Einzelbild herunterladen

SluzelwlWe» M Laset:

| Fragebogen für ZNifglieder der Vevlfchen Arbeittfront

UN» oabtitattt

.Strait.

Srfzrntn *3tnrf:.

D»t tätig ab-.«

tätig bd Ott $rtnai.

AokchnV btt Sima:

6inö Sit Stbalbrmpfangtr oOtt Cobntmpfdngrt?,

6ttt Dann lind 6b 6i#)tünÜgfitO btt

S.Zahressest der Haussrauen-Veralung Gießen

711itgfit6e»7tL.

Wrde:

SenOtn!

Xfldfd« etturo aetfütUnf

6ttalt<

(UeUt toilto

Hast

Oberheffen

Dor von önötroaltongalttUe aiujululltn >

Ortigroppt! - -

Wohnort -

etbaltm w baten, titlchtmigv

ti

H

5 h

Bauern und Bäuerinnen!

Mitglieder des Reichsnährstandes!

Auch in diesem Jahre wird der Nationalsozialis­mus ein großzügiges Winterhilfswerk durchführen, um den noch notleidenden deutschen Volksgenossen zu helfen.

Immer, wenn es galt, durch freiwillige Opfer- bereitschajt zur Linderung der Not beizutragen, hat das deutsche Bauerntum stets treu seine Pflicht er­füllt. Mochten die Zeiten für den Bauern selbst auch noch so schwer sein, die Bitte um Hilfe wurde niemals vergebens an ihn gerichtet.

Ich wende mich deshalb mit dem Bewußtsein des sicheren Erfolges an das Bauerntum der Landesbauernschaft Hessen-Rassau und alle Übrigen Mitglieder des Reichsnährstandes, daß jeder nach seinen Kräften zum kommenden Winterhilfswerk beisteuern möge.

triebswalter, Zellenwalter oder Blockwalter.

Die Fragebogen sind schnellstens gut leser­lich auszufüllen und bei einer der obengenannten Stellen abzugeben.

geb.«»*

Dohoott

Sok SatlüOang genas dor-leien»

Dieier Zragebogen gilt ab SnmBlagt für Bit Organisation Btt önllchm *BmDa!tnngfO btt Deutschen Arbeitsfront. Ls lügt daher in <3bum rigsufttn OntttilJ«. wenn 6h den 5rag«bogm b allen leinen teilen genau ausfüllm.

Sollte öbtwn die Beantwortung Btt Fragen SchwierlgKeften Bereiten, so »enBeo 6h sich eo 2hre piständige Ortsgruppe. Diese ist gern bereit, 6h bei Bit Ausfüllung ju untnftutjen.

Den ausgefüllten Fragebogen übergeben 6h fof getan Jbter Ardeibstätte dem Betrieb» ttdttt Btt Deutschen Arbeitsfront

Jft für Sie kein "öerriebsDatfR joftänMg, M et, Bob Sie ttmerMot sind, Im freiem Derus stehen oder Rleingerotrbetteibtnber lind, fo übergeben 6ie den aasgefullten Fragebogen btt (Ur Sie mftäabigta Ortsgruppe der Deutschen Arbeitsfront

Achten Sie daraus, da- 2hnen für di» Abgabe des Fragebogens eine Quittung erteil» «ird. Diese Quittung übergeben Sie Obrem Deitragskastierer bei bet nächsten Bertragsiahlung. _

ZI

i

Empsangsbefläiigllng

M MrteBWoUeti / ter Drvgrnm »er fiuiltjto (rtdltfrea

Den ausgefillltea Fragebogen bis Alitgüebä

ötg Krug bei dem Amtsgericht Nidda; auf Grund des § 6 des Gesetzes zur Wiederherstellung des Be­rufsbeamtentums vom 7. April 1933 mit Wirkung vom 1. Januar 1935 der Justizsekretär beim Amts­gericht Wörrstadt Friedrich Schönig, der Justiz­inspektor bei dem Amtsgericht Schotten Wilhelm Ulrich und am 19. September 1934 der Studien­rat an der Oberrealschule zu Heppenheim a. d. B. Heinrich Adam Schott.

♦♦ D i e Dienststunden der Polizei­direktion Gießen. Für die Zeit vom 1. Okto- ber 1934 bis 31. März 1935 sind die Dienststunden der Polizeidirektion Gießen für den Publi­kumsverkehr von 8.30 Uhr bis 15 Uhr, Sams­tags von 8.30 Uhr bis 12.30 Uhr, festgesetzt.

** Die Polizeistunde für Eisdielen, Trinkhallen und Getränkewagen. Der hessische Staatsminister Jung hat durch eine Po­lizeiverordnung folgendes bestimmt: Der §2 der

4 Amab< btt Ringet unter (8

i Die. . .

Seid hilfsbereit!

Aufruf des Landesbauernführers Dr. Wagner.

Damit die erworbenen Ansprüche nicht verloren gehen, ist es unerläßlich, daß die Fragebogen von jedem Mitglied der DAF. und von den Verbands» Mitgliedern genau ausgefüllt werden.

heil Hitler! Gez.: Willi Becker, M.d.R., Landesobmann der NSBO. und Bezirkswalter der DAF.

, . du schon diesen Fragebogen ausgefüllt? Wenn nicht, dann melde dich sofort bei der Ortswaltung der DAF. oder bei deinem B e -

Verordnung über die Regelung der Pollzelstunde für Eisdielen, Trinkhallen und Getränkewagen vom 16. Mai 1934 erhält folgende Fassung: Der Beginn der Polizeistunde für Trinkhallen und Getränke- wagen wird auf 22 Uhr festgesetzt. Diese Verord­nung tritt mit dem 1. Oktober 1934 in Kraft.

** Sammlung der Inneren Mission. In der Zeit vom 23. September bis 7. Oktober sam­melt die Innere Mission im ganzen Reich Sach- und Naturalspenden für ihre Arbeit. Die Sammlung ist vom Reichsschatzmeister der NSDAP, genehmigt.

** S'ch werer Unglücksfall. Der 38jahrige Reichsbahnheizer Ernst Müller von hier, Vudde- straße 3, erlitt vorgestern einen Unfall. Mit einer schweren Schädelverletzung und mit Fleischwunden im Gesicht mußte der bedauernswerte Mann von der Freiwilligen Sanitätskolonne vom Roten Kreuz aus seiner Wohnung in die Chirurgische Klinik ge­bracht werden.

Die Deutsche Arbeitsfront

Gau Hessen-Nassau.

Ein besonderes frohes Erlebnis bot sich den Mit­gliedern der Hausfrauen-Beratung und den sehr zahlreich erschienenen Gästen am gestrigen Nachmittag im Saale der Liebigshöhe. Hier beging die hiesige Ortsgruppe des Hausfrauenvereins ihr fünftes Jahresfest.

Oie Vereinsführerin $rou Kalbfleisch

hieß zunächst im Namen der Hausfrauen-Beratung Gießens alle Besucher aufs herzlichste willkommen und führte bann etwa folgendes aus: Seit der Gründung unserer Ortsgruppe in der Reichsgemein­schaft deutscher Hausfrauen-Vereine sind es jetzt fünf Jahre her. Wenn wir zurückblicken aus die Zeit seit der Gründung, können wir mit unfern Erfol­gen zufrieden sein. Wir haben in den hinter uns liegenden fünf Jahren fleißig gearbeitet. Beweis hierfür ist unsere Lehrküche, Deren Kurse stark in Anspruch genommen werden. Darüber hinaus hat die Hausfrauen-Beratung die Aufgabe und Pflicht, dafür zu sorgen, nicht nur an die eignen Kochtöpfe zu denken, sondern vor allem auch daran, ob ihre Arbeit der Familie und der Volkswirtschaft zum Nutzen gereicht.

Barum hat sie von Anfang an den kauf und verbrauch deutscher Erzeugnisse empfohlen und immer wieder betont, daß die deutsche Haus­frau an Obst, Gemüse und sonstigen Erzeug­nissen nur das verbrauchen darf, was im In­lands gezogen wurde.

Es ist in vergangenen Jahren viel nutzlos geredet worden, weil jede Hausfrau dachte:Das wirft die Devisenwirtschaft nicht um, wenn ich Bananen ! kaufe." Es wäre besser gewesen, wenn die Haus- Ifrau damals schon so einsichtsvoll gewesen wäre, iwie sie es allmählich geworden ist, denn heute haben iwir lange nicht mehr soviel ausländische Produkte tauf dem Markte.

Darüber hinaus hat unser Reichsverband auch mach zum Wohle des Ganzen gewirkt, indem er jfür den hauswirtschaftlichen Nachwuchs «und die volkswirtschaftliche Schulung über Frauen und der Heranwachsenden jungen Mäd- achen gekämpft hat. Vor und nach dem Kriege sind unendlich viele Mädchen ohne Vorkenntnisse in den LHaushalt gegangen, wenn Büros und Fabriken ihnen keine Arbeitsmöglichkeit mehr boten. Die »Hausfrau war aber in diesem Falle der leidende Teil, denn Hauswirtschaft ist sozusagen Ersah- Fungswirtschaft und kann, wie man glaubte an« -nehmen zu können, nicht in kurzer Zeit erlernt Werden.

viele ungelernte Hausfrauen sammelten ihre Erfahrung auf kosten des Geldbeutels ihres Ehemannes.

Deshalb entstand das Verlangen nach Einführung rtiner häuslichen Lehre, wodurch beiden Teilen, Hausfrau und Lehrmädchen, geholfen werden sollte. Die häusliche Lehre soll einerseits einen Stamm igutausgebildeter Hausgehilfinnen heranbilden, an­derseits eine Berufsausbildung schaffen, die sich zum Seaen für Familie und Volk auswirken soll. Den Abschluß dieser zweijährigen Lehre bildet eine Prü- jung. Hier in Gießen hatten sich bisher trotz eifriger Bemühung wenig Hauslehrlinge gefunden, aber jetzt !> offen wir in kürzester Zeit eine Anzahl Lehrlinge Mr Prüfung zu bringen. Von mehreren auswärti­gen Hausfrauen liegen bereits Zuschriften vor, daß ine gerne einen geprüften Lehrling annnehmen möch- en. Demnach haben diese Hauswirtschaftslehrlinge 'ie besten Aussichten, gutbezahlte Stellen zu be­kommen. Nach weiterer zweijähriger Tätigkeit ist chnen die Möglichkeit geboten, das Examen als .'Oaustzaltspflegerin abzulegen und in staatlichen oder laotischen Betrieben als Küchenleiterin oder Wäsche- !seschließerin pensionsberechtigt angestellt zu werden.

Eine weitere Einrichtung der Hausfrauenvereine :üt die Leipziger Versuchsstelle. Hier werden haus- wirtschaftliche Geräte, Reinigungsmittel u. dgl. wis- 'imschaftlich und praktisch ausprobiert. Fabrikate, die diese Prüfung bestanden haben, erhalten den Son- mnstempel.

Dadurch wird die Hausfrau vor Aehlkäufen ge­schäht und die Industrie wird veranlaßt, nur wirklich gute Fabrikate zu erzeugen.

V-urn Schluß erinnerte die Rednerin daran, daß in pm vergangenen Jahren die wenigsten Hausfrauen r:en der Notwendigkeit einer Berufsorgani. fu t i o n, wie es die Hausfrauen-Beratung ist, über« yjugt waren. Heute wissen wir alle, daß wir durch d« Aufklärung und die Schulung der Hausfrau nicht rur den Hausfrauen nützen und dadurch der Fa« stille, sondern ganz besonders der Volkswirtschaft,

ObermeBizinalrat Dr. Nebel-Friedberg 70 Jahre alt.

LPD. Friedberg, 27. September. In diesen Tagen konnte der frühere Kreisarzt des Kreises Friedberg, Obermedizinalrat Dr. Nebel, in außer­gewöhnlicher körperlicher Frische und unverminder­ter geistiger Regsamkeit seinen 7 0. Geburts- t a g begehen. Dr. Nebel wurde in Dreieichenhain (Kreis Offenbach) geboren. Nach dem Besuch des Gymnasiums äu Darmstadt widmete er sich auf verschiedenen Universitäten dem medizinischen Stu­dium. Nach Ablegung des Staatsexamens war er kurze Zeit in Sprendlingen als Assistenzarzt tätig. Dann unternahm er als Schiffsarzt mehrere See­reisen nach Südamerika und verschiedenen afrika­nischen Inseln. In die deutsche Heimat zurückge­kehrt, nahm er zunächst seine Tätigkeit als Assistenz­arzt am Bürgerhospital in Koblenz auf. Ulrich­stein, Darmstadt und Lauterbach, wo er als Kreisarzt wirkte, bezeichnen die weitere Etappe seiner Entwicklung. Am 15. April 1905 erfolgte eine Berufung als Kreisarzt nach Friedberg. Ein Vierteljahrhundert segensreichen Wirkens sollte ihm hier beschieden sein. 1908 wurde ihm der Titel Medizinalrat verliehen. Neben seiner kreisärztlichen Tätigkeit wirkte er während des Krieges als Stabs­arzt und zuletzt als Oberstabsarzt und Chef der Friedberger Garnisonlazarette. Auch auf sozial­politischem Gebiet entwickelte Dr. Nebel eine um« assende Tätigkeit. Im Alice-Frauenverein und als Vorsitzender des Roten Kreuzes bot sich ihm (9e= legenfjeit, in allen Bezirken fürsorgerischer Tätig­keit zur Linderung von Not und Elend kranker und wirtschaftlich schwacher Volksgenossen segens­reich zu wirken. Mit Freude hat er sich durch seine Mitarbeit in der NS.-Volkswohlfahrt auch in den Dienst der nationalsozialistischen Bewegung gestellt und damit seine innere Anteilnahme an dem gro­ßen Werk bekundet.

Landkreis Gießen.

00 Klein-Linden, 27. Sept. In den letzten Tagen wurden die Ob ft bäume unserer Gemarkung gezählt. Danach sind vorhanden: an Apfelbäumen insgesamt 2601; davon sind er­tragsfähig 1996, noch nicht ertragsfähig 510, ab­gängig 95. Die Zahl der Birnbäume beträgt 961, davon ertragsfähig 836, noch nicht ertragsfähig 96, abgängig 29. Von den Birnen find 778 als Hoch- und Halbftämme, 111 als Niederstämme und 72 als Spalierobst gepflanzt. Pflaumen- und Zwet- chenbäume wurden 2040 gezählt, davon gelten als ertragsfähig 1840, als noch nicht ertragsfähig 186, als abgängig 14 Bäume. Es wurden ferner fest- gestellt 38 Kirschbäume, 63 Mirabellenbäume, 2 Reineclaudenbäume, 2 Aprikosenbäume, 32 Pfirsich­bäume und 5 Nußbäume.

y Großen-Linden, 27. Sept. Dieser Tage eierte der hiesige GesangvereinHarmo­nie" ein Wiedersehen mit dem Gesangverein Frankfurt-Fechenheim. Die beiden Ver­eine, die sich bei einem Gesangswettstreit in Großen- Linden im Jahre 1925 befreundeten, unterhallen

Millionen von Volksgenossen wurden durch den Nationalsozialismus wieder zu Arbeit und Brot geführt; wenn immer noch ein kleiner Teil außer­halb des Erwerbslebens steht, so ist es die Pflicht des ganzen Volkes, diesen Volksgenossen gerade in den schweren Monaten des Winters zu helfen. Das Bauerntum wird hierbei, dessen bin ich mir ge­wiß, sein Bestes tun.

Niemand soll mehr geben als er kann, aber jeder muß das, was er erübrigen kann, mit freudiger Opferbereitschaft zur Verfügung stellen.

Gerade durch Spenden von Lebensrnit­teln kann am besten zur Linderung der Not bei­getragen werden. Ich rufe daher das Bauerntum der Landesbauernschaft Hessen-Nassau und die Mit­glieder des Reichsnährstandes zur Teilnahme an dem Winterhilfswerk 1934/35 auf.

Der Landesbauernführer: Dr. Wagner.

und das ist Dienst am Volke und Pflicht am Vater­lande.

Die interessanten Ausführungen der Rednerin wurden mit größter Aufmerksamkeit verfolgt.

Der unterhaltende Teil.

In dem nun folgenden unterhaltenden Teile tanzte die kleine Erika W e l l e r, am Klavier sehr schwung­voll und meisterhaft begleitet von Frau Schnei­der-Eckhardt in anmutiger und graziöser Weise Rosen aus dem Süden",Petersburger Schlitten- fahrt" undGeschichten aus dem Wiener Wald". Die Damen L u h , Pelka und U t p a t e l trugen stimmungsvoll Hermann Lönssche Lieder zur Laute vor. Besonders gut gefielen auch die von Herrn Kinkel gedichteten und von Frau S t i ch t e n o t h vertonten Lieder, die ernsten, schwermütigen Cha­rakter trugen.

Nach der Pause ergötzte Frau Stroh durch eine famose Selbstdichtung überUnsere Blütenfahrt nach Braunfels", die durch ihre Urwüchsigkeit nicht endenwollenden Beifall hervorrief. Den Abschluß und zugleich den Höhepunkt des Abends bildete ein von Frau Margot DennL, der 2. Vorsitzenden des Hausfrauenvereins Spangenberg, ver­faßtes Spiel von Hausfrauen und Haustöchtern, betiteltMit uns zieht die neue Zeit", gut und fad)« männisch einstudiert von Frau Kinkel. Die Mit­spieler waren so eifrig beim Spiel und hatten aus­nahmslos ihre Rollen so wunderbar erfaßt, daß es ein Genuß war, dem Dargebotenen zu folgen. Das Stück zeigte inhaltlich die Gegensätze zwischen der Haustochter der hinter uns liegenden Zeit und dem Haushaltslehrling von heute, und schloß mit einem flotten Volkstanz mit Lautenbegleitung und in einem stimmungsvollen Bühnenbilde sehr wirkungs« voll gelungenen Chorlied:Wenn wir schreiten Seit' an Seite und die alten Lieder singen, daß die Wäl­der widerklingen, fühlen wir, es muß gelingen: Mit uns zieht die neue Zeit".

In ihrem Schlußwort dankte Frau Kalbfleisch allen, die zum Gelingen des 5. Jahresfestes beige­tragen hatten.

TSO Jahre £. <5. Wittichfche Hofbuchdruckerei-Darmstadt.

* Darmstadt, 28. Sept. Die Verlagsanstalt L. C. Wittich'sche Hofbuchdruckerei in D a r m st a d t, in deren Verlag seit 196 Jahren auch dasDarmstädter Tagblatt" erscheint, begeht am 1.0 (tob er 1934 das Jubiläum ihres 2 5 0-' jährigen B e st e h e n s. Die Gründung erfolgte im Jahrs 1684 durch den Nürnberger Buchdrucker Sebastian Griebel, der 1699 ausschließliches Druckerei-Privileg erhielt. Nach feinem Tod über­nahm der zweite Gatte seiner Frau, ©ottfrieb Haußmann, im Jahre 1701 das Unternehmen. Da Hausmann kein gelernter Buchdrucker war, mußte er im Jahre 1717 die Druckerei an den Darmstädter Verleger Johann Christoph Forter verkaufen, auf den auch Haußmanns Privileg über­ging. 1739 ging der Besitz der Druckerei auf Forters Schwiegersohn, Gottfried Heinrich Eylau, über. Dessen Schwiegersohn, der spätere Hofrat Johann Georg Wittich, brachte das Unternehmen dann in den Besitz dieser Familie, von der es heute noch geführt wird. Johann Georg Wittich druckte 1771 KlopstocksOben unb Elegien" (34mal für bie Große Lanbgräfin Karoline von Hessen); 1772 bis 1775 Schriften Goethes unb Mercks, bieOffian"« Ausgabe, zu ber Goethe eine Titel-Vignette rabierte; schließlich bie Erstausgabe von GoethesGötz von Berlichingen". Aus Anlaß bes Jubiläums erscheint eine Festschrift:Der Buchbruck in Darmstabt 1605 bis 1764" von Hermann Bräuning-Oktavio.

Rundfunkprogramm

Samstag, 29. September.

5.50 Uhr: Gymnastik I. 6.15: Gymnastik II. 6.40: Frühmelbungen. 6.55: Frühkonzert bes Phllharmon. Orchesters. 8.15: bis 8.35: Gymnastik. 10: Nach­richten. 11.45: Sozialbienst. 12: Mittagskonzert I. 13: Saarbienst, Nachrichten. 13.10: Nachrichten aus bem Senbebezirk. 13.20: Mittagskonzert II. 13.50: Nachrichten. 14: Von Stuttgart: Mittagskonzert III. Wer wollte sich mit Grillen plagen!... 14.30: Quer burch bie Wirtschaft. 15.10: Lernt morfen! 15.30: Aufforberung zum Tanz. 16: Buntes Nach- mittagskonzert. 18: Stimme ber Grenze. 1^20: Wo­chenschau. 18.35: Stegreifsenbung. 19: Unterhal­tungskonzert bes Runbfunkorchesters. 20' Nachrich­ten. 20.05: Saarlänbische Umschau. 20.15: Bunte Stunbe.Runb ums Oktoberfest!" 22: Geschichte unb Lanbschaft am Wege Bübingen, eine oberhessi­sche Stabt. 22.20: Nachrichten. 22.35: Nachrichten

seit bieser Zeit steunbschaftliche Beziehungen. Nach ber Begrüßungsrebe bes 2. Vorsitzenben, Fabrikant Wilhelm Stroh, bankte ein Vertreter bes Fechen- heimer Gesangvereins unb unterstrich, baß bie au« ßerorbentliche Gastfreunbschaft ber Großen-Linbener Sangesbrüber mit ein Grunb sei, befonberen Wert auf ihre Freunbschaft zu legen. Im Verlaufe bes Abenbs würben von ben Vereinen oerschiebene Chöre zu Gehör gebracht, bie ben Beifall ber sehr zahlreichen Besucher fanben. Bei Tanz unb gemüt­lichem Beisammensein fanb ber Abenb einen schönen Abschluß.

* Ä n n e r o b, 27. Sept. Der 48 Jahre alte Lanb- roirt Karl Bramm von hier erlitt einen Bruch des. rechten Beines und mußte zur Behand­lung nach Gießen gebracht werden.

* Lollar, 28. Sept. Der Flieger st utz- punkt Lollar wird am morgigen Samstag um 18 Uhr unter Teilnahme von Führern des DLV. und Abordnungen verschiedener Formationen im Saalbar derGermania" die Taufe zweier S ch u l u n g s flugzeuge vornehmen. Alle Freunde und Förderer des Luftsports sind willkommene Gäste.

* Saubringen, 26. Sept. Heute beging in körperlicher und geistiger Frische Frau Anna Braun Witwe ihren 80. Geburtstag. Sie ist die älteste Einwohnerin unseres Ortes.

<D Bersrod, 27. Sept. Auf Veranlassung des Ortsgruvpenleiters ber NSV., Zimmer, würbe bieser Tage eine ansehnliche Dtenge Mus unb Gelee burch bie Frauensch'aft gekocht. Einige Zentner Aepfel, bie burch Schulkinber auf ben Grunbstücken ber Gemeinbe unb an ber Kreisstraße gesammelt würben, konnten als Dörrobst ver­arbeitet unb ebenfalls ber NSV. zur Verfügung gestellt werben.

= Harbach, 27. Sept. Der biesjährige, vom Wetter ausnahmsweise begünstigte Herbst zeigt man- cherlei seltene Ergebnisse. So konnte trotz ber vor« geschrittenen Jahreszeit ber Lanbwirt Heinrich Reitz reife Erbbeeren ernten. Noch in ver­schobenen anberen Gärten stehen blühenbe Erb- beerbüsche.

* Harb ach, 27.Sept. Auch hier wurde durch die N S. - F r a u e n s ch a f t zugunsten des Win- terhilfswerkes Honig gekocht. Die Gemeinde stellte in großzügiger Weise bie Zwetschen zur Ver­fügung, währenb die erforderlichen Birnen von opferwilligen Mitgliedern ber Frauenschaft gestiftet wurden. In denselben Tagen sammelten bie Frauen eifrig Fallobst unb verarbeiteten es zu Apfel- schnitzen. Die Sammlung ergab einige Zentner. Ein Bäcker aus bem benachbarten Ettingshausen börrte das Obst. Damit hat unsere NS.-Frauenschaft, zu­mal die meisten Mitglieder durch Erntearbeiten stark in Anspruch Genommen sind, wieder einmal bewiesen, daß die Unterstützung notleidender Volks­genossen für sie Ehrensache ist.

oo Eberstadt, 27. Sept. Dieser Tage fanb hier bie Versteigerung bes Ob ft es an ber Provinzialstraße Hof GullOberhörgern statt. Es kamen fast ausschließlich feinere Tafeläpfel zum Verkauf. Es hatten sich viele Kauflustige aus den

jS&SNe Deutsche Arbellsfroul

[-jn--------| Hessen-Nassau i