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Schwierige Finanzlage der Stadt Breslau.
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Zchmeres krastwagenunglück bei Amsterdam.
.Z, dem Dorfe Sloten bei Amsterdam wollte ein is'jehNiger Landwirt, der mit seinem Vater und ijir Mutter aus der Stadt vom Markt zurück-
riax Preis, Winnen: 2lug. Felsing, Gießen; Ldw. 2iau, Wittelsberg: Joh Muth, Wchrshausen; Otto Nuhn, Lollar (3 Ehrenpreise): Hans Krämer, Ruttershausen: Konr. Scheid, Fronhausen: Aug. Deckel, Londorf.
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uoer j «fcc Regierungspräsident Hatte die Vertreter . erfahr^ tt. 5^. Presse zu einer Besprechung rwer die Fi- ,n‘n' |[<ige Breslaus ein geladen. Dabei. bEcrkte eine Bevormundung der Stadt durch den pt komme nicht in Frage. Trotzdem sei aber Finanzlage der Stadt s e h r e r n st. Die S.adt k in jeder Weise Sparsamkeitsmaßnahmen liffen. Die einzige Erhöhung der Einnahmen ie nur noch aus der Grundvermögen s - |ier erfolgen. Zu irgendwelchen Zugestänb- U. konnte sich der Staat noch nicht ent» ltgen. Der Regierungspräsident hofft aber, i nach der nächsten Stadtverordnetenversamm- >1 in der die einzelnen Etats klargestellt sein „Jten, doch noch ein Weg gefunden werde, ujgben’ Staat zu veranlassen, Dreslau zu helfen.
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die Zeit gekommen sein, ein neues Studentcnrecht aufzurichten.
Schweres Bo6ung(ü<f.
In Hohenclbe hat sich ein schweres D"bunglück ereignet. Sieben junge Burschen im Älter von 14 bis 19 Jahren aus Hohenelbe fuhren mit einem Dob beim Dahnübergang in Hennersdorf mit voller Wucht an die Bahn» schranke. Fünf Fahrer wurden in weitem Dogen vom Dob geschleudert. Vier von ihnen blieben schwer, einer leicht verletzt liegen. Die übrigen zwei konnten rechtzeitig abspringen. Die Verletzten wurden mit Arm-, Dein- unb Schädelbrüchen ins Hohenelber Krankenhaus gebracht. 2ln dem Auskommen des einen wird gezweifelt.
Der wild gewordene Stier im Rathaus.
In dem spanischen Städtchen La Alberto gelang es während eines Stierkampfes in einer improvisierten Arena, einem wildgewordenen Stier auszubrechen, wodurch unter den Zuschauern eine furchtbare Panik ausbrach. Der Stier drang in d.as benachbarte Rathaus ein, wo er im Empfangssaal mehrere Personen, die sich dahin geflüchtet hatten, schwer verletzte. Schließlich verlief sich das wildgewordene Tier auf einen Balkon, wo es getötet werden konnte.
Aufklärung eines Danderolendiebstahls.
Die Berliner Kriminalpolizei hat vier Einbrecher verhaftet, die in der Rächt zum 27. Oktober in das Gebäude des Zollamts in G ü st r 0 w i. M. eindrangen und für 70 000 Mark Banderolen für Tabakwaren erbeuteten. Es handelt sich bei den Verhafteten um einen der Polizei -vohlbekannten Einbrecher namens Meier, einen gewissen Fischer und zwei Helfershelfer. Die Pakete mit den gestohlenen Danderolen konnten bei einem Däcker in Schönholz bei Berlin, wo sie in einem von den Einbrechern gemieteten Zimmer aufbewahrt wurden, beschlagnahmt werden. Meier und Fischer wurden in Reu-Drandenburg, die beiden anderen in Berlin fest genommen.
©inm Geldbriefträger um 20 000 Mk. bestohlen.
Die Kriminalpolizei verhaftete in Kiel den 18jährigen Burea.ugehilfen eines Rechtsanwalts, der am Montag dem Briefträger auf dessen Destellgängen Geldbriefe enttoen- bet hatte, die Goldpfandbriefe im Werte von 8- bis 10 000 Mk. und Sichtwechsel von über 10 000 Mk. enthielten. Der junge Mann wurde in dem Augenblick festgenommen, als er bei einer Bank die Zinsscheine ein lösen wollte.. Die Wertpapiere wurden noch vollzählig bei ihm vorgefunden.
Raubmord an einem Rentenempfänger.
In Eisersdorf (Kreis Glah) verübte in der Rähe der Riederbrücke die 2 0 Jahre alte Magd Hedwig Weigert einen Raubmordversuch an dem 63 Fahre alten Rentenempfänger Lur aus Grafenort. Sie entriß ihm die Geldtasche mit einer kurz vorher erhobenen Rente in Höhe von 30 Mark und stürzte ihn nach erbittertem Ringen von der Drücke in die Diele. Lux wurde von Hinzukommenden aus dem Wasser gezogen, das Mädchen ins Glaher Gerichtsgefängnis eingeliefert. __________________
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Geflügelschau in Lollar.
[tj L 0 llar, 8. 3an. Am Samstag und Sonntag veranstaltete der hiesige Geslügel- und Drieftaubenzuchtverein im Saale „Zur Linde" eine Ausstellung, die aus Anlaß des 25jährigen Destehens des Vereins als I u b i- l ä u m s s ch a u ausgestaltet und gut be'ch.ckt war. Die Schau war an beiden Ausstellungstagen, besonders am Sonntag, sehr gut besucht. Gezeigt wurden Hühner, Enten und Tauben. Das ausgestellte Tiermaterial war durchweg erstklassig. Als Preisrichter wirkten die Herren Landgrebe, Gensungen, und Frick, Diebrich.
Rach dem Abschluß der Prämiierung wurde die Ausstellung in Anwesenheit der Ehrengäste und der Vereinsmitglieder am Samstagvormittag eröffnet. Rach Begrüßung ber Erschienenen durch den Vorsitzenden Fr. Riehm und einer Ansprache des Bürgermeisters Schmidt, in der dem Verein Dank und Anerkennung für seine langjährigen Arbeiten ausgesprochen wurde, gab der Ehrenvorsitzende und Gründer des Vereins, Lehrer F. Iakoby, einen Rückblick aus die Vereinsgeschichte und Vereinstätigkeit von der Gründung vor 25 Jahren bis zum heutigen Tage.
Am Samstagabend versammelten sich die Mitglieder und Ehrengäste zu einem Festkommers im Saale „Zur Traube". Die seit der Gründung dem Verein angehörenden Mitglieder Ferd. Jako b Y , Ldw. G e i h l e r V., Hch. Fuchs, Ernst Kutscher, Hch. Kalatsch. Justus Frank, Hch. Sch ad eck VII., Hch. Schwarz, Gustav Lehr, Ldw. Frank. Gerh. Schmidt, Ldw. Dietz, Staufenberg, Hch. Schneider, Wieseck. Otto Ruhn. Ldw. Hofmann V. wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt und durch Lleberreichung einer geschmackvollen Plakette geehrt. Dr. Lang vom Tierzuchtinstitut in Gießen hielt dann einen etwa zweistündigen, sehr fesselnden Vortrag, in dem der Redner besonders über Ruh- und Rassegeflügelzucht, Fütterung, Aufzucht der Küken, Wintereiererzeugung ufw. referierte.
Rachstehend folgt ein Auszug aus der Prämiierungslifte.
Den Leistungspreis auf Gesamtleistung einer Rasse erhielt Ldw. Klinkel, Lollar, auf schwarze Wyandottes.
Die Dundespreise erhielten: Wilh. Hofmann, Lollar, für Rhodelänber; Hch. Meyer, Wieseck, für schwarze Hamburger; Th. Deckel, Lollar, für gestreifte Plymouths.
Ehrenpreise erhielten: K. Schäfer, Lollar: Karl Frank. Lollar: Phil. Drusius, Lollar; Ldw. Klinkel Lollar; Alsr. Jung, Grohen-Linden; Ldw. > Klinkel, Lollar; Joh. Wallon, Hachborn; Jak. Schlier, Dorlar; W. Melior, Grohen-Duseck: Fr. • Riehm, Lollar; Wilh. Klee, Wißmar; Karl EsPich, ‘ Lollar: Gust. Lehr, Lollar; Karl Heß IV., Gr.- 1 Linden; Herrn. Dietz, Lollar; Gg. Jost, Dorlar: Joh. Dörr. Rordeck: Gg. Eberh. Wißner, Win- - neu: Hch. Schwarz, Lollar: Hch. Müller, Gießen; > Ldw. Frank, Lollar; Gotth. Hermann, Hachborn; Hch. Dremer, Lollar; Ldw. Klinkel, Lollar; Cy-
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Briefkasten der Redaktion.
(Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
V. Schw. W. Invaliden- und Altersrente unterliegen der Einkommensteuer, denn nach § 40, Abs. 2 des Einkommensteuergesetzes sind Leibrenten, Leibgedinge, Zeitrenten und andere unvererbliche Renten steuerpflichtig. Unter den Begriff „Zeitrenten" ist die Invaliden- und Altersrente einzuordnen. Die in Nr. 300 des „Gieß. Anz." vom 23. Dezember 1929 erteilte Antwort beruhte auf einer unzutreffenden Information seitens unseres Gewährsmannes und ist nach der vorstehenden Erklärung von zuständiger Seite richtigzustellen.
mit einem Auto die Brücke bei Sloten über- n, ohne zu bemerken, daß sie für den Schiffsverkehr geöffnet war. Das Auto OenomTft . zMummerte die Schranke und stürzte ins Ad-jfe r, wobei der Besitzer und seine Mutter er- tiren ten, während der Vater gerettet werden Rutschen kcuime.
äk/onnner 1930 th Deiimer Tagung des Deutschen Sludentenverbandes. etchsbanncij AS Auftakt zu bet Tagung be3 Deutschen riegsteilneh. SMcrtcnvcrbanbcs, bie mit einer Erösfnungs- des Weltkriege; toi fr des Reich5innenministers © e b e r i n g ihre )ci ’Berbun, ftaib ffiiftmgen begann, fanb in ben Räumen des pMMchen Kultusministeriums ein Empfang Puch den Kultusminister Professor Dr. Decker ft-ar der dabei u. a. erklärte: Ich bin über- MU5l, daß auf dem Doden der Demokratie bas a-kSeinische Führertuin am fruch.barsten gedeiht ucni daß bie Begeisterung an b:r Republik es Innern s cllWs wahrhaft Jugenbliches ist. Eine sich selbst M in verschiede ivemttenbe Stuben tenschat ist immer mein Ideal 1 Erkrankungen to gtetr.ien; aber wir müssen mit ber Verwirk- :n Papageienkranl. löchng warten, bis bie Stubentenschaft für bie empfoh.cn, ein M Äqicrung toieber verhanblungsr^if to.rb; reif rbotvonPada. d«rn, baß sie sich ber Staatsnotw^bigkeit be- . «Kd W ift; dast fi= Me OtepubW «tt Zatsch- an. zcn durch Dapaam «rimnt; baß ber Stubent sich als Deutscher ibamerila ein- ständig zu bieser Tatsache bekannt. Dann wirb
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