Samstag, 8. November 1950
Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Nr. 262 viertes Blatt
Wirtschaft.
Wochenbericht
vom frankfurter (Effektenmarkt.
Auch zu Beginn dieser Woche zeigte die KurH- gestaltung eine weiter absteigende Kur di. Die Kulisse gab weiter Material an den Markt. Bor allem war diesmal neben der ungünstigen Wirtfchaftslage und der schlechten Finanz- Verhältnisse des Reiches, ein Situationsbericht der Metallindustrie, in dem besonders das Nachlassen der Auftragseingänge betont wurde, nachteilig. Aber auch die schwächere Beuyorker Börse führte mit zur Verstimmung. Die hinzukommende Or- derlosigkeit verstärkte natürlich die Zurückhaltung der Kulisse auherordentlich. Die unzulänglichen Erklärungen von A. S. ®. und Siemens in Bezug auf die Geschäftslage konnten keine Besserung der Tendenz herbeiführen. Man hatte sich jedoch im allgemeinen etwas beruhigt und sah nicht mehr ganz so schwarz in die Zukunft- Mit den wahrscheinlichen Dividendenreduktionen. wovon im laufenden Geschäftsjahr ziemlich viele Betriebe infolge der weiter rückläufigen Konjunktur betroffen werden, hat man sich zum größten Teil abgefunden, zumal dies mit dem jetzigen Kursstand schon als gerechtfertigt erscheint.
Das Angebot war von allen Seilen nicht mehr so drückend, so daß sich die Kursabschläge in kleinerem Umfange fortbewegten. Doch wurde im Verlaufe bei manchen Papieren eine stärkere Einbuße erreicht. Die beabsichtigte zwei- prozentige Dividendereduzierung bei Südd. Zucker verstimmte aber an diesem Markt noch ziemlich. Die übrigen Werte wurden davon kaum mehr berührt, da diese Tatsache bei der herrschenden Wirtschaftsnot als unvermeidlich hingenommen werden muß. Zwischendurch machte sich wieder eine leichte Befestigung geltend. Die Verkäufe hatten nachgelassen. Eine wesentliche Rolle spielten die meist festeren Auslandsbörsen. Das Geschäft war aber nur in einigen Werten etwas reger. Der Ordereingang blieb ziemlich klein. Die Festigkeit konnte später weiter an Boden gewinnen. Ausschlaggebend waren die Erklärungen im Reichsrat, wovon man eine Besserung der kritischen Lage erwartet. Auch wurde die Besserung der Lage an der Pariser Börse beachtet. Die Bankschwierigkeiten scheinen beseitigt zu sein. Lebhafter war das Interesse für I.-G.-Farben und Cleltroaktien, bei teilweise beträchtlicheren Steigerungen.
Zum Wochenschluh war die Stimwung schon wieder stark gedrückt, als man zu der Ileberzeugung kam, daß von einer Sonderausschüttung nicht die Rede sein könne. Auch die schwächere Reuyorker Börse, die durch den voraussichtlichen Sieg der Demokraten stark in Mitleidenschaft gezogen war. trug zur Verschlechterung der Lage bei. Aber auch die weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit im Reiche deprimierte. Die Tendenz war schwächer und wurde, als das Farbenkommunique bekannt wurde, noch weiter schwächer. Befriedigt war man gar nicht, da über die Höhe der Dividendenverteilung kein Wort gesagt wurde. Die Auslassungen über den Geschäftsgang lauteten fedoch nicht ungünstig. Dies wurde später eher gewürdigt, und die Kulisseschritt zu Rückdeclungcn. so daß sich das Kursniveau allgemein wieder etwas heben konnte.
Gegenüber der vergangenen Woche waren die Kursveränderungen trotz der großen Schwankungen unerheblich. Rur Salzdetfurth. Harpener, Gesfürel, Gelsenkirchen, Felten und AEG. lagen bis zu 3 Prozent niedriger. Waldhof, Svcnska, Chade und Klöckner besserten sich um bis zu 3 Prozent. Deutsche Anleihen behauptet. Anatolier nach stärkeren Verlusten wieder etwas gebessert. Tagcsgeld mit 4,5 Prozent wieder leichter. Am Devisenmarkt traten kaum spürbare Veränderungen ein. Devise Paris war gesuchter.
Wochenbericht
vom Sronffurfer Schlachtviehmarkt
Das ruhige Geschäft hat auch in dieser Woche angehalten, zumal die Konkurrenz von Wild und Geflügel immer stärker wird. Die Zufuhren an Schlachtvieh aller Gattungen waren weiterhin ziemlich groß, so daß meist wieder Preisnachlässe zu verzeichnen waren.
Rachdem die Einfuhr keine wesentliche Aende- rung erfuhr, die Exportmög'ichk.iten aber relativ
gering waren, blieben letztere ohne großen Einfluß auf die Tendenz des Rindermarktes. Da der Austrieb an Wcidevieh in den nächsten Wochen wahrscheinlich geringer werden wird, besteht die Hoffnung, daß die Preisrückgänge der letzten Wochen nicht nur zum Stillstand kommen, sondern eher in einer Erhöhung der Preise ihren Ausdruck finden werden. Das an- getriebene Vieh warloeiterhin nur von mittlerer Qualität. Rach ruhigem Handel verblieb lleber- stand. Die Preise zogen bei Bullen 1 Mk. an, gaben aber im übrigen bis 1 Mk. nach.
Die Lage auf dem Schweinemarkt entwickelte sich erwartungsgemäß. Trotz des immer noch starken Austriebs sind die Preise infolge erhöhter Rachsrage merklich gestiegen. Die inzwischen erfolgte Lösung der Fettfrage hat plötzlich eine größere Rachfrage nach schweren, fetten Tieren verursacht, so dah hierin zur Zeit sogar ein gewisser Mangel besteht. Auch magere Fleischschweine blieben dauernd begehrt, während Fettschweine der mittleren und leichteren Gewichtsklassen immer schwieriger abzusetzen sind. Das Geschäft war ziemlich lebhaft, so daß sich wiederum Preisbesserungen von 6 bis 7 Mk. ergaben.
Kälber hatten weiterhin ruhiges Geschäst, da die Konkurrenz von Wild und Geflügel, wie schon oben erwähnt, ziemlich stark ist. Durch die erhebliche Einfuhr polnischer und tschechischer Gänse liegen in einzelnen Großstädten jetzt die Preise für Gänse nicht nur erheblich unter denen für Bratenfleisch von Kälbern und Hämmeln, sondern sogar noch unter den Kochfleischpreisen dieser Viehgattungen.
Der S ch a f m a r k t war weiterhin vernachlässigt. Die Preise blieben jedoch gegen die Vorwoche gut behauptet.
Der Gesamtaustrieb bestand aus 1511 Rindern, darunter 293 Ochsen, 98 Bullen, 562 Kühen, 459 Färsen, ferner aus 1261 Kälbern, 521 Schafen und 5534 Schweinen. Berg ichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 42 Rinder, 182 Kälber und 15 Schafe mehr angetrieben, dagegen standen 235 Schweine weniger zum Verkauf. .
Bezahlt wurden pro Zntner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 56 bis 58, a2) 50 bis 55, bl) 46 bis 49. Bullen a) 54 bis 57, b) 49 bis 53. Kühe a) 44 bis 47, b) 39 bis 43, c) 35 bis 38, d) 30 bis 34. Färsen a) 53 bis 58, b) 50 bis 55.
c) 46 bis 49. Kälber b) 76 bis 79, c) 70 bis 75,
d) 62 bis 69. Schafe al) 45 bis 48, b) 40 bis 44,
c) 34 bis 39. Schweine a) 64 bis 66, b) 64 bis 66.
c) 65 bis 67. d) 65 bis 67. e) 62 bis 65.
• Notierung der Vounganleihe an der Frankfurter Börse. 36 Mill. Mk. Internationale 5Vsproz. Anleihe des Deutschen Reiches 1930. Deutsche Ausgabe, sind an der Frankfurter CBör.e zum Dörsenhandel zugelahen. Die Schuldner chreivungen werden vom 10. November ab notiert.
* Mehlpreiserhöhung. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl Spez al 0 um 25 Pf. auf 41,75 Mk. für 100 Kilogramm aj Mühlenstation erhöht.
• Stagnierender Qlutomarft. Der Absatz von Kraftwagen oetoegte sich im September und Oktober weiter auf sehr niedrigem S.and Die arveitstägliche Zulassung von Personenkraftwagen ging vom August zum September von 260 auf 227 Einheiten zurück. Der Lastkraftwagenabsatz sank von 54,5 auf 50,7 Zulassungen. Die Nachfrage nach gebrauchten Wagen ist verhältnismäßig stärker, als das Interesse für fabrikneue Fahrzeuge. Cs werden vorwiegend billige Fahrzeuge gesucht: der Kleinwagenabsah liegt entsprechend etwas günstiger.
iyranfiurtcr Börse.
Frankfurt a. M., 8. Nov. Tendenz: schwächer. — Auch die Wochenschlußbörse eröffnete in überwiegend schwächerer Haltung, nachdem schon an der gestrigen Abendbörse weitere kleine Abschwächungen eingetreten waren. Die meist schwächeren Auslandbörsen und das Fehlen jeglicher Aufträge veranlaßten die Kulisse, weiter Abgaben vorzunehmen, so daß gegenüber der gestrigen Abend- börse Rückgänge von durchschnittlich 1,5 v. H. eintraten. Die Umsatztätigkeit beschränkte sich auf ein Minimum: das Publikum hatte sich von der
Börse fast vollkommen zurückgezogen, so daß die Spekulation ganz auf sich selbst angewiesen war. Auch die immer größere Kreise ziehende Oustric- Asfäre in Frankreich blieb nicht ganz ohne Einsluh. Stärker gedrückt waren Farben mit minus 1,13 v. H. Bon Elektrowerten daren AEG. 1,10 v. H., Siemens und Licht & Kraft bis 1 v. H. gedrückt, während Schuckerl gut gehalten lagen. Eine größere Einbuße erlitten am Kalimarkt Salzdetfurth, die 3 o. H. niedriger lagen. Bon Montanwerten verloren Harpener und Rheinstahl 1 bis 1,75 v. H. Nur Mannesmann konnten sich um Bruchteile eines Prozentes erholen. Bauunternehmungen waren von 1 bis 1,5 v. H. schwächer. Mehr gedrückt roaren_ noch Deutsche Linoleum mit minus 2,5 v. H. und Schisf- fahrisaktien, die etwa 2 v.H. niedriger tariert wurden. Banken gehalten, oder ganz gering rückgängig Der Rentenmarkt hatte ebenfalls kaum Geschäft. Altbesitz zirka i v. H. niedriger. Bon Ausländern lagen Rumänen etwas höher. Nach den ersten Kursen gab es zunächst weiter leicht nach, später wurde es jedoch vom Elektromarkt ausgehend etwas freundlicher. Die Kulisse nahm vereinzelte Rückdeckungen vor, so daß sich das Kursniveau etwas über Anfang heben konnte. Die Umsatztätigkeit hielt sich jedoch nach wie vor in engen Grenzen. Am Geldmarkt machte die Erleichterung für Tagesgeld mit 3,5 v. H. weitere Fortschritte. Arn Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,196750, gegen Pfund 20,3851, gegen Paris 123,66, London gegen Kabel 4,857.), gegen Mailand 92,80, gegen Nladrid 42,75, gegen Schweiz 25,0325, gegen Holland 12,07.
Berliner Börse
Berlin, 8. 3oov. Die Schwäche der gestrigen Neuporker Börse hatte schon dem heutigen Bor- mittagsverkehr die Richtung gegeben. Es fehlte auch sonst an anregenden Momenten: vor allem fehlte jede Unternehmungslust seitens der Kundschaft, so daß der offizielle Beginn der heutigen Samstags- börfe f a ft umsatzlos lag und schon kleines Angebot genügte, um die Kurse um 1 bis 3 v. H. niedriger zu werfen. Feierschichten am Kalimarkt und die widersprechenden Pressemeldunden über Dividendeausschüttung in dieser Industrie ließen Kaliwerte bis zu 3,25 v.H. nachgeben. Auch Schifffahrtswerte hatten unter Abgaben zu leiden und waren im Verhältnis zu dem effektiven Kursstand mit Rückgängen bis zu 1,5 v. H. stärker gedrückt. Reichsbank verloren 2,25 v. H Chadeaktien 3 Mark, Svenfka 4 Mark, BMW. 2,25 v. H. und eine ganze Reihe von Papieren bis zu 2,5 v H. Gelsenkirchen eröffneten 3 v. H. niedriger bemerkenswert schwach. In der Hauptsache machte sich der Einfluß Neuyorks bemerkbar, aber auch die bisher ungünstig lautenden Meldungen von einer 10 v. H.-Verbilligung der Acetatseide, weitere Schwierigkeiten von Kulissenfirmen in Paris, als Folge des Bankkrachs waren eher verstimmende Momente. Auch die Auslassungen in der heutigen Aussichtsratssitzung bei Rheinstahl befriedigten nicht, zumal auch diese Gesellschaft nod) nicht über die Dividende entscheiden konnte. Eine Ausnahme machten Junghans mit einem Gewinn von 1,5 v. H. und Otaviminen, die noch anfangs Plus-Plus notierten und 1,25 v. H. hoher eröffneten. Bei letzteren stimulierte, daß entgegen den gestrigen Gerüchten die Konferenz doch noch nicht gescheitert sei, sondern erfolgreich beendet werden dürfte, nach einer anderen Version sogar schon beendet sei. Deutsche Anleihen und Ausländer wenig verändert. Auch Pfandbriefe lagen bei sehr geringem Order- eingang vollkommen still. Reich-schuldbuchforderun- gen waren eher etwas gesucht. Am Geldmarkt war I Tagesgeld mit 5,5 bis 7.5 o H. unverändert, Mo- I nat'sge'ld 6 bis 7,5 o H., Warenwechsel ohne zuver- lässigen Satz mit 5,25 v. H. tariert. Im weiteren Verlaufe wurde es meist um weitere 0,5 bis 1 v. H schwächer. Das Geschäft blieb auch weiterhin klein Später konnte sich am Elektromarkt eine leichte Erholung durchsetzen, die aber auf die übrigen Gebiete wenig Eindruck machte.
Daten für Lonntaq, 9. November.
(Sonnenaufgang 7.06 Ahr, (Sonnenuntergang 16.21 Ahr. — M-mdausgang 17.50 Ahr, Monduntergang 11.04 Ahr.
1799: Napoleon Bonaparte stürzt das Direktorium und wird erster Konsul: — 1818: der Dichter Iwan Turgenew in Orel geboren: — 1918: Ausrufung der Republik in Deutschland.
Daten für Montag, 10. November.
1483: Martin Luther in Eisleben geboren; — 1759: Friedrich von Schiller in Marbach geboren; — 1810: der erste Reichsgerichtspräsident Eduard vonSimson geboren.
Letzte Nachrichten.
Die Tabakzollerhöhung im Reichsrat.
Berlin, 8. Nov. (VDZ. Funkspruch.) Die vereinigten Ausschüsse des Reichsrales traten am Samslagfrüh unter dem Vorsitz des Staatssekretär» Schäffer vom Reichsfinanzminiflerium zusammen, um die zum Finanzplan der Beidjsregicrung gehörende Novelle zur Tabak st euer zu beraten. Während die Zigarettensteuer nach den Mitteilungen des Reichsfinanzministeriums in den letzten Jahren schon mehrfach erhöht worden ist, waren Zigarren und andere Tabakwaren noch geschont worden. Die jetzige Novelle zur Tabaksteuer will diesen Unterschied zum Teil wieder ausgleichen, indem sie eine Härtere Belüftung nament- I i ch fürZigarren vorsiehl. Infolgedessen machte ich in den Reichsratsausschüssen eine Opposition namentlich der bremischen und der badischen Reichsratsvertreter gellend. In beiden Staatsgebieten spielt die Zigarrenherstellung eine große Rolle. Ls wurde darauf hin- gcwiescn, daß die kartellierte und mit modernen Maschinen ausgerüstete Zigarettenindustrie eher eine starke Steuer tragen könne als die in zahlreiche Kleinbetriebe zersplitterte und daher viele Arbeiter beschäftigende Zigarrenlndnstrie.
wie wir der amtlichen „Darmstädter Zeitung" entnehmen, hat das hessische Gesamtministerium beschlossen, daß Hessen im Interesse des heimischen Tabakbaues und der Tabakindustrie im Reichsrat gegendieLrhöhungderTabak- steuer stimmt.
kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 9. November. 21. Sonntag nach Trinitatis.
Stabliird;e. 9.30 Uhr: Professor Michel; 11: Professor Michel: Kinderkirche für die MaNhäusgememde; 18: Pfr. Bender aus Nonnenweier. — ^ohanncs- kirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 17: Pfr. Ausfeld. — f.apcUe des Allen Friedhofs. 9.«,0: Pfr. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfr. Lenz. — Llisabelh-ßleinkinderfchule. 9.45: Pfr. küc. Waas; 11: Kinderkirche für die Petrusgemeinde; Pfr. I^ic. Waas. — Klein-Linden. 11: Kindergoties- dienst; 13.30: Hauptgottesdienst. — Dicseck. 9 30: Beichte; 10: Predigtgottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls. — Atten-Buseck. 10; 13. — Kirchberg. 10: Kirchberg, 11: hl. Abendmahl für die Jugend von Lollar; 13.30: Mainzlar; 13.30: Daubnagen; Gelegenheit zum hl. Abendmahl. — haus.n- Garbenleich. 10: Hausen; 13: Garbenteich; Kandidat Geißler .(Watzenborn). — watzenborn-Sleinbcrg. 9.15: Beichte; 9.30: Predigtgottesdienst; anschlieh nd Feier des hl. Abendmahls (Jugend). — Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 14: Pfarrvikar Draudt.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 8. Novcmber.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 9. November. 22. Sonntag nack Pfingsten.
Gießen. 6.30 Uhr. Beichte; 7: Messe; Äommuuon der Jungfrauen und Hausangestellten 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Predigt; 16 30: Jungfrauen-Kongregation; 17.30: Chri- stenlehre und Andacht: 20: Elisadethenoereinsabend. — Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. — Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. — Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Anadacht — Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. — Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt.
Montag, den 10. November.
Laubach. 7 30 Uhr: hl. Messe.
Mittwoch, den 12. November.
Hungen. 7 Uhr: hl. Messe.
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Sprechstunden der .ricuiutton.
11.30 bis 12 30 Uhr 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskoni 5 o H, Lombardzinsfuß 6 o H_____________________________
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4% Ungarische Staatsrente v. 1910
—
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Prag . - Bclrrad .
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4% Türkische Zvllanieihe von 1911
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