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schäft Brandlaaben an der Westbahnstrecke auf. Der Anführer mit einer weißen Maske und die zwei Helfershelfer mit schwarzen Masken drangen in das Haus eines 83jährigen Bauern ein. Sie raubten den alten Mann vollkommen aus. In dieser Gegend Niederösterreichs sind in den letzten Wochen dreißig Hauseinbrüche durchgeführt worden, die alle dieser Bande zur Last gelegt werden müssen.
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Die Gendarmerie führte große Streifen durch. Die Bauern der besonders betroffenen Orte haben eine Art Bürgerwache zur Abwehr der Ueberfälle eingerichtet.
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Kriegszeiten auf einem unbebauten Feioe ne- unb er wird dazu gewonnen, an seinem Teil gen geblieben war. Ein Bauernjunge wollte das " . " . - - - ..-n—
Geschoß nach Hause schleppen, es entglitt aber seinen Händen und explodierte.
Festnahme eines Mörders.
Der Mörder Agneskirchner aus Rosenheim bei München, der vor einigen Monaten in einer Almhütte am Brünnstein seinen Wanderkameraden ermordet, die Leiche in der Hütte versteckte und darauf flüchtete, konnte nunmehr bei einer Bettlerrazzia in Eßlingen bei Stuttgart f e st genommen werden. Der Mörder hat bereits ein
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in ruhigem Hause v. besserem Ehepaar gesucht. Schristl. Ana. u. 05255 and. G.A.
Preußen.
Kreis IVehlar.
< Wißmar, 30. Okt. Dieser Tage feierten die Eheleute Wilhelm Horn und Karotine, geborene Kronenberger, ihre silberne j) od) 3 c t L Nach Anhörung der Gemeinderäte wurde die 25 u r- gersteuer für das Kalenderjahr 1935 aus 500 vom Hundert des Reichssatzes festgesetzt. — Aus dem in diesem Jahr fertiggestellten SchieWand im „Roten Graben" fand das A b s ch l u ß s ch i e h e n des Kriegervereins statt. Die besten Schutzen waren: 1. Ludwig Best; 2. Karl Schwalm; 3. Franz Antonioli; 4. Karl Dorn. — Dieser Tage fand im vollbesetzten Saale des Gastwirts Wolf em Fl l m- abend der Gaufilmstelle der NSDAP- in Flank' furt a. M. statt. Es gelangte der Film „Der Schun- melreiter" nach der gleichnamigen Novelle von TY. Storm zur Aufführung. Nach kurzen Begrüßung^ Worten des Stützpunktleiters Pg. B e st und nach dem Gesang des Saarliedes wurden die Besucher im Film an die Nordseeküste geführt. Die Besucher des Abends kamen durch diese Filmvorführung voll und ganz auf ihre Rechnung. Mit dem Horst-Wessel- Lied fand der Abend seinen Abschluß.
(D Gleiberg, 30. Okt. Wie der Gedanke der Volksgemeinschaft in schöner Weise ver- wirklicht werden kann, zeigten die Teilnehmer des dieser Tage zu Ende gegangenen zehntägigen Schulungslagers des nationalsozia- listischen Studentenbundes auf unserer Burg. In der Freizeit und in der Zeit, die arbeitsdienstmäßig nutzbar gemacht werden sollte, erstiegen die jungen Leute den Bergfried und hielten Ausschau nach auf dem Felde arbeitenden Einwohnern von Krofdorf-Gleiberg. Hatten sie solche entdeckt, so zogen sie, mit den nötigen Arbeitsgeräten ausgerüstet, auf Burg hinaus, um Hand a n 3 u = legen an der landwirtschaftlichen A r - beit. Bald mähten sie einer Frau das Gras, bald lasen sie von einem Acker die ausgeackerten Kartoffeln und dergleichen mehr. Daß diese Art Hilfebereitschaft nicht nur den Helfern große Freude bereitete, sondern auch Sympathie bei der Bevölkerung fand, ist ohne weiteres verständlich.
Suftav-Adolf-Sonniag in Schotten.
(D Schotten, 29. Okt. Der gestrige Sonntag wurde von der evangel. Gemeinde als G u st a 0 - Adolf-Sonntag gefeiert.Im Hauptgottesdienst predigte der Schriftführer des Hessischen Hauptver« eins der Gustav-Adolf-Stistung, Studienrat Pfarrer Storck (Offenbach), der auch den anschließenden Kindergottesdienst hielt und dabei den Kindern von der segensreichen Arbeit von D. Z ö ck l e r im deutsch-evangelischen Kinderheim 311 Stanislau in Gallien erzählte.
Am Nachmittag fand m der Nachbargemeinde Michelbach das Jahresfest des Zweig. Vereins Schotten der Gustav-Adolf. Stiftung unter lebhafter Beteiligung der Ge. meinde und Teilnahme auswärtiger Gaste statt. Zur Feier des Tages hatten die Häuser Flaggen, schmuck angelegt. Im sehr gut besuchten Festgottes- dienst hielt Studienrat Storck die Predigt und wußte die Her3en warm 311 machen dur Gustav- Adolf - Arbeit. Der Gottesdienst wurde verschönt durch die Mitwirkung eines Schülerchores unter der Leitung von Lehrer Müller. Nach einer Kaffee- pause fand man sich wieder in der Kirche 31t einer Nachfeier 3usammen. Der Zweigvereinsvorsitzende, Dekan Widmann, begrüßte im Namen des Dekanats und des Vorstandes des Hessischen Hauptvereins der Gustao-Adolf-Stiftuna und rief auf zur Betätigung im Geiste evangelischer Bruderliebe an den evangelischen Glaubensgenossen in der Zerstreuung. Die Festansprache hielt wiederum Studien« rat S t 0 r ck , der in ergreifender Schilderung zumeist auf Grund eigener Anschauung von der großen Not auf den Arbeitsfeldern des Gustav-Adolf- Vereins erzählte und an den Wahlspruch des Der- ! eins erinnerte: „Lasset uns Gutes tun an jeder- i mann, allermeist aber an des Glaubens Genossen!" I Seine Ausführungen machten auf die Zuhörer einen ' tiefen Eindruck. Die Festkollekten des Tages erbrach- ten ein schönes Ergebnis und wurden auf Beschluß 1 des Zweigvereinsvorstandes und des Kirchenvor- ‘ standes an drei besonders gefährdete Gebiete der Diaspora verteilt.
Dekan Widmann fand hier -die fünfte diesjährige Konferenz der Geistlichen des Dekanats Schotten statt. Nach einer von Pfarrverwalter Schanz (Herchenhain) gehaltenen Eröffnungsandacht begrüßte der Vorsitzende die beiden Lehrvikare Ernst Staiger (bei Dekan Widmann) und Theodor Aschoff (bei Pfarrer Weimar - Gonterskirchen) und gedachte dann des früheren langjährigen, kürzlich verstorbenen Vorsitzenden her Pfarrkonserenz und Dekans i. R. Kirchenrat Münch. Sodann hielt Pfarrer Naumann (Ober-Seemen) einen Vortraa über „Die dritte Konfession", dem eine längere Aussprache folgte. Weiter wurde eine Reihe dienstlicher Angelegenheiten besprochen, besonders die Reformations- bzw. Bibeljubiläumsfeiern am 31. Oktober bzw. 4. November. Der infolge Versetzung von Pfarrverwalter Lic. Flech- senhaar (Ulfa) nach Mainz offen gewordene Poften des Schriftführers und Rechners des Zweig- I Vereins Schotten der Guftav-Adolf-Stiftung wurde mit Pfarrverwalter Engel (Wingershausen) neu besetzt.
H. Dippels.
mitzuhelfen, daß es anders wird. Die nationalsozialistische Weltanschauung wird beim einzelnen wie bei den gesetzlichen Maßnahmen des Staates dafür sorgen, daß hier Wandel geschaffen wird; es ist aber nötig, daß das ganze Volk über die Größe der Gefahr aufgeklärt wird, und daß es einsieht, daß es sich nicht nur um den Schaden für das Volk, sondern auch um schwere Nachteile für den einzelnen handelt, ,1 wenn wir ein sterbendes Volk bleiben sollten, wie wir es heute sind. — (289)
— Hans Sch 0 eneich : Die i h r Heimatland verließen. Wege und Schicksale deutscher Auswanderer. Reclams Unioersal-Bibliothek Nr.
| feit doch typisch den bolschewistischen Orient ver- körpert. Die Zukunft wird Türkistan wahrscheinlich als wichtigsten Baumwollieferanten der ^owjet-
| republik sehen. — Der Anfang der Darstellung von China wird in Prof. Georg W e g e n e r s Schilderung zu einem fesselnden Ueberblick über die lmßere Umgrenzung des Riesenreiches und seine Geschichte. — Von mitteleuropäischen Ländern wird die Schweiz in der konzentrierten, aufschlußreichen Schilderung Professor Vosselers beendet, Professor Llch- tenecker beginnt Oesterreich und die Geographie der Alpen. — In weitem Sprunge bringt die nächste Lieferung bann Kanada von Professor Dietrich, die Vegetation, Kolonisation und Wirtschaft. Das Wald- und Seenland riesigsten Ausmaßes und unbegrenzter Möglichkeiten wirb durch Dietrichs Dar- stellung ein feftumriffener Begriff. — Ebenso an- schaulich schildert der Herausgeber des Handbuchs, Professor Klute, Gießen, die afrikanische Goldküste, Portugiesisch und Französisch Guinea das eigenartige Staatengebilde der Negerrepublik Liberia dessen Kulturträger die seinerzeit aus Amerika hier angesiedelten Neger sind, die Elfenbeinküste, die ehemalige deutsche Kolonie Togo, Britisch-Nigena, Kamerun und bas Kongobecken.
— Volk in Gefahr! Der Geburtenrückgang und seine Folgen für Deutschlands Zukunft. 23 ganzseitige Tafeln mit Text. Herausgegeben von Otto Helmut. Mit einem Schlußwort von Dr. (Bütt, Ministerialrat im Reichsministerium des Innern. I. F. Lehmanns Verlag, München 2 SW. — Das Büchlein soll jedem Volksgenossen eindringlich klarmachen, wohin es führt, wenn wir weiter am Ein- und Zweikindersystem festhalten. In überaus einprägsamen Bildern sind Geburten- und Sterbeziffer
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Das europäische Störungszentrum liegt zur Zeit über Dänemark. Die Wirbeltätigkeit über dem Fest- land hat somit unter Abflachung des tiefen Druckes im Norden in südlicher Richtung an Energie gewonnen und nimmt Deutschland weiterhin mit in ihren Bereich. Der wechselhafte und unfreundliche Witterungscharakter bleibt daher vorerst erhalten. Die Temperaturen erfahren dabei langsam weiteren Rückgang.
Aussichten für Donnerstag: Weiterhin wechselnd bewölkt, kühl, zeitweise Niederschläge.
Lufttemperaturen am 30. Oktober: mittags 10,1 Grad Celsius, abends 8,4 Grad; am 31. Oktober: morgens 8,9 Grad. Maximum 10,7 Grad, Minimum 5,2 Grad. — Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 30. Oktober: abends 8,6 Grad; am 31. Oktober: morgens 8,3 Grad Celsius. — Niederschläge 0,5 mm.
Hauptschriftleiter: Dr Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenlelter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. IX. 34: 10 600. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitüts Buch- und Steindruckerei
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