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184- Zahrgang

Gießener Anzeiger

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Mit festem Mut ins neue Jahr!

Süßten.

das und

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uns kom- Ber- auch

festgeformter gleichklingender Wille in der Faust des Mannes, der als Führer und Reichskanzler das Schicksal der Nation leitet. Unter der Führung Adolf Hitlers hat der unbekannte deutsche Arbeiter Hand in Hand mit den Volksgenossen aller Berufsschichten seine Aufgabe erkannt und seinen Mann gestanden. Großes ist geleistet worden. Noch größere Aufgaben stehen bevor. Noch ist das Werk des Führers nicht vollends vollbracht. Wir wissen aber, daß ein un­

beugsamer Wille und ein Kraftbewußtsein, wie es nur aus der Ethik der nationalsozialistischen Volks­gemeinschaft erwachsen kann, uns zum Siege un­serer Arbeit führen wird. In diesem Sinne wird das ganze deutsche Volk gerüstet sein für die Auf­gaben, die ihm im neuen Jahre von seinem ge-

Freiherr von Äeuralh,

Reichöminister des Auswärtigen:

Die innere Politik eines Landes ist die Grund­lage seiner auswärtigen Politik. Je zielsicherer und entschlossener jene ist, desto besser ist die Aussicht dafür, daß ein Volk auch seine berechtigten außen­politischen Wünsche durchzusetzen vermag. Die fortschreitende Einigung des deut­schen Volkes und sein daraus resultierender einheitlicher Wille berechtigen uns zu der Hoffnung, daß in absehbarer Zeit auch unsere nationalen Ansprüche ihre Erfüllung fin­den. Wir wünschen dies um so dringlicher, als wir endlich einmal Europa von der Spannung dieser ungelösten Fragen befreit sehen möchten, vor allem aber auch darum, weil wir für

und Kraftwagen muß der Güterfern­verkehr einer gesetzlichen Regelung zugeführt werden. Fragen des Nahverkehrs und der daran beteiligten Verkehrsmittel drängen nach einer Lö­sung. Nicht zuletzt wird sich das Reichsverkehrs­ministerium auch der kleinen und kleinsten unter den Verkehrsunternehmern, der Kraftdrosch- k e n b e s i tz e r und der Fuhrunternehmer, in ihren derzeitig unverkennbaren Nöten anzuneh­men haben.

Der Bundesführer des NS. Deutschen Front­kämpferbundes (Stahlhelm), Reichsminister Franz S e l d t e, erließ an seine Kameraden folgenden Neu­jahrsaufruf:

Das Jahr 1934 geht zu Ende. Dankbar erkennen wir, daß es für alle schaffenden Deut­schen ein Jahr des Fortschrittes war. Wir alten Frontsoldaten haben nach bestem Können am Aufbauwerk Adolf Hit­lers, des Führers, mitgearbeitet. Wir werden auch im kommenden Jahre nicht nachlassen, mit allen Mitkämpfern in den Rei­hen der nationalsozialistischen Bewegung opfer­bereit, arbeitsfreudig und kamerad­schaftlich zusammenzustehen. Ich danke allen meinen Kameraden für ihre Treue und ihren selbst­losen und zähen Einsatz. Für das kommende Jahr 1935 wünsche ich ihnen Freude an der Ar­beit des Alltags, Freude im Dien st des Bundes und Freude am großen, sich vollendenden Werk des Führers für Reich und Nation."

Freiherr von Eltz-Mbenach,

Michspost- und Michsverkehrsminister:

Wenn am 31.Dezember das Jahr 1934 zur Neige geht, dann darf das deutsche Verkehrswesen mit be­scheidenem Stolz bekennen, daß es das abgeschlossene Jahr nicht untätig hat vorübergehen lassen. Das große der Initiative des Führers entsprungene Werk der Reichsautobahnen wurde 1933 begonnen. Im Jahre 1934 mußte die Aufbauarbeit sich den übrigen Verkehrsanstalten und Verkehrs­mitteln verstärkt zuwenden. Auch hier stellte der Führer wegweisend die Aufgabe. Kurz, aber inhalt­reich nennt sie das Gesetz: Durchführung einer einheitlichen Verkehrspolitik. Es galt, nach großen, auf weite Sicht gestellten Gesichtspunkten das deutsche Verkehrswesen aus- z u g e st a l t e n und die verschiedenen Verkehrs­mittel noch mehr als bisher aufeinander ein­zuspielen. Es mußte der Grund gelegt werden, um der deutschen Wirtschaft wie dem gesamten deut­schen Volke möglichst viele und möglichst leistungs­fähige Verkehrsmittel nebeneinander zur Verfügung zu halten.

Die großen Verkehrsanstalten des Reiches, die Reichsbahn, die Reichspost und die Reichswasser­straßenverwaltung vervollkommneten ihre Anlagen. Die Reichsbahn begann, die technischen Vor­aussetzungen zu schaffen zu einer bisher kaum für möglich gehaltenen Beschleunigung des Fernverkehrs. Die R e i ch s p o st baute die Nachrichtenübermittlung in technisch mustergültiger Weise weiter aus. Die Reichs- wasserstraßenverwaltung führte den Aus­bau der deutschen Wasserstraßen planmäßig fort, begann den Bau neuer Wasserwege und schuf Wunderwerke der Technik, wie das Schiffshebewerk in Niederfinow. Die drei großen Verkehrsverwaltungen wurden zu einem mächtigen Faktor auf dem Gebiete der Arbeitsbeschaf­fung für die erwerbslosen Volksgenossen.

Noch fehlte das privatwirtschaftliche Verkehrsgewerbe bei dieser gemeinsamen Aufbau­arbeit. Es wurde nach einheitlichen Gesichtspunkten

Volk für das Jahr 1935.

Geldies Aeujchrsaufrus an den ASDFS.

der privatkapitalistischen Markt­wirtschaft ausgliederte. Auch das Erb­hofgesetz und die Marktregelungsverordnungen werden mit ihren Festpreisen den Nährstand in den kommenden Jahren in die Lage versetzen, eine voll­ständige Sicherung unserer Ernährungsbasis her­beizuführen. Dieses Ziel muß im Jahre 1935 e r - reicht werden! Das ist mein Wunsch zum Jahres­wechsel.

Hermann Göring,

Michslufffahrtminister und preußischer Minister- Präsident, General der Infanterie-.

Der Bundesführer «des NSDFB. (Stahlhelm), Reichsarbeitsminister Franz Seldte, erhielt vom Führer und Reichskanzler folgen­des Telegramm:Für die mir im Namen ldes NS. Deutschen Frontkämpfer-Bundes (Stahlhelm) über­sandten Weihnachtsgrüße danke ich Ihnen aufrichtig. Ich bitte Sie, meine b e ft e n Wün fch e für das Weihnachtsfest und zum Jahreswechsel entgegenzunehmen und

Einheit des Willens die Voraussetzung deutscher ZriedenspoM

B3 war für den nationalsozialistischen Staat dci;:.ahr der Offensive, 1934 das Jahr der 23er= te tiinng und Behauptung. Wir sind dem Ziel un- se Vl'Revolution, dem deutschen Volke wieder zur F smlüt und zur inneren und äußeren Ehre zu vcrckäen, treu geblieben. Armee, Staat, m int ei und Volk sind heute ein unlos- b i.irs Ganzes, das sich in der Welt zu be- hcchmen sucht. Wir wollen den Frieden und haben d Velt genug Beweise unseres Friedenswillens qi H-hm. Wir haben unser Verhältnis zu Polen mpnlt und sind im Begriff, uns mit Frankreich in Br Saarfrage zu einigen. Wir haben die ernft- h kni Absicht, im kommenden Jahr die letzten K ! il! e n st o f f e unseres inneren und äußeren Le- b. 105, 3 u beseitigen, damit die ganze Kraft u*5 Volkes für das Aufbauwerk und di 1! Fortsetzung der erfolgreich begonnenen Ar- bihi sschlacht eingesetzt werden kann. Wir mtifigieren mit Zuversicht und festem $ÖRi:i ins neue Jahr, dem Führer und fernem gra- ß^ei .Lerk in Treue und Hingabe verpflichtet.

hcHlMunterkeit.

ist es nun, das uns an der Schlvelle des N zu. Jahres besinnlich innehalten läßt? Einmal dcs verlangen, aufs vergangene Jahr zurückzu- bl d und feine Gaben nach einmal zu überdenken; dc rr aber auch die Ehrfurcht vor dem, was das mtllibe Schicksal jenseits der Schwelle für b ti it hält, und die Pflicht, uns für die ni an-n Aufgaben zu wappnen und uns des trmu-15, deffen der Weltgeist uns würdigt.

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w ÜLig zu zeigen!

6:1 wünsche ich dem deutschen Volke, daß es zu NLt hr voller Dankbarkeit sich der Erfolge u nüG ü t e r bewußt fein möge, die der G e i ft b esrneuen Reiches ihm beschert hat? Dies biqi.iber unlöslich auch die Verpflichtung für jeden E T-nen in sich, im kommenden Jahre seine v -! e Kraft für das Ganze einzu-setzen ui H iemclls zu vergessen, daß die Gesamtheit, aus de » i Wohl es uns ankommt, ja aus lauter Einzel- Ni»-»esteht und nur durch d i e lebendige Wd Wirkung jedes Einzelnen zusam- m: «^gehalten werden kann. Wenn wir diele E Keimtnis, stärker noch als bisher, im neuen Jahr ui uni eigen machen und dem Ganzen dienen, an- fti ui uns von ihm bedienen zu lassen, dann folgen wüt nahrhaft dem Vorbild des Führers; dc i mblüht die Gemeinschaft immer höher auf, und je hiieinzelne von uns blüht in ihr!

Goebbels,

^ldsminister für Dolksaufklärung uliMropaganda-.

So bleibt das deutsche Verkehrswesen bei Be­ginn des Jahres 1935 in der Erfüllung großer für unsere Volksgemeinschaft wichtigen Aufgaben. Kein Zweig der deutschen Wirtschaft trägt so stark na­tionalsozialistisches Gedankengut als Wesenselement in sich wie der Verkehr in feiner Eigenschaft als un­eigennütziger Diener und Mittler für die Wirt­schaft, für den Staat und für das gesamte Volk. Volksgemeinschaft fordert Verkehrs­einheit. Sie zu fördern und auszugestalten, ist Gelöbnis des deutschen Verkehrs an Führer

Zilkmistsausgaven deutscher Verkehrspolttik

Volksgemeinschaft fordert Verkehrseinheit.

und preußischer Minister des Innern:

D Jahreswechsel ist in unserem Vaterland von je »eil als ein Zeitpunkt ernster Besin- ri ikg empfunden worden, und für den wahren D wchen ist er es bis heute geblieben und wird es. h jentlich immer bleiben: eine Schwelle zwischen )eim Heftern und dem Morgen, die mit Bewußtsein üb Verantwortung überschritten fein will. Freilich, iir Verwaltungsdienst, Organisation und Technik r>ctf riefe bedeutsame Schwelle nicht vorhanden sein; 53 :*r:nr und Pflichterfüllung müssen über sie hin- tu igiiiten wie in jeder andern Nacht des Jahres, in ib ie-Ie gedankenlose Einzelmenschen möchten das (3 lete tun, zwar nicht aus Pflichtgefühl, son- ^erraus der Scheu vor der Rechenschaftsablegung, di i der Neujahrsstunde das eigene Gewissen von jh Ll fordern könnte! Da betäubt man sich denn lieb in ausgelassener Geselligkeit und verkehrt den En: des Augenblicks in eine oft nur allzu krampf-

in Spitzenverbänden organisch jufa m menge» faßt und mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und den Verkehrsnutzern im Reichsverkehrsrat vereinigt. Die Währungsbeihilfen für die See­schiffahrt, die Förderung der Gemeinschaftsarbeit zwischen Graß- und Kleinschiffern in der Binnen- wirtschaft sind Ausdruck der vertrauensvollen Zu­sammenarbeit mit der obersten verkehrspolitischen Leitung. Es folgten gesetzliche Maßnahmen zur Regelung und Förderung des Verkehrs wie die Reichs-Straßenverkehrsordnung und das Gesetz über die Beförderung von Personen zu Lande.

Im Jahre 1935 muß auf allen diesen Gebieten

weitergearbeitet werden. Die Organisation 6 u m ------...**;**'

des Verkehrs wird ihre endgültige Gestaltung er-1 diese auch den alten Frontsoldaten zu übermitteln, fahren müssen. Als nächster Schritt zpr B e i - . Adolf Hitler.

legung des Kampfes zwischen Schienet L

Zusammenhänge.

Ein außenpolitischer Rückblick an der Jahreswende.

Die Beziehungen Deutschlands zum Ausland stau- den im abgelaufenen Jahre unter der Wirkung dreier großer nationaler Entscheidungen, die dieses als Erbe und Aufgabe vom Vorjahre übernommen hatte: der inneren Umgestaltung des Rei­ches und Volkes, dem Austritt aus dem Völkerbund und der Abrüstungskon- e r e n z und der nahezu einmütigen Z u ft i m - nung des Gefamtvolkes zu dieser Po­litik im ersten Volksentscheid des neuen Reiches. Die unvermeidlichen Spannungen dieser drei großen Ereignisse bildeten die psychologischen Grundlagen des Verhältnisses zur Umwelt, indem sie auf dec einen Seite die Deutschland gestellten Probleme der internationalen Politik belasteten, auf der anderen Seite aber sie im von der deutschen politischen Füh­rung gewollten Sinne bestimmten und formten. Wenn man es als das große allgemeine und be­herrschende Ziel der deutschen auswärtigen Politik bezeichnen kann, dem neuen Reiche unter Wahrung der Ehre und des Prestiges den Frieden zu erhalten, so darf man feststellen, daß die posi. tioen Wirkungen jener Entscheidungen ihre nega­tiven überragen, die von der Führung bestimmte und vom Volk gutgeheißene Politik in ihrer großen Linie also richtig war.

Den zuverlässigsten Maßstab einer solchen Abwä­gung geben die Beziehungen zu Frank­reich, in denen sich bei der beherrschenden euro­päischen Stellung der Republik, ihrer führenden Rolle im Völkerbund, bei dem grundsätzlichen Zug der französischen Politik, den Versailler Vertrag mit seinen Anhängseln als dasStatut Europas" auf­recht zu erhalten, und schließlich infolge der histo­rischen nachbarlichen Gegensätze alle Aufgaben und Schwierigkeiten der deutschen auswärtigen Politik wie in einem Brennspiegel sammeln. Die Entwick­lung der am meisten kritischen Frage der Abstim­mung des Saarlandes über seine künftige nationale Zugehörigkeit zeigte eine erfreuliche und deutliche Aufwärtsentwicklung des Gedankens der friedlichen Verständigung, den die deutsche Führung beharrlich verfolgt. Nach anfänglichem Widerstreben stimmte Frankreich am 20. Januar der Einsetzung eines vorbereitenden Ausschusses für die Saar ab- stimmung durch den Völkerbund zu, der am 1. Juni die Festsetzung des Abstimmungstages auf den 13. Januar folgte. Angesichts der auf eine Hinaus- fchiebung der Abstimmung zielenden Propaganda, an der sich auch die Politik des französischen Außen­ministers Barthou stark beteiligte, ein unbestreit­barer Erfolg Deutschlands und der eindrucksvollen Haltung der deutschen Saarbevölkerung.

Eine vorübergehende, allerdings für einen Augen­blick atemberaubende Verschlechterung trat in den letzten Tagen des November ein, als plötzlich die Gefahr eines französischen Einmar­sches in die Saar auftauchte, die der rasche (Ent- schloß des deutschen Bevollmächtigten B ü r ck e l, in der kritischen Zeit wenigstens von Deutschland her eine neutrale Zone um das strittige Gebiet zu legen, für den Gebrauch untauglich machte. So konnte unter dem vermittelnden Einfluß des ita­lienischen Delegierten Al v ist in Verhandlungen in Rom die Einigung zwischen Deutschland und Frankreich über alle durch die Abstimmung etwa entstehenden Fragen erzielt werden. Die Entfen- : düng einer internationalen Polizeitruppe, die in der : Abstimmungszeit die Ruhe und Ordnung garantie- ren soll, war die letzte Vorbereitung der Entschei­dung, der Deutschland und die Saarländer nun mit : Ruhe entgegensetzen.

Während man so die Saarfrage bei einigem Opti- nismus als gelöst betrachten kann, ist ein anderes Problem, das die deutjch-franzöfischen Beziehungen belastet, die Frage der A b r ü ft u n g oder, wie sie jetzt bescheidener zu benennen ist, der Rüstungs­beschränkung, nicht von der Stelle gerückt, an die sie im vergangenen Jahre durch die Verweigerung der deutschen Gleichberechtigung durch Frankreich und das Abrücken Englands von dem durch Deutsch­land als Grundlage angenommenen Macdonald- Plane getreten war. Ein von der deutschen Regie­rung am 14. März dem französischen Botschafter überreichtes Memorandum blieb ohne Erfolg; zwar trat am 29. Mai die Abrüstungskonferenz in Genf unter dem Vorsitz Hendersons wieder zusammen, aber nur, um nach einem heftigen Angriff Barthous aus die englische Politik den vollkommenen Still­stand der Verhandlungen festzustellen.

Frankreich hatte unterdessen, durch den Haß der bolschewistischen Sowjetrepublik gegen das neue Deutschland angezogen, den europäischen Kanzleien den Plan eines osteuropäischen Paktes unterbreitet, in dem Frankreich und Sowjetrußland als west-östliche Flügelmächte den Frieden, d. h. den bestehenden Zustand in Mittel- und Osteuropa ga- rantieren sollen. England und Italien, dessen poli­tische Wendung nach Frankreich hin sich anzuzeigen begann, stimmten mit gewissen Vorbehalten und ohne rechte Begeisterung zu. Aber der Plan stieß auf eine wichtige Veränderung, die zu Beginn des Jahres das deutsch-polnische Verhältnis und damit die Spannung in Osteuropa erfahren hatte. Am 26. Januar war zwischen den beiden Mächten, die die Väter des Versailler Vertrags durch die Errichtung des Korridors in unversöhn­lichem Gegensatz zu halten gehofft hatten, ein Verständigungsabkommen auf 10 Jahre geschloffen worden, nach dem alle "'entstehenden Streitfragen durch unmittelbare Aussprache beige- legt werden sollen; am 7. März wurde durch ein weiteres Abkommen der deutsch-polnische Zollkrieg beendet und im Sommer die Grundlage für eine geistige und kulturelle Annäherung,dex beiden Län­der gelegt»

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unser Volk die langersehnten Voraussetzungen schaf­fen wollen, feine Fähigkeiten und Kräfte unge­stört der Friedensarbeit widmen zu können. Das kommende Jahr wird uns auf diesem Wege einen großen Schritt weiter brin­gen, indem das deutsche Saargebiet nach lang­jähriger Trennung wieder in den Schoß des Mutterlandes zurückkehrt. Damit wird nicht nur für unsere Volksgenossen an der Saar die Zeit der Unruhe und Unsicherheit endgültig vorbei sein, sondern auch für Europa wird damit ein An­laß zur Beunruhigung verschwinden. Man kann hoistn, daß dann in der Außenpolitik eine Ent­wicklung einsetzt, die zur Verständigung der Völker und zum dauerhaften Frieden führt. Dieses Ziel ist des ganzen deutschen Volkes sehnlichster Wunsch für das neue Jahr.

AWatther Darst,

Cfltominifler für Ernährung und Landwiri- feiftf und Michsdauernsuhrer:

Bhil ganze Wirtschaft der Welt befindet sich in et,hin Chaos, weil mit einem für jede vernünftige D kitchaft unmöglichen Wirtschafts- p!i:-zip versucht wird, die durcheinandergeratene V Wirtschaft wieder in Ordnung zu bringen. Für u in rgibt sich die Notwendigkeit, erst einmal die 3iItn.orbnung der Wirtschaft a uf n a - t lii -i a l f o 3 i a l i ft i f d) e n Vorausfetz u n- g in in Deutschland durchzuführen. Bei der Ab- V nirung Deutschlands und unserer Devisenlage e lEinerte das in erster Linie die Ordnung der L^ibensmittelverhältnisse auf dem $Binm enmortte.

tu5 dieser Sachlage heraus wiederhole ich zum swechsel nochmals meinen auf dem Reichs- b ierntag in Goslar an das deutsche Bauerntum g||etiteten Appell, sich tatkräftig in die kom- rrniri'b e E r z e u g u n g s s ch l a ch t einzu- r: len. Die Steigerung des Rohertra­gs: unserer Lebensmittelerzeugung iH.te Voraussetzung für die wirtschaftliche 93e= ty jcr-img des deutschen Volkes. Es ist im näch­st i Jahre die Aufgabe aller Bauernführer, mit aili ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln die GF- gung von Lebensrnitteln zu steigern. Die Vor- <r n ^ungen für die Erzeugungsschlacht hat die na-

sozialistische Agrarpolitik in erster Linie da- d geschaffen, daß man denNährstandaus

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Nichts kann uns an diesem Jahreswechsel tiefer beglücken als die Feststellung: Das deutsche Volk I 3-----, ..... - , .

ist eine geschlossene Einheit geworden, ein > liebten Führer gestellt werden. Hell Hmer!

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deutsch«! Boltee Wünsche zueZaheeewende. - Die Mitarbeiter dee Sichrere sprechen über Aufgabe und Ziel für 1935.

Erster Blatt 184. Jahrgang Samstag, 29.Dezember 1954

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