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Hörern damit zu rechnen, daß es sich um einen schweren Jungen handelte, der allerlei Delikte auf dem Kerbholz hat und sich durch den Schüß seiner Verhaftung zu entziehen suchte. Diese Vermutung hat sich auch bestätigt. Die Leipziger Kriminalpolizei hat telephonisch mitgeteilt, daß Schulte trotz seiner Jugend schon ein b e k a n n- ter Ginbrecher und Fahrraddieb sei. In der Rähe des Tatortes wurde ein Sack gefunden, der die Vermutung, das; es sich bei den angehaltenen Personen um Deflügeldiebe handelt, zu bestätigen scheint.
Wirtschaft.
Oie Arbe iSmarttlage im Bezirk des Landesarbeitsamts Hessen.
Lieber die A r b e i t s m a r k t l a g c in Hessen und Hesfen-Rafsciu 6eJ-,tet das Landcsarderis.'.mt Frankfurt: Die Arbeitslosigkeit ist im Lause der Derichtswoche zum erstenmal in diesem Jahr und früher als im Verjähr nicht weiter gestiegen. Die Zahl der Arbeitsuchenden blieb auf dem Stand der Vorwoche (230 800) stehen. Einige Bezirke, so Limburg, Dillenburg. Hersfeld und Rieder- lahnstein, wiesen noch eine leichte Zunahme aus. die auf Zugänge auS der Steinindustrie, der Metallindustrie und dem Baugewerbe (in Rie- derlahnstein) beruht. Dafür hatten fast alle übrigen Arbeitsämter Abgänge an Arbeitsuchenden. besonders aus dem Baugewerbe (insgesamt 550), dem Bek.eidungsg-werbe (253) und Offenbach auch aus der Lederindustrie (140) zu verzeichnen. Bei den Ungelernten ging die Arbeltslosenzohl nur schwach (um 93) zurück. Die Zahl der Hauptunter st ühungs- e m p f ä n g e r ist noch etwas gestiegen. In Arbeitslosen- und Kriscnuntcrstühung befan.cn sich rund 168 800 Personen, gegenüber 168 000 in der Vorwoche.
Oer Leipziqer-Messe-Samstag.
L e i p z i g. 8. März. (WTD.) Seit vielen Jahren hat keine Messe so spät geschlossen, wie die die.jährige. Während in den Messehäusern der Leipziger Altstadt sonst oft schon am Freitagmorgen eingepackt wurde, herrschte die.mal bis am Freitagabend fast überall noch lebhafter geschäftlicherDerkehr und noch am Samstagfrüh wurden an vielen Stellen noch zahlreiche Aufträge notiert. Die meistenAus- steiler erllären sich denn auch mit dem Messc- ergebniS durchaus zufrieden. Wer Gutes und Reues auf die Messe gebracht und damit besonders Auslandbestellungen geerntet hat, ist mit seinem Betrieb oft auf Monate beschäftigt. Der belebende Einfluß der Leipziger Messe bei so gutem Besuch aus dem kapitalkräftigen Ausland ist auch selten so deutlich zum Ausdruck gekommen.
Ueberraschend flut war der Besuch auf der „Dugra"-Maschinenmesse, die. etwas abseits des großen Messeverkehrs liegend, ausschließlich fachmännische Besucher hat. Mit dieser Frühjahrsmesse ist sie jetzt der anerkannte internationale Markt für Duchdruckmaschinen geworden und wird jedes Jahr wiederholt werden. Vorzüglich von allen großen deutschen Firmen mit allen maschinellen Reuheiten beschickt, wies sie auch einen erfreulich großen Aullandbesuch, besonders aus England, Frankreich und Amerika auf, dem das geschäftliche Ergebnis durchaus entsprochen hat. So sind von einzelnen Aus- landkunden vier bi 3 sechs große Offsetmaschinen gekauft worden. Objekte von je 40 030 bis 50 000 Mark im Werte.
Die fachtechnischen Tagungen und das Wochenende führen der Technischen Messe immer neue Wellen von Besuchern zu, wodurch der geschäftliche Verkehr in fast allen Spezialbranchen immer wieder belebt wird. Der Besuch der Werkzeugmaschinenhalle durch die Organisation der deutschen Werlmeister gibt diesen die Möglichkeit, sich über alle technischen Fortschritte durch eigenen Augenschein zu informieren, was der ausstellenden Industrie indirekt wieder zugute kommt. Erstaunlich groß ist der LImsah in den Hallen für Hauöhaltmaschinen an praktischen Schnelllochern verschiedener Modelle für den Klein- haushalt, auch an Einzelkunden. Da auf den Fachtagungen der Technischen Messe auch die neu au gestellten Artikel in Vorträgen erfahrener Sachkenner kritisch behande't werden sollen, dürfte das Interesse auch auf der Technischen Messe bis zum Mittwochabend unvermindert anhalten.
• Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 5. März berechnete Großhandels-
Geschichten ans aller Welt.
Aachdruck, auch mii Quellenangabe, verboten!
Ltop vor Lhaw!
(f) London.
Gin Londoner Blatt bringt dieses Erlebnis einer Automobilistin: Die Dame hat es eilig. Eie rast also durch die Straßen der Hauptstadt, muh aber unvermutet vor dem gebieterisch aus- gestreckten, weiß behandschuhten Arn, eines Po- liceman Halt machen. Lind dies nicht einmal in Zxm Wirbel des Verkehrs, nicht einmal an einer Straßenkreuzung, sondern vielmehr in einer abgelegenen Straße, die sie besonders flott zu durchlaufen hoffte. Da sie sich nach der Ursache der plötzlichen Störung umb'ickt, sieht sie einen alten Herrn, bet planlos, in Gedanken verloren auf dem Fahr dämm umherirrt und anscheinend gar keine Anstalten macht, die gegenüberliegende Straßenseite zu gewinnen. Llnge- halten wendet sie sich also an den Hüter der Verkehrsordnung und erkundigt sich nach dem sonderbaren Allen, der ihr fast in den Wagen hineingerannt wäre. Dieser gibt folgende Erklärung: »Wir haben Anweisung, den gesamten Straßenverkehr abzustoppen, wenn Vernarb Shaw bie Straße überquert.“ — ilnb richtig brachten, da dieser Befehl des Londoner Polizeiamts anscheinend noch immer nicht genügend bekannt war, die Zeitungen am nächsten Tage die Mahnung: ^Automobilisten! Halt, wenn ein weißbärtiger, weißhaariger Herr, ohne nach rechts und links zu blicken, die Straße überquert!"
Ter Kranich brütete beim Mikado.
(c) Tokio.
Ein heiliger Kranich hat sich seit einiger Zeit im Garten des kaiserlichen Palastes in Tokio eingenistet. Vor einem Monat kam auch fein Weibchen und legte zwei Eier in das Tieft, das der Gatte bereitet hatte. War allein schon die Anwesenheit des Vogels ein Zeichen großen kommenden Glücks, so fand die Freude kein Ende, als man merkte, daß Frau Kranich sogar zu brüten begann. Tag und Aacht wurde das Heft
। von japanischen Wächtern behütet, um die Vogel- I mutter vor allem Llichill zu schützen. Zwei Heine Kraniche sind ans Licht der Welt gekommen. Der Kaiser und die Kaiserin sind mit der Heinen Prinzessin Teru zu dem heiligen Rest gewandert und haben ihr Dankgebet dargebracht. Ein freili- ger Kranich soll nach der japanischen Legende mindestens 1000 Jahre alt werden. Wirkt schon die Gegenwart eines solchen Kranichs gut auf da« Schicksal, so bringt bie Druttätigkeit auf Generationen hinaus großes Glück. Der Mikado hat es sich gesichert.
Schuldig — wegen der Rohkost.
(s) Warschau.
Sie haben sich aus Liebe unb nur aus Liebe geheiratet. Aber bann kam bet Teufel über die Frau — sagt der Mann. Dann wurde er roh und schlug mich — so die Frau. DaS ScheidungSgericht bekam aber langsam heraus, daß die Frau eines Tages ein Buch gelesen hatte. Lieber bie gesundheitlichen Vorteile von Aohkosternährung. Lind daß sie beschlossen hatte, fortan bie Rohkost einzuführen. Er dachte zunächst: nur eine Marotte, die vorübergeht. Aber eines Tages schaffte sie sogar den Herb ab. Lind schickte ihrem Mann nur nolfr Kohlrüben, Datteln unb Mohrrüben „zum Fraß" ins Bureau. So despektierlich drückt er sich aus und überschüttet feine Frau mit einer neuen Flut von Zärtlichkeiten. „Din ich ein Stück Vieh? Daß ich mich von rohen Kohlrüben ernähren soll?" Er könne sich vor feinen Kollegen nicht mehr zeigen. Sie lachten ihn aus. — „Lind ich?" ruft sie dazwischen, „meine Freundinnen zeigen mit den Fingern auf mich. Weil er mich schlägt!" Der Ehegatte aber gibt dem Gericht zu bedenken, wann denn überhaupt, wenn nicht bei einem so hoffnungslosen Fall, der Ehemann Recht haben soll, seine bessere Hälfte zu verprügeln. — ilnb das Gericht gibt ihm recht. Es fei In der Tat roh, nur mit rohem Gemüse gefüttert zu werden. Lind sprach die Frau schuldig. Wegen der Rohkost. Man soll nichts übertreiben.
inderzisfer des Statistischen Reichsamts ist ge- I genüber bet Vorwoche von 128,1 auf 127,5 ober um 0,5 Prozent gesunken. Von ben Hauptgrup- Pen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,0 Prozent auf 112,7 (113,8) und die Indexziffer für industrielle Rohstoffe unb Halbwaren um 0,2 Prozent auf 125,8 (126,0) zurückgegangen. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren hat um 0,2 Prozent auf 153,5 (153,8) nachgegeben.
* Große Kasseler Straßenbahn 21.* ©., Kassel. Der Aufsichtsrat beschloß, für das Geschäftsjahr 1928/29 die Verteilung einer Dividende von wieder 4 v. H. auf die Stammaktien unb 7 v. H. auf bie Vorzugsaktien vorzuschlagen.
• Deutsche Effekten- unb Wech sel- bank, Frankfurt a. M. Der Aufsichtstat schlägt vor, aus dem Reingewinn des Jahres 1929 von 1 571 028 (L V. Effektenbank 1 378 294 unb Vereinsbanl 689119) Mark eine Divibenbe von 7 Prozent (L D. Effektenbank 9 Prozent, Dereinsbank 5 Prozent) zu verteilen unb den Saldo von 243 502 Mk. vorzutragen. — Aus dem buchungsmäßigen Gewinn aus der Fusion mit der Deutschen Vereinsbank von 4 824 000 Mk. werden 2 Mill. Mk. der Spezialreserve überwiesen. Weitere 1 Mill. Mk. werden für die Pensionsverpslichtungcn, die von der Efsekten- bank bei der Fusion mit der Vereinsbank übernommen wurden, zurückgestellt. Von den verbleibenden 1 824 000 Mk. werden die Fusions- kostcn von 1,10 Mill. Mk. beglichen und der Rest zur Stärkung der stillen Reserven verwandt. (G.-V. 12. April.)
Frankfurter Börse.
Frankfurt, 10. März. Tendenz: unsicher. — Die Börse stand zu Beginn der neuen Woche wieder im Zeichen einer gewissen Llnsicher- hei t, bie durch die undurchsichtige innenpolitische Situation verursacht wurde. Aber auch der weiter anhaltende Ordermangel blieb nicht ohne Einfluß, und die Kulisse verhielt sich reserviert. Vereinzelt wurden von dieser Seite Abgaben vorgenommen, so daß bei der bestehenden Aufnahmeunlust Zumeist Abschwächungen gegenüber den Schlußkursen vom Samstag eintraten. Die Rückschläge überschritten aber nur in Ausnahmefällen 1 v. H. Anregungen fehlten voll- fommen. Die zum Schluß schwächer gewordene Reuhorker Börse machte keinen vorteilhaften Ein
druck, doch war die Tendenz auf dem ermäßigten Riveau ziemlich widerstandsfähig. Die sonst stärker favorisierten Werte waren stärker angeboten. Vor allem Siemens, die 1,75 v. H. einbüßten. Felten unb Gesfürel verloren je 1 v. H. Am Chemiemarkt standen Deutsche Erdöl stärker unter Kursdruck mit minus 2 v. H. I.-G.-Farben gaben 1 v. H. nach. Etwas Interesse bestand für Verein für chemische Industrie, bei leicht anziehendem Kurse. Montanwerte waren auch heute fast vollkommen umsatzlos. Gelsenkirchen lagen gehalten. Danken wenig verändert. Zellstofsaktien bis 1,5 v. H. abgefchwächt. Etwa- Rachfrage machte sich für süddeutsche Zucker bemerkbar mit plus 1 v. H. Renten still. Deutsche Anleihen leicht gedrückt. Von Ausländern konnten Zolltürken etwas anziehen. 'Im Verlaufe gab der heute zur Cßer» öffentlichung gekommene Reichsbankausweis, der eine Entlastung auf Wei st, der Börse eine Stütze. Das Geschäft war aber nicht nennenswert groß. Die Kulisse schritt verschiedentlich zu Rückdeckungen, und es traten gegen Anfang Erholungen bis zu 1 v. H. ein- Am Geldmarkt war Tagcsgeld mit 6 v. H. unverändert. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1939, gegen Pfund 20,415, London gegen Kabel 4,8620, gegen Paris 124,25, gegen Mailand 92,34, gegen Madrid 39,30, gegen Schweiz 25,13, gegen Holland 12,1240; Mark gegen Devisen schwach, Madrid fest.
Berliner Börse.
D e r 1 i n , 10. März. Die Unsicherheit der politischen Situation bewirkte im Dorm. itagsverkehr unb an der Vorbörse stärkste Zurückhaltung. Die Leichtigkeit der internationalen Geldmärkte hielt an. und es sand in diesem Zusammenhang Deachtung, daß Tagesgeld in London zu 2,75 Prozent zu haben war. Aus der Wirtschaft lagen keine Rachrichten von Belang vor. Ein Monatsbericht der Dresdner Dank stellte das Anhalten der Geschäftsstagnation unb die Goldverflüssigung fest und wies auf die Llnmög- lichkeit einer Voraussage der wirtschaftlichen Entwickelung vor der endgültigen Regelung der schwebenden finanzpolitischen Fragen hin. Der Reichsbankausweis per 7. März brachte eine recht gute Entlastung von 259,5 Millionen. Entscheidend für diese Verbesserung war bie Verringerung der Lombardbestände. Die
Deckung hak sich um 3.2 bzw. 4 Prozent gebessert. Zu Beginn der offiziellen Börse gaben die Kurse infolge der Geschäftsunlust vielfach bis zu 3 Prozent nach. Darüber hinaus verloren Dt. Linoleum 5,25 Prozent. Schubert & Salzer 4,75 Prozent, Bergmann 3,5 Prozent, Rheinische Braunkohlen 3 Prozent, Salzdetfurth 3,5 Prozent. Demberg 3.25 Prozent. Farben, bie vorbörslich mit 160 Prozent Bries gesprochen würben, eröffneten mit 161,75 Prozent recht wiber- standsfähig. Ferner gewannen Ilse Bergbau unb Karstadt bis 1.5 Prozent. Am Markte bet Rheinisch-Westfälischen Elektrizitätswerke bemerkte man stärkeres Interesse, angeblich finb amerikanische Kaufaufträge eingetroffen. Dieses Papier eröffnete 2.25 Prozent fester. Deutsche Anleihen zur Schwäche neigend. Ausländer geschäftslos. Mexikaner weiter nachgebend. 4,5proz. Oesterreicher von 1914 weiter sehr fest (pluS 1,25 Prozent). Der Pfandbriefmarkt war noch unentwickelt. Der Geldmarkt war leichter. Tagesgelb 5 biS 7 Prozent, Monatsgelb 6.75 bis 8 5 Prozent. Warenwechsel etwa 5.5 Prozent. Rach ben ersten Kursen sank) der oben erwähnte Reichsbankausweis stärkere Beachtung unb bot ber Tenbcnz eine Stütze, auherbem machte sich bei ber Baissespekulation Rückkaufs- Neigung bemerkbar, so daß es vorübergehend zu leichten Besserungen kam. Später gingen diese Gewinne wieder verloren. Die Börse lag lustlos.
Frankfurter Eicrmarkt.
Tendenz: stetig. (Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, Inlandes er ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: Italiener 8,00 bis 8,50, bulgarische 6,50 bis 6,75. jugoslawische 6,25 bis 6,50, rumänische 6,25 bis 6,50, russische 6,00 bis 6,50, polnische 5,25 bis 5,50. holländische 7,75 bis 10,00. dänische 7,75 bis 10,00. belgisch^landrische 7,50 bis 8.00. schlesische 9.00 bis 9.75, bayerische 7,00 bis 8,00. norddeutsche 8,00 bis 9,00.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M.. 10. März. Auch freute war bie Haltung am Frankfurter Produktenmarkt infolge ber niedrigeren Auslanbnotierangen unb ber spärlich eingehenden Offerten lust- ll>2. Für Weizen machte sich später jedoch eine geringe Rachfrage geltend, bei leicht anziehenden Preisen. Roggen blieb dagegen anqebotcn unb war bis 0,50 Mark nichtiger. Am Mehlmarkt war das Geschäft still. Die Preise blieben jedoch gut behauptet. Futtermittel lagen angeboten unb niedriger. Es wurden notiert: Weizen 26; Roggen 16,50 bis 16.75; Sommergerste für Brauzwecke 17 bis 17,25; Hafer, inländischer 15,75 bis 16; Mais, (gelb) für andere Zwecke 15; Weizenmehl, süddeutsches, Spezial 0 38 bis 38,75; Roggenmehl 24,75 bis 26; Weizenkleie 8.25; Roggenlleie 8,25; Erbsen, je nach Qualität für Speifezwecke 22 bis 33; Linsen, je nach Qualität für Speisezwecke 35 bis 40; Heu, süddeutsches, gut. gesund, trocken 8,75; Weizen- und Roggenstroh, drahtgepreßt 4,80; Weizen* unb Roggenstroh, gcbünbelt 5; Treber, getrocknet 11,50 bis 11,75 Mark. Tendenz: matt.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 10. März. Auftrieb: 1393 Rinder (darunter 412 Ochsen, 76 Bullen. 506 Kühe, 368 Färsen), 503 Kälber, 79 Schafe. 4819 Schweine. Es notierten: Rinder: Ochsen: vo.lfleischige, ausgemästcte, höchsten Schlachtwerts (jüngere) 54 bis 57 Mk., (ältere) 50 bis 53, sonstige vollfleischige (jüngere) 46 bis 49; Dullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlack)twertS 54 bis 56. sonstige vollfleischige oder ausgemästete 49 bis 53; Kühe: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 45 bis 48, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 41 bis 44, fleischige 34 bis 40, gering genährte 28 dis 33; Färsen (Kalbinnen. Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete. höchsten Cchlachtwerts 55 bis 59. vollfleischige 52 bis 54. fleischige 48 bis 51. Kälber: beste Mast- unb Saugkälber 76 bis 79, mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 75. geringe Kälber 62 bis 69. Schweine: Fettschweine über 300 Pfund Lebendgewicht 73 bis 76, von etwa 240 bis 300 Pfund Lebendgewicht 74 bis 77, von etwa 200 bis 240 Pfund Lebendgewicht 74 bis 77, von etwa 160 bis 200 Pfund Lebendgewicht 74 bis 77, fleischige Schweine von etwa 120 bis 160 Psd. Lebendgewicht 72 bis 75 Mark. — Marktverkauf: Rinder ruhig, Lleberstanb. Schweine ruhig, Heber* stand. Kälber und Schafe rege, ausoerkauft.
Daten f«r Tienßiaa 11 März
1544: der italienische Dichter Torquato Tasso in Sorrent geboren (gestorben 1595).
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Datum
6% Deutiche Reichrameihe von 1927 . .
7% Deutsche ReichSanieihe von 1929 . .
$eut|d)t Lnl.-Ablöi.-Schuld mit Wurlol.-SRediten
Dekgl. ohne AuSiol.-Rechte
S% Hell. Kolleftaat von 1929 (rüdtahlb. 102%)
Oberbelfen Provinz • Anleihe mit Liueloi^Rechten . . .
leuttfie Komm. Sammelabi.
Anleihe Serie 1
S% Franks. Hyv.-Bank Koldpse XIII unkündbar bis 1931
7% ssranks. Hnp -Bank Koldpse unkündbar bi« 1932
<H% «betnlldff Hvp.-Bank
Stau. Koldpse.
i% Pr. LandeLpfandbriefanstalt, Pfandbriefe R. 17
8% Pr Landeovfandbriesanstalt, Komm.-Lbl. R. li!
<% Pr. Landespfandbriefanstalt, Pfandbriefe 81. 10 .
ii.E.G. abfl. Vorwegs-Obligatio. nen. rückzahlbar 1932
4% Cefterretdmdie (Joidrente . .
4,20% OellerrcickilLe Gl.berrente
4% Ceflerreldtlftfce Einheitliche Rente
<% Ungarifdje Soldrente ....
i% Ungarische Staatsrente v. 1910
4$4% 6efcfll. von 1913
■4% Unoarische Kronenrente
4% Türkische ZoHanteibe von 1911
4% Türkische Baadadbabn-Anl «Serie I
4% OeSol. Serie II
6% Rumänische oerrinb Rente von 1903
4l/i% Rumänische oereinh. Rente von 1912 . .
4% Rumänische betchtb. Rente .
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Datum
• 'dniburfl-amerita 'l*aiei ... 7 L-ambura-Südom. Dampfschiff Hama Dampfschiff .... 10
Norddeutscher Lloyd.....
Allliemeine Deutsche llreditanst. 10 Barmer Bankverein . . 10
Berliner Handelv^esellschafi 12
kommen- und Privat-Banf . 11 Darmstädter und 'Mationalbanl 12 Deutsche Bank und
Dü'conto-OieseUschaft, . . 10
Dresdner Bank......10
Reichsbank........12
A.E.S............8
Bergmann.........9
tiiehr. LiefeningSgelellschast. 10 Licht und Kraft......10
Gelten & Ghiülcaume . - 7%
üesellfchast für Elektrische
Untcmebmunflen .... 10
Hamburger Elektrititätr-Werke 10 Rheinische Elektrizität .... 9 Schlesische Elektrizität. ... 10 Schuckert L Co. ..... 11 Siemens & Halske . • • • ■ 16 Traneradio..... 8
Vabtneoer & Co...... . lf
Essener Steinkohle ...... 8 Gelsenkirchener 8
Harpener. ..••••• • 0
Hoesch Elfen. . ...... 6y- Iise Bergbau . ...... W
«Sln-Reuellen .......’
Manne«inann-Rökiren .... 7 Manoselder Bergbau . .... 7 Lberichles. Eijenbevari .... 6 Oberschles. Kokrwerke. . • . • 7 Pbönir Bergbau.....6V2
Rheinische Braunkohlen . . 10 Rbeinsiahl..... 6
Riebeck Montan......7,2
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159.5 166.5 124.75
170.5 130 141 163 183.75
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163
75.75 100,5 140,5 138,5 132,5 107,75
249
103 105,4 104,5 104,75
69 99,25 100.13 230,5 113.75
10 3
103,25
105 121.13
128 180 153 230,5
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160,5 196,5
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162 181 75
243
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140 137.5 131,5 107.5
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69 98.75 100 227,5 112,5
Datum
verewigte Stahlwerke .... Ctaol yilnen......16'/.
Kaliwerke Ascherrieben ... n Kaliwerke Westeregeln ... 16
Kaliwerke Salzdetfurth ... 15
I. ®. srarben-Induftrie... 12
Tonamii Nobel...... . 6
Koldschmidt........6
Rütgerswerke ........ 6
Metallgesellfchast.......S
Philipp Holzmann......?
Zementwerk Oeldefberg . . 10
Cementwerk Karlstadt. ... 10
Wavb & irrcQtag......8
Cdmltbetc Patzenhofer ... 15
Cftroerte.........1?
«ku...........18
Bemberg.........14
Zellstoff Waldhof .... 13’/.
Zellstoff Aschaffenburg ... 12 Charlottenburger Wasser ... 8 Dessauer Ghri ........ 9 Daimler Motoren ...... O Deutsche Linoleum ...... Maschinenbau A^B. ..... 0
Crenftein L Koppel ..... 6
Leonhard Tieh ...... 10 Evenkka...... . .
frankfurter Mafchine» .... 4
Sritzner . 6
Hevligenslaedk ....... O nunghan». ........6
Lechwerke..........8
Mainkrastwerke Höchst a. M.. .8
Miag.........10
Gebr. Roeder ....... 10
Voigt & Haesfner ...... 9 Süddeutsche Zucker • • • • 10
3
94,5
56,5
210
211
354
162,25
146,5
69 '5,25 107,5
95,25 127,25
82,75
105.5
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8. März
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