Einzelbild herunterladen

M

Wirffchast

Dr. Bloch.

Engelavoibeke.

Dr. Geyer.

Zahnarzt: Dr. Haubach.

*D

Dalum

106,5

105,75

I

105.4

168,25

169

158

114

Devisenmarkt Berlin Frankfurt

wM.

47,75

169.5

188,25 I 188.75

275,5

<50,5

76

74,5

6

7

'08.9

131,25

16'

73,5

80,4

276

171

170

06.5

157

168 80.75

72.75

80.4

114

170.5

123.5

174

152

308

251.13 I 251.23

122.75 123.25

172

168.5

125,5

175.5

167.75

151.75

/2,5

80,5

113,75

?09 157

21.5

79 164 352

141,75

142

248

189,25 281

171

776,75 I

133 I

io o

6

10

IV,

10

108

111.75 I

105

169

153,5

105

125

128,5 185,75

158 240 75 151.25 151.25

152 304,5

106

125

128

186

158

240,25

151

151

152

308.5

ev, io

. 6

'<*

IC , h

11 1<

11

104

124

128,5

185,5

158

241

151,25

151,25

152

303

247.25

IU6.5

115

108.75

112

105.25

108,5

77.5 107,5

142,75

12 t

U

J 6

8

131,25

225 157

279 211,75

178

<07-75

155

105,5

169.5

41,9 252,5 46.25

171,5

167

171

125

74,5

76 107 138

142,5 142

H7.5 248

105,5 115,25 '08.75 111.25

81.13

104.65 109

Hi.

6Tl< SON

109

251

122,75

m 2.20 Nett loh" s-h«i' injol

inltr riW

54, 53;

38, 54.

67, 47;

Tiarl: Ochsen: AI 55 bis 57, All 50 bis 81 45 bis 49; Dullen: A 54 bis 57. B 46 bis Kühe: A 43 bis 46. B 39 bis 42. C 34 bis D 28 bis 33; Färsen: A 55 bis 58. B 52 bis C 45 bis 51; Kälber B 68 bis 72. C 63 bis

n ii ic

. 8 io

iZlmfritanlldir Sloten .

®elgllrtie Noten ...... Säntidie Noten .......

Gnflüfdie Noten . ......

.«ranjvsitcke Noten ....... bollänbische Noten ....... ItollenjlMe Noten .......

Norwegitdir Noten.......

Deuri-ti-Oesierrelch, i 100 Schilling Rumänische Noten .....

Schwedilche Noten ......

Schioeliei Noten ......

Spantirtip Noten ......

r>checho>lowakl!che Noten.....

Unqatifdir Noten ....

Samstag, 8., 18.30 bis nach 22.30:Lohengrin". Sonntag. 9., 15.30 bis nach 18, gesch.offene Vor­stellung für Erwerbslose:Die verkaufte Vraut". 20 bis nach 22.30.Das Land des Lächelns". Montag, 10., 19.30 bis nach 22Von heute auf morgen" undDer getreue Musikmeister".

Schauspielhaus. Sonntag, 2. Februar, 15.30 bis nach 17.30 Uhr. zum letzten Mal: Hui, wir sausen um die Welt". 20 bis 22.30: "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk".

172 210,75 168.5 ! 171,25 I

125 175,75 »33.75 I

170 I

S.T.B........

Bergmann . .

Gictre. LieierunoSgelelllchay Licht unO flrafi gelten 4 ©ullleaume @ei f Nein Untern., Hamb Elelir.Sterte Sihcin «Bette . .

Schlei Siel' . .

Schocken 4 So. . Siemen» & «oute . Sraneraoio .... Labmever 4 (So. . .

350

47,25

55.5

6,1

45

105,5

106

118

158,25

E 76 bis 80. 3m Vergleich mit den Preisen der vorigen Woche gaben Kälber um 3 Mk., Kühe und Färsen je 1 Mk. nach, während Bullen und Schafe je 1 Mk. anziehcn konnten. Ochsen und Schweine waren behauptet.

153,3. für Bekleidung 169,8. für den .sonstigen Bedarf" einschließlich Verkehr 193,0.

Verlängerung des kontinenta­len Böhrenkartells. Die kontinentalen Gruppen der Stahlröhrenwerke, und zwar die deutschen, französischen, belgischen, t'chechoslowa- ki'chen und ungarischen Werke, haben in einer Vollversammlung in Düsseldorf am 30. Januar die Verlängerung des Kontinentalen Röhren­kartells beschlossen. Eine aus Vertretern der kon­tinentalen Gruppen bestehende Kommission wird mit der Ausarbeitung des internen Vertrages be­auftragt, welcher der Genehmigung der Voll­versammlung der Gruppen vor dem 31. März 1930 vorgelegt werden soll. Die Kommission soll sich bei ber Ausarbeitung des Vertrages von all den Gedanken leiten lassen, die geeignet sind, den Verbrauch zu heben und die Fabrikations­und Derkaufskosten der Kartellmitglieder zu er­mäßigen, sowie den Geist freundschaftlicher Zu­sammenarbeit von Gruppe zu Gruppe zu verstär­ken und eine gerechte Verteilung der Arbeit im Rahmen der Ansprüche eines jeben zu sichern.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 1. Fcbr. Tendenz:zurückhal- tend. Im Bormittagsverkehr war die Spekulation zum Wochenschluß zurückhaltend, da Auftragsmangel herrschte. Die Situation wurde aber günstig beur­teilt. Nachteilige Momente lagen nicht vor. Die festen Auslandbörsen sowie die günstigen Geldmarktverhält- nissc konnten anfänglich keine Belebung Hervorrufen, obwohl auch der gestrige Zahltag ohne Schwierig­keiten überwunden wurde. Erst nach Beginn des offiziellen Marktes trat, von einer Sonderbewequng in Spezialaktien ausgehend, eine ausgesprochene Freundlichkeit zutage. Im Vordergründe stan­den Reichsbankanteile, in denen wieder Rückdeckun­gen oorgenommen wurden. Von Auslandseite soll für dieses Papier bei einem Gewinn von 5 bis 6 v. j). Interesse bestanden haben. Die übrigen Bankwerte waren unverändert. Im allgemeinen war das Ge­schäft nicht erheblich groß. Etwas mehr Interesse machte sich noch am Chemiemarkt für J.-G.-Farben bemerkbar, bei einem Gewinn von 1,5 v. Sj. Bon Elektrowerten waren AEG. 1 v. H. höher und bevor­zugt. Chadeaktien lagen unverändert. Licht & Kraft konnten 1 v. 5). höher eröffnen. Schlickert lagen ge­fragt. Siemens waren gut behauptet. Am Montan­markt war die Umsatztätigkeit gering, doch ergaben sich auch hier gegenüber der gestrigen Abendbörse kleinere Erhöhungen. Buderus traten mit plus 2 v. j). etwas mehr in den Vordergrund. Zellstoff Waldhof konnten 2,5 v. Sy gewinnen. Am Renten­markt mar die Tendenz fest. Bei lebhafter Nachfrage konnten Ablösungsschuld mit Option 1,5 v. H. ge­winnen. Im Verlause war die Tendenz weiter freundlich, und die Kurse konnten unter Bevor­zugung bzw. Führung von Elektroaktien eine weitere Befestigung erfahren. Siemens lagen gegen An­fang um 4 o. Sy, Schlickert um 2,5 v. H., Farben 1 o. H., Gessürel und AEG. je 1,5 v. H. fester. Arn Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld auf 7,5 v. H. erhöht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar zirka 4,185750, gegen Pfund zirka 20,3640, gegen Daris 123,97, London gegen Kabel 4,8650, gegen Mailand 93, gegen Madrid zirka 37, gegen Schweiz 25,2125, gegen Holland 12,12.

Berliner Börse.

Berlin, 1. Febr. Nachdem man noch vorbörslich infolge der geringen Geschäftstätigkeit und der Be­fürchtungen noch einsetzender Abgaben eher schwächere Kurse taxiert hatte, eröffnete die heutige Samstagbörse bei kleinen Umsätzen bemerkens­wert wider st andsfähig, und die Mehr­zahl der ersten Notierungen waren zumeist gut be­hauptet. Einige Spezialwerte, wie Schiffahrtsaktien, Reichsbank, Svenska. Berger, Bemberg und Kali­aktien eröffneten von 2 bis 4 v. fester, dagegen verloren Schubert & Salzer 4 o. Sy, Wiking Zement 2,75 v.H, Stöhr 3 v.H., Aku 1,75 v. H. Ziemlich reges Geschäft hatte heute der Rentenmarkt. Alt­besitz konnten um fast 1 v. H. auf 52 v. H. anziehen. Reichsbahnvorzugsaktien wurden lebhaft umgesetzt, und zogen auf 90,75 v. Sy an. Von Ausländern waren russische Werte fester, dagegen zeigten Türken eher ruhige Tendenz. Ungarische Renten notierten heute exklusive Kupons. Der Geldmarkt wies bei unveränderten Sätzen ziemliche Verknappung auf. Nach den ersten Kursen konnten sich die meisten Märkte etwas heben, und es wurde ziemlich einheit­lich bis zu 1 v. Sy fester. Hoffnungen, daß die Reichsbank zum Montag den Zentralausschuß ein- berufen werde, regten an. Die Aussichten für eine Diskontsenkung sind weiter recht günstig Schwächer waren im Verlaufe Polyphon und Schubert & Sal­zer. Der Elektromarkt blieb im Vordergründe des Interesses. Siemens zogen um 3 v. H an, Dessauer Gas gewannen 2,5 v. H.

In lichle die - des -ul dut' dies per! die in i bl f bitte in oi gen. dann Ssist' And' ftäd hoch änb Gre Rog satz Hand

Sii schied Sog« Test ver< die viel flef1 Ma in in k übe dun den schn uni füll tun tooi

2i auf ter dem amt geb broi Ro Quc Wei mag mit Son wie sere gen Har

S gros in d und sie a Milli stiege War auf 8 Tom 'M das unh bra den fof ten. Kefe oder liner aber Aorir 11 D Ul, geseh (uti mit . Ausl tootfi drän des ihitd dem Die letzt soll, bleit öer Pole Eli, ä'ge ^ata| liche Aej tunt

Ni( Unie [«Heul

Sy- Jett Ni,

15

12

18

14

13% iX

. 8

. 9

, . v

O

280,5

213,5

75,75

207

155 1

04,75 I

168,5

11.75

251,75

46,75 |

. 6

* 8

O ey.

10

* DieReichsindexziffer für bie Le­benshaltungskosten im Januar. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung undsonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichs­amts für den Durchschnitt des Monats Januar auf 151,6 gegenüber 152,6 im Vormonat. Sie ist somit um 0,7 v. H. zurückgeyangen. Dieser Rück­gang ist hauptsächlich auf eine Senkung der Er­nährungsausgaben zurückzufiihrcn. Hierbei wirkte sich der Rückgang der Preise für Milch, Butter und Eier stärker aus, als die für Kartoffeln und Gemüse eingetretene Preiserhöhung. Die Index­ziffern für die einzelnen Gruppen betragen (1913/14 gleich 100): für Ernährung 150,2, für Wohnung 126, 7. für Heizung und Beleuchtung

Montag, 3., 20 bis 22.30:Julius Caesar". Dienstag, 4., 20 bis 22.30:Julius Caesar". Mittwoch. 5, 20 bis 22.30:Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk". Donnerstag, 6..

20 bis gegen 22:Brülle China". Freitag, 7., 20 bis gegen 22.15:Marius ahoi!" Sams- tag. 8.. 20 bis gegen 22.30. zum ersten Mal:' Straße". Sonntag, 9., 15.30 bis gegen 17.45: Cyankali". 20 bis 22.30:Julius Caesar". Montag. 10., 20 bis 22.30:Julius Caesar".

21.51 79,5

162

<48,5 I

48,5 I

54,75

-

46,25 ;

Daten für Sonntag, 2 Februar

1829: der Raturforscher Alfred Brehm in Ren­thendorf geboren.

Da«cn für Montag. 3 Februar.

1786: der Orientalist Wilhelm Gefenius in Rordhaii'en geboren. 1809: der Komponist F. Mendels,ohn-Bartholdy in Hamburg geboren. 1845: der Dichter Ernst von Wildenbruch in Bei­rut geboren. 1924: Woodrow Wilson, Präsident der Bereinigt. Staaten, in Washington gestorben.

Krastpost MarburgGladenbach.

'DSR. Warburg, 31.3an. Am 1. August 1929 wurde die Krastpost MarburgRückenbach eröffnet, die eigentlich in Gladenbach (Kreis Biedenkopf) endigen sollte. Gladenbach hatte ba- mals die seitens der Oberpostdirektion Kassel geforderte Garantiesumme abgelehnt, well die Stadt finanziell anderweitig schon stark belastet war. Unter dem Vorsitz des Oberpostrates Bi t- linski (Kassel) fanden nun am Wittwochnach- mittag in Gladenbach erneut Verhandlungen statt, die das Ergebnis zeitigten, daß im Frühjahr die Kraftpost von Marburg bis Gladen- bad) zunächst probeweise auf ein halbes 3ahr geführt wird. Seitens der Stadt Gladenbach wurde für die Probezeit eine Garantie von 400 Mk. übernommen.

Briefkasten ber Hebakiion.

(Rcchtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

P. P., Gießen. Rach Maßgabe des von Ihnen angegebenen Vertragsiichalts sind Sie nur ver­pflichtet. das Treppenhaus zu beleuchten. Es kann Ihnen als Mieter nicht von der vermieten­den Genossenschaft angesonnen werden, auf Ihre des Mieters Kosten die elektrische Lichtanlage zu erweitern. Sie müssen lediglich für die Lichtkasten (Mehrverbrauch an Strom) auskommen.

P. S., Gießen. Ob Ihre Heimatgemeinde sich damit einverstanden erklärt, in die von Ihnen gewünschte Veränderung einzuwilligen, steht da­hin. Sie könnte z. D. vertraglich gehalten sein, die von ihr ^Interstützten in der betreffenden Anstalt unterzubringen. Wenden Sie sich doch ganz offen an die Bürgermeisterei und bringen Ihr Anliegen vor.

Aus dem Amtsverkündigungsblatt.

* Das Amtsverkündig ungsblatt Rr. 9 vom 31. Januar enthält: Gemeindefinanz- statistik. Bildung ber Kreiskommission des Kreis­jugendamtes Gießen. Die Erhebung des Markt- standgeldes auf den Vieh- und Krämermärkten :der Stadt Gießen. Dienstnachrichten. Viertel­jahrsausweis ber Provinz Oberhessen.

D 53 bis 62; Schafe: A 48 bis 52, B 40 bis Schweine B 78 bis 81, C 80 bis 82, D 78 bis 81,

iranffun a

- <l> ufr Ul' ffurt , flut

Damm

ftamburo-iamcnla Paiei Hamb S8va>n. Damvilch. fcania Samifftilff.....

Rorbdetuicher Lloyd.....

«tilg teuiKtir UteDltanft. . - ©atmet ©anloeteln .... Berliner HanvelsgeieMch. . . Commerz, und Privai-Baat Torinsl. u. giatlonalbanl . Drunche Boni .....

Dlecunto-Äeleilichchi, flut . Drcsvnor Bant......

Reichtbam ......

Buveru» . . . .

DeuUckre Gtb»! ... (üilenrt ®trtnto61e . .

Gelienilrcheuer . . < Haroener...... Hoelch ......

Ilie Bergbau ... Vlöcknenvertr - . . NüinNcueilen Mannesman" -Nähre» iHan.-kiec. Bergbau . Cbcndi'ei ISi.cn-eoart Cbertdiki Itotoroetfe. Pbonix Bergbau Hbe nnd>e «rauuiohiea Nbeutital» . . «trteck fliontan . . .

bfultflcnftfle« .......u

Zunghan» - - 6

iettiroerte.

fllainttaitwert- tzöckv a. M 8

iÄiofl. 10

Äedr «ort«..... 1<>

Sotfli 4 frafh« ...... 9

Lüvo- Buda ...... 10

herbeizuführen. Die weitere Festigkeit der Reichs­bankanteile, in deren Zusammenhang große Hoff­nungen auf die zum 15. Februar einberufene Ge­neralversammlung zwecks Aenderungen des Bank­gesetzes, gehegt werden, gab aber einen neuen An- spokn, und die Tendenz war ausgesprochen fest un­ter Bevorzugung von Reichsbankaktien, Kalipapie- rcn, Elektro- und Chemiewerten. Auch Kunstseide- aktien konnten vermehrtes Interesse auf sich lenken, zumal vom Ausland feste Kurse genannt werden. Am Geldmarkt wurde im Zusammenhang mit dem Ultimo der Satz für Tagesgeld auf 6% u.H. er­höht, obwohl schon unter diesem Satz in Geld reich- lici)es Angebot vorhanden war. Anz Devisenmarkt waren die Mark und der Peseta fester. Anleihen lagen freundlich.

Wochenbericht vom Frankfurter Schlachiviehmarkt. Die weiter gespannte Wirtschaftslage gab auch dem Frankfurter Schlachtviehmarkt in dieser Woche das Gepräge eines s ehr ruhigen Ge­schäfts. Die Llmsahtätigkeit hielt sich weiter in eggen Grenzen, doch war die Beteiligung von auswärts wieder etwas stärker. Die Frankfurter Metzger kaufen dagegen nach wie vor nur den notwendigsten Bedarf. Preisveränderungen tra­ten nur vereinzelt ein, so bei Kälbern, die weitere 3 Mk. nachgeben mußten. Im großen und ganzen ist die Lage augenblicklich ziemlich stabil, fo_ daß mit größeren Preisveränderungen für die nächste Zeit kaum gerechnet wird. Ein Tlnsicherheits- faftor für Schweine sind allerdings die noch nicht abgeschlossenen deutsch-polnischen Handels­vertragsverhandlungen.

Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb gegen die Vorwoche nur wenig verändert. Das angetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Das Geschäft war langsam und es verblieb Uebcr- stand. Am Schweinemarkt war die Be­schickung etwas größer. Rach schleppendem Ge­schäft verblieb Heberftand. Kälber hatten schleppendes, Schafe sehr ruhiges Geschäft zu verzeichnen, doch wurden die Märkte geräumt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1470 Rindern, darunter befanden sich 296 Ochsen, 84 Bullen, 593 Kühe und 360 Färsen, ferner aijs 1540 Kälbern, 509 Schafen und 5381 Schweinen. Ver­glichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 70 Schweine mehr aufgetrieben, während 14 Rinder, 54 Kälber und 54 Schafe weniger zum Verkauf standen.

Bezahlt wurden pro Zentner Lebendgewicht in

31 i

iöF

Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.

Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. Reichsbankdiskont 6L v. H., Lombardzinsfuß 7,5 v. H.

Cetemtflte Stafjlm Ciao Minen . .

Ra werte iflidjewiebea Ra werte llreüeregela . . Raiiro. i e $alUX'tiutlb

.V ® itattwuOnouMe Dynamii Nobel . . . ScheldeanklaU.... ®olBid>mi6t .... Rüigettwerte .... Meiauaeiellichalt . .

BÜUlvv Ho > NIMM

Lernen wert Heivelbrtg fernem wert 'TatiltoBt Lay«, Jt .v 0 afl

Sdiuitbei» Bavenyot« VÜwerte .....

Bei. ®iaruftoff . . . Bemberg......

Hdlftoi Waldhot . . . . Rellftoii «fd)Qif:nbuM . . Charlottenburger Waller . Denauer Äae faimiM Mororen . . . DeuUckie Linoleum . . . Moichlnenbau A.-V. . . Ä IM I »i 0

vuou, Loew . . Nai ilutomobL . . .

Crrnftein 4 Ropprt . . V'onhntö Ziel . . Lvenlto .

tzranv. Malchm« . Grthn« . . . .

Wochenbericht

vom Frankfurter Effektenmarkt.

Die neue Woche stand im Zeichen einer neuen Berstiminuna. Der Druck ging in erster Linie, wie schon gegen Ende der vergangenen Woche, vorn Farbenmarkt aus. Starkes Angebot führte zur all­gemeinen Abschwächung der Börse. 2l!s Ursache ist zu erwähnen erstens die Teilumstellung des _eunn= wertes hinsichtlich der Benzingewinnung; nach einem neuen Verfahren, woraus geschloffen wurde, daß das alte Verfahren sich scheinbar nicht rentiert hätte, zweitens ergaben sich am Siemensmarkte ähnliche Verhältnisse.' Die geplante Anleihetransaktion von Siemens löste eine große Lustlosigkeit aus, obwohl anerkannt wird, daß gleichzeitig Mittel zur Stär­kung des Betriebes, der die Konkurrenzfahtgke,t steigern solle, diesem Unternehmen zufließen werde. Auf der anderen Seite war man aber desto unzu­friedener, do den Aktionären gleichzeitig jede Chance bei einem eventuellen Nutzen hiervon genommen werden solle. Diese beiden Punkte genügten der Baissepartei, um zum Angriff zu schreiten. Die Börse lag fast die ganze Woche hindurch recht un­sicher, und Kursabschläge im größerem Ausmaß waren die Folge. Das Geschäft war zeitweise fast vollkommen lahmgelegt und erfuhr trotz der sehr günstigen Geldmarktverhältnifse keine Belebung. Hinsichtlich der innerpolitischen Verhältnisse war man unzufrieden, und auch schon aus diesem Grunde war einer frcunt>Iid)eren Stimmung der Weg vollkom­men abgeschnitten. Das Herannahen des Liquida­tionstages, dessen Ueberwindung infolge der niedri­gen Geldsätze keine Schwierigkeiten bot, hatte aber irotzdem eine Veränderung der bisherigen Situation zu Folge, da der Engagementsumfang sehr klein war. Die Spekulation war noch Material schuldig und mußte zu Rückdeckungen schreiten. Im Zusam­menhang hiermit konnte man im Grundton der Börse schon wieder eine freundlichere Stimmung bemerken, ba auch die weiter günstigen Geldmarkt Verhältnisse zu neuen Hoff- nungen Anlaß boten. Der Vierteljahresbericht der I.-G.-Farbenindustrie, der keine Ziffern enthielt und sehr undurchsichtig war, veranlaßte jedoch wieder zu Zurückhaltung. Hinzu kamen noch Angriffe gegen dieses Unternehmen von amerikanischer Seite, und ein gewisser Druck lastet wieder auf der Stimmung. Aber dessen ungeachtet waren bei einem Vergleich mit den Kursen der vergangenen Woche zumeist doch noch erhebliche Besserungen zu verzeichnen, da gegen Ende der Woche, ausgehend von Reichsbank- änteilen, die Börse ein festes Bild bot. Gleichzeitig trat am Siemensmarkt eine Beruhigung ein, auch war die Lage am Montanmarkt, nachdem bekannt wurde, daß von einem Besitzwechsel in den Mehr- heitsvcrhältnissen von Phönix und Rßeinstahl nicht die Rede sein könne, geklärt. Angebot war nicht mehr zu bemerken. J.-G.-Farben wurden von dem 'seitherigen Druck befreit, als verlautete, daß die un­haltbaren Nachrichten aus Befürchtungen vor der starken Konkurrenz des deutschen Unternehmens in die Welt gesetzt seien. Reichsbankanteile waren bei lebhafter Nachfrage 18 v. H. höher, auch im übrigen war das Geschäft allgemein lebhafter, da sich das Ausland und auch vereinzelt das Publikum für Spezialattien interessierte. Im Vordergründe standen noch Kaliaktien, aus den schon öfters erwähnten Gründen. Svenska lagen 10 Mark schwacher. Sie­mens mußten trotz der Besserung zum Wochenschluß einen Verlust von 13 v. H. ertragen. Im allgemeinen ergaben sich sonst Besserungen bis 5 v. H. Salzdet­furth plus 10 v. H. Chadeaktien konnten im Zu­sammenhang mit der Besserung der spanischen Va­luta, die seit dem Rücktritt Primo de Riveras ein­getreten war, 15 Mark anziehen. Nachdem aber die Aufträge erledigt waren, wurde am Tage des Wo- d)enfd)luffe5 das Geschäft bedeutend stiller, und es traten überwiegend kleinere Abschläge ein. Ver­schiedentlich schritt die Kulisse zu Gewinnmitnah­men. Durch die Vorkommnisse der letzten Zeit war die Spekulation sehr vorsichtig geworden und zeigte nickst den Mut, aus eigenem Antrieb eine Belebung

BerlI,

-ch-uv tinianfl- ftii , Rur

31 1 11

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 2. Februar. 4. Sonntag nach Epiphanias.

Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Becker; 11 Kinder­kirche für die Markusgemeinde; Pfarrer Becker. 5: Pfarrer Mahr. Johanneskirche. 9.30: Pfarrer Aus­feld; 11: Kinderkirche für die Iohannesgemeinde; Pfarrer Ausfeld; 5: Pfarrer Bechtolsheimer; 8: Bibelbesprechung im Iohannessaal; Pfarrer Bech­tolsheimer. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz; 11: Kinderkirche; Pfarrer Lenz. Ltifabeth kleinkinderschute. 9.45: Pfarrer Lic. Waas: 6: Pfarrer Lic. Waas. Klein-Linden. 10: Haupt- gottesdienst; 11: Kindergottesdienst. Dieseck. 10; 7.30. Kirchberg. 10: Kirchberg; 1.30: Lollar. Hausen-Garbenteich. 10: Hausen; 1: Garbenteich Watzenborn-Steinberg. 10.30: Hauptgottesdienst; 11.30: Kinderkirche. Lich. 9.45: Beichte, 10: Pfarr­vikar Draudt (hl. Abendmahl); 12.45: Kindergottes- dienst; 2: Stiftsdechant Kahn.

katholische Gemeinden.

Samstag, den 1. Februar.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 2. Februar. 4. Sonntag nach Epiphanie. Mariä Lichtmeß

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt (vor dem Hochamt findet die Wachsweihe statt); 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und An­dacht. (Brünberg. 9.30: Messe mit Predigt Rungen. 18: Andacht. Laubach. 10: Messe mit Predigt. Lich. 7 30: Hochamt mit Predigt. Nidda 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

(eo,»t'iiäöienft ö.lcrtte n.2lX>otÖ,,Feii am ?. 2. 3(>

Banknoten.

Berlin, 31- Januar

^rantfurt

a w

»edlr

.-d).

Uf

sdjiuB

tnianft.

fture

flut

ftm

Kur

Datum

31 I

1-

3" 1

1 1

ntf 5 eu lchc « idroametifr

i

87,5

87.5

ron ipz? .....

7% Tcullcht SletchSanIrHe

96,4

96.5

von 1928 .........

Xu 81tti..zU)ld|.-6d)ulD mit üluc

lol -Rrrtncn .

51,15

72.25

51,1

52

Xe-l r&n? Au4Iv> Rechte 8% He«. BolttNaat von 1929

8.4

8.5

8.3

8.3

(tüdjjhlb. 102%)

Cbcrbrllcn Provinz - Anleihe mtl

87

86.5

Auolol.-Rclltten .

Lentilve komm. Eammclobl

48,5

Anleihe Serie 1

8% granks. Hnp.-Bank Goldpsc

49 2

49,5

XIII unlünvbar blo 1034 . 7% ßrautf. Hvp .'Bank «oldpie

96.5

-

unlünvbar dis 1938 . . . 4k% «hrlulidif Hvv.-Ban»

84,5

Ltqu. Eolvvir........

6% Br. LandcoplonbbrtclanNalt

83,4

97

-

Hjlanvbrieie 9t. 17.....

8% Br. Lanver-psandbrlclanNatt

97

Komm.-Obl. R. 16.....

7% Pr. $>QnBc<v|an66rie|anftaU,

94,5

94

Plaodbriclc 9t 10

tte ®. obg. Lortnes> Obligation

88.5

89

rtndadldar 1932

90

-

4% Oeilerreichilche »oldrte.

27,25

*

27

__

4,20% Crftcn. Tilderr!

4% Oelierreichilche Einheitliche

3.5

3.5

Sicnle..........

2.25

2.25

4% Nnaartlche öolbne.. . .

24,2

24,3

23,5

4% UngarfldK S'aaisr. v. 1910

22.9

22,9

4Vi% trtal. von 1913 . . .

73.9

4% Unflodldh- flionenrte.. .

2,2

2,25

2.3

4% Xürt. Zollanlethe v. 1911

4% Türkische «agvadbahn-An

i,25

8.13

8.10

Serie I.

1.25

0,2

0

4% beeol. II

6% RumLnticke vercind Menu

8.25

8.2

8.15

von 1903 ; - -

4y,°;. rtl .mflnlldje vereinh Reni

0.16

1

10.13

von 1913

«umantiche vereinh. ihaue

15,2

*

15,9

8,2

i -

8,15

1 -

^ranlfurt

a w

Berlin

- d) u fr flure

Ui- flm

Lch'UV Kur.

üniang. R utt

31 I

1 1

31 i

1 1

105.5

105-5

105,65

105.75

57.5

57.5

1

219

219

221

10

221

221.25

223

16

366

367

370

ffielb

MF

4.162

4.182

58.10

58.34

111.63

112.07

20.325

20,405

16.42

16.48

167,67

168,35

21 88

21.96

H1.48

111 92

58,73

58,93

2,46

2.48

112,08

112.52

80,74

81,06

55.09

55 31

12,32

12,38

72.97

73 27

. ... 1

100

100

100

. . . 10

118

118.5

. . . 10

140

. . . . ö

14.5

85.5

31 .lanuoi

1 .Februar

tUmil'dv Ni'tterun,

tirn.i'th 9),.t .-ruiia

Qlrifi

«flk

«in

AMil.-Vioii

167,84

168.Id

167.76

168.10

Burn-Airee

1,662

1.666

1.654

1.658

^ri1--21ntro

38.22

-8.34

58.21

58,33

Cdristiania

111.70

111.92

111.70

111.92

floD.'nhaq.n

111,85

112.07

111.84

112,06

Stock olm

12,23

112,45

112,22

112.44

Heliittqiors

10.50t

10,528

10 50b

10.528

(Italien London. .

21,875

21.915

21.87

21.915

0,345

20.385

20,337

20.377

Neunork . .

4,182

4,190

4,181:

4,1895

Part». .

Schweiz . .

16.41

16,4t

16.41

6.45

80,705

80.865

80.645

80.805

Sva;l:n

55,22

55.34

55,14

55,26

Iavan

2,055

2,059

2,055

2.059

Hio de (Vnn

Wien in D--

0,476

0.478

3.481

0.483

Ceft. abaeft

38,87

2,372

58,99

,8.86

,8.98

Prag

12,392

12.3/3

12,393

Betirad

7.373

7.384

7.373

7.387

Bnvav.'si

'3,07

73.21

73,075

73,215

Bul arten

1,024

3.03b

1,024

3.030

viflobon

8.78

18.82

18.78

18.82

Danzta

91,33

81,49

81.32

81.48

flonft nrtn.

i,970

1,974

1.968

1.972

91 Iben

5.42

5.4j

5.42

5.43

Lanoda

4.134

4.142

4,135

4.143

llrn uau

3.766

3,774

3.796

3.804

Latro

20.865

20.905

20.86

20.90