Wirischast.
Ein stilles Herbstmessegeschäst.
Der allgemeine Eindruck, den man von der diesjährigen Leipziger Herbstmesse gewinnen mußte, war schlecht. Etwas anderes hat man aber eigentlich auch nicht erwartet. Die Leipziger Messe kann eben auch keine Konjunktur machen, sondern sie muß sich der allgemeinen wirtschaftlichen Lage anpassen. Es scheint darum auch durchaus falsch zu sein, wenn man von dem diesmaligen Geschäft ausgehend auf die Ueberflüssigkeit der Leipziger Herbstmesse schließen möchte. Es wird natürlich nicht ausbleiben, daß der eine oder andere Aussteller, der das Fazit zieht und dabei errechnet, daß er die Spesen nicht verdient hat, sich wohl überlegt, ob es sich lohnt, noch ein weiteres Mal auf der Herbstmesse vertreten zu sein. Die Tatsache, daß auf der diesjährigen Herbstmesse nur etwa 200 Aussteller weniger waren als im vorigen Jahr, war angesichts der desolaten Wirtschaftslage schon überraschend. Rein äußerlich wirkte auf den langjährigen Messebesucher die verhältnismäßige Ruhe auf den Straßen, in den Messehäusern und in den Lokalen, leicht deprimierend. Man muß daraus schließen, daß die Zahl der Messebesucher ganz erheblich zurück- aegangen ist. Das gilt auch für die ausländischen Messebesucher, die aber stets auf der Herbstmesse in wesentlich kleinerer Zahl vertreten waren, als auf der Frühjahrsmesse. Rach allem, was man hört, darf man aber nicht von der geringeren Zahl der Messebesucher auf eine entsprechend geringere Zahl der Käufer schließen. In erster Linie scheinen vielmehr diesmal diejenigen Messebesucher fortgeblieben zu sein, die die Messe mehr zu allgemeinen Orientierungszwecken, als zu Kaufzwecken besuchen. Es wäre auch falsch, ungünstige Urteile über die diesjährige Herbstmesse auf alle Branchen auszudehnen. Jedenfalls gibt es in einer Reihe von Branchen Firmen, die auch mit dem diesjährigen Messegeschäft durchaus zufrieden sind. Einerseits ergab sich aus der Zurückhaltung der Käufer in den letzten Monaten eine gewisse Entleerung der Läger und damit auch eine notwendige Bedarfsdeckung, auf der anderen Seite verfehlte eine Ueberfülle an Neuheiten ihre Anziehungskraft nicht, und da, wo man wirklich Neues bot, trat auch das Ausland als Käufer auf. Es gilt dies besonders für die sog. alten Messebronchen, also die Branchen, die schon in der Vorkriegszeit das Schwergewicht ihres Geschäftes auf die Leipziger Messe gelegt hatten. Diese Branchen sind es auch, die nie auf di« Leipziger Herbstmesse verzichten wollen. Die zweimalige Eröffnung der Leipziger Messepforten ist für sie einmal saisonmäßig, dann aber auch wegen des Weihnachtsgeschäftes im Herbst bedingt. Andere Branchen ba> gegen glauben auf den Herbst verzichten zu können. Ziemlich allgemein durchgeführt ist dies bereits in der Bürobedarfsbranche: ein absterbender Teil der Herbstmesse scheint auch die Bugra zu sein. Recht fest behauptet sich im Gegensatz zu den Erwartungen die Technische Herbstmesse, der man mit Recht die Bezeichnung „Messe der Kleintechnik" gegeben hat. Im Gegensatz zur Technischen Frühjahrsmesse beherrschen hier die kleineren Firmen das Feld, sowie die Kleintypen von Werkzeugmaschinen und Maschinenwerkzeugen. Die Aussteller der Technischen Messe scheinen im ganzen genommen nicht unzufrieden, auch die Baumesse, die eine gute lieber« sicht kostenersparender Baumethoden brachte, dürfte zufriedenstellend abschneiden.
• Neue Mehlpreissenkung. Die Süddeutsche Mühlenvereinigung hat den Preis für Weizenmehl Spezickl 0 ab 4. August erneut um 25 Pf. auf 41,50 Mk. ab Mühlenstation ermäßigt.
Frankfurter Gasgesellschaft und Stadt Offenbach. Der Betriebs- und Finanzausschuß des Stadtrats von Offenbach hat tu gemeinschaftlicher Sitzung dem Stadtrat ein* stimmig unter Zustimmung der Verwaltung empfohlen, von dem im Vertrag zwischen der Stadt Offenbach und der Frankfurter Gasgesellschaft vom 24. März 1927 vorbehaltenen Recht, das Elektrizitätswerk aus dem Vertrogsverhältnis wieder herauszunehmen, also vom Rücktrittsrecht zum 31. März 1931 fristgemäß Gebrauch zu machen. Der Frankfurter Gasgesellschaft wird anheimgestellt, der Stadt zu gegebener Zeit ein Angebot auf Lieferung von elektrischer Arbeit aus dem geplanten Abhitztraftwerk im Anschluß an das Gaswerk-Ost zu machen.
* D i e Gläubiger der Hausrat- G. m. b. H. sollen voll befriedigt werden. Seinerzeit wurde im Vergleichsverfahren der Hausrat-G. m. b. H.. Frankfurt a. M.. eine 60prozentige Befriedigung der Gläubiger vorge
sehen. 3n drei Raten ist diese Quote inzwischen bereits ausgezahlt "worden. Wie wir erfahren, beabsichtigen der Landeshauptmann in Wiesbaden und der Stadtkämmerer von Frankfurt eine volle Befriedigung der Gläubiger vorzunehmen, so daß also noch eine Rate von 40 Prozent zur Auszahlung kommen würde. Diese Rate macht einen Betrag von rd. 200 000 Mk. aus. Lieber den Zeitpunkt'der Auszahlung und die sonstigen Einzelheiten sind Beschlüsse noch nicht gefaßt worden.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 5. Sept. Tendenz: gedrückt. — Die heutige Börse stand wieder unter Druck, der durch die schwächeren Auslandbörsen und den nicht gerade vorteilhaften Wirlschafts- bericht des Instituts für Konjunkturforschung verstärkt wurde. Gegenüber der gestrigen Abendbörse waren jedoch infolge der Orderlosigkeit m e i st Kursrückgänge zu verzeichnen, die aber kaum 1 Prozent überschritten. Eine Ausnahme machte der Kalimarkt, an dem sich Besserungen bis zu 1 Proz. auf den gesteigerten Kaliabsatz durchsetzen konnten. Am Chemiemarkt lagen Farben und Metallgesellschaft knapp gehalten, während Holzverkohlung unverändert eröffneten. Rütgerswerke lagen mit minus 1,25 Prozent stärker abgeschwächt. Auch am Elektromarkt waren die Kursgewinne bescheiden. Lechwerke lagen gehalten. Am Montanmarkt war das Geschäft auch heute sehr gering. Die Kurse lagen ebenfalls teils niedriger, teils behauptet. Ebeikso Daimler, Danken und Schiffahrtsaktien leicht gedrückt. Bayerische Hypothekenbank besserten sich etwas. Stärker angeboten waren Deutsche Linoleum, die 4 Proz. einbüßten. Am Rentenmarkt waren Altbesih und Mexikaner leicht gedrückt. 3m Verlaufe hatte das Geschäft unter der Orderlosigkeit zu leiden, die Kurse blieben jedoch nach einer vorübergehend geringfügigen Besserung gegen Anfang meist gut behauptet. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3 Proz. unverändert. Am Devisenmarkt lag der Dollar weiterhin international fest. Man nannte: Mark gegen Dollar 4,194750, gegen Pfund 20,4013, London gegen Kabel 4,8603, gegen Paris 123,7850, gegen Mailand 92,86, gegen Madrid 46,05 gegen Schweiz 25,05 und gegen Holland 12,0775.
Berliner Börse.
Berlin, 5. Sept. Die Börse, die schon am Schlüsse des gestrigen Verkehrs in Erwartung eines ungünstigen Berichtes des 3nstituts für Konjunkturforschung zu Glattstellungen geneigt hatte, setzte auch heute in überwiegend schwacher Haltung ein. Der weitere Rückgang in Reuyork verstärkte int heutigen Vormittagsverkehr die Zurückhaltung, doch war der offizielle Beginn relativ widerstandsfähig. Man beurteilte die Auslassungen des Konjunkturinstituts etwas ruhiger, man wies darauf hin, daß es sich um einen Bericht über das vergangene Vierteljahr handele und vor allem, daß in ihm auch Anzeichen für eine Besserung zu erkennen seien. Das herauskommende Material war nicht umfangreich, so daß sich die Kursrückgänge in bescheidenem Rahmen hielten. Rur die in letzter Zeit stärker favorisierten Papiere büßten 1 Vis 2 Prozent ein. Deutsche Linoleum minus 3 Prozent und Stöhr minus 2,4 Prozent fielen stärker auf. Chadeaktien setzten ihre Aufwärtsbewegung auf 300,50 Mk fort, Deutsche Atlanten zogen um/ 2 Prozent auf 98 Prozent an. 3nteresse machte sich außerdem für MansfeWer geltend, für die zwar vorläufig noch kein Kurs zustande kommen konnte, die aber etwa 3 Prozent höher auf 57,5 bis 58,5 taxiert werden. Am Anleihemarkt machte sich für Altbesih 3ntereffe geltend, die etwa 0,5 Prozent an» zogen. Von Ausländern neigten Bosnier und Mexikaner zur Schwäche. Letztere verloren bis zu 1 Prozent. Pfandbriefe waren ziemlich behauptet. Es überwog aber auch hier das Angebot. Am Geldmarkt war Tagesgeld weiter auf 3 bis 5 Prozent ermäßigt; die übrigen Sähe blieben unverändert. Rach den ersten Kursen konnte man verschiedentlich weiter kleine Rückgänge feststellen, später aber, als von den Aus- landbörsen festere Meldungen eintiefen, sah sich die Spekulation, die anfangs Glattstellungen vorgenommen haben dürfte, zu Deckungen veranlaßt, und gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich Erholungen von 1 bis 1,5 Prozent, lieber eine Insolvenz in der Berliner Dankwelt, über die Gerüchte heute in der Provinz umliefen,
I war hier am Platze nichts bekannt. Verspätet festgesetzt wurden 3ulius Berger mit minus 3,75 Prozent und Schubert & Salzer mit minus 2 Prozent. Der Kurstaxe entsprechend stellten sich Mansfeld zur ersten Rotiz auf 57,50.
Schweine- und Schafmarkt in Marburg.
][ Marburg, 4. Sept. Heute wurde hier ein Schweine- und Schafmarkt abgehalten. Zu dem Schweinemarkt waren 1055Tiere, darunter 12 Läufer, zugefahren, während der S ch a f m a r k t mit 330 Tieren beschickt war. Es kosteten 6 Wochen alte Ferkel 18 bis 20 Mk.,
Bezirkssparkasse Maihildenstiff in Friedberg.
WSR. Friedberg, 3. Sept. Die Bezirkssparkasse Mathilden stift in Friedberg führt in ihrem Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr u. a. aus, daß der im März 1929 einsetzende wirtschaftliche Rückschlag wohl die Kapitalzuflüsse verringert habe, doch weise die Bilanzsumme gegen das Vorjahr eine erhebliche Steigerung auf, und zwar von 6 571 269 Mk. im 3ahre 1928 auf 8 088 211 Mk. im 3ahre 1929. Die Spareinlagen haben sich im 3ahre 1929 um 1 350 451,73 Mk. auf den Betrag von 6 442 592,12 Mk. erhöht. Sie erreichten Ende des 3ahres 50,15 Prozent, die ausgestellten Sparbücher 100 Prozent des Vorkriegsstandes. 3n zehn Schulen sind Schulsparkassen eingerichtet, die ein Guthaben von 28 232,22 Mk. besitzen. Am Ende des Jahres betrug die Zahl der Giro-, Scheck- und Kontokorrentkonten 935 mit 1 518 297 Mk. Die Umsätze in diesem Geschäftszweig betrugen auf einer Seite des Hauptbuches 34 855 097 Mk.; sie blieben gegen das 3ahr 1928 um etwa 2 Millionen Mk. zurück. Kurzfristige Kredite an Private wurden in Höhe von 1 449 279 Mark gegeben. Darlehen an Haftungsgemeinden und andere öffentlich-rechtliche Körperschaften erscheinen mit einem Betrag von 1 470 167 Mk. Langfristige Hypothekendarlehen waren Ende 1929 für landwirtschaftliche und städtische Grundstücke im Betrage von 4 372 684 Mk. vorhanden. Für Wohnungsneubauten gelten als in diesem Betrag einbegriffen 1 677 590 Mk. Der Reingewinn der Kasse beträgt 32 948,83 Mk. Es wird vor- geschlagen, ihn der Sicherungsrücklage zuzuführen. Damit erreicht die letztere eine Höhe von 127 221,63 Mark. Aus der Aufwertungsbilanz geht hervor, daß von der Kasse dem Ministerium vorgeschlagen wurde, die Spareinlagen anstatt mit dem seitherigen Satz von 15 Prozent mit 20 Prozent aufzuwerten. Die Summe der aufzuwertenden Spareinlagen beträgt hiernach 2 209 905,28 Mk. Auf diesen Betrag wurden seither vorschußweise 249 105,76 Mk. ausgezahlt. Die Bilanz weist in Aktiva und Passiva die Summe von 2 790 340,14 Mk. aus.
Eingesandt.
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Beamte 2. Klasse?
Durch die Verordnung vom 26.3uli 1930 ist die „Reichshilfe" (Deckungsmaßnahme für den Reichshaushalt 1930) in Kraft getreten. 3hr unterliegen dke Beamten und Angestellten des öffentlichen Dienstes mit 2,5 Proz. ihrer Drutto- dienstbezüge.
Die Beamtenschaft, die bereit war. sich an einem allgemeinen Opfer zu beteiligen, empfindet diese Sonderbesteuerung als Härte. Besonders hart aber empfinden sie etwa 6 0 mittlere Vermessungsbeamten in Hessen. Sie wurden (was sonst nirgends geschah) beim De- amtenabbau von 1924 aus ihrer Besoldungsgruppe, für welche sie die Prüfung schon vor dem Kriege abgelegt hatten und nach welcher Gruppe sie bis Ende 1924 ihre Dienstbezüge erhielten, in eine niedere Besoldungsgruppe versetzt. Diese Gehaltsreduzierung wirkt sich bei ihnen derart aus, daß sie schon seit 3ahren 15 Prozent ihrer Druttodienstbezüge entbehren müssen. Es handelt sich hierbei nicht um junge Leute, sondern fast durchweg um Familienväter im Alter von 36 bis 50 3ahren, welche größtenteils 12 bis 15 Jahre und länger im hessischen Staatsdienste stehen. Die bei ihnen angewandten Sparmaßnahmen haben den Charakter einer Maßregelung und sind deshalb geeignet, den Betroffenen die Schaffensfreude zu rauben, sie seelisch zu zermürben. Man denke sich in ihre Lage: seit 1924 sind sie aus der bis dahin innegehabten Besoldungsgruppe geworfen, trotzdem versehen sie wei
ter den Dienst mittlerer Beamten, sie erleben Beförderungen bei Kollegen und anderen Beamten und wissen, daß die einige tausend Beamten und Angestellten des Holksstaates Hessen ihre Bezüge ungekürzt erhalten. Zu ihrer Einbuße von 15 Prozent kommen nun weitere 2,5 Prozent. Letztere sind unabwendbar, aber die Aufhebung der 15proz. Kürzung müßte nun doch aus Rechts- und Billigkeitsgründen erfolgen. Trotz aller Sparsamkeit, die heute im Staatshaushalte zu beachten ist, mühte dies geschehen, um von diesen 60 Beamten das deprimierende Gefühl zu nehmen, Beamte minderen Rechts zu sein. Sollen schon die Beamtengehälter gekürzt werden, dann müssen, wie bei der Reichshilfe, alle Beamten ihre Opfer bringen. Eine einseitige Belastung weniger Beamten, wie sie hier feit 1924 geübt wird, ist unsozial und durch die enorme Höhe derselben (15 Proz. der Drutto- bezüge) untragbar. H. S.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
An; eigenaufträge find lediglich an die Geschäftsstelle ;u richten. ~
Gewinnauszug
5. Klaffe 35. Preußisch-Süddeutsche (261. Preuß.) Klaffen-Lotterie
Ohne Gewähr Nachdruck verboten
Auf jede gezogene Nummer sind zwei gleich hohe Gewinne gefallen, und zwar je einer aus die Lose gleicher Nummer in den beiden Abteilungen I und II
22. Ziehungstag 3. September 1930
3n der heutigen Vormittagsziehung wurden Gewinne
über 150 M. gezogen
4 Gewinne zu 10000 M. 28674 139423
4 O-etoinne ju 6000 M. 166341 237728
6 Gewinne zu 3000 M. 78396 91779 242777
12 Gewinn« ju 2000 M. 70897 99160 144081 200945 211235 303478
34 Gewinn« ja 1000 M. 8216 23660 29101 91150 93571 104163 125538 134785 173778 188143 195793 210515 216439 251201 274607 333792 344898
104 Gewinne,u 500 M. 27641 29871 51373 62724 63115 63523 77827 100666 110474 115662 118635 120930 122651 139484 140149 141482 147752
148495 149169 158102 159449 183356 186117
189238 195320 199743 199986 221738 226305
248501 262342 267101 267584 288330 294163
301638 302199 307670 325697 325908 328060
344466 346263 349471 354162 362882 363239
378618 382661 384346 391063 391362
214 Oetoinne ju 300 QU. 4133 5491 7975 12625 16551
16704 21106 21736 22615 26793 29630 34616
36561 37333 39631 44455 46469 61683 59274
67698 68146 70909 71676 79732 79746 92870
97217 99380 100169 101380 107554 113293 113587 114536 114864 121366 122423 122885 124820
124839 131889 135983 136192 139270 140747
142457 142471 143298 149582 151319 162555
169611 170017 170174 170767 174299 180083
181223 186110 188745 193511 195758 203772
206634 218719 223712 225927 231550 239131
245487 245782 249044 251500 253045 254367
257417 269058 271000 274030 277964 278665
279632 284613 286534 299981 301474 304469
312266 314430 316401 319376 320325 321000
328229 336931 337927 338080 342627 345760
372769 372813 375394 378084 378550 388845
390143 399755
3n der heutigen Nachmlttagsziehung wurden Gewinne über 150 M. gezogen
2 ©etolnne ,a 50000 M. 277144
4 Gewinn« tu 10000 M. 126214 245893
4 Gewinn« iu 3000 M. 112914 300701
14 Gewinn« ju 2000 M. 38772 84134 96873 161807 278852 369190 387562
26 Gewinn- ju 1000 M. 23736 62800 66978 94285 112853 144000 165773 184266 207239 257319 316833 339455 381162
82 Gewinn, jn 600 M. 20238 45266 63768 73653 80388 97244 106029 115641 121203 134427 138472 141275 153026 153244 166870 172987 175914
202576 213765 223052 247498 257573 269888
275516 280103 285938 298750 314416 332989
337865 349767 352703 357932 358833 374365
375161 383247 383816 385976 391568 397712
184 Gewinn« ju 300 M. 16177 17528 18388
21137 22062 54082 67753 74742 76689 78912 81465 81801 86100 91487 92388 92679 98446 103423 106545 118927 124147 126346 127425
128777 131031 133021 137243 137319 138893
139631 139749 146526 169886 160877 165473
169807 174069 17446? 174833 177665 179491
181517 185347 187247 192161 198792 203827
210559 212597 223264 223922 225155 232227
232658 233231 233329 240956 241771 260805
263024 258065 259552 272035 277148 278069
281660 284906 287479 289033 292768 294185
300605 301033 303716 313320 316085 317718
317865 319823 326091 346889 356394 355882
363654 369350 371696 371920 384721 386212
392941 398207 398693
Im Gewtnnrade verblieben: 2 Prämien zu je 500000, 6 Gewinne zu je 25000, 18 zu je 10000, 38 zu je 5000, 92 zu je 3000, 194 zu je 2000, 436 zu je 1000, 1100 zu je 500, 2844 zu je 300.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt befchloffenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
Frankfurt a. Ul.
Berlin
Schluß-1 für« |
1-Uhr- Ku rs
Schluß- lurd
Anfang- Kurs
Datum
4. 9.
5. 9-
4. 9.
5. S.
6% Keuiiax üteidjuarueujt: von 1927 .........
7% Deutsche ReichSanIcihe
87,75
—-
88
—
von 1929 ......
102,1
102
Deutlche Aul.-Ablbs.-Schuld mii
9Inelo(
62
61,7
62
61,6
DeSgl. ohne Ausws.-Rechte . . . 8% Heg. DolkSstaat von 1929
8,05
8,13
8
(rüifjablf). 102%)......
94,5
93,8
Oberhegen Provinz - Anleihe mii
KuÄloi.^fRecfitcn.......
59
_
Deutsche Komm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1......
61
61
8% ftianff. Hyp.-Bank Soldpfe
XIII unkündbar bi« 1934 . . .
101
—
_
7% Franks. Hqp.-Bank Goldpfe unkündbar bi« 1932 ......
96
«y,% Rheinische Hyp^Bank
ßiflu. Goldpse........
'-8,55
8% Pr. Landeilpfandbrtefanstalt,
Psandbriefe R. 17......
8% Pr. Landespsandbriesanstalt,
101
—
101
—
Komm>Lbl. N. 20.....
7% Pr. LandeSpsandbrlesansiali,
98
Psandbriefe R. 10......
S-E.G- abg. Borkriegr-Obligatio-
97
—
97
—
uen, rückzahlbar 1932 .....
—
—
_
4% Oesterrelchtsche Golbrense . . 4,20% Oesterrelchlsche Stlberrenic
4% Oesterrelchlsche Einheitliche
27
3,4
—
27,13
3,5
27,25
3,75
«% Ungarische Goldrente ....
2,1
25
—
2,1
2,15
25,25
4% Ungarische Staatirente v. 1910
_
20
4%% brtfll. von 1918.....
4% Ungarische -ronenrente . .
4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anl
—
_
2,15
—
2,1
2,15
5,3
—
5,25
5,25
Serie I...........
5,2
—
5,5
5,35
4% de«gl. Serie II.......
5% Rumänische vereinh. Rente
5,2
—
5,25
von 1903 .........
Rumänische veretuh. Rente
9,35
—
—
—
von 1913 ..........
15,65
15,75
_
t% Rumänische Verein-. Rente -
7,4
7,4
7,3
—
Jranffurt a. DI.
Berlin
Schluß» kurs
t-ilhr- flurd
Echluß- kuro
Anfang- flurd
Datum
4- 9
5 9.
4. 9
5- 9.
Hamburg-Amerika Patci
. . . 4
92,5
——
91,75
91,13
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 8
—
160
Hansa Dampsschiss . . .
. . 10
—
—
—
Norddeutscher Lloyd . .
... 8
—-
- 91,25
92,25
91,4
Allgemeine DeutscheGredltanst. 10
i07,75
108
107,9
Barmer Bankverein . .
. . 10
116
116
116
116,13
Berliner Handelsgesellschaft . 12
145
145
143,75
Commerz- und Privat-Bank. 11
128,25
127,5
128,25
127,5
Darmstädter und Nationalbank 12
181,25
—
181,5
180,5
Deutsche Bank und
Dtsconto-Gesellfchaft, .
. . 10
124
—
124
123,5
Dresdner Bank ....
. . 10
124,25
124
124,25
123,5
ReichSbank......
. . 12
—
252
251
A.E.G.. .......
. . . 8
138,5
138
138
139,25
Bergmann......
. . . 9
—
167
(Seift. LieserungSgesellschaft. 10
129,5
—-
180,25
—
Licht und Straft ....
. . 10
141
140
140,75
140,5
falten & Guilleaume .
. . ly*
HO
—
110
109,6
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen . .
. . 10
143,5
—
142,5
142
Hamburger ElektrizitätS-Werke 10
—
134,1 * * 4 * 6 * * * * * * * 14
Rheinische Elektrizität .
. . . 9
—
—
133,5
134
Schlesische Elektrizität. .
. . 10
—
—
141,5
schuckerl & Go. . ...
. . 11
—
—
154,4
154,25
Siemens & Halüke ...
. . 16
—
195,5
196/
194,25
TranSradto . . . . . .
, . . 8
—
--
—-
116,5
Lahmer,er & Go.....
. . 10
159,5
—
159,25
Buderus.......
... t>
'1.25
—
60,25
60,13
Deutsche Erdöl ....
74
—
73,65
73
Essener Steinkohle . • •
. . . 8
—
—-
Gelsenkirchener . . • .
. . . 8
HO
109,5
110,2b
HO
• . . 0
100
—
100,5
Hoesch Eisen. . ... •
. . 6V,
—
—
87,9
Ilse Bergbau .....
. . 10
—
—
—
221,5
klöcknerwerie . . . . .
—
—
79,75
79
Köln-Neuessen.....
Mannesmann.Röhren .
. . . 7
—
—
86,25
86
. . . 7
•54,75
—
84,4
84,75
Mansselder Bergbau . . Oberschles. Eilenbedarf .
e • • •
—
—
54,5
. . . 6
—
—
53
_
Oberschles. KokSwerke. .
7
—
—
16
85,25
Phönix Bergbau....
. . 6V,
77,75
—
77,5
77,75
Rheinische Braunkohlen
Rhetnstahl ......
. . 10
203,5
—
203,5
201,75
. . . 6
87,5
87,5
88,25
88,25
Riebeck Montan . . . .
. . 7.2
—
Frankfurt a. M.
Berlin
Echluß- furd
1-Uhr- Kurs
Schluß- furd
Anfang- flurd
Dalum
4 9.
5- 9.
4 9.
5 9
iKetcimgie Stahlwerke ...
78
—
78
78
Otavi Minen......16'/,
—
36,65
36,6
Kaliwerke Aschersleben . . . 10
201,5
201,9
203
201,5
Kaliwerke Westeregeln ... 10
207,5
208,13
Kaliwerke Salzdetfurth ... 16
328
329
331
328,75
3. ®. FarbemInbustrte ... 12
152,5
152,13
152,9
152,13
Dynamit Nobel.......6
—
71,75
Scheideanstalt........9
142
—
—
Goldschmidt ........ 6
o6,5
—
56,5
56
Rütgerswerke...... . 6
57,75
56,5
58
57
Metallgesellschaft.......8
105,5
105
107
Philipp Holzmann......7
82,25
—
82,25
82,25
Zementwerk Heidelberg . . 10
104
—
Eementwerk Karlstadt. ... 10
—
—
_
Waytz & Freytag......8
60,5
60,5
60,5
—
Schultheis Patzenhofer ... 15
_
254,13
252,25
Lltwerke.........12
——
—
202
201
Mu...........18
83,5
83
83,25
83,75
Bemberg...... 14
90
—
89,5
88,5
Zellstoff Waldhof .... 13'/.
—
—
133,75
132,75
Zellstoff Aschaffenburg ... 12
95
—
Ebarlotienburger Wasser ... 8
—
—
95,75
95,25
Dessauer Ka«........9
—
—
137
137,9
Daimler Motoren ...... 0
29
29
29,25
Deutsche Linoleum ......
i78,5
174
177
174
Rat. Automobil.......0
*2-
—
9,65
Orenstetn & Koppel.....6
—
—
59,5
—
Leonhard Tietz ...... 10
136
—
136,5
136,5
Svenska ..........
302
—
303,5
001,5
»frankfurter Maschinen .... 4
21,5
_
22
—
Gritzner...........
30,25
—
30
—
Heyliaenstaedt.......0
—
—
—
Iunghans..........6
12,75
—
33,5
—
Lechwerke..........8
96
96
—
—
Mainkraftwerke Höchst a. M.. .8
80
—
—
Mtog..........» 10
85
—
—
—
Gebr. Roeder ....... 10
97
—
—
—
Botgt & Haeffner ...... 9
151
—
151,75
—
Süddeutsche Zucker .... 10
'47,75
—-
146,5
—
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M
Berlin, 4- September
Gelb
Brief
Amerikanitche Rolea ......
4,172
4,192
Belgische Noten. .......
58,28
58,52
Dänische Noten ........
111,90
112,24
Englische Noten . .......
20,332
20,412
16,437
16,497
Holländische Noten .......
168,33
169,01
Italienische Noten........
21,98
22,06
Norwegische Noten.......
111,83
112,37
Deutsch-Oesterreich, * 100 Schilling
59,10
59,34
Rumänische Noten.......
2,468
2,488
Schwedische Noten .......
112,28
112,72
Schweizer Noten ........
81,255
81,585
Spanische Noten........
43,96
44,14
Tschechoslowakische Note«.....
12,397
12,457
Ungarische Noten...... .
73,25
73,55
4 September
5. September
Amtliche Geld
Notierung »rief
Amtliche Notierung
Geld | Brief
Ämst.-Nott-
168,65
168,99
168,74
169,09
Bucn.-Aire
1,477
1,479
1,490
1,492
Brss.-Antw-
58,45
58,57
58,585
58,625
Ebristiania.
112,12
112,34
112,19
112,41
Kovenbagrn
112,15
112,37
112,22
112,44
112.86
Stockholm -
112,53
112,75
112,64
HeislngforS-
10,538
10,558
10,548
10,568
Italien. . . London. . . Ncupork . .
21,92
21,96
21,955
21,995
20,37
20,41
20,384
20,424
4,187
4,195
4,1915
4,1995
Paris....
16,455
16,495
16,465
16,505
Schwei; . .
81,335
44,26
81,495
81,39
81,55
Spanten . .
44,34
44,36
44,44
Hövan - - -
2,068
2,070
2,068
2,072
$iio de Ian
Wien hi D-»
0.412
0,414
0,403
0,405
C*cft. abgest
39,19
59,3i
59,22
59,34
Prag . . . .
Belgrad . .
12,427
7,428
12,447
7,442
12,441
7,428
12,461 7,442
Budapest. .
73,40
73,64
73,465
73,605
Bulgarien
3,032
3,037
3,037
3.043
Lissabon .
18,85
18,89
18,84
18,89
Danzig. . . Ronttantta.
81,48
1,784
81,64
1.789
81,52
1,784
81,68
1,789
Athen. .
5,425
5,445
5,435
5,445
Canada -
4,190
4,198
4,194
4,202
llrnquäl? •
3,387 '0.885
3,393
3,407
3,413
Cairo - >
20,925
20,90
20,94


