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blick dieses Traubensaftes nicht ertragen. Ein andermal muhte ich immerzu gekochte kalte Kar­toffeln verzehren, ohne Butter, Berge von kalten Kartoffeln, und immer wieder brachte der Wirt neue Berge, durch die ich mich durchessen sollte. Ach, Kartoffeln sind eine schlimme Sache, wenn man sich noch obendrein vor jedem Pfund fürch­ten muh, das man zunehmen könnte. Vicht besser ging es mir, als ich in England noch auf der Schauspiel-Bühne austrat. In einem Stück muhte ich regelmäßig zwei Koteletten in jeder Borstel­lung essen, das machte an Tagen, an denen auch eine Matinee aufgewühlt wurde, vier Koteletten, die aber nur den Vamen und das Ansehen von wirklichen Koteletten besahen, in Wahrheit ge­röstete Kartoffelkuchen waren. Uni) dabei mein Wunsch, an Gewicht abzunehmen I Die Folge war, dah ich mich bei meinen regelmäßigen Mahl­zeiten gar nichts mehr zu essen traute. Trotzdem wurde ich dickcr und dicker und flehte zum Him­mel, dah das Stück durchfallen möchte, damit es abgesetzt würde. Doch es gefiel glänzend und wurde gespielt, bis ich glaubte, an den Kartoffel­kuchen meinen Tod zu essen. Auch das häufige Trinken in den Vorstellungen kann ebenso zur Qual werden, besonders da man uns gewöhnlich Brauselimonade serviert. Unt> dabei sollen wir das Glas schwenken und vergnügt dreinsehen. Einmal freilich erlebte ich eine angenehme Lleber- raschung. Bei einem Bankett führten wir unsere Champagnerkelche an die Lippen, in der festen Erwartung, wieder das fade, unangenehme Ge­tränk schlürfen zu müssen. Aber wer beschreibt unser Entzücken, als diesmal wirklicher prickelnder Champagner unsere Kehle netzte. Aie war der Ausdruck der seligen Weinfreude naturgetreuer auf der Leinwand wiedergegeben worden. Ein Leidenskapitel für den Filmschauspieler ist auch das Rauchen. Man muh rauchen, wenn man gar nicht rauchen will, oder das rauchen, was man nicht rauchen möchte, z. D. schwere lange ägyp­tisch Zigaretten, die den daran nicht Gewöhnten für mehrere Wochen seiner Stimme berauben." So klagte Clive Brook beweglich über die Leiden des Filmschauspielers in jenen Szenen, die uns als die Verkörperung heiterer Lebensfreude er» scheinen. fb.

Wirtschaft.

Zahlungsschwierigkeiten der Raab-Kahenstein Flugzeugwerke.

Kassel, 4. Febr. Die Raab-Kahen- st e i n - F l u g z e u g w e r k e , G. m. b. H., hat in­folge der bekannten Schwierigkeiten innerhalb der deutschen Luftfahrtindustrie ihre Zahlun­gen eingestellt und heute beim Amtsgericht Kassel vorsorglich Eröffnung des Vergleichs­verfahrens zur Abwendung des Konkurses mit einer eventuellen Quote von 50 Prozent be­antragt. In dem Antrag ist jedoch zum Ausdruck gebracht, dah die Firma an ihre Gläubiger mit dem Ersuchen herangetreten ist, ihr ein ange­messenes Moratorium zu gewähren, im Ver­lauf dessen die Gesellschaft, deren Bilanz einen Aktivüberschuh aufweise, ihre Gläubiger mit 10 0 Prozent befriedigt. Die Zahlungs­einstellung ist auch vor allem in Verbindung zu bringen mit dem Zusammenbruch des Kasseler Bankhauses H. Schirmer, bei dem die Raab- Katzenstein-Flugzeugwerke eine größere Summe einbüßten. In der letzten Zeit sind der Firma dann seitens verschiedener Banken die gesamten 'Kredite gekündigt worden, und außerdem ist eine Summe von 200 000 Mk., die von einer durch das Reichsverkehrsministerium beauftragten Stelle an die Firma gezahlt werden sollte, nur mit 25 Prozent zur Auszahlung gelangt.

* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 gleich 100) stellt sich für die Woche vom 27. Januar bis 1. Fe­bruar auf 122, gegenüber 122,3 der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 121,8 (121,2), Gruppe verarbeitende Industrie auf 109,9 (110,7) und Gruppe Handel und Verkehr auf 140,9 (141,1).

* Waggon- und Maschinenbau AG., Görlitz. Gestern fand in Görlitz eine Sitzung des Aufsichtsrates statt, in der die Halbjahres­bilanz zur Vorlage gelangte. Der Abschluß zeigt eine erfreuliche Entwicklung des Unternehmens. Die Abteilung Waggonbau hat die schwierige Lage, die sich durch die sprunghafte Bestellung der Reichsbahn und das verspätete Zustande­kommen des 100-Millionen-Kredits in der Wag- gonindustrie ergeben hatte, überwunden und wird

Die Diskoniermäßigung der Reichsbank.

B er li n, 4.Febr. Die Reichsbcmk hak den w e ch- f e l d i s k o n t von 6% auf 6 v. h. und den L o m - bardzinsfuß von V/i auf 7 v. h. herabgesetzt.

Die Begründung.

In der Zentralausschußsitzung der Reichsbank begründete der Vorsitzende, Reichsbankpräsident Dr. Schacht, die mit Wirkung vom 5. Fe­br u a r beschlossene Herabsetzung des Diskont­satzes der Reichsbank und des Lornbardsahes wie folgt: Die befriedigende Gestaltung des Reichs­bankausweises hatte es der Reichsbank nach dem Iahresschluß ermöglicht, den Diskontsatz von 7 Prozent auf 6V2 Prozent zu ermäßigen. Die Senkung wurde damals mit Rücksicht auf die Bedenken, die sich aus der Gesvmtsituation er­gaben, auf V2 Prozent beschränkt. Inzwischen ist eine gewisse Klärung eingetreten. Die sin­kende Tendenz des Zinsniveaus in den maßgebenden anderen Ländern besteht weiter, so dah auch eine Fortsetzung des vor drei Wochen betretenen Weges durch er­neute Senkung des Reichsbankdiskonts um Prozent gegenüber den wichtigeren Ausl an 0- märften immer noch eine Zinsspanne bestehen läht, von der angenommen werden kann, dah sie ausreicht, um Abflüsse von Auslandgeldern aus zinspolitischen Gründen zu verhindern. Das Reichsbankdirektorium glaubt unter diesen Um­ständen schon jetzt den Versuch einer aberma­ligen einhalbprozentigen Diskont- ermähigung im Interesse der schwer unter der Depression leitenden deutschen Wirtschaft un­ternehmen zu sollen, wenn auch die für die wei­tere Entwicklung des deutschen Geldmarktes mah- gebenöen Faktoren noch nicht mit Sicherheit zu übersehen sind.

Der Status der Reichsbank vom 31. Januar zeigt die erwartete Ter­minanspannung. Die gesamte Kapital­anlage der Reichsbank, d. h. die Bestände an Wechseln, einschließlich Rsichsschatzwechseln, an Lombardforderungen und an Wertpapieren, die Ende Dezember vorigen Jahres 3191 Millionen Reichsmark betragen hatte, hat sich zu Ende Januar dieses Jahres auf 2315 Mill. Mark gestellt. Der gesamte Zahlungsmittelumlauf be­trug Ende Januar 6151 Mill. Mark gegenüber 6622 Mill. Mark am 31. Dezember 1929. In fast allen Zweigen des Geschäfts liegen die Ziffern der Beanspruchung der Reichsbank trotz des Fortschrittes des Konjunkturabstieges nicht unerheblich über denen des Vorjahres: so betrug die Kapitalanlage am 31. Januar 1929 1978 Mill. Mark gegen obige 2315 Mill. Mark vom 31. vorigen Monats: der Zahlungsmittelumlauf vom Ende letzten Monats überschritt den vom 31. Januar des Vorjahres trotz der inzwischen eingetretenen Senkung des Preisniveaus um zirka 75 Mill. Mark.

Trotzdem steht die Lage der Dank dem Ver­such einer Diskontermähigung in dem vorge­sehenen Ausmahe nicht entgegen, zumal bei der herrschenden Konjunkturlage für die nächste Zeit

mit einem größeren Geldbedarf der Wirtschaft nicht gerechnet zu werden braucht und von der öffentlichen Hand erwartet werden darf, dah sie die Sanierung ihrer finanziellen Situation mit allem Ernst betreibt.

Neue Zinssenkung der Seehandlung.

Berlin, 4. Februar. Die Preußische Staatsbank (Seehandlung) versendet, wie WTD.-Handelsdienst erfährt, heute an ihre Danken und Dankierkundschaft ein neues Rund­schreiben, welches mitteilt, daß die günstige Entwicklung des Geldmarktes ihr die Möglichkeit gegeben habe, die Zinssätze wei­ter zu senken. Einlagen in Form von Tages­geld werden mit 4 (bisher 4,5) v. H. und sofern sie über Ultimo bei der Staatsbank verbleiben mit 6 (6,5) v. H. verzinst. Die Zusahvergütung für Gelder, die zweimal hintereinander über Ultimo bei der Staatsbank belassen worden sind, beträgt jetzt 1/4 v. H. Der Sah für Einlagen auf 1 bis 3 Monate ist um 0,5 v. H. auf 6,5 v. H. herabgesetzt worden. Darlehen auf KontoH" werden mit 7,75 (8) v. H., für Einzahlungen dar­aus 4,75 (5) V.H. berechnet. Darlehen auf Konto J kosten jetzt 57/s (6,5) v. H., während Ein­zahlungen mit 4,5 (5,25) v. H. Haben zinsen ver­gütet werden. Gleichzeitig teilt die Staatsbank mit, daß die Abgabe von preußischen Reichs­mark-Schahanweisungen mit sechsmonatiger Lauf­zeit an die Danken und Bankiers zum Satze von 7 (J' s) v- H. erfolgt. Da die Zinsen für die ganze Laufzeit im voraus gezahlt werden, stellt sich die effektive Verzinsung auf 7,25 v. H.

Zinsermäßigung

bei der Giempelvereinigung.

Berlin, 4. Febr. (WB.) Wie WTD.-Han- delsdienst hört, hat die Bereinigung von Berliner Banken und Bankiers aus Anlaß der Ermäßigung des Reichsbankdiskont­satzes von 6,5 auf 6 Prozent beschlossen, die Zinssätze mit Wirkung vom 5. Februar 1930 wie folgt herabzusehen: 1. Sollzinsen von 7,5 aus 7 Prozent, 2. Habenzinsen für täglich fällige Guthaben in provisionsfreier Rechnung von 3,5 auf 3 Prozent, in provisionspflichtiger Rechnung von 4 auf 3,5 Prozent, auf Sparkonten von 6 auf 5 Prozent p. a.

MchSbankdlSkontsenkung und Sparkassen.

Berlin, 4. Febr. (WB.) Auf Empfehlung des Deutschen Sparkassen- und Girooerbandes wird laut WTB.-Handelsdienst die erneute Herabsetzung des Reichsbankdiskonts um % v. H. bei den Spar­kassen eine Ermäßigung des Sparein­lagezinsfußes um Vi v.H. zur Folge haben. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit einer entspre­chenden Senkung der Zinssätze für H y - p 0 t h e ke n k r e di t e und Kommunaldar- l e h e n. Im kurzfristigen Geld- und Kreditverkehr ermäßigen sich, wie auch sonst bei einer Diskont­herabsetzung, die Bedingungen automatisch.

für die nächste Zeit mit einer gleichmäßigen Be­schäftigung rechnen können, falls die Reichsbahn die durch den Reichsbahnvertrag vom 11. De­zember 1926 zugesicherte Stetigkeit der Ver­gebungen innepalten wird. Der Auftragsbestand der Abteilung Maschinenbau hat sich durch die Hereinnahme größerer Aufträge soweit gebessert, daß Arbeiter neu eingestellt werden können.

* Verkürzte Arbeitszeit bei Dem - berg. Infolge der weiter ungünstigen Lage der Textilindustrie sah sich die I. P. Bemberg A. G., Därmen veranlaßt, die Arbeitszeit in der Woche um einen weiteren 'Tag zu kürzen. Es werden nur noch drei Tage in der Woche gearbeitet. Diese Maßnahme gestattet, mit Ausnahme von kleineren Hilfsbetrieben, von Arbeiterentlassun­gen abzusehen.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 5. Febr. Tendenz: ge­drückt. Entgegen den Erwartungen nahm gestern die Reichsbank doch noch eine Diskont- s e n k u n g vor. Im heutigen Vormittagsverkehr war daraufhin die Stimmung freundlich, und Reichsbankanteile traten stärker in den Vor­dergrund. Die gestrige feste Reuyorker Dörse, der gesteigerte Kaliabsah im Januar und die Meldung, wonach die Siemens-Änleihe

nach der Auflegung in Amerika sofort verkauft war, trug zur besseren Situation ebenfalls bei. Kurz vor Beginn des offiziellen Marktes er­fuhr die Tendenz aber wieder eine Aende- rung. Man war verstimmt darüber, daß so wenig Aufträge von Publikumsseite einge­gangen waren, und die Spekulation übte starke Zurückhaltung. Zu den ersten Kur­sen ergaben sich gegenüber' der gestrigen Abendbörse bei schwächeren Tendenzverhältnissen zumeist Abschwächungen, zumal die Ku­lisse in einigen Werten zu Abgaben schritt. Dor allem wurden Reichsbankanteile betroffen, da man sich über den Wert des Dezugsrechtes nicht einig war. Auf alle Fälle waren die' Ansichten darüber geteilt. Hiervon ausgehend wurde die Tendenz nicht unwesentlich beein­flußt. Reichsbankanteile verloren zur ersten Vo­tierung 5 Proz. Stärker in Mitleidenschaft ge­zogen wurden noch Elektroaktien, von denen Sie­mens 6,5 Proz., AEG., Felten, Gesfürel und Schuckert bis zu 2,5 Proz. verloren. Licht und Kraft büßten 1 Proz. ein, während Rheinische Elektrizität gut behauptet waren. Am Chemie­markt waren Farben mit minus 3,5 Proz. stär­ker angeboten. Deutsche Erdöl und Theodor Gold­schmidt gaben je 1,5 Proz. nach. Etwas Inter­esse bestand am Montanmarkt für Mannesmann,

die leicht anziehen konnten. Rheinstahl lagen 1 v. H. abgeschwächt. Zellstoffwerte bis minu8 4 v. H. Demberg büßten 7 v. H. ein. Etwas Vachfrage bestand am Dankenmarkt fürBarmet Dank, bei einem Gewinn von 1 v. H. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen weiter an­ziehend. Rach den ersten Kursen traten zumeist weitere Abbröckelungen ein. Die Stimmung wurde im Verlaufe etwas freundlicher. Da neue Aufträge noch eingingen, schritt die Spekulation, hiervon angeregt, zu Rückkäufen, und Des­se r u n g e n bis 2 v. H. waren nicht selten. Aber auch aus eigenem Antrieb konnte man etwas mehr Interesse auf feiten der Kulisse beobachten. Am Geldmarkt war der Sah füt Tagesgeld auf 6,5 v. H. ermäßigt. Am Devisen­markt nannte man Mark gegen Dollar 4,1885, gegen Pfund 20,370, London gegen Kabel 4,8630, gegen Paris 123,89, gegen Mailand 9295, ge­gen Madrid 36,80, gegen Schweiz 25,1925, gegen Holland 12,1175.

Berliner Börse.

Berlin, 5. Febr. Die Vervosität.-die, wie schon berichtet, auf Grund der verschiedenartigen Beurteilung der Regelung des Reichsbankoezugs- rechtes schon im heutigen Dormittagsverkehr herrschte, übertrug sich auch auf den offiziellen Deginn der Dörse. Die Spekulation sieht an­scheinend keinen Reichswert bei dem jetzigen Kursstand von etwa 310 v. H. für die Anteile, die nach Abzug des Bezuges mit etwa 205 v. H. als festverzinsliches Papier verkauft werden sollen. Allerdings hat sie hierbei den Wert der Golddiskontbank in Paris angenommen, während er ebensogut 80 v. H., wie 120 v. H. sein kann. Die Diskontsenkung auf 6 v. H. und der feste Verlauf der gestrigen Veuyo^er Dörse, der Zeichnungserfolg der Siemens­anleihe und der erhöhte Kaliabsatz im Januar konnten keine stärkere Anregung bringen. Im allgemeinen waren die ersten Kurse ziemlich behauptet. Werte wie Reichsbank und Spritaktien verloren aber schon zu Anfang bis zu 3,5 v. H., während Tietz mit plus 3 v. H., Mittelstahl pluS 2 v. H. und Rordsee plus 2,25 v. H. fester er­öffneten. Weiter bestand Interesse für Otabt (61 nach 60,40 v. H.), da nach Zeitungsmeldungen auf Grund der bisherigen Ergebnisse eine Divi­dendeerhöhung möglich sei. Am Anleihemarkt bestand für Veubesitz mit 9 v. H. Interesse, wo­bei ein heute in der Frankfurter Zeitung" ver­öffentlichter Regelungsvorschlag stimulierte. Don Ausländern waren österreichische und ungarisch« Renten etwas fester. Der Pfandbriefmarkt hatte trotz der Diskontsenkung keinen verstärkten Orderseingang. Rur Goldpfandbriefe lagen schon etwas fester. Die Geldsähe stellten sich für Tages­geld auf 7 v. Sy, für Monatsgeld auf etwa 7 biS 8,5 v. H. Im Verlaufe gaben die Kurse über­wiegend um 1 bis 2 v. H. nach. Trotz der Dis­kontsenkung war das Interesse der Kundschaft ausgeblieben, und die Dörse realisierte auf Grund dieses schwächeren Interesses am Siemens- und Farbenmarkt allgemein.

Frankfurter Getreidebörse.

F r a n t f u r t a. M., 5. Febr. Am Produktenmarkt war die Tendenz schwach, trotz der etwas höheren Auslandnotierungen. Die Händler verhielten sich reserviert und schritten kaum zu Abschlüssen. Das Angebot war gering, doch kam späterhin Ware an den Markt bei etwas niedrigeren Forderungen, und Weizen und Roggen mußten daher im Preise nach­geben. Stärker gedrückt war noch Weizenmehl, das bis zu 0,25 Mark schwächer notierte, Roggenmehl verlor sogar bis 0,50 Mart. Es wurden notiert: Weizen 26,25 bis 26,40 Mark, Roggen 18 bis 17,90, Sommergerste für Brauzwecke 19, Hafer, inländischer, 16,25 bis 16,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 15,75 bis 16, Weizenmehl, süddeutsches (Spezial 0). 39,50 bis 40,25, Roggenmehl 26 bis 27, Weizenkleie 8,15, Roggenkleie 8^50 Mark. Tendenz: schwach.

Frankfurter Pferdemarkt.

Frankfurt a. M., 4. Febr. Der Februar- Pferdemarkt zeigte einen für das Winterhalb­jahr außergewöhnlich zahlreichen Auftrieb von Pferden aller Gattungen: insgesamt standen rund 600 Pferde zum Verkauf. In jungen Pferden mittleren und schweren Schlages waren die Preise durchweg anziehend und wurde über die Dor- monatigen Votierungen gehandelt. In Schlacht­tieren waren die Preise allgemein gedrückt und gegen die letzte Preisnotiz merklich zurück­gegangen. Der Gesamtumsatz war befriedigend.

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. Reichsbankdiskont 6 v.H., Lombardzinsfuß 7 v.H.

Frankfurt a M

Berlin

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8% Pr. Lnnveeplanvbrielanslali Psaubbriese 9i. 17.....

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7% Pr. Laubeepsaubbriesanstalt, Psaubbriese R. 10

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108,25

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-

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0

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. 7

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10

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220

220

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Zellklos, «schassenbura ...

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158

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Deutsche Linoleum.....

257,5

257,5

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47,75

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351

350

ftrtmh. MMchinea......4

50

49.5

-

Ärinnet ....... 6

53,5

54

Heoligenftaebt .......o

6

*

-

jungbane. .....6

46.25

46,75

45

Lechwerle- 8

106

Maintrairwerl HöchÜ a. DL 8

108

Miag. 10

133

132

132

«evr Roeber......10

119,25

Boigi * Haelsna ..... . 9

220

220

SIWv Huda ....... IO

158,25

157,75

Banknoten.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. M.

Berlin, 4. irebruar

Gelb

tirlei '

ämeritanlldte Noten.....

4,163

4,183

58,18

58,42

Dänische Noten .......

111,58

112,02

Englische Noten ........

20,32

20,40

,'rranzollsche Noten .......

16,43

16,49

Hollänbische Noten .......

167,71

168,39

21.92

22,00

Norwegische Noten.......

111,48

11!,92

Dcuksch-Oesterreich, 4 1OO Schilling

58,73

58,97

Rumänische Noten.......

2,46

2,48

Schwebische Noten .......

112,03

112,47

Schweiler Noten . .......

80,84

81,16

Spanische Noten . . ......

55,29

55,51

Dlchechoslowatische Noten.....

12,33

12,39

Ungarische Noten ......

72,92

73,22

4- ,?ebruar

5- Februar

Amtlich- Nonetuuo

Amtlich'

Not eruug

Geir

Bries

Geir

Bn 1

flmn.-lHott.

167.,2

168,05

167,94

168,28

Buen.-Aires

1,646

1,650

1,624

1,628

Brst.-Antw

58,24

58,36

58,28

58 40

Ehrisiianra.

111,69

111.91

111,74

111.94

Koprndaa.'n

111,83

112,05

111,87

112 09

Stockholm

112,21

112,43

112,27

112-49

fcclfinafotd- ataiten . .

London. . .

10,51

21,885

10,53

21,925

10,516

21,905

10.536

21.945

20,337

20,37?

20.344

20,384

'Jicunorf . .

4.1815

4,1895

4.1835

4.1915

PoriS. . . .

Schwei» . .

16,40

16,44

16,40

16.44

80,63

80,79

80.77

80 93

Spanten

55,69

55,81

55,13

55.25

Japan . . . "Hto de Jan

2,058

2,062

2.054

2,058

0.477

0,479

0,478

0,480

Wien In D-- Ctfi. Qbacft

18,855

58,975

58.885

59,005

Prag .

12.37

12,39

12,370

12,397

tbelirab

7,363

7,377

7.368

7,382

Budapest. .

73,08

73.22

73,11

73,25

Bul arten

3.024

3.030

3,027

3,033

Lissabon

18.74

18,78

18,78

18,82

Danzig

81.32

81.48

81,32

81,48

.Konft.-mtn-

I 958

1,962

1,930

5,415

A tden

5.42

5,43

5.405

1.934

Eonada

4.135

4,143

4,112

4.150

llru uay

3.796

3,804

3 746

3,754

Latro . .

20,86

20,90

20,865

20,905