Nr. 154 Dritter Blatt
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhefsen)
Zreitag, 4. Iuli 1950
Wirtschaft.
• Der preußische Saatcnstand Anfang 3 u I i 1 9 30. Die trockene Witterung im Juni Hot die Entwicklung der Feldfrüchte vielfach ungünstig beeinflußt. Die Blüte des Wintergetreides ist noch überall gut verlaufen, dann aber hat die anhaltend« Dürre die Halme, insbesondere die Sommerung stark in der Entwicklung gehemmt. Aus leichteren Böden befürchtet man Einbußen bis zu 50 Prozent einer normalen Ernte. Runkeln und Kohlrüben werden erst jetzt gepflanzt. Die Heuernte ist meist beendet. Der Ertrag wird qualitativ durchschnittlich gut beurteilt. Die Hoffnung auf einen zweiten Schnitt ist gering. Aach den Begutachtungsziffern 2 gleich gut und 3 gleich mittel ergibt sich folgendes Bild: Winterweizen 2,5 (Anfang Juni 2,3), Sommerweizen 2,8 (2,5), Winterroggen 2,7 (2,4), Sommerroggen 3,2 (2,7), Wintergerste 2,5 (2,5), Sommergerste 2,9 (2,5), Hafer 3,1 (2,6), Früh- kartoffeln 3,0 (2,7), Spätkartoffeln 3,0 (2,8), Zuckerrüben 2,8 (2,8), Futterrüben 3,0 (2,8), Klee 2,8 (2,5). Luzerne 2,6 (2,4), Wiesen 3,0 (2,7), Viehweiden 3,1 (2,4).
* Bama g-Meguin AG. Butzbach. Zu der Meldung über die Stillegung des Werkes wird uns von der Betriebsleitung in Butzbach ergänzend mitgeteilt, daß die Schließung des Betriebes in Butzbach eine Aationalisierungs- Maßnahme ist und die Verlegung der Fabrikation von Butzbach in Konzernwerke mit günstigeren Fabrikationsbedingungen bezweckt. Die Direktion des Werkes ist bemüht, durch Verhandlungen mit der Regierung auch für das Werk Butzbach günstigere Fabrikationsbedingungen zu erhalten. Sollten diese Bemühungen erfolgreich sein, so ist es nicht ausgeschlossen, daß das Werk mit einem anderen Fabrikationsprogramm in kleinerem Llmfange, mit Aussicht auf spätere Vergrößerung, ausrechterhalten bleibt.
' Gebrüder Lutz AG., Darmstadt (Maschinenfabrik und Kesselschmiede). Der Zweck dieser Gesellschaft ist laut Beschluß der General- Versammlung vom 7. Januar auf die Verwaltung und Verwertung der Grundstücke und sonstigen Vermögenswerte beschränkt worden, da eine Llmstellung des Betriebes sich als unmöglich herausgestellt hat. Der gesamte Betrieb wurde stillgelegt, die Einrichtungen wurden zum größten Teil verkauft. — Aach dem Bericht für 1929 30 war der Absatz ungenügend, was nicht nur konjunkturell bedingt sei, da der Antrieb von Maschinen durch Elektrizität und Explo- sionsmotore gegenüber der von der Gesellschaft hergestellten Dompflokomobile immer mehr bevorzugt werde. Aach 100 000 (15 000) Mark Abschreibungen ergibt sich ein Verlust von 135 000 (32 000) Mark, so daß der Gesamtverlust 205 000 Mark beträgt bei 575 000 Mark Aktienkapital.
' Glektrizitäts-AG. vormals Lahme y e r & C o., Frankfurt a. M. Aach den Informationen des WTB.-Handelsdienstes dürfte, soweit jetzt bereits ein Lieberblick möglich ist, das Ergebnis des am 30. 3uni abgelaufenen Geschäftsjahres 1929 30 trotz der allgemeinen Wirt- schoftsdepresfion nicht hinter dem des Vorjahres zurückbleiben. Lieber die voraussichtliche Höhe der Dividende, die im Vorjahre von 10 auf 12 Prozent erhöht wurde, können jedoch zur Zeit bindende Anaaben noch nicht gemacht werden.
* Cornelius Heyl AG., Worms a.Ah. Die G. V., in der 11,82 Millionen Reichsmark Stamm- und 2,10 Millionen Reichsmark Vorzugsaktien vertreten waren, beschloß, den Reingewinn von 245 476 Reichsmark vorzutragen. Eine Dividende wird also auf Stamm- und Vorzugsaktien nicht verteilt, während im Vorjahre die Vorzugsaktien noch 6 v. H. erhielten. Wie über die derzeitige Geschäftslage mitgeteilt wurde, war der Llmsatz in den ersten 6 Monaten 1930 sowohl mengen- als auch wertmäßig erheblich größer als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Die Verwaltung hoffe, wenn die Konjunktur sich nicht weiter verflaue, auf ein günstigeres Ergebnis als im Vorjahre.
Frankfurter Börse.
Frankfurta. M., 4. 3uli. Tendenz: schwach. — Die Börse eröffnete auch heute infolge der anhaltenden Orderlosigkeit und des Mangels an Anregungen in wieder schwächerer Haltung. Die Llmsahtätigkeit beschränkte sich auf ein Minimum: die Kulisse schritt in einigen Werten in stärkerer Weise zu Realisationen. Trotz der Erklärungen
der Verwaltungen von H a p a g und Aord- l l o h d herrschte weiter am Schisfahrtsmarkt eine gewisse Llnsicherheit und übertrug sich zum Teil auf die Gesamtstimmung. Auch die unsichere gestrige Aeuyorker Börse machte einen unvorteilhaften Eindruck. Gegenüber der gestrigen Abendbörse ergaben sich teilweise wie- ganz erhebliche Kursverluste. Besonders am Elektromarkt waren Siemens mit minus 4 Proz. stärker in Mitleidenschaft gezogen. Aber auch K a l i a k t i e n wurden nicht verschont und verloren bis 4,5 Proz. Bei Schisfahrts- tv e r t e n setzte sich die Senkung der Kurse, nach einer vorübergehenden geringfügigen Erholung, um weitere 1,5 Proz. fort. Auch heute hatte der M o n t a n m a r k t fast kein Geschäft. Mannesmann waren gut behauptet. Am Banke n m a r k t ergaben sich Abschläge bis zu 1 Prozent. Am Chemiemarkt waren 3.-G.- Farben 2 Proz. niedriger, während Holzverkohlung unverändert eröffnetem Stärker unter Kursdruck standen noch von Z e l l st o f f - werten Waldhof mit minus 4 Proz. Am Rentenmarkt gaben Deutsche Anleihen leicht nach. 3m Verlaufe stagnierte das Geschäft fast vollkommen. Die Tendenz blieb schwächer. 3m Freiverkehr wurden Adler- werke bei einem Kurs von 65 5 Proz. schwächer taxiert. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 3,5 Proz. weiter flüssig. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1944, gegen Pfund 20,4013. London gegen Kabel 4,8640, gegen Paris (fest) 123,60, gegen Mailand 92,83, gegen Madrid 42, gegen Schweiz 25,06, gegen Holland 12,0925.
Berliner Börse.
Berlin, 4. 3u!i. 3m heutigen Vormittagsverkehr war die Stimmung eher etwas freundlicher zu nennen, wenn auch Llmsähe noch nicht zustande kamen. Man war geneigt, den etwas günstigeren Momenten, wie der angeblich bevorstehenden Einführung deutscher Aktien att der Pariser Börse, der etwas gebesserten Lage bei der A o r d w e st g r u p p e, die Aufnahme der B u h e r u s AG. in die Rohstahlgemeinschaft, der Genehmigung des Terminverkehrs für Brown Boveri durch den Reichsrat und der 3prozentigen Dividendeerhöhung bei Eisenbahnverkehrs- mittel stärkere Beachtung zu schenken. Auch an der Vorbörse nannte man gut behauptete Kurse. Zu Beginn des offiziellen Marktes erfuhr die Tendenz jedoch ziemlich unvermittelt eine Aen- derung. Es kam wider Erwarten relativ stärker Material hcsaus, und das Kursniveau senkte sich um zirka 1 bis 2 Proz. Momente wie der flaue Schluß der Aeuyorker Börse, der Rückgang der Ruhrkohlenförderung, die Gehalts» und Lohnkürzungen bei der Bosch AG. und die Betriebseinschränkungen bei einigen anderen 3ndustrien übten einen verstimmenden Einfluß aus. Diel beachtet Wurden die zwei Milliarden betragenden Verluste amerikanischer Banken bei dem letzten Kurseinbruch an der Aeuyorker Börse. Lieber den üblichen Rahmen hinaus verloren Polyphon 3,5 Proz., Bergmann 3, Siemens 3, Schuckert 2,5 und Salzdetfurth sogar 5 Proz. Auch schiff ahrtswerte hatten mit Verlusten bis zu 1,75 Proz. schwache Veranlagung. Etwas fester eröffneten Chade- a k t i e n plus 3 Mark, die von der Festigkeit der spanischen Devise profitierten. Voigt & Haeffner, die 3,4 Proz. ihres 5,4 Proz. betragenden Dividendenabschlages wieder aufholten. waren etwas gesucht. Außerdem ist bei Draubank 9,9 Proz. Dividendenabschlag zu berücksichtigen. Deutsche Anleihen waren wenig verändert. Ausländer teilweise etwas schwächer. Pfandbriefe noch uneinheitlich. Der Geldmarkt war weiter erleichtert. Tagesgeld 4,5 bis 6,5 Proz., Monatsgeld 4,5 bis 5,75 Proz., Warenwechsel zirka 3,9 Proz. 3m Verlaufe hielt die schwächere Tendenz an. Es kam zu neuen Rückgängen, die bis zu 1,5 Proz. betrugen. Ausgesprochen schwach lagen Z e list o f f w e r t e, mit Verlusten von zirka 3 Proz. Man sprach von weiteren Pofitionslösungen und Abgaben der Spekulation. Durch eine gewisse Widerstandsfähigkeit fielen schon zu Beginn Kunstseideaktien und G o l d s ch m i dt auf.
Letzte Nachrichten.
Das fünfzigste Todesopfer in Lübeck.
Lübeck, 4. Juli. (IDIB. Funkspruch.) Gestern vormittag und heute früh starben wieder zwei Säuglinge als Opfer der Fütterung mit dem luber- kuloseserum. Damit ist die Ziffer der Toten aus 50 gestiegen. Aach dem Bericht des Gesundheitsamtes sind außerdem 69 Kinder krank, 74 gebessert und 59 gesund, bzw. in ärztlicher Beobachtung, wie das Lübecker Gesundheitsamt weiter berichtet, Hot gestern abermals eine Konferenz der Lübecker Aerzte- schaft mit den nochmals hinzugezogenen Homburger Aerzten slattgcfunden. In dieser Besprechung wurden besonders solche Behandlungsmethoden erörtert, die der hiesigen Aerzteschost von außerhalb empfohlen waren. Es handelt sich dabei zunächst um das verfahren nach Friedmann. Da dieses in der
Einspritzung lebender Tuberkelbazillen (der sog. Schildkrötentuberkelbazillen) besteht und die Wirkung des vcrsahrens gerade bei den vorliegenden, besonders gearteten Krankhcitssällen in keiner weise oorousgesagt werden kann, konnte sich die Aerztrschosl nicht dazu entschließen, die Verantwortung für die Anwendung diese»'Mittels zu übernehmen. Auch der zweite Vorschlag, da» sermenlhaltige Mittel eines Dresdener Arztes anzuwenden, fand nicht die Zustimmung der Aerzte- schaft. Der Dresdener Arzt, der selber in der Konseren; berichtete, erklärte sich nicht für berechtigt, über Zusammensetzung und Herstellung de» Mittel» erschöpfende Auskunft zu geben. Acberdie» sind ärztliche Erfahrungen mit seinen Mitteln bisher nur etwa bei 200 Erwachsenen, nichtaberan Säuglingen, gemacht worden.
Schach-Ecke.
Bearbeitet von W. Orbach.
Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen, ßöfungen usw. sind zu richten an die Schachredaktion des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr. 269.
Von Ails Rutberg-Oernsköldsvik. „Nya Daglight Allehanda“ 1928.
Schwarz.
Weiß zieht und setzt in drei Zügen matt.
Weiß: 5 Steine. Kb4; Da5; SfZ, g2; Bf4.
Schwarz: 4 Steine. Ke4; Th3; Bg3, h5.
8
5
3
2
7
6
4
1
w#,
7
8
6
5
4
3
2
d e
Weiß.
ffl
g h
a b
a b c d e f g h
Partie Nr. 195.
3m Hauptturnier A des Wests. Schachbundes zu Bad Salzuflen 1930 gespielt.
Französische Verteidigung.
Weiß: Dröschet t.
Schwarz: Schäferhosf.
1. e2-e4 1. e7 —e6
2. d2 —d4 2. d7-d5
3. Sbl -c3 3. d5xe4
4. Sc3xc4 4. b7-b6
Richt empfehlenswert, da aus der zu früh geöffneten Diagonale Wejh bald Ruhen ziehen könnte: angebracht ist das theoretische 4.—. SdZ nebst Sgf6. 5. Sgl—f3. Allzu schematisch gespielt warum nicht 5—c3 mit der weiteren Drohung? 6. Df3 usw.
5. ... 5. Lc8-b7
6. Lfl-d3 6. Sb8-d7
7. Lei — f4 7. Sg8-f6
8. Ddl-e2 8. Sf6-d5
Tempoverlust, natürlicher ein Entwicklungszug wie 8.— —, LeZ nebst 0—0.
9. Lf4-g3 ' 9. Lf8-e7
10. Tal-dl 10. Sd7-f6
11. c2 —c3
Schärfer und auch um dem Gegner die Freude an der Springerpostierung auf d5 zu verleiden, war a3 nebst c4.
11... . 11.0-0
12. Sf3-e5 12. Sf6xe4
13. Ld3xe4 \ 13. f7-f5
Solche Züge sind meist der Anfang vom Ende. 14. Le4—f3. Mehr im Sinne deS weihen Spiels log Lbl.
14. ... 14. f5-f4
15. Lf3-e4 15. g7-g6
Natürlich nicht 15.—., fxg3? wegen 16. LxhZ-f-', KxhZ. 1Z. hxg3+ nebst Dh5 usw.
16. De2—g4. Weiß hat sich mit freundlicher Llnterstühung von Schwarz eine Riesenstellung aufgebaut.
16. ... 16. Kg8-g7
17. Se5xg6 17. Sd5-f6
18. Sg6xt8+ 18. Sf6xg4
3m Eifer des Gefechts ein starker Fehler: Kxf8 nebst Lxe4 ermöglichte noch Widerstand. 19. Sf8xd8 19. Kg7-f6
20. Se6xd8 und der Aachziehende gab auf. da er nach 20—, Lxe4. 21. Lh4, K. bei. 22. LxeZ im Rückstairde eines Turmes ist. Für diese Partie erhielt Weiß den Schönheitspreis deS Turniers.
Lösung des Problems Ar. 266. von V. Valle.
1. Sd4—f5! usw.
Oie Narrenkappe.
Splitter und Sparren vom RedaktionSttsch.
Revanche.
Der bekannte Opernsänger Leo S l e z a k, der sich beruflich des öfteren als Humoreskenschreiber versucht, hatte unlängst einen Professional-Satiriker zum Tee geladen.
Aatürlich wollte Leo die Gelegenheit beim Schopf ergreifen. „Wie wär's " meinte er sanft, „wenn ich 3hnen jetzt ein kleines Kapitel aus -meinen .Gesammelten Werken' vorlesen würde?" „Tun Die's lieber nicht," sagte der Gast und hob warnend den Finger, „sonst — mein Ehrenwort — sonst sing' ich die Gralserzäh- lungl" (Lust. Bl.)
Aöligung.
„Sie geben also zu, dem Herrn die Brieftasche gestohlen zu haben?^ fragte der Richter.
„Ich werd' Ihnen was sagen," erklärt der Angeklagte, „eine halbe Stunde lang hab' ich neben dem Herrn gesessen, in der rechten Außentasche hat er seine Brieftasche gehabt, sechs Zentimeter hat sie herausgeguckt, dreihundert Mark konnte ich Mit dem bloßen Auge erkennen — nee, wissense, Herr Präsident: nötigen laß ich mich nicht!"
(Lust. Bl.)
Das Kleid.
Im Romanischen Cafö in Berlin erschien neulich eine Dame in einem schreiend grellgrünen Seidenkleid, das zum Ueberfluß noch mit knallroten, knall- gelben und knallblauen Motiven geradezu besät war.
Jäh verstummten die Gespräche. Alles starrte gebannt auf die farbenprächtige Erscheinung.
Bis endlich einer das erlösende Wort fand: „Ro also, da haben wir ja wieder einen typischen Fall von Papageienkrankheit!"
Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 o. h., Lombardzinsfuß 5 o. h.
Frankfurt a. wl.
Berlin
Schluß- für#
1-Uhr» Äur<
Echluß- furi
Ansang- fiurt"
Datum
3. 1.
4. 7.
3. 7.
4- 7.
6% Deuiuye tKetdjwueipe von 1927 .........
87.5
_
88
7% Deutsche Reich-anleihe von 1929 ..........
103,25
_
103,75
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit
Auslos.-Rechten.......
59.65
59,6
59,4
59,6
Desgl. ohne AuUos.-Rechte . .
8,95
8,75
8,9
8,75
6% HcsI. Bolttslaal von 1929 (tüdjablb. 102%) ......
96.25
—
96,75
Oberhessen Provinz - Anleihe mli Lullos.-Rechten......
_
_
_
Deutsche Romm. Sammelabl.
Anleihe Serie 1.......
_
_
57,9
8% Franks. Hvp.-Bank Goldpse XIII unkündbar bi« 1934 . . .
7% Franks. Hyp.-Bank Goldpse unkündbar bi» 1932 .....
101,5
_
96
_
_
4%% Rheinische Hyp.-Bank fiiqu. Goldpse.........
91
—
_
8% Pr. Landerpsandbriesanstall, Pfandbriefe R. 17......
101
_
101
8% Pr. Landerplandbriefanstalt, ftotnm.-Cbl. SR. 20......
97.5
_
97,5
7% Pr. Landetpsandbriefanvalt, Psandbriese $R. 10......
96
_
95,5
B.C.®. abg. Borkrtegt-Lbligatto nen, rückzahlbar 1932 ....
94
—
—
4% Lesterrerchische Goldrente . .
26,75
4,20% Letterretchische Silberrente
2,75
_
4% Oeiterrrichtsche Einheitliche
Rente...........
2
1,9
«% Ungarische Soldrente ....
23,65
_
23,5
_
4% Ungarische Staattrente v. 1910
—
20,25
_
4V>% desgl. von 1913.....
—
_
4% Ungarische Kronenrente . . .
1.95
—
1,95
_
4% Türkische Soll anleibe von 1911
5.13
5
5
5
4% Türkische Bagdadbahn-An!
Serie 1...........
5,05
5,1
5,05
4% deSgl. Serie 11.......
5,2
5
5,05
5
6% Rumänische veretnh. Rente von 1903 ..........
9,65
9,6
4%% Rumänische vereinh. Rente von 1913 ..........
16,4
4% Rumänische veretnh. Rente
7,65
7,7
7.75
7,7
Frankfurt a. Ul.
Berlin
Gchluß« turs
l'Uho» Kurs
Schluß- fure
Anfang« Rurd
Dalum
3. 7.
4. 7.
3.7.
4. 7.
Hamdurg-Ämerlla Patel . .
99,5
98
99,75
98
Hamburg-Südam. Tampfschifs
. 8
—
—
160,5
Hansa Tampsschiss.....
10
—
—
132
132
Norddeutscher Lloyd ....
. 8
99,5
98
100
98,5
Allgemeine Deutsche Creditanst
10
111,75
—
112,5
112,5
Barmer Bankveretn ....
10
122,25
122
122
12?
Berliner Handelsgesellschaft .
12
—
—
158.5
157,5
Commerz- und Privat-Bank.
11
141
141
141
141
Tarmsiädler und Narionalbanl
12
204,5
——
203,65
203,6
Deutsche Bank und
Disconto-Gesellschast, . . .
10
132.25
—
132,25
132
Dresdner Bank......
10
133,5
132,5
133
132,5
Reichsbank...... . .
12
255
—
256,5
255,13
0.6.®...........
. 8
150
148,6
150,4
149,5
Bergmann........
. 9
—
—
178
175
Elektr. Lieferungsgesellschaft.
10
—
——
139,25
139,75
Licht und Kraft......
10
144
—
144
143,5
Felten & Guilleaume . . .
108
—
108
Gesellschaft für Elektrische
Unternehmungen ....
10
145,5
—
144,5
144,5
Hamburger E!ektrizilätt°Werke 10
—
—
Rheinische Elektrizität . . .
. 9
—
—
142
141,5
Schlesische Elektrizität. . . .
10
—
—
146
145
Schuckert & Co. ......
11
165,5
—
163,25
162,75
ziemens L Halske .....
11
212
208
212,5
208,5
TranSradto ........
. 8
10
Buderus.........
. Ü
75
_
75
_
Deutsche Erdöl......
. 6
—
85,5
85,5
Essener Stein kohle.....
. 8
—
Gelsenkirchener......
. 8
126
—
127
126,75
Harpener.........
. 0
121
—
121,5
120,6
Hoeick Eisen........
ey,
—
—
96
95
Flse Bergbau.......
10
—
—
238,5
—
Klöcknerwerke.......
96,5
—
96,13
96
—
93,25
92,25
Mannesmann-Röhren . . .
. 7
93,4
93,5
94,4
93,5
Martfelder Bergbau ....
. 7
—
—
65,75
65,25
Lberschles. Eisenbedars . . .
. 5
—
—
61
59,75
Oberschles. Kokswerke....
. 7
—
—
93,75
93,5
Phönix Bergbau......
6K
87
——
87
86,5
Rheinische Braunkohlen . .
10
219
—
219
219
Rhetnstabl........
. 6
103
—
103
102
Rieberk Montan......
7,2
—
—
Frankfurt a. 271.
Berlin
Schluß«! für# |
l«llhr« Kurs
Schluß» furd
Anfang« Kur«
Datum
3. 7.
4. 7.
3. 7.
4. 7.
Bereinigte Stahlwerke .
Ltavi Mnen.....
16’/.
86,5
——
87
86
—
42,4
42,25
Kaliwerke Aschersleben .
. 10
203
—
202,5
Kaliwerke Westeregeln .
. 10
207
202.5
207
205
Kaliwerke Salzdetfurth .
•
. 15
362
358,5
363
358
I. G. Farben-Industrie .
. 12
159,4
157,25
158,5
158,25
Dynamit Nobel ....
. . 6
—
—
75
SchetdeanstaU.....
. . 9
144
—
-
—
Goldschmidt .....
. . 5
58
—
58
58,25
Rülgerswerke.....
. . 6
58
—
57,75
57.5
Metallgelellschaft. . . .
. . 8
113
—
113,5
113
Philtvv Holzmann . . . Zementwerk Heidelberg
. . 7
89
89
88
. 10
111
—
Cementwerk Karlstadt. .
. 10
135
—
Wavb & Freytag . . .
. . 8
75
75
76
—
Schultheis Patzenhoser .
. 15
—
-
286
284,25
Lstwerke.......
. 12
—
—
233
231
Aku.........
. 18
—
——
88
88
Bemberg.......
. 14
93
—
91,5
92
Zellstoff Waldhos . . .
13*/.
143
139
142,5
141
Zellstoff Aschaffenburg .
e
. 12
108,5
—
106,5
-
Charlottenburger Wasser
. . 8
—
—
101
101
Dessauer Gas .....
. . 9
148,9
148,5
Daimler Motoren . . .
. . 0
32,5
—
32,75
——
Deutsche Linoleum . .
201
—
200
198
Maschinenbau A^-G. . .
. . 0
—
—
46
45,13
Rat. Automobil ....
. . 0
—
—
—
Orenstetn & Koppel . .
. . 6
—
—
68
68
Leonbard Tietz ....
. 10
148
—
149
149
Svenska.......
—
-
309.5
309,5
Frankfurter Maschinen .
. . 4
24
—
23,5
-
Gritzner.......
. . 6
31
—
31,65
-
Heyligenstaedt . . . .
Funghanr.......
. . 0
—
—
—
——
. . 6
37,5
—
38
—
Lechwerke.......
. . 8
96
—
—
Mainkraftwerke Höchst a. M
. . 8
80
—
—
——
Miag.........
. 10
110
—
110
108,5
Gebr. Roeder.....
•
. 10
105
Borgt & Haeffner ...
e
. . 9
—
150
—
Süddeutsche Zucker . .
•
. 10
156
—
154,75
—
Banknoten.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
Berlin, 3. Juli
Selb
' Brief '
Amerikanische Noten......
4,172
4,192
Belgische Noten .......
58,58
58,82
Dänische Noten ........
112,00
112,44
Englische Noten ......
20,345
20.425
Französische Noten .......
16,457
16,515
Holländische Noten .......
168,18
168,86
Italienische Noten........
22,04
22,12
Akorweglsche Noten.......
Deutsch-Oesterreich, ä 100 Schilling
111,95
112,39
59,28
59,52
Rumänische Noten.......
2,475
2,495
Schwedische Noten.......
112,28
112,72
Schweizer Noten ........
81,44
81,76
Spanische Noten ........
47,36
47,54
Tschechoslowakische Noten.....
12,44
12,50
Ungarisch- Noten ........
73,10
73,40
3. Zull
4. Jun
Amtliche Dotierung Geld | Brtei
Amtliche Notierung
Geld
»ries
Ämft.» Non.
168,48
168,82
168,48
168,82
Buen.-Aire»
1,517
1,521
1,496
1,500
Brss.-Ankw.
58,50
58,62
58 52
58.64
Christiania.
112,20
112,42
112,20
112,42
Kopenhagen
112.19
112,41
112,20
112,42
Stockholm .
112,56
112,78
112,56
112,73
Helsingsors.
10,544
10,564
10,547
10,567
Italien. . .
21,95
21,99
21,94
21,98
London. . .
20,376
20,416
20,378
20,418
Oienoort . .
4,1885
4,1965
4,190
4,198
Poris. . • .
16,46
16,50
16,47
16,51
Schweiz ..
81,30
81,46
81,30
81,46
Spanten.
47,50
47,60
48,40
48,50
Japan .. .
2,072
2,076
2,075
2,079
«io de Jan.
0,471
0,473
0,64
0,66
Wien in D- Ceft. abgeft
59,15
59,27
59,16
59,28
Prag . . . . Belgrad . .
12,431
12,451
12,43
12,45
7,415
7,429
7,418
7,432
Budapest. .
73,29
73,43
73,32
73,46
Bn la arten .
3,037
3,043
3.037
3,043
Lissabon . .
18.80
18,84
18,82
13,86
Tanng... .
81,50
81,66
81,46
81.62
Konslantm.
1,784
1,789
1,785
1.789
Alben. .
5,43
5,44
5,425
5,435
Lanada ..
4,186
4,194
4,186
4,194
Urnguat). .
3,521
3,534
3,566
3,574
Cairo • • .
20,79
20,93
20,089
20,093


