Wirtschaft
Uten
Amtsgericht Gießen
einer rechts aus einer Rebenstraße kommenden,
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt
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schon auf der Kreuzung und zu nahe bei dem Posten gewesen zu sein, um noch halten zu können, auch habe er fürchten müssen, seine Passagiere würden durch den plötzlichen Ruck im Wagen arg durcheinandergerüttelt. Die erste Behauptung wurde widerlegt: sein weiteres Vorbringen war unbeachtlich, da die Unannehmlichkeiten, die vielleicht die Passagiere zu erleiden gehabt hätten. in keinem Verhältnis standen zu den Gefahren, die eine Kollision beider Fahrzeuge hätte mit sich bringen können. Milde war aber angebracht. Der Omnibusführer erhielt eine Geldstrafe von 8 Mark.
* Ermäßigung des Privatdiskontes. Der Privatdiskont wurde gestern für beide Sichten um z v. fy aus 57/s v. H. ermäßigt.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemeinde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag 8. Februar. Vorabend: 5.15 Uhr; morgens: 9; abends: 5.40 und 6.20 Uhr.
Israelitische Rellgionsgesellschaft. Sabbatfeier den 8. Februar. Freitag abend 5.05 Uhr-, Samstag vormittag 8.30; nachmittags 3.30; Sabbatausgang 6 20. — Wochengottesdienst morgens 7; abends 5 Uhr.
Verletzten.
Ein Autoschlosser war mit seinem Motorrad stoischen der Wellersburg und Lollar, obwohl sich in einem weiten Lichtkegel bewegte, auf d as Bankett geraten und hatte einen dort stehen- iwn Opelwagen derart angefahren, daß dieser si-ch etwa 5 bis 6 Meter verschob. Bei dem Zu» l^mmenstoß wurde sein Mitfahrer verletzt. Der Angeklagte ist auch für diesen verantwortlich: er h-at dessen Verletzung durch seine grobe Fahrlässigkeit veranlaßt. Sie trug ihm eine Geld- |t r a f e von 75 Mark ein.
Dadurch, daß eine nach Lich fahrende Auto- sLhrerin die linke, statt die rechte Straßenseite i nhielt, veranlaßte sie einen Zusammenstoß mit
' Gießen, 4. Febr. Drei Kraftfahrer hatten I sich wegen Verstöße im Kraftfahrzeug- .verkehr zu verantworten. Gegen zwei davon -Dar auch Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung erhoben, in dem einen Salle von Amts wegen, da der Angeklagte die hm infolge seines Berufs bzw. Gewerbes ob- li.cgende erhöhte Aufmerksamkeit vernachlässigt hotte, in dem anderen FaUe auf Antrag der
bedungen, so daß das Kursniveau sich allgemein um 1 v.H. bessern konnte. Am Geldmarkt war der Sah für Tagesgeld auf 7 v. H. erhöht. Am Devisenmarkt war London etwas fester. Man nannte Mark gegen DoUar 4,1865, gegen Pfund 20,367, London gegen Kabel 4,863750, gegen Paris 124,01, gegen Madrid 37,06, gegen Schweiz 25,0990, gegen Holland 12,12.
Berliner Börse.
Berlin, 6. Febr. Aach einem sehr stillen Dormittagsverkehr zeigte sich schon an der Vorbörse die erste Schwächeerscheinung. Man diskutierte lebhaft über den von der Morgenpresse veröffentlichten Ctatsvorschlag drsReck.s» sinanzministers Moldenhauer und war darüber verstimmt. Beachtung fanden auch die nicht günstigen Ausführungen des Instituts für Kon- lunklurforschung über die Entwickelung des Frühjahrsgeschäftes. Auch sonst überwogen die un- günstigen Momente. Seitens des Auslandes tauchten wieder Widerstände gegen den Frankfurter Versicherungs-Vergleich auf. Die Aufsichten auf eine Diskontsenkung der Dank von England für heute sind ebenfalls schlechter geworden usw. So kam zu den ersten Kursen auf fast allen Märkten seitens der Spekulation und, anscheinend nicht immer ganz freiwillig, seitens der Provinz Ware heraus. Die Kurse zeigten allgemein Rückgänge von 1 b i s 3 v. H. Spezialwerte verloren bis zu 6 v. H. An erster Stelle standen Elektrowerte. Berger lagen auf eine „Times"-Meldung, nach der die türkische Regierung ein fünfjähriges Moratorium für die Zahlungen an Ausländer beantragt habe, verstimmt. In Reichsbank setzten sich die Rückgänge fort. Der Kurs stellte si,ch heute 5,5 v. H. niedriger. Salzdetfurth und Siemens verloren je 5 v. H. Schubert & Salzer lagen 4,5 v. Sy niedriger. Demberg minus 6, Polyphon minus 4, Farben minus 2,25 v. Sy usw. Durch feste Haltung zeichneten sich Svenska plus 2,50 Mark und Maschinen Buckau mit plus 4,75 Mark aus. Deutsche Anleihen uneinheitlich. Don Ausländern lagen Türken, für die die obenerwähnte Meldung stimulierte, gut behauptet. Am Geldmarkt war eine kleine Erleichterung zu verzeichnen. Der Sah für Tagesgeld stellte sich auf 6,5 bis 8,5 v. H. Monat geld 6,90 bis 8,25 v. Sy Rach Öen ersten Kursen blieb die Tendenz bei sehr geringen Umsätzen uneinheitlich. Etwas Rachfrage machte sich für Klöckner und Mannesmann bemerkbar. Akkumulatoren wurden im Derlause bemerkenswert fest mit 115 v.H., dagegen waren einige Spezialwerte auf plötzliches Angebot niedriger, was der Börse ein ungünstiges Moment gab.
Aranksurter Schlachtvießmarkt.
Frankfurt a. M., 6. Febr. Auftrieb: Rinder 148; Kälber 906; Schale 213; Schweine 319. Kälber. Beste Mast- und Saugkälber 70 bis 74, mittlere Mast- und Saugkäloer 64 bis 69, geringe Kälber 55 bis 63. Schafe. Mastlämmer und jüngere Mosthämmel, Weidemast 50 bis 52, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 42 bis 43. Schweine nicht notiert. Marktverlaus: Bei allen Gattungen ruhig, ausverkaust; Schweine wegen des geringen Auftriebs nicht notiert.
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lwehrhandbuch soll in einer neuen Auf- läge herausgegeben werden. Die darin enthaltene 2 indesfeuerlöfchordnung hat verschiedene Aende- ri tagen erfahren. Auch wurden für die Aus- lührungsbestimmungen Aenderungen vorgeschla- gvn. Gegenstand weiterer Beratung waren Richt- Itinien bei der R e u a n s ch a f f u n g vonMo-
l o r s p r i h e n. Ein Ausschuß soll den Gemeinden, die Motorspritzen anschaffen wollen, mit Ratschlägen an die Hand gehen. Die Richtlinien für Theater-, Kino- und Saal- wachen sollen strenger gehandhabt werden. Die Bestimmungen über Abnahme moderner Feuer- idlchgeräte sollen ebenfalls in das neue Hand- bmch aufgenommen werden. Dabei wurde betont, bie LandeSbrandkammer möge einen evtl. Zu-
hodr tiexi tzLazcn leim Mies, liebe “
ncke. Künftig exr- rotoioletter und bie grauer Forbe her-
t Der Polizei, der Goecheftraße n die Täter eine ter lange, ninbe Der tzigeninmer Aneckenmnn bei ang zu nehmen. . Der heutige Po- acht vvm 22. zum Hose des Grund« llhase (Häsin) von rr rechter Dorder« i wurde ein Fahr- tnmen, der bei feite Aovember 1929 Mantel an einen r 20 Mk. verkauft )ie den Mantel in wird im eigenen lalabteilung, Zim- Iu lallen. - Kurz M bei tingelte-
ihr entgegenfahrenden Radlerin, die im Begriffe war, vorschriftsmäßig in einem weiten Dogen auf die rechte Straßenseite zu fahren. Die Radfahrerin trug bei d:rn Zusammenstoß Verletzungen davon, die die Autoführerin ebenfalls durch Fahrlässigkeit veranlaßt hat. Letztere erhielt eine Geldstrafe von 30 Mark.
Din Derkehrsposten hat einem Autoomnibusführer, der sich vor einer Straßenkreuzung befand, das Haltereichen gegeben, nachdem er einem anderen Auto, das im Begriffe stand, die Kreuzung zu überqueren, freie Bahn gewährt hatte. Der Omnibusführer hielt nicht an. Er erklärte,
schuß nicht gewähren, wenn die Abnahme von M Geräten nicht durch einen Fachmann erfolgt s? lei Weiter wurde beschlossen, daß jeder Kreis- ;s < u e r w e h r i n s p e k t o r einen Stellvertreter benennen solle für den Fall seiner Verhinderung. Zur Versicherung der Kreisfeuer- webrinspektoren gegen .Unfälle wurden Vorschläge ausgearbeitet, die der Landbrandkammer unb den Kreisämtern zugeleitet werden sollen. Heber die Verwendung von Hand feuer- W l o s ch e r n sind durch die Regierung Richtlinien •4 herausgegeben worden. Danach dürfen an Ga- regen nur entweder Trocken-Schaumlöscher oder Oetralöscher mit mindestens zwei Liter Inhalt verwendet werden.
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WSR. Frankfurt a. M., 5. Febr. Hier tagten kürzlich die K r e i s f e u e r w e h r i n s p e k- Hessens. Das Hessische Feuer- andbuch soll in einer neuen Auf-
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Oie Bedeutung der Siemens-Anleihe.
Die neue Siemens-Anleihe hat in der Ocffenllichkeit aus verschiedenen Gründen große Beachtung gefunden. Abgesehen davon, daß der Abschluß einer tausendjährigen Anleihe, d h. einer Anleihe, die, wenn von den vorher- gesehenen Kündigungsmöglichkeiten nach 10 bzw. 75 Jahren nicht Gebrauch gemacht wird, erst nach 1000 Jahren rückzahlbar ist, bisher in der Wirt- chcistsgeschichte noch nicht oorgekommen ist, lenkt diese Transaktion des Siemens-Konzerns auch in anderer Hinsicht die Aufmerksamkeit auf sich. Denn es handelt sich vor allem um eine ganz neue 21 r t finanzieller Beteiligung des kapital ft arten Amerika, das für die deutsche Wirtschaft und ihre Finanzierung eine so große Nolle gespielt hat und, solange- die Kapitalbildung in Deutschland hinter den Anlageerfordernissen zurückbleibt, spielen wird. Die Finanztransaktion des Siemens-Konzerns unterscheidet sich we- sentlich von der im letzten Jahre erfolgten Aktienbegebung seines großen deutschen Konkurrenten, der AEG., die das Problem der Ueberfrembung der deutschen Wirtschaft seinerzeit wieder scharf in den Vordergrund gerückt hatte. Die Uebergabe von Aktien der AEG. an die General Electric hatte zur Folge, daß Vertreter der amerikanischen Gruppe in den Aufsichtsrat der AEG. eintraten, so daß auf diese Weise eine unmittelbare Einfluß- nähme der General Electric, wenn auch im Minderheitsverhältnis zu der gesamten Verwaltung, auf die AEG. geschaffen wurde.
Der Hiemens-Kon-ern hat durch seinen ersten Repräsentanten diese Transaktion der AEG. scharf kritisiert und betont, daß für ihn bei der Aufnahme ausländischen Kapitals die Erhaltung des Charakters der Gesellschaft als rein deutsches Unternehmen ausschlaggebend bzw. entscheidend sei. Der Charakter des Siemens-Kon^ns bleibt denn auch tatsächlich von dem Abschluß der neuen Eiemensanleihe vollkommen unberührt. Zwar ist eine Schuldverschreibung mit einer Fälligkeit von tausend Iahren eigentlich nichts anderes, als eine Aktie, und anscheinend sind es nur formaljuristische Gründe, die zur Festsetzung eines Rückzahlungstermins nach tausend Iahren geführt haben, aber in jedem Falle, wenn man nun einmal den Vergleich mit der Aktie ziehen will, handelt es sich um die Ausgabe von stimm- rechtslosen Vorzugsaktien Darin liegt eben der wesentliche Unterschied der Finanzierung des Siemens-Konzerns und des AEG-Konzerns mit amerikanischem Kapital, daß in der Hauptsache die General Electric, die die Anleihe zum erheblichen Teil übernimmt, auf eine Einflußnahme durch Stimmrecht verzichtet hat. Damit ist nun auch zwischen Siemens und der G e - neral Electric eine Verbindung geschaffen, deren Bedeutung sich ieht noch nicht in ihrer Tragweite übersehen läßt. Man würde zu weit gehen, schon jetzt von der bevorstehenden Gründung eines W e l t e l e k t r o t r u st s zu sprechen. Solange in der Welt noch riesige Elektrifizierungsmöglichkeiten vorhanden sind, solange also an die Rotwendigkeit der Märkteaufteilung nicht gedacht zu werden braucht, kann man in dem letzt bestehenden losen Bündnis zwischen der AEG., dem Siemens-Konzern und der General Electric allenfalls Keime zu einem solchen Welt- elektrotrust erblicken. Für die deutsche Elektrowirtschaft, der es auf diese Weise gelingt, ihre Finanzierungsschwierigkeiten zu beheben, die gerade im Äuslandgeschäft sich hemmend auswirkten, bedeuten aber die beiden Transaktionen sehr viel und eröffnen außerordentliche Perspektiven.
• Daimler-Denz A. G.. Stuttgart. Zu den Rachrichten über angebliche Arbeiterentlassungen bei der Gesellschaft erfährt WTD.- Handelsdienst von unterrichteter Seite, daß die in der Pr.sse gegebene Darstellung irreführend ist. Im Verfolg der Rationalisierungsmahnah- men hat sich die Zweckmäßigkeit einer stärkeren Konzentration einzelner Werkstätten in Unter- türkheim herausgestellt, aus welchem Grunde die entsprechenden Abteilungen im Werk Mannheim geschlossen wurden. Das Werk Mannheim beschäftigte Ende 1928 rd. 2800 Arbeiter, Ende 1929 dagegen rd. 2900, so dah eher von einer geringfügigen Erhöhung der Belegschaft „ gesprochen werden kann. Die Belegschaft sämtlicher Werke des Konzern betrug Ende 1928 12 150. Sie konnte auf Grund fortschreitender Rationalisierungserfolge bis Ende 1929 auf 10 020 Köpfe verringert werden, obwohl Produktion und Umsätze des vergangenen Iahres die gleiche Höhe wie 1928 haben. Eine weitere Reduzierung d<r Belegschaft kommt nach dem augenblicklichen Stande der Dinge nicht in Frage. Angesichts des bevorstehenden Frühjahrsgeschäftes ist eher mit Reueinstellungen zu rechnen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 6. Febr. Tendenz: schwächer. — Auch heute war man zum Börsenbeginn schwer enttäuscht, obwohl die gestrige Reu- yorker Börse einen festen Verlauf nahm und die internationale Geldmarktlage günstig beurteilt wird, ferner die Deutsche Bank und Disconto-Ge- sellschaft in einem Wirtschastsbericht optimistische Ausführungen macht. Alle diese Momente konnten keine freundlichere Stimmung zustande bringen. Vor allem fehlten wieder Aufträge, und dies wurde in erster Linie geschäftshindernd empfunden. Ob heute eine Diskontsenkung in London zu erwarten ist, weiß man nicht, man neigt eher zu der Ansicht, dah dies ausgeschlossen erscheinen muß, da an den eng- | lischen Plätzen in den letzten Tagen Geld- | Verknappung eingetreten ist und auch Goldabgaben in größerem Umfange die Hoffnungen auf eine Reouttcon des Diskonts im Keime ersticken. Das Finanzprogramm des ReichLfinanz» ministers Moldenhauer, wonach Steuersenkungen in der nächsten Zeit noch nicht zu erwarten sind, hatte ebenfalls eine Verstimmung zur Folge. Das Geschäft bewegte sich bei großer Zurückhaltung in engem Rahmen. Die Spekulation zeigte sehr wenig Aufnahmelust, und die Folge davon war, dah das herauskommende Material nur mit Dcr'usten ausgenommen werden konnte. Stärker angeboten waren wieder Reichsbankanteile. Man steht hier auf dem Standpunkt, daß durch den hohen Kurs weitere Gewinnschwankungen nicht mehr zu erwarten sind. Auch am Elektromarkt kamen in Siemensaktien größere Posten Material heraus, die bis 4,5 v. Sy schwächer eröffneten. Schuckert, Gesfürel verloren je 3 v. Sy, AEG. konnten sich ebenfalls nicht behaupten und büßten 2,5 v. H. ein. Von Chemiewerten lagen Farben 2,5 v. H., Rützerswerke und Deutsche Erdöl 1,25 v. H. niedriger. Am Kunstseidemarkt waren Bemoerg mit minus 7 v. H. stärker gedrückt. Montanwerke waren fast ohne Geschäft. Rheinische Braunkohlen und Rheinstahl lagen bis zu 2 v. H. niedriger. Für Klöcknerwerke bestand dagegen einiges Interesse bei leicht gebessertem Kurse. Mannesmann eröffneten gut gehalten. Von Bankwerten konnten Barmer Bank weiter anziehen. Reichsbank minus 3,5 v. Sy, Renten still. Ablösung ohne Option konnten sich erneut etwas bessern. Als wider Erwarten doch eine Diskontsenkung der Dank von England um 0,5. v. H. eintrat, nahm die Tendenz im Verlaufe ein etwas freundlicheres Aussehen an. Die Spekulation trat etwas in Erscheinung und schritt zu Rück-
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Kunst und Wissenschaft.
Goethe und Mehlar.
Der auch unseren Lesern durch eine Reihe von Veröffentlichungen in unserer Heimat im Bild bekannte Wetzlarer Geschichtsforscher Dr. Heinrich Gloel bringt unter dem Titel „Silhouetten aus der R e i ch s k a m m e r g e r i ch t s - und W e r t h e r ft a d t" eine Sammlung von zum größten Teil noch nicht veröffentlichten Silhouetten solcher Persönlichkeiten, die 1772 mit Goethe in Wetzlar lebten Mitglieder von Goethes Ritterorden, die Familie der Charlotte Buff, das Richter- ti'Uegium, der Anwattstand und die Visitationsbe- hörde des Reichskammergerichts, sowie Gießener Bekannte Goethes sollen oorgeführt werden. Man wird der Veröffentlichung mit Interesse entgegensehen dürfen. .
.ilter Dunkelheit einem älteren Manne in der iTühlstraße von einem Unbekannten ein Man- Itesteranzug und Stoss zum Kauf angebotew
5ochen sind gestohlen. Wer kann zweckdienliche ".Ingaben machen? _
’• Vorträge über Hölderlin und Novalis. Man berichtet uns: Im dritten Vortrag begann Lic R ob e r Go e b el mH ben Betrachtungen über Rovalis Seme Lebcms- ILicksale geben den Hintergrund für den 3n- halt seiner Werke ab; vor allem laßt ihn die Erfahrung vom Tod des ihm seelenverwandten Henfcben bemerkenswerterweise als Persönlichkeit |» weit heranreifen, daß für ihn gerade von dieser Zeit ab Diesseits und Ienfetts Sicht- bered und Unsichtbares nicht mehr zu scheiden sind Dies aber ist ein Grundzug seines Schafts: die Derknüpsung der Ratur in ihren mel- i neben Offenbarungen mit dem Wesen des Menschen, der sich nicht bloß in feinem all- läglicben, sondern auch in seinem wahren, ewi- b-n Wesen zu erfassen beginnt Erst dieser Mensch, in dessen Innerem bat. Ewigkeitswesen aiifleuchtet, hat die Möglichkeit, den wahren d.h. den göttlichen Grund der Ratur zu er« f mnen, oder wie Rovalis es auSdrückt. Die Mutter aller Dinge", die .verschleierte Göttin zu Sais." In künstlerisch vollendeter Form spricht ci von diesen tiefschürfenden Anschauungen m ixm Märchen von .Hyazinth und Rosenblatt- .l»rn", das sich in den »Lehrlingen zu Sais ttnbct und das zur Verlesung kam — Zweiter ssovalis-Vortrag. Freitag, 7. Februar, 20.15 Mhr, Universität, Hörsaal 41.
Tagung der hessischen Kreisfeuerwehrinspektoren.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern zeben die Höhe der zulegi beichlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 v.H., Lombardzinsfuß 7 v.H.
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111,87
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Stockholm
112,27
112.49
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112.45
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10,516
10,536
10.515
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21,945
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21.93
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20.344
20.384
20,344
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4,1915
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16,395
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80 93
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12,370
12,397
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7,368
7,382
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73,11
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3,027
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Lissabon
18,78
18.82
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81,32
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5.405
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Tanada
4,112
4,150
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3,754
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Kairo
20,865
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