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Turnen, Sport und Spiel
Bataillons-Sportfest in Gießen
3. RD. Hellas
Diskuswerfen: 1. Sieger O.-Gren Dugel
35,63; 2. Sieger Defr. Mohl 35,37; 3. Sieger
O.-Gren. Arnd 33,52.
Verteidiger Sptelvereinigung
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1. RD. Heidel,
7,28, 3. Frank-
den Schlußmann der Eintracht, dem deutschen Hürdenmeister Welscher, knapp mit Brust- breite für die »roten Adler" entschieden wurde.
der Verlängerung mit 5:4 aus bem Wettbewerb. Bei Halbzeit führte die mitteldeutsche Meisterelf schon 3:1, bis Schluß der regulären Spielzeit kam
Offenbach 7:44,2.
Ermunterung-Vierer: berg 7:27,8, 2. AD. Stuttgart furter AG. Oberrad.
Mit besonderem Interesse wurde das 2 mal 20 Minuten dauernde Handballspiel einer kombinierten Slädte-Mannschaft gegen die Bataillons-Mannschaft ausgenommen. Ein flotter und fairer Kampf, der In jeder Weis« dazu geeignet war, die Schönheiten dieses Kampfspieles vor Augen zu führen.
Um die Spannung der Zuschauer erneut anzu« regen, waren zwei Riegen zusammengestellt worden, die durch eindrucksvolle Hebungen auf der Boden- matte und am Sprungtisch ein musterhafte» Bei« spiel für Mut- und Gewandtheit boten.
Um die Vielseitigkeit des Truppensportes zu erschöpfen, galoppierten al» Abschluß der Kämpfe die gut herausstebrachten Pferde der Maschinengewehr- Kompanie über eine schnell aufgebaute Hindernisbahn, wobei zwei Pferde mit 0 Fehler durchs Ziel gehen konnten. Die nach dem Jagdspringen vor- geführten beiden Reiter-Patrouillen machten reifen lief) wie militärisch einen ausgezeichneten Eindruck.
Das Sportfest endete mit der Siegeroerkündigung und Verteilung einiger Ehrenpreise durch den Bataillons-Kommandeur.
Sicgerliste:
10 0 Meter: 1. Sieger O.-Gesr. Hägen 12,1; 2. Sieger O.-Gren. Nußbaum 12,2; 3. Sieger O.-Gren. Salz 12,3.
Kugel st oben: 1. Sieger Defr. Mohl 12,85; 2. Sieger O.-Gren Dugel 11,74; 3. Sieger O.* Dren. Steines 10,71.
Hochsprung: 1. Sieger O.-Gren. Steine- 1,50; 2. Sieger O.-Defr. Berghöfer 1,45; 3. Oie* ger Ilntcroffiz. L. Krämer 1,45. — 1. Sieger O.- Gesr. Dünhel 1,75; 2. Sieger O.-Gren. Jakob 1,60; 3. Sieger Schütze Keller 1,55.
4X100 Meter: 1. Sieger 1. Kompanie 47,4; 2. Sieger 2. Kompanie 47,8; 3. Sieger 3. Kompanie 48,8.
Handgranaten: 1. Sieger Defr. Mohl 70,50; 2. Sieger Defr. Fischer 63,62; 3. Sieger O.-Dren. Dugel 63,30.
1500-Meter-Lauf: 1. Sieger Dren. Lenz 4,52; 2. Sieger O.-Defr. Rasch 4,59,6; 3. Sieger O.-Defr. Stieler 5,00,6.
1500-Meter-Einl. - Lauf: 1. Sieger Defr. Stuckardt 4,26,9; 2. Sieger O.-Defr. Büttner 4,39.
Weitsprung: 1. Sieger O.-Dren. Strohm 4,43; 2. Sieger Unteroffiz. Becker 4,42.
Nachrichten st afette: 1. Sieger Stafette 1 7,28,1 (6 Fehlerpunkte).
5000-Met er-Lauf: 1. Siegermannschaft 1. Kompanie 18:28,5; 2. Siegermannschaft 4. Kompanie 18:32,8.
bitterten Komps zwischen der Frankfurter Ein- i Eintracht siegte in 12:07.2 vor SES0 in 12:07,3 tracht und dem SE 80 Frankfurt, der erst durch | und dem DC 99 Offenbach — 3m Einzellauf blieb Siegel (Mörfelden) in 17.17,5 vor dem
6:47,8, 4. RD. Schwaben Heilbronn 6:52,2.
Zweier ohne: 1. Heidelberger RK. 7:30,8
2. Arnicitia Mannheim 7:43,9, " "
Eintrqchtmann Seiferth in 18:01 siegreich -------- J
Doppelzweier ohne: 1. Frankfurter RD. Oberrad (Paul, Neumann) 7:07,6, 2. Mainzer RD. 7:18, 3. RD. Rüsselsheim 7:59.
Dritter Acht e r: 1. Offenbacher RD. 6:38,4, 2. Mannheimer RK. 6:48,2.
LetchtgewichtS-Dierer: 1. RD. Heilbronn 7:12, 2. RD. Mainz-Kost heim-Gustavs- burg 7:19, 3. RD. Speyer 723. 4. Mannheimer RD. 7:25,4.
z^unb um Frankfurt."
Eine Massenbeteiligung wies der gestrige Staffellauf »Rund um Frankfurt" über 5,6 Kilometer mit 2000 Teilnehmern auf, der in der Hauptklasse von 15 Läufern bestritten wurde. Während des ganzen Rennens gab es einen er-
Einen vollen Erfolg hatte unser Bataillon mit seinem in jeder Weise gelungenen Bataillons- Sportfest am Himmelfahrtstage zu verzeichnen. Es ist erfreulich, daß das Interesse an den leicht- athletischen und militärfportlichen Wettkämpfen sich in dem Maße gesteigert hat, wie e» die mehr als 2000 Zuschauer, die das Stadion des Waldfportplatzes umsäumten, erkennen ließen. Es ist anderseits bedauerlich, daß viele, die durch die üblichen Himmelfahrtsausflüge anderwärts gebunden waren, sich diesen genußreichen spottlichen Nachmittag entgehen lassen mußten.
Nach einem straffen Stillauf, der von 200 Soldaten vorgeführt wurde, und nach g y rn n ast i > scheu Hebung en der 3./15, begannen die Wettkämpfe. In den Läufen hatte die 1. Kompanie des Bataillons die beste Vertretung; jedoch ging der 100-Meter-Lauf dem Bataillon an den Dbergefrcilcn Hägen (Stuttgart) verloren. Ein ganz vorzügliches Rennen lief in dem 1500 Meter Einladungslauf der (Befreite Stuckhardt (Weimar), der jedoch auf der schweren Bahn an seine vorjährige Leistung bei den Deutschen Meisterschaften nicht herankommen konnte.
Die Mannschaftsläuse konnten das Interesse der Zuschauer dadurch besonders anregen, da sie aus dem üblichen Stil der Normal-Staffeln heraus- fielen. Im 5000 Meter Mannschaftslauf konnte sich die sehr gut und geschlossen laufende Mannschaft der 4. Kompanie gegen die 1. Kompanie nicht durchsetzen. Die 1. Kompanie hätte ihre Leistung erheb- lieh verbessern können, wenn die drei sehr guten Läufer ihren vierten Mann geführt hätten.
Eine Nachrichten-Staffel mit Meldehunden, Radfahrern, Blink- und Fernsprechtrupps brachte viel Abwechslung in das Programm. Den Höhepunkt bildete eine 30-Mann-Staffel, die das Publikum 18 Minuten lang in aufregender Spannung hielt. Es ging im Lang-, Mittel- und Kurzstreckenlauf, mit leichten Maschinengewehr- und schweren Maschinengewehr-Bedienungen, Gewehrschützen und Radfahrern über die Aschenbahn und quer über den Sportplatz, wobei verschiedene Hindernisse über- wunden werden mußten. Die 4. Kompanie lag zunächst mit der 2. Kompanie in einem scharfen Anfangskampf, bis sich die 4. Kompanie durch ihre schwere Maschinengewehr-Bedienung einen Vorsprung von 50 Meter sichern konnte, den sie durch die geschickte Verteilung ihres Läufermaterials bis ins Ziel auf 70 Meter vergrößern konnte. Unter dem Beifall der Zuschauer und den anspornenden Ermahnungsrufen der Kameraden zerriß Unter- Offizier Schmidt 4./15 in 18,03 Minuten als erster das Zielband.
Neben den Läufen her gingen die Sprünge und Würfe, so daß auch die Zwischenzeit dauernd durch sportliche Kämpfe ausgefüllt waren. Die auswärtigen Teilnehmer waren hier mit ihren Leistungen besonders stark. Der Hochsprung von G ü n tz e l (Meiningen) 1,75 Meter und der Stabhochsprung von Singer (Ulm) und Steines, 1. Kompanie, mit je 3,40 Meter, sind Leistungen, die jedem größeren Verbandssportfest Ehre machen, um so mehr, als die Sprunganlagen des D.f.B.-Platzes s ehr schwer sind. Ganz ausgezeichnet war der Handgranatenwurf des Gefreiten Mohl, 3. Kompanie, im feldmarschmäßigen Anzug mit 70,20 Meter.
Fürth bis auf 4 4 wieder heran. — In Köln trennten sich die Spiel-Bgg. Sülz 07 und der Berliner Meister Hertha B S. C. nach Ablauf der Verlängerung 1:1. Die Westdeutschen lagen zur Pause 1:0 in Front.
Für die Vorschluhrunde stehen damit als Teilnehmer Holstein Kiel, 1. F.T. Nürnberg, Dresdner Sportklub und der Sieger aus dem evtl. Wiederholungsspiel Sülz 07 — Hertha B. S. C. sest.
8. Heidelberger Auder-Aegatta.
Bei günstiger Witterung fand am Samstag und Sonntag auf der idealen 2000 Meter langen Heidelberger Regattastrecke die 8. Ruder-Regatta statt. Dor zahlreichen Zuschauern wurde sehr guter Sport geboten. Bedauerlich war, daß der große Achter, zu dem Amicitta Mannheim allein gemeldet hatte, nicht auSgefahren werden konnte. Dies ist um so mehr zu bedauern, als bereit- zwei andere wichttge Konkurrenzen wegen Eingang von nur einer Meldung gestrichen werden mußten. Ergebnisse:
Anfänger-Dierer: 1. Rudergesellschaft Speyer 7:37,6, 2. RD. Heilbronn 7:43,2, 3. Ludwigshafener Ruderverein 7:45,8.
3ungmann-Einer: 1. Offenbacher Ruderverein (Maier).
3univr-Dierer: 1. Offenbacher RD. 7:13,4, 2. RD. Speyer 7:20,4, 3. RD. Ludwigshafen 7:26.
3ungmann-Q3ierer: 1. Ludwigshafener RD 7:26,4, 2. RD. Stuttgart 7:42,6, 3. Frankfurter RD. Oberrad 8:11,2.
3univr-Einer: 1. Heidelberger Ruderklub (Dender) 8:08,9.
Zweiter Vierer: 1. Mannheimer Ruderklub 7:26,2, 2. Offenbacher RD. ausgeschlossen.
Dritter Dierer: 1. RD. Ludwigshafen 7:17,2, 2. RD. Speyer 7:23, 3. RD. Mannheim- Rheinau 7:28,9, 4. R G. Gießen 1 87 7 7:29.
3ungmann-Achter: 1. Ludwigshafener DD. 6:42,4, 2. Amicitta Mannheim 6:51,2, 3. Heidelberger RK. 6:56,4, 4. Mannheimer RG. 7:10,4.
Zweiter Achter: 1. Offenbacher RD. 6:36, 2. Mannheimer DC. 6:39,8.
Offener Dierer: 1. RG. Mannheim-Rheinau 7:25,8, 2. Frankfurter Ruderklub 7:38,6, 3. RD. Stuttgart 7:38,6.
Erster Einer: 1. Frankfurter RG. Oberrad (Paul) 7:49,1: Ludwigshafener RG. (v. Hoven) wegen Kollission ausgeschlossen, Hasfia Hanau ausgegeben.
Junior-Achter: 1. Offenbacher RD. 6:29,4, 2. RG. Speyer 6:37,2, 3. Mainzer RG.
Fechten imTunigauSessen(D.T.) Au-scheidungskämpfe der Altmannen für das Kreisturnfest.
=■ Dießen, 1.3uni. Die Altmannen der 3. Gaugruppe (Dau Hessen) de- Wittelrheinkreises der D. T. trafen sich heute in der Turnhalle des Tv. 1846 zur wichtigen Ausscheidung auf Florett und leichten Säbel für daS Hanauer Kreis turnfest. 3n Anwesenheit des KreissechtwartS E i ß n e r, Mainz, wickelten sich die Kämpfe unter Leitung von Gausechtwart Kühn, Friedberg, auf zwei Kampfbahnen schnell und reibungslos ab. Es ist daS zum guten Zeil auch mit ein Derdienst deS Kampfgerichts, bestehend aus erfahrenen Fechtern des Gaues Hessen und der 2. Gaugruppe (Frank- furt-Ofsenbach-Hanau). das in feiner unparteiischen Zusammensetzung ganz vorzüglich arbeitete.
3n Florett fochten dreizehn Bewerber in Dor-, Zwischen- und Endrunde um den Sieg. Besonders die Endrunde zeigte sehr spannende Gefechte mit erfreulich schönen Leistungen, die den Beweis erbrachten, daß daS schöne Turnerfechten im Gau Hessen gute Fortschritte macht. 3n die Endrunde tarnen sechs der Bewerber, die sich in folgender Rangfolge die Derechttgung zur Teilnahme an den Kreiskämpfen erwarben:
1. W. Malzahn, T v. 1 846 Gießen, vier Siege; 2. Maletzke, T. u. Spp. Butzbach, drei Siege (18 Minustreffer); 3. Karl Mulch, To. Wetzlar, drei Siege (20 Minustreffer); 4. Walter Gerhardt, To. 1846 Gießen, drei Siege (22 Minustreffer); 5. Hans Mulch, Tv. Wetzlar, einen Sieg (23 Minus- treffet); 6. Hovels, To. Wetzlar, einen Sieg (24 Minustreffer). Weiter wurden noch als Sieger nomi- miert: 7. Seibert, To. Wetzlar; 8. Schauß, To. Wetzlar.
Zu den Kämpfen in leichtem Säbel traten neun Bewerber an, für die in einer Runde die Aus- scheidung erfolgte. Die Leistungen waren durchweg befriedigend, stehen aber noch nicht auf der hervor ragenden Stufe, wie sie in der Florett-Endrunde zu verzeichnen war. Um den ersten Platz mußten Maletzke (Butzbach) und Hans Mulch (Wetzlar), die gleiche Sicyzahl aufzuweisen hatten, in einem span- nenben Stichkampf zum Schluß des Wettfechtens nochmals die Klinge kreuzen. Maletzke blieb Sieaer in dem Treffen. Die sechs Besten der Waffe, die für die Kreiskämpfe zugelasscp werden, placierten sich in folgender Rangfolge:
1. M a l e tz k e, T. u. Spo. Butzbach, sieben Siege; 2. Hans Mulch, To. Wetzlar, sieden Siege; 3. Karl Mulch, fünf Siege (24 Minustresser); 4. Krämer, T. u. Spo. Butzbach, fünf Siege (25 Minustreffer); 5. Frankenberger, Tgm. Friedberg, vier Siege (30 Minustresser); 6. tocibcrt, Tv. Wetzlar, vier Siege (33 Minustreffer).
Üm die Deutsche Fußballmeisterschaft.
Die erste Zwischenrunde.
Die Deutsche Fußballmei st erschuft wurde am gestrigen Sonntag mit vier Spielen der Zwischenrunde fortgesetzt. In Berlin siegte vor 12 000 Zuschauern der norddeutsche Meister H o l - stein Kiel verdient mit 4:2 (2:0) über den süddeutschen Titelträger Eintracht Frankfurt. Die Eintracht spielte taktisch unklug und bot keine besondere Leistung. — Einen überlegenen Sieg feierte in Fürth der 1. F. E. Nürnberg über den westdeutschen Meister Schalke 0 4 mit 6:1 (3:1). — Der Dresdner Sportklub warf den Titel-
Stabhochsprung: 1. Sieger Gefr. Singer 3.40; 2. Sieger O -Gren. Dkeines 3,40; 3. Sieger O.-Gefr. Güntzel 2,90.
30-Mann-Skaff el: 1. Siegermannschaft 4. Kompanie 18:03,5; 2. Siegermannschaft 2. Kompanie 18:09,9; 3. Siegermannschaft 1. Kompanie 18:16.
Leicht. Zaadspr. : 1. Sieger Feldw. Hafner 0,59,5 (0 Fehler); 2. Sieger Defr. Euler 1,1,5 (0 Fehler); 3. Sieger O.-Gefr. Dauer 1,1 (3 Fehler).
Patrouillen-Springen. 1. Sieger Patrouille 1.
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