Oberheffen
ÖTT
Wer kontrolliert die Lebensmittel?
Preußen
rer Stadt hat er sich' große Verdienste erworben. Am 2. April 1933 wurde er anläßlich des 25jähri- aen Bestehens des DHC. als Mitoearünder für feine treuen Dienste im Verein -um Ehrenmitglied ernannt unt) ihm gleichzeitig Urkunde und Ehren-
unser Mitbürger 1,— , „ - _ .
seinen 60. Geburtstag. Er entstammt einer
Spatgruben sollen wieder in Gang gebracht werden.
LVD. Herbornseelbach lDillkreis), 30. Juli. Eine auswärtige Schwerspatgesellschaft tragt sich mit dem Gedanken, die in der Gemarkung Herbornseel bad) gelegene „Schaarnwiese" zu kaufen, um hier eine größere Ausnutzung der Spatgrube n, die schon früher einmal in Betrieb gesetzt mären, durchzuführen. Eine d°r°rtige Mnbnahm würde für den Ort Herbornseelbach und das ganze Artal eine außerordentliche wirtschafte gliche Belebung mit sich bringen, da in frühe ren Jahren etwa 200 Bergleute m derlei Betrieben beschäftigt waren.
Ätreie Wetzlar
O Kinzenbach, 30. Juli. Am gestrigen Sonntag feierte die hiesige evangelische Gemein- schäft ihr Iahresfest in der Kirche. Das Fest wurde mit Schriftverlesung und Gebet sowie nut einem kurzen Grußwort von Prediger I u n g - Großen-Linden der die Veranstaltung leitete, eröffnet. Die Festansprache hielt Prediger Eisen- berg-Beuern. Der Redner wies daraufhin, datz es sinnlos sei, ohne ein festes Ziel durch dieses Leben zu gehen. Das wahre ewige Lebensziel müsse Christus werden. Prediger Jung hielt Die zweite Festansprache. Wer das ewige Leben er- erben wolle, müsse Verbindung mit Gott haben. Der Posaunenchor von Allendorf, der Gemischte Chor Allendorf und der Iungfrauenchor Kinzenbach ”ÄeebbeQrfF:f‘n, 20. M. Die W .Gemeind- feierte am gestrigen Smintag ihr d'«s,ah. riges M i s s i o n s f e st, das sich ernes guten Be
Kreis Büdingen.
X Bad Salzhausen, 30.Juli. Wie alljährlich zur Zeit der Sommerferien, so sind auch jetzt wieder alle Häuser für Kurgäste bis zum letzten Platz besetzt. Die Räume des Bim- denheims reichen zur Aufnahme der KriegÄlllnden nicht aus, häufig müssen noch Privathauser aus längere Zeit in Anspruch genommen werden. — Gestern herrschte hier großer Betrieb durch em gro- ßes Männerchorkonzert, ausgeführt vom Sängerkranz 1839 Nidda und Liederkranz Ruppertenrod, beide unter Leitung von W. Daupe r t - Ulrichstein. Gut ausgearbeitete Gesänge wechselten mit kunstgerechten Jnstrumentalvortragen des stan-
Die Lebensmittelgesetzgebung wird zum Teil in der Oeffentlichkeit und besonders auch m den betroffenen gewerblichen Kreisen mcht genügend gewürdigt. Häufig werden entsprechende Bestimmungen der Lebensmittelgesetzgebung auch als Schikane empfunden, obwohl die Durchführung dieser Bestimmungen im Interesse der Volksgesundheit notwendig ist.
Die hohe Bedeutung der Lebensmillelgesetz- gebung für die Volksgesundheit ist vor allem auch daran zu erkennen, daß sich in den letzten 30 Jahren, seitdem diese Gesetzgebung eine wesentliche Ausarbeitung erfahren hat, das Lebensalter in der Bevölkerung außerordentlich i erhöht hat.
Das Lebensmittelgesetz ist nach und nach durch Reichsverordnung und Verordnungen der Landesregierungen in die Praxis umgesetzt worden. Da das vereinheitlichte Lebensmittelrahmengesetz, das bereits im Jahre 1927 verabschiedet wurde, noch immer nicht in Kraft gesetzt werden konnte, hat der Reichsrnimster von sich aus Vorschriften. für die eigentliche Durchführung erlassen. Es wird dann gesagt, daß es im Hinblick auf die m Durchführung begriffene Verwaltungsreform mcht zweckmäßig ist, alle Vorschriften schon jetzt in vollem Umfange m Wirksamkeit treten zu lassen, da sse staatsrechtliche Verhältnisse voraussetzen, die zum Teil überholt oder in der Umbildung begriffen sind. Es wird deshalb eine spätere Neuorganisation Vorbehalten und vorerst eine Reihe von Anordnungen erlassen, die sich u. a. befassen mit der Organisation der Lebens- mittelpolizei, der Ueberwachung durch Chemiker, der Ueberwachung durch Tierärzte, der Ueberwachung durch Aerzte und der Zusammenarbeit der an der Ueberwachung beteiligten Untersuchungsanstalten und wissenschaftlichen Sachverständigen, der Hinzuziehung gewerblicher Sachverständiger und mit allgemeinen Vorschriften für die Ueberwachung der Betriebe und Verkaufsstellen. Schließlich wird noch die Durchführung der Ueberwachung des Verkehrs mit Lebensrnitteln und Bedarfsgegenständen, die Entnahme von Proben, die Untersuchung der Proben und die strafrechtliche Verfolgung geregelt.
Die Ueberwachung des Verkehrs mit Lebensmitteln ist grundsätzlich Aufgabe der Polizeibehörden.
Eine Ausnahme bilden hierfür nur die besonderen Bestimmungen für das Reichsheer und die Relchs- marine. Hinzuzuziehen sind für die Überwachung als Sachverständige die Leiter und die mit amt- lichen Aufgaben betreuten, geprüften Lebensmlttel-. Clemiker der chemischen Untersuchungsanstalt. Für den Verkehr mit frischem und zubereitetem Fleisch usw. sind als Sachverständige beamtete Tierärzte zu bestellen. Die chemischen. Sachverständigen sind auch auf diesem Gebiet ermächtigt, Proben zu entnehmen. Für die Ueberwachung des Verkehrs mit Milch sind außer den beamteten Tierärzten, soweit es sich um Untersuchung von Milchtieren handelt, auch die Veterinäruntersuchungsanstalten hinzuzu-
, ziehen.
Wenn durch die Beschaffenheit eines Lebensmittels eine Gesundheitsschädigung eingetreten ift, oder wenn eine solche Gefahr besteht, sind als Sachverständige die Amtsärzte hinzuzuziehen. Sie können vorläufige Anordnungen treffen, wenn dringende Gefahr vorliegt, und Proben verdächtiger Lebensrnittel und Bedarfsgegenstände entnehmen. Hmzu- zuziehen sind die Amtsärzte auch bei lebensmittel- polizeilicher Besichtigung von Brunnen, Wafferlei- tUn0Umb?e reibungslose Zusammenarbeit aller an der Ueberwachung beteiligten Sachverständigen und Anstalten zu gewährleisten, sind entsprechende Maß nahmen vorgesehen, die eing gemeinsame Betätigung aller dieser Kreise ermöglichen.
Ober-Ohmen, 30. Juli. Die im Not- ftanbsprogramm vorgesehenen Arbeiten sind mit i>em vorgestrigen Tuge eingestellt worden. In den letzten Wochen waren die Arbeiter mit Urbarmachungen beschäftigt, nachdem der größte Teil des Projektes „Wegebau am Galgenberg" vollen- bet war und weitere Arbeiten an Feldwegen im Sommer wegen des landwirtschaftlichen Verkehrs nicht zweckmäßig erscheinen. Durch den Wegebau am Galgenberg sind sämtliche Steinhalden m der Umgegend verschwunden, da das Material restlos benötigt wurde. Die Beseitigung der Steinhalden ist für die Besitzer der Grundstücke von Vorteil, da diese jetzt nicht mehr bei der Arbeit auf den Aeckern und Wiesen hindern. — Durch die anhaltende Trockenheit sind an der Ed elNrsch en - a n l a g e der Gemeinde an der „Eibache" eine Anzahl junger Bäumchen eingegangen.
# Aus dem oberen Ohmtal, 30. Juli. Das jetzt vorherrschende Hochsommerwetter hat die Erntearbeiten ungemein beschleunigt, so daß nur noch ein kleiner Prozentsatz Getreide auf den Feldern steht. Die seit ungefähr vierzehn Tagen rm Betrieb be- findlichen Dreschmaschinen haben die Frucht der kleineren Bauern ausgedroschen. Demnächst kann mit dem Scheunendrusch begonnen werden. Auf ben leeren Stoppeläckern beginnen die Dauern allenthalben mit der Aussaat von Grünfuttermitteln als Ersatz für den Ausfall an Klee.
♦ Groß-Felda, 30. Juli. Am Sonntag ver- anftaftete die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude im Saal Figge einen Abend des urwüchsigsten Humors. Hans Sachs mit feinem unverwüstlichen Humor beherrschte die Bühne. Kreisvolkstumswart Kraus erzählte in gemütlichem Plauderton em Viertelstündchen aus dem Leben und Wirken des unsterblichen Nürnberger Schusterdichters Hans 'Sachs. Diele kennen ihn nur als Verfasser von kurzen, kräftigen Fastnachtsspielen. Er hat aber eine große Anzahl Gedichte und Meistersingerlieder geschrieben, sowie 80 geistliche und weltliche Storno« bien, 52 geistliche und weltliche Tragödien und dazu 64 Fastnachtsspiele. Don diesen letzten gelangten an diesem Abend „Der Krämerskorb , „Der eingebildete Kranke", „Der tote Mann und „Das Kälberbrüten" zur Aufführung. Es war 23 Uhr geworden, als diese vier Begebenheiten sich zu Ende begeben hatten. Dargestellt wurden sie von der Laienspielschar Ruhlkirchen unter Lei- tung und Mtwirkung von Kreisvolkstumswart Lehrer Kraus. Die Spieler verdienen alles Lob. Es gelang ihnen, die 400 Jahre alten Dexte so lebendig darzustellen, daß sich an ihnen wieder Leben entzünden konnte. Eine Musikkapelle aus Groß-Felda trug ihr Teil zur wetteren Unterhaltung bei. Die Teilnehmer des Abends geizten nicht mit dem Beifall.
^tn.IÖßang-Göns, 30. Juli. Von dem Ende Juni in Lang-Göns abgehaltenen judenfreien Viehmarkt war von der Werbestelle der Lan- desbauernschaft Hessen-Nassau ein, F i l m gedreht worden, der am gestrigen Sonntag tn der Turnhalle vorgeführt wurde. Der überaus starke Besuch bewies das Interesse, das die Einwohnerschaft diesem Film entgegenbrachte. Die Zuschauer tarnen auch auf ihre Rechnung. Neben einzelnen schonen landschaftlichen Aufnahmen, die unser Dorf und seine Umgebung zeigen, wurden in der Hauptsache Szenen von der Prämiierung, vom Festzug und vom Leben und Treiben auf dem Festplatz vorgefichrt. Schon die Tatsache, daß sehr viele der aufgenvmme- nen Personen aus unserer Gegend selbst sind, gab bem Film den heimatlichen Ton. Die geschmückten Straßen, die Turnhalle, einzelne Straßenbilder, daneben die Menge der Zuschauer und bann besonders die Trachtengruppen, ihre Tanze usw. weckten noch einmal angenehme Erinnerungen und gaben auch bei einzelnen Gesichtern, die unbewußt mit aufs Bild gekommen sind, Anlaß zu größter Heiterkeit. Wir sahen noch einmal .die beiden Hauptredner des Tages, Landesbauernführer Dr. Wagner und Staatsrat Peuckert (Thüringen), auf der Tribüne und lasen noch einmal die Kernspruche ihrer Ausführungen. Der Film, der nun auch in anderen Gemeinden Deutschlands gezeigt werden soll, wird sicher allgemeinen Beifall finden; denn er gibt in seiner geschickten Zusammenstellung em übersichtliches und doch erschöpfendes Bild vom ersten jugendfreien Markt (seit 1890) m Lang-Gons.
Kreisfeuerwehrtag in Nidda.
X Nidda, 30.Juli. Gestern vormittag fand hier im Oambrinusfaal der Kreisfe u e r wehr- t a g unter verhältnismäßig starker Beteiligung von Feuerwehrleuten und Ortsvertretern aus den einzelnen Gemeinden des Kreises statt. Nach der üblichen Begrüßung und dem Berichte des Kreisfeuerwehr inspektors Gockel interessierte ein gut ausgearbeiteter Vortrag des Brandmeisters Klein von Büdingen über Luftschutzfraaen, der naturgemäß bei allen Zuhörern großes Interesse erregte. Am Nachmittag marschierte vom Marktplatz ab die I hiesige Feuerwehr unter Mitnahme sämtlicher Löschgerätschaften und unter Borantritt der Feuerwehrkapelle zur Gänsweide, wo durch die verschiedenen Exerzierübungen und 'die Vorführung der Geräte die unumgänglich notwendige Ausbildung bargetan wurde. Zum Schlüsse wurde ein angenommener Brand im Gasthaus .Hanauer Hof" aus etlichen Schlauchleitungen in kurzer Zeit bekämpft. Hierbei mußte man, weil ein Versagen der Wasier- leitung angenommen wurde, das notwendige Wasi er durch lange Schlauchleitungen aus der ziemlich entfernten Nidda verwenden, was rasch und tadellos durch die Motorspritze bewerkstelligt wurde.
Landkreis (dienen
bigen Streichquartetts des Bades. Am Abend konzertierten beide Gesangvereine in der geräumigen Turnhalle zu Nidda, wo vaterländische Chöre von Erdlen, Daußner, Heinrichs, sowie Volkslieder von Rein, Jochurn, Moldenhauer, Othegraven u. a. zum Vortrag kamen.
Kreis Schotten.
□ Laubach, 31. Juli. Die Bezirksspar- kasse Laubach hielt am Samstag unter dem Vorsitz von Direktor Zimmermann in dem Gasthaus „Zur Traube" ihre diesjährige Mitgliederversammlung ab. Als Vertreter der Aufsichtsbehörde war Kreisdirektvr Zürtz vom Kreisamt Schotten, Oberbürgermeister a. D. Rahn als Vorsitzender des Hessischen Sparkassen- uno Giroverbandes sowie Direktor- Henkel von der Landeskommunalbank-Girozentrale Hessen erschienen. Es wurde der Geschäftsbericht für 1933 (101. Geschäftsjahr), die Jahresrechnung sowie die Aufwertungsbilanz für 1933 vorgetragen. Aus dem Geschäftsbericht ergab sich einegünstige Entwicklung der Kalle. Die Bilanzsumme beträgt 1673 000 Mark, die Höhe der Spar- . einlagen 1366 000 Mart (im Vorjahre 1325000 Mark). Die Anzahl der Sparkassenbücher ist von 1672 auf 1725 angestiegen. Die Aufwertungsbiläiu beträgt 266 000 Mark. Die Rücklage beträgt nach Zurechnung des Reingewinns von 9600 Mark insgesamt 99 800 Mark.
Eichelsdorf, 30.Juli. Im Frühjahr dieses Jahres wurde unserem seitherigen Pfarrer Müller eine Pfarrstelle in Neu-Isenburg übertragen. Bei der Ausschreibung der frei- werdenden Stelle fand sich kein Bewerber, so daß das Pfarramt seit l.Mai durch Pfarrverwalter Lic. Flechsenhaar zu Ulfa mitversehen »erben muhte. Zum 15. August wird nun «Pfarramts- kandidat Albert Voth aus Frankfurt-Rödelheim als Pfarrverwalter im hiesigen Pfarrhaus einziehen. Damit wexden die Gottesdienste, die seither abwechselnd vor- und nachmittags gehalten werden mußten, wieder regelmäßig stattfinden.
Kreis Alsielv.
Von besonderer Bedeutung für das Gewerbe ist die Hinzuziehung von gewerblichen Sachverständigen auf Grund des § 7 des Lebens- mittelgefehes. insbesondere aus den Kreisen der von den Verussvertretungen und Berufsverbänden der Landwirtschaft, der Industrie, des Handwerks und des Handels zur Ueberwachung der Betriebe bestellten technischen Berater, die dann in Kraft tritt, wenn es sich um die Beurteilung von Fragen technischer oder wirtschaftlicher Art handelt.
Die Hinzuziehung solcher Sachverständiger erfolgt zur Unterstützung der hauptberuflichen Sachverständigen besonders auch dann, wenn der Inhaber des der Ueberwachung unterzogenen Betriebes dies. beantragt. Solche Sachverständigen haben aber keme polizeiliche Befugnis und dürfen keme Betnebskon- trolle vornehmen.
Die Lebensmittelpolizei hat die in Frage kommenden Betriebe planmäßia zu besichtigen. Die wissenschaftlichen Sachverständigen sind nach Bedarf heranmiehen. Die Vorschriften regeln im einzelnen ob Proben zu entnehmen sind und m welcher Weise die einzelnen Betriebe ber Ueberwachung und Besichtigung zu unterwerfen sind. So ist ve sonders der0 Verkehr mit Lebensmitteln zu überwachen durch Besichtigung der Herstellungs-, Lager-, Vervackunas- und Verkaufsräume und durch Besichtigung der Lebensmittel einschließlich der Roh- steffe und Zwischenerzeugnisse Wbft. Sehr wichtig ' ° °uch di° Untersuchung der D°d°r sg-genst°nd auf Markten, Plätzen, Straßen und beim Gewerbe im Umherztehen.
Die Probenentnahme richtet sich nach der Bedeutung, die die einzelnen Lebensrnittel für die menschliche Ernährung besitzen. Die Anzahl der planmäßig zu entnehmenden Proben ist lm allgemeinen so zu bemessen, daß jährlich auf 1000 Einwohner mindestens fünf Proben von Lebensmitteln und auf je 2000 Einwohner minde-
* Lolilar, 31. Juli. An den vergangenen Sonntagen fand, vorn herrlichsten Sommerwetter begünstigt, unter reger Beteiligung der Kameraden und Freunde des Schießsportes das Uebungsfchie- ßen des „Veteranen - und Kriegerver- eins L o l l a r" statt. Gefchollen wurde mit Wehr- rnannbüchse (175 Meter) auf die Zwölfer-Ringscheibe. Die erzielten Resultate sind als recht gut zu bezeichnen. Die besten Schützen waren: Karl Müller 35 Ringe; Hch. Struck, Hch. Riehrn jun., Friedr. Heufer, Konr. «Pfeffer, Borischel, je 34; Hch. Brück, Karl Petrasch, Dr. Limberger, je 33; Gg. Lennarz, Karl Moos, Bürgermeister Ludwig Wagner, Jo<s. Nies, je 32; Grenadier Fink, 31 Ringe. Ehrenscheiben wurden geschossen von Aug. Rudolf, Gg. Lennarz, Konr. Pfeffer, Adam Kuhl, Karl Schwabe und Karl Moos. Im September finbet ein Preisschießen «statt.
♦ Lang-Gons, 30. Juli. Gestern morgen ereignete sich auf der Straße zwischen Großen-Linden und Lang-Göns ein Verkehrsunfall, der da- durch entstand, daß an einem Privatwagen zu gleicher Zeit zwei Reifen platzten, der Wagen dadurch ins Schleudern geriet und in den Straßengraben stürzte, wobei er sich überschlug. Die vier Insassen des Wagens tarnen glücklicherweise mit leichten Verletzungen davon. Der Wagen wurde schwer be-
suches erfreute. Jrn Festgottesbienst im schönen »Pfarrgarten bei der Kirche hielt Missionar Skar von der Rheinischen Mission die Festpredigt, über die Geschichte von Petris Fischzug. Er betonte be- sonders, daß die Mission ein Werk nn Dienste Christi sei, an dem sich alle Glieder der Kirche be- teiligen sollten. In der Nachversammlung begrüßte der Ortsgeistliche, «Pfarrer Kulte, die Missionsge- meinbe und sprach dann über den Segen der Mis- ; fionsfefte. Die Gemeinschaft untereinander werde gestärkt, wodurch neue Kräfte für die Arbeit zum Bau des Reiches Gottes entfaltet würden. MisiiO- nar Skär berichtete bann über feine Erfahrungen in der Missionsarbeit in Südwestafrika, von den Greueln und der Macht des Heidentums, aber auch von der Liebe und dem Siege des Evangeliums unter den Heiden..Die Ansprachen waren umrahmt von Darbietungen des Mädchenchors (Leitung Dirigent Eisenhardt) und des Posaumnchores Lang-Göns (Leitung Dirigent Boller). Die Missionskollekte war für die Rheinische Mission bestimmt und ergab den schonen Betrag von 178 RM. Mit Gebet und Segen von Pfarrer Kulte fand das Fest seinen Abschluß.
Kreis Biedenkopf.
* eifemrotf), 30.Juli. Heute nachmittag fuhr auf einem Wegeübergang bei Eisemroth em Last- traftwagen aus Endbach gegen einen gerade den Üebergang durchfahrenden Nenb^ahnzug. Der Lastkraftwagen wutde em Stuck geschleift, wobei drei Personen, bie mit dem Lastkraft- wagen fuhren, leicht verletzt wurden. Wie Augenzeugen bestätigen, hatte der Zug vor dem Ueberweg vorschriftsmäßig gehalten.
ben, sind die ganzen Wiederaufbaukosten mit 20 000 zu aktivieren. . ,
3 Brandenschädigung 14000 Mark. Die stillen Reserven sind also^ mit 14000 - 7000 = 7000 «Dtarf aufgedeckt. Zu aktivieren sind 20 000 — 7000 = 13 000 Mark.
Gietzener Wochenmarktpreise.
* G i e ß e n, 31. Juli. Auf bem heutigen Wochenmarkt kosteten: Lanbbutter, bas Pfund 1,30 bis 1,35 Mark Matte 20 Pf., Käse, bas Stück 4 bis 10, Eier (inländische), Klasse 8 10^, Klasse A 10, Klasse B 9H Klasse c 9, Klasse D 8, Wirsing (grün), bas Pfund 20, Weißkraut 15, Rotkraut 15, Gelbe Rüben 10 Rote Rüben 10 bis 12, Spinat 20 bis 25, Römischkohl 8, Bohnen (grün) 25 bis 28, (gelb) 25 bis 30 Erbsen 30, Tomaten 18 bis 20, Zwiebeln 12, Rhabarber 8 bis 9, Kartoffeln 6 bis 6% Psi. der Zentner 5,50 bis 6,— Mark, Frühäpfel, das Pfund 20 bis 25 Pf., Falläpfel 6, Pfirsiche 30 bis 35,1 Himbeeren 25, Brombeeren 35, Aepfel 15 bis 20, Birnen 20 bis 35, Kirschen 20 bis 25, Heidelbeeren 30 Stachelbeeren 15, Johannisbeeren 20, Pflaumen 12* bis 15, Zwetschen 25 bis 30, Mirabellen 20 bis 25, Reineklauden 20, Blumenkohl, bas Stück 10 bis 6o', Salat 5 bis 10, Salatgurken 10 bis 30, Einmachgurken 2 bis 3, Endivien 10 bis 15, Oberkohl- rabi 5 bis 10, Lauch (Suppengrünes) 5, Rettich 5 bis 10, Radieschen, das Bund 8 Psi
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag? Lichte fpielhaus, Bahnhofstraße: „Kleiner Mann, was nun?" — Volkshalle Gteßen: 20 Uhi, Gastspiel der
stens eine Probe von Bedarfsgegenständen zur Untersuchung entnommen werden.
Di- Probe muß.««r missten- dr^^mllelun er- MWM-S ein ßaboratonumsbuch zu süd Nnteriuckuna die
Beanstandung gegeb J Beanstandung statt- be?0±„imh^ bat e ne nochmalige Unte^ung gefunden Hat, fo bat eine > die zuständige stattzufinden, nach deren 0 Verfolgung beauf- ,!poli3e!behörbe mit .^XS^nis ist bem Betragt wird. Das U s $ $ner angemessenen 23er- tnebsinbaber 9®^. 3 LWenn sich bei der Le- maltungsgebubr mi 3 e“ erba^t eines Verbrechens bensmittelfontroUc erß Sache, unbeschadet ergibt, tatet bie Jo 8 *9Staatsanwaltschaft zu. der Strafprozeßo werdet die Polizeibehörde Bei jtebertret g refa[j*en Vorschriften. Sie ent* J!S^w Äbo?eine Senxwrnung angezeigt ist oder Leidet auch ob eme Abgabe
Of hon ganzen Durchführungsbestimmungen n^-nsmtttelgesetzgebung ist zu erkennen, zu der Lebe Fassung die wirtschaftlichen und Gewerbes gewahrt sind.
naibel überreicht. Als großer Naturfreund hat er sich stets lebhaft für den DHC. eingesetzt. Auch der Technische Verein ließ es sich nicht nehmen, ihm an- j läßlich des 35. Sttftungsfestes als Mitbegründer \ und in Anerkennung seiner Verdienste um den Der- ' ein eine Ehrenurkunde zu überbringen. Der @e- i sellschaftsverein „Frohsinn" ernannte ihn unter 1 gleichzeitiger Ueberreichung einer Urkunde zu seinem Ehrenvorsitzenden.
i *♦ Feuersgefahr im Erfrischungs- Haus. Gestern gegen 20.30 Uhr fuhr die Feuerwehr nach der Frankfurter Straße. Dort war in dem Er- frifchungshaus an der Ecke Klinik- und Frankfurter Straße ein elektrischer Kocher nicht ausgeschaltet worden. Der Inhaber des Geschäftes hatte aber den Raum verlassen, so daß der Kocher unbeaufsichtigt stand. In der Nähe des Kochers lag viel Papier. Passanten, die auf die starke Rauchentwicklung aufmerksam wurden, benachrichtigten die Feuerwehr, bie rasch zur Stelle war und sich nach Lage der Dinge durch das Einschlagen eines Fen- fters gewaltsam Zutritt verschaffen mußte. Die Gefahr wurde bann schnell beseitigt.
*♦ H erumltzeg endes Fallobst schadet im nächsten Jahr! Das Fallobst sollte von einem gewissenhaften Besitzer immer gleich aufge- sarnmelt und verwertet werden, indem man es verkocht und verfüttert. Denn das UmherliegenLassen des Fallobstes fügt dem Obstbaum in jedem Jahr ■rohen Schaden zu: Der größte Teil des abgefalle- Men Obstes ist mit Maden behaftet, die ja auch mel- Mens die Schuld am Fallen tragen. Diese Maden Miechen aus dem zerfressenen Obst und überwintern Ui den Baumritzen. Im nächsten Jahr setzt bann bie Dusgekrochene Raupe 40 bis 60 Eier an den Fruch- H?n ab, aus denen die Obstmaden schlüpfen und ihr Kerftörungsmert erneut beginnen. Es ist also von ■ röhter Wichtigkeit, das gefallene Obst auszusam- ■ieln. Am schlimmsten haben unter den Obstmaden Mepfel, Birnen, Zwetschgen und «Pflaumen zu lei- Men. Und gerade diese sind als Fallobst oft zu geling geachtet, daß man sie Nicht verwertet, obgleich l e vorzügliche Marmeladen und Gelees geben. ■ ** Bunter Abend des Presse-Kame- ladschaftslagers. Zu unserem geftngen Be- M icht über den Bunten Abennd des Presse-Kamerad- Ichaftslagers wird uns berichtigend mitgeteilt: In ■ er Besprechung der Darbietungen des Stedtchea- B’rs muß es heißen: die von Paul Buchwald ■ omponierten Lieder und nicht die von Pttipps. ■ Mipps hat den „Gruß an die Saar gedichtet.
-s muß also heißen: ,^err Tank sang mit ftor-
SSÄ **.
des besten Anschens. Um das Dereinsleben in unse-j wald.


