Einzelbild herunterladen

renz der Landwirte mit ihrer direkten Belieferung T an die Verbraucher -um Preise von 20 Pfennigen pro Liter, auf 24 Pfennige beim Händler, und seit gestern werden nun auch von den Händlern allgemein pro Liter 20 Pfennige gefordert. Die Herbeiführung dieses Gleichstandes der Preise wird von den Milchhändlern damit begründet, dah lie sich durch den 20-Pfennig-Preis ihre Kundschaft erhalten möchten, damit diese nicht zu den direkt liesernden Landwirten abspringe.

" Aufgehobene Straßensperre. Mit­geteilt vom Obcrhessifchen Automobil-Club E.V. (A. o. D.), Gießen: Die Sperrung der Straße Kirchhain Hersfeld ab Chausseehaus bis zur Kreisgrenze MarburgKirchhain ist ab 1. No­vember aufgehoben.

** Neurcgulierung des Ufers der Wieseck. Seit mehreren Wochen ist man damit be­schäftigt, das Ufer ber Wieseck in der Gemarkung Gie­ßen von der Brücke an dem vom Philosophenwald zum Wiesecker Weg führenden Feldweg neu zu fassen. Auf eine Strecke von etwa 6'JO Meter in der Rich tung nach der Stadt zu wurde das Erdreich des Ufers abgehoben, noch den Seiten abgeschrägt und wieder mit den abgehobenen Rasenstücken besetzt. Die Entfernung von einem Böschungsrand zum andern beträgt etwa sieben bis acht Meter. Die Ausführung dieser Arbeiten hat u. a. im Gefolge, daß die Wieseck bei starken Regenfällen nicht gleich über die Ufer tritt und den Wiesengrund über­schwemmt.

"Don derKraftPostlinie Gießen- Hoch c l h e i m. Wegen Straßenpflasterungs­arbeiten in der Gemeinde Hochelheim kann das Postauto der Linie GießenHochelheim die Strecke zwischen Hochelheim und Hörnsheim bis auf wei­teres nicht befahren. Das Auto verkehrt deshalb vorübergehend wie folgt: a) auf der Frühsahrt von Hochelheim nach Gießen über die Orte Klein- und Groß-Rechtenbach (nicht über Hörnsheim): b) auf der Vormittagsrückfahrt von Gießen nur noch bis Hörnsheim und von dort Ziach dem Dahnhose Großen-Linden und zurück: c) auf der Rachmit- tagsfahrt nach Gießen von Hörnsheim über die Wegeabzweigung Groß-RechtenbachLüheUinden usw. (nicht über Klein-Rechtenbach und Groß- Rechtenbach): d) auf der Llbendrückfahrt von Gie­ßen über Groß-Rechtenbach und Klein-Rechtenbach nur bis Hochelheim (nicht bis Hörnsheim). Die Fahrzeiten sind unverändert geblieben.

Wirtschaft.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 3. Rov. Tendenz: leicht ge­bessert. £ii Beginn der neuen Woche wurde die Lage von der Börse wieder ruhiger beurteilt. Die Verkäufe. die im Zusammenhang mit den Divi­denderückgangsvermutungen rorgenommen wur­den, haben wieder ganz nachgelassen. Anregende Momente waren nicht vorhanden. Lediglich die festeren Auslandbörsen vom Samstag gaben der Börse eine gewisse Widerstandskraft». Es konnte eine etwas sreundlichere Stimmung auskommen. Das Geschäft erfuhr aber, hiervon ausgehend, kaum eine Belebung, donn der geringe Ordereingang veranlaßte die K u l i s s e z u r Z u - rückhaltung. Rur in einigen Spezialaktien wurden Rückdeckungen vorgenommen. Gegenüber dem Schluß vom Samstag war das K u r s - Niveau fast allgemein etwas gebes­sert: die Gewinne gingen in keinem Falle über 1,5 Prozent. Am Chemiemarrt gewannen I.-G- Farben, nachdem schon im Vormittagsverkehr ein etwas höherer Kurs genannt wurde, über 1,5 Pro­zent: Goldschmidt lagen gut behauptet. Auch der Clektromarkt hatte nur geringes Eechäft. AEG., Schlickert und Siemens waren bis 1 Proz. erhöht. Don Kunstseideaktien büßten Aku 1,-25 Proz. ein. Am Montanmarkt kam eine Erstnotiz in Mannes­mann zustande, die leicht erhöht festgesetzt werde. Stärker gedrückt eröffneten Zement Heidelberg minus 3,5 Proz. Banken waren uneinheitlich. Commerzbank und Danatbank lagen leicht be­festigt, während Reichsbank 1.5 Proz. verloren. Am Rcntcnmarki waren bei kleiner älmsahtätio- keit Schutzgebiete gehalten. Reubesih zogen leicht an, Altbesitz etwas gedrückt. Von Anleihen waren Ausländer stärker gedrückt. Pfandbriefe lagen ebenfalls freundlicher, doch war auch hier die Llmsatztätigkcit klein. Im Verlaufe konnten sich die Kurse auf dem etwas erhöhten Niveau nicht voll behaupten. Der angespanntere Rcichsbank- ausweis wurde als verstimmender Faktor ge­wertet. Die Kurse lagen im allgemeinen nur ganz minimal gedrückt. Am Geldmarkt nannte man Togesgeld mit 5,5 Proz. etwas leichter. Am De­visenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4,1976,

Der Stand bei Heyligenflaedi & So.

Ein neuer Bericht des Konkursverwalters.

In der Konkurssache der Firma Heh- ligenstaedt & C o., Werkzeugmaschinenfabrik und Eisengießerei AG. zu Gießen, erstattet der Konkursverwalter, Bücherrevisor Hermann Will zu Gießen, soeben einen weiteren Bericht über den Stand des Versah re ns und über die Vermögenslage des Mnter- nehmens am 1. Oktober 1930.

Der-Konkursvcrwalter schließt an seinen Bericht vom 3. Iuni an. in dem er darauf hingewiesen habe, daß bei ruhiger Abwickelung des Konkurses annähernd 100 000 Mt. über den aktivierten Wert hinaus zu lösen seien, älnter ruhiger Abwickelung war in erster Linie zu verstehen, daß die Ergän­zung der vorhandenen wertvollen Halbfabrikate zu fertigen Maschinen möglich und daß ein 2lb- sah dieser Maschinen besonderen Schwierigkeiten nicht begegnen würde. Diese Annahme hat sich trotz der hinlänglich bekannten Verschlechterung der allgemeinen Wirtschaftslage als richtig er­wiesen. Die Verschlechterung der Konjunktur wirkte sich naturgemäß in einer Vergrößerung! der Absatzschwierigkeiten aus, die wiederum einen verstärkten Abbau des noch vorhandenen Perso­nals zur Folge haben mußte.

Während am 3. April d. I. noch 180 Arbeiter und 57 Lehrlinge, sowie 35 Angestellte und 5 Lehr­linge beschäftigt waren, hat sich diese Zahl bis zum 1. Oktober 1930 auf 38 Arbeiter und 38 Lehr­linge, sowie 18 Angestellte und 4 Lehrlinge ver­mindert. Dementsprechend ist die wöchentliche Lohnsumme, die am 3. April 1930 noch 7925 Mk. betrug, aus 1295 Mk., und die monatliche Ge- Haltssumme von 8965 Mk. auf 5228 Mk. zurück­gegangen.

Der überaus starke Rückgang der Lohnsumme hat seine Ursache mit darin, daß, abgesehen von: der stark verminderten Arbeiterzahl, die Arbeits­zeit schon seit Monaten auf 3 Tage in der Woche eingeschränkt war.

Troß der stark rückläufigen Konjunktur konnten während des Halbjahres vom 3. April bis 1. Ok­tober 1930 insgesamt für 303 953 RIN. Maschi­nen zum Versand gelangen, und zwar sind von dieser Summe 235 153 RM. zugunsten der Kon­kursverwaltung verbucht worden, hiervon sind 31 750 RM. in Abzug zu bringen, weil dieser Betrag für bei Ausbruch des Konkurses in Ar­beit befindliche Maschinen, die später zum vollen Betrage berechnet wurden, bereits aufgewendel war. Es verbleiben somit zugunsten der Kon- kursoerwaltung 203 403 RM.

In dem Bericht wird dann u. a. weiter gesagt: Von den angemeldeten bevorrechtigten Ge­haltsforderungen konnten infolge der Wei­terbeschäftigung 4 310 0 Mark abgetragen werden. Wenn seit Erstattung meines ersten Be­richts vom 3. Juni 1930 nicht die bereits erwähnte Verschlechterung der Konjunktur eingetreten wäre, dann hätte heute natürlich ein noch weit günstige­res Ergebnis Vorgelegen, und zwar besonders auch deswegen, weil mit einer wesentlich größeren Ar­beiterzahl die Halbfabrikate schneller aufgearbeitet werden konnten und der prozentuale Unkostensatz dadurch niedriger gewesen wäre.

Der Konkursverwalter teilt über die Vermö­genslage des Unternehmens eine bilanz­mäßige Aufstellung mit, deren Schlußziffern wie folgt sind: Stand am 3. April 1930: Aktiva 963 495,88 Mark, Passiva 1 287 525,64 Mark, Fehl- betrag 324029,76 Mark: Stand am 1. Okto- ber 1 9 3 0: Aktiva 830730,85 Mark, Passiva 1 104 758,66 Mark, Fehlbetrag 274 027,81 Mark.

Mithin hat sich ber ungedeckte Fehlbetrag im verlaufe dieses Halbjahres von 324 029,76 Mk.

gegen Pfund 20.3913, London gegen Kabel 4,8579, gegen Paris 123,78, gegen Mailand 92,80, gegen Madrid 43,70, gegen Schweiz 25,03, gegen Hol­land 12,0660.

Berliner Börse.

Berlin, 3. Rov. Die neue Woche eröffnete ziemlich unerwartet in freundlicherer Hal­tung. Mit Ausnahme des festen Schlusses der Reuyorker Samstagbörse tagen aber wohl Gründe hierfür kaum vor. Allerdings machte die gestrige Rede Brünings einen guten Eindruck. Auch die Wochenberichte verschiedener Privatbanken und der Sonntagspresse lauteten günstiger, wozu die Besserung an den Rohstoffmärkten beigetragen

auf 274 027,81 Mark verringert, so daß sich der Status um 50 001,95 Mark gebessert hat. Am Schlüsse des Berichts wird u. a. gesagt: Mit der gleichen Vorsicht und Sorgfalt, wie die vorhandenen Dorräte, sind auch die Inventarien gewertet worden. Es liegt ein Angebot einer be­kannten Firma vor, die den Schrottwert der vorhandenen Betriebsmaschinen auf 80 000 Mar! errechnet und diesen Betrag jederzeit zahlen will. Kommt das Unternehmen zum Erliegen, dann wird im Cinzelabsah für die dem Unter- nehmen gehörenden Betriebsmaschinen zum aller- mindesten das Doppelte des Angebotes zu er­zielen sein, so daß unter Zugrundelegung der Reserven in den Dorräten und den Inventarien immerhin eine

Quote von 30 bis 40 v. h. für die nichtgesicherkcn Gläubiger ausgeschüttet werden könnte.

Bei Konkursausbruch waren fast ausnahmslos alle fertigen und auch ein Teil nichtfertiger Ma­schinen den Banken bzw. der Firma Heinrich Sonnenberg A.-G. in Düsseldorf übereignet. Heute verfügt die Konkursmasse bei niedrigster Wert- einstellung über freie fertige Maschinen im Ge­samtbeträge von rund 30 000 Mark. Hinzu kom­men für Maschinen, die nahezu fertiggestellt sind, weitere 12 000 Mark. Der Arbeitsgrad zur Fer- tigstellung dieser Maschinell äst ein ganz mini­maler; er ist lediglich von der Ausführungsart der Bestellung abhängig.

Bei den Außenständen zeigt sich das gleiche Bild. Fast restlos waren die Außenstände der Firma Heinrich Sonnenberg A.-G. zediert. Rur ein kleinerer Betrag war den Banken verpfän­det. Unter solchen Umständen war die Weiter­führung des Betriebes stark erschwert. Barmittel waren nicht vorhanden, fast alle Eingänge muhten den Pfandgläubigern überliefert werden. Aus der anderen Seite muhten aber Löhne und Gehälter, Materialien usw. stets sofort gezahlt werden. Rur unter Ausnutzung aller Hilfsquellen war es möglich, den Betrieb weiterzuführen. Dankbar muh anerkannt werden, dah die Dresdner Dank, Filiale Kassel, sofort einen Ueberbrückungskredit der Konkursverwaltung zur Derfügung gestellt hat. Auch die Stadt Giehen und das Wohlfahrts­amt des Kreises Gießen eröffneten einen kurz­fristigen Kredit für Lohnzahlungen, der zuzüglich Zinsen bereits wieder abgedeckt ist. Heute sind freie Auhenstände vorhanden von rund 45 000 Mark.

Das Darlehen-Konto Heinrich Sonnenberg-AG., daß durch Außenstände und Maschinenübereig­nungen übersichert ist, konnte von 125 000 Mk. auf 48 000 Mk. abgetragen werden. Ebenso wurde auch die Bankschuld von 262 000 Mk. auf 247 900 Mk. zurückgezahlt.

Am Schlüsse meines ersten Berichtes gab ich der damals begründeten Hoffnung Ausdruck,

bas Konkursverfahren burch einen Zwangs- verglcich zu beenben unb bas Werk zu erhalten. Diese Erwartung scheint sich nicht zu erfüllen.

Wohl sind nach verschiedenen Seiten Derhandlun- gen geführt, die eine Weiterführung des Unter­nehmens bezwecken, ein Llbschluß tonnte jedoch nicht erreicht werden. Richt ohne Einfluß hierbei war die neuerliche Gestaltung der politischen Ver­hältnisse, und zwar ist es besonders die Unsicher­heit bezüglich Der Entwicklung der inneren Poli­tik, die kapitalkrästige Interessenten vorläufig von weiteren Investitionen für industrielle Unterneh­mungen zurückhält. Selbstverständlich werden die Bemühungen, den Weiterbestand der Fabrik zu sichern, fortgesetzt.

haben dürfte. Im allgemeinen hatte sich aber an der Allgemeinsituation kaum etwas geändert. Schwächere Schweizer Rentenkurse und Insolvenz­gerüchte über eine Pariser Bank wurden nicht beachtet. Die Börse schritt zu Deckungen. An­geblich wurden auch Tauschoperationen vor­genommen, wobei Farben und Reichsbank bevor­zugt wurden. Bei ersteren regte die Aufsichts­ratssitzung am kommenden Donnerstag an, in der man günstige Auslassungen über den Ge­schäftsgang erwarten zu können glaubt; Reichs­bank profitierten davon, daß wahrscheinlich am Mittwoch im Reichsrat die Goldbiskontbank- Rovelle behandelt wird. Die ersten Kurse zogen

im allgemeinen um 1 biS 2 Prozent an. Reichs- bank, Schultheis, Polyphon. Gesfürel, Siemens, Schuckert und Dessauer Gas, sowie Salzdetfurth waren darüber hinaus bis zu 4.5 Prozent ge­bessert. Wiking Zement eröffneten, ebenso wie Selten, 1.5 Prozent niedriger. Deutsche An­leihen leicht anziehend. Don Ausländem waren Bosnier etwas erholt, Anatolier bis 0,75 Prozent schwächer. Türkenlose minus-minus. Der Pfand­briefmarkt war still und überwiegend gut be­hauptet. Liquidationspfandbriefe lagen eher bis 0,5 Prozent freundlicher, dagegen Reichsschuld­buchforderungen unverändert und auf mittlere Fälligkeiten etwas schwächer. Der Geldmarkt war wenig verändert. Lagesgeld 6 bis 8 Prozent, Monatsgeld 6 bis 7,5 Prozent, Warenwechsel 5.5 Prozent etwa. Rach den ersten Kursen wurde die Tendenz überwiegend schwächer. Deutsche Linoleum setzten ihre Erholung um 1,5 Prozent fort, sonst waren aber Rückgänge bis zu 2 Prozent die Regel. In Aschers­leben (minus 4 Prozent) und Salzdetfurth (minus 5 Prozent) betätigte fich die Baissespekulation stärker, wobei der bestehende Ordermangel mit ins Gewicht fiel und ihr Beistand leistete.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. Rov. Der heutige Produktenmarkt war stark besucht, doch konnte sich dies im Geschäftsgang nicht auswirten, da das Angebot von Inlandware ziemlich reichlich war. Lediglich Weizen hatte eine widerstands­fähige Haltung und etwas vermehrte Rachfrage aufzuweisen. Die übrigen Getreidesorten lagen nach wie vor vernachlässigt. Am Futtermittel­markt war das Angebot ziemlich reichlich, doch konnte Weizenkleie später eine Kleinigkeit an- ziehen, im Einklang mit dem festeren Weizen­preise. Es wurden notiert (für Getreide je Tonne, für die übrigen Waren je 100 Kilogramm): Weizen (Hektolitergewicht von 75 Kilo) 2q0 bis 261, Roggen 165, Sommergerste für Brauzwecke 200 bis 215, Hafer, ausländ. 152,50 bis 157,50, Weizenmehl, füdd. Spezial 0 41 bis 41,75, Roggenmehl 26 bis 27. Weizenkleie 6,25, Roggen- lleie 6,50, Erbsen 28 bis 35, Linsen 32 bis 60, Heu, südd., gut, gesund, trocken 5,50 bis 6, Weizen- und Roggcnstroh, drahtgepreßt 2,50 bis 3, gebündelt 2 bis 2,50, Treber, getrocknet 9,75 bis 10,25. Tendenz ruhig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 3. Nov. Auftrieb: 1440 Rin­der, 293 Ochsen, 98 Bullen, 562 Kühe, 459 Färsen, 539 Kälber, 164 Schafe, 4821 Schweine. Es no­tierten: Rinder. Ochsen: vollfleischige, ansgcmä- stete, höchsten Schlachtiverts, jüngere 56 bis 58 Mk., ältere 50 bis 55, sonstige vollfleischige, jüngere 46 bis 49; Bullen: jüngere, vollfleischige, höchsten Schlachtwerts 54 bis 57, sonstige vollfleischige oder ausgemästete 49 bis 53: Kühe: jüngere, poUflcischigc, höchsten Schlachtwerts 44 bis 47, sonstige vollflei­schige oder ausgemästete 39 bis 43, fleischige 35 bis 38, gering genährte 30 bis 34; Färsen (Kalbinnen, Iungrindcr): vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlachtwerts 56 bis 58, vollfleischige 50 bis 55, fleischige 46 bis 49; Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 75 bis 79, mittlere Mast- und Saugkälber 70 bis 74, geringe Kälber 64 bis 69; Schafe: Mast­lämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 47 bis 50, mittlere Mastlämmer, ältere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 46, Schweine: Fett­schweine über 300 Psd. Lebendgewicht 64 bis 66, vollfleischige Schweine von zirka 240 bis 300 Pfd. Lebendgewicht 64 bis 66, vollfleischige Schweine von zirka 200 bis 240 Pfd. Lebendgewicht 65 bis 67, vollfleischige Schweine von zirka 160 bis 200 Pfd. Lebendgewicht 65 bis 67, fleischige Schweine von zirka 120 bis 160 Pfd. Lebendgewicht 62 bis 65 Mk. Marktverkauf: Rinder: ruhig, Ucberftanb. Kälber und Schafe: ruhig, geräumt. Schweine: anfangs rege, später abflauend, geringer Ueberstand.

Frankfurter Eiermarkt.

F r a n k f u r t a. M., 1. Rov. Der hiesige Markt ist aus den bekannten Gründen andauernd fest. Wie bereits angekündigt, haben sich weitere recht beträchtliche Preissteigerungen ergeben, wobei je­doch zu beachten ist, daß ab heute die Preise loto Frankfurt a. M. notiert werden. Die Umfatjtätig- keit konnte allerdings nur in Kühlhauseiem leb­haftere Formen annehmen, während frische Ware sehr schleppendes Geschäft hatte. Die Zufuhren waren zum Teil so gering, dah Dotierungen nicht festgestellt werden konnten. Es notierten in Pf. per Stück: Bulgaren 13,50 bis 14,50; Jugoslawen 13,50 bis 14,50; Rumänen 13,25 bis 14; Polen 12.50 bis 13; Chinesen 10 bis 12; Holländer 16 bis 19; Dänen 15,50 bis 18,50; Belgier 18 bis 19; Rorddeutsche 14 bis 16.

Kurszettel -er Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe ber zuletzt beschlossenen Divibende an. Reichsbankbiskont 5 o. H., Lombarbzinsfuß 6 v. H.

Frankfurt a. Hl.

Serlin

«Schluß-s turü |

1-Uhr» Kurs

(Schluß-! furS |

Anfang- KurS

Oatum

111

3 11.

1 11.

3. 11

6% Deutsche Reichsanleihe

von 1927 ..........

7% Deutsche Rcichranleihe

87

87,25

von 1929 ..........

98

-----.

98,6

Deutsche Anl.-Ablös.-Schuld mit

AuSlos.-Rechten.......

54,15

54,1

54,25

54,4

Desgl. ohne Auslos.-Rechte - - 6% Helt. LolkSslaat von 1929

6,45

6,6

6,5

6,6

(rückzahlb. 102%)......

Lberhessen Provinz Anleihe mit

£9

89,25

Auitos.-Rechten.......

Deutsche Komm. Sammelabl.

0,5

Anleihe Serie 1.......

8% Franks. Hyp.-Bonk Goldpse

51

51,5

XIll unlündbar bis 1834 . . . 7% Franks. Hyp -Bank Doldpse

98,25

93,25

___

4K% Rheinische Hyp.-Bank

85,1

6% Pr. LandeSpsandbriesanktalt,

'llfnnhbrit-fe tR 1 9 .....

100

100

8% Pr. LandeSpsanvbriesan stall.

Kontm.-Lbl. 81. 20......

7% Pr. LandeSvlandbriesanlialt,

97

£7

Psandbriese R. 21.....-

AEG- abg. BorinegS-Obligatio-

97

97

nen. rückzahlbar 1933 .....

93,75

4% Oefterretd)l|d)e Goldrente . . 4,20% Oesterreichische Glltiencnte 4% Oesterreichische Einheitliche Rente...........

4% Ungariiche Goldrente . . . 4% Ungarische Staatsrente v. 1910 4V,% deitgl. von 1913 ....

4% Ungarische Kronenrente . . 4% Türkische Zollanleibe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn>Anl

Serie l..........

4% besgl. Serie II.......

6% Rumänische verein». Rente von 1903 ........

4H% Rumänische vereint,. Rente von 1913 ..........

4% Rumänische veretnh. Rente -

1,85

4,25

4,25

4,25

8,4

14

' ,85

3

23,75

20

1,8

6,8 8,5

Frankfurt o. 2J1

Serlln

Schluß-l kurü |

1-Uhr« Koro

Schluß-1

kurs 1

Anfang- Kurs

Oatum

1 11 i

3 11

1. 11 |

3 11

^ambura-'.lmertlii Palet

75

75,5

75,13

4-iamburn-Sübam. Tampfschlsi

8

160

Hama Dampfschiff . . .

10

123,25

Norddeutscher Sic 1)6 . -

b

75,75

75,65

75,75

Ailaemeine TeutscheCredilanst.

10

97,5

98

98

Barmer Bankverein . .

10

103

103

103,5

103

Berliner Handelsgesellschaft .

12

130

13 J

129

Commerz- und Pnoal-Bank .

11

i 14,5

115

114,5

115

Darmstädter und Nanonalbank

12

149,5

148,25

148,25

148,5

Deutsche Bank und

110,75

111

Tisconto-GeseUschast, .

e .

10

HO

Dresdner Bank ....

10

111,25

111,25

111

111

Neichsbanl ......

12

227,5

227,5

229,75

-21.C.®.........

c

H3,5

114,25

114,25

116

Beramann......

9

133

135,5

(Sieht. Sieserungögeiellschaft.

10

113,65

114,5

Sicht und Krast ....

10

123

'

122

124

Reiten & Guilleaume . Gesellschaft für Elektrische

-

'«V,

96

95,5

121

94

123,15

Unternehmungen . .

e

10

122

Hamburger Elellrigtätil-Werke

10

114,5

Rheinische Elektrizität .

. 9

124

-

Lchlesiiche Elektrizität. .

10

115

116,75

Schuclen & C».....

11

132,25

133

131,25

133.75

Siemens & Hälske . . .

16

175,5

176,5

175

178,5

Transradio ...... Sabmeyer & (So.. . . .

. t-

!<-

145

145,5

Buderus .......

Deutsche ErdSI ....

-

. b

. 6

55

67

53,5

66,9

68,75

Esiener Steinkohle ...

. 8

Gelsenkirchener ....

. 6

89

89

87

89

Harvener .....

. 1

89

79

221

70,75

Hoesch Eilen......

6 Vt

Hile Bergbau.....

glöiknerwcrke .....

-

10

69

69,75

Uoln-Reuelien.....

80

Manne^munn-Rökiren .

'

73

72,75

73

73,4

ManSselder Bergbau . .

e '

39

39,25

39

Lberichles. Eisenbevars .

. 6

Lberschlci. flukroerte . .

76

Phönir Bergbau . . . Rheinische Braunkohlen

6V,

67

67,5

1(

171

-

173

175

Rbeinslahl......

. 6

79,5

80

81

Riedeck Montan ....

7,2

Frankfurt a. 371.

Serlln

Schluß«! kurs |

i«Uhr« Kurs

Schluß«! für» |

Anfang- Kur»

Datum

1 "

3 11

1. 11

3 11

Bereinigte Stahlwerle.....

Ltavi Pttnen......16/,

68.5 !

69,4

69,25

34

33.5

34

Kaliwerke Aschersleben ... io

190

192

193

Kaliwerke Westeregeln ... 10

191,5

193,5

Kaliwerke Salzdetfurth . . . 16

262

261,5

266

I. G. Karben-Industri« . . . 12

140]

141,5

140,5

142,5

Dvnamit Nobel.......6

-

Scheibeanslalt..... 9

135,5

Goldschmidt ........ 6

43,25

43,75

42,9

43,75

RütgerLwerke..... 6

49,25

48,75

49.4

MetallgeleUIchait.......8

87

-

86,13

87,75

Philipp Holzmann......1

Zementwerk Heidelberg . . 10

79

E9,5

86

77

Cementwerk Karlstadt. ... 10

ffieuß & Frey tag......8

52,5

51,75

53

Echultheir Patzenhoser ... 15

176

178,5

Ostwerke.........12

141

141,5

81hi...........18

67,25

68,5

67

68.5

Bemberg.........1<

68,5

67,5

69

Zellstoff Waldbos .... 13'/.

109

108,5

109

Zellstoss Aschaffenburg ... 18

82

80

Eharlottenburger Wasser ... 8

-

82,75

83,75

Dessauer Gar........8

109.5

111,6

Daimler Motoren......0

24,5

-

24,5

25

Deutsche Sinoleum ......

128

126,25

127,5

34,5

34,6

Rat. Automobil..... . 0

Crcnficin & Koppel ..... 6

49

49

Seonhard Tiey ...... 10

117

119

EvenSka...........

280,5

280,5

Frankfurter Maschinen .... 4

18

17,5

I -

Grinner........ 8

--

29,13

Hevligenftaedt.......O

Iunghans..........6

27

25,75

Lechwerke..........8

85

Mainkraskwerke Höchst a. M.. . 8

Miag. .........10

71,25

Sebr. Roeder.......10

93

-

Boigl & Haeffner ...... 9

150

149,75

-

Süddeutsche Zucker .... 10

135

1

134

I

Banknoten.

Scrlin, 1. November

Geld

»rief

Slmenkanllche Roten......

belgische Noten. .......

Dänische Noten ....... kuglische Noten........

zronzöslsche Noten ....... Holländische Noten.......

ilallenllche Noten........

Norwegische Noten.......

Deutsch-Oesterreich, i 100 Schilling JlumänildK Noten.......

Schwedische Noten ....... Schweizer Noten........

Spanische Noten........

Tschechoslowakische Noten.....

Ungarische Noten .......

Devisenmarkt Berlin

4,187

58,25

111,88

20.34

16,43

168,48

21,88

111,88

58,95

2,47

112,28

81,20

46,31

12,39

73,21

Jranffur

4,207

58.49

112.32

20,42

16,49

169,16

21,96

112,32

59,19

2,49

112,72

81,52

46,49

12,45

73,51

a.2TL

1 November

3 November

Amilichi -Kotierung

Geld | 8rici

iUmihdit Kotierung

Geld | »nei

«nift.»'Rott. Bunt-Aires Brsi.-Antw Cbristrania. Kopendagen Stockholm . Helnngfors. Italien. . . Vonbon. . . .'ieunort .. Paris.... Schwei, . . Spanien.

Japan . . . 'Kto be Stern Wien in D-« £ eft. adgest Prag . . . . Bel trab . Dubavrst. Bulgarien Siffabon . Tating. . fionfLintta.

Atben. . Canaba - Uru uatz. Cairo . -

168,83 1,448

58,435 112,14 112,16 112,49 10,548

21,945

20,368

4,193

16,45

81,355

46,40 2,082 0,426

59,09

12,434

7,431 73,37 3,037 18,81 81,48

1,784 5,435 4,197 3,257

20,885

169,17 1,452

58,555

112,36 112,38

112,71

10,568 21,985 20,408

4,201

16,49 81,515

46,50 2,086

0,428

59,21

12,454 7,445

73,51

3,043 17,85

81,64

1,789

5,445

4,205

3,263 20,925

168,82 1,447

58,435 112,17 112,17 112,48

10,55 21,945

20,37 4,1935 16,435

81,36 46,80 2,082 0,428

59,095 12,435

7,430 73,365

3,039 18,82 81,48 1,734 5,435

4.197 3.337

20.885

169,16 1,451

58,555 112,39 112,39 112,70

10,57 21.985

20.41

4,2015 16,457

81,52 46,90 2,086 0,430

59,115 12,455

7,444 73,505

3,045 18,86

81,64 1,789 5,445 4,205 3.343

20.925