Ausgabe 
10.2.1930
 
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Herabsetzung der Pariser Diskontrate auf 3 Proz., durch die Frankreich jetzt den billigsten Gelo- sah der Welt hat.

Das Hauptmotiv für die Ermätzigungdes deutschen Diskontsatzes war. wie die Reichsbank selbst mitgeteilt hat, die Klärung der internationalen Geldmarktlage und die Hoffnung bzw. Aussicht auf eine weitere Lockerung der Diskontsätze. Die Entwicklung hat also der Auf­fassung der Reichsbank recht gegeben, und damit verliert natürlich der von der Reichsbank betonte experimentelle Charakter ihrer Diskontmaß^hme wesentlich an Bedeutung. Hinzukommt, daß die Entwicklung des deutschen Geldmarktes in der Berichtswoche selbst den Beschluß der Reichs­bank nachträglich durchaus rechtfertigt. Wenn man auch eine leichte Versteifung feststellen konnte, die sich allerdings ausschließlich auf den Tagesgeldmartt konzentrierte, so ist dies dispo­sitionstechnisch begründet, denn gerade die Er­wartung einer Diskontermäßigung für den An­fang Februar hat eine kurzfristige Finanzierung des Ultimos zur Folge gehabt, die natürlich jetzt abgedeckt wird. Trotzdem hat sich weder am Tagesgeldmarkt, noch am Privatdis­kontmarkt eine Stockung ergeben, im Gegen­teil, der Sah für Privatdiskonte konnte am Ende der Derichtswoche auf 5,75 Proz. ermäßigt wer­den. Alles dies deutet darauf hin, daß der deut­sche Geldmarkt auch nach der Diskontermäßigung in seiner leichten Verfassung verblieben ist. Die weitere Entwicklung ist somit im günstigen Sinne zu beurteilen.

Oie hessischen Konkurse und Vergleichs­verfahren 1929.

Rach den nunmehr vorliegenden amtlichen Unterlagen für das Jahr 1929 hat sich die Fahl der Konkurse im Volks st a a t Hes - s e n gegenüber dem Fahre 1928 (113) um bei­nahe die Hälfte vermehrt. In nicht weniger als 191 Fällen mußte das Konkursverfahren eröffnet werden, ein Ausdruck für die schwie­rige Wirtschaftslage. Auch die Zahl der Ver­gleichsverfahren hat sich gegenüber dem Vorjahr (46) beinahe verdreifacht.

* Der Großhandelsindex. Die auf den Stichtag des 5. Februar berechnete Grobhandels­indexziffer dos' Statistischen Reichsamtes ist gegenüber der Vorwoche von 131,1 auf 130,1 oder um 0,8 v. H. gesunken. Von den Haupt­gruppen ist die Indexziffer für Agrarstoffe um 1,5 v. H. auf 117,1 (118,9) und die Indexziffer für industrielle Rohstoffe und Halbwaren um 0,5 v.H. auf 127,2 (127,8) zurückgegangen. Die Indexziffer für industrielle Fertigwaren hat um 0,2 v.H. auf 155,6 (155,9) nachgegeben.

* Siemens & Halske in Griechen­land. Der griechische Derkehrsminister hat einen Vertrag über die Automatisierung der Telcphon- betriebe in Griechenland mit der Siemens & Halske 21.=©. in Berlin unterzeichnet.

* Vergleichsvorschlag der Südwest- deutschen Bank. Von den Tochtergesellschaf­ten der Favag unterbreitet nunmehr auch die Südwestdeutsche Bank 21. G. Frankfurt a. 21L den Gläubigern einen Vergleichsvorschlag. Die Zahlen des zuletzt "ausgestellten Status per 31. Dezbr. 1929 ergeben eine rechnerische Quote von 31,64 Prozent. Die vorhandene A^tivmasse wird jedoch in erster Linie zu einer 40prozentigen Befriedi­gung der Gläubiger verwandt werden, da die Favag und ihre Konzernfirmen mit ihren sämt­lichen Ansprüchen gegen die Südwestbank von rund 11,2 Mill. Mark zurücktritt, bis die sonsti­gen Vergleichsgläubiger in Höhe von 40 Proz. befriedigt sind. Voraussetzung für diesen Verzicht der Favag ist jedoch, daß ein außergerichtlicher Vergleich zustande kommt.

* Münchener Bankverein 21©. Der von der Süddeutschen Treuhandgesellschaft Mün­chen veröffentlichte Status über das Vermögen der in Zahlungsschwierigkeiten geratenen Aktien­gesellschaft errechnet eine Quote von etwa 50 bis 60 v. H. Dabei ist das Aktienkapital voll­kommen verloren. Die Passiven übersteigen die Aktiven um etwa 275 000 Mark.

* DahrischeHypotheken-u. Wechsel- b o n k. Die Verwaltung bestätigt die vor einiger Feit gebrachte Dividendenvorschähung von wie­derum 10 Proz. und teilt mit, daß der Auf­sichtsrat beschlossen habe, diesen Satz der am 1. März stattfindenden G.-V. vorzuschlagen.

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 10. Febr. Tendenz: lustlos. Zu Beginn der neuen Woche bot die Börse wie­der ein l u st l o s e s Aussehen. Unter diesen Um­ständen wurde der anhaltende Orderman­

gel als starker Druck empfunden. Das Geschäft konnte sich daher nur schleppend entwickeln. Die fe­stere Neuyorker Börse vom Samstag und die fort­schreitende Geldverflussigung konnten keinen Ein­druck machen, da auf der anderen Seite der Beginn der morgigen Debatte im Reichstage über den Joungplan zur Zurückhaltung mahnte. Gegen­über den Schlußkursen vom Samstag waren zumeist Abschwächungen zu verzeichnen. Vereinzelt schritt die Kulisse zu Abgaben, wodurch Spezialwerte etwas stärker betroffen wurden. Zum off,zielten Beginn des Marktes tarnen vorläufig nur wenig Papiere zur amtlichen Notierung. Das Gros der Papiere hatte aber kaum Rückgänge über 1 v. H. hinaus aufzuweisen. Am Elektromarkt waren Siemens mit minus 2,5 v. H. etwas stärker gedrückt. AEG. er­öffneten 4 v.H. und Schuckert 2 v.H. schwächer. Lediglich für Ehadeaktien machte sich einiges Inter­esse geltend, bei einer Besserung von 2 Mark. An den übrigen Märkten ergaben sich vielfach Abschwä­chungen bis 1 v. H. Auch am Montanmarkt blieben die Verluste klein. Gelsenkirchen lagen zur Erstnotiz gut gehalten. Aber auch hier war die Umsatztätigkeit erschreckend gering. Von Bankwerten eröffneten Reichsbankanteile bei etwas vermehrtem Angebot minus 2,5 v. H. Zellstoff Aschaffenburg konnten sich leicht bessern. Am Kunstseidenmarkt eröffneten Aku gut behauptet, doch machte sich, nachdem eine Erst­notiz zustande gekommen war, etwas Interesse be­merkbar. Man sprach von höheren Auslandnotierun­gen. Die Spekulation bekundete, hiervon ausgehend, einige Nachfrage, und dieses Papier stieg später um zirka 2 v.H. im Kurse. Renten lagen vernachlässigt. Neubesitz waren stärker gedrückt, Altbesitz dagegen unverändert. Schutzgebiete konnten sich leicht bessern. Im Verlaufe war die Umsatztätigkeit weiter sehr be­scheiden. Vom Kunstseidemarkt ausgehend wurde die Grundstimmung etwas zuversichtlicher. Die mei­sten Papiere konnten sich bis zu zirka 1 v. H. bessern. Bemberg lagen gegen Anfang 5 v. H. fester. Die Entlastung des Reichsbankinstituts nach dem heute erschienenen Ausweis per 7. d. M. blieb ohne Ein­fluß. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 5,5 v. H. leicht. Am Devisenmarkt war das Pfund gegen Pa­ris fester (124,6). Man nannte Mark gegen Dollar 4 1870, gegen Vfund 20,360, London gegen Kabel 4,8650, gegen Mailand 92,95, gegen Madrid 37,30, gegen Schweiz 25,1025, gegen Holland 12,1225.

Berliner Börse.

Berlin, 10. Februar. Der Anfang der neuen Woche unterschied sich durch nichts vom Schluß der Vorwoche. Völlige Geschäfts­losigkeit drückte auf die Stimmung der Börse. Aus der Industrie lagen verschiedene Rachrichten vor, die wenig günstig lauteten. Aus dem poli­tischen Gebiete mahnte die morgen beginnende Reichstagsdebatte über den Voung-Planzur Zurückhaltung. Die Entlastung der Reichsbank, die in dem soeben veröffentlichten Reichsbank­ausweis per 7. d. M. zum Ausdruck kam, wurde als normal angesehen. Da die Spekulation kei­nerlei Interesse bekundete, lagen die ersten Ro­tierungen in der Mehrzahl 1 bis 1,5 v. H. unter Samstagschluß. Rheinische Elektrizität minus 3, Schubert & Salzer minus 6,5, Rheinische Braun­kohlen minus 2,25, Schultheis minus 2 v. H. etwas stärker gedrückt. Demgegenüber gewannen von Auslandwerten Ehadeaktien 7 Mk. und von den übrigen Papieren Telefon Berliner 4 v. H, auf die Äebernahme dieses Papieres durch die Amerikanische Schwachstromgesellschaft zum Kurse von 70 v. H. Außerdem gewannen Daimler Gas, Eisenbahnverkehr, Polyphon, Svenska und Sa- rotti bis zu 2,5 v. H. bzw. Mark. Don deutschen Anleihen waren Reubesih schwächer. Ausländer uneinheitlich. Psandbriefmarkt noch unentwickelt. Der Geldmarkt war leicht. Tagesgeld 4,5 bis 6,5 v. H.; Monatsgeld 6,75 bis 8,5 v.H.: Waren­wechsel etwa 6 v. Sy Im Verlaufe hielt die ©e- schäftslosiakeit zunächst an, und es kam zu wei­teren Abbröckelungen bis zu 1 v. H. Später be­merkte man einige Rachfrage für Clektrowerte, insbesondere für Kunstseideaktien, von denen Bemberg 7 v. H. und Aku 3 v. H. gewinnen konn­ten. Farben, die anfangs angeboten waren, holten im Verlauf 0,75 v. H. wieder auf. Auch AEG., Rheinstahl, Schubert & Salzer zogen um 3 v. H. an. Berliner Handelsgesellschaft in Er­wartung eines günstigen Abschlusses lebhafter und 1,75v.H. höher. Don Spritwerten verloren Schultheis 0,5 v. H.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. OIL, 10. Febr. Auftrieb: 1319 Rinder: darunter 332 Ochsen, 59 Bullen, 556 Kühe, 360 Färsen. 434 Kälber, 98 Schafe, 4958 Schweine. Cs kosteten: Rinder. Ochsen: voll- fleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts: jüngere 56 bis 58 Mk., ältere 52 bis 55; sonstige

vollfleischige: jüngere 45 bis 51. Dullen: jüngere, vollsleischige, höchsten Schlachtwerts 54 bis 57, sonstige vollfleischige oder a.usgemästete 48 bis 53. Kühe: jüngere, voll,leischige, höchsten Schlacht­werts 45 bis 47, sonstige vollsleischige oder aus- gemästete 40 bis 44, fleischige 34 bis 39, ge­ring genährte 28 bis 33. Färsen (Kalbinnen, Iungrinder): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 59, vollfleischige 52 bis 55, fleischige 48 bis 51. Kälber: beste Mast- und Saugkälber 72 bis 76 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 68 bis 71, geringe Kälber 60 bis 67. Schweine: Fettfchweine über 320 Pfd. Lebend­gewicht 78 bis 80 Mk., voll,leisch'.ge von etwa 240 bis 300 Pfd. 78 bis 80, von etwa 200 bis 240 Pfund 79 bis 81, von etwa 160 bis 200 Pfd. 79 bis 81, fleischige von etwa 120 bis 160 Pfd. 76 bis 79. Marktverlauf: Rinder ruhig, nahe­zu ausverkauft. Schweine ruhig, äleberstand. Käl­ber und Schafe ruhig, geräumt.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. QU., 10. Febr. Zu Beginn der neuen Woche war die Tendenz am Produkten- markt weiter lustlos. Die höheren Auöland- notierungen blieben ohne Einfluß. Das Geschäft kani nur schleppend in Gang. Das Angebot von Provin^seite war nicht groß, und die Forde­rungen lauteten durchweg eine Kleinigkeit nied­riger. Trotzdem nahmen die Händler keine nen­nend teerten Abschlüsse vor und die Preise gaben bis 0,25 Mark nach. Cs wurden notiert: Wei­zen 26,25; Roggen 17,75; Sommergerste für Brauzteecke 18 bis 18,25; Hafer, inländischer 16 bis 16,25; Mais (gelb) für Futterzwecke 15 bis 15,75; Weizenmehl, süddeutsches Spezial0 39,25 bis 40; Roggenmehl 25,50 bis 27; Weizen­kleie 8 bis 8,10; Roggenkleie 8,25 bis 8,50; Erbsen, je nach Qualität für Speisezwecke 28 bis 40; Linsen, je nach Qualität für Speise- Mecke 45 bis 85; Heu, süddeutsches, gut, gesund, trocken 9,50; Weizen- und Roggenstroh, draht- gepreßt 5; Weizen- und Roggenstroh, gebün­delt 5,25; Treber, getrocknet 12 Mark. Ten­denz: matt:

Frankfurter Eiermarkt.

Frankfurt a.M, 8. Febr. Tendenz: stetig. Das Geschäft konnte sich in der vergangenen Mache auf dem ermäßigten Preisniveau etwas beleben. Auslandeier unverzollt ab Grenzstation, 3nlanbeier ab Station.) Preise in Pfennig per Stück: Kühlhauseier 7 bis 10 Pf.; italienische 9,50 bis 10,50; bulgarische 8,50 bis 8,75; jugo­slawische 7,75 bis 8; rumänische 7,75 bis 8 polnische 6 bis 6,50; holländische 9,50 bis 12; dänische 9,50 bis 12; belgisch-flandrische 11 bis 11,50; schlesische 9,50 bis 10,50; bayerische 9 bis 9,25; norddeutsche 10,50 bis 11 Pfennig.

Kunst und Wissenschaft.

Uraufführung eines Mainzer Komponisten.

Im Wiesbadener Kurhaus-Symphoniekon­zert brachte Generalmusikdirektor Schu richt ein neues Werk für Klavier und Blasorchester des jungen Mainzer Komponisten Hans Oskar Hiege zur Uraufführung. Es handelt sich um eine Variationen-Suite über das VolksliedDer Jäger aus Kurpfalz". Das einfallsreiche, sehr lebendig ge­haltene und interessant instrumentierte Werk fand auch bei dem nicht auf moderne Musik eingestellten Teil des Publikums lebhaftes Interesse und wurde mit starkem Beifall aufgenommen.

Büchertisch.

Akkordarbeiterin. Aus meinem Tage- buche. Von Maria Kahle. Gladbach-Rheydt, Volksvereins-Verlag ©. m. b. Sy Gebunden in Seinen 2,50 Mk. (752). Maria Kahle berichtet über die Eindrücke, die sie als Arbeiterin in großen Fabrikbetrieben gewonnen. Um die soziale und seelische Rot unseres Volkes an der Quelle kennenzulernen, nimmt sie eine Stelle als Akkordarbeiterin an. Ihre Beobachtungen unter öen Arbeiterinnen in gemeinsamer Arbeit und Erholung, legt sie in diesen Tagebuchblättern nieder. So bietet das Ganze eine getreue Wieder­gabe von Erlebtem und Geschautem. Cs ist Mahnruf und Weckruf zugleich an all jene &te hinter der wirtschaftlichen Lage des Arbeiter­standes auch dessen seelische Einstellung ahnen.

Zeitwende (C. H. Decksche Verlags­buchhandlung, München).Was gemeinsame Rot empfindet, ist ein Volk", diese besonders heute als treffend gefühlte Definition bildet in Pro­zessor Ioachimscns Leitaufsatz den Leitfaden für einen Gang durch dieEpochen des deutschen Rationalbewußtfeins"; sie macht diese Wande­

rung wirllich für die Gegenwart fruchtbar. InWirtschaftskrise und Reform in Amerika" erzählt I. Schattenmann von dem merkwürdigen Experiment einer kommunistischen Siedlung, das führende Geister Amerikas vor etwa 100 Jahren unternahmen. Seine Betrachtung führt tief hin­ein in die Erkenntnis des modernen kapitalisti­schen Geistes. Earl Schweitzer seht sich in seinem BeitragModerne Charakterologcn und das Christentum" mit Ludwig Klagcs und Hans Prinzhorn auseinander. Ein Arbeiter bekennt sich inArbeiterschaft und Kirche" zum Da­seinskampf seines Standes und zu seiner evan­gelischen^ Kirche. In derälmschau" spricht der Würzburger Historiker Chroust über den Kronprinzen Rudolf von Oesterreich. In Ru­dolfs materialistischer Weltanschauung unb den politischen Differenzen mit seinem Vater legt er die älrsprünge der Tragödie bloß, die in Maher- ling ihr dunkles Ende fand.

®cto(nnciu53ug

5. Klasse 34 Prcußifcb.Lübbeussche (260. Pkeuß.) Klassen-Lollcne.

Ohne Gewahr Nachdruck verboten

Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer auf die Lose gleicher Nummer in den beiden Ableitungen I und II

I. Ziehungstag 8. Februar 1930

3n der Heuligen Vormiltagsziehung wurden Gewinne über 15U M. gezogen

2 ®»teinn» AU 100000 M. 69146

2 »etoinne zu 25000 M. 296418 6 »«toinnt au 10000 M 59901 86598 380768 4 ®«tDtun» au 5000 TL 80307 294964

8 ®rt»inne zu 3000 M. 76549 169349 282204 334424

10 öeurtnn« zu 2000 M. 1496 87020 230142 259037 393864

36 @etolnne zu 1000 M. 14953 30834 60322 63155 70368 72613 122977 158229 199561 200923 230668 249758 254635 255316 299733 300499 361952 386392

82 ettoinnt gu 500 TL 2500 5709 11163 11675 29365 30750 35571 41154 88099 91591 94586 95169 97706 110674 119337 120883 126449 141399 143617 156514 167250 173877 175207 215047

234112 240324 246410 251861 252384 267378

282291 294344 318906 319169 319290 346415

356048 356622 364117 378292 389089

250 Sttoinne w 300 OH. 1743 1933 11919 19095

22042 24506 26548 28283 28669 30885 32457

34031 41019 45811 47887 47913 48597 48709

51081 74144 75473 76205 76779 87160 90089

95613 98554 100594 103116 104232 108673 110830 112354 113181 118128 121429 125602 134076

135401 137086 148376 148590 149680 151391

160189 164582 167094 171377 172008 172839

178113 180984 181967 186149 189593 194537

198461 199498 199764 202273 204038 204977,

210311 215607 221868 225462 227372 231325

235273 237410 242973 243387 244017 244434

246154 252411 258051 265378 265462 267511

268807 269977 273319 273723 275925 276799

282674 283740 284882 285585 286061 288886

291941 303542 304805 307071 307488 309346

310041 314952 317634 320073 320531 321891

327905 333066 335469 341002 341987 345586

346287 346506 348161 349366 355045 355162

355783 362907 365864 369728 »70872 371542

373997 375745 396839

3n der Heuligen Nachmiilagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen

8 »ttoinne zu 5000 M. 7152 10356 14308 365538 4 Gewinn, zu 3000 M. 156484 253178

6 Gewinn, zu 2000 M. 213730 228822 242238

26 Gewinn, zu 1000 M. 6662 31735 41816 52524 68653 73763 99728 164478 192255 201590 215920 305231 306643

74 »ftomn, AU 600 M. 10937 21404 28277 32384 53782 58031 100758 108963 109033 111918 122009 123384 128215 129484 144430 144878 145623

155990 156222 158710 181285 185291 206776

215222 233025 256188 282655 298294 307224

312613 329736 336749 347770 347785 355507

390545 392798

164 Gewinne ,u 300 M 4594 9841 19989 23593 24256 24639 25598 38021 42086 46211 48'55 51038 55320 59759 62107 66445 76447 79004 84021 90230 92617 95653 100178 101454 106412 I06489 121906 122687 131256 134600 138239

145490 147293 154778 155874 163475 165865

168814 176564 181997 185489 191488 195547

196218 196503 202984 205612 216787 221231

234775 240305 247127 250773 254108 254847

264531 269421 279707 285761 294903 295837

296780 306262 306434 308659 309524 309688

312888 315670 319626 319678 320498 322018

323670 329982 331121 334106 341329 342564

351948 352238 356572 359024 362516 364711

372607 374169 381552 386704 392016 393557

395383

Die tn der heutigen Vormittagsziehung ge­zogenen beiden Hauptgewinne von je lOODOo M. sielen auf Nr. 69 146 in Abteilung I nach Berlin in Abteilung U nach Hannover.

Im Vewinnradr verblieben: 2 Drämien zu je 500000, 2 Gewinne zu je 5««000. 2 zu je 800000, 2 zu je 20U000. 4 zu je 750«, 6 zu je 50'«0, 12 zu je 25000, 84 zu je 100«. 158 zu ,e 50«, 438 zu je 8000, 784 zu je 2000, 2038 zu e 1000, 4444 zu je 500. 11576 zu je 300 M.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern leben die Hohe der zuletzt befchlofjenen Dividende an.

Reichsbankdiskont 6 d. Sy, Lombardzinssuß 7 d. Sy

tranffurt a 4"

Pftlh

.tranlfutt a 40

Berlin

Banknoten.

Sd)iuB I iMnianß. gurt gut

Datum

10 V

8- z

10 2

Datum

8 2

10 2

8 2

10 2

87,5

87,5

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97,25

96,8

166,25

165.5

87,65

87,5

50

78,25

50,75

50,9

Devisenmarkt Berlin

Frankfurt

a. 2H.

96,5

85.75

83,7

97

97

146

94,5

94

88,5

89

172

28

4,9

247

7.25

11,4

11,5

17,5 8.85

27.75

5.13

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io

138,5

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106

6

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217

361

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114

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Clfltr. LielerungSgelelllchaft

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steilen & Guilleaume. . .

®fi. f Eletlr. Untern.. . .

Hamb Gleftt »Wette . . .

Bibeln Slektr .....

Schlei Wein .....

Schucken Ado. ....

Siemens & palste ....

Transradio.......

Lahmever 4®o.. ....

53

8,8

17.65

8,9

53,1

8,5

Ub gure gut

53

8.7

6% 2 tu |d)c h iiliiiimetue ton 11'27 .......

7% Deutsche Reichranleth« von 1929 .........

Dl. $a;..2iblö1.,@d)ulD mit Dur U>1 »Siechten....

le "i ebne eiuSto*. Rechte

8% Heg. PolUfiaat von 1929

(tüdinblb. 102%)

CbrrbeWen Prdoinz »Anleihe mit Aueiul.-Rechien .

Deutsche Komm. Sammelabl Anleihe Serie I

8% Franks. Hnp.-Bank Goidple XIII unkündbar bis 1934 .

7% strants. Hnp.-Bank ®olbpfe unkündbar bis 1932 .....

4fr% Rbeintjche Hyp.-Bank

Lion. Soldvte........

8% Pr. Landeepsanbbriesanilall Pfandbriefe 'Ji. 17.....

8% Pr. Lanbespsanvbttelanktall Komm.-LVI R. >6.....

7% Pr. Lanveepfandbrielankali.

Pfandbriefe R. 10

B.v? G. obfl. ethrit3>übltflatüm ttuhahlbar 1932 .....

tfluoenie......

Deuriche ErbSI . . . Stiener Steinkohle . . Gelsenkirchener . . . Haroener......

Hoeich Eiten. .... Ilie Bergbau .... glöcknerwette . . .

Köln Reuelien Mannesman- -RShre» Monefelbei Bergbau . CbendVei. Sncn.eoatt Lberichte, gok-wette. Pdonir Bergbau.

dibe niidje Braunkohlen Rbetnllal».....

iebed tttmlaa . . .

4% ceNerreichiiche »olbtte..

4.20% Gelten Silbe rrl-

4% Gesieneichiiche Einheitliche Rente..........

4% Ungarische Goivne.. . .

4% Ungoriiche Elaallr. v. 1910 4fr% Cttfll. von 1913 . . .

4% Ungoriiche flionentte.. . 4% lurl. fiollonlcibe v. 1911 .

4% Türkische Bagvaobahn-An Serie I.....

4% beefll. ®-de II

5% Rumänische verrtnd Btenw von 1903 . . . .

4fr% dl imAntidif vereluh Rente von 1919 .......

Rumänische veretnh. Hievte -

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Berit'

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Datum

8 2-

10-2

8 2

10.2

Hamvurg-'Amerika Palet .

Hamb Südam. Dampfsch. .e

Hania Damrsschisf.....10

Norddeutscher Lloyd.....e

«Ilg Deuiiche Erebitanft. . . 1'

Barmer Bankverein .... 1<

Berliner Hanoelogeiellsch. . . 1;

Eommerz, uno Privat-Bank. n Tarmft. u. Nanonalbanl . 1

Deniiche Bank ......1>

Tt-conlo-Äetellschasl. Lilt. . 1t

Dresdner Bank......1

Reichsbam........1

107

107,5

126.5

130.25

190

160,9

239,5

152,5

152,5

153.75

307.75

152.75

305,5

106

107,75

126.75

130 5

190.75

161

239

152

152

153

307,25

104 9

106.5

126.25

131 191,25 160.5 238,5

152,25 152-75

306

Berlin, 8 Februar

(Belo

Bries

Amerikanische Nölen . . .

4,16

4.18

Belgische Noten .......

58,16

58,40

Dänische Noien ........

111.70

112.14

Englische Noten . .......

20,315

20.395

stranzasische Noten .......

16.41

16.47

Holländische Noten .......

167.61

168,29

Italienische Noten........

21.89

21,97

Norwegische Noten.......

111.53

111.97

Deutich-Oeslerreich, 4 100 Schilling

58.73

58.97

Rumänische Noten .......

2.455

2.475

Schwedische Noten .......

111.98

112.42

Schweizer Noten . ......

80.69

81,01

Svanilche Noten .......

54,89

55,11

D'chechoitowokiiche Noten.....

12,32

12,38

Ungoriiche Noten .....

72.91

73,21

178,5 179,4 178,75 L«men werk Heidelberg . . . 10 118,751 -

- 218 207 lLementwerk Karlstadt . . . 10 -1

167.5 167.5 Ö10B <8 .w 8 afl ... . 8 88.5 88.5 1 88

169.75

8 stebruoi

10 stebnia.

ÄtniiichJlcneiuu,

tUmtUiiH 4h't, rung

llX.il>

ön

129 127.9 Schuitbet« Payenvosa . . . 15 - - 276,65 l 274.5

- 173 25 172,5 Cftroerte ........12 - - 211 210

- 136,25 136.5 8e <^anzstot1......18 - -

|42 Bemberg.......... h 164 | 165 I 163

- 168,75 - Hdlfioh ffialObol .... 13fr 213 - 211, 211

188.25 190 189 gelllloit Bichafs.-nblng ... 153 153.25 154.5

275,5 ?76 75 975 s ckhartottenburger Waner ... 8 - - 108.25 107,25

- _ 2/äir Denauer ®a.......0 - - 170 171.5

i7i 7c _ Daimler Motoren ...... i> 40.25 39,25 40 38,75

Deutsche Linoleum..... 250 - 250 ,

Maschinenbau S.»®...... 0 - - 47 46,75

76,25 74 9 4 nD n.- *ti 0 .....u - - - -

105,75 104,9 vuoro. uoew . . . » 10

136.5 Nat Automobil ....... 0

138.5 139 139 Ctrnftetn »govvtt..... 6 - - 77,75 -

137,5 138 y-onhato Hetz ...... 10 161 5

3 "4^5 113,75 S oenlto ....... 352 - 352! 353

- HO.5 109,13 Frankl. MMchmar...... 4 441 - >

112.13 112 Srtnner . 6 54 54

110.75 109-5 Hevltgenitaevr ....... 6 - _

H1.75 111.5 äunghan». ...... 6 45 25 46,25 _

~ - 79 Lechwette. 8 106 -

- 103 102,4 Mamtraitwerke Hvchd a. t!L 8 - _ _

105 105.13 Mtag. 10 132 ' ,,, ! ,,,

246 248,25 246 ®edr Roeder......10 119 | _ 131

118,75 117,25 Böig, ck Haefs«r ..... . 9 220 , 218 5

98 ................W 157,75 I - 157,75 I -

Amu,. Non Buen.-Aire? Brsi.'Antw Cbriftianta floDenbaqtn Stockholm HelsinatorS Italien. . London. . . Neuvork . .

Paris. . . Schwei» . . Sva ikn Jovan . . Hio de Jan Wien In D-- Ceft. abfleft Prag .

Belirad Buvao.si. Bui arten vtfTabon Tanya Ponft ntin. All,en ffanaba Urn nat) totro . .

167,81 1.584

58,265 111,68 111.9, 112,18 10.512 21.885 20.341 4,1815 16,385 80,725

55,13 2,056 0,474

58,885 12,37 7,370 73,10 3,027 18.78 81.33 I 918 -,415 4.142 3.646 20,86

163,15 1.588

58.385 111.90 112,12 112,40 10.532 21,925 20,381

4.1895 16,425 80,885

55,23 2,060 0.476

59,005 12.39 7,384 73.24 3,033 18.82 81.49 1,622 5,425 4.150 3,654 20.90

167,83 1,602 58,28

111.70 111.99 112,21 10,513

21.90 20.347 4,1835

16,38 80 735

54,80 2,056 0,476

58.89

12.384 7,370 73,11 3,027 18.79

81,33 1,918

5.41

4.148 3.646

20,865

168,17 1,607

58 40 111,92 112 21 112,43 10,533

21.94 20,387 4,1915

16.42 80 895

54.90 2,060 0.478

59.01

12,404 7,384 73.25

3,033 18.83 81,49 1,922

5.42 4,156 3,654

20,909