Ausgabe 
10.4.1930
 
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Donnerstag, 10. April 1930

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheften)

Nr 85 Drittes Blatt

Wirtschaft

Daten für Freitag, 11. April.

1825: der Sozialist Ferdinand Lassalle in Breslau geboren (gestorben 1864); 1921: die Kaiserin Auguste Victoria in Haus Doorn in Holland ge­storben.

Wechseln am 31. Dezember 1929 belaufen sich auf 219 693.11 Ml. in 182 Abschnitten. Dre De- schäftsguthaben sind um 11 525,51 Mk. gestiegen auf 91 251,88 Mk. und unter Berücksichtigung der für dieses Jahr vorgeschlagencn Zuwendungen betragen die Reserven 70 000 Mk., so das) sich unser eigenes Vermögen auf 161 251,88 Mk. be­läuft. Unter Hinzurechnung der Haftsumme mit 716 000 Mk. weisen die Garantiemittel unseres Instituts 877 251,88 Mk. auf.

Der Reingewinn beträgt 26 233,10 Mk. Wir schlagen vor, den Reingewinn wie folgt zu verteilen: 10 Prozent Dividende auf 78 953 Mk. dividendenberechtigte Anteile, 8 Prozent Zinsen aus die im Laufe des Geschäftsjahres eingezahl- ten Anteile, Zuschrift zur Hauptreserve 3860 Wk.. zur Spezialreservc 4000 Mk.. zur Hausrucklage 1000 Mk., zum Pensionsfonds 3000 Mk., Aus­wertung der Geschäftsanteile 615 Mk., Auf­wertung der Spareinlagen 2385 Mk., Vergütung an Aufsichtsrat und Vorstand 1350 Mk., Vor­trag auf neue Rechnung 1907,80 Mk. Der Mit­gliederbestand betrug am l.Ianuar 1929 623, Zugang neuer Mitglieder 23; es schieden aus: freiwillig 17, durch Ausschluß 3, durch Tod 5, zusammen 25; Mitgliederbestand am Schlüsse des Geschäftsjahres 621.

Schweinemarlt in Gießen.

Der gestrige Schweinemarkt war ins­gesamt mit 274 Stück Ferkeln, Läufern und Ein­legern beschickt. Sehr zahlreich war der Auftrieb von feiten der Landwirtschaft. Der Handel war ziemlich flott, so daß fast kein Ueberstand ver­blieb. Dezahlt wurden für Ferkel, sechs bis acht Wochen alt, 38 bis 47 Mk., acht bis dreizehn Wochen alt, 45 bis 55 Mk.. Läufer 50 bis 70 Mk. je nach Stärke, Einleger wurden von 90 bis 105 Mk. das Stück gehandelt. Der nächste Markt findet am 7. Mai statt.

Sastenilassung gegen 100 000 M. Kaution

WSR. Frankfurt a. M., 9. April. In der F a v a g s a ch e hat der Untersuchungsrichter im Einverständnis mit der Staatsanwaltschaft un­geordnet, daß die Angeschuldigten Becker und Dr. K i r s ch b a u m gegen Sicherheitslei­stung in Höhe von j e 100000 Wk. und bei Erfüllung einer Reihe anderer Auflagen von der weiteren Untersuchungshaft verschont werden.

Verkehrswesen lagen gedrückt Renten waren leb­hafter. Besonders Reubesitzanleihe waren gefragt und fester. Im Verlaufe lagen Aku auf Abgaben der Baisicpartei 1,5 Proz. schwacher, so daß der anfangs erzielte Gewinn wieder verloren ging. Die anderen Märkte lagen aber trotzdem unverändert freundlich. 3nt allgemeinen traten gegen Anfang erneute Besserungen bis i u 1 Proz. ein. Farben waren lebhafter gebaut delt, während im übrigen daS Geschäft ziemlich still blieb. Am Geldmarkt war der uati für TageSgeld auf 4 Proz. erhöht Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1890. gegen Pfund 20.379, London gegen Kabel 4 86475, gegen Paris 124.2150, gegen Mailand 92.79, gegen Madrid 38.65, gegen Holland 12.1090, gegen Schweiz 25.0960.

Berliner Börse.

Bottöbank Büdingen.

Die Volksbank Büdingen e. G. m. b. H. veröffentlicht soeben zu der am 12. April statl- findenden 5 2. ordentlichen Generalver­sammlung den Rechenschaftsbericht des Vor­standes über das Geschäftsjahr 1929. Dev Vorstand teilt darin u. a. mit, daß die Volksbank im Rahmen ihres Geschäftes und unter Berück­sichtigung der geforderten Sicherheiten den Kre­ditgesuchen der Mitglieder gerecht werden konnte. Ser Umsatz auf der einen Seite des Haupt­buches betrug im Iahre 1929 rund 23 217 428 Mk. gegen 19 300 653 Mk. Die Bilanzsumme überschritt die Million: im Iahre 1929 gleich 1 060 016,76 Mk. gegen 934 867,59 Mk. 'm 1928. Weiter wird in dem Bericht u. a. ausgeführt: Trotz der herrschenden ungünstigen Geldverhält­nisse sind wir mit dem Zuwachs der Sparein­lagen recht zufrieden. Die Spareinlagen haben sich wiederum um 102 663,34 Mk. auf 484 954,92 Mark erhöht und verteilen sich auf 491 Spar­bücher. Die Kreditoren mit 358 Konten sind auf 233 908,06 Mk. gestiegen. Die Debitoren belaufen sich auf 712 588,11 Mk. Dazu kommen noch Stück 28 Vorschüsse auf Sola-Wechseln im Gesamtbeträge von 6400 Mk. An Schecks und Einzugswechseln wurden 3841 Stück im Betrage von 954 460 Mk. hereingenommen, im Diskont­geschäft waren es 2398 Abschnitte im Betrage von 1 646 276 Mk., zusammen 6239 Stück gegen 4757 im Vorjahre im Gesamtbeträge von 2 600 736 Mark gegen 2 385 073 Mk. in 1928. Der Wechsel- bestand am Ende des Iahres beträgt 98 488.69 Mark. Die Giro Verbindlichkeiten unserer Kundschaft verteilen sich wie folgt: 54 Giro- frebitc bis zu 1000 Mk., 23 bis zu 5000 Mk., 4 bis zu 10 000 Mk., 6 über 10 000 Mk. Die Giroverbindlichkeiten aus weiter begebenen

Entlastung her Reichsbonk.

Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 7. April hat sich in der verflossenen Vankwoche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks. Lombards und Effekten um 168,4 Mill, auf 2193,6 Will. Mk. verringert. Im einzelnen haben die Bestände an Reichsfchahwechseln um 2,4 Mill, auf 17,1 Will. Mk. zugenommen, die Bestände an Han­delswechseln und »Schecks um 25,7 Will, auf 2027 0 Will. Mk.. und die Lombardbestände um 145,0 Mill, aus 56,3 Mill. Mk. abgenommen.

An Reichsbanknoten und Renten^- bankscheinen zusammen sind 264,4 Will. Wk. in die «assen der Bank zurückgeflossen. Der Um­lauf an Reichsbanknoten hat sich um 238,2 ulun. auf 4567,4 Will. Mk., derjenige an Rentenbank. Meinen' um 26,2 Mill, auf 336,1 Mill. Mk. ver­ringert. Dementsprechend haben sich die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 45,4 Mili. Mk. erhöht. Die fremden Gelder zeigen mit 519,4 Mill. Mk. eine Zunahme um 62,9 Mitt. Mk.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen haben sich um 12,2 Mitt, auf 2894,7 Mitt. Mk. erhöht. Irn einzelnen haben die Goldbestände um 48,5 Mitt, auf 2544.4 Mitt. Mk. zugenommen, die Bestände an deckungs­fähigen Devisen um 36,3 Mitt, auf 350,3 Mitt. Mark abgenommen.

Die Deckung der Roten durch Gold al­lein erhöhte sich von 51.9 Prozent in der Vor­woche auf 55,7 Prozent, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen von 60 Prozent auf 63.4 Prozent.

Besserung der Arbeitsmarktlage.

Dem Bericht der Reichsanstalt für Arbeitstier- mittlung und Arbeitslosenversicherung für die zweite Marzhälfte zufolge hat sich die Frühjahrs- belebung auf dem Arbeits markt weiter durchgesetzt und gegenüber der Erleichterung in der ersten Märzhälfte weiter verstärkt. Die Zahl der Hauptunterstützungsempfänger betrug am 31. März in der Arbeitslosenversicherung 2 053 387, das bedeutet gegenüber dem 15. März eine Ab­nahme von 204326 und in der Krisenunterstützung 293 710, was eine Zunahme von 7298 gegenüber dem 15. März bedeutet. Die Gesamtzahl der Haupt- unterstützungsempfänger betrug mithin, nach den Vormeldungen der Landesarbeitsämter, am 31 März 2 347 077, das sind 256 000 mehr als im Vorjahre.

Fusionsverhandlungen Preuh. Centralboden- Deutsche Grundkre­dit b a n l. Wie WTB..Handelsdienst erfährt, haben sich die Fusionsverhandlungen zwischen der Preußischen Centralbodenkredit- und Pfand­briefbank und der Deutschen Grundkreditbank. Gotha, zu einem Fusionsangebot der ersteren Dank verdichtet. Für den Umtausch der Aktien wird entsprechend dem Kursstände das Verhält- | nis von 2:3 in Frage kommen.

Abschlüsse i in Kreuger-Konzern. Der Nettogewinn der Strenger & Toll A. B., Stock­holm für 1929 beläuft sich auf 27,12 (19,85) Mill. Str. Das Direktorium schlägt der G.°V. vor, für die alten Aktien, deren Nennwert 65 Mill. Str. aus­macht, und für die Teilschuldscheine (Participating Debentures) eine Dividende von 30 (25) v. H. und für die neuen Aktien, deren Nennwert 11 Mill. Kr. ausmacht, 5 v. H. auszuzahlen. 20,15 Mill. Kr. sol­len vorgetragen werden. Insgesamt werden der G.-V. 40,20 Mill. Kr. zur Verfügung gestellt. Von den verschiedenen Gesellschaften an denen Kreuger 8- Toll interessiert ist, schlägt die N.V. Financieele Maatschappij Kreuger 8- Toll eine un­veränderte Dividende von 15 v. H. vor. Die Trafi- kaktiebolaget Gaengesberg-Oxelloesund beantragt 15 v. H. gegen 5 v. H. im Vorjahre, als ihre Tätigkeit durch den langwierigen Streik gehemmt war. Die Svenska Taendsticks A. B. schlägt für 1929 eine un­veränderte Dividende von 15 v. H. vor. Bei der Svenska Cellulosa A. B. werden 1930 und 1931 keine Dividenden ausbezahlt, da die Gewinne zur Amortisierung und für Organisationskosten auf­gewandt werben. Das vereinigte Gewinn- und Ver­lustkonto der Kreuger & Toll, N D. Financieele Maatschappij Kreuger 8: Toll und Swedish-Ameri- can Investment Corporation ergibt einen Gewinn von 108,56 Mill. Kr. Nachdem von dieser Summe die Zinsen für die Teilschuldscheine (Participating Debentures) abgezogen sind, verbleibt ein Netto­gewinn von 80,71 Mill. Kr.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. W.. 10. April. Tendenz: Freundlich. D:e Ten^^" war heute auf Hoff­nungen einer bald gen Verständigung der Regie­rungsparteien hinsichlttcy Steuerprogramms freundlich. Die Kulisse schritt zu Rückdeckungen, dvch konnte das Geschäft kein größeres Ausmaß annehmen, da der Ordereingang von Publikumsseite sehr bescheiden blieb. Die festen internationalen Börsen und die weitere Verflüssi­gung des Geldmarktes, in dessen Zusammenhang mit baldiger Diskontsenkung einzelner Länder gerechnet wird, stimulierten. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit und der ziemlich optimistische Bericht der Dresdner Bank über die Wirtschafts­lage und den Kapitalmarkt fanden ebenfalls re­gere Beachtung. Das Geschäft konnte aber trotz­dem nur in Spezia1werten größere Form annehmen, bei denen sich Gewinne bis zu 2 Proz. ergaben. Lebhafteres Geschäft bestand am Kalimarkt für Aschersleben, die 5 Prozent höher eröffneten. Am Elektromarkt traten Schuckert mit plus 2 Proz. mehr hervor. AEG. gewannen 1,5 und Siemens 1 Proz. Am Chemie­markt kam nur in Farben eine Grstnotiz zustande, die 1,25 Proz. fester lagen. Am Kunstseidemarkt waren Demberg auf Gewinnmitnahmen 3 Proz. schwächer. Für Aku erhielt sich dagegen Interesse mit plus 1,5 Proz. Deutsche Linoleum konnten mit plus 2,5 Proz. etwas hervortreten. Am Montanmarkt war die Umsatztätigkeit sehr gering. Phönix waren leicht erhöht. Don Schiffahrts­aktien gewannen bei etwas lebhafterer Rachfrage Hapag und Rordlloyd bis zu 1 Proz. A.-G. für

Derlin. 10. April. Schon zu Beginn der heutigen Börse zeigten einige Spcztal- werte recht feste Tendenz. rcc*)* nct nach dem gefundenen Steuerkompromih mit einer baldigen Einigung der Parteien. Wan verwies auf die international leichten Geldmarkt­verhältnisse. die weitere Diskontsenkungen m den Bereich der Möglichkeit ziehen, diskutierte den erfreulichen weiteren Rückgang der Arbeits­losigkeit in der zweiten Rsärz-Wochc, und war aiich mit dem ersten Dedi-Bank-Abschluß nach der Fusion durchaus zufrieden. Ein Wirtfchafts- bericht der Dresdner Bank erwartet eine Kon­junkturbelebung, und auch sonst lagen eher gün­stige Meldungen vor. Die Zurückstellung der Stickstoffpläne bei der Gelsenkirchener Bergwerks A.-G. wurden besonders für Farben günstig kommentiert, und bei Aku sind die Dividende- Hoffnungen wieder auf 6 Prozent angekommen. Vor allem bewirkte aber die Reform in der italienischen Kunstseideindustrie für diesen Markt größeres Interesse. Im allgemeinen waren die Rückgänge nicht groß, und die Stimmung war als freundlich zu bezeichnen. Von einer nennenswerten Zunahme der Publikumsbeteili- gung war noch nichts zu spüren, nur das Aus­land interessierte sich für seine alten Favoriten etwas. Bis zu 5 Prozent eröffneten Spritaktten, Polyphon, Svenska. Bergmann und die Kal,» afticn. Montanwerte lagen eher vernachlässigt. Auch Elektrowerte eher ruhiger. Dagegen blie­ben Schiffahrtsaktien gefragt, und Hansa zogen um 2 Prozent an. Deutsche Anleihen uneinheit­lich. Ausländer waren wenig verändert. Der Pfandbriefmarkt war ft UL Der Geldmarkt war unverändert leicht. Rach den ersten Kursen war die Tendenz nicht ganz einheitlich. Vom Kasi- markt ausgehend setzte sich später allgemein eine Befestigung durch. Auf die heute nachmit­tag ftattfinöenoen Aufflchtsratsfitzungen in der Kaliindustrie, in denen glänzende Abschluß - ziffern bekannt werden sotten, zeigte die Speku­lation an diesem Markt, zumal eine Großbank als Käufer auftrat, vermehrtes Interesse. Salz­detfurth, Aschersleben, und Westeregeln zogen daraufhin um weitere 3 bis 6 Prozent an. Auch die an den unnotierten Märkten gehandelten Winterhalle profitierten von dieser Bewegung und überschritten die 200 Prozent-Grenze. Ein am Kunstseidemarkt einsehender Baissevorstofi (Aku verloren 1,75 Prozent und Bemberg 3,5 Prozent gegen Anfang) bewirkte später ein leich­tes Racbgeben der Tendenz, und die Höchstkurse konnten sich nicht ganz behaupten. Trotzdem tx^ trugen die Gewinne gegen Anfang immer noch 1 bis 3 Prozent.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 10. April. Auftrieb: 80 Rinder, 1432 Kälber, 227 Schafe, 1050 Schweine. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 83 bis 88, mittlere Mast- und Saugkälber 78 bis 82, geringe Kälber 70 bis 77. Schafe. Mast- lämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 50 bis 52, mittlere Masttämmer, ältere Mast­hämmel und gut genährte Schafe 42 bis 49. Schweine nicht notiert. Marktverlauf: Kälber lebhaft, zum Schluß abflauend, ausver­kauft. Schafe ruhig, ausverkauft. Schweine mittel­mäßig, ausverkauft.

fern der sechs fusionierten Banken angegeben) weist im einzelnen folgende Ziffern aus: Zinsen und Wechsel 101,76 (100,91), Gebühren 119,89 (119,12), Sorten und Zinsscheine 1,90 (1,76), Wertpapiere , (4,89), Gemeinschastsgeschäfte, (4,58), dauernde Beteiligungen 5,60 (5,37), dos sind insge­samt an Jahreseinnahmen 229,14 Millionen Mark. Dagegen erforderten Handlungsunkosten 155,94 (151,93), Steuern und Abgaben 24,89 (27,13), Wohl- fahrtseinrichtunqen, Pensionen, Abfindungen usw. 15,17 (13,18), Abschreibung auf Mobilien 0,99. Der Reingewinn des Jahres 1929 beträgt 32,15, ein­schließlich des Vortrages aus dem Vorjahre 34,18. Es wird beantragt, eine Dividende von 10 v. H. auf 285 Millionen Ätark Aktienkapital zu zahlen, an den Dr.-Georgvon-Siemens-Wohlfahrtsfonds 1,5 Millionen Mark zu überweisen und nach Abzug des Gewinnanteils des Aufsichtsrats von 1,29 auf neue Rechnung rund 2,90 Millionen Mark vorzutragen.

Frankfurter Hof AG.. Frankfurt a. M. DividendenausfalL In der Bilanzsihung der Frankfurter Hof AG. wurde beschlossen, der auf den 7. Wai einzuberufenden G.-D. vorzuschlagen, von dem Betriebsgewinn von 437 913 (i.B. 437 365) Mark die sahungs- mähigen Tantiemen und 6 Proz. Dividende auf die Vorzugsaktien auszuschütten, aber im Hin­blick auf die wirtschaftliche Depression von einer Dividende auf die Stammaktien abzusehen und 413 833 (234 345) Mark zur Konsolidierung der Gesellschaft für Abschreibungen zu verwenden. Im Vorjahre wurden 5 Proz. Dividende auf die Stammaktien verteilt.

A. G. FrankscheEisenwerke Adolfs- Hütte. Rieders cheld. Die A. G. Franksche Eisenwerke Adolfs-Hütte bei Riederscheld (Dill­kreis) beurteilt daS vor dem Abschluß stehende Geschäftsjahr zufriedenstellend, fo dah mit einer Dividende von wieder 7 Prozent auf das 4 Mil­lionen Mark betragende Aktienkapital gerechnet werden könne.

Vereinsbank Hanau, e. G. m. b. H. Das Institut berichtet, daß trotz des wirtschaft­lichen Riederganges sich im abgelaufenen Ge- schäftsjahr eine gesunde, solide Weiterentwick­lung des Geschäftes vollzogen habe. Der Rein­gewinn beträgt 20 099 (16 039) Mark, woraus wieder 8 Prozent Dividende verteilt werden sollen.

* Deutsche Bank und Disconto-Ge> feilsch ast, Berlin. Die Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft, Berlin, legt jetzt ihren Ab­schluß für das Jahr 1929 vor, dessen einschneiden- des Ereignis die Fusion mit der Disconto-Gesell- schäft, ihren Tochtergesellschaften und mit der Osna­brücker Bank war. Die Abschlußzifsern umfassen da­her auch die fusionierten Institute. Die Gewinn, und Verlustrechnung (in Klammern ist die additionelle Zusammenstellung der für 1928 veröffentlichten Zif-

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschloßenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 5 v. H.. Lombardzinsfuß 6 v. H.________________

Sranfhirt a. M.

Berlin

Frankfun a. Dl.

Berlin

!

Frankfurt a. Ul |

Berlin

Vanknoten._______

Schluß­kurs

Anfang« Kurs

Berlin, 9. April

Geld

snef

Schluß-s 1-Uhr­kurs Kurs

Schluß-§ kurs |

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VH.-I kurs I

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Anfang- Kurs

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Aoieritanllche 'Jloten.....

Bclgtschc Noten ........

Tänilche Noten ........

Englische Noten...... -

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58,36

4,192 58,60 112,22

20,41

16,45

168.54 22,19

112,22

59 10 2.495

112,67

81,36 53,01

12,43

73.18

a. W.

Datum

9. 4.

10 4

9.4.

10. 4-

Datum

9 4.

10 4

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Datum

9 4

10 4

9 4

10 4

11,78

20,33 Ifi.M

6% Deutsche Reichsaiucche

87

99,55

55,13

11

91,75

51

53

97,5

89,75

85

98

95

89,5

95

28,5

4.5

2,6

26,25

22,25

23,25

2,7

7,8

7,8

7,75

9,75

16,6 8,25

11,3

87

100,1

55,2 11,1

92,5

53

98

95

89,5

28,9

4,4

2,7

26,3

22

23,13 265 7,85

7,9 7,85

9,9

16,4 8,15

11 11 £ 11 i 's i C i i I I l i i i 1 1

Ham durg-A m erika Patei . . 7

Hamburg-Südam. Dampfschiff 8

Hansa Dampfschiff..... 10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine DeutscheCreditanft. 10

Barmer Bankverein 10

Berliner Handelsgesellschaft 12

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmstädter und Nationalbank 12

Deutsche Bank und

Diseon to-Selellschast,. . . 10

Dresdner Bank ...... 10

<Hi.irhafirt.tf ...... 12

109,75

110,25

117.25

134

175

161

240

150,5

154,75 291

171,5

130

148

171,5

74,5

141,5

125

109.25

109

104,75

237

ro

ro 2 21

| ( | O ' | | | | | | | | | | | | [ | 1 | | In 11112 wtn 1 | u! 1 £ | cn 1 1 *

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110,25

117,5

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239

150,65 154,75 291.75

171,65

197

171,5 175

130,13

182

137,9

175,75 192

261,5

170

74,9

103,75 143

141,75 125

113

231

106,75

110,5 109,13 108,25

75,5

109,13

104,9 237,5

118,25 102

110,4

157

110,9 117

134

176

161,75

239

151

154,5

291.25

173,25

200

174,75

130,5

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191,5 261

74,5

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143

142

125 »2

230,75 107,25

110,13

108

109,25 104,75

113,75

yeremiflte Stahlwerke ...

Ltavi Minen .....16/,

Kaliwerke Aschersleben . . . IC

Kaliwerke Westeregeln . . . ic

Kaliwerke SaUdetturtb ... 15

I. ®. Harden-Industrie... 12

Dvnamii Nobel ....... 6 Scheideankalt

Metallgelelllchaft.......8

Philipp Holzmann......7

99

214

217,5

370

173,75 1

153

71,5

73

109

108

132.5

143

91

_

117

153

41

252,5

34,5 41

36

106

-

131,5

102,5

218

160

||2l ,211111 Illi

96L4

215

217

370.75

173,9

82,25

72,4 74

110

108,5

90,5

296,13

248

117,25

151

192,5

152,75

105

174,25

41,4

255,25

50

78

157,25

350

35

40,5

36

131,75

218

160

6L6 218,5 222,5

376

174,5

72,5

73,25 109,75

109

298,25

251

118,25

150,5

193

153.75 104.75 174.75

41,5 254,5

78,9

155,4 354

-

-

132,5

1 -

Holländische italienische Norwegische

Noten......

Unten ......

167,86

22,11

111,78

58.86

2.475

112,23

81,04

52,79

12,37

72.88

Frankfur

7% Deutsche ReichSanIeihe

Noten......

rr 1 mrt .Ornnert

leutfdjt Aul.-Ablöl.-Schuld mit Auclol.-Rechten .....

Desgl. ohne AuSlol.-Rechte . . . 6% Heil. Bolksstaal von 1929 (rüdiablb. 102%)......

CberbeHen Provinz - Anleihe mit Aus!oi.-Nechlen .....

Deutsche flomm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1 . .

8% Franks Hyv.-Bani Goldpfe.

XIII unkündbar bis 1931

7% Rtcmtf Hyp.-Bank Goldvfe. unkündbar bis 1932 . .

<y.% Rheinische tzvv.-Bank SiqtL ®olbpfe. . . .

6% Pr. LandeSplandbriesanstalt, Pfandbriefe R. 17

8% Pr LandespsandbriesanstaU, Komin.-Obl. R. 16

7% Pr. LandeSpsandbriefanstaU, tRfrtnbhrMe fit 10 ....

Rumänische Noten......

Schwedische Noten......

Schweizer Noten.......

Spanische Noten.......

Tschechoslowakische Noten . .

Ungarische Noten

Deoifcnmarft Berlin

9. April

10. April

Bergmann.........9

ffiettr. Lieferunaraesellschaft. 10

Zementwerk Heidelberg . . 1°

Eementwerk Karlstadt. ... 1°

Amiliche Jlolierung

Geld | »rief

Amtliche Notierung

Geld »rief

26,25

Licht und Kraft gelten & Guilleaume . . Gesellschaft für Elektrische

Unternehmungen . . Hamburger ElektrizitätS-We Rheinische Elektrizität . Schlesische Elektrizität. . Schuckert S Co. ...

. 10 IV»

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Schultdets Patzenhofer ... 15

Cfiroede........ 12

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Bemberg.........J4

Zellstoss Waldhos .... 13/.

Zellstoss Aschaffenburg ... 12

Charlottenburger Wasser ... 8

Dessauer Gas - . ®

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118,5 150

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rimft-'Jtort. Buen.-AireS Brsi.-Antw. Christian ia. .ikop-nhagrn Stockholm . HelnugforS. Italien. . . London. .. Weunort . Paris.... Schwei, .. Spanien. . Japan . . . -Hio de Jan. Wien in D.« Ceft. aboeft Prag . . . Belgrad . . Budapest. . Bulnaricn. lifTabon . Danzig. . . Konst ntin. Athen. . Kanaba Uru uan

. *

168,10

1,676

58,395 112,05 112,07 112,47

10,535

21.94 20,358 4,1855 16,385 81,105

52,45 2,068 0,490

58,985

12,397

7,399 73,09

3,034

18,78

81,39 1,785 5,435

4,183 3,896

20,87

168.44

1,680 58,515 112,27 112,29 112,69 10,555

21,98 20,398 4,1935 16,425 81,265

52,55 2,072 0,492

59,105 12,417

7,413 73,23

3,040 18,82 81,55 1,789 5,445 4,191

3,941

20,90

168,05 1,658

58,41

112,05 112,06

112,49 10,535 21,945

20,359 4,185

16,385 81,11

52,30 2,068 0,491

58.965

12,395 7,403

73,08 3,034

18,78

81,41 1,784

5,45 4,183 3,896 20,87

168,39 1,662 58,53

112,27 112,08

112,71

10,558 21,985 20,399

4,193 16,425

81,27 52,40 2,072 0,493

59,085 12,415

7.417 73,22 3,040

18,82 81,57 1.788

5,46 4,191 3.904

20,81

S.E.S. abg. BorkriegS»Obligatio­nen. rückzahlbar 1932

4% Oesterreutmche iflolOiente . . 4,20% Oesrerreichlsche Silberrente 4% Oesterreichilche Einheitliche

Reni?

4% Ungarische ©olbrente . . . .

4% Ungarische Staatxente V. 1910

4H% vesgl. von 1918

4% Ungarische Kronenrente

4% Türkische ZoUanIeihe von 1911

4% Türkische Bagdadbabn-Anl

Serie 1

4% benaL Serie 11

5% Rumänische veretnh. Rente von 1903

1%% Rumänische veretnh. Rente von 1913 .........

<% Rumänisch« veretnh. Rente

. 8

. 10

Buderus

Deutsche Erdöl . .

. 6

. 6

. . 8

Deutsche Linoleum ......

Maschinenbau 9L-®. .<

Rat. Auwmobll . . 0

Gelsenkirchener . . Harpener . .

Hoesch Eisen. . Ilse Bergbau . Klöcknerwerke . . . Köln-Reuessen.....

Mannesmann-Röbrea Mansselder Bergbau. . Oberschlel. Eisenbeoarl . Oberschlei. «okswerte . Phönix Bergbau Rheinische Braunkohlen Rhein stahl .....

Riebeck üÄo=i« . .

. . 8

. . 0

. 6V» . 10

. .

. .

.

. .

. .

. .

. 6V-.

. lt

Lreostein & floppet . c

Leonhard Tietz .. 10

SveuSko

stronkfurter Malchin« .... 4 Gritzner ..... j

Henligenstaedt .. 1 Iungban^ ....< Leckwerke......

Mainkrastwerke Höchst a.M.. .

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