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den ein. Die entwendeten Sa,

Sämtliche Fachorganisationen des Artistengewer-

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EiIenlaub kränz.

^er Reichsverband der Deutschen Artistik e.V.

London über die Zukunft Luftschiffs.

Für keinen Teil der Großstadtbevölkerung ist es so wichtig, einmal für längere Zeit Landluft zu atmen und die Fühlung mit dem deutschen Boden wiederzugewinnen, wie für die schulentlassene Ju­gend. In keinem Alter tut dem großstädtischen Men­schen die Stadtflucht so not, wie nach der Ent­lassung aus der Schule. Der Nationalsozialismus hat stets betont, daß das Wissen nicht das letzte Ziel der Bildung ist. Die Schule' wendet sich auch heute noch viel zu einseitig an den Verstand, anstatt auch Körper und Seele gleichmäßig auszubilden. Daher bedarf der jugendliche ' Mensch nach der Schulzeit noch einer weiteren Erziehung, die sich mehr auf die Pflege der charakterlichen Eigenschaften richtet und seine Willensausbildung fördert.

Diese seelisch-charakterliche Erziehung kann der Jugend in den Großstädten nur sehr schwer gegeben werden. Das Preußische Staatsministerium hat da­her einen großen, für die Zukunft sehr wertvollen Gedanken zu verwirklichen begonnen, als es den Beschluß faßte, die gesamte schulentlassene Stadt­jugend zu einem Landjahr zu verpflichten, das sie in besonderen ländlichen Heimen verbringen soll. Die heutige Zeit ist für die Einführung eines solchen Landjahres ganz besonders geeignet, denn es ist praktisch gar nicht möglich, die gesamte schulent­lassene Jugend in Berufen und praktischen Lehr­stellen unterzubringen. Der Arbeitsmarkt wird m hohem Maße entlastet, wenn man die nächsten Jahr­gänge der Schulentlassenen noch für einige Zeit vom Berufsleben fernhält.

Man hat aus dieser Erwägung heraus vielfach vorgeschlagen, die Schulzeit allgemein um ein Jahr zu verlängern, damit die Jugend noch ein weiteres Jahr der Ausbildung widmen kann und dann besser ausgerüstet in die Berufe kommt. Aber diese Er­gänzung der schulmäßigen Ausbildung darf nicht in geschlossenen Schulstuben und nicht in der dump­fen Stadtluft erfolgen. Schon während der Schul­jahre stiftet die sitzende Lebens- und Lernweise Schaden genug. Mnn man der Jugend nicht nur verstandesmäßige Bildung vermitteln, sondern sie in jeder Hinsicht lebenstüchtig machen will, muß man sie aufs Land hinaus führen und muß dort dafür sorgen, daß Körper, Geist und Cha­rakter gleichmäßig gepflegt werden.

ein Bursche wegen eines Diebstahls verhört. Wäh­rend des Verhörs brachte er es fertig, in Gegen­wart der Beamten zwei Zeugen zu besteh- l e n. Der Bursche war mit Hilfe von gestohlenen Schlüsseln bei seinem früheren Arbeitgeber einge­drungen, um dort zu stehlen. Beim zwölften Ein­bruch wurde er erwischt und der Polizei übergeben. Beim Verhör gestand er die Diebstähle unumwun- ~ ' er bei Alt-

Monate.

Aber was hilft den Unglücklichen Das, wenn warmes Wetter- eintritt, und die Scholle zer­springt? Es ist sehr fraglich, ob die Scholle noch durch Flugzeuge oder Luftschiffe wird erreicht wer­den können. Die Schiffbrüchigen haben natürlich alles getan, um auf der Scholle einen Landungs­platz für Flugzeuge herzurichten. Nach den letzten Funkmeldungen wurde der Flugplatz so er­weitert, daß gleichzeitig drei Flugzeuge auf der Eisfläche landen könnten. Das Wetter ist aber so schlecht, daß eig Start der Flugzeuge nicht erfolgen kann. Flugzeuge oder Luftschiffe, die die Scholle erreichen wollen, brauchen einen Flugradius von mindestens 500 Kilometer. Gesetzt den Fall, daß das Wester sich bessert, dann ist noch immer die Frage, ob die Scholle noch st a r k genug ist, um der Landung eines Flugzeuges standzuhalten.

cu;-Direktoren ihre Nechstheaterkammer. im Artistenfach tätig Aechsverbandes ist.

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i^e mit glattem Schirm in Form der bisherigen itmftmüfce mit einem aus weißem Tuch gestanzten

baint verlassen hatte, fuhr in voller Fahrt bei die­sigem Wetter auf diese Stein- und Erdmassen auf. Die Maschine bohrte sich in den Geröllhaufen hin­ein, und sämtliche Wagen sprangen aus den Schie­nen. Erst nachmittags konnte man mit den Auf- räumungs- und Bergungsarbeiten beginnen.

Riesenunterschlagung bei der Genfer Hypothekarkasse.

Bei der Genfer Hypothekarkasse, einem öffentlich- rechtlichen Institut,ist man Unterschlagungen

ßen im Meer, wo unsere Männer jetzt mit dem Tod kämpfen."

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Zunächst wird allerdings dasLandjahr" für 1934 nur 20 bis 25 000 Kind.er erfassen und probeweise durchgeführt werden.

Händlern verkauft. Als die war, vermißte einer der Zeugen feinen

808 aus der weißen Wüste

Gibt es noch Rettung für die Schiffbrüchigen der Tscheljuskin?

EinLandjahr" derschnlenilaffenenStadtjugend in Preußen

Instand beiten.

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Die zweite Hoffnung, daß der berühmte Eis­brecherKrassin" Hilfe bringt, ist auch nur gering. Der EisbrecherKrassin" hat eben den Nord- Ostseekanal passiert. Er muß einen außerordentlich großen Umweg machen, um zur Beringstraße zu ge­langen. Sein Kurs geht durch die Nordsee, Atlanti­scher Ozean, Panamakanal, Stiller Ozean und dann erst zur Beringstraße. Das ist e i n e F a h r t v o n vielen Wochen. Trotzdem hat man diesen Eis­brecher eingesetzt, weil kein anderes Schiff da ist, das Aussicht hätte, durch die Beringstraße hindurch­zukommen. Wenn es nicht gelungen sein sollte, die Besatzung desTscheljuskin" durch Flugzeuge zu retten, hofft man, daß der EisbrecherKrassin noch vor Einbruch der warmen Jahreszeit die Beringstraße erreichen wird. Mit dem Beginn des Sommers wird die Gefahr für die Tscheljuskin- Leute ungeheuer groß. In K a p W e l l e n befinden sich die Angehörigen, Mütter, Frauen und Kinder der Schiffbrüchigen Tscheljuskin-Leute. Einige Frauen haben durch den Rundfunksender ihren Männern auf der Scholle. Trost gespendet. Die Mutter des Leiters der verunglückten Expedition, des Deutsch-Russen Professor Schmidt, eine Frau von über 80 Jahren, brach vor dem Mikrophon in Tränen aus und bat ihren Sohn vorsichtig zu sein. Von den durch den Flieger Ljapidewski am 3. März geretteten zehn Frauen gab eine fol­gende Schilderung: Wir hatten die Lage nicht für so ernst.gehalten. Aber dann kamen aus der weißen Wüste, die uns einschloß, auf einmal die Berge heran. Sie schoben und bewegten sich, bildeten dro­hende Figuren, barsten, legten sich krachend und knirschend übereinander, wuchsen höher und höher. Wie Gespenster wuchsen die Eisberge, wie lebende

auf die Spur gekommen, die der 50jährige An­gestellte Jean D i ck verübt hat. Nach seinem Ge­ständnis hat er Wertpapiere im Betrage von über 500 000 Schweizer Franken unterschlagen, von denen sich eine andere Person, in deren Auf­trage Dick gehandelt haben will, 400 000 Franken angeeignet habe. Diese Person sei nach Frankreich verschwunden. Wie weit Dicks Aussagen zutreffen, muß die Untersuchung ergeben. Festgestellt wurde

gisrht.

äifenbaf)nunglü<f in Frankreich. Drei Tote.

13 Schwerverletzte.

3n der Nähe von L-mpdes (Arrondissement Erhübe) ereignete sich ein Eisenbahn un- g i ck, bei dem nach den bisherigen Angaben Drei duschen getötet und 13 schwer per legt Drfoen. Ungefähr 25 Reisende wurden leicht v e r - l s t. Sie konnten ihre Reise fortsetzen. In Der 3cht waren 350 Kubikmeter Feldgeröll und Erd- msen an dem Schluchtabhang, an dem die Eisen- bchnstrecke vorbeiführt, niedergegangen. Der Zug, ör in den frühen Morgenstunden die Station Ar-

ZuverMimTscheljuskm" Lager

Endlich besseres Wetter.

Wie aus Moskau gemeldet wird, ist dort ein Funkspruch von Professor Schmidt eingegangen, in dem gesagt wird, daß im Lager Ruhe und Zuversicht herrsche. Die Funkverbindung mit Kap Wellen sei sehr gut. Die Wetterverhältnisse seien dagegen sehr schlecht und würden eine Rettungsaktion erschweren. Professor Schmidt schlagt daher vor, besseres Wetter abzuwarten und dann die Rettung zu beginnen. In Wankaren sind Flug­plätze für die neuen russischen Flugzeuge angelegt worden. Nach einer späteren Meldung aus Chabarowsk ist dort ein Funkspruch aus Anadyr eingetroffen, der besagt, daß sich das Wetter in der Arktis in günstiger Hinsicht verändert hat, so daß berechtigte 'Hoffnung auf Rettung der Tscheljuskin"-Besatzung besteht. Es herrscht ein starker Südwind, der die dichte Wolkendecke zer­rissen hat. Die zweite Flugstaffel unter dem Kom­mando von Kamanin hat Befehl erhalten, zu starten. Nach einer weiteren Meldung aus Wan­karen ist dort ebenfalls eine Besserung d e s Wetters zu verzeichnen. Sämtliche russischen Flugstreitkräfte, die zur Rettung der Mannschaft an diesem Stützpunkt aufgeboten sind, wurden mobil gemacht, um die Rettungsaktion durchzuführen.

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Aus aller Welt.

Ue Frau begleitet ihren Wann in den Urlaub.

$ür alle Reifen, die d a s A m t R e i f e n, W a n- biir n und Urlaub in der NSG.K r a ft dirch Freude" organisiert, ist nicht nur die Teil­nahme von Männern, sondern auch die Teil- H11) m e ihrer Frauen und der unverhei- rciteten erwerbstätigen Frauen und Mädchen vorgesehen. So fahren schon am 5. Mai aif den beiden NSG.Kraft durch Fi eude"-Schif f enDresden" undMonte Olivia" nicht nur Männer, sondern auch Frauen m auf See. Das gleiche gilt auch für die Teil­nahme von Frauen für die im April und in Den kommenden Monaten startenden Urlaub er zuge ins Gebirge. Der Mann soll in feiner Urlaubs- jft nicht feiner Familie entzogen wer- He-, sondern er soll gerade dann die Gelegenheit ^en, sich in Deutschlands schönsten Gegenden in [ei:er Freizeit der Familie besonders zu w d m e n, denn die deutsche Familie ist und bleibt Mt Urzelle des nationalsozialistischen Staates.

Dii Reichswehr bekommt die alte Feldmütze wieder.

^ichsM^tb . ,

.put bet£ feigen, daß schmiedeeiser w

?^rftanb \ angewandt werden.

»uschte Allgemein darf man wohl sagen, daß gut gefchnit- UQtguUk H« Ausleger das Ortsbild freundlich gestalten Hel- 'e"M; ~...... - .................

|ium Gedächtnis an den vor vierzehn Jahren von Sinmuniften ermordeten Pfarrer Niehus wurde u Mmmeniborf bei Merseburg ein Gedenkstein erratet. Pfarrer Niehus wurde 1920 während der nit eideutschen Unruhen von einem kommunistischen Landgericht zum Tode verurteilt und in grausam- fki Weife niedergemacht. An berfetben Stelle, wo birjats der Pfarrer den Heldentod für ein kommen­de Deutschland erlitt, wurde jetzt in Anwefenheit der SA., des Stahlhelms, von Vertretern der A-DAP und zahlreichen Abgesandten der Kirche ein Ehrenmal errichtet. Bischof Peter wies in ter Gedenkrede darauf hin, daß dieser Gedenk- stri, der erste sei, durch den die NSDAP, einen Gütlichen ehre.

3n Bayern gibts wieder poft am Sonntag.

2b 1 April wird in Bayern die P ostzustel­le« g an Sonn- und Feiertagen wieder ein, efübrt In den Postorten wird vormittags eine WW -»-geführt, die auf die Abtragung oor Briefen, Postkarten, eiligen Drucksachen, Bnef- pöcichen und Zeitungen beschränkt ist.

Bas letzte Opfer der LarstenZenlrum-Gcube geborgen.

3-ie Bergungsmannschaften der Karsten- Ze«trum-Grube konnten jetzt nach drei Wo- chr langenAusräumungsarbelten endlich bis an.die L'cUen vordringen, wo das siebente und letzte Toid e s o p f e r des furchtbaren Unglücks verschüttet MI_ Es handelt sich um den Fördermann Ernst J-worski aus Beuthen. Seme Leiche wurde m das Knappschaftslazarett gebracht Am gleichen 3a pe wurde das sechste Todesopfer der Karsten- Zrtrum-Grube, der Häuer Dz i adz k o aus Beu ten, auf dem Materdolorofa-Friedhof feierlich bei.

frier Vorstand derAll Peoples Association h-a) veranstaltete im Claridge Hotel in London ein Frühstück zu Ehren des Präsidenten der Deut» fihm Gruppe dieses Verbandes, Dr. Hugo Ecke- mar Der deutsche Botschafter von Hoesch, Lord $). ff er in, Lord Sempill, der frühere Luft- fnlrtminister G u e st, das Parlamentsmitglied B u - d): n, der Luftvizemarschall Sir Edgar Ludlow- Kiwitt, Botschaftsrat Fürst Bismarck und rc! reiche andere hervorragende Persönlichkeiten des epischen Flugwesens, der Politik, Gesellschaft und sse waren anwesend, um den deutschen Gast zu eijiüw. Nach dem Trinkspruch auf den englischen fiiraia und den deutschen Reichspräsidenten gedach­te Lord Duffer in, Kapitän Guest und Der befinnte Mount-Everest-Flieger Ether ton Der Ejolen Verdienste Eckeners um die Luftschiffahrt. Am 2h nd hielt Dr. Eckener vor über tausend Mitglie­ds der Apa im Scala-Theater einen Vortrag über De Zukunft des Luftschiffes".

USDAP. errichtet ein Ehrenmal für einen Pfarrer.

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Hut. Nach langem Suchen fand man die ver- chwundene Kopfbedeckung bei dem Spitzbuben, Der den Hut unter seinem Mantel verborgen hielt. Ein weiterer Zeuge stellte darauf fest, daß ihm d i e Wohnungsschlüssel abhanden gekom­men waren. Man brauchte jetzt nach den Schlüsseln nicht mehr lange zu suchen, der Spitzbube gab sie . auch gutwillig heraus.

Besucht das Gaargebiet!

Die Reiseparole für 1934.

Neustadt a. d. H., 23. März. (WK.) Staats­minister Esser gab anläßlich einer Kundgebung für den pfälzischen Fremdenverkehr folgende Reise­parole für dieses Jahr aus:

Die Pfalz hat die Brücke zu sein für den deut­schen Reiseverkehr, den man in den kommenden Monaten in das Saargebiet leiten muß. Es ist unbedingt notwendig, daß eine unerhörte intensive Durchblutung Des Saargebiets erfolgt. Ich habe von einer Parole gehört, die ich für falsch halte, weil sie den Kern der Frage nicht erfaßt: Jeder Saarländer einmal ins Reich!" Wir müssen vielmehr die Parole ausgeben:Aus dem Reich ins Saargebiet!" Jeder soll einmal hinein in die bedrohte Westmark des Reiches!" Das Saar­volk ist dem Staatsminister Esser für diesen ver­ständnisvollen Vorschlag außerordentlich dankbar und heißt schon heute alle Brüder und Schwestern im Reich herzlich willkommen.

Oer Chef der Heeresleitung in Kassel.

LPD.- Kassel, 27. März. Am Montag weilte der Chef der Heeresleitung General der Artillerie Freiherr von Fritsch in Kassel, um die hier liegenden Truppen zu besichtigen. Aus diesem Anlaß fand am Vormittag auf dem Hof der Jägerkaserne eine Parade der Truppen des Standortes statt. Nach dem Abschreiten der Front hielt der Chef der Heeresleitung eine kurze Ansprache, in der er seiner Freude über den vorzüglichen Zustand der Truppen Ausdruck gab. Nach einem Hoch auf das deutsche Vaterland und dem Gesang des Deutschland- und Horst-Wessel-Liedes erfolgte ein Parademarsch der Truppen. Der Chef der Heeresleitung wird am 28. März die Garnison Stuttgart besichtigen und sich am 4. April zu einer Besichtigung nach den Standorten V i l l i n g e n und Donau­eschingen begeben.

Wettervoraussage.

Das Hochdruckgebiet über Skandinavien hat sich weiter gekräftigt, während im Südwesten Luftdruck- sall zu verzeichnen ist. Somit haben sich Die Luft­druckgegensätze verstärkt, und Kaltluft ist von Osten her eingedrungen. Diese hat Anlaß zu Bewölkung und stellenweise auch zu etwas Niederschlag gegeben. Da aber der hohe Druck im Norden die Vorherr­schaft behalten wird und an seiner Südseite weiter­hin kontinentale Luft nach Deutschland gelangt, wird im allgemeinen der Witterungscharakter ziem­lich beständig bleiben, wenn auch am Tage Die Temperaturen vorerst nicht besonders hoch zu liegen kommen.

Aussichten für Karfreitag: Wolkig mit Aufheiterung, auch tagsüber nicht besonders warm, vorwiegend trocken.

Aussichten für Samstag: Wieder mehr aufheiterndes und trockenes Wetter.

Lufttemperaturen am 28. März: mittags 9,2 Grad Celsius, abends 3,7 Grad: am 29. März: morgens 3,7 Grad. Maximum 10,1 Grad, Minimum 2 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 28. März: abends 5,5 Grad; am 29. März: morgens 3,8 Grad Celsius. Sonnenscheindauer 8% Stunden.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich Wilhelm Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für Den übrigen Teil: Emst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der An­zeigen: Theodor Kümmel. DA. II. 34: 11 600. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.

rauereii hei sind einheitlich im Reichsverband der Deutschen Ausführung ßriüif e. V. zusammengeschlossen worden, zu dessen Plane hc Plrsident der Obersturmführer Intendant Otto Wil- nir im Einn j>eni Lange von dem Präsidenten der Reichsthea- krummer' berufen worden ist. Dom 1. April ab vieren die bisherigen Einzelorganisationen, nam- lid der Berufsverband deutscher Artisten e. V. (fru- hei JAL.), der Reichsverband deutscher Artistik e. V. wt der Verband der Darietö-, Theater- und Eir- bisherige Zugehörigkeit zur In Zukunft kann nur der sein, der Mitglied des neuen

Berlin, 28. März (DNB.) Das preußische Staatsministerium hat ein Gesetz beschlossen, wonach die schulentlassene Stadtjugend zu einem Landjahr verpflichtet wird, das sie unter Betreuung von Leitern und Helfern in Heimen zu verbringen hat. Von zuständiger Seite wird hierzu bemerkt, daß dieses LanDjahr, das ab Ostern d. I. in Preußen eingeführt wird, nicht etwa eine Verlängerung der gesetzlichen Schul­zeit als solche darstellt und abseits von jedem Schulbetrieb d'irchgeführt werden wird.

Der Landjahrpflicht unterliegen nicht nur die Kinder aus den Volksschulen, sondern ebenso die aus den mittleren und höheren Schulen, wenn sie ihre Schule nach Erfüllung der gesetzlichen Schulpflicht verlassen. Der Sinn des Landjahres ist der, rassisch geeignete und erb­biologisch gesunde junge Menschen aus s i e ge­fährdender Umwelt herauszunehmen, sie geistig wie körperlich harmonisch durchzu­bilden und bei nationalpolitischer Schulung zu freudiger und lebendiger Bereitschaft für das Volksganze zu erziehen.

Nach dem Wesen und Zweck desLandjahres" werden in erster Linie die Kinder der Großstädte und erst dann die Kinder der kleineren Städte bis zu einer Einwohnerzahl von etwa 25 000 erfaßt werden. Kinder nationalpolitisch und sittlich gefährdeter Gebiete sollen durch Taug- lichkeitsprüfungen ausgewählt werden. Dabei ist es eine Selbstverständlichkeit, daß die Kinder arbeitsloser Eltern und diejenigen, die in keiner Lehrstelle untergekom­men sind, bevorzugt werden.

Die Gruppen sollen in den Heimen Die Zahl von 30 Kindern nicht überschreiten und nach Größe der Lager zu Gemeinschaften zusammengefaßt werden können. Die Leiter dieser Gemeinschaften sind für die Durchführung des Erziehungsplanes ver­antwortlich, die Aufsicht führen die Regierungs­präsidenten unter der Aufsicht des Kultusministers. Zur Aufbringung der sächlichen Ko st en verpflichtet das Gesetz die Landschul - wie die Stadtschulverbände. Für die Finanzierung wird Die Einrichtung Der LanDesschulkasse unter Erweiterung ihrer Aufgaben dienstbar ge­macht werden. Die wirtschaftspolitische Bedeutung desLandjahres" erhellt am deutlichsten die Tat­sache, daß Ostern 1934 gegenüber dem Vorjahr ein Mehr von einem Drittel der Schul­entlassenen auf dem Arbeitsmarkt erscheinen.

ftr_ Freilich ist Die Wirkung solcher Werbeschilder in wesentlichen auf 8Ie Tagesstunden beschränkt. Do es sich wie z. B. in Den größeren Städten Darum hanDelt, Die WerbeschilDer auch während de Abend- unD Nachtstunden wirken zu lassen, wird di Lichtreklame nicht zu entbehren sein. Ausleger, Di sich dieses Mittels bedienen, gibt es bereits in ziemlicher Zahl; doch sind die meisten em übles 3»ittert)ing zwischen Laterne und den Formen der S^miedekunst. Neuerdings scheint sich auch hier em tt«ner Stil ausbilben zu wollen.

rtrtHj. ffytn Läden anbringen. Auch Tabaksläden, Kondi- to eien und sonstige Geschäfte machen gern von ierer Form der Werbung Gebrauch. Namentlich gilt , Di« von Den Schlossern, Die freilich aus geschäst- liien Rücksichten allen Grund haben, dafür zu ngen, Daß schmieDeeiserne Ausleger möglichst viel-

Seit Dem 13. Februar sind 8 9 M e n s ch e n, die Besatzung des EisdampfersTscheljuskin", vom Fe st land abgeschnitten. Sie treiben auf einer Eisscholle in Der Bering-See zwischen Alaska und Sibirien, auf die sie sich gerettet hatten, als der DampferTscheljuskin" an Den Eismassen zer­schellte. Sie haben sich gerettet, sie sind nicht ertrun­ken, aber sie treiben dem Tode entgegen. Die Eisscholle kann jeden Tag bersten. Mit jedem Tag steigt die Sonne höher, sie bringt das Eis zum Schmelzen, und die Scholle wird dünner und brüchi­ger. Die Fachleute wundern sich, daß die Scholle überhaupt noch hält. Eigentlich müßte sie unter dem Einfluß Des wärmeren Wetters längst geborsten fein. Die Lage dieser 89 Mann ist verzweifelt, viel verzweifelter, als die Lage, in der sich vor einigen Jahren Der Kommandant des italienischen Luft­schiffes, Nobile, mit seinen Leuten befand, als das Schiff im ewigen Eis niedergehen mußte. Die italienischen Piloten landeten auf dem Fest­land, hatten einen gewissen Vorrat an Lebens­rnitteln bei sich, warme Decken und vor allem einen Funkapparat, mit dem sie sich verständigen konnten. Einen Funkapparat haben die Leute Der Tschel­juskin allerdings auch mit gerettet. Aber Die Akku­mulatoren des RaDiofenDers gehen zu Ende, Die Leute haben keinen Strom mehr, und kön­nen nur noch StandortmelDungen funken und ein kurzes tragisches SOS.

Die Bemühungen zur Rettung Der Leute standen unter einem unglücklichen Stern. Von Den drei Flugzeugen, die aufgestiegen sind, um die im Be­ring-Meer treibende Scholle zu erreichen, iI eins abgestürzt, Die beiden anderen gelten in wlpen|1Br w ulc einen Schneesturm und mußten umkehren. Der Eis-1 ^ßeren s$enn mich jetzt nachts ein Alpdruck plagt, brecherZipka" kollidierte auf der Fahrt mit einem ; bQnn er weiß aus, weiß, wie das Eis drau- Eisberq und wurde leck. Auch er funkt SUS. Gin - - r -- """----

Glück ist es, daß die Mannschaft auf der treibenden Scholle nicht unter Hunger zu leiden hat. Die Hungersgefahr war anfänglich sehr groß, Denn Die Leute konnten nicht viel mehr als das nackte Leben auf die Scholle retten. Aber Dann bildeten sich auf Der Scholle Riffe. Die Mannschaft glaubte, daß der Bruch der Scholle bald eintreten würde. Jedoch aus den Riffen fliegen die Lebensmittelballen, Konserven und Eßwaren, Die an Bord desTscheljuskin ge­führt wurden, an Die Oberfläche des Wassers, und die Schiffbrüchigen konnten sie auffischen. Die so gewonnenen Lebensmittelvorräte reichen für zwei

bis jetzt, daß Dick sich auf verfehlte Spekll- l a t i o n e n eingelassen hat, unb daß er einen Mittelsmann hatte, der für ihn bei verschiedenen Genfer Banken die unterschlagenen Papiere hinter« legt hat.

Wiedereinführung der Todesstrafe in Spanien.

Der von der spanischen Regierung dem Parla­ment oorgelegte Gesetzesentwurf zur Bekämpfung des Verbrechertums sieht in Abänderung des gül­tigen Strafrechts die Wiedereinführung der Todesstrafe, deren Verhängung bisher nur den Militärgerichten vorbehalten war, für folgende Fälle vor: Verbrechen mit Sprengmitteln, lieber- alle und Raub von zwei oder mehr bewaffneten Bersonen und Anschläge gegen Eisenbahnen und onftige öffentliche Einrichtungen. Die Dauer des Gesetzes ist auf ein Jahr berechnet. Die Verhängung der Todesstrafe geschieht durch die Schnellgerichte.

Große Ueberschwemmungen in Chile fordern zahlreiche Todesopfer.

Wie aus Antofagasta (Chile) gemeldet wird, sind Die Kordilleren-Flüsse infolge Der zahllosen Wol­kenbrüche Derart angeschwollen, daß zahlreiche Ortschaften- von Den Wassermassen ernstlich bedroht werden. Die Stadt Baquedano ist üb e r schrv e mmt. Die Einwohner flüchteten in Die Berge. Viele von ihnen ertranken unterwegs. Auch die Stadt Co- piado, die 20 000 Einwohner zählt, steht zum Teil unter Wasser. Die Brücken und Gleeise Der Anto- fagasta-Bolivia-Bahn finD an mehreren Stellen weg- gerissen. Infolge Der Zerstörung Der Wasserleitun­gen herrscht überall großer Mangel an Trinkwasser.

Junges Mädchen ertappt einen Einbrecher.

Die 20jährige Tochter eines Hausverwalters in Kassel vernahm aus der Wohnung einer Familie, die seit einigen Tagen verreist war, verdächtiges Geräusch. Das junge Mädchen traf auch alsbald im Hausflur einen Mann mit zwei großen Paketen unter dem Arm. Das Mädchen stellte den ^Ein­brecher zur Rede und folgte ihm, als er sich drücken wollte, obwohl der Verfolgte wiederholt zu schießen drohte. Der Kerl konnte schließlich durch zwei Polizeibeamte festgenommen werden. Es stellte sich heraus, daß es sich um einen Schwereinbrecher aus Köln handelt, der wahrscheinlich noch eine ganze Reihe von Wohnungseinbrüchen auf dem Kerbholz hat.

Ein unverbesserlicher Spitzbube.

In einer Berliner Polizeiwache wurde

lach einer neuen Verfügung Des Reichswchr- 5 norfÄ, Ministers wird an Stelle Der bisherigen Feld- Bis nu hhir liifce mit Tuchschirm für Unteroffiziere unb a in Den ? Ä nnschaften Die Feldmütze ohne Schirm in ahn- L unh, Itter Form, wie sie in der alten grieDensarmee 'Wällen f gezogen wurde, wieder eingeführt. Der Offizier inausÄ W .Zukunst 311m «me weift fflt«

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