Ausgabe 
8.11.1930
 
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Samstag, 8. November 1950

Siehener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)

Nr. 262 viertes Blatt

Wirtschaft.

Wochenbericht

vom frankfurter (Effektenmarkt.

Auch zu Beginn dieser Woche zeigte die KurH- gestaltung eine weiter absteigende Kur di. Die Kulisse gab weiter Material an den Markt. Bor allem war diesmal neben der ungünstigen Wirtfchaftslage und der schlechten Finanz- Verhältnisse des Reiches, ein Situationsbericht der Metallindustrie, in dem besonders das Nachlassen der Auftragseingänge betont wurde, nachteilig. Aber auch die schwächere Beuyorker Börse führte mit zur Verstimmung. Die hinzukommende Or- derlosigkeit verstärkte natürlich die Zu­rückhaltung der Kulisse auherordentlich. Die un­zulänglichen Erklärungen von A. S. ®. und Sie­mens in Bezug auf die Geschäftslage konnten keine Besserung der Tendenz herbeiführen. Man hatte sich jedoch im allgemeinen etwas beruhigt und sah nicht mehr ganz so schwarz in die Zukunft- Mit den wahrscheinlichen Dividendenre­duktionen. wovon im laufenden Geschäftsjahr ziemlich viele Betriebe infolge der weiter rück­läufigen Konjunktur betroffen werden, hat man sich zum größten Teil abgefunden, zumal dies mit dem jetzigen Kursstand schon als gerechtfer­tigt erscheint.

Das Angebot war von allen Seilen nicht mehr so drückend, so daß sich die Kursabschläge in kleinerem Umfange fortbewegten. Doch wurde im Verlaufe bei manchen Papieren eine stärkere Einbuße erreicht. Die beabsichtigte zwei- prozentige Dividendereduzierung bei Südd. Zucker verstimmte aber an diesem Markt noch ziemlich. Die übrigen Werte wurden davon kaum mehr be­rührt, da diese Tatsache bei der herrschenden Wirtschaftsnot als unvermeidlich hingenommen werden muß. Zwischendurch machte sich wieder eine leichte Befestigung geltend. Die Verkäufe hatten nachgelassen. Eine wesentliche Rolle spielten die meist festeren Auslandsbörsen. Das Geschäft war aber nur in einigen Werten etwas reger. Der Ordereingang blieb ziemlich klein. Die Festigkeit konnte später weiter an Bo­den gewinnen. Ausschlaggebend waren die Er­klärungen im Reichsrat, wovon man eine Besse­rung der kritischen Lage erwartet. Auch wurde die Besserung der Lage an der Pariser Börse beachtet. Die Bankschwierigkeiten scheinen be­seitigt zu sein. Lebhafter war das Interesse für I.-G.-Farben und Cleltroaktien, bei teilweise beträchtlicheren Steigerungen.

Zum Wochenschluh war die Stimwung schon wieder stark gedrückt, als man zu der Ileberzeugung kam, daß von einer Sonderaus­schüttung nicht die Rede sein könne. Auch die schwächere Reuyorker Börse, die durch den vor­aussichtlichen Sieg der Demokraten stark in Mit­leidenschaft gezogen war. trug zur Verschlechte­rung der Lage bei. Aber auch die weitere Zu­nahme der Arbeitslosigkeit im Reiche deprimierte. Die Tendenz war schwächer und wurde, als das Farbenkommunique bekannt wurde, noch weiter schwächer. Befriedigt war man gar nicht, da über die Höhe der Dividendenverteilung kein Wort ge­sagt wurde. Die Auslassungen über den Ge­schäftsgang lauteten fedoch nicht ungünstig. Dies wurde später eher gewürdigt, und die Kulisse­schritt zu Rückdeclungcn. so daß sich das Kurs­niveau allgemein wieder etwas heben konnte.

Gegenüber der vergangenen Woche waren die Kursveränderungen trotz der großen Schwankungen unerheblich. Rur Salzdetfurth. Harpener, Gesfürel, Gelsenkirchen, Felten und AEG. lagen bis zu 3 Prozent niedriger. Waldhof, Svcnska, Chade und Klöckner besserten sich um bis zu 3 Prozent. Deutsche Anleihen behauptet. Ana­tolier nach stärkeren Verlusten wieder etwas ge­bessert. Tagcsgeld mit 4,5 Prozent wieder leich­ter. Am Devisenmarkt traten kaum spürbare Ver­änderungen ein. Devise Paris war gesuchter.

Wochenbericht

vom Sronffurfer Schlachtviehmarkt

Das ruhige Geschäft hat auch in dieser Woche angehalten, zumal die Konkurrenz von Wild und Geflügel immer stärker wird. Die Zufuhren an Schlachtvieh aller Gattungen waren weiter­hin ziemlich groß, so daß meist wieder Preis­nachlässe zu verzeichnen waren.

Rachdem die Einfuhr keine wesentliche Aende- rung erfuhr, die Exportmög'ichk.iten aber relativ

gering waren, blieben letztere ohne großen Ein­fluß auf die Tendenz des Rindermarktes. Da der Austrieb an Wcidevieh in den nächsten Wochen wahrscheinlich geringer werden wird, besteht die Hoffnung, daß die Preisrückgänge der letzten Wochen nicht nur zum Stillstand kommen, sondern eher in einer Erhöhung der Preise ihren Ausdruck finden werden. Das an- getriebene Vieh warloeiterhin nur von mittlerer Qualität. Rach ruhigem Handel verblieb lleber- stand. Die Preise zogen bei Bullen 1 Mk. an, gaben aber im übrigen bis 1 Mk. nach.

Die Lage auf dem Schweinemarkt ent­wickelte sich erwartungsgemäß. Trotz des immer noch starken Austriebs sind die Preise infolge erhöhter Rachsrage merklich gestiegen. Die in­zwischen erfolgte Lösung der Fettfrage hat plötz­lich eine größere Rachfrage nach schweren, fetten Tieren verursacht, so dah hierin zur Zeit sogar ein gewisser Mangel besteht. Auch magere Fleischschweine blieben dauernd begehrt, während Fettschweine der mittleren und leichteren Ge­wichtsklassen immer schwieriger abzusetzen sind. Das Geschäft war ziemlich lebhaft, so daß sich wiederum Preisbesserungen von 6 bis 7 Mk. er­gaben.

Kälber hatten weiterhin ruhiges Geschäst, da die Konkurrenz von Wild und Geflügel, wie schon oben erwähnt, ziemlich stark ist. Durch die erhebliche Einfuhr polnischer und tschechischer Gänse liegen in einzelnen Großstädten jetzt die Preise für Gänse nicht nur erheblich unter denen für Bratenfleisch von Kälbern und Hämmeln, sondern sogar noch unter den Kochfleischpreisen dieser Viehgattungen.

Der S ch a f m a r k t war weiterhin vernach­lässigt. Die Preise blieben jedoch gegen die Vor­woche gut behauptet.

Der Gesamtaustrieb bestand aus 1511 Rindern, darunter 293 Ochsen, 98 Bullen, 562 Kühen, 459 Färsen, ferner aus 1261 Kälbern, 521 Schafen und 5534 Schweinen. Berg ichen mit dem Auf­trieb der vergangenen Woche waren 42 Rinder, 182 Kälber und 15 Schafe mehr angetrieben, da­gegen standen 235 Schweine weniger zum Ver­kauf. .

Bezahlt wurden pro Zntner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 56 bis 58, a2) 50 bis 55, bl) 46 bis 49. Bullen a) 54 bis 57, b) 49 bis 53. Kühe a) 44 bis 47, b) 39 bis 43, c) 35 bis 38, d) 30 bis 34. Färsen a) 53 bis 58, b) 50 bis 55.

c) 46 bis 49. Kälber b) 76 bis 79, c) 70 bis 75,

d) 62 bis 69. Schafe al) 45 bis 48, b) 40 bis 44,

c) 34 bis 39. Schweine a) 64 bis 66, b) 64 bis 66.

c) 65 bis 67. d) 65 bis 67. e) 62 bis 65.

Notierung der Vounganleihe an der Frankfurter Börse. 36 Mill. Mk. Internationale 5Vsproz. Anleihe des Deutschen Reiches 1930. Deutsche Ausgabe, sind an der Frankfurter CBör.e zum Dörsenhandel zugelahen. Die Schuldner chreivungen werden vom 10. No­vember ab notiert.

* Mehlpreiserhöhung. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizen­mehl Spez al 0 um 25 Pf. auf 41,75 Mk. für 100 Kilogramm aj Mühlenstation erhöht.

Stagnierender Qlutomarft. Der Ab­satz von Kraftwagen oetoegte sich im September und Oktober weiter auf sehr niedrigem S.and Die arveitstägliche Zulassung von Personen­kraftwagen ging vom August zum September von 260 auf 227 Einheiten zurück. Der Lastkraft­wagenabsatz sank von 54,5 auf 50,7 Zulassungen. Die Nachfrage nach gebrauchten Wagen ist ver­hältnismäßig stärker, als das Interesse für fa­brikneue Fahrzeuge. Cs werden vorwiegend bil­lige Fahrzeuge gesucht: der Kleinwagenabsah liegt entsprechend etwas günstiger.

iyranfiurtcr Börse.

Frankfurt a. M., 8. Nov. Tendenz: schwä­cher. Auch die Wochenschlußbörse eröffnete in überwiegend schwächerer Haltung, nachdem schon an der gestrigen Abendbörse weitere kleine Abschwächungen eingetreten waren. Die meist schwächeren Auslandbörsen und das Fehlen jeglicher Aufträge veranlaßten die Kulisse, weiter Abgaben vorzunehmen, so daß gegenüber der gestrigen Abend- börse Rückgänge von durchschnittlich 1,5 v. H. eintraten. Die Umsatztätigkeit beschränkte sich auf ein Minimum: das Publikum hatte sich von der

Börse fast vollkommen zurückgezogen, so daß die Spekulation ganz auf sich selbst angewiesen war. Auch die immer größere Kreise ziehende Oustric- Asfäre in Frankreich blieb nicht ganz ohne Einsluh. Stärker gedrückt waren Farben mit minus 1,13 v. H. Bon Elektrowerten daren AEG. 1,10 v. H., Siemens und Licht & Kraft bis 1 v. H. gedrückt, während Schuckerl gut gehalten lagen. Eine größere Einbuße erlitten am Kalimarkt Salzdetfurth, die 3 o. H. niedriger lagen. Bon Montanwerten ver­loren Harpener und Rheinstahl 1 bis 1,75 v. H. Nur Mannesmann konnten sich um Bruchteile eines Pro­zentes erholen. Bauunternehmungen waren von 1 bis 1,5 v. H. schwächer. Mehr gedrückt roaren_ noch Deutsche Linoleum mit minus 2,5 v. H. und Schisf- fahrisaktien, die etwa 2 v.H. niedriger tariert wur­den. Banken gehalten, oder ganz gering rückgängig Der Rentenmarkt hatte ebenfalls kaum Geschäft. Alt­besitz zirka i v. H. niedriger. Bon Ausländern lagen Rumänen etwas höher. Nach den ersten Kursen gab es zunächst weiter leicht nach, später wurde es je­doch vom Elektromarkt ausgehend etwas freund­licher. Die Kulisse nahm vereinzelte Rückdeckungen vor, so daß sich das Kursniveau etwas über Anfang heben konnte. Die Umsatztätigkeit hielt sich jedoch nach wie vor in engen Grenzen. Am Geldmarkt machte die Erleichterung für Tagesgeld mit 3,5 v. H. weitere Fortschritte. Arn Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,196750, gegen Pfund 20,3851, gegen Paris 123,66, London gegen Kabel 4,857.), gegen Mailand 92,80, gegen Nladrid 42,75, gegen Schweiz 25,0325, gegen Holland 12,07.

Berliner Börse

Berlin, 8. 3oov. Die Schwäche der gestrigen Neuporker Börse hatte schon dem heutigen Bor- mittagsverkehr die Richtung gegeben. Es fehlte auch sonst an anregenden Momenten: vor allem fehlte jede Unternehmungslust seitens der Kundschaft, so daß der offizielle Beginn der heutigen Samstags- börfe f a ft umsatzlos lag und schon kleines An­gebot genügte, um die Kurse um 1 bis 3 v. H. niedriger zu werfen. Feierschichten am Kalimarkt und die widersprechenden Pressemeldunden über Dividendeausschüttung in dieser Industrie ließen Kaliwerte bis zu 3,25 v.H. nachgeben. Auch Schiff­fahrtswerte hatten unter Abgaben zu leiden und waren im Verhältnis zu dem effektiven Kursstand mit Rückgängen bis zu 1,5 v. H. stärker gedrückt. Reichsbank verloren 2,25 v. H Chadeaktien 3 Mark, Svenfka 4 Mark, BMW. 2,25 v. H. und eine ganze Reihe von Papieren bis zu 2,5 v H. Gelsenkirchen eröffneten 3 v. H. niedriger bemerkenswert schwach. In der Hauptsache machte sich der Einfluß Neuyorks bemerkbar, aber auch die bisher ungünstig lautenden Meldungen von einer 10 v. H.-Verbilligung der Acetatseide, weitere Schwierigkeiten von Kulissen­firmen in Paris, als Folge des Bankkrachs waren eher verstimmende Momente. Auch die Auslassungen in der heutigen Aussichtsratssitzung bei Rheinstahl befriedigten nicht, zumal auch diese Gesellschaft nod) nicht über die Dividende entscheiden konnte. Eine Ausnahme machten Junghans mit einem Gewinn von 1,5 v. H. und Otaviminen, die noch anfangs Plus-Plus notierten und 1,25 v. H. hoher eröffneten. Bei letzteren stimulierte, daß entgegen den gestrigen Gerüchten die Konferenz doch noch nicht gescheitert sei, sondern erfolgreich beendet werden dürfte, nach einer anderen Version sogar schon beendet sei. Deutsche Anleihen und Ausländer wenig verändert. Auch Pfandbriefe lagen bei sehr geringem Order- eingang vollkommen still. Reich-schuldbuchforderun- gen waren eher etwas gesucht. Am Geldmarkt war I Tagesgeld mit 5,5 bis 7.5 o H. unverändert, Mo- I nat'sge'ld 6 bis 7,5 o H., Warenwechsel ohne zuver- lässigen Satz mit 5,25 v. H. tariert. Im weiteren Verlaufe wurde es meist um weitere 0,5 bis 1 v. H schwächer. Das Geschäft blieb auch weiterhin klein Später konnte sich am Elektromarkt eine leichte Er­holung durchsetzen, die aber auf die übrigen Gebiete wenig Eindruck machte.

Daten für Lonntaq, 9. November.

(Sonnenaufgang 7.06 Ahr, (Sonnenuntergang 16.21 Ahr. M-mdausgang 17.50 Ahr, Mond­untergang 11.04 Ahr.

1799: Napoleon Bonaparte stürzt das Direk­torium und wird erster Konsul: 1818: der Dich­ter Iwan Turgenew in Orel geboren: 1918: Ausrufung der Republik in Deutschland.

Daten für Montag, 10. November.

1483: Martin Luther in Eisleben geboren; 1759: Friedrich von Schiller in Marbach geboren; 1810: der erste Reichsgerichtspräsident Eduard vonSimson geboren.

Letzte Nachrichten.

Die Tabakzollerhöhung im Reichsrat.

Berlin, 8. Nov. (VDZ. Funkspruch.) Die ver­einigten Ausschüsse des Reichsrales traten am Samslagfrüh unter dem Vorsitz des Staatssekretär» Schäffer vom Reichsfinanzminiflerium zusam­men, um die zum Finanzplan der Beidjsregicrung gehörende Novelle zur Tabak st euer zu be­raten. Während die Zigarettensteuer nach den Mit­teilungen des Reichsfinanzministeriums in den letz­ten Jahren schon mehrfach erhöht worden ist, waren Zigarren und andere Tabakwaren noch geschont worden. Die jetzige Novelle zur Tabaksteuer will diesen Unterschied zum Teil wieder ausgleichen, in­dem sie eine Härtere Belüftung nament- I i ch fürZigarren vorsiehl. Infolgedessen machte ich in den Reichsratsausschüssen eine Opposi­tion namentlich der bremischen und der badischen Reichsratsvertreter gel­lend. In beiden Staatsgebieten spielt die Zigarren­herstellung eine große Rolle. Ls wurde darauf hin- gcwiescn, daß die kartellierte und mit modernen Maschinen ausgerüstete Zigarettenindustrie eher eine starke Steuer tragen könne als die in zahl­reiche Kleinbetriebe zersplitterte und daher viele Arbeiter beschäftigende Zigarrenlndnstrie.

wie wir der amtlichenDarmstädter Zeitung" entnehmen, hat das hessische Gesamtmini­sterium beschlossen, daß Hessen im Interesse des heimischen Tabakbaues und der Tabakindustrie im Reichsrat gegendieLrhöhungderTabak- steuer stimmt.

kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 9. November. 21. Sonntag nach Trinitatis.

Stabliird;e. 9.30 Uhr: Professor Michel; 11: Pro­fessor Michel: Kinderkirche für die MaNhäusgememde; 18: Pfr. Bender aus Nonnenweier. ^ohanncs- kirche. 9.30: Pfr. Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 17: Pfr. Ausfeld. f.apcUe des Allen Friedhofs. 9.«,0: Pfr. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde; Pfr. Lenz. Llisabelh-ßleinkinderfchule. 9.45: Pfr. küc. Waas; 11: Kinderkirche für die Petrusgemeinde; Pfr. I^ic. Waas. Klein-Linden. 11: Kindergoties- dienst; 13.30: Hauptgottesdienst. Dicseck. 9 30: Beichte; 10: Predigtgottesdienst; im Anschluß Feier des hl. Abendmahls. Atten-Buseck. 10; 13. Kirch­berg. 10: Kirchberg, 11: hl. Abendmahl für die Ju­gend von Lollar; 13.30: Mainzlar; 13.30: Daubna­gen; Gelegenheit zum hl. Abendmahl. haus.n- Garbenleich. 10: Hausen; 13: Garbenteich; Kandidat Geißler .(Watzenborn). watzenborn-Sleinbcrg. 9.15: Beichte; 9.30: Predigtgottesdienst; anschlieh nd Feier des hl. Abendmahls (Jugend). Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; 14: Pfarrvikar Draudt.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 8. Novcmber.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 9. November. 22. Sonntag nack Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr. Beichte; 7: Messe; Äommuuon der Jungfrauen und Hausangestellten 8: Kommu­nion; 9: Hochamt mit Predigt; 11: Messe mit Pre­digt; 16 30: Jungfrauen-Kongregation; 17.30: Chri- stenlehre und Andacht: 20: Elisadethenoereinsabend. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 9.30: Hochamt mit Predigt. Lich. 7.30: Hochamt mit Predigt; 20: Christenlehre und Anadacht Lollar. 8.45: Messe mit Predigt. Ridda. 8.30: Hochamt mit Predigt.

Montag, den 10. November.

Laubach. 7 30 Uhr: hl. Messe.

Mittwoch, den 12. November.

Hungen. 7 Uhr: hl. Messe.

»onntnocibienO b.'2l«*r3tc nHinfbefen nm 9 11 0 Ur. Neuniann-Tvengel. l)r. B'ock ßrnnelapotbcfc.

«ahndrU: Dr Hau buch 'D

Sprechstunden der .ricuiutton.

11.30 bis 12 30 Uhr 16 bis 17 Uhr Samstag nachmittag geschlossen

Anzeigenaufträge sind lediglich an die Geschäfts st eile zu richten

Für unverlangt eingesandte Manuskripte ohne beigefügte» Rückporto wird keine Gewähr übernommen.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Hohe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskoni 5 o H, Lombardzinsfuß 6 o H_____________________________

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112,27

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169,19

21,99

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6% Deutsche Reicheanleihe von tS97 . .....

7% Deutsche Reichsanleihe von 1929 . . - - -

TVutfdK Llnl.-Ablöi.-«chuId mit

87

98,75

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87,1

98,5

Hamdurg-Ämenta Pakei - - Hamburg-Südam. Dampsschiss Hama Tampsschiss . - -

Norddeutscher Lloyd .... Allgemeine DeutscheTreditanil.

8

10

8

10

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71,6 97

Bereinigte Stahlwerke . ...

Claoi Minen ... 16'/,

Kaliwerke Aschersleben ... 10

Kaliwerke Westeregeln ... 10

Kaliwerke Salzdetfurth ... 15

68,25

190

192

260,5

257,5

68,25

31.25

191,5

193,5

261,25 I

67,25

32,5

190

191,5

258

Holländische Noten .......

Italienische Raren........

Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling Rumänische Noien.......

Äuslol.-Rechten - -

DeSfll. ohne Auslos.-Rechte . - 8% Hest. BolkSstaat von 1929 <rfl(habl6 102%)......

i4,25

6,5

89,25

54,13

54,25

6,575

89

53,13

6,5

Barmer Bankverein . . Berliner Hanbeligesellschasi Commerz- und Privat-Bank . Tarnritädter und Rationalbank

12

11

12

101

130

U4.25 150,25

IUI

114

IUI

131

114,5

150,5

131

114

149,25

I. ®. Farben-Industrte ... 12

Tvnamii Nobel..... . 6

Scheide anstatt........ 9

138,65 -

137,5

139,5

137,4

Schwedische Noten . . . . Schwerter Noten . . . . . Spanische Noien . . . . . T'chechotlowakijche Roten.

12,10

81,24

47,40

12.39

112,54 81,56 47,60 12.45

cberheilen Provinz Anleihe mit AuSIos.-Rechten.....

Deutsche Itomm. Sammelabl-

Xeutidi- Bank und

110,13 110,5

110

110

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RürgcrLwerke..... 6

Metallgelellichaft. ...... 8

44

45

43.13

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73,16

73,46

50,75

DiSconto-GeseUschast, . . .

10

10

110,25

110,5

110

110

19^1 86

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87

49.4

51,1

98,25

51,25

Reichebank........

12

229

226,75

Anleihe Serie 1 -

8% Franks. Hhp.-Bank Goldpfe.

Bergmann........

113,75

112,6

113,75

112,25

Philipp Holzmann......'

'6,75

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77

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8 November

XIII unkündbar bie 1934_ .

133

132

Zementwerk Heidelberg . . 10

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-

Jmtn».

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7% ff ran ts. Hyp.-Bank ®o!6pfe unkündbar b>S 1933 - >

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Psandbnese R. >9 - - -

6% Pr LandeepsanobriesaustaU,

Komm^LbstR. 20. . - - - - 7% Pr. LandesvtandbriesanstaU,

Psanvbriese R. 21 ... -

A.E.G. abg. «orunege-Obligatio-

93,5

ülektc. LteserungSgesellschast.

10

122,5

94,75

121

110

124

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132,5

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118,13

110

122.5

112

131.25

Cem entwert Karstadt. ... 10

53

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70

108,75

80

51,5

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53

175,25

140

68,75

69,5 09,25 80,25

Geld

Geld

ßVT

85,6

100

97

97

100

97

97

Illi

Licht und Kras!......

Felten & Guilleaume . . . Gesellschast für Elektrische

Unternehmungen .... Hamburger Elektrizität^Berke Rheinische Cleltriytäl . . . Lchlesische Elektrizität. . . . Schustert & Eo. . f

10 <y,

10

10 . 9

10

11

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121

124

131,13

-

133.5

8Bat)6 & .rregiag ......8

SchuiidetS Payenhoser ... 15

Lstwerke.........12

..............18

Bembcra.........14

Zelistoss Saldbol .... 13»/,

Zellstoff Aichassenburg ... 12

173

138

67,25

68,5

108,5

tlmft. 'Hott. Bu.n-.AireS Brft- "inrro Gbrifltania. Koyrndagrn Stockholm - Helsingtors.

168,73 1,452 58,45

112,13 112,10 112,37 10,548

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169,07 1,456

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112,35 112,32 112,59

10,568 21,98

168.72 1.445 58,46

112,13 112,13 112.42

10.548 21,94

169,06 1,449 58,58

112,35 112,35

112,64 10,568

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16 . 8

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Cbarloilenburger Wasser ... 8

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London. . . 'Jitunorl .

20,361

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20,401

4,1995

20,361

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4,200

Vabmeoet S Go.......

1<

144

143

Daimler Motoren . ..... 0

24,75

24,75

24,5

Poris. . . .

16,462

16,502

16,468

16,508

53,5

53,75

66,25

Deutsche Linoleum ......

124,5

124,25

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Schwei, . . Spanien -

81,33

81,49

81.34

81,50

4% Leslerretchisüie Golvrente . .

26,5

26,65

-

Maschinenbau A.-G. ..... 0

34,75

44,65

44.75

47.53

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4,20% Oesterreickische Silbetrentc

2,9

-

^apan . . .

2,081

2,085

2,081

2,085

4% Lekterrelchilche Einheitliche

Eiiener Steinkohle.....

Ctrnftcin & koppel . .... 6

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Rente

Gelsenkirchener......

87,5

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Leonhard Tietz ...... 10

-

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4% Ungarische Soldrcnte . . . .

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84,75

»4

72.5

Sveneta .......

283

1 -

783

279

£eft. abfleft

39,02

59,14

59,035

59,145

4% Ungarische Staatsrente v. 1910

18,5

18,5

221

Prag . - Bclrrad .

12,432

12,452

12,436

12,456

4Vi% 6eM oon 1913

-

Iiie Bergbau.......

70

69,75

rzranksurter Maschmeu . . . .

16

16.5

7,429

7,443

7,425

7,439

4% Ungarische Sronenrente . .

1,7

1,65

1,7

n

76

Sritzner ....... .

27,25

28,25

Budapest.

73,345

73,485

73.345

73,485

4% Türkische Zvllanieihe von 1911

4,3

4,25

Söln Reuessen. . . .

| 72

72,25

i 71,5

Hevligenstaedt.......0

8u 11 arten

3,037

3,043

3,037

3,043

4% Türkische Bagdadbahn-Anl Serie I.....

4,3

,

4,25

Mannetmann-Röstren Man-selder Bergbau . . Oberichies. Eisenbedarl . . .

-

38,25

38

Iunghans.........

Lechwerke..........

26,5 84

26

_

Lissabon Tanstg. .

18,80

81,45

18,84

81 .61

18,80

81,44

18,84

81,60

4% desgi. Serie II.......

4,3

4,25

75

I 74,25

Mainkraslwerke Höchst 0. M.. .

73

-

flonft-ntin.

1,784

1,789

1,784

1,789

6% Rumänische vereind. Rente

8,6

Oberschlcs. KokSwerke....

6H

66

66.25

65

Miag ........10

71,25

Alben. .

5.43

5,

44

5.43

5.44

von 1903 ...

8,55

8,7

Phvnir Bergbau ....

174 5

172

r»tbt. Roeder.......1(

92

Canada

4,196

4,204

4.196

4,204

Rumänische vereint). Rente von 1913 ..........

14,25

14,25

1 14-13

Rhcinlsche Braunkohlen . .

»Heiastadl .......

.

78,75

1 77,25

79

1 77,5

Sioigt S Haessner......

Süddeutsche Zucker . 10

150 132,5.

150

133,25

1 -

llru uay (Salto . .

3,367

20,885

| 3,373.

20,925

3.57

20,915

3,63

1 20,955

«% Rumänische vereioh. Re»1e

6,9

6,95

I 6,9

Äicbed Starte

7,2