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UM Drittes Blatt

Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Donnerstag, 2. Zanuar 1950

Wirtschaft.

* Die Reichsindexziffer für die Le­benshaltungskosten im Dezember 1 9 2 9. Die Relchsindexziffer für die Lebens­haltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung. Beleuchtung, Bekleidung und ^Sonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Feststellungen des Statisti­schen Reichsamts für den Durchschnitt des Mo­nats Dezember auf 152,6 gegenüber 153,0 im Vormonat. Sie ist somit um 0,3 v. H. zurückgegan- gen. Der Rückgang ist auf eine Senkung der Er- nährungsausgaben zurückzujühren. Insbesondere haben die Preise für Milch und Butter, sowie für Fleisch nachgegeben. Die Indexziffern für die einzelnen Gruppen betragen (1913/14 gleich 100): für Ernährung 152,2, für Wohnung 126,7, für Heizung und Beleuchtung 152,9, für Beklei­dung 170,3, für denSonstigen Bedarf" ein- schlichlich Verkehr 192,5.

* Landeskommunalbank-Girozen­trale für Hessen. Gemäß Vertrag zwischen dem Hessischen Sparkassen- und Giroverband und der Kommunalen Landesbank sind die seither von der Hessischen Girozentrale und der Kommunalen Landesbank betriebenen Geschäfte vom 1. Ianuar 1930 ab auf ein Gemeinschaftsinstitut unter der Firma Landeskommunalbank - Girozentrale für Hessen mit dem Hauptsih in Darmstadt über­gegangen.

* Keine Verlängerung des Inter­nationalen Zinkkartells. Trotz der Be­mühungen ist das Internationale Zinkkartell nicht über den 1. Ianuar 1930 hinaus verlängert wor­den und somit am 31. Dezember abgelaufen. Die Anhänger des Kartells sind übereinstimmend zu der Meinung gekommen, daß das Kartell nicht das Ergebnis gebracht habe, das man erwartet hatte.

Die Deutsche Hypothekenbank in Meiningen (Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken) lädt im heutigen Anzeigenteil zur Zeichnung Lprozentigcr Gold-Pfandbriefe ein, bei der sie an Stelle der Barzahlung auch ihre 4,5prozentigen Liquidations-Gold-Pfandbriefe zu einem festen Verrechnungskurse von 85 Prozent in Zahlung nimmt, während der Börsenkurs zur Zeit etwa 77 Prozent beträgt. Besitzer von 4.5prozenligen Liquidations - Gold - Pfandbriefen, die diese Pfandbriefe nicht zu behalten wünschen, können sich also durch Zuzahlung von 11 Mk. auf 100 Goldmark einen Lprozentigen Pfandbrief ver­schaffen.

* Norddeutsche Grund-Credit-Bank in Weimar. Das Institut legt zum Anlagetermin einen Teilbetrag von 3 Millionen Goldmark 8pro- zentiger Gold-Pfandbriefe Emission XXIV zur Zeich­nung auf. Die Pfandbriefe sind bis 1936 unkünd­bar, bei der Reichsbank lombardsähig und genießen in Thüringen die Mündelsicherheit. Der Börsenkurs stellt sich zur Zeit auf 96,50 Prozent; der Berkaus erfolgt innerhalb einer bestimmten Zeichnungsfrist zum Vorzugskurse von 96 Prozent. Näheres ist aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 2. Ian. Tendenz lustlos. Die erste Börse im neuen Iahre zeigte kaum Veränderungen gegenüber den letzten im alten Iahre. Die Stimmung war leblos, und das Geschäft bewegte sich weiter in den denkbar engsten Grenzen. Es fehlten vor allem wieder Aufträge und auch Anregungen. Ungün­stiges lag dagegen auch nicht vor. Gegenüber den Schlußkurfen vom 31. Dezember 1929 traten bei der bestehenden Geschäftslosigkeit zumeist Rück - gänge bis zu 1,5 Proz. ein. Die feste Reuyorker Börse vom letzten Dienstag konnte keine Anregung bieten. Die Geldmarktverhält- nisse wurden jedoch allgemein etwas günstiger beurteilt, was zu neuen Hoffnungen Anlaß bot, zumal zum Ultimo noch Geld über llltimo bei nur kleiner Nachfrage zu dem verhältnismäßig billigen Satz von heute morgen vorhanden war. Zur Crftnotiz kamen nur wenige Papiere zur amtlichen Notierung. Am Chemiemarkt er­öffneten I.-G.-Farben gut behauptet. Nur für einige Papiere bestand etwas Nach­frage. Scheideanstalt büßten 1 Prozent ein. Am Clektromarkt lagen Siemens 2 Proz. schwä­cher, AEG. knapp behauptet. Für Ehadeaktien machte sich weiter etwas Nachfrage geltend, bei einem Gewinn von 1 Mark. Wontanwerte waren fast ohne Geschäft. Buderus konnten leicht an-

Die wirWastliche Sntoidlunfl im Jahre 1929.

An die Spitze einer Betrachtung über die wirtschaftliche Entwicklung des Iah­re s 19 2 9 kann man den Sah des Konjunktur­instituts stellen, daß die Gütererzeugung trotz des geringeren Beschäftigungsgrades im ganzen grö­ßer gewesen sein dürfte, als im Iahre 1928. Eine Bestätigung, die auch in einem Rückblick der Ber­liner Handelsgesellschaft zum Ausdruck kommt, in dem folgendes ausgeführt wird: Die Steige­rung der volkswirtschaftlichen Produktivität ist zunächst eine Folge des natürlichen Wachs­tum s der Wirtschaft, das auch darin zum Ausdruck kommt, daß durchschnittlich 400 000 neue Arbeitskräfte in den Wirtschaftsapparat einge­schaltet werden konnten. Stellt man diese Ziffer der erhöhten Arbeitslosenzahl gegenüber, so ver­liert die Zunahme der Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten des Iahres etwas an Bedeutung. Daß das Produktionsvolumen mehr als aufrechterhalten wurde, war in erster Linie die Folge einer recht günstigen Montan­konjunktur die im übrigen auch der Außen- Handelsbewegung zugute kam, während auf anderen Produktionsgebieten der Wirtschaft ein Rückgang der Erzeugung festcestellt werden mußte.

War das Iahr 1928 durch eine starke Sen­kung der Beschäftigung bei den Ver- brauchsguterindustrien gekennzeichnet, so trat im Iahre 1929 eine Verlangsamung dieser Entwicklung ein, und am Ende des Iahres ist man zu der Feststellung berechtigt, daß jener Rückgang im wesentlichen zu einem Stillstand gelangt ist. Die Produktionsgüterindustrien wiesen in der ersten Iahreshälfte noch einen recht hohen Grad der Beschäftigung auf. Erst in der zweiten Hälfte traten auch hier unabhängig von faifon»

ziehen, Gelsenkirchen und Rheinstahl lagen bis 0,75 Proz. niedriger. Arn Bankenmarkt kam in Reichsbankanteilen einiges Angebot heraus. Dieses Papier verlor 2,5 Proz. Dedibank schwäch­ten sich um 1,5 Proz. ab. Von Autoaktien lagen Daimler 1,5 Proz. schwächer. Dauunternehmun- gen gut behauptet, Schiffahrtsaktien bis 1,25 Prozent niedriger. Renten still. Deutsche An­leihen etwas nachgebend. Von Ausländern Zoll­türken etwas höher. Im Verlaufe wurde das Geschäft auf Interventionen etwas leb­hafter, so daß die Tendenz allgemein etwas fester werden konnte. Es traten gegenüber dem Anfang Besserungen bis zu 1,5 Proz. ein. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 Prozent etwas erleichtert. Arn Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1865, gegen Pfund 20.439, London gegen Kabel 4.881250, gegen Paris 123.88, gegen Mailand 93.23, gegen Madrid 36.47, gegen Schweiz 25.1250, gegen Holland 12.0950.

Berliner Börse.

Berlin, 2. Ian. Nach einem sehr ruhigen und kaum veränderten Dormittagsverkehr konnte man schon an der Vorbörse eine gewisse Un­sicherheit feststellen, die hauptsächlich mit der beginnenden Haager Konferenz in Zu­sammenhang zu bringen war. Aber auch die Un­gewißheit. ob die Exekutionen vom Dienstag schon ihr Ende gefunden hätten, drückte auf die Stim­mung. Zu den ersten Kursen konnte man aber bann für einige Werte etwas Kaufinterefse fest­stellen, das sich besonders auf Auslandwerte er­streckte, da aus London festere Vorbörsenkurse ge­meldet wurden. Leichtere Geldsähe im Ausland und die belgische Diskontermäßigung von 4,5 Prozent auf 3,5 Prozent machten wenig Eindruck, rückten aber eine Diskontveränderung in London in den Bereich der Möglichkeit. Die ersten No­tierungen zeigten eine uneinheitliche und eher schwächere Entwicklung, da noch einiges, Provinzangebot vorhanden war. Die Rückgänge betrugen im allgemeinen 1 bis 2 Pro­zent und gingen nur bei wenigen Papieren, wie Rheinische Braunkohlen, Bergmann, Schubert & Salzer, Dessauer Gas und Feldmühle darüber hinaus. Bemerkenswert fest eröffneten dagegen Reichsbank, Karstadt, Buderus, Ehadeaktien, Rheinstahl, Svenska. Deutsche Anlechen ruhig. Ausländer meist gehalten. Nur öprozentige Me­xikaner 1 Prozent niedriger. Pfandbriefe bei klei­nem Geschäft freundlicher. Das Umschuldungs­angebot der Meininger Hypothekenbank loste ver­stärktes Interesse bei Liquidationspfandbriefen

mäßigen Schwankungen Symptome der Abschwä­chung in Erscheinung. An den Ziffern von 1927 gemessen, in dem sich bekanntlich die erste aus­gesprochene Hochkonjunktur seit der Währungs- stabilisierung durchzusehen vermocht hatte, nahm die Produktion immer noch einen recht günstigen Stand ein.

Bezüglich der günstigeren Entwicklung des Außenhandels weist der Bericht dar­auf hin, daß man angesichts eines offenbaren Umschwungs in der Weltkonjunktur auch die For­derung werde erheben müssen, daß die deut­sche Handels- und Zollpolitik in Zukunft nichts versäumen darf, um der deutschen Wirtschaft im Kampf um die Welt­märkte das Rückgrat zu stärken.

Im ganzen ergebe sich aus dem Querschnitt der industriellen Produktion ein an und für sich nicht ungünstiges Bild. Dieser Objektiv­befund stehe in auffälligem Gegensatz zu dem Mißmut und zu der Verdrossenheit, die nun schon seit langen Monaten das dcmtsche Volk be­unruhigen. Da von einer organisch bedingten Wirtschaftskrisis nicht die Rede fein könne, müh­ten die Gründe für diese Erschütterung des Ver­trauens anderweitig gesucht werden. Die Ver­hältnisse hätten sich in einer Weise entwickelt, die dazu zwinge, das Problem der Kapi­tal b i l d u n g äußerst ernst zu behandeln. Im Iahre 1929 habe sich endlich, die Erkenntnis durchgesetzt, daß eine Sanierung der deut­schen Kapitalwirtschaft nur unter dem Gesichtspunkt der Kapitalbildung im In­nern möglich erscheine, und dies könne als eine der erfreulichsten Ergebnisse des Iahres 1929 betrachtet werden.

und Anteilen aus. Am Geldmarkt nannte man einen Tagesgeldsah von 8 bis 10 Prozent und einen Monatsgeldsah von 9 bis 10,5 Prozent. Im Verlaufe gaben die Kurse bet kleinem Geschäft eher nach, besonders fiel eine einprozentige Ab­schwächung der Danatbankaktien auf. Karstadt Ingen auf Interventionen bemerkenswert lest. Später konnte man eine Interventionstätigkeit auch auf anderen Gebieten feftftellen. Siemens gingen bis 2 Prozent über Anfang, und Schuckert 1,5 Prozent um.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

Frankfurt a. M., 2. Ian. Auftrieb: Rinder 80 Stück, Kälber 441, Schafe 206, Schweine 235. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saug­kälber 86 bis 88 Mark, mittlere Mast- und Saug­kälber 82 bis 85, geringe Kälber 72 bis 81. Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 47 bis 49, mittlere Mastlämmer, altere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 45, fleischiges Schafvieh 32 bis 33. Marktverlauf: Kälber und Schafe mäßig- rege, ausverkauft. Beste Kälber über Notiz. Schweine wegen des geringen Auftriebs nicht notiert

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 30. Dez. Mit Ausnahme des Lieferungsmarktes war das Geschäft am Pro­duktenmarkt heute sehr still. Vom Auslande lagen irgendwelche Anregungen nicht vor, die Cifofferten für überfeeif:en Weizen lauteten un­verändert, ohne daß sich Geschäft zu entwickeln vermochte. Das inländische Angebot in beiden Brotgetreidearten war auch heute nur gering, für Weizen blieb lausend Nachfrage im Markt, es waren auch etwa eine Mark höhere Preise zu erzielen, dagegen wurde Roggen infolge des fehlenden Export- und schleppenden Mehlgeschäf­tes weiterhin vernachlässigt. Am Lieferungsmarkt zeigte sich sowohl für Weizen als auch für Roggen regerer Deckungsbegehr, der ein An­ziehen der Preise um eine bis anderthalb Mark bewirkte. Mehl bei unveränderten Preisforde­rungen still. Hafer ausreichend angeboten, gut stetig. Gerste in sehr ruhigem Geschäft. Es wur­den notiert (1000 Kilo): Weizen, märkischer, 250 bis 251, Dez. 257 (Geld), März 272 bis 273,50, Mai 282,50 bis 283 (Geld): Roggen, märkischer, 168,50 bis 170,50 (fester), März 194,50 bis 195,50, Mai 204,50 bis 206; Braugerste 187 bis 203 (ruhig); Futtergerste 165 bis 175 (ruhig); Hafer, märkischer, 150 bis 158 (ruhig),

Dez. 160, März 170; (100 Kilo): Weizenmehl 29,50 bis 35,25 (ruhig): Roggenmehl 23,25 bis 26,90 (ruhig); Roggenklcie 9,50 bis 10; Diktoria- erbfen 29 bis 38; kleine Erbsen 24 bis 28; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 20 bis 21; Ackerbohnen 18,50 bis 20; Wicken 23 bis 26; Lupinen, blau, 13,75 bis 14,75; Lupinen, gelb, 16,50 bis 17,50; Serradelle 26 bis 31; Rapskuchen 18,40 Ms 18,90; Leinkuchen 23,80 bis 24; Trocken- schnihel 8,20 bis 8.40; Sojaschrot 17,30 bis 17,70; (50 Kilo): Kartoffelflocken 14,50 bis 15,10.

Stirnen, Sport unb Spiel.

Tischtennis.

Deutsche Jugendkrafl Gießen gegen Schüler-Tennis Gießen 6:14.

Vergangenen Sonntag veranstalteten diese Ver­eine im Katholischen Vereinshaus ein Tischtennis­turnier, das wohl das erste seiner Art in Gießen war. Trotz des noch ziemlich unbekannten Spiels wohnten zahlreiche Anhänger den spannenden Kämpfen bei. Als überlegener Sieger in Vor- unb Rückspiel gingen die Schüler aus dem Kampfe her­vor. Die einzelnen Kämpfe verteilten sich wie folgt:

Vomend Pflicht: Vorspiel: 18:21, 21:16, 21:9; Rückspiel: 21:16, 18:21, 21:7. Knaus Nickel: Vorspiel: 21:15, 21:10; Rückspiel: 21:14, 21:9. Katz Brams: Vorspiel: 19:21, 21:6, 10:21; Rück­spiel: 21:15, 21:14. Auer Krauskopf: Vorspiel: 21:6, 21:11; Rückspiel: 21:19, 21:23, 21:11. Stumpf Gantenberg: Vorspiel: 4:21, 10:21; Rück­spiel 12:21, 14:21.

Kußball in Güddeutschland.

Das Fußballprograrnm in Süddeutschland am Neujahrstage war auffallend mager. Dies erklärt sich aus dem Schonungsbedürfnis der noch an den weiteren Derbandsspielen interessierten Spitzenvereine, während die übrigen Vereine das finanzielle Wagnis eines Gesellschaftsspieles scheuten.

Nur in Frankfurt a. M. wurde ein Verbands- fpiel ausgetragen. Hier handelte es sich um das letzte Ausscheidungstreffen zur Ermittlung dies Tabellendritten der Gruppe Main. Nach der Niederlage des F. Sp. D. Frankfurt im Kampf gegen Rot­weih Frankfurt um den zweiten Platz der Liste hatte der Unterlegene nunmehr mit Union Nie­derrad um die Teilnahmeberechtigung an der Trostrunde zu kämpfen. F. Sp. D. gewann das zähe Ringen, das seitens seines Gegners sehr unfair durchgeführt wurde, mit 4:3 Toren und wurde hierdurch Tabellendritter.

Zußball'Siädiekampf Mailand-Berlin 4:2 (3:1).

Vor 15 000 Zuschauern trat die Repräsentativ« Mannschaft Berlins in Mailand gegen die Mai­länder Städteelf an. Der Kampf endete mit einer unverdienten Niederlage der Berliner, die 2:4 (1:3) geschlagen wurden. Man muß aber hierbei berücksichtigen, daß der Schweizer Schiedsrichter Warcet zwei von den Berlinern regulär erzielte Tore nicht anerkannte. Außerdem mußten die Deutschen durch die plötzliche Erkrankung ihres Mittelläufers Schulz in völlig veränderter Auf­stellung antreten, was nicht von Vorteil war. Bei den erwähnten Fehlentscheidungen des Spiel­leiters demonstrierte selbst das italienische Publi­kum sehr lebhaft zugunsten der Deutschen.

Neuer Schwimm-Weltrekord.

Der seit 1922 bestehende 500-Bards-Freistil- Rekord des Amerikaners Iohnny Wci.ß- m ü l l e r ist jetzt von dem 17jährigen Raymond Ruddy unterboten worden. Weißmüller hielt den amerikanischen Rekord mit 6,24,2, den Ruddy jetzt auf 6,22,4, also um fast zwei Sekunden drückte.

Kirchliche Nachrichten.

Israelitische Religionsgemelnde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 4. Januar. Vor­abend: 4.30 Uhr; morgens: 9 Uhr; abends 4.50 und 5.30 Uhr.

Israelitische Religionsgesellfchaft. Sobbatfeicr den 4. Januar. Freitag abend 4.15 Uhr, Samstag vor mittag 5.30. Wochengottesdienst: morgens 7.10; abends 4 Uhr.

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 v. H.

Frankfurt a M

Berlin

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Datum

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47

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79,7

98

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89

86

24,25

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19,5

21

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87.5

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1.95

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1 t 1 1 1N1E1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1

Dt. Llll.-Mlös.-Lchulv mit LuL Ios.-Rechten........

XefflL ohne AuSlos.-Rcchte

8% Hess. BolMaat von 1929 (rückzahlb. 102%)

Oberbessen Provinz »Anleihe mit

Deutsche Komm. Sammelaol.

8% Franks. Hnp.-Bank Goldpse XIII untüubbar 618 1931.

7% Franks. Hvp^Bank Goldpse. Unkündbar 6U 1932 .....

4l/2% Rheinische Hyp.-Ban!

8% Pr. Laude-Pfandbriefanstalt.

Pfandbriese R. 17.....

8% Pr. Landespsandbriefanstalt, Komm.-Obl. R. 16.....

7% Pr. LandcspsandbriefanstaU, Pfandbriefe R. 19 ... . .

Q.e.O. abg. LoikttegS-Obltgatton. rückzahlbar 1932 ......

4% Oesterreichische Goldrte.. .

4.20% Denen. Silbern- .

4% Oesterreichische Einheitliche

4% Ungarische Goldrie..

4% Ungarische StaalSr. v. 1910

4V2% teäfll. Don 1913 . . .

4% Ungarische ffronenrte.. - - 4% Türk. HoUanIeihr v. 1911 - 4% Türkiiche Bagdadbahn-2n!

Serie I.........

4% desgl. Serie II

h% Rumänische vereinh. Rente von 1903 .

4 yt% Rumänische vereinh. Rente

4% Rumänische vereinh. Reute .

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Berlin

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Hamb.-Südam. Dampfsch- . 8

Hansa Daml-sschifs.....1°

Norddeutscher Lloyd.....t

Mg. Deutsche Credilanft. . . «

Barmer Bankverein .... 1( Berliner Hanvelsgeiellsch. . . U Commerz- und Privat°Bauk. 1> Darmsi. u. Nationalbaal . . 1- Deutsche Bank......1(

Dleconto-Gesellschast, Aut. . 1< Dresdner Bank......1*

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Bergmann . . .

Elektr. LieferungSgekellschast 1' Licht und Straft . . .1'

Reiten 4 Guilleaume. . . . 7y, Gel. s. Elektr. Untern.. ... 10

Hamb. Elektr. »Werke .... 1 Rhein. Elektr.........

Schlei. Elektt .......10

Siemens 4 Halske ..... 16 Transradio ......... 8 Lahmeycr 4 Co....... 10

Buderus...... .... 5

Deutsche Erdkl ....... C

Essener Steinkohle ...... 8 Gelsenkirchener ....... 8 Harpener..........0

Hoesck Eisen. ....... 6%

Ilse Bergbau.......10

fflöcknerwerke........

fföln-Ncuessen ..... 7

Mannesmann »Nbbreo .... 7 Mansselder Bergbau......

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CbetlAlei. Kokswerke.....7

Pbönix Bergbau......6%

Rheinische Braunkohlen. . . io gcheinstahl...... 6

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95,65

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115

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137

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141

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155,75 205,75

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95

117.75

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139

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Frankfurt a M

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316

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169.5

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Dynamit Nobel . . .

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148,75

Goldschmidt ....

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MetaUgeseUschast. . .

. 6

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Banknoten.

Bettln, 31. Dezember

Geld

Bries

Amerikanische Roten .... Belgische Roten ....... Dänische Sloten . .......

jxranzösische Roten ....... Holländische Noteu ....... Italienische Roten. ....... Norwegische Noten.......

Deutsck»Oeüerreich, 4 100 Schilling Rumänische Skoteu.......

Schwedische Noten ....... Schweizer Noten . .......

Tickechoslowakische Sloten..... Ungarische Noten ......

4,168

58,27

111,78

20,36 16,435 168.28

21,84

111,78

53,71

2,475

112.18

81,23

55,39

12,33

72,95

4,188 58,51

112,22

20-44 16,495

168,96

21,92

112,22

58.95

2.495

112,62

81,55

55,61

12,39

73,25

Devi

enmarkt Berlin Frankfurt a. 2H.

31- Dezembei

2. Januar

Amttiche Geld

Kotierung

Bries

Amtliche Notierung

Geld

Briei

amfU-'Jioti.

. 168,64

168,98

168,73

169,07

Buen.-AireS

1,718

1,720

1 708

1,712

Brss-'Antw

58,495

58.615

58,515

112,11

58,635

(Ebriftianta.

112,05

112,27

112,33

Kopenhagen

112.09

112.31

112,17

112,39

Stockholm

112,51

112.73

112,56

112.78

Hcliingfors-

10.502

10,522

10,51

10,53

Italien - - -

21,88

21,92

21,895

21,935

London. . .

20,401

20,441

20,412

2',442

Reuhork . .

4,1300

4,1880

4,183

4,191

Paris. . . .

Schweiz ..

16,455

16,495

16,48

16,52

81,175

81,335

81,23

81,39

Spanien.

55,64

55,76

55,91

56,03

Japan . - . Hto de Jan

2,055

2,059

2,055

2,059

0,461

0,463

0.459

0.461

Wien in D-- Oesi- abgest

58,86

58,98

58,88

59,00

Prag . .

12,375

7,413

12,395

12,377

12,397

Äelirad -

7.427

7,418

7,432

Budapest.

73,18

73,32

73.215

73.355

Bul arten

3,024

3,030

3.024

3.030

Lrssadon

18,81

18,85

18.81

18.85

Danzig. .

.Ponftatttut.

81,58

1,975

81.74

1,979

81.60

1,988

81,70

1,992

5,445

Ri" en. .

5,435

5,445

5,435

Canada .

4.135

4,143

4,135

4,143

Urn mal)

3.926

3,934

3,926

3,9»4

Cotru ..

20,917

20,357

20,925

20,265