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Spieles warf der Halbrechte neun, der Mittel­läufer drei Tore. Die Jugend zeichnete sich durch gute Spielformen aus. Der Schiedsrichter leitete sehr gut.

Handball im Lahn-Oünsberg-Gau

Am Sonntag spielte Beuerns zweite Mannschaft in AIbach das fällige Rück­spiel. Das Spiel wurde von Anfang an von der Platzmannschaft sehr rauh durchgefichrt und stand bis Halbzeit 2:0 für Alboch. Kurz nach Halbzelt brach Beuern wegen des Verhaltens der Geg­ner ob. Das Spiel wurde von einem die Regeln schlecht kennenden Schiedsrichter ungenau geleitet.

To. Launsbach To. Burkhardsfelden 3:2 (1:1).

Am Sonntag trafen sich diese Mannschaften zu einem Gesellschaftsspiel in Launsbach. Die Mann­schaften nxiren gleichwertig. In der ersten Halbzeit war Launsbach leicht überlegen, während in der zweiten Halbzeit Burkhardsfelden gut aufkam und mächtig um den Sieg kämpfte. Burkhardsfelden konnte aber nicht verhindern, daß Launsbach noch zweimal einsandte.

Arbeiter-Turn- und Gportbund

Gießen Ib Burkhardsfelden I 4:1.

Burkhardsfelden stand am vorigen Sonntag auf dem Trieb der in neuer Aufstellung ei schienenen lb-Mannschaft Gießens im Freundschaftsspiel gegen­über. Burkhardsfelden stellte eine körperlich aut dis­ponierte Elf, deren Spieleifer im gegebenen Moment nur noch etwas zaghaft ist. Der Spielbeginn brachte flottes, offenes Spiel, in dem Gießen durch Ber- schulden des Gästehüters bald in Führung gehen konnte. Trotz oller Anstrengung konnten die Gäste zu keinem Erfolge kommen, während Gießen bis Halbzeit das Resultat auf 3:0 stellte. Rach Seiten- wechsel kam Burkhardsfelden durch seinen Links­außen zu seinem einzigen Tor. Nachdem Gießen das Resultat auf 4:1 stellte, wechselten die Gäste ihren Torhüter. Jetzt zeigte Burkhardsfelden eine wesent­lich bessere Leistung, während Gießen sich trotz aller Anstrengung mit obigem Resultat zufrieden geben mußte.

Vorher spielten die Jugendmannschaft der Gäste gegen die 2. Mannschaft der Platzbesitzer. Hier war das Kräfteverhältnis zu unterschiedlich, so daß es den jungen Gästen sehr schwer fiel, sich zu behaup­ten; sie mußten eine 10:0-Niederlage hinnehmen.

Waldgirmes I wieseck Ib 0:10.

Waldgirmes hatte zum Rückspiel die Ib-Mann- schaft Wiesecks zu Gast. Auch in diesem Spiel bewiesen die Gäste, daß sie mit jedem Spiel ein reiferes Können entwickeln. Waldgirmes muhte sich trotz aller Anstrengungen gefallen lassen, daß der schuhfreudige Sturm der Gäste ihrem Torhüter zehnmal das Rachsehen gab.

Handball

Bezirksmannschast Wieseck I 9:2.

Auf dem Trieb standen sich diese Mannschaften in einem Propagandaspiel gegenüber. Wieseck, das aus feiner letzten Niederlage in Heuchelheim die Lehren gezogen hatte, entwickelte nach Spielbeginn erstaun- jichcn Spieleifer, der ihm auch bald das Führungs­tor brachte. Der Bezirksmannschaft gelang es erst nach geraumer Zeit, den Ausgleich AU erzielen. Kurz darauf ging Wieseck wieder in Führung, dem jedoch die Bezirksmannschaft bis Halbzeit Ausgleich und Führung entgegensetzte. Nach Seitenwechsel machte Wieseck einen abgekämpften Eindruck, wäh­rend die Vereinigten immer mehr in Vorteil ka­men, was durch mangelhafte Entscheidungen des Leiters wesentlich gefördert wurde. Bis Schluß hatte die Bezirksmannscyaft dann obiges Resultat herge­stellt.

Oberheffen.

* Klein-Linden, 2. Mürz. Am Samstag­abend trat der Turnverein Klein-Lin­den (D. T.) im Saale der GastwirtschaftZur deutschen Eiche" mit einem Werbeabend in die Öffentlichkeit. Zum ersten Male seit Be­stehen des Vereins wurde eine derartige Ver­anstaltung abgehalten, um die Bestrebungen und Ziele des Vereins den breiteren Massen un­serer Bevölkerung vor Augen zu führen. Der dichtbesetzte Saal zeigte, dah bei unserer Ein­wohnerschaft der Turnfache großes Interesse ent» grgengebracht wird. Auch aus den benachbarten Brudervereinen waren Abordnungen mit recht stattlicher Beteiligung erschienen. Unter den Klän­gen des EröffnungsmarschesFrei weg!", von der Lollarer Feuerwehrkapelle gespielt, zog eine stattliche Schar von rund 80 Turnern, Turnerin­nen, Schülern und Schülerinnen in den Saal ein, um auf der sehr geräumigen Bühne im Halbkreis Aufstellung zu nehmen. Frl. Ella

Jung begrüßte mit einem gut vorgetragenen Dorspruch die Erschienenen. Sodann nahm stuck, theol. Morn eweg in sinniger Weise die Ehrung der 14 Gefallenen des Vereins vor, während die Musik das Lied vom guten Ka­meraden spielte. In feiner Begrüßungsansprache schilderte der zweite Vorsitzende Zweck und Ziele der Deutschen Turnerschaft, die namentlich darin bestehen, Gemeinschaft und deutsches Wesen zu pflegen und Körper und Geist auf vaterländischer Grundlage zu pflegen. Dann zeigten Schüler, Schülerinnen, Turner und Turnerinnen in flotter Reihenfolge in drei Stunden die ganze Viel­seitigkeit des Betriebs eines modernen Turn­vereins: vom Tanzreigen, Bodenturnen, Keulen­schwingen, Freiübungen, Körperschulen zu den Geräteübungen. Besondere Beachtung fand die erstmalig auftretendc Altersriege mit ihren Barrenübungen. Redakteur Schneider, Butz­bach, der Gauvertreter des Gaues Hessen, über­brachte Grüße und Glückwünsche des Gaues zu den vorzüglichen Leistungen des Vereins. Sein Gut Heil!" galt dem Turnverein K'ein-Linden, dem er ein weiteres Aufstreben wünschte. Ein gut gespieltes Theaterstück mit Gesang und Tanz zeigte noch'einmal die Bestrebungen der Turn­vereine. Um die Ausgestaltung und glatte Durch­führung des Abends hatten sich in uneigen­nütziger Weise der erste Turnwart Ernst Pfaff

und der Fraueniurnwark Fritz Morneweg besonders verdient gemacht. Sämtliche rhythmische Uebungen wurden von Lehrer Roth in vor­trefflicher Weise am Klavier begleitet. Erwähnt seien noch die trefflichen musikalischen Darbietun­gen der Lollarer Feuerwehrkapelle unter Lei­tung ihres Kapellmeisters Deines. Der T. D. Klein-Linden kann mit Genugtuung auf seinen ersten Werbeabend zurückblicken, der der Turn­sache sicher viele neue Freunde gewonnen hat.

y Cid), 3. März. Heute wurde der seit Jahren eingeführte sog. Fastnachtsmarkt abgehal­ten. Zum Auftrieb gelangten 323 Ferkel und 26 Schafe. Im Hinblick auf die vorgeschrittene Jahreszeit hatten sich zahlreiche Käufer einge- fanden. Gleich zu Beginn des Auftriebs setzte flotter Handel ein. Innerhalb weniger Stunden war der gesamte Ferkelmarkt ausver­kauft. Es wurden bezahlt für Ferkel bis zu 6 Wochen alt 35 bis 42 Mk.. 6 bis 8 Wochen alte 46 bis 48 Mk., und 8 bis 13 Wochen alte bis zu 55 Mk. je Stück. Der Umsatz im Schaf­auftrieb war befriedigend.

0 Holzheim, 1. März. Schreinermeister und Landwirt Wilhelm Jäger V. und seine Ehefrau Marie, geborene Jung, waren in diesen Tagen 5 0 Jahre verheiratet. Der Jubilar ist 77, seine Frau 74 Jahre alt. Beide besorgen ihre Haus­und Feldarbeit noch ohne Hilfe.

Wirtfchast.

Oie Arbeiismarktlage in Hessen und Hessen-Nassau.

Ueber die Arbeitsmarktlage in Hessen und Hessen-Rassau berichtet das Landesarbeitsamt Frankfurt a. M.: Die rückläufige B e w e - gung auf dem Arbeitsmarkt ist auch in der vergangenen Woche noch nicht zum Still­stand gekommen. In den Arbeitsamtsbezirken Hanau, Hersfeld, Mainz, Offenbach und Wies­baden ist die Zahl der Arbeitsuchenden etwas gefallen, in den übrigen 13 Bezirken hat sie jedoch weiter zugenommen. Infolgedessen war ein Steigen der Arbeitsuchendenzahl um 1 300 auf rund 230 800 zu verzeichnen. Eine leichte Entspannung wiesen einzelne Teil­arbeitsmärkte auf, und zwar der des Metall­gewerbes (durch die Aufnahmefähigkeit der Auto­industrie), der der Lederindustrie und der des Bekleidungsgewerbes. Die Landwirtschaft nimmt nur zögernd Einstellungen vor. Den Einstel­lungen in der Steinindustrie stehen Stillegungen und Entlassungen gegenüber, so daß auch von dieser Seite keine Stützung des Marktes ein­getreten ist. Die Zahl der Hauptunterstützungs­empfänger in der Arbeitslosen- und Krisen- unterstühung stieg um 1700 auf rund 148 000.

Leicht angespannter HeichSbank-Mimo.

Rach dem Ausweis der Reichsbank vom 28. Februar hat sich in der Ultimo­woche die gesamte Kapitalanlage der Bank in Wechseln und Schecks, Lombards und Effekten um 613,1 Mill, auf 2381,6 Mill. Mk. erhöht. Im einzelnen haben die Bestände an Reichsschatzwechseln um 48,1 Mill, auf 48,2 Mill. Mark, die Bestände an Handelswechseln und Schecks uni 296,4 Mill, auf 1960,8 Mill. Mk. und die Lombardbestände um 268,6 Mill, auf 323,3 Mill. Mk. zugenommen.

An Reichsbanknoten und Renten­bankscheinen zusammen sind 759,2 Mill. Mk. in den Verkehr abgeflossen, und zwar hat sich der Umlauf an Reichsbanknoten um 717,8 Mill, auf 4722,4 Mill Mk., derjenige an Rentenbank­scheinen um 41,4 Mill, auf 365,3 Mill. Mk. erhöht. Dementsprechend sind die Bestände der Reichsbank an Rentenbankscheinen auf 18,2 Mill. Mark zurückgegangen. Die fremden Gelder zeigen mit 468,5 Mill. Mk. eine Abnahme um 147,3 Mill. Mk.

Die Bestände an Gold und deckungs­fähigen Devisen zusammen haben sich um 19,2 Mill, auf 2828,2 Mill. Mk. erhöht, und zwar haben die Goldbestände um 34,2 Mill, auf 2444,4 Mill. Mk. zugenommen, die Bestände an deckungsfähiaen Devisen um 15,0 Mill, auf 383,8 Mill. Mk. abgenommen.

Die Deckung d e r Roten durch Gold allein betrug 51,8 gegen 60,2 Proz. in der Vorwoche, diejenige durch Gold und deckungsfähige Devisen 59.9 gegen 70,1 Proz.

Die günstige Verfassung der Lage des deut­schen Geldmarktes hatte eigentlich nicht die An­spannung erwarten lassen, die der Ausweis der

Reichsbank zum Februar-Ultimo aufzuweisen hat. Die Anspannung ist an sich nicht außer­gewöhnlich groß, aber wenn trotz der leich­ten Geldmarktlage ein nicht unerheblicher Rück­griff der Banken auf die Reichsbank erfolgt ist, so muh man von einem angespannten Reichsbank­ultimo sprechen. Die Zunahme des Lom­bardkontos um den Rekordbetrag von 268,6 Mill. Mk. geht über das zum Februar-Ultimo übliche Maß hinaus, sie beweist aber anderseits, daß die Geldmarttaussichten von den Banken günstig beurteilt werden, insofern als sie kurz­fristige Dispositionen in Erwartung weiterer Zins- senkungen vorziehen. Hinzu kommt, daß die Ban­ken auf diese Weise eine Zinsersparnis von zwei Tagen erzielen. Durch die Anspannung sind ins­gesamt 759 Mill. Mk. neue Zahlungsmittel in den Verkehr geflossen, und der Zahlungsmittel­umlauf liegt mit etwa 27 Mill. Mk. über dem zum Ultimo Februar des Vorjahres, wobei zu berücksichtigen ist, daß er in der Vorwoche zum erstenmal in diesem Jahre unter der Vorjahrs­ziffer lag. Die Februaranspannung muh natür­lich erst abgebaut werden, ehe die Reichsbank an eine für Anfang März erhoffte Diskont- ermähigung gehen kann.

"Kündigungen i m R u h r g e b i e t. Die drohende Entlassung von 2000 Bergarbeitern auf den Zechen der Gute-Hoffnungs-Hütte in Ober­haufen ist zur Tatsache geworden. Wie die Ver­waltung der Gute-Hoffnungs-Hütte lautB. T." mitteilt, sind die Kündigungen zum 15. März ausgesprochen. Die 2000 Mann verteilen sich auf folgende Zechen: Zeche Osterfeld 600 Mann, Zeche Sterkrade 400 Mann, Zeche Hugo 300 Mann, Zeche Jacobi 400 Mann und Zeche Vou- dern 300 Mann. Wie die Gute-Hoffnungs-Hütte weiter mitteilt, ist es möglich, dah, wenn eine Absatzbesserung eintritt, ein Teil der Kündi­gungen rückgängig gemacht werden kann.

* Süddeutsche Bodenkreditbank, München. Der Aufsichtsrat beschloß, der auf den 25. März einzuberufcnden G.-V. aus 1,141 (i. 23. 1,143) Millonen Mk. Reingewinn die Verteilung einer Dividende von wieder 10 v. H. vorzuschlagen. Der Umlauf an Goldpfandbriefen beträgt: 6-, 7- und 8proz. Gvldpfandbriefe 91,4 (Ende 1928 : 74,6) Mill. GM., 4)4proz. Liquidations-Goldpfandbriefe 85 (89) Millionen GM.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 4. März. Tendenz: zurück­haltend. Im Dvrrnittagsverkehr mar die Tendenz im Anschluß an die freundliche Stimmung der ge­strigen Abendbörse weiter zuversichtlich, zumal man heute mit weiteren Deckungen rechnen zu können glaubte. Auch wurde die innerpolitischc Situation etwas besser beurteilt, so daß im Zusam­menhang mit der sich wieder am Geldmarkt bemerk­bar machenden Entspannung, wodurch Hoffnungen auf Diskontermäßigung Nahrung fanden, einer re­geren Geschäftstätigkeit nichts im Wege stand. Zu Beginn der osfizellen Börse trat jedoch wieder eine größere Lustlosigkeit in Erscheinung, da

die Spekulation infolae des Ausbleibens jeglicher Aufträge sich sehr reserviert verhielt. Die Kulisse schritt an eingen Märkten wieder zu Positionslösun­gen, und die vorbörslichen höheren Kurse konnten nicht gehalten werden. Es ergaben sich gegenüber der gestrigen Abendbörse an einigen Märkten sogar Abschwächungen, die aber kein größeres Ausmaß aiinahmen. Hinsichtlich der Reichstagsdebatte, die heute nachmittag wieder aufgenommen wird, war man, je weiter die Zeit fortschritt, wieder pessimi­stischer, doch nahm man an, daß bald eine Einigung ohne Regierungskrise erzielt werden wird. Das Ge­schäft war zu den ersten Kursen sehr klein, und die Kurse waren meist, wie schon erwähnt, gehalten bzw. etwas abgeschwächt. Die uneinheitliche gestrige Neuyorker Börse konnte keine Anregung bieten. Am Elektromarkt eröffneten Siemens gehalten. Licht und Kraft büßten 1,5 v. H. ein, AEG lagen leicht gedrückt. Von Chemiewerten gaben J.-G.-Farben 0,75 v. H. nach. Sonst kamen hier Erstnotierungen nicht zustande. Gut behauptet lagen am Montan- markt Phönix, Mannesmann und Gelsenkirchen, während Buderus und Stahlverein je 0,5 v.H. ein-- büßten. Banken waren uneinheitlich veranlagt. Tietz minus 1 v. H. Kaliwerte gehalten, -schiffahrtsaktien weiter etwas anziehend. Einges Interesse bestand wei­ter für Bauunternehmungen. Von Lokalpavieren lagen Metallgesellschaft leicht abgeschwächt. Renten still. Deutsche Anleihen uneinheitlich. Bon Auslän­dern waren Bosnier gebessert. Im Verlaufe natjm infolge der Geschäftsstille und Orderlosigkeit die Ver­stimmung eher noch zu, die Kurse konnten sich nicht behaupten und mutzten allgemein etwas nachgeben, doch gingen die Verluste nicht über 1 v. H. hinaus Am Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld mit 6,5 v. H. etwas leichter. Am Devisenmarkt war Madrid weiter abgeschwächt. Man nannte Mark ge­gen Dollar 4,1910, gegen Pfund 20,3675, London gegen Kabel 4,8595, gegen Mailand 92,77, gegen Paris 124,22, gegen Madrid 41,10, gegen Schweiz 25,1713, gegen Holland 12,1230.

Berliner Börse.

Berlin, 4. März. Vormittagsverkehr und Vorbörse lagen infolge der nocf> immer unge­klärten politischen Situation völlig g e schäftslos. Die Spekulation übte stärkste Zu­rückhaltung, wenn man im Grunde auch ziemlich zuversichtlich gestimmt zu fein schien. Besonders erwartete man für den offiziellen Beginn das Eintreffen einiger Auslandorders und rechnete so mit behaupteten Anfcmgskursen. Aus der Wirtschaft lagen besondere Anregungen heute nicht vor. Zu den ersten Votierungen ergaben sich dann bei ganz minimalen Umsätzen viel­fach Abschwächungen bis zu 1 v. H., denen aber auf der anderen Seite einige Gewinne, die sich jedoch nur zufällig ergaben, gegenüberstanden. Etwas stärker abgeschwächt eröffneten Chade- aktien, Deutsche Atlanten, Tietz, Rheinische Braunkohlen, bei denen sich die Verluste jedoch auch nicht über 2 v. H. hinaushoben. Oberbedarf verloren auf die Rachricht von der Einlegung von Feierschichten wegen der unbefriedigenden Eisengefchäfte 1,5 v. H. Freundlicher tendierten Deutsche Linoleum, Deutsche Kabel, Berger, Aku, Maschinenbauuntemehmungen, Ilse Bergbau und Konti-Gummi, die im gleichen Ausmaße ge- wcmnen. Deutsche Anleihen unverändert. Bon Ausländem Ungarn und 4 >(, prozentige Oester­reicher von 1914 fest; Anatolier nachgebend. Der Pfandbriefmarkt war uneinheitlich. Der Geld- niarft lag unverändert. Tagesgeld 7 bis 9 v. H., Monatsgeld 6,75 bis 8,50 v. H. Im Verlaufe wurde es, besonders wegen der aus London ge­meldeten schwächeren Vorbörsenkurse, allgemein etwas nachgebend, die Verluste gingen jedoch in keinem Falle über 1 v. H. hinaus. Am Markte der Auslandwerte hielt sich das Interesse für Oesterreichische Staatsrente von 1914, die mit 43 v. H. nach 42 v. H. umgingen.

Buntes Allerlei.

Explosion einer geheimen Schnapsbrennerei.

In Reading (Pennsylvanien) explodierte in einem dreistöckigen Hause eine geheime Schuaps- brennerei mit solcher Gewalt, daß das Gebäude, das einen halben Häuserblock einnimmt, völlig zerstört wurde. Zwei Personen finb getötet und sieben verletzt worden.

Lin Grohherzog als Zeitungsverleger.

Vor dem Amtsgericht Schwerin erfolgte die Zwangsversteigerung der 23erlagsfirma D i e t f ch & C o., Kommanditgesellschaft (Mecklenburger Nachrichten). Das Meistgebot wurde nach einer Meldung des Acht-Uhr-Abendblatts von dem frühe­ren mecklenburg-schwerinschen Grotzherzog Fried­rich Franz IV. mit 60 000 Mark abgegeben. Der Zuschlagstermin ist auf den 4. März festgesetzt.

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6% Xcutfdjc Rel4;kanleihe von 1927 .........

7% Deutsche ReichSauIeihe von 1929 .........

Dcuilche Anl.-Ablöl.-Schuld mit Autlos.-Rechten .....

Dr»gt. ohne ÄuSlos^Rechte . . .

8% Hell. Dolksstaai von 1929 (rüdtablb. 102%)......

Oberbcifrn Provinz - Anleihe mit AuSIot.-Rechten......

Deutsche Komm. Sammelabl.

Anleihe Serie 1......

8% Frantz. Hvp.-Bank Goldpsc. XII! unkündbar bis 1934 . . .

7% ftranlf. Hyp.-Bauk Goldpse unkündbar bis 1932 ....

4'A% Rheinische HbP^Bank

Liqu. Goldpse.........

8% Pr. Laudcrpsandbricfaitstall, Psandbrtese R. 17.....

8% Pr LaiideSpsandbriesanstalt, ftomm.-Dbl. R. 16......

7% Pr. LaudespsandbriesanstaU, Psandbriese R. 10......

A.E.G. abfl. LorkriegS.Obligatio­nen. rückzahlbar 1982 .....

4% Ocslcrrclchllche Goldrenlc . . 4,20% Oesterreichische Silberrentc 4% Oesterreichische Einheitliche Rente .........

4% Ungarische Goldrenlc . . . .

4% Ungarische 6taat#rcnte v. 1910 4%% deägl. von 1918 . . . .

4% Ungarische Aronenrente . .

4% Türkische Zollanlechc von 1911

4% Türkische Bagdadbabn-Anl

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4% deSgl. Serie N . - - - -

6% RumSnilche verein!,. Rente von 1903 . . -

d/s% Rumänische veretnh. Rente von 1913 ..........

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Hamdurg-Ämerika Patel ... 7

Hamburg.Südam.Dampsschist - 8

Hansa Tampsjchiss.....10

Norddeutscher Lloyd.....8

Allgemeine TcutscheCreditanst. 10

Barnier Bankverein .... 10

Berliner Handelsgesellschglt - 12

Commerz- und Privat-Bank . 11

Darmstädter und Nationalbank 12

Tcutsche Bank und

TiSconto-GeseUschasl, . . . io

Dresdner Bank ....... 10

Reichsbank........12

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Bergmann.........0

Elektr. LieferungSgesellschafi. 10

Licht und tzrasl......io

gelten & Guilleaume ... 7% Gesellschaft für Elektrische

Unternebmungen .... 10

Hamburger ElektrizltLtS-Werke 10

Rheinische Elektrizität .... 9

Schlesische Elektrizität. ... 10

Schuckert L Co.......11

Siemens & HaUke.....16

Drantradio .........8

Lahmeyer LCo...... . io

Buderus...... . . . 6

Deutsche Erdöl ....... 6

Essener Steinkohle ...... 8

Gelsenkirchener.......8

Harpcncr..........0

Hocsch Eisen. ...... 6 r

Hile Bergbau.......io

Söln-Neuessen.........

ManneSmann-Rübrcn .... 7

Nlanisetder Bergbau.....7

Lberichlel.Sisenbcdars .... 5

Cberidilcl. «o««werke . .... 7

PbSnir Bergbau......G'/:

Rheinische Braun kohlen . . 1* ...................

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Bereinigte Stahlwerke ....

Ltavi Minen......16/,

Kaliwerke Aschersleben . . . io

Kaliwerke Westeregeln ... io

Kaliwerke Salzdetfurth ... 16

I. G. Farben-Industrte... 12

Dynamit Nobel.......6

Scheideanstalt........0

Goldschmidt ....... 5

Rütgerswcrke ........ 6

MetailgeseNschast.......8

Philipp Holzmann......?

Zementwerk Heidelberg . . 10

Eemcntwerk Karlstadt. ... 10

Wahst & Frei,tag......8

Schultheis Patzcuhoser ... 15

Ostwerkc.........12

Aku...........18

Bemberg.........H

Zellstoss Waldhos .... 13/.

Zcllstoss Aschaffenburg ... 12

Ebnrlottenburgcr Wasser ... 8

Daimler Motoren ...... 0

Deutsche Linoleum .»

Not. Automobil.......0

Crcnftein & Äoypel.....6

Leonhard Tietz......10

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Frankfurter Maschinen . . . . i .................®

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Mainkrastwerke Höchst a. M.. -

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50.85

12.345

72.95

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4.

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Geld

.'ImfL-Rott. Buen.-Aires Brss.-Antm. Christiania. Kopenhagen Stockholm . Helstngsors. Stallen. . . London. . . Ncuyork . . Paris.... Schweiz .. Spanten . Japan . . . Rio de Jan. Wien in D- Ceft. abgeft Prag . . . . Belgrad . . Budapest. . Bulgarien .

Lissabon . T anzig. . . Konst litin. Athen. . . Sanaba llru uay. . Tatro . . .

167.83 1.576

58,30

111,95 112.03 112,39 10.527

21,935

20.346

4.1875 16.37 80,80 50.60

2,060 0.467

58,96 12,401

7.373

73.15 3,02

18.85 81,36

1.778

5.415 4.165

3.666

20.857

168.17

1,580

58,42

112,17

112,25

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10,547

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20.306

4.1955

16,41

80.96

50.70

2.064 0.469

59,08

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7.387

73,29

3,03

18.89

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1.782

5.425

4.173

3.674

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21,93

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. 3.027 18,83 81.34 1,778 5.415 4.167 3,676

20.863

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10.548

21.97 20,384

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2,069 0.472

59.08 12,42 7,387 73,30 3,033 18.87 81,50 1,782 5,425 4,175 3,684

20.905