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25. Fortsetzung.

Nachdruck verboten!

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nach Castend hineinführte. Vorsichtig

Polizist stellte sich mitten in

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ließ seine Signalpfeife ertönen.

rer hielt das Auto desgleichen.

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13. Kapitel.

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euch schon jetzt bei Kamerad Jakbb W e i l in Mainz, Goethestraße 3, an.

Nie Auswirkung der Amnestie in Hessen

2. Januar 1931 wurde er in sein ______

Während seiner Amtsführung, die für die Stadt Grünberg von großem Vorteil war, wurden u. a.

von hier hat der Führer und Reichskanz­ler die Patenschaft übernommen. Den er­freuten Eltern übermittelte der Führer mit einem herzlichen Glückwunschschreiben ein größeres Geld­geschenk für das Patenkind.

Bürgermeister-Wechsel in Grünberg.

Wie das Personalamt des Hess. Staatsministers bekanntgibt, wurde Bürgermeister Dr. Kurt M i l d - n e r in Grünberg zum kommissarischen Bürger­meister für die Gemeinde Osthofen und Rechts­anwalt Heinz Wagner in Homberg zum kom­missarischen Bürgermeister für die Gemeinde Grünberg bestellt.

Der bisherige Bürgermeister von Grünberg, Dr. M i l d n e r, wurde am 21. Januar 1903 in Aschaf­fenburg. geboren. Rach der Reifeprüfung kam er im Jahre 1922 nach Offenbach, wo er bei der

Das Auto, aus dem der Schuß von Mac Lean abgegeben worden war, raste vorwärts. Jetzt waren die Straßen ziemlich leer. Ohne Aufenthalt konnte der Wagen vorwärtsrafen. Ein paarmal fah sich einer der beiden Autoinfassen mißtrauisch um. Ein Motorradfahrer raste ziemlich dicht hinter ihnen den gleichen Weg. Aber an der Ecke Cuttler Street hielt er inne und stieg ab.

Ich habe gedacht, sie sind uns auf den Fersen", sagte der eine Mann im Auto. Der Führer, die Hände fest auf dem Lenkrad, die Augen scharf ge- radeaus gerichtet, meinte:

Der Beamte notierte.

Ich leite die Untersuchung persönlich."

Inspektor Bruce hatte bereits Hut und Mantel ergriffen und eilte hinaus.

Geben Sie unten in der Telephonzentrale Wei­sung", sagte er zu seinem Sekretär,festzustellen, von welcher Nummer aus der Anruf an mich so­eben gekommen ist."

bald vor dem verfallenen Hause in ßaM Der Motorradfahrer hatte an L.

bremst, von der aus nur ein einziger Zu'a,

Hessen, wie das Staatspresseamt mitteilt, weitere 410 6 Amnestierungen oorgenommen, die sich auf die Provinz Starkenburg mit 1156, auf Oberheffen mit 984 und auf die Provinz Rheinhessen mit 1966 Fällen verteilen. Somit stellt sich die Gesamtzahl der bis jetzt Amnestierten in Hessen auf 38 075. Bei 24 235 Personen wurden die Strafen erlassen, während bei 13 840 Personen das Strafoerfolgungsverfahren eingestellt wurde.

a gewählt, am Amt eingeführt.

Wie können Sie das? Es hat doch klappt. Der einzige, der uns hätte gefährlich den können, mar Mac Lean und der fr einen Denkzettel weg. Ist er eigentlich tot*

Das weiß ich nicht. Ich sah nur, roiterun Aber zum mindesten hat er für eine flaiy"

sßen, Grimberg und Hungen ln unserem heutigen Anzeigenteil. Auf die wichtige Bekanntmachung sei besonders aufmerksam gemacht.

** D i e Geschäftsräume des Melde­amtes für den Freiwilligen Arbeits­dienst befinden sich ab 3. Januar 1935 Bahnhof­straße 67, bei Firma Gebr. Jullmann. Die Dienst­stunden sind 8.30 bis 12.30 und 14.30 bis 17.30 Uhr, Samstags 8.30 bis 13 Uhr. Für ärztliche Unter­suchungen Meldezeit täglich 8.30 bis 12.30 Uhr. Am 2. und 3. Januar 1935 sind die Geschäftsräume ge- schloffen.

** Wiederfehensfeier et) em. 87er. Das 1. Nassauische Infanterie - Regiment Nr. 87 mit Kriegsformationen (Res. 87, Landw. 87, Jnf.-Regtr. 186, 223,253,349,365.468) begeht am 4. und 5. Mai 1935 in der alten Garnison Mainz seine 125jährige

* Staufenberg, 27. Dez. Im Saale der Burg Staufenberg beging bti Gesangverein am ersten Feiertag Weihnachtsfest. Nach einer kurzen Anspm Vereinsleiters und der Ehrung eines feit 25 dem Verein angehörenden Mitglieds folgte? stücke und Gesangsoorträge, wobei der Chor in bester Weise zur Geltung kam. Zwei gespielte Theaterstücke, die mit starkem Bei genommen wurden, bildeten den Höhepuck Abends.

'' meldete der M°rr°> kansch. Denn er erkannt? i

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Nacht em Motorradfahrer angebrauir - r _ dicht hinter ihm jagte das Ueberfallkommanec , ,

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Der Führer als Pate.

Nidda, 27. Dez. Bei dem neunten d e des Friedhofwärters Wilhelm Weber

Sie fuhren weiter durch die Nacht <*- *. - - i.k j.

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I fer Wilhelm (116) feiner Militärpflicht, trat unter Bürgermeister Sörmer in städtischen Dienst und wurde 1914 zum Stadtrechner der Licher Stadt k a f s e ernannt. Bei Ausbruch des Welt­krieges rückte er als Leutnant und Kompanieführer mit feinem Regiment ins Feld, wurde im Westen mit dem Eisernen Kreuz 2. Klasse und der Hessi­schen Tapferkeitsmedaille und im Osten, wohin er 1916 kam, mit dem Eisernen Kreuz 1. Klaffe aus­gezeichnet. Während er das Eiserne Kreuz 2. Klasse aus der Hand des damaligen Kronprinzen entgegen­nehmen durfte, erhielt er letzteres persönlich vom Kaiser überreicht. Im Juli 1917 geriet der nunmehr Entschlafene in russische Gefangenschaft, kam schließ­lich nach Sibirien und durfte erst im Oktober 1920 in die geliebte Heimat zurückkehren. Soldatische Pünktlichkeit, Treue und Gewissenhaftigkeit waren die das Wesen des Mannes in feinem städtischen Amt auszeichnenden Charaktereigenschaften. Be­sondere Verdienste erwarb sich Stadtrechner Häuser als Vorsitzender der KriegerkameradschaftHassia", Bezirk Lich, welches Amt er seit Dem Jahr 1912 innehatte. Es war für ihn eine besondere Freude, im vorigen Jahr das 60jährige Jubiläum des hie­sigen Kriegervereins mit vorbereiten und erfolg­reich durchführen zu können. Seine Mitarbeit am Wiederaufbau des deutschen Volkes und Reiches unter der Führung seines Volkskanzlers war für Den von echter VaterlanDsliebe beseelten Mann eine SelbstverstänDlichkeit. Eine befonDere persön­liche FreuDe wurDe Dem schwer Erkrankten noch auf feinem Leidenslager zuteil durch die Nachricht von dem gut bestandenen Examen seines Sohnes und feine Approbation als Zahnarzt. Weite Kreise nehmen teil an dem schweren Verlust, den die Familie und unsere Stadt durch das allzu frühe Hinscheiden Ludwig Häusers erlitten haben.

Oie neue Vogelsbergbahn.

LPD. Hartmannshain, 27.Dez. Am Sonn­tag ist die neue Bahnlinie Wächtersbach Sir ft ein Hartmannshain für den Personenverkehr eröffnet worden. Der Werktags­verkehr der Bahn wird auf Montags und Donners­tags beschränkt. Die neue Linie ist vor allem für den Wintersport- und Wochenendverkehr sehr ge­eignet, da sie die Passagiere in anderthalbstündiger Fahrt von Wächtersbach an Hartmannshain und die ihm benachbarte Herchenhainer Höhe heranführt. Dadurch, daß die größeren Haltestellen Der neuen Strecke sämtlich mit geräumigen LaDeplätzen ver­sehen sind, kann fernerhin Der Holzabtransport aus Den Gemeinden des anliegenden Landstriches in Zukunft eine erhebliche Steigerung erfahren.

Landkreis Gießen.

$ Alten-Buseck, 27. Dez. Am vorigen Samstag veranstaltete die hiesige Hitler-Ju­gend eine Sonnenwendfeier. Unter flottem Marschgesang zogen HI., Jungvolk, BDM. und

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Hier Polizist Stones", .... sahrer sich militärisch. Denn er spektor Bruce.Der oerDächtige WM» Street hineingefahren Wenn wir das -oie suchen ..." M

Weiß schon BescheiD", sagte Jnspenor

Los, Hausnummer 221!" jK

Der Ueberfallwagen fuhr an. Tet

fahrer Desgleichen. Und auch der »>|i

Meldung gemacht hatte, bestieg sein Rao. .

griff nicht, woher Inspektor Bruce I alles wußte. Aber bei Bruce begriff

Ich möchte meinen Namen nicht sagen. Aber ich bitte Sie, schicken Sie sofort Beamte nach Eastend, Cuttler Street, Haus Nummer 221. Las­sen Sie Das Zimmer rechts vom Hausflur zu ebe­ner ErDe untersuchen. Eine SteinquaDer im Fuß- boDen ist locker. Von Dort aus geht eine WenDel- treppe hinunter in einen verborgenen Keller. Eilen Sie um Gottes willen! Hoffentlich kommen Sie noch zurecht. Man hält jemanD Dort gefangen will ihm ans Leben."

Das Flüstern wurDe noch leiser. Tränen schie­nen Die Stimme zu ersticken.

Ja, wollen Sie Denn nicht Ihren Namen .....

nen?" fragte Inspektor Bruce noch. Da knackte Das Telephon. Schon meldete sich Die Zentrale:

Die Leitung ist plötzlich stumm. Der Teilneh­mer scheint abgehängt zu haben."

Bruce Drückte auf Die Klingeltastatur seines Schreibtisches. Ein Beamter erschien sogleich.

Sofort Ueberfallwagen für EastenD, Cuttler Street, Haus Nummer 221."

Gut!" sagte Der eine Der beiDen Männer und schloß sich Dem andern an. Schon kam ihnen Auto entgegen. Ein kurzer Pfiff dreimal, stiegen ein. Der Wagen sauste Davon.

stets heilig war, auch halten würDen. Mit einem Front-Heil-Hitler! schloß KameraD Grün feine mit großem Beifall aufgenommene Ansprache.

Ein schön zusammengestelltes Programm heiteren unD ernsteren Inhalts erfreute Die Besucher. Nach dem Gesang des Bundesliedes blieb man noch einige Zeit in treuer Kameradschaft zusammen.

Am Nachmittag fand eine Weihnachtsfeier für Die KinDer Der StahlhelmkameraDen statt. Ein ab­wechslungsreiches Programm brachte in Die große KinDerfchar Die rechte Weihnachtsstimmung. Zum Schlüsse kam Der Nikolaus, reichbelaDen mit Gaben, die er an Die KinDer verteilte. Manch Sprüchlein mußte Dorgetragen roerDen, Damit sie sich Die Gunst des Nikolaus erwarben. Mit ftrahlenDen Gesich­tern verließen sie Die Stätte Der FreuDe.

Vornotizen.

TageskalenDer für Freitag: NS.- Hago, 20.30 Uhr im Caf6 Leib, öffentliche Versamm­lung über:Die Arbeitsschlacht Winter 1934/35". ©tabttheater, 20 bis 22 Uhr:Parole Heiraten". Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Königin Chri- ftine". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg: ,^Jm Ge- heimDienst".

StaDttheater Gießen. Heute, 20 Uhr, der Schwank:Parole: Heiraten!" mit Dem Autor, Spielleiter und Schauspieler Karl LuDwig Lindt.

wurde Kommissar Bruce aus Scotland Yard durch einen Telephonanruf in feiner Arbeit gestört.

Wer ist denn da schon wieder?" sagte er ärger­lich zu dem Beamten an der Telephonzentrale.Ich habe Ihnen doch gesagt, daß ich jetzt nicht gestört sein will, daß ich dringend zu arbeiten habe."

Das habe ich bereits gesagt, Herr Inspektor, aber die Dame am Telephon läßt sich nicht abwei­sen. Sie sagt, sie müßte Inspektor Bruce selbst sprechen. Es handelt sich um Das Leben eines Men­schen."

Gut, Dann oerbinDen Sie!"

Schon vernahm Inspektor Bruce eine zitternDe Stimme:

Ist Dort Inspektor Bruce?"

Ja wer spricht Denn Dort?"

Einen Augenblick war Schweigen. Dann klang Die zitternDe Stimme wieDer:

Zu gleicher Zeit, als sich Dies alles auf ... Straße vor Dem Hause Mac Leans ereignete,

(Brünbungsfeier mit einem großen WieDersehen Der treuen Waffengefährten. KameraDen, melDet

LPD. Darmstadt, 27. Dez. Auf Grund Straffreiheitsgesetzes vom 7. August 1934 rourDen in

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ging er ein paar Häuser zurück.

(Berabe wollte er in Die Polizeisiation gehen, um seine Meldung nach Scotlanb pam machen, daß man das Viertel um htc l Street herum absuchen müßte, da kam burfli Nacht ein Motorradfahrer angebrauii Vfl

genug und wird uns ungeschoren lassen.'

Hast Du alles gut vorbereitet?" fragte berSu» führen

Ich denke, es bleibt uns nichts anbercs als unseren Mann unschädlich zu machen. vM> kommt Die ganze Geschichte noch heraus, bi? y' Der roerDen gesperrt, unD wir können uns auf paar Jahre gefaßt machen."

die Hauptstraßen der Stadt neu gepflastert und vor allem Das schöne Walbschwimmbad im Wiesen- grunD in Der Richtung nach Mücke errichtet.

Der neue Bürgermeister von Grünberg, Heinz Wagner, wurDe am 25. Dezember 1903 in Lahr (BaDen) geboren. Er kam später mit feinen Eltern nach Gießen, besuchte hier Das Realgymnasium, wo er auch feine Abiturientenprüfung bestanD. Hierauf studierte er Jura an Den Universitäten Gießen unD München, Dann war er u. a. nach Ab­schluß feiner AusbilDungszeit als Assessor in Ham­burg tätig. Im Mai 1931 ließ er sich als Rechts­anwalt in Homberg (Oberheffen) nieder.

Stadlrechner Häuser-Lich f.

, Lich, 27. Dez. Nach kurzer, schwerer Krank­heit verstarb im 55. Lebensjahr am Abend des zweiten Weihnachtstages im Krankenhaus zu Gie­ßen Der langjährige Rechner Der hiesigen StaDtkaffe LuDwig Häuser. Der Entschlafene war am 27. Juli 1880 dahier geboren. Nach Dem Besuch Der Volksschule unD Des Realgymnasiums in Gießen erlernte er Die Kaufmannschaft, genügte als Ein­jährig-Freiwilliger beim Infanterieregiment Kai-

Jungmädels hinauf zu der Hitter-Cirk.- * r°d,ch°st-führ-r der HI. fprad; tun Deutung Des ©onnenroenbfeuers bei « 6 unD heute im Dritten Reich. Mit dem '?r*

mit Dem Feuer alle Unzufriedenheit und die vielleicht noch manchen Volksgenossen Bewegung fernhalte, verbrennen mödit Holzstoß zu lodernden Flammen entsackt ten einige passende Lieder und gut Gedichte, Die zur Verschönerung der Feier Hierauf Drückte Ortsgruppenleiter Freund FreuDe Darüber aus, daß Deutschland S.«?1 14 Jahren Der Zerrissenheit und des Klass voll Stolz auf eine einige deutsche 3Uqenh könne, und er brachte auf den Führer unb kanzler' ein dreifaches Sieg-Heil aus. Das lied Der Hitler-JugenD und Das Deutschla schlossen Die eindrucksvolle Feier. Am nachmittag fand in Der hiesigen Kleins schule Die Weihnachtsbescherun Kleinsten statt. Unter Dem Gesang ,,^hr kommet" zogen Die KinDer in Den mit eine Weihnachtsbaum geschmückten Saal. des brennenden- Weihnachtsbaumes füh von Schwester Berta eingeübtes Weihn auf. Außerdem erfreuten sie die Eltern unb durch allerliebst vorgetragene Liedchen und Mit strahlenden Augen nahmen dann di die schönen Geschenke entgegen, Die mit von Den Schwestern angefertigt waren Gesang eines Weihnachtsliedes schloß Feier.

wg. Großen-Bufeck, 28. Dez. Meldung in Nr. 300 des Gießener Anzei 24. Dezember 1934 betreffend SBeihn spende der Firma Karl Althaus wirb richtigend mitgeteilt, daß es sich um Die Althaus & Wagner in Grohen-Bu Delt.

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6 Lollar, 26. Dez. Der Gefangv Sangervereinigung" beging am FeiertagabenD feine diesjährige Weihna althergebrachter Weise. Der sehr geräumi Zur Linde" war von den Dereinsangehö auf den letzten Platz besetzt. In feiertägliche! mung nahmen Die Besucher an allen Darbi« regen Anteil. Das auserwählte Programm nem überroiegenDen Teil Dem Weihnacht ' angepaßt, erfuhr Durch-Die Hingabe aller fenDen Die beste Anerkennung. Der Männ allen Stimmen mit vorzüglichem Stimm setzt, hatte unter Der Stabführung des Meyer (Wieseck) schnell Den richtigen Ko den Zuhörern hergestellt. Der zeitweise nicht wollende Beifall verlangte gebieterisch eir gaben, Die mit luftigen Choren gewöhn Die anerkennenswert konzertierende K ker konnte mit BefrieDigung Den ges fall quittieren. Ebenso Dürfen die fpieler" überzeugt sein, Daß sie mit ihren hingen nicht unwesentlich zur stimmungsoM Haltung beigetragen haben, denn auch hier Die Besucher nicht mit ihrem Beifall.U» in

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Bald ftanD ein junger, frischer Kriminalbeamter im Zimmer, Der Den Inspektor Bruce unb den nun wieDer normal aussehenDen Mac Lean militärisch grüßte unD Die Befehle Bruces entgegennahm.

Sie begleiten Mister Mac Lean nach Hause und bleiben zu seiner Verfügung. Brauchen Sie noch was von mir, Mac?"

In ernsten Momenten reDete Bruce Den von ihm hochgeschätzten Detektiv vertraulich nur mit Mac an.

Mäc Lean überlegte.

Ja, Inspektor Bruce, es wäre vielleicht ganz gut, wenn sich an Der Ecke Der Cutter Street ein MotorraDfahrer aufhalten konnte. Dem konnte Dann dieser Beamte hier, wenn es nötig wird, irgend­welche Nachrichten geben."

Bruce traf auch diese Anordnung. Mac Scan verabschiedete sich herzlich von ihm.

Na Hals- unb Beinbruch! Unb was ben Professor Borgloh anlangt, so gebe ich jetzt sofort den Befehl durch, daß man überall recherchieren soll. Allerdings, in London einen Menschen zu suchen, ist nicht ganz so einfach."

Vielleicht kann ich Ihnen auch da einen Tipp geben", meinte Mac Lean.Ader ich möchte noch ein Weilchen damit warten, denn es ist nur so eine Vermutung von mir."

*

Es dunkelte schon, als Mac Lean mit feinem Be­gleiter das große Gebäude von Scottland Yard ver­ließ und in einer Autodroschke feinem Hause ent­gegenfuhr.

Unterwegs instruierte Mac Lean ben eifrigen, in» teHigcnten jungen Beamten genau. Zum Schluß sagte er: ,

Sehen Sie bas kleine blaue Sportauto hinter uns? Es hat Die ganze Zeit, währenb ich mit In­spektor Bruce sprach, vor Scottlanb Parb geparkt. Nun ist es hinter uns. Ich wette, Da sitzt einer un­serer Freunbe brinnen."

Warum holen wir uns Dann Den Jungen nicht, Mister Mac Lean? Ich Darf doch bei Dem geringsten VerDacht einen Menschen sistieren. Soll ich unfern Wagen so Dirigieren?"

Mac Lean legte schnell Den Arm auf Die Hanb des jungen Beamten, Der schon Dem Fahrer eine Weisung geben wollte.

Nein, bas wollen wir nicht tun. Was würbe es uns nützen wir hätten ben Burschen Da unD wüßten nicht bas Entfcheibenbe!"

Was ist Das EntscheiDenDe, Mister Mac Lean?"

Abwarten, Dann Whisky trinken", gab Mac Lean lächelnb zur Antwort.Nun sinD wir Da.

** Neujahrsglückwünsche Wohl­fahrtsbriefmarken! Zur Frankierung Der Neujahrskarten unb -briefe verwenbe jeüer bie Wohlfahrtsbriefmarken der Reichspost für bie Deutsche Nothilfe mit den Bildern Der schaffenden Stände! Der Neujahrsglückwunsch ist besonders herzlich, wenn er mit dieser kleinen Spende für Die Notleidenden verbunden roirb.

** Der P o st d i e n st am kommenben Sonntag roirb sich in ber üblichen Weise ab» wickeln. In Der Orts- unD GelDzustellung roirD ein Bestellgang, jeDoch ohne Aufträge- unb Nachnahme- tarten, erfolgen.

** Die Gießener Gelbinstitute geben in unserem heutigen Anzeigenteil ben Dienst ihrer Geschäfte am kommenben Montag bekannt. Interes­senten seien befonbers barauf hingeroiesen.

** Die Einsenbung ber Lohnsteuer- belege für bas Kalenberjahr 1934 be­trifft eine Bekanntmachung ber Finanzämter Gie-

Passen Sie auf, bas Sportauto roirb an uns vor­beifahren."

Vor seinem Hause angelangt es war nun in­zwischen völlig bunfel geworben, verabschiedete sich Mac Lean laut unb beinah lärmenb von bem jungen Beamten.

Ich habe Sie schon zu lange aufgehalten", sagte er,man roirb schon auf Sie warten. Beeilen Sie sich, Heimzukommen."

Damit ging er langsam auf sein Haus zu unb verschwanb in ber erhellten Eingangstür. Balb Darauf sah man ihn in seinem Zimmer Licht machen.

Er schien es sehr warm im Zimmer zu finDen, Denn er öffnete alsbalD beiDe Fenster ganz weit, lehnte sich einen Augenblick hinaus, ging Dann an seinen Schreibtisch, Der in Der Nähe Des einen Fensters ftanD, unD ließ sich nieDer. Er blätterte in einigen Papieren, ftanD Dann auf, ging ins Ne­benzimmer. Es wurDe einen Augenblick Dunkel im Arbeitszimmer, Dann roieber hell. Mac Lean faß wieDer an feinem Schreibtisch, offenbar tief ge­beugt über eine Arbeit. Die Fenster waren immer noch offen, Die Jalousien nicht heruntergelassen.

Die Straße wurde allmählich leer. Die Läden schlossen, nur wenige Passanten überquerten noch ben Fahrbamm. Auf ber Brücke bem Hause Mac Leans gegenüber leuchteten ein paar trübe Later­nen: sie konnten ben Schatten ber Unterführung nicht erhellen.

Ein Auto mit abgeblenbeten Lichtern kam über die Brücke. Es fuhr langsam. Der Chauffeur schien hier fremb zu sein unb eine Hausnummer zu suchen. Ein Fahrgast von brinnen sprach ein paar ärgerliche Worte, beugte sich vor gerabe hielt ber Chauffeur vor bem Hause Mac Leans. Der Fahrgast streckte bie Hanb aus bem Fenster, als wollte er bem Chauffeur eine Richtung angeben. Ein Knall ein Blitz brinnen am Schreib­tisch vor bem offenen Fenster fiel eine Gestalt mit einem Aufschrei zu Boben. Dann war Stille.

3m gleichen Augenblick gab ber Chauffeur unten auf ber Straße Gas, fuhr bavon, als wäre ber Böse hinter ihm. Als er an ber Unterführung vor- beifuhr, kam ein Motorrabfahrer, ber bie gleiche Richtung einschlug.

Das alles war kaum zwei Minuten vorbei, ba wurde bie Haustür Mac Leans vorsichtig geöffnet. Eine Gestalt eilte heraus, sah sich nach rechts unb links um, eilte auf ben Torbogen Der Brücke zu.

Richtung Eastenb", klang Dort aus Dem Dunkel heraus eine leise Stimme,wir bekommen an Der Station 3a weitere Marschroute."

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Kameradschastsabend im 7!SOKB.

Dorn NSDFB. (Stahlhelm) roirD uns mit­geteilt:

Am ©onntagabenD hatte sich Die e r ft e Karne- raDschaft Des NSDFB. (Stahlhelm) mit ihren Angehörigen im Katholischen Vereinshaus zu einem KameraDschaftsabenD eingefunben. Der große Saal konnte bie Slnroefenben kaum fassen.

Nachbem Die Stahlhelmkapelle bie Feier mit einem schneibigen Marsch eröffnete, begrüßte Kame- rabschaftsführer Grün Die KameraDen unD Gäste unD geDachte Der bevorstehenDen Weihnachten, ging auf Die Entstehung Des Festes ein unD erinnerte an Die Weihnachten im FelDe. Je weiter man vorne an Der Front war, um so sehnsüchtiger geDachte man Der letzten Weihnachten Daheim. UnD wo sich nur ein Tannenbäumchen ober ein Zweiglein fanb, Da würbe ein Lichtchen brangesteckt, unb ber wohl- vertraute Duft führte bie (Bebanfen in bie Heimat zu ben Lieben. Mit wieviel Innigkeit würbe bas erste Weihnachtsfest im Felde gefeiert, nicht ahnend, daß noch dreimal dieser Tag wiederkehren sollte, ehe das blutige Ringen ein Ende nahm. Zum stillen Gedenken an die Helden, die ein Weih­nachtsfest in ber Heimat nicht mehr feiern können, erhoben sich Die Besucher von ihren Plätzen. Ein lebenDes BilD zeigte sich, unb bie Kapelle spielte Ich halt' einen Kameraben". KameraD (Brün gab noch einen Rückblick auf bie Tätigkeit bes Bunbes im verflossenen Jahre unb betonte befonbers, baß wir alte Frontsolbaten nach bestem Können unb gutem Willen am Aufbauwerk unseres Führers Abolf Hitler mitgearbeitet hätten, ihm bie Treue gelobt unb sie als alte Solbaten, Denen Der EiD

MWsimito.

Roman von Rainer Seiften.

Urheberrechtsschutz: Füns-Türme-Berlag. Halle (S.)

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nicht.

Das Haus in EastenD, Cuttler Street , 221, lag Dunkel Da. Von außen roar zu sehen. Kein Laut war zu hören. ahnen können. Daß irgend jemand zu die! Stunde noch wach war.

Zwei Männer schlichen, Durch den Hou gedeckt, die Straße entlang.

Hier ist Nummer 221", flüsterte ber w zog Den zweiten schnell in den Torbog

Folgen Sie mir", sagte er und ließ seiner Taschenlampe oor sich her auf fallen.Hier links die Tür."

Er tastete an der Tür, drückte auf d>e Verschlossen!" flüsterte er.Aber man den schweren Riegel nicht vorgemaiy lich, weil man es sehr eilig hatte.

(Fortsetzung folgt!)

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Stadtverwaltung tätig war. Er bestand dann Die Zweite Verwaltungsprüfung für hessische GemeinDe- beamte unb würbe barauf Verwaltungsinspektor in Offenbach. Er studierte in Frankfurt unb Hamburg, legte im Jahre 1927 bie juristische (Staatsprüfung mitSehr gut" ab unb promovierte im Jahre 1929 mit einer Arbeit über bas ThemaDer Rechtsschutz gegenüber Gemeinberafsbeschlüssen nach Art. 98 ber Hessischen ©täbteorbnung" zum Dr. jur. Am 12. De­zember 1930 würbe er unter 42 Bewerbern zum Berufsbürgermeister von (Brünber-

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§ Mainzlar, 27. Dez. Am zweiten nachtsseiertag hielt der hiesige (B cf a n gD<ri:i; im vollbesetzten ©aale des Gastwirts T7 ü f IerUlt diesjährige Weihnachtsfeier ab. Äonjerlftüdi i a f r H Gefangsoorträge wurden in bester Weise )u gebracht. Anschließend folgte Tanz, ber die I nehmer noch lange beisammen hielt.

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