Ausgabe 
4.4.1930
 
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Nr. 83 Drittes Blatt Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheffen) Freitag, 4. April 1950

Wirtschast.

Konkurs der ftirmo Heyligenstaedt.

Wie wir von zuständiger Seite hören, ist der Jitma heyligenstaedt L L o m p., Werf- zeugmaschineo.Fabrik und Uifengie- h e r e i, A. G^ In Gießen ein gröfjetet Kredit ge­kündigt worden. Mehrfache Verhandlungen wegen anderweitiger Unterbringung dieses Kredits hatten nicht den erhofften Erfolg, so daß die Firma ihre Zahlungen ein st eilen muhte und gestern da? Konkursverfahren angemeldet hat. das eröffnet wurde. Der vetr'eb de» Unternehmens soll vorläufig nahezu unverändert fori- geführt werden, da die Firma zur Zeit noch mit erheblichen Aufträgen versehen ist. Ls ist beabsich­tigt. da» Unternehmen auch weiterhin zu er­hallen. Gegenwärtig werden von der Firma noch etwa 300 Arbeiter beschäftigt lieber den Fortgang der Angelegenheit, die auch für unsere Stabt von großer Bedeutung ist. werden wir zur gegebenen Zeit weiter berichten.

* Ermäßigung des Privatdiskonts. Der Privatdiskont wurde gestern um Vs Prozent auf y/8 Prozent für beide Sichten ermäßigt.

Diskontsenkung in der Schweiz. Die Schweizerische Vaiionalbank hat den Diskont von 3,5 aus 3 Prozent und den Lombardzinssuß von 4,5 auf 4 Prozent herabgesetzt.

* Die Konjunktur im Frankfurter Wirtschaftsbezirk im März hat sich nach, den Mitteilungen der Frankfurter Handelskammer in der Automobil, und Gummiindustrie etwas be­lebt, in allen anderen Industriezweigen ist das Ge­schäft jedoch eher ßoch weiter zurückgegangen.

e Ilse Bergbau A.-G., Berlin. 3r. der Generalversammlung krit.fierte Rechtsanwalt vom Berg, wie schon in den Vorjahren, den angeblich unberechtigten Handelsnuhen des Groß­handels. Von der Verwaltung und von anderen Aktionären wurde hierzu bemerkt, daß die Frage der Preispolitik und der gleichfalls zur Sprache gebrachten Kontingentspolitik nicht vor dem Forum der Generalversammlung behandelt wer­ben könne. Die Zunahme der Schuldner und Gläubiger hängt nach Mitteilung der Verwaltung mit der Vergrößerung des Geschäfts zusammen. 3m neuen Jahre mußten bis Ende März rund 192 000 Tonnen auf Stapel gelegt werden. Dis Ende März waren insgesamt 17 volle Feier­schichten eingelegt worden. Der dadurch entstan­dene Produktionsaussall betrage etwa 172 000 Tonnen. Aus betriebstechnischen und sozialen Gründen habe die Verwaltung beschlossen, ab 24. März die Hälfte sämtlicher Anlagen bis auf weiteres stillzulegen. Der Abschluß (wieder 10 Prozent Dividende) wurde mit allen gegen 79 Stimmen des Aktionärs Dr. vom Derg an­genommen, ebenso die Entlastung des Vorstandes und Aussichtsrats, wobei sich allerdings 29 073 Stimmen iBubiag, Schaffgott, Friedländer) der Stimme enthielten.

Emag Clektrizitäts 21®., Frank­furt a. M. Die Gesellschaft erzielte 1929 einen Bruttogewinn von 2.527 (2.618) Mill. Mark, wovon Unkosten 1.515 (1.621) Mill. Mk., Löhne 760 263 (794 278) Mk. und Abschrnbungcn 121 576 (108 718) Mk. beanspruchten. Aus dem einschl. 2505 (2762) Mk. Vorjahresvortrag sich ergeben­den Reingewinn von 102 477 (97 239) Mk. werden 9 (8) Proz. Dividende auf 1 018 00? Mk. Aktien vorgcschlagen. Die nom. 281000 Mk. Vorrats­aktien nehmen an der Gewinnverteilung nicht teil. Die verbleibenden 2657 (2505) Mk. sollen vorgetragen werden. Vach dem Bericht habe die Beschäftigung .der Fabrik in der ersten Hälfte 1929 gleichmäßig angehalten, erst gegen Schluß hätten sich Rückgänge bemerkbar gemacht. Der zur Zeit vorliegende Auftragsbestand entspreche ungefähr dem des Vorjahres. Unter dem üblichen Vorbehalt erwartet die Verwaltung wieder ein befriedigendes Ergebnis

* Preußische Bergwerks, und Hüt - t e n Ä.-G., Berlin. In der Generalversammlung der Preußischen Bergwerks- und Hiitten-A G., Ber­lin wurde der Abschluß für 1929 genehmigt Mi- msterialrat Böhm, Ministerpräsident Deist und Staatssekretär Dr. Staudinger wurden dem Auf­sichtsrat zugewählt. Der Gesamtumsatz der Werke

ausschließlich des Absatzes an eigene Werke erhöhte sich auf 137,66 (i. D 125,18) Millionen Mark. Der Detriebsgewinn erhöhte sich auf 22,06 (17/25) Mil­lionen Mark und der Beleiligungsgewinn auf 2,76 (2,48) Millionen Mark. Nach Absetzung der Unkosten von insgesamt 7,50 (6,33) Millionen Mark und der Abschreibungen von 10,19 (8,46) Millionen Mark verbleibt ein Reingewinn von 8 901 943 (6 689 451) Mark, der nach Vornahme der üblichen Rückstellungen von 1,76 (0,93) Millionen Mark zur Ausschüttung einer Dividende von 5 (4) v H. auf das eingezahlte dividendenberechtigte Aktienkapital von 110 (100) Millionen Mark verbleibt. Die Kapi- talerhöhuna um 40 auf 140 Millionen Mark ist bis auf 19 Millionen Mark inzwischen durchgeführt worden.

Krankfurtcr Börse.

Frankfurt a. M., 4. April. Tendenz fest. Auch heute eröffnete die Börse in fester Hal­tung. Die Entspannung der innerpolitischen Lage, das Eintreffen von Aufträgen und die weiter anhaltende Geldmarktcntspannung wur­den als anregende Momente gewertet. 2luch die feste gestrige Veuyorker Börse blieb nicht ohne Einfluß auf die Tendenzgestaltung. Das Geschäft war vor allem am Montanmarkt leb­hafter, bei zunehmendem Interesse für die in letzter Zeit stark vernachlässigten Aklien. Be­sonders von Rheinlandseite konnten die sonst favorisierten Werte ebenfalls mehr in Erschei- nung treten. Die Kursbesserungen gegenüber der gestrigen Abendbörse waren nicht sehr erheb­lich und überschritten nur in Ausnahmefällen 2 Proz. Am Montanmarkt waren Rheinische Braunkohlen mit erneut 4 Proz. führend. Klöck­ner, Mannesmann und Rheinstahl zogen bis zu 1.5 Proz. an. Stahlverein 3 Proz. über Parität. Lebhaftere Vachfrage, besondors von holländi- schcr Seite, machte sich noch für Aku geltend, die 1,5 Prozent gewannen. Am Elektromarkt war das Geschäft nicht ganz so stark ausgeprägt. Siemens konnten mit plus 2 Prozent im Vor­dergründe bleiben. Die übrigen Werte dieses Marktes lagen bis zu 1,5 Prozent fester. Schuckert waren kaum verändert. In Lahmcyer machte sich einiges Angebot geltend, bei leicht gedrückten Kursen. Am Chemiemarkt war die Umsahtätigkeit ebenfalls etwas bescheidener. I- G.-Farben eröffneten leicht erhöht, während Rüt- gerswerte etwas nachgeben mußten. Regere Vach- frage bestand am Automarkt für Daimler, die sich wieder um 2 Prozent bessern konnten. Bau­unternehmungen waren weiter etwas höher. Don Zellstoffaktien gaben Waldhof 1,5 Prozent nach. Schiffahrtswerte gut behauptet. Danken bis zu 1 Prozent fester. Conti-Gummi in Reaktion der letzttägigen starken Steigerungen auf Gewinn­mitnahmen etwas abgcschwächt. Renten freund­lich Deutsche Anleihen etwas höher. Im Ver­laufe war das Geschäft stiller. Die Spekulation schritt zu Gewinnmitnahmen und es ergaben sich daraufhin kleine Abschläge. Die Grundstim­mung blieb freundlich. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 4,5 Prozent leicht. Am Devisen­markt nannte man Mark gegen Dollar 4,1897, gegen Pfund 20.383, London gegen Kabel 4,8613. gegen Paris 124,3050, gegen Mailand 92,79, gegen Madrid 38,60, gegen Schweiz 25,1290, gegen Holland 12,1175.

Berliner Börse.

Berlin, 4. April. Schon vormittags und an der Vorbörse erkannte man, daß sich die Auf­wärtsbewegung des gestrigen Vachmittags unter Führung von Montanaktien heute fortsehen werde. Es waren weniger wirtschaftliche Mo­mente. als vielmehr die große Defriedi- t] u n g über d i e Klärung der politi­schen Lage, die ausschlaggebend für die feste Stimmung war. Offensichtlich beteiligte sich das Publikum heute etwas stärker, als in der letzten Zeit. Beachtung fand eine Rede Geheim­rat K a st I s auf einer Tagung der sächsischen Industrie. Meldungen aus Mailand, wonach ein Kunstseidepatt vorbereitet werde, lösten an diesem Markte stärkere Käufe, angeNich auch für hollän­dische Rechnung aus. Aku-Ai.ien erschienen mit Plus-Plus-Zeichen und wurden 6 Prozent höher zur Votiz gebracht. Demberg gewannen zunächst 4 Prvz., kurz darauf weitere 2 Proz. Das Haupt­interesse richtete sich jedoch auf den Montan-

markt, an dem die Besserungen durchweg 2 bis 3 Proz. betrugen. Köln-Veuesten. Hoefch, Ver­einigte Stahlwerke, Rheinische Braunkohlen. Man­nesmann-Röhren waren darüber hinans bis zu 5,5 Proz gebessert. Gerüchte von einem A u t o - trust im Zusammenhang mit dem Stahlverein bewirkten, daß Daimler mit Plus-Plus-Zeichen erschienen und 2.90 Proz. höher eröffneten, und das 2>MW. 4.5 Proz. gebessert lagen. Don Mafchinensabriken waren Gebrüder Koerling mit plus 4,5 Proz. nach anfänglicher Plus-Plus-Votiz sehr fest veranlagt. Am Dankenmarkt fielen Da- natbank mit plus 3 Proz. auf. Auch Reichsbank lagen fest. Otavi-Minen mit plus 1,75 Proz. hatten sehr feste Tendenz. Auch der Schifsahrts- markt erfreute sich stärkeren Interesses. An den übrigen Märkten erfolgten keine Sonderbewegun- gen. doch war die Tendenz überall freundlich. Deutsche Anleihen waren einheitlich. Veubesitz mit 10,4 Proz. gesucht. Ausländer ruhig und wenig verändert. Der Pfandbriefmarkt war un­entwickelt. Der Geldmarkt war leichter. Tagesgeld

5 bis 7 Proz. Die übrigen Sätze unverändert. Vach den ersten Kursen kam eS zu Realisationen, die ein Vachgeben her Kurte bis zu 1,5 Proz. zur Folge hatten. Tie Grundstimmung blieb jedoch widerstandsfähig.

Letzte Nachrichten.

Notlandung eines Beilehrsflugzeuges.

Frankfurt a. 711., 4. April. (WIB. Funf- fpruch.) heute vormittag gegen 9 Uhr muhte da» um 8.25 Uhr in Frankfurt a. TU. zum Fluge nach Köln gestartete Flugzeug D. 4 2 2 wegen schlech­ten und nebeligen Wetters In der Vöhe von Id­stein eine Walblanbung im Taunus vor­nehmen. ftiertiei wurde bk Maschine schwer beschöbigt. Der Führer D eg ner erlitt eine Gehirnerschütterung, eine mltfliegenbr Krankenschwester einen Unterschenkelbruch.

Turnen, Sport und Spiel.

34. Mtelrhein. KreiSturnsest in Hanau.

Vach den großen Tagen des Deutschen Turn­festes 1928 in Köln war im Mittelrheinkreis dos Iahr 1929 ein Iahr inneren Schassens und stillen Aufbaues. Der Sommer d. I. bringt mit dem 3 4. Mittelrheinischen Kreis- t u r n f e st einen turnerischen Höhepunkt, wo­bei sich wieder die ungeheure Arbeit der DT. in der großen Masse der 200 000 Mitglieder des Mittclrheinkreises ossenbaren wird. Diesmal ist das an turnerischer Tradition reiche Hanau die Feststadt, deren Oberbürgermeister Dr. D l a u m ha_, Proteltorat übernommen hat. Mit der Wahl des Festgeländes hat man einen glück­lichen Griss gemacht, bietet doch der bei dem Kurort Wilhelm bad herrlich gelegene Wiesen­plan einen idealen Platz für daZ Fest. Das Ge­lände besitzt einen Flächeninhalt von 170 000 Quadratmeter, hinzulomn.en noch die städtischen Sport- und Spielplätze in Wilhelm.bad, sowie der Hanauer Mainhasen als Schwimmbad. An den Vorbereitungen arbeiten zwölf lokale Ha­nauer Ausschüsse von insgesamt 400 Bürgern. Man rechnet mit einer Wettkämpferzahl von 5000 Turnerinnen und Turnern, für die Frei­übungen etwa 7000. Die Wettkämpfe werden sehr vielseitig sein: es wird am Gerät und volkstümlich geturnt, gesochlen, gespielt und ge­schwommen, wobei trotz der Maste der Turner nur die Befähigten der 26 Gaue des Kreises die Kämpse bestreit.n. Die Durch.ührung des Festes ist auf den 31. Iuli bis 4. August fest- gelegt.

Spielvereinigung 1900 Gießen.

ö. Die 1.Cif der Spielvereinigung 1900 unter­nimmt am kommenden Sonntag eine Fahrt nach Süddeutschland. Gastgeber ist der 1. F u ß d a l l - klub Langen bei Darmstadt, der zur süddeut schen Oberliga gehört und sich dort in der Gruppe Hessen betätigt. Langens Klassen- und Gruppen- geführten sind Wormatia und Alemannia Worms, Sportverein Wiesbaden, V. f. L. Neu-Isenburg, Mainz 05 u. a., also eine auserwählte, sehr spiel­starke Gesellschaft, in der sich Langen nur durch wirklich ansprechende Leistungen halten kann. Das gibt zu bedenken, daß 1900, trotz wahrscheinlich bester Ausstellung, nicht ungerupft von Langen wegkommen wird. Auch in Gießen bekannte, recht spielstarke 'Ver­eine erlitten in den letzten Wochen in Langen ohne Ausnahme Niederlagen-, so V. f. B. Kurhessen Mar­burg 5:0, Borussia Fulda 2:0, Hanau 60/94 4:2. Dabei gehören die vorstehenden Vereine zur 1. Klasse, 1900 jedoch zur 2. Klasse, so daß die Aussichten für die Gießener eigentlich nicht groß sind. 1900 hat aber in den letzten Spielen, mit einer Ausnahme, be­wiesen, daß es gegen recht spielstarke Gegner in Ehren bestehen kann, da die eigene Spielstärke zur Zeit respektabel ist. Aus diesem Grunde hosst man auch, daß die Blauweißen aus Langen wenn schon mit einer Niederlage, jedoch nicht mit einem allzu schweren Ergebnis nach Hause zurückkehren.

Die Ligareserve empfängt die 1. Mannschaft vorn Fußballverein Weilburg auf dem Sportplatz an der Liebigshöhe. Das Vorspiel in

Weilburg endete seinerzeit unentschieden. Man sollte annehmen, daß 1900 zu einem knappen Siege kommen würde, da es den Vorteil des eigenen Platzes hat, und außerdem über eine recht spielstarke Mannschaft verfügt, wenn diese komplett zur Stelle ist. Die eifrige, überaus schnelle Mannschaft der Gäste ist jedoch keinesfalls zu unterschätzen.

Die 3. Mannschaft wird in der Rückspiel- bcgegnung gegen Biebers l. Elf Revanche suchen für die im Vorspiel unverhofft erlittene 2:0-Niedcr- läge. Auch dieses Tressen findet aus dem 1900 Sport platz statt. Die Ausstellung der Gießener Vertretung müßte eigentlich Gewähr für einen eindrucksvollen Sieg der Blauweißen geben.

Die 4. Gif 1900s wird wohl ebenfalls ,311 Hause tätig sein. Vereinbarungsgemäß mußte Stein­bachs 2. Mannschaft zum Rückspiel antreten, wobei ein knapper Sieg der Gießener, im Gegensatz zur knappen Borspielniderlage (4:3), im Bereich der Möglichkeit liegen würde.

Alle Fugen dm annschastest sind in Gießen tätig. 1900s 1. erwartet Lollars 1>. ein Sieg der Hiesigen steht wohl außer Frage (Vorspiel 5:1 für 1900). 1900 II gegen Aßlar I ist eine offene Sache, da beide Mannschaften sehr spielstark sind. Beim Spiel V.f.B. Gießen III gegen 1900 III auf dem Waldsportplatz dürfte 1900 Sieger bleiben. Als letztes Spiel steigt 1900 1. Schüler gegen Nieder girmes 1. Schüler. Eine Begegnung, die beiderseits schöne Leistungen verspricht.

B. f. B.

Am kommenden i^'nntag findet auf dem Wald- sportplah ein Spiel statt, das man als ein sport­liches Ereignis vez..a)nen darf. Dem SpielauS- schuh ist es gelungen, die Ligamannschaft des 1". Hanauer Fußball-Clubs 1893 als Gegner der V.f.B.-Liga nach hier zu verpflichten. Hanau 93 gehört zu den ältesten Fußballvereinen Deutschlands und ist u. a. Mit­begründer und toegöereitenber Pionier des Süd­deutschen Fußballverbandes. Seine Geschichte ist ebenso erfolgreich wie wechselvoll: in ihrer Glanz­zeit zählten die 93er zu den besten Mannschaften in Süddeutschland. Vach einer Periode der Stag­nation und der Mißerfolge haben sie sich durch systematischen Aufbau wieder zu einer Klassen- mannschast mit achtunggebietender Spiel stärke em­porgearbeitet. Das beweisen ihre letzthin gegen bekannte Bezirlsligavereine erzielten Resultate. So mußte sich Fuhballsportverein 05 Mainz auf eigenem Platz mit 4:5, in Hanau sogar mit 1:4 geschlagen bekennen. Ebenfalls mit 4:5 verlor Langen auf seinem gefürchteten Platz. In Mann­heim verlor Hanau gegen V. f. R. nach gleich­wertigem Kamps mit 5:6, in Hanau gegen F. D. 04 Würzburg mit 2:3.Kurhessen" Kassel konnte froh sein, nach durchweg unterlegenem Spiel mit einem 1:1 davonzukommen, das er je­doch lediglich seiner vorzüglichen Verteidigung verdankte. Das sensationelle 2:6-Resultat gegen den Westmain-Kreismeister,Sportfreunde" Frankfurt ist mit Recht als irregulär bezeichnet worden, da der Torhüter Hanaus schon zu Anfang des Spiels verletzt wurde und normaler­weise die Mehrzahl der Tove gehalten hätte. Die Gästeelf pflegt das ausgesprochene eng­maschige Kombinationssystem, ja sie kann sogar

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 5 v. H., Lombardzinssuß 6 v. H.

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3 April

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iümtlich. Notierung

Geld 3riri

Amtliche Dotierung

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