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Dr. Bloch.
Engelavoibeke.
Dr. Geyer.
Zahnarzt: Dr. Haubach.
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Tiarl: Ochsen: AI 55 bis 57, All 50 bis 81 45 bis 49; Dullen: A 54 bis 57. B 46 bis Kühe: A 43 bis 46. B 39 bis 42. C 34 bis D 28 bis 33; Färsen: A 55 bis 58. B 52 bis C 45 bis 51; Kälber B 68 bis 72. C 63 bis
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Deuri-ti-Oesierrelch, i 100 Schilling Rumänische Noten .....
Schwedilche Noten ......
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Spantirtip Noten ......
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Unqatifdir Noten ....
Samstag, 8., 18.30 bis nach 22.30: „Lohengrin". — Sonntag. 9., 15.30 bis nach 18, gesch.offene Vorstellung für Erwerbslose: „Die verkaufte Vraut". 20 bis nach 22.30. „Das Land des Lächelns". — Montag, 10., 19.30 bis nach 22 „Von heute auf morgen" und „Der getreue Musikmeister".
Schauspielhaus. Sonntag, 2. Februar, 15.30 bis nach 17.30 Uhr. zum letzten Mal: „Hui, wir sausen um die Welt". 20 bis 22.30: "Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk". —
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E 76 bis 80. 3m Vergleich mit den Preisen der vorigen Woche gaben Kälber um 3 Mk., Kühe und Färsen je 1 Mk. nach, während Bullen und Schafe je 1 Mk. anziehcn konnten. Ochsen und Schweine waren behauptet.
153,3. für Bekleidung 169,8. für den .sonstigen Bedarf" einschließlich Verkehr 193,0.
• Verlängerung des kontinentalen Böhrenkartells. Die kontinentalen Gruppen der Stahlröhrenwerke, und zwar die deutschen, französischen, belgischen, t'chechoslowa- ki'chen und ungarischen Werke, haben in einer Vollversammlung in Düsseldorf am 30. Januar die Verlängerung des Kontinentalen Röhrenkartells beschlossen. Eine aus Vertretern der kontinentalen Gruppen bestehende Kommission wird mit der Ausarbeitung des internen Vertrages beauftragt, welcher der Genehmigung der Vollversammlung der Gruppen vor dem 31. März 1930 vorgelegt werden soll. Die Kommission soll sich bei ber Ausarbeitung des Vertrages von all den Gedanken leiten lassen, die geeignet sind, den Verbrauch zu heben und die Fabrikationsund Derkaufskosten der Kartellmitglieder zu ermäßigen, sowie den Geist freundschaftlicher Zusammenarbeit von Gruppe zu Gruppe zu verstärken und eine gerechte Verteilung der Arbeit im Rahmen der Ansprüche eines jeben zu sichern.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 1. Fcbr. Tendenz:zurückhal- tend. — Im Bormittagsverkehr war die Spekulation zum Wochenschluß zurückhaltend, da Auftragsmangel herrschte. Die Situation wurde aber günstig beurteilt. Nachteilige Momente lagen nicht vor. Die festen Auslandbörsen sowie die günstigen Geldmarktverhält- nissc konnten anfänglich keine Belebung Hervorrufen, obwohl auch der gestrige Zahltag ohne Schwierigkeiten überwunden wurde. Erst nach Beginn des offiziellen Marktes trat, von einer Sonderbewequng in Spezialaktien ausgehend, eine ausgesprochene Freundlichkeit zutage. Im Vordergründe standen Reichsbankanteile, in denen wieder Rückdeckungen oorgenommen wurden. Von Auslandseite soll für dieses Papier bei einem Gewinn von 5 bis 6 v. j). Interesse bestanden haben. Die übrigen Bankwerte waren unverändert. Im allgemeinen war das Geschäft nicht erheblich groß. Etwas mehr Interesse machte sich noch am Chemiemarkt für J.-G.-Farben bemerkbar, bei einem Gewinn von 1,5 v. Sj. Bon Elektrowerten waren AEG. 1 v. H. höher und bevorzugt. Chadeaktien lagen unverändert. Licht & Kraft konnten 1 v. 5). höher eröffnen. Schlickert lagen gefragt. Siemens waren gut behauptet. Am Montanmarkt war die Umsatztätigkeit gering, doch ergaben sich auch hier gegenüber der gestrigen Abendbörse kleinere Erhöhungen. Buderus traten mit plus 2 v. j). etwas mehr in den Vordergrund. Zellstoff Waldhof konnten 2,5 v. Sy gewinnen. Am Rentenmarkt mar die Tendenz fest. Bei lebhafter Nachfrage konnten Ablösungsschuld mit Option 1,5 v. H. gewinnen. Im Verlause war die Tendenz weiter freundlich, und die Kurse konnten unter Bevorzugung bzw. Führung von Elektroaktien eine weitere Befestigung erfahren. Siemens lagen gegen Anfang um 4 o. Sy, Schlickert um 2,5 v. H., Farben 1 o. H., Gessürel und AEG. je 1,5 v. H. fester. Arn Geldmarkt war der Satz für Tagesgeld auf 7,5 v. H. erhöht. Am Devisenmarkt nannte man Mark gegen Dollar zirka 4,185750, gegen Pfund zirka 20,3640, gegen Daris 123,97, London gegen Kabel 4,8650, gegen Mailand 93, gegen Madrid zirka 37, gegen Schweiz 25,2125, gegen Holland 12,12.
Berliner Börse.
Berlin, 1. Febr. Nachdem man noch vorbörslich infolge der geringen Geschäftstätigkeit und der Befürchtungen noch einsetzender Abgaben eher schwächere Kurse taxiert hatte, eröffnete die heutige Samstagbörse bei kleinen Umsätzen bemerkenswert wider st andsfähig, und die Mehrzahl der ersten Notierungen waren zumeist gut behauptet. Einige Spezialwerte, wie Schiffahrtsaktien, Reichsbank, Svenska. Berger, Bemberg und Kaliaktien eröffneten von 2 bis 4 v. fester, dagegen verloren Schubert & Salzer 4 o. Sy, Wiking Zement 2,75 v.H, Stöhr 3 v.H., Aku 1,75 v. H. Ziemlich reges Geschäft hatte heute der Rentenmarkt. Altbesitz konnten um fast 1 v. H. auf 52 v. H. anziehen. Reichsbahnvorzugsaktien wurden lebhaft umgesetzt, und zogen auf 90,75 v. Sy an. Von Ausländern waren russische Werte fester, dagegen zeigten Türken eher ruhige Tendenz. Ungarische Renten notierten heute exklusive Kupons. Der Geldmarkt wies bei unveränderten Sätzen ziemliche Verknappung auf. Nach den ersten Kursen konnten sich die meisten Märkte etwas heben, und es wurde ziemlich einheitlich bis zu 1 v. Sy fester. Hoffnungen, daß die Reichsbank zum Montag den Zentralausschuß ein- berufen werde, regten an. Die Aussichten für eine Diskontsenkung sind weiter recht günstig Schwächer waren im Verlaufe Polyphon und Schubert & Salzer. Der Elektromarkt blieb im Vordergründe des Interesses. Siemens zogen um 3 v. H an, Dessauer Gas gewannen 2,5 v. H.
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* DieReichsindexziffer für bie Lebenshaltungskosten im Januar. Die Reichsindexziffer für die Lebenshaltungskosten (Ernährung, Wohnung, Heizung, Beleuchtung, Bekleidung und „sonstiger Bedarf") beläuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den Durchschnitt des Monats Januar auf 151,6 gegenüber 152,6 im Vormonat. Sie ist somit um 0,7 v. H. zurückgeyangen. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf eine Senkung der Ernährungsausgaben zurückzufiihrcn. Hierbei wirkte sich der Rückgang der Preise für Milch, Butter und Eier stärker aus, als die für Kartoffeln und Gemüse eingetretene Preiserhöhung. Die Indexziffern für die einzelnen Gruppen betragen (1913/14 gleich 100): für Ernährung 150,2, für Wohnung 126, 7. für Heizung und Beleuchtung
Montag, 3., 20 bis 22.30: „Julius Caesar". — Dienstag, 4., 20 bis 22.30: „Julius Caesar". — Mittwoch. 5, 20 bis 22.30: „Die Abenteuer des braven Soldaten Schwejk". — Donnerstag, 6..
20 bis gegen 22: „Brülle China". — Freitag, 7., 20 bis gegen 22.15: „Marius ahoi!" — Sams- tag. 8.. 20 bis gegen 22.30. zum ersten Mal:' „Straße". — Sonntag, 9., 15.30 bis gegen 17.45: „Cyankali". 20 bis 22.30: „Julius Caesar". — Montag. 10., 20 bis 22.30: „Julius Caesar".
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Daten für Sonntag, 2 Februar
1829: der Raturforscher Alfred Brehm in Renthendorf geboren.
Da«cn für Montag. 3 Februar.
1786: der Orientalist Wilhelm Gefenius in Rordhaii'en geboren. 1809: der Komponist F. Mendels,ohn-Bartholdy in Hamburg geboren. 1845: der Dichter Ernst von Wildenbruch in Beirut geboren. 1924: Woodrow Wilson, Präsident der Bereinigt. Staaten, in Washington gestorben.
Krastpost Marburg —Gladenbach.
'DSR. Warburg, 31.3an. Am 1. August 1929 wurde die Krastpost Marburg—Rückenbach eröffnet, die eigentlich in Gladenbach (Kreis Biedenkopf) endigen sollte. Gladenbach hatte ba- mals die seitens der Oberpostdirektion Kassel geforderte Garantiesumme abgelehnt, well die Stadt finanziell anderweitig schon stark belastet war. Unter dem Vorsitz des Oberpostrates Bi t- linski (Kassel) fanden nun am Wittwochnach- mittag in Gladenbach erneut Verhandlungen statt, die das Ergebnis zeitigten, daß im Frühjahr die Kraftpost von Marburg bis Gladen- bad) zunächst probeweise auf ein halbes 3ahr geführt wird. Seitens der Stadt Gladenbach wurde für die Probezeit eine Garantie von 400 Mk. übernommen.
Briefkasten ber Hebakiion.
(Rcchtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)
P. P., Gießen. Rach Maßgabe des von Ihnen angegebenen Vertragsiichalts sind Sie nur verpflichtet. das Treppenhaus zu beleuchten. Es kann Ihnen als Mieter nicht von der vermietenden Genossenschaft angesonnen werden, auf Ihre — des Mieters — Kosten die elektrische Lichtanlage zu erweitern. Sie müssen lediglich für die Lichtkasten (Mehrverbrauch an Strom) auskommen.
P. S., Gießen. Ob Ihre Heimatgemeinde sich damit einverstanden erklärt, in die von Ihnen gewünschte Veränderung einzuwilligen, steht dahin. Sie könnte z. D. vertraglich gehalten sein, die von ihr ^Interstützten in der betreffenden Anstalt unterzubringen. Wenden Sie sich doch ganz offen an die Bürgermeisterei und bringen Ihr Anliegen vor.
Aus dem Amtsverkündigungsblatt.
* Das Amtsverkündig ungsblatt Rr. 9 vom 31. Januar enthält: Gemeindefinanz- statistik. Bildung ber Kreiskommission des Kreisjugendamtes Gießen. Die Erhebung des Markt- standgeldes auf den Vieh- und Krämermärkten :der Stadt Gießen. Dienstnachrichten. Vierteljahrsausweis ber Provinz Oberhessen.
D 53 bis 62; Schafe: A 48 bis 52, B 40 bis Schweine B 78 bis 81, C 80 bis 82, D 78 bis 81,
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herbeizuführen. Die weitere Festigkeit der Reichsbankanteile, in deren Zusammenhang große Hoffnungen auf die zum 15. Februar einberufene Generalversammlung zwecks Aenderungen des Bankgesetzes, gehegt werden, gab aber einen neuen An- spokn, und die Tendenz war ausgesprochen fest unter Bevorzugung von Reichsbankaktien, Kalipapie- rcn, Elektro- und Chemiewerten. Auch Kunstseide- aktien konnten vermehrtes Interesse auf sich lenken, zumal vom Ausland feste Kurse genannt werden. Am Geldmarkt wurde im Zusammenhang mit dem Ultimo der Satz für Tagesgeld auf 6% u.H. erhöht, obwohl schon unter diesem Satz in Geld reich- lici)es Angebot vorhanden war. Anz Devisenmarkt waren die Mark und der Peseta fester. Anleihen lagen freundlich.
Wochenbericht vom Frankfurter Schlachiviehmarkt. Die weiter gespannte Wirtschaftslage gab auch dem Frankfurter Schlachtviehmarkt in dieser Woche das Gepräge eines s ehr ruhigen Geschäfts. Die Llmsahtätigkeit hielt sich weiter in eggen Grenzen, doch war die Beteiligung von auswärts wieder etwas stärker. Die Frankfurter Metzger kaufen dagegen nach wie vor nur den notwendigsten Bedarf. Preisveränderungen traten nur vereinzelt ein, so bei Kälbern, die weitere 3 Mk. nachgeben mußten. Im großen und ganzen ist die Lage augenblicklich ziemlich stabil, fo_ daß mit größeren Preisveränderungen für die nächste Zeit kaum gerechnet wird. Ein Tlnsicherheits- faftor für Schweine sind allerdings die noch nicht abgeschlossenen deutsch-polnischen Handelsvertragsverhandlungen.
Auf dem Rindermarkt war der Auftrieb gegen die Vorwoche nur wenig verändert. Das angetriebene Vieh war von mittlerer Qualität. Das Geschäft war langsam und es verblieb Uebcr- stand. Am Schweinemarkt war die Beschickung etwas größer. Rach schleppendem Geschäft verblieb Heberftand. Kälber hatten schleppendes, Schafe sehr ruhiges Geschäft zu verzeichnen, doch wurden die Märkte geräumt. Der Gesamtauftrieb bestand aus 1470 Rindern, darunter befanden sich 296 Ochsen, 84 Bullen, 593 Kühe und 360 Färsen, ferner aijs 1540 Kälbern, 509 Schafen und 5381 Schweinen. Verglichen mit dem Auftrieb der vergangenen Woche waren 70 Schweine mehr aufgetrieben, während 14 Rinder, 54 Kälber und 54 Schafe weniger zum Verkauf standen.
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben die Höhe der zuletzt beschlosienen Dividende an. — Reichsbankdiskont 6L v. H., Lombardzinsfuß 7,5 v. H.
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Wochenbericht
vom Frankfurter Effektenmarkt.
Die neue Woche stand im Zeichen einer neuen Berstiminuna. Der Druck ging in erster Linie, wie schon gegen Ende der vergangenen Woche, vorn Farbenmarkt aus. Starkes Angebot führte zur allgemeinen Abschwächung der Börse. 2l!s Ursache ist zu erwähnen erstens die Teilumstellung des _eunn= wertes hinsichtlich der Benzingewinnung; nach einem neuen Verfahren, woraus geschloffen wurde, daß das alte Verfahren sich scheinbar nicht rentiert hätte, zweitens ergaben sich am Siemensmarkte ähnliche Verhältnisse.' Die geplante Anleihetransaktion von Siemens löste eine große Lustlosigkeit aus, obwohl anerkannt wird, daß gleichzeitig Mittel zur Stärkung des Betriebes, der die Konkurrenzfahtgke,t steigern solle, diesem Unternehmen zufließen werde. Auf der anderen Seite war man aber desto unzufriedener, do den Aktionären gleichzeitig jede Chance bei einem eventuellen Nutzen hiervon genommen werden solle. Diese beiden Punkte genügten der Baissepartei, um zum Angriff zu schreiten. Die Börse lag fast die ganze Woche hindurch recht unsicher, und Kursabschläge im größerem Ausmaß waren die Folge. Das Geschäft war zeitweise fast vollkommen lahmgelegt und erfuhr trotz der sehr günstigen Geldmarktverhältnifse keine Belebung. Hinsichtlich der innerpolitischen Verhältnisse war man unzufrieden, und auch schon aus diesem Grunde war einer frcunt>Iid)eren Stimmung der Weg vollkommen abgeschnitten. Das Herannahen des Liquidationstages, dessen Ueberwindung infolge der niedrigen Geldsätze keine Schwierigkeiten bot, hatte aber irotzdem eine Veränderung der bisherigen Situation zu Folge, da der Engagementsumfang sehr klein war. Die Spekulation war noch Material schuldig und mußte zu Rückdeckungen schreiten. Im Zusammenhang hiermit konnte man im Grundton der Börse schon wieder eine freundlichere Stimmung bemerken, ba auch die weiter günstigen Geldmarkt Verhältnisse zu neuen Hoff- nungen Anlaß boten. Der Vierteljahresbericht der I.-G.-Farbenindustrie, der keine Ziffern enthielt und sehr undurchsichtig war, veranlaßte jedoch wieder zu Zurückhaltung. Hinzu kamen noch Angriffe gegen dieses Unternehmen von amerikanischer Seite, und ein gewisser Druck lastet wieder auf der Stimmung. Aber dessen ungeachtet waren bei einem Vergleich mit den Kursen der vergangenen Woche zumeist doch noch erhebliche Besserungen zu verzeichnen, da gegen Ende der Woche, ausgehend von Reichsbank- änteilen, die Börse ein festes Bild bot. Gleichzeitig trat am Siemensmarkt eine Beruhigung ein, auch war die Lage am Montanmarkt, nachdem bekannt wurde, daß von einem Besitzwechsel in den Mehr- heitsvcrhältnissen von Phönix und Rßeinstahl nicht die Rede sein könne, geklärt. Angebot war nicht mehr zu bemerken. J.-G.-Farben wurden von dem 'seitherigen Druck befreit, als verlautete, daß die unhaltbaren Nachrichten aus Befürchtungen vor der starken Konkurrenz des deutschen Unternehmens in die Welt gesetzt seien. Reichsbankanteile waren bei lebhafter Nachfrage 18 v. H. höher, auch im übrigen war das Geschäft allgemein lebhafter, da sich das Ausland und auch vereinzelt das Publikum für Spezialattien interessierte. Im Vordergründe standen noch Kaliaktien, aus den schon öfters erwähnten Gründen. Svenska lagen 10 Mark schwacher. Siemens mußten trotz der Besserung zum Wochenschluß einen Verlust von 13 v. H. ertragen. Im allgemeinen ergaben sich sonst Besserungen bis 5 v. H. Salzdetfurth plus 10 v. H. Chadeaktien konnten im Zusammenhang mit der Besserung der spanischen Valuta, die seit dem Rücktritt Primo de Riveras eingetreten war, 15 Mark anziehen. Nachdem aber die Aufträge erledigt waren, wurde am Tage des Wo- d)enfd)luffe5 das Geschäft bedeutend stiller, und es traten überwiegend kleinere Abschläge ein. Verschiedentlich schritt die Kulisse zu Gewinnmitnahmen. Durch die Vorkommnisse der letzten Zeit war die Spekulation sehr vorsichtig geworden und zeigte nickst den Mut, aus eigenem Antrieb eine Belebung
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Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinden.
Sonntag, 2. Februar. 4. Sonntag nach Epiphanias.
Stadtkirche. 9.30 Uhr: Pfarrer Becker; 11 Kinderkirche für die Markusgemeinde; Pfarrer Becker. 5: Pfarrer Mahr. — Johanneskirche. 9.30: Pfarrer Ausfeld; 11: Kinderkirche für die Iohannesgemeinde; Pfarrer Ausfeld; 5: Pfarrer Bechtolsheimer; 8: Bibelbesprechung im Iohannessaal; Pfarrer Bechtolsheimer. — Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfarrer Lenz; 11: Kinderkirche; Pfarrer Lenz. — Ltifabeth kleinkinderschute. 9.45: Pfarrer Lic. Waas: 6: Pfarrer Lic. Waas. Klein-Linden. 10: Haupt- gottesdienst; 11: Kindergottesdienst. — Dieseck. 10; 7.30. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 1.30: Lollar. — Hausen-Garbenteich. 10: Hausen; 1: Garbenteich — Watzenborn-Steinberg. 10.30: Hauptgottesdienst; 11.30: Kinderkirche. — Lich. 9.45: Beichte, 10: Pfarrvikar Draudt (hl. Abendmahl); 12.45: Kindergottes- dienst; 2: Stiftsdechant Kahn.
katholische Gemeinden.
Samstag, den 1. Februar.
Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.
Sonntag, 2. Februar. 4. Sonntag nach Epiphanie. Mariä Lichtmeß
Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Männer; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Predigt (vor dem Hochamt findet die Wachsweihe statt); 11: Messe mit Predigt; 17.30: Christenlehre und Andacht. — (Brünberg. 9.30: Messe mit Predigt — Rungen. 18: Andacht. — Laubach. 10: Messe mit Predigt. — Lich. 7 30: Hochamt mit Predigt. — Nidda 8.30: Hochamt mit Predigt. — Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.
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