einen Vortrag über bas Augsburger Bekenntnis, besten 400. Ju­biläum in biefem Jahre in ber evangelischen Christenheit gefeiert wirb. Der Rebner ermahnte die Jugend, treu zum evangelischen Glauben zu stehen und dem Losungswort beizupflichten: Auch ich will meinen Christus mitbekennen." Run folgte ein Laienspiel ber Klein-Lin- bener GruppeKönig Drosselbart" von Delhaes, in bem gezeigt wurde, wie Hochmut vor dem Fall kommt uno burch Liebe übertounben werden kann. Mädchenchöre, ein gemischter Chor ber Klein- Lindener Gruppe unb Tanzreigen ber männ­lichen unb weiblichen Iugenb füllten ben Nach­mittag aus. Pfarrer Bremmer als Führer ber hiesigen Gruppe nahm noch bie Aufnahme von neukonfirmierten Knaben unb Mäbchen in den Bund vor und überreichte den Mädchen, bie ihr Probejahr zurückgelegt hatten, Broschen mit bem grünen Kreuz und den Burschen Eichen- kreuznadeln In der Schlußfeier sprach Pfarrer Bremmer über das Wort aus Offenbarung 19,7.Lastet uns freuen unb fröhlich fein unb ihm bie Ehre geben. Den Schluhgruß bes Dunbeswarts:Gott mit euch'" beantwortete bie Jugend mit dem Gruß:Gott mit btr!. unb damit hatte bie Feier ihr Enbe erreicht. Ge- fchlossen marschierte bie sangeSfrohe Iugenb zum Gießener Bahnhof, um mit ben Zügen In bie Heimat zurüc^ukehren.

Landkreis (Rieften.

' Großen-Linben, 10. Mai. Am Sonntag, 11. Mai, tagt in Großen-Linben berChrist­liche Iugendbund von Hessen". Nach ber Crlebigung innerer Angelegenheiten finbet um 14.30 Üfjr im Saal ber Christlichen Gemein­schaft unb in den dahinterliegenben Gärten ein öffentliches Fest mit größerem Programm statt. Mehrere auswärtige Rebner haben ihr Erscheinen zugesagt. Gesangchöre wirken mit, sowie ein Bläserchor von etwa 80 Mann. Der Eintritt ist frei Wan beachte bie heutige Anzeige

! Aus dem südlichen Kreise Gießen. 9. Mai Die Frühjahrsarbeiten der Landwirte sind nahezu vollendet, tue Kartoffeln alle gesetzt. Die Winterfrucht ist durch das warme Wetter der vorigen Woche stark gewachsen und steht fast allent­halben sehr gut. Leider ist dies bei der Frühjahrs- saat nicht immer der Fall. Diele Landwirte klagen,

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