blick dieses Traubensaftes nicht ertragen. Ein andermal muhte ich immerzu gekochte kalte Kartoffeln verzehren, ohne Butter, Berge von kalten Kartoffeln, und immer wieder brachte der Wirt neue Berge, durch die ich mich durchessen sollte. Ach, Kartoffeln sind eine schlimme Sache, wenn man sich noch obendrein vor jedem Pfund fürchten muh, das man zunehmen könnte. Vicht besser ging es mir, als ich in England noch auf der Schauspiel-Bühne austrat. In einem Stück muhte ich regelmäßig zwei Koteletten in jeder Borstellung essen, das machte an Tagen, an denen auch eine Matinee aufgewühlt wurde, vier Koteletten, die aber nur den Vamen und das Ansehen von wirklichen Koteletten besahen, in Wahrheit geröstete Kartoffelkuchen waren. Uni) dabei mein Wunsch, an Gewicht abzunehmen I Die Folge war, dah ich mich bei meinen regelmäßigen Mahlzeiten gar nichts mehr zu essen traute. Trotzdem wurde ich dickcr und dicker und flehte zum Himmel, dah das Stück durchfallen möchte, damit es abgesetzt würde. Doch es gefiel glänzend und wurde gespielt, bis ich glaubte, an den Kartoffelkuchen meinen Tod zu essen. Auch das häufige Trinken in den Vorstellungen kann ebenso zur Qual werden, besonders da man uns gewöhnlich Brauselimonade serviert. Unt> dabei sollen wir das Glas schwenken und vergnügt dreinsehen. Einmal freilich erlebte ich eine angenehme Lleber- raschung. Bei einem Bankett führten wir unsere Champagnerkelche an die Lippen, in der festen Erwartung, wieder das fade, unangenehme Getränk schlürfen zu müssen. Aber wer beschreibt unser Entzücken, als diesmal wirklicher prickelnder Champagner unsere Kehle netzte. Aie war der Ausdruck der seligen Weinfreude naturgetreuer auf der Leinwand wiedergegeben worden. Ein Leidenskapitel für den Filmschauspieler ist auch das Rauchen. Man muh rauchen, wenn man gar nicht rauchen will, oder das rauchen, was man nicht rauchen möchte, z. D. schwere lange ägyptisch Zigaretten, die den daran nicht Gewöhnten für mehrere Wochen seiner Stimme berauben." So klagte Clive Brook beweglich über die Leiden des Filmschauspielers in jenen Szenen, die uns als die Verkörperung heiterer Lebensfreude er» scheinen. fb.
Wirtschaft.
Zahlungsschwierigkeiten der Raab-Kahenstein Flugzeugwerke.
Kassel, 4. Febr. Die Raab-Kahen- st e i n - F l u g z e u g w e r k e , G. m. b. H., hat infolge der bekannten Schwierigkeiten innerhalb der deutschen Luftfahrtindustrie ihre Zahlungen eingestellt und heute beim Amtsgericht Kassel vorsorglich Eröffnung des Vergleichsverfahrens zur Abwendung des Konkurses mit einer eventuellen Quote von 50 Prozent beantragt. In dem Antrag ist jedoch zum Ausdruck gebracht, dah die Firma an ihre Gläubiger mit dem Ersuchen herangetreten ist, ihr ein angemessenes Moratorium zu gewähren, im Verlauf dessen die Gesellschaft, deren Bilanz einen Aktivüberschuh aufweise, ihre Gläubiger mit 10 0 Prozent befriedigt. Die Zahlungseinstellung ist auch vor allem in Verbindung zu bringen mit dem Zusammenbruch des Kasseler Bankhauses H. Schirmer, bei dem die Raab- Katzenstein-Flugzeugwerke eine größere Summe einbüßten. In der letzten Zeit sind der Firma dann seitens verschiedener Banken die gesamten 'Kredite gekündigt worden, und außerdem ist eine Summe von 200 000 Mk., die von einer durch das Reichsverkehrsministerium beauftragten Stelle an die Firma gezahlt werden sollte, nur mit 25 Prozent zur Auszahlung gelangt.
* Der Aktienindex. Der vom Statistischen Reichsamt errechnete Aktienindex (1924/26 gleich 100) stellt sich für die Woche vom 27. Januar bis 1. Februar auf 122, gegenüber 122,3 der Vorwoche, und zwar in der Gruppe Bergbau und Schwerindustrie auf 121,8 (121,2), Gruppe verarbeitende Industrie auf 109,9 (110,7) und Gruppe Handel und Verkehr auf 140,9 (141,1).
* Waggon- und Maschinenbau AG., Görlitz. Gestern fand in Görlitz eine Sitzung des Aufsichtsrates statt, in der die Halbjahresbilanz zur Vorlage gelangte. Der Abschluß zeigt eine erfreuliche Entwicklung des Unternehmens. Die Abteilung Waggonbau hat die schwierige Lage, die sich durch die sprunghafte Bestellung der Reichsbahn und das verspätete Zustandekommen des 100-Millionen-Kredits in der Wag- gonindustrie ergeben hatte, überwunden und wird
Die Diskoniermäßigung der Reichsbank.
B er li n, 4.Febr. Die Reichsbcmk hak den w e ch- f e l d i s k o n t von 6% auf 6 v. h. und den L o m - bardzinsfuß von V/i auf 7 v. h. herabgesetzt.
Die Begründung.
In der Zentralausschußsitzung der Reichsbank begründete der Vorsitzende, Reichsbankpräsident Dr. Schacht, die mit Wirkung vom 5. Febr u a r beschlossene Herabsetzung des Diskontsatzes der Reichsbank und des Lornbardsahes wie folgt: Die befriedigende Gestaltung des Reichsbankausweises hatte es der Reichsbank nach dem Iahresschluß ermöglicht, den Diskontsatz von 7 Prozent auf 6V2 Prozent zu ermäßigen. Die Senkung wurde damals mit Rücksicht auf die Bedenken, die sich aus der Gesvmtsituation ergaben, auf V2 Prozent beschränkt. Inzwischen ist eine gewisse Klärung eingetreten. Die sinkende Tendenz des Zinsniveaus in den maßgebenden anderen Ländern besteht weiter, so dah auch eine Fortsetzung des vor drei Wochen betretenen Weges durch erneute Senkung des Reichsbankdiskonts um Prozent gegenüber den wichtigeren Ausl an 0- märften immer noch eine Zinsspanne bestehen läht, von der angenommen werden kann, dah sie ausreicht, um Abflüsse von Auslandgeldern aus zinspolitischen Gründen zu verhindern. Das Reichsbankdirektorium glaubt unter diesen Umständen schon jetzt den Versuch einer abermaligen einhalbprozentigen Diskont- ermähigung im Interesse der schwer unter der Depression leitenden deutschen Wirtschaft unternehmen zu sollen, wenn auch die für die weitere Entwicklung des deutschen Geldmarktes mah- gebenöen Faktoren noch nicht mit Sicherheit zu übersehen sind.
Der Status der Reichsbank vom 31. Januar zeigt die erwartete Terminanspannung. Die gesamte Kapitalanlage der Reichsbank, d. h. die Bestände an Wechseln, einschließlich Rsichsschatzwechseln, an Lombardforderungen und an Wertpapieren, die Ende Dezember vorigen Jahres 3191 Millionen Reichsmark betragen hatte, hat sich zu Ende Januar dieses Jahres auf 2315 Mill. Mark gestellt. Der gesamte Zahlungsmittelumlauf betrug Ende Januar 6151 Mill. Mark gegenüber 6622 Mill. Mark am 31. Dezember 1929. In fast allen Zweigen des Geschäfts liegen die Ziffern der Beanspruchung der Reichsbank trotz des Fortschrittes des Konjunkturabstieges nicht unerheblich über denen des Vorjahres: so betrug die Kapitalanlage am 31. Januar 1929 1978 Mill. Mark gegen obige 2315 Mill. Mark vom 31. vorigen Monats: der Zahlungsmittelumlauf vom Ende letzten Monats überschritt den vom 31. Januar des Vorjahres trotz der inzwischen eingetretenen Senkung des Preisniveaus um zirka 75 Mill. Mark.
Trotzdem steht die Lage der Dank dem Versuch einer Diskontermähigung in dem vorgesehenen Ausmahe nicht entgegen, zumal bei der herrschenden Konjunkturlage für die nächste Zeit
mit einem größeren Geldbedarf der Wirtschaft nicht gerechnet zu werden braucht und von der öffentlichen Hand erwartet werden darf, dah sie die Sanierung ihrer finanziellen Situation mit allem Ernst betreibt.
Neue Zinssenkung der Seehandlung.
Berlin, 4. Februar. Die Preußische Staatsbank (Seehandlung) versendet, wie WTD.-Handelsdienst erfährt, heute an ihre Danken und Dankierkundschaft ein neues Rundschreiben, welches mitteilt, daß die günstige Entwicklung des Geldmarktes ihr die Möglichkeit gegeben habe, die Zinssätze weiter zu senken. Einlagen in Form von Tagesgeld werden mit 4 (bisher 4,5) v. H. und sofern sie über Ultimo bei der Staatsbank verbleiben mit 6 (6,5) v. H. verzinst. Die Zusahvergütung für Gelder, die zweimal hintereinander über Ultimo bei der Staatsbank belassen worden sind, beträgt jetzt 1/4 v. H. Der Sah für Einlagen auf 1 bis 3 Monate ist um 0,5 v. H. auf 6,5 v. H. herabgesetzt worden. Darlehen auf Konto „H" werden mit 7,75 (8) v. H., für Einzahlungen daraus 4,75 (5) V.H. berechnet. Darlehen auf Konto „J“ kosten jetzt 57/s (6,5) v. H., während Einzahlungen mit 4,5 (5,25) v. H. Haben zinsen vergütet werden. Gleichzeitig teilt die Staatsbank mit, daß die Abgabe von preußischen Reichsmark-Schahanweisungen mit sechsmonatiger Laufzeit an die Danken und Bankiers zum Satze von 7 (J' s) v- H. erfolgt. Da die Zinsen für die ganze Laufzeit im voraus gezahlt werden, stellt sich die effektive Verzinsung auf 7,25 v. H.
Zinsermäßigung
bei der Giempelvereinigung.
Berlin, 4. Febr. (WB.) Wie WTD.-Han- delsdienst hört, hat die Bereinigung von Berliner Banken und Bankiers aus Anlaß der Ermäßigung des Reichsbankdiskontsatzes von 6,5 auf 6 Prozent beschlossen, die Zinssätze mit Wirkung vom 5. Februar 1930 wie folgt herabzusehen: 1. Sollzinsen von 7,5 aus 7 Prozent, 2. Habenzinsen für täglich fällige Guthaben in provisionsfreier Rechnung von 3,5 auf 3 Prozent, in provisionspflichtiger Rechnung von 4 auf 3,5 Prozent, auf Sparkonten von 6 auf 5 Prozent p. a.
MchSbankdlSkontsenkung und Sparkassen.
Berlin, 4. Febr. (WB.) Auf Empfehlung des Deutschen Sparkassen- und Girooerbandes wird laut WTB.-Handelsdienst die erneute Herabsetzung des Reichsbankdiskonts um % v. H. bei den Sparkassen eine Ermäßigung des Spareinlagezinsfußes um Vi v.H. zur Folge haben. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit einer entsprechenden Senkung der Zinssätze für H y - p 0 t h e ke n k r e di t e und Kommunaldar- l e h e n. Im kurzfristigen Geld- und Kreditverkehr ermäßigen sich, wie auch sonst bei einer Diskontherabsetzung, die Bedingungen automatisch.
für die nächste Zeit mit einer gleichmäßigen Beschäftigung rechnen können, falls die Reichsbahn die durch den Reichsbahnvertrag vom 11. Dezember 1926 zugesicherte Stetigkeit der Vergebungen innepalten wird. Der Auftragsbestand der Abteilung Maschinenbau hat sich durch die Hereinnahme größerer Aufträge soweit gebessert, daß Arbeiter neu eingestellt werden können.
* Verkürzte Arbeitszeit bei Dem - berg. Infolge der weiter ungünstigen Lage der Textilindustrie sah sich die I. P. Bemberg A. G., Därmen veranlaßt, die Arbeitszeit in der Woche um einen weiteren 'Tag zu kürzen. Es werden nur noch drei Tage in der Woche gearbeitet. Diese Maßnahme gestattet, mit Ausnahme von kleineren Hilfsbetrieben, von Arbeiterentlassungen abzusehen.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 5. Febr. Tendenz: gedrückt. — Entgegen den Erwartungen nahm gestern die Reichsbank doch noch eine Diskont- s e n k u n g vor. Im heutigen Vormittagsverkehr war daraufhin die Stimmung freundlich, und Reichsbankanteile traten stärker in den Vordergrund. Die gestrige feste Reuyorker Dörse, der gesteigerte Kaliabsah im Januar und die Meldung, wonach die Siemens-Änleihe
nach der Auflegung in Amerika sofort verkauft war, trug zur besseren Situation ebenfalls bei. Kurz vor Beginn des offiziellen Marktes erfuhr die Tendenz aber wieder eine Aende- rung. Man war verstimmt darüber, daß so wenig Aufträge von Publikumsseite eingegangen waren, und die Spekulation übte starke Zurückhaltung. Zu den ersten Kursen ergaben sich gegenüber' der gestrigen Abendbörse bei schwächeren Tendenzverhältnissen zumeist Abschwächungen, zumal die Kulisse in einigen Werten zu Abgaben schritt. Dor allem wurden Reichsbankanteile betroffen, da man sich über den Wert des Dezugsrechtes nicht einig war. Auf alle Fälle waren die' Ansichten darüber geteilt. Hiervon ausgehend wurde die Tendenz nicht unwesentlich beeinflußt. Reichsbankanteile verloren zur ersten Votierung 5 Proz. Stärker in Mitleidenschaft gezogen wurden noch Elektroaktien, von denen Siemens 6,5 Proz., AEG., Felten, Gesfürel und Schuckert bis zu 2,5 Proz. verloren. Licht und Kraft büßten 1 Proz. ein, während Rheinische Elektrizität gut behauptet waren. Am Chemiemarkt waren Farben mit minus 3,5 Proz. stärker angeboten. Deutsche Erdöl und Theodor Goldschmidt gaben je 1,5 Proz. nach. Etwas Interesse bestand am Montanmarkt für Mannesmann,
die leicht anziehen konnten. Rheinstahl lagen 1 v. H. abgeschwächt. Zellstoffwerte bis minu8 4 v. H. Demberg büßten 7 v. H. ein. Etwas Vachfrage bestand am Dankenmarkt für ‘Barmet Dank, bei einem Gewinn von 1 v. H. Am Rentenmarkt waren deutsche Anleihen weiter anziehend. Rach den ersten Kursen traten zumeist weitere Abbröckelungen ein. Die Stimmung wurde im Verlaufe etwas freundlicher. Da neue Aufträge noch eingingen, schritt die Spekulation, hiervon angeregt, zu Rückkäufen, und Desse r u n g e n bis 2 v. H. waren nicht selten. Aber auch aus eigenem Antrieb konnte man etwas mehr Interesse auf feiten der Kulisse beobachten. Am Geldmarkt war der Sah füt Tagesgeld auf 6,5 v. H. ermäßigt. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1885, gegen Pfund 20,370, London gegen Kabel 4,8630, gegen Paris 123,89, gegen Mailand 9295, gegen Madrid 36,80, gegen Schweiz 25,1925, gegen Holland 12,1175.
Berliner Börse.
Berlin, 5. Febr. Die Vervosität.-die, wie schon berichtet, auf Grund der verschiedenartigen Beurteilung der Regelung des Reichsbankoezugs- rechtes schon im heutigen Dormittagsverkehr herrschte, übertrug sich auch auf den offiziellen Deginn der Dörse. Die Spekulation sieht anscheinend keinen Reichswert bei dem jetzigen Kursstand von etwa 310 v. H. für die Anteile, die nach Abzug des Bezuges mit etwa 205 v. H. als festverzinsliches Papier verkauft werden sollen. Allerdings hat sie hierbei den Wert der Golddiskontbank in Paris angenommen, während er ebensogut 80 v. H., wie 120 v. H. sein kann. Die Diskontsenkung auf 6 v. H. und der feste Verlauf der gestrigen Veuyo^er Dörse, der Zeichnungserfolg der Siemensanleihe und der erhöhte Kaliabsatz im Januar konnten keine stärkere Anregung bringen. Im allgemeinen waren die ersten Kurse ziemlich behauptet. Werte wie Reichsbank und Spritaktien verloren aber schon zu Anfang bis zu 3,5 v. H., während Tietz mit plus 3 v. H., Mittelstahl pluS 2 v. H. und Rordsee plus 2,25 v. H. fester eröffneten. Weiter bestand Interesse für Otabt (61 nach 60,40 v. H.), da nach Zeitungsmeldungen auf Grund der bisherigen Ergebnisse eine Dividendeerhöhung möglich sei. Am Anleihemarkt bestand für Veubesitz mit 9 v. H. Interesse, wobei ein heute in der „ Frankfurter Zeitung" veröffentlichter Regelungsvorschlag stimulierte. Don Ausländern waren österreichische und ungarisch« Renten etwas fester. Der Pfandbriefmarkt hatte trotz der Diskontsenkung keinen verstärkten Orderseingang. Rur Goldpfandbriefe lagen schon etwas fester. Die Geldsähe stellten sich für Tagesgeld auf 7 v. Sy, für Monatsgeld auf etwa 7 biS 8,5 v. H. Im Verlaufe gaben die Kurse überwiegend um 1 bis 2 v. H. nach. Trotz der Diskontsenkung war das Interesse der Kundschaft ausgeblieben, und die Dörse realisierte auf Grund dieses schwächeren Interesses am Siemens- und Farbenmarkt allgemein.
Frankfurter Getreidebörse.
F r a n t f u r t a. M., 5. Febr. Am Produktenmarkt war die Tendenz schwach, trotz der etwas höheren Auslandnotierungen. Die Händler verhielten sich reserviert und schritten kaum zu Abschlüssen. Das Angebot war gering, doch kam späterhin Ware an den Markt bei etwas niedrigeren Forderungen, und Weizen und Roggen mußten daher im Preise nachgeben. Stärker gedrückt war noch Weizenmehl, das bis zu 0,25 Mark schwächer notierte, Roggenmehl verlor sogar bis 0,50 Mart. Es wurden notiert: Weizen 26,25 bis 26,40 Mark, Roggen 18 bis 17,90, Sommergerste für Brauzwecke 19, Hafer, inländischer, 16,25 bis 16,50, Mais (gelb) für Futterzwecke 15,75 bis 16, Weizenmehl, süddeutsches (Spezial 0). 39,50 bis 40,25, Roggenmehl 26 bis 27, Weizenkleie 8,15, Roggenkleie 8^50 Mark. — Tendenz: schwach.
Frankfurter Pferdemarkt.
Frankfurt a. M., 4. Febr. Der Februar- Pferdemarkt zeigte einen für das Winterhalbjahr außergewöhnlich zahlreichen Auftrieb von Pferden aller Gattungen: insgesamt standen rund 600 Pferde zum Verkauf. In jungen Pferden mittleren und schweren Schlages waren die Preise durchweg anziehend und wurde über die Dor- monatigen Votierungen gehandelt. In Schlachttieren waren die Preise allgemein gedrückt und gegen die letzte Preisnotiz merklich zurückgegangen. Der Gesamtumsatz war befriedigend.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr, 16 bis 17 Uhr. Samstag nachmittag geschlossen.
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6 v.H., Lombardzinsfuß 7 v.H.
Frankfurt a M
Berlin
ftitre ;
.-Ul" flut.
Schlub 1 kure |
Aniang» fttttc
Datum
42-
5-2
4-2
5-2
Leu sche <a. tajoamew ron in*? .......
87,5
—
87,5
—
7% Deutsche Reichsanlelhe von 1929 .........
96,4
—
96,5
_
SInl^/iblös.-Schulb mit Äus
U>f.-8icd)tcn......
53
53,15
52,9
53
Tetpl ebn? Dluiio*. fRctfjte
8.85
8,95
8,65
8,95
8% £>rf|. VolMnat von 1929 (rüdbif)lb. 102%)
—
88,65
_
Cberhcljcn Provinz »Anleihe mli tiu.'löi.»9ied)tcn .
50
_
_
_
Drilliche um in. Sammelabl Anleihe Serie i
50.45
_
50,4
_
6% »ranff. Hnp.»Bant Goldpse XIII nntüiiöbiit bi.1 193-1 .
96,5
_
_
7% ftrniiff. Hnp.-Äant (Molbplc unkündbar bb 1932 . . .
<54% 9ihclnl|d)e Hvv.-Baut
Lian. Gvlvvic........
8% Pr. Lnnveeplanvbrielanslali Psaubbriese 9i. 17.....
85,5
_
_
83,8
_
_
97
_
97
8% Pr. ViuibcopfiinDbrlrloiifiali flomm.ȣbl. DL 16.....
7% Pr. Laubeepsaubbriesanstalt, Psaubbriese R. 10
94,5
_
94
88,5
89
CI.Ü ®. obo BortNe5>Lbligatton rückzahlbar 1932
90
—
—
4% C<fienrlrf)ll*e (Bolbrte
26.5
_
4,20% Ceftca. Silben;
4% Ofsierreichilche Einheitliche Rente........ .
3.65
—
,75
_
2,4
—
2,45
4% Ungarische Golbrte . .
-3,7
23.8
3 7
23,9
4% Ungarische EtaatSr. o 191
22,25
22
22,2
4y,% deegl. von 1913 . .
23,25
23
4% Ungariiche fironenrte..
2,35
2.4
35
2.45
4% lütt. Zolianicihc v. 1911
l 85
7,85
7.8
8
4% Dänische Bagvadbahn-An Serie 1. .
4% Mfll. Serie II
7,75
_
/ ,8
7.9
7,9
7.8
7,8
7.95
6% Rumänische vereint, Rent> von 1903
4%% Rnmäniiche vereint) Reni> eon 1913 .......
IX RumauVche vereinü. en
10,525
10,65
17.35
—
17 25
8.525
—
8,65
—
,>antsurr a -1'1
Berlin
cdliUB»)
• •Uhi
Schluß
Au,ong»
Stur» ।
Kur
Kure
Kurr
Daium
4 2.
5. 2-
4 2.
5. 2-
Hamburg-Amerita Palei .
109,25
—
108.13
108,25
Hamb Sübam. Dampsich. .
. b
—
Hansa Damrsschiss.....
10
—
—
—
159
Rorbbeutscher Lloyb ....
. f-
109,5
108,5
108.5
108,6
Allg Deutsche Erebitanst. . -
1(
127
127,5
127,5
Barmer Banloercin ....
1(
130
131
130,5
131
Berliner HanvelSgeiellsch. . .
li
190,5
191,5
Eommrrz. unb Privai Banl .
11
161
161
160.5
161,5
Tarnisl. u. SRationalbant . .
1.
244
244
244,25
Deutsche Bant......
1<
154
_
153,5
154,5
Tieconiv-Äciellschasi, Ant. .
1t
154
—
153,5
154.5
Dresdner Bant......
li
155 5
155,75
155.5
156,75
Reichsbanl........
1
314,75
309,75
314,5
311,75
AEG........
183,13
181
182,25
182
Bergmann . . . .
—-
—
214.75
214
EieUr. LlelerungSgelelllchaft
1'
—
—
172,25
171
Licht unb Krall
1<
176,25
175,25
175,5
175,5
Reiten 4 Guilleaume ...
7*
132
129.25
131,25
130.75
Wei. I Elettr. Untern.. . . .
10
179.5
177
177,4
178.25
Hamh Elettr »Werte ....
l
—
138,25
137-75
Rhein Elettr ......
—
150,25
150.25
148,25
Schlei öletf ......
U
_
171.5
Schuckert 4 Eo......
11
197,5
195
196.75
196
Siemens 4 yabte.....
16
291,9
285
289.75
287.75
Lransrabio .......
. 8
135
135
Lahmeuer 4 So..... .
10
ITsI
—
175
Bubrrus..... . .
. b
78
77.25
78
78
Deutsche Erb 21......
. l
109,75
108
108 5
108,25
Euener Steinkohle.....
—
-
139.25
138.5
Gellenlirchener ......
. t
143
—
142.9
142.75
Haroener. ........
0
142
141
142
141.5
Hoeich Eilen. .......
6 V,
—
—
116,25
117
nur Bergbau ......
IC
—
—
248.5
248
Lwcknerwecte ......
108,5
109,13
109,5
Kön Neueisen . . .
. 7
——
—
114.13
114.5
Plannernionn -Röhrev . . .
. 7
198.75
109,25
109,13
110.6
$lan?|rloci Bergbau . . . .
113
112,5
112,4
Cberirfi'ei Ei en eaari . . .
83,5
81,5
—
Cbcndilet Kotswerte....
. 7
—
105.4
105.5
Pbontr Bergbau ....
6 V,
106
105.75
105.4
105.75
Rbc-nuch- Brauntohlea. . .
10
252
250.25
248,5
Rdeintiah. . . . » . .
. 6
122,5
120,5
122-65
121
•hebet, Storm» ......
1A
101
Rranthirt a M
Berlin
-chlutz.
• •Uhi
£djlufr
liliifanfl.
Kure
Rur.
Kure
Kurs
Datum
4.2.
5.2.
4-2-
5.2.
Beretntgre Stahl» . . .
105,75
—
105,65
105,75
Olav. Minen . . . 16'/»
—
——
60,4
61
Rai werte Aschersleben ... 1-
223
—
220
220
Ra> werte Westeregeln ... 10
226
——
223,25
224
Rahmet e Salz der« urth ... 15
370
—
371
370,9
3. ® ffarden-Inbustrie ... 12
172,25
169
170,75
170.13
Dvnamit NobÄ.......6
—
—
81,65
79,6
Scheibeanslalt. ....... b
152
152,5
—
—
Golbichmibt........6
75,5
74
74,75
73.4
Rüigerswerte ........ 6
82,5
81,75
82,13
81,75
Metailgelellichalt...... 8
115,5
115,25
115,75
115,75
Philipp Hm,mann .... 7
101
—
100,25
99,75
Jemen wert Heidelberg ... 10
118
118
—
—
Semem wert Rarlftabi ... 10
140
—
—
—
<Boqb 4 ,rr> V ag .... 8
88,25
—
87,5
—
Schultheiß Pahenhoser ... 15
—
—
284,25
282
Cftroerte ........12
—
—
2)6.5
215,25
Bet. Glanzstosf......18
——
—
——
—
Bemberg......... "
172
165
170
166-5
Bellflot' Walbbos .... 13y,
218
214
217.13
216,25
Zellklos, «schassenbura ...
158,25
157,75
158
158
Eharlottenburger Waise, ... 8
—
—
108,5
107.75
Deiiauer Was .....8
—
——
172.5
171,25
Daimler Motoren . ..... v
•—
—
42-13
42,5
Deutsche Linoleum.....
257,5
—
257,5
256,75
—
—
46,75
47,75
4 rn> n • >tl Q t . .... . o
—
—
—
—
uuow. Loew .... io
—
—
—
—
——
—
20
19,9
Crenflem 6 Koppel ..... 6
—
—
80
80,9
V-onhnro Die» ...... 10
—
——
165
351
—
351
350
ftrtmh. MMchinea......4
50
—
49.5
-
Ärinnet ....... 6
53,5
—
54
—
Heoligenftaebt .......o
6
*
—
-
jungbane. .....6
46.25
46,75
45
Lechwerle- 8
106
—
—
Maintrairwerl HöchÜ a. DL 8
108
——
—
—
Miag. 10
133
—
132
132
«evr Roeber......10
119,25
—
Boigi * Haelsna ..... . 9
220
220
—
SIWv Huda ....... IO
158,25
157,75
•—
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin, 4. irebruar
Gelb
tirlei '
ämeritanlldte Noten.....
4,163
4,183
58,18
58,42
Dänische Noten .......
111,58
112,02
Englische Noten ........
20,32
20,40
,'rranzollsche Noten .......
16,43
16,49
Hollänbische Noten .......
167,71
168,39
21.92
22,00
Norwegische Noten.......
111,48
11!,92
Dcuksch-Oesterreich, 4 1OO Schilling
58,73
58,97
Rumänische Noten.......
2,46
2,48
Schwebische Noten .......
112,03
112,47
Schweiler Noten . .......
80,84
81,16
Spanische Noten . . ......
55,29
55,51
Dlchechoslowatische Noten.....
12,33
12,39
Ungarische Noten ......
72,92
73,22
4- ,?ebruar
5- Februar
Amtlich- Nonetuuo
Amtlich'
Not eruug
Geir
Bries
Geir
Bn 1
flmn.-lHott.
167.,2
168,05
167,94
168,28
Buen.-Aires
1,646
1,650
1,624
1,628
Brst.-Antw
58,24
58,36
58,28
58 40
Ehrisiianra.
111,69
111.91
111,74
111.94
Koprndaa.'n
111,83
112,05
111,87
112 09
Stockholm
112,21
112,43
112,27
112-49
fcclfinafotd- ataiten . .
London. . .
10,51
21,885
10,53
21,925
10,516
21,905
10.536
21.945
20,337
20,37?
20.344
20,384
'Jicunorf . .
4.1815
4,1895
4.1835
4.1915
PoriS. . . .
Schwei» . .
16,40
16,44
16,40
16.44
80,63
80,79
80.77
80 93
Spanten •
55,69
55,81
55,13
55.25
Japan . . . "Hto de Jan
2,058
2,062
2.054
2,058
0.477
0,479
0,478
0,480
Wien In D-- Ctfi. Qbacft
18,855
58,975
58.885
59,005
Prag .
12.37
12,39
12,370
12,397
tbelirab
7,363
7,377
7.368
7,382
Budapest. .
73,08
73.22
73,11
73,25
Bul arten
3.024
3.030
3,027
3,033
Lissabon
18.74
18,78
18,78
18,82
Danzig
81.32
81.48
81,32
81,48
.Konft.-mtn-
I 958
1,962
1,930
5,415
A tden
5.42
5,43
5.405
1.934
Eonada
4.135
4,143
4,112
4.150
llru uay
3.796
3,804
3 746
3,754
Latro . .
20,86
20,90
20,865
20,905


