UM Drittes Blatt
Siebener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Donnerstag, 2. Zanuar 1950
Wirtschaft.
* Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten im Dezember 1 9 2 9. Die Relchsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung. Beleuchtung, Bekleidung und ^Sonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats Dezember auf 152,6 gegenüber 153,0 im Vormonat. Sie ist somit um 0,3 v. H. zurückgegan- gen. Der Rückgang ist auf eine Senkung der Er- nährungsausgaben zurückzujühren. Insbesondere haben die Preise für Milch und Butter, sowie für Fleisch nachgegeben. Die Indexziffern für die einzelnen Gruppen betragen (1913/14 gleich 100): für Ernährung 152,2, für Wohnung 126,7, für Heizung und Beleuchtung 152,9, für Bekleidung 170,3, für den „Sonstigen Bedarf" ein- schlichlich Verkehr 192,5.
* Landeskommunalbank-Girozentrale für Hessen. Gemäß Vertrag zwischen dem Hessischen Sparkassen- und Giroverband und der Kommunalen Landesbank sind die seither von der Hessischen Girozentrale und der Kommunalen Landesbank betriebenen Geschäfte vom 1. Ianuar 1930 ab auf ein Gemeinschaftsinstitut unter der Firma Landeskommunalbank - Girozentrale für Hessen mit dem Hauptsih in Darmstadt übergegangen.
* Keine Verlängerung des Internationalen Zinkkartells. Trotz der Bemühungen ist das Internationale Zinkkartell nicht über den 1. Ianuar 1930 hinaus verlängert worden und somit am 31. Dezember abgelaufen. Die Anhänger des Kartells sind übereinstimmend zu der Meinung gekommen, daß das Kartell nicht das Ergebnis gebracht habe, das man erwartet hatte.
• Die Deutsche Hypothekenbank in Meiningen (Gemeinschaftsgruppe Deutscher Hypothekenbanken) lädt im heutigen Anzeigenteil zur Zeichnung Lprozentigcr Gold-Pfandbriefe ein, bei der sie an Stelle der Barzahlung auch ihre 4,5prozentigen Liquidations-Gold-Pfandbriefe zu einem festen Verrechnungskurse von 85 Prozent in Zahlung nimmt, während der Börsenkurs zur Zeit etwa 77 Prozent beträgt. Besitzer von 4.5prozenligen Liquidations - Gold - Pfandbriefen, die diese Pfandbriefe nicht zu behalten wünschen, können sich also durch Zuzahlung von 11 Mk. auf 100 Goldmark einen Lprozentigen Pfandbrief verschaffen.
* Norddeutsche Grund-Credit-Bank in Weimar. Das Institut legt zum Anlagetermin einen Teilbetrag von 3 Millionen Goldmark 8pro- zentiger Gold-Pfandbriefe Emission XXIV zur Zeichnung auf. Die Pfandbriefe sind bis 1936 unkündbar, bei der Reichsbank lombardsähig und genießen in Thüringen die Mündelsicherheit. Der Börsenkurs stellt sich zur Zeit auf 96,50 Prozent; der Berkaus erfolgt innerhalb einer bestimmten Zeichnungsfrist zum Vorzugskurse von 96 Prozent. Näheres ist aus dem heutigen Anzeigenteil ersichtlich.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 2. Ian. Tendenz lustlos. Die erste Börse im neuen Iahre zeigte kaum Veränderungen gegenüber den letzten im alten Iahre. Die Stimmung war leblos, und das Geschäft bewegte sich weiter in den denkbar engsten Grenzen. Es fehlten vor allem wieder Aufträge und auch Anregungen. Ungünstiges lag dagegen auch nicht vor. Gegenüber den Schlußkurfen vom 31. Dezember 1929 traten bei der bestehenden Geschäftslosigkeit zumeist Rück - gänge bis zu 1,5 Proz. ein. Die feste Reuyorker Börse vom letzten Dienstag konnte keine Anregung bieten. Die Geldmarktverhält- nisse wurden jedoch allgemein etwas günstiger beurteilt, was zu neuen Hoffnungen Anlaß bot, zumal zum Ultimo noch Geld über llltimo bei nur kleiner Nachfrage zu dem verhältnismäßig billigen Satz von heute morgen vorhanden war. Zur Crftnotiz kamen nur wenige Papiere zur amtlichen Notierung. Am Chemiemarkt eröffneten I.-G.-Farben gut behauptet. Nur für einige Papiere bestand etwas Nachfrage. Scheideanstalt büßten 1 Prozent ein. Am Clektromarkt lagen Siemens 2 Proz. schwächer, AEG. knapp behauptet. Für Ehadeaktien machte sich weiter etwas Nachfrage geltend, bei einem Gewinn von 1 Mark. Wontanwerte waren fast ohne Geschäft. Buderus konnten leicht an-
Die wirWastliche Sntoidlunfl im Jahre 1929.
An die Spitze einer Betrachtung über die wirtschaftliche Entwicklung des Iahre s 19 2 9 kann man den Sah des Konjunkturinstituts stellen, daß die Gütererzeugung trotz des geringeren Beschäftigungsgrades im ganzen größer gewesen sein dürfte, als im Iahre 1928. Eine Bestätigung, die auch in einem Rückblick der Berliner Handelsgesellschaft zum Ausdruck kommt, in dem folgendes ausgeführt wird: Die Steigerung der volkswirtschaftlichen Produktivität ist zunächst eine Folge des natürlichen Wachstum s der Wirtschaft, das auch darin zum Ausdruck kommt, daß durchschnittlich 400 000 neue Arbeitskräfte in den Wirtschaftsapparat eingeschaltet werden konnten. Stellt man diese Ziffer der erhöhten Arbeitslosenzahl gegenüber, so verliert die Zunahme der Arbeitslosigkeit in den letzten Monaten des Iahres etwas an Bedeutung. Daß das Produktionsvolumen mehr als aufrechterhalten wurde, war in erster Linie die Folge einer recht günstigen Montankonjunktur — die im übrigen auch der Außen- Handelsbewegung zugute kam —, während auf anderen Produktionsgebieten der Wirtschaft ein Rückgang der Erzeugung festcestellt werden mußte.
War das Iahr 1928 durch eine starke Senkung der Beschäftigung bei den Ver- brauchsguterindustrien gekennzeichnet, so trat im Iahre 1929 eine Verlangsamung dieser Entwicklung ein, und am Ende des Iahres ist man zu der Feststellung berechtigt, daß jener Rückgang im wesentlichen zu einem Stillstand gelangt ist. Die Produktionsgüterindustrien wiesen in der ersten Iahreshälfte noch einen recht hohen Grad der Beschäftigung auf. Erst in der zweiten Hälfte traten auch hier unabhängig von faifon»
ziehen, Gelsenkirchen und Rheinstahl lagen bis 0,75 Proz. niedriger. Arn Bankenmarkt kam in Reichsbankanteilen einiges Angebot heraus. Dieses Papier verlor 2,5 Proz. Dedibank schwächten sich um 1,5 Proz. ab. Von Autoaktien lagen Daimler 1,5 Proz. schwächer. Dauunternehmun- gen gut behauptet, Schiffahrtsaktien bis 1,25 Prozent niedriger. Renten still. Deutsche Anleihen etwas nachgebend. Von Ausländern Zolltürken etwas höher. Im Verlaufe wurde das Geschäft auf Interventionen etwas lebhafter, so daß die Tendenz allgemein etwas fester werden konnte. Es traten gegenüber dem Anfang Besserungen bis zu 1,5 Proz. ein. Am Geldmarkt war Tagesgeld mit 6,5 Prozent etwas erleichtert. Arn Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar 4.1865, gegen Pfund 20.439, London gegen Kabel 4.881250, gegen Paris 123.88, gegen Mailand 93.23, gegen Madrid 36.47, gegen Schweiz 25.1250, gegen Holland 12.0950.
Berliner Börse.
Berlin, 2. Ian. Nach einem sehr ruhigen und kaum veränderten Dormittagsverkehr konnte man schon an der Vorbörse eine gewisse Unsicherheit feststellen, die hauptsächlich mit der beginnenden Haager Konferenz in Zusammenhang zu bringen war. Aber auch die Ungewißheit. ob die Exekutionen vom Dienstag schon ihr Ende gefunden hätten, drückte auf die Stimmung. Zu den ersten Kursen konnte man aber bann für einige Werte etwas Kaufinterefse feststellen, das sich besonders auf Auslandwerte erstreckte, da aus London festere Vorbörsenkurse gemeldet wurden. Leichtere Geldsähe im Ausland und die belgische Diskontermäßigung von 4,5 Prozent auf 3,5 Prozent machten wenig Eindruck, rückten aber eine Diskontveränderung in London in den Bereich der Möglichkeit. Die ersten Notierungen zeigten eine uneinheitliche und eher schwächere Entwicklung, da noch einiges, Provinzangebot vorhanden war. Die Rückgänge betrugen im allgemeinen 1 bis 2 Prozent und gingen nur bei wenigen Papieren, wie Rheinische Braunkohlen, Bergmann, Schubert & Salzer, Dessauer Gas und Feldmühle darüber hinaus. Bemerkenswert fest eröffneten dagegen Reichsbank, Karstadt, Buderus, Ehadeaktien, Rheinstahl, Svenska. Deutsche Anlechen ruhig. Ausländer meist gehalten. Nur öprozentige Mexikaner 1 Prozent niedriger. Pfandbriefe bei kleinem Geschäft freundlicher. Das Umschuldungsangebot der Meininger Hypothekenbank loste verstärktes Interesse bei Liquidationspfandbriefen
mäßigen Schwankungen Symptome der Abschwächung in Erscheinung. An den Ziffern von 1927 gemessen, in dem sich bekanntlich die erste ausgesprochene Hochkonjunktur seit der Währungs- stabilisierung durchzusehen vermocht hatte, nahm die Produktion immer noch einen recht günstigen Stand ein.
Bezüglich der günstigeren Entwicklung des Außenhandels weist der Bericht darauf hin, daß man angesichts eines offenbaren Umschwungs in der Weltkonjunktur auch die Forderung werde erheben müssen, daß die deutsche Handels- und Zollpolitik in Zukunft nichts versäumen darf, um der deutschen Wirtschaft im Kampf um die Weltmärkte das Rückgrat zu stärken.
Im ganzen ergebe sich aus dem Querschnitt der industriellen Produktion ein an und für sich nicht ungünstiges Bild. Dieser Objektivbefund stehe in auffälligem Gegensatz zu dem Mißmut und zu der Verdrossenheit, die nun schon seit langen Monaten das dcmtsche Volk beunruhigen. Da von einer organisch bedingten Wirtschaftskrisis nicht die Rede fein könne, mühten die Gründe für diese Erschütterung des Vertrauens anderweitig gesucht werden. Die Verhältnisse hätten sich in einer Weise entwickelt, die dazu zwinge, das Problem der Kapital b i l d u n g äußerst ernst zu behandeln. Im Iahre 1929 habe sich endlich, die Erkenntnis durchgesetzt, daß eine Sanierung der deutschen Kapitalwirtschaft nur unter dem Gesichtspunkt der Kapitalbildung im Innern möglich erscheine, und dies könne als eine der erfreulichsten Ergebnisse des Iahres 1929 betrachtet werden.
und Anteilen aus. Am Geldmarkt nannte man einen Tagesgeldsah von 8 bis 10 Prozent und einen Monatsgeldsah von 9 bis 10,5 Prozent. Im Verlaufe gaben die Kurse bet kleinem Geschäft eher nach, besonders fiel eine einprozentige Abschwächung der Danatbankaktien auf. Karstadt Ingen auf Interventionen bemerkenswert lest. Später konnte man eine Interventionstätigkeit auch auf anderen Gebieten feftftellen. Siemens gingen bis 2 Prozent über Anfang, und Schuckert 1,5 Prozent um.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 2. Ian. Auftrieb: Rinder 80 Stück, Kälber 441, Schafe 206, Schweine 235. Es notierten: Kälber: beste Mast- und Saugkälber 86 bis 88 Mark, mittlere Mast- und Saugkälber 82 bis 85, geringe Kälber 72 bis 81. — Schafe: Mastlämmer und jüngere Masthämmel (Weidemast) 47 bis 49, mittlere Mastlämmer, altere Masthämmel und gut genährte Schafe 40 bis 45, fleischiges Schafvieh 32 bis 33. — Marktverlauf: Kälber und Schafe mäßig- rege, ausverkauft. Beste Kälber über Notiz. Schweine wegen des geringen Auftriebs nicht notiert
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 30. Dez. Mit Ausnahme des Lieferungsmarktes war das Geschäft am Produktenmarkt heute sehr still. Vom Auslande lagen irgendwelche Anregungen nicht vor, die Cifofferten für überfeeif:en Weizen lauteten unverändert, ohne daß sich Geschäft zu entwickeln vermochte. Das inländische Angebot in beiden Brotgetreidearten war auch heute nur gering, für Weizen blieb lausend Nachfrage im Markt, es waren auch etwa eine Mark höhere Preise zu erzielen, dagegen wurde Roggen infolge des fehlenden Export- und schleppenden Mehlgeschäftes weiterhin vernachlässigt. Am Lieferungsmarkt zeigte sich sowohl für Weizen als auch für Roggen regerer Deckungsbegehr, der ein Anziehen der Preise um eine bis anderthalb Mark bewirkte. Mehl bei unveränderten Preisforderungen still. Hafer ausreichend angeboten, gut stetig. Gerste in sehr ruhigem Geschäft. Es wurden notiert (1000 Kilo): Weizen, märkischer, 250 bis 251, Dez. 257 (Geld), März 272 bis 273,50, Mai 282,50 bis 283 (Geld): Roggen, märkischer, 168,50 bis 170,50 (fester), März 194,50 bis 195,50, Mai 204,50 bis 206; Braugerste 187 bis 203 (ruhig); Futtergerste 165 bis 175 (ruhig); Hafer, märkischer, 150 bis 158 (ruhig),
Dez. 160, März 170; (100 Kilo): Weizenmehl 29,50 bis 35,25 (ruhig): Roggenmehl 23,25 bis 26,90 (ruhig); Roggenklcie 9,50 bis 10; Diktoria- erbfen 29 bis 38; kleine Erbsen 24 bis 28; Futtererbsen 21 bis 22; Peluschken 20 bis 21; Ackerbohnen 18,50 bis 20; Wicken 23 bis 26; Lupinen, blau, 13,75 bis 14,75; Lupinen, gelb, 16,50 bis 17,50; Serradelle 26 bis 31; Rapskuchen 18,40 Ms 18,90; Leinkuchen 23,80 bis 24; Trocken- schnihel 8,20 bis 8.40; Sojaschrot 17,30 bis 17,70; (50 Kilo): Kartoffelflocken 14,50 bis 15,10.
Stirnen, Sport unb Spiel.
Tischtennis.
Deutsche Jugendkrafl Gießen gegen Schüler-Tennis Gießen 6:14.
Vergangenen Sonntag veranstalteten diese Vereine im Katholischen Vereinshaus ein Tischtennisturnier, das wohl das erste seiner Art in Gießen war. Trotz des noch ziemlich unbekannten Spiels wohnten zahlreiche Anhänger den spannenden Kämpfen bei. Als überlegener Sieger in Vor- unb Rückspiel gingen die Schüler aus dem Kampfe hervor. Die einzelnen Kämpfe verteilten sich wie folgt:
Vomend — Pflicht: Vorspiel: 18:21, 21:16, 21:9; Rückspiel: 21:16, 18:21, 21:7. — Knaus — Nickel: Vorspiel: 21:15, 21:10; Rückspiel: 21:14, 21:9. — Katz — Brams: Vorspiel: 19:21, 21:6, 10:21; Rückspiel: 21:15, 21:14. — Auer — Krauskopf: Vorspiel: 21:6, 21:11; Rückspiel: 21:19, 21:23, 21:11. — Stumpf — Gantenberg: Vorspiel: 4:21, 10:21; Rückspiel 12:21, 14:21.
Kußball in Güddeutschland.
Das Fußballprograrnm in Süddeutschland am Neujahrstage war auffallend mager. Dies erklärt sich aus dem Schonungsbedürfnis der noch an den weiteren Derbandsspielen interessierten Spitzenvereine, während die übrigen Vereine das finanzielle Wagnis eines Gesellschaftsspieles scheuten.
Nur in Frankfurt a. M. wurde ein Verbands- fpiel ausgetragen. Hier handelte es sich um das letzte Ausscheidungstreffen zur Ermittlung dies Tabellendritten der Gruppe Main. Nach der Niederlage des F. Sp. D. Frankfurt im Kampf gegen Rotweih Frankfurt um den zweiten Platz der Liste hatte der Unterlegene nunmehr mit Union Niederrad um die Teilnahmeberechtigung an der Trostrunde zu kämpfen. F. Sp. D. gewann das zähe Ringen, das seitens seines Gegners sehr unfair durchgeführt wurde, mit 4:3 Toren und wurde hierdurch Tabellendritter.
Zußball'Siädiekampf Mailand-Berlin 4:2 (3:1).
Vor 15 000 Zuschauern trat die Repräsentativ« Mannschaft Berlins in Mailand gegen die Mailänder Städteelf an. Der Kampf endete mit einer unverdienten Niederlage der Berliner, die 2:4 (1:3) geschlagen wurden. Man muß aber hierbei berücksichtigen, daß der Schweizer Schiedsrichter Warcet zwei von den Berlinern regulär erzielte Tore nicht anerkannte. Außerdem mußten die Deutschen durch die plötzliche Erkrankung ihres Mittelläufers Schulz in völlig veränderter Aufstellung antreten, was nicht von Vorteil war. Bei den erwähnten Fehlentscheidungen des Spielleiters demonstrierte selbst das italienische Publikum sehr lebhaft zugunsten der Deutschen.
Neuer Schwimm-Weltrekord.
Der seit 1922 bestehende 500-Bards-Freistil- Rekord des Amerikaners Iohnny Wci.ß- m ü l l e r ist jetzt von dem 17jährigen Raymond Ruddy unterboten worden. Weißmüller hielt den amerikanischen Rekord mit 6,24,2, den Ruddy jetzt auf 6,22,4, also um fast zwei Sekunden drückte.
Kirchliche Nachrichten.
Israelitische Religionsgemelnde. Gottesdienst in der Synagoge (Südanlage). Samstag, 4. Januar. Vorabend: 4.30 Uhr; morgens: 9 Uhr; abends 4.50 und 5.30 Uhr.
Israelitische Religionsgesellfchaft. Sobbatfeicr den 4. Januar. Freitag abend 4.15 Uhr, Samstag vor mittag 5.30. — Wochengottesdienst: morgens 7.10; abends 4 Uhr.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlossenen Dividende an. - Reichsbankdiskont 7 v. H., Lombardzinsfuß 8 v. H.
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8% Pr. Landespsandbriefanstalt, Komm.-Obl. R. 16.....
7% Pr. LandcspsandbriefanstaU, Pfandbriefe R. 19 ... . .
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Bries
Amerikanische Roten .... Belgische Roten ....... Dänische Sloten . .......
jxranzösische Roten ....... Holländische Noteu ....... Italienische Roten. ....... Norwegische Noten.......
Deutsck»Oeüerreich, 4 100 Schilling Rumänische Skoteu.......
Schwedische Noten ....... Schweizer Noten . .......
Tickechoslowakische Sloten..... Ungarische Noten ......
4,168
58,27
111,78
20,36 16,435 168.28
21,84
111,78
53,71
2,475
112.18
81,23
55,39
12,33
72,95
4,188 58,51
112,22
20-44 16,495
168,96
21,92
112,22
58.95
2.495
112,62
81,55
55,61
12,39
73,25
Devi
enmarkt Berlin — Frankfurt a. 2H.
31- Dezembei
2. Januar
Amttiche Geld
Kotierung
Bries
Amtliche Notierung
Geld
Briei
amfU-'Jioti.
. 168,64
168,98
168,73
169,07
Buen.-AireS
1,718
1,720
1 708
1,712
Brss-'Antw
58,495
58.615
58,515
112,11
58,635
(Ebriftianta.
112,05
112,27
112,33
Kopenhagen
112.09
112.31
112,17
112,39
Stockholm ■
112,51
112.73
112,56
112.78
Hcliingfors-
10.502
10,522
10,51
10,53
Italien - - -
21,88
21,92
21,895
21,935
London. . .
20,401
20,441
20,412
2'’,442
Reuhork . .
4,1300
4,1880
4,183
4,191
Paris. . . .
Schweiz ..
16,455
16,495
16,48
16,52
81,175
81,335
81,23
81,39
Spanien.
55,64
55,76
55,91
56,03
Japan . - . ’Hto de Jan
2,055
2,059
2,055
2,059
0,461
0,463
0.459
0.461
Wien in D-- Oesi- abgest
58,86
58,98
58,88
59,00
Prag . .
12,375
7,413
12,395
12,377
12,397
Äelirad -
7.427
7,418
7,432
Budapest.
73,18
73,32
73.215
73.355
Bul arten
3,024
3,030
3.024
3.030
Lrssadon
18,81
18,85
18.81
18.85
Danzig. .
.Ponftatttut.
81,58
1,975
81.74
1,979
81.60
1,988
81,70
1,992
5,445
Ri" en. .
5,435
5,445
5,435
Canada .
4.135
4,143
4,135
4,143
Urn mal)
3.926
3,934
3,926
3,9»4
Cotru ..
20,917
20,357
20,925
20,265


