Siege mit 3:0 (0:0, 2:0, 1:0). Die Treffer erzielten Stubbs und Smiths (2). Ein Revanchespiel auf hem Rießersee sah am Sonntag die Amerikaner er- Keut in Front. Diesmal endete das Spiel mit 1:0 (0:0, 1:0, 0:0) allerdings knapper. Das einzige Tor des Tages erzielte Stubbs.
Nekord-ilnfinn im Skispringen.
In der Schweiz plant man, demnächst auf der Riesenschanze von Bretaye-Dillars ein Skispringen zu veranstalten, das den Zweck haben soll, einen Weltrekord im Springen aufzustellen. Es ist sogar allen Ernstes beabsichtigt, den Schanzentisch um 10 Meter zurückzulegen, um Weiten biszu 10 0 Meter erzielen zu können. Es
sollen sich auch einige bekannte Springer, wie die Norweger Sigmund Ruud bereiterklärt haben, an dem gefährlichen Unternehmen teilzunehmen.
Mütter, die NS-Lolkswohlfahrt kämpft für Euch!
Werdet Mitglieder
der NS.- Bolkswohlfahri!
März 28,50; Roggenmehl (70/60 o. $)., norddeutjches, prompt) 22,50 bis 24 (ruhig); Roggenmehl (Pfalzer und süddeutsches, prompt) 23,25 bis 24,25, Weizen- f(eie (feine, mit Sack) 10,25 bis 11, (grobe, mit Sack) 10,75; Roggenkleie 10,25 bis 11; Weizenfuttermehl 1150- Roagenfuttermehl 11,50 bis 12; Weizennachmehl 15 bis 15,25; Weizennachmehl IVB 16 bis 16,25 Mark. — Tendenz: Mühlennachprodukte ruhig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 26. Febr. Der Getreide- großmarkt verkehrte auch zu Beginn dieser Woche in nach wie vor sehr ruhiger Haltung. Das Angebot war nicht drängend, für die schwache Nachfrage blieb es aber voll ausreichend. Hafer war knapper und etwas fester, die übrigen Getreidear- fen hatten unverändertes Preisniveau. Das Mehl
geschält beschränkte sich weiterhin nur auf bk Leckung des notwendigsten Bedarfs, wodurch sich auck die starke Zurückhaltung der Mühlen beim ©etreibeetntauf erklären lägt, «raftfutarrntttel Mtt- ben stetig, Soyaschrot weiter etwas befestigt W-I- ISr'hte 196 Roggen 172,50 bis 173, Brau- aerfte 175 bis 177,50, Hafer 147,50 bis 150, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 29,40 bis 29,95, do ohne 27,90 bis 28,45, Roggenmehl 0 bis 60 Prozent 23,50 bis 24, do südd. Spez. 0 24, Weizen- kleie 10 bis 10,10, Weizenfuttermeh "'35 Roggenkleie 10,60 bis 10,70, Soyaschrot 15,35 bis 15,45 Nalmkuch-n 15,05 bis 15,15, Erdnußkuchen 16,30 bis 17,20, Treber 15,75, Trockenfchnitzel 9,80 Kartoffeln; Industrie hiest Gegend unverändert Mk. 2,80 per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.
Wirtschaft.
Frankfurter Börse.
RMlagsbörfe freundlich.
Frankfurt a. M., 26. Febr. Die Börse ver-. zeichnete zum Wochenbeginn in Nachwirkung der letzten günstigen Wirtschaftsnachrichten und der gebesserten außenpolitischen Situation eine weiter freundliche Stimmung. Das Geschäft nahm indessen keinen größeren Umfang an, abgesehen von wenigen Spezialwerten. Bon der Kundschaft lagen aber überwiegend kleine Kaufaufträge vor, die Kulisse zeigte dagegen eine gewisse Zurückhaltung. Entlastungsverkäufe für den bevorstehenden Ultimo dürften nur in ganz vereinzelten Fällen herausgekommen sein.
Bei uneinheitlicher Kursgestaltung am Aktienmarkt überwogen gegen den Wochenschluß meist leichte Erhöhungen von 0,25 bis 0,75 v. H. Etwas lebhafter waren AG. für Verkehrswesen (plus 1,50 v. H.), Rütaerswerke (plus 1,40 v. H.), L. Tietz (plus 1,75 o. H.), ferner Deutsche Erdöl mit plus 0,50 v. H., sowie Reichsbankanteile mit plus 0,75 v. H. Montanaktien bröckelten nach der Befestigung vom Samstag meist bis 0,50 v. H. ab, außer Rheinstahl, die 1,25 v. H., Buderus und Mannesmann, die bis 0,50 v. H. anzogen. Farbenindustrie bei kleinem Geschäft bis 0,65 v. H. höher, auch Metallgesellschaft 0,50 v. H. freundlicher, Scheideanstalt unverändert 186 v. H. Elektrowerte lagen uneinheitlich, wobei Siemens 1 v. H., Elektr. Lieferungen und AEG. je 0,25 v. H. verloren, anderseits Geffürel, Licht 8c Kraft je 0,50 v. H. und Lohmener 0,65 v. H. anzogen. Von Einzelwerten lagen Zellstoffpapiere bis 0,50 v. H., Deutsche Linoleum 0,50 v. H. freundlicher, dagegen Cement Heidelberg 0,75 v. H. niedriger. Von Kunstseidenaktien büßten Bemberg 1,65 v. H. ein, Aku lagen mit 53 v. H. gut behauptet.
Am Rentenmarkt erstreckte sich das Geschäft in der Hauptsache auf umgetauschte Dollar-Bonds, die bei lebhaften Umsätzen 0,25 bis 0,50 v. H. gewannen. Deutsche Anleihen waren vernachlässigt und eröffneten bis 0,40 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen 0,50 v. H., Reichsbahn-Vorzugsaktien 0,13 v. H. niedriger, während Stahlverein- Bonds 0,50 v. H. höher einsetzten.
Im Verlaufe wurden die Umsätze etwas lebhafter. Der A k t i e n m a r k verzeichnete überwiegend Besserungen von 0,25 bis 0,50 v. H. Scheideanstalt gewannen 1,50 v. H., AG. für Verkehrswesen 1 v. H., Bekula 1,13 v. H., Deutsche Linoleum 2 v. H. Cement Heidelberg holten ihren Anfangsverlust wieder auf, Farbenindustrie lagen nach mehreren Schwankungen am Schluß mit 133,13 v. H. 0,90 v. H. schwächer. Ferner gingen Rheinstahl um 0,75 v. H., Rütgerswerke um 0,50 v. H. zurück. Fest lagen noch Mansfelder mit plus 1,25 v. H.
Am Rentenmarkt waren späte Reichsschuldbuchforderungen im Verlaufe wieder gut erholt, auch deutsche Anleihen konnten sich um 0,25 v. H. bessern. Stahlverein-Bonds gewannen nochmals 0,50 v. H. Reichsmark-Anleihen zwar weiter lebhaft, aber bei unveränderten Kursen. Staats- und Länderanleihen waren ruhig, dagegen ■ Stadtanleihen etwas gefragt und bis 0,75 v. H. höher, nur Mainzer von 26 und 28 je —0,50 v. H. (81,50). Am Pfandbriefmarkt befestigten sich Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen bis 0,50 v. H., dagegen lagen Liquidationspfandbriefe durchschnittlich 0,25 v. H. niedriger. Auslandsrenten lagen still.
Tagesgeld kurz vor dem Ultimo gefragt und bei 4 v. H. um 0,50 v. H. erhöht.
Abendbörse gut behauptet.
Die Abendbörse verkehrte allgemein in stiller Haltung. Don der Bankkundschaft lagen Aufträge kaum vor, während die Kulisse vor dem Ultimo keine Neigung zu Neuengagements bekundete. Anderseits kam Angebot nicht heraus, so daß die erhöhten Berliner Schlußkurse meist gut behauptet blieben. Darüber hinaus waren Deutsche Linoleum um 1,25 o. H. fester, während Farbenindustrie und einige andere Papiere geringprozentig abbröckelten. Im Verlaufe blieb es unvermindert still und die Kurse waren kaum verändert. Am Rentenmarkt
konnte sich ebenfalls kein nennenswertes Geschäft entwickeln. Deutsche Anleihen, späte Reichsschuldbuchforderungen, Stahloerein-Bonds sowie Reichs- mark-Anleihen waren gut gehalten. Von letzteren zeigte sich später etwas Nachfrage nach 1951er Stahlverein zu 83 bis 83,50 und nach 6proz. Preußen zu 61,50 bis 62. Pfandbriefe lagen ebenfalls ruhig.
Die Börse schloß in stiller, aber freundlicher Haltung. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19.30, Altbesitzanleihe 96,50, 6proz. Stahlverein 72,25, Schutzgebietsanleihe alle 9,45, 6proz. Rhein. Hyp.-Bank- Goldpfandbr. R 37/38 83,25, 5V2 proz. Franks. Hyp.- Bank-Liquidationspfdbr. 91,65, Gelsenkirchen 63,25, Klöckner 67, Mannesmann 69,90, Phönix 49,75, Rheinstahl 90,75, Stahlverein 42,25, Aku 52,75, Bekula 131,65, Daimler 46,90, Deutsche Linoleum 51,25, Scheideanstalt 187, Licht und Kraft 104,50, JG.-Farben 133,25, Goldschmidt 63,25, Holzmann 71, Metallgesellschaft 77,75, Schuckert 103, Siemens 150, Zellstoff Waldhof 48,75, Lloyd 31,75.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 26. Febr. Auftrieb: Rinder insgesamt 1287 (gegen 1166 am letzten Montagsmarkt), darunter befanden sich 424 Ochsen, 128 Bullen, 431 Kühe und 301 Färsen. Kälber 442 (505), Schafe 152 (67), darunter 116 (54) Hämmel, Schweine 3728 (4245). Notiert wurde pro ein Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen Al 32, B 30 bis 31, C 27 bis 29, D 24 bis 26. Bullen A 29, B 27 bis 28, C 25 bis 26, D23 bis 24; Kühe A 27 bis 28, B 24 bis 26, C 18 bis 23, D 12 bis 17; Färsen A 32 bis 33, B 30 bis 31, C 27 bis 29, D 23 bis 26. Kälber: Sonderklasse nicht notiert, andere A 44 bis 45, B 39 bis 42, C 33 bis 38, D 27 bis 32. Lämmer und Hämmel: Bl Stallmast 33 bis 34, C mittlere 31 bis 32; Schafe E 30, F 27 bis 29, G 23 bis 25. Schweine A 47 bis 50, B 46 bis 49, C 45 bis 49, D 42 bis 48, E 39 bis 45, F nicht notiert, G Sauen 40 bis 43. Im Preisoergleich zum letzten Montagsmarkt gaben Ochsen und Hämmel je 1 Mark, Kühe 1 bis 2 Mk. nach, während Schafe und Schweine um 1 bis 2 Mark anzogen und Bullen, Färsen und Kälber unverändert blieben. Marktverlauf: Rinder schleppend, geringer Ueberstand. Kälber, Hämmel und Schafe ruhig, geräumt. Schweine ruhig, Ueberstand.
F le i s ch g r o ß ma r k t. Beschickung: 623 Viertel Rindfleisch, 47 ganze Kälber, 26 ganze Schafe, 173 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 54, II 44 bis 50; Bullenfleisch 46 bis 52; Kuhfleisch II 36 bis 42, III 25 bis 30. Kalbfleisch II 60 bis 70, III 50 bis 60. Hammelfleisch 64 bis 70. Schaffleisch nicht notiert. Schweinefleisch I 60 bis 68. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes: ruhig.
Mannheimer Getreidebörse
Mannheim, 26. Febr. Weizen (inländllcher, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,85 bis 19,90 Mark, per Februar Bezirk 9 19,35, Bezirk 10 19,55, Bezirk 11 19,85 (ruhig); Roggen (inländischer, süddeutscher, 71/72 kg, frei Mannheim) 16,90 bis 17, per Februar Bezirk 8 16,30, Bezirk 9 16,60 (ruhig); Hafer (inländischer) 15,50 bis 15,75 (ruhig); Sommergerste (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 18,50; Gerste (Pfälzer, Ausstichware über Notiz) 18 bis 18,50; Futtergerste (inländische) 17; Wintergerste (neue, inländische, ohne Notiz); Mais (La Plata, im Sack) 19,25 bis 19,50; Erdnußkuchen (prompt) 16,75 bis 17; Sojaschrot (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14,50; Palmkuchen 15,25; Kokoskuchen 17,25; Sesamkuchen 17; Leinkuchen 17,25 bis 17,50; Biertreber (getrocknet, inländische, mit Sack) 16,75; Malzkeime 14,50, Trockenschnitzel (lose, ab Fabrik) 9,75 bis 10; Rohmelasse 8,50; Steffen- schnitzel 11,25; Wiesenheu (loses) 6 bis 6,40; Rotkleeheu 6,40 bis 6,60; Luzernekleeheu 7,60 bis 7,80 (ruhig); Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2,20 bis 2.40, Hafer-Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen- Weizen 1,40 bis 1,60, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40; Weizenmehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per Februar 29,70, per März 30; Weizenmehl (Spezial 0, aus Jnlandweizen) per Februar 28,20, per
Hitler schafft Arbeit.
Weitere bewilligte Maßnahmen des Arbeits- befchaffnngsprogramms des Rhein—Main-Gebiets:
Maßnahme: Tagewerke:
Dränierung von Grundstücken in den Fluren 3 bis 9 durch die Gemeinde Obereschbach 1250
Ausführung von Dränagearbeiten durch
Gemeinde Rohdorf 1700
Instandsetzung des Mühlbaches, Herstellung eines Grundablasses, Instandsetzung des Stadtmühlwehrs und Urbarmachung von Oedland durch Gemeinde Pfeffersheim 3000
Regulierung der Pfrimm in der Gemarkung Wachenheim 3800
Erdarbeiten in der der Gemeinde Mainflingen im Rahmen des llferausbaues vor Mainflingen 1000
Ausbau einer gemeinschaftlichen Dränage
in der Gemarkung Mardorf, II. B. A. 4700
Ausführung einer Entwässerungsanlage durch Dränage durch Gemeinde Albig 250
Herstellung des Seegrabens durch Gemeinde Wolfsheim ™
Regulierung der Selz in der Gemarkung Hahnheim 6700
Aufforstung von Oedland durch Stadt Rotenburg "45
Dränage von Grundstücken in den Fluren
1 bis 6 durch Feldbereinigungsgesell- schaft Fischbach 1200
Entwässerung von Grundstücken durch
Gemeinde R a i n r o d 2400
Herstellung von Dränagen in den Fluren
5, 10, 11 und 12 durch Gemeinde
Bingenheim 3800
Dränage von Teilen der Fluren 2, 11
und 12 durch Gemeinde Bönstadt 2620
Dränage von Gemeindegrundstücken durch Gemeinde Harbach 450
Entwässerung von Grundstücken durch
Gemeinde Elpenrod 3150
Dränage von Teilen der Fluren 2 und 3 durch Gemeinde Oberflorstadt 2300
Eisen marschiert.
Von unserem volkswirtschaftlichen Mitarbeiter.
Von allen großen Wirtschaftszweigen zeigt die Eisenerzeugung am deutlichsten die Zeichen der allgemeinen Belebung. Diese be- schränkt sich zwar keineswegs auf Deutschland, sondern fast in der ganzen Welt ist die Eisen- und Stahlproduktion nach Ueberwindung der Krise wieder im Wachsen. Aber erfreulicherweise
marschiert unter den großen nationalen Eisenindustrien die deutsche inbezug auf die Wiederzunahme der Produktions- und Absahziffern an der Spitze.
Die Roheisenerzeugung der Welt, die im Jahre 1932 einen Tiefstand von 39,9 Millionen Tonnen erreicht hatte, ist im Jahre 1933 wieder auf 49,2 Millionen Tonnen gestiegen. Die Welt-Rohstahl- gewinnung hat sich sogar von 51 auf 68,5 Millionen Tonnen erhöht. Noch immer bleibt freilich die Welt-Eisenproduktion um 50, die Welt-Rohstahl- produktion um 44 v. H. hinter dem im Jahre 1929 erreichten Stande zurück. Aber im großen und ganzen geht doch die Entwicklung ay den internationalen Eisen- und Stahlmärkten wieder aufwärts, wenn auch das Tempo der Erholung in den verschiedenen Eisenproduktionsländern sehr verschieden groß ist.
Wie schon erwähnt, hat die deutsche Eisenindustrie im Jahre 1933 die schnellsten Fortschritte gemacht.
Die deutsche Roheisenerzeugung stieg von 2,27 auf 3,93, die deutsche Rohstahlgewinnung von 5,77 auf 7,59 Willion-n Tonnen. Auch wenn man berücksichtigt, daß die deutsche eisenschaffende Industrie im Jahre 1932 auf ein besonders niedriges Produktionsniveau gelangt war, ist die starke Zunahme der Produktionsziffern bewundernswert.
Das zeigt am besten ein Vergleich mit den übrigen Eisenländern. Auch die französische Eisenindustrie hat ihre Erzeugung steigern können. Aber die Roheisenproduktion erhöhte sich hier nur von 5,54 auf 6,34, die Rohstahlgewinnunq von 5,69 auf 6,58 Millionen Tonnen. In der Rohstahlerzeugung hat Deutschland also Frankreich schon wieder beträchtlich überholt. Die englische Roheisenerzeugung ist in der gleichen Zeit von 3,63 auf 4,19, die Rohstahl- erzeugung von 5,50 auf 7,32 Millionen Tonnen gestiegen. Die englische Rohstahlerzeugung war also im Jahre 1933 geringer als die deutsche.
die in Europa nun wieder an der Spitze marschiert. Die Entwicklung der amerikanischen Eisenindustrie hat manche Aehnlichkeit mit der deutschen. Auch sie ist durch die Auswirkungen der Weltabsatzkrise sehr stark vermindert worden, hat sich aber im Jahre 1933 in schnellem Tempo erholt. Gegenüber dem Notjahr 1932 stieg die amerikanische Roheisenerzeugung im Jahre 1933 von 8,92 auf 13,52, die amerikanische Rohstahlerzeu- gung von 14,02 auf 24,04 Millionen Tonnen. Was die übrigen Eisenländer anbetrifft, so ist die Eisen- und Stahlerzeugung Luxemburgs und Belgiens im Jahre 1933 nochmals zurückgegangen, wenn auch nur in geringem Maße.
Ein vergleich mit diesen beiden Ländern zeigt besonders deutlich, wie stark die Auftriebstendenzen in der deutschen Eisen- und Stahlindustrie sind.
Diese hat die Hindernisse, die ihr die Autarkie- bestrebungen zahlreicher früherer Eisenverbrauchs- länder entgegenstellten, zu überwinden vermocht, weil ihr die Zunahme des Jnlandabsatzes die Möglichkeit gab, ihre Erzeugung beträchtlich zu er- höhen.
Preuhen.
Dr. £üer in die Akademie für Deutsches Recht berufen.
LPD. Frankfurt a. M., 26. Febr. Staatsminister Dr. Frank, der Führer der deutschen Rechtsfront, hat den Treuhänder der Arbeit für das Wirtschaftsgebiet Hessen, Handelskammerpräsident Dr. L ü e r, in Anerkennung seiner Verdienste zum Mitglied der Akademie für Deutsches Recht ernannt.
Kreis Wetzlar
Rodheim a. d. B., 26. Febr. Die von der hiesigen Schulgruppe des VDA. veranstaltete Hausund Straßensammlung hat den ansehnlichen Betrag von 52,30 Mark ergeben, der an die Bezirks- sammelstelle abgeliefert wurde. Das schöne Ergebnis ist um so mehr zu loben, als die am 26. Jan. von denselben Kindern veranstaltete Sammlung den Betrag von 52 Mark ergab, also bei der Bevölkerung erfreulicherweise kein Ermüden der Opfer- freuoigkeit festzustellen ist.
Kurszettel der Berliner und Krankfurier Börse.
Die hinter Den Papieren angeführten Ziffern geben Die Höhe der zuletzt veichlossenen Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v H Lombardzinsfuß 5 o. H.
Sranfhin a. Dl
Äerlm
Schluß» kurs
Gchlußk. Abend- börse
Schlußkurs
Schluß! mittag« dürfe
Datum
.'4.2
26.2
24.2.
26-2
6% Deutsche Reichsanleihe v. 1927
96,4
96,5
96,75
96,75
6% efjem.7% Dt.Retchüanl. v. 1929
100
100
100
100
6Vi% 7)oung-9lnlett)e von 1930 .
Deutsche Anl.-Ablös.-Schuid mit
93,13
93,4
93
93,4
AuSlos.-Rechten .......
96,75
19,5
96,5
96,75
96,65
Desgl. ohne AuSlol.-Rechte......
6% ehcm.8% Hess. BolkSstaat 1929
19,3
19,5
19,3
(türfjahlb. 102%) ........
6% Hess. Landesbank Darmstadt
94,5
94,5
94,65
94,65
Gold fa. 12...........
6¥i% Hess. LandeS^ypothcken» bank Darmstadt Staut........
Oberhelsen Provinz-Anleihe mit
92,25
92,5
92,25
92,5
90,75
90,75
Auslos.-Rechten .....
Deutsche Komm. Sammelabl. ön*
92,25
92,8
leihe Serie 1 mit Auslos.-Rechten 6% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
94,3
94,25
94,6
94,5
Goldpse. 15 unkündbar bis 1935 6% ehem. 7% Franks. Hyp.-Bank
92,5
92,75
Goldpse. 16 unkündbar bis 1936 6y,% ehem. <y,% Franks HyP>
Bank.Ltqu.-Psandbriefe.....
6y,% ehem Wi% Rheinische
92,25
92,75
91,65
91,4
Hyp.-Bank-Ltqu.»Goldpfe.
92,25
92,25
6% ehem. 8% Pr. LandeSpianl> brtefanstalt, Pfandbriefe R. 19
94
94
94
94
6% ehem. 7% Pr. LandeSpfand- brtefanstalt, Pfandbriefe R. 10
94
94
94
94
Steuerautfch. Verrechnungskurs..
97,13
97,13
97,13
97,13
4% Oesterretchtsche Goldrenre....
18,5
18,5
—
4,20% Oesterretchtsche Silberrente
—
—
—
' 63
4% Ungarische Goldrente.......
6,7
6,8
6,9
4% Ungarische Staatsrente v. 1910
6,5
6,5
6,65
6,7
9,5
4y,% desgl. von 1913 ........
*% abgest. Goldmexikaner von 99
6,5
9,5
6,6
9,25
6,6
9,25
4% Türkt che Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anlethe ...........................
6,65
6,5
6 #5
6,5
■-----------
Frankfurt a.Dl
«Berlin
Schlußkurs
Schluß!. Abend- börse
Schlußkurs
Schlußk. mittag» börse
Datum
24-2.
26-2
24-2.
26-2-
4% Serie 11 ...........
6,5
5
7,3
4,13
31,13
27,5
31
66,75
94,5
51,5
65,25
67
173
29,5 129,75 101,13
103,5
60,75
99,5
96,75
102,75
151
116,4
80
111,5
63,5
95,5
118,4
67,13
68,$
6,5 5
7,3
4,2
31
27,65
31,75
69
94,5
51,5
66,25
67,75
173,75
29,25
131,65 101
104,5
60,4 100
103 150 117
80,5 112,25
63,25
67
69,9
5,1
7,5
4,05
31,75
27,75
25,9
30,9
66,9
94,75
51,5
65,25
67
<73,4
28,75
130
101,5
104,75
60,65
99,25
96,75
102,25
150
117,25
79,75
111,75
63
95,25
76,25
140
117,75
67
68,9
5,2
7,4
4,10
30,75
27,65
26
31,5
69,25 94,75
51,5
66,25 67,75 173,9
29,5 131,4 100,5
105
60,75 99,75
103,5 150,5
117,5
80,75
112
63,5
95,75
77
141
118,75
67,25 69,65
5% Rumün. vereinh. Rente v. 1903 <y»%Rumän.veretnh.Rcntev.i913 4% Rumänische vereinh. Rente .
2%% Anatolier
Hamvurg-Amerika-Pakei . o Hamburg-Südam. Dampfschiff . O Hansa-Dampfschifs ....... O
Norddeutscher Lloyd ........ O
öl.@. für Verkehrswesen Akt. .. O Berliner Handelsgesellschaft .. 4 Commerz, und Privat-Bank . . O Deutsche Bank und DiSconto-
ÄeseUschafl................ o
Dresdner Bank..............o
ReichSbank ............... 12
Ä-S.G. ...................0
Bekula............... 0
Deklr. LieferungSgesellschäft... 6 Licht und Kraft .. g
Feiten & Guilleaume........ 0
y^llL(t,-I-®c,tT-Untecne6,nunfl. 6 Rheinische Elektrizität ....... 5
Schuckert & So............ 5
Siemens & Halske.......... 7
8abmeoet & ...............
Buderus ......... 0
Deutsche Erdöl ..............4
Gelsenkirchener...............
Harvener ..................
Hoesch Eisen—Köln-Reuessen .. 0 Alse Bergbau ............ g
Ilse Bergbau Genüsse........ 4
Klöcknerwerke .......... (
Ptannesmann-Röbrnl........ 0
Jrantfun a. 2JL
23erlin
Gchluß» kurs
Schlußk. Abend- börse
Schluß» kurs
Schlußk Minag. börse
Datum
24.2.
26.2-
24.2-
26.2.
Mansfelder Bergbau.........
0
37,131
—
36,65
38
Kokowerke ..........
0
89,9
49,13
205
90,4
49,75
Phönix Bergbau ...........
19,75
204
49,75
204,5
Rheinische Braunkohlen .....
10
Rheinstahl ..........
0
90
90,75
90,9
91,25
Bereinig le Stahlwerke........
0
42,5
42,25
41,9
42,4
Olavi Minen ...........
0
14,75
14,5
14,75
14,5
Kaliwerke Aschersleben........
5
113,25
115
113,5
115,5
Kaliwerke Westeregeln........
6
114
114
113,5
115,5
Kaliwerke Salzdetfurth ..... ?y.
151,75
150
151
150
9. G. Farden-Jndustrie.......
Scheideanstalt...............
7
133,4
133,25
133,4
133,4
9
186
187
Goldschmidt .................
0
62
63,25
62,4
63,5
Rütgerswerke ...............
0
58,65
59,5
77,75
71
59
59,5
Metallgeld Ulchasi.............
0
76,75
69,75
77,13
70
78,5
71,75
Philipp Holzmann ...........
0
Zementwerk Heioelberg ......
Lewentwerk Karlstadt. .......
0
93,5
100
93,5
100
Schultheis Patzenhoser .......
0
—
—
104,75
105,13
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
0
52,9
52,75
52,9
53,5
Bemberg .........
0
53,65
53
52,5
52,75
Zellstoff Waldhos ............
0
47,9
48,75
48
48,75
Zellstoff Aschaffenburg .......
0
39,4
39,9
39
40
7
11
121,75
46
121,5
46,9
Daimler Motoren............
0
46,4
46,9
Deutsche Linoleum...........
0
48,5
51,25
49
50
Oren stein & Koppel ..........
0
—
——-
71,5
71,5
23,13
Leonhard Tietz ............
0
21,5
23,75
21,75
Th ade ....................
10
_
165
186
165
186,5
165
186,25
Aerumulatoren-Fabrü........
0
186
Lonti-Äumml ...........
0
153,25
154
153,9
154,25
G ritz n er....................
0
29
I 2
Mainkraftwerke Höchst a.M—..
4
75
1 75
29
Süddeutscher Zucker
8
179,5
1 179
177
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
24.Februar
26.Feb,uar
Amtliche Gelb
Notierung | Srie
Amtliche Notierung
Geld
Srie
Hellingfwch..
Dien ......
5,639
47,20
5,651
47,30
5,639
47,20
5,651
47,30
10,38
10,40
10,38
10,40
Budapest ...
Sofia ......
3,047
3,053
3,047
3,053
Holland ....
168,63
168,97
163,78
169,12
Oslo ......
64,19
64,31
64,24
64,36
Kopenhagen.
57,04
57,16
57,09
57,21
Stockholm
65,83
65,97
65,88
66,02
London .....
12,775
12,805
12,785
12,815
Buenos Aires
0,648
0,652
0,648
0,652
-J?eut)od ....
2,517
2,523
2,517
2,523
Brüssel.....
58,44
58,56
58,44
58,56
Italien.....
21,68
21,72
21,58
21,62
Paris ......
16,49
16,53
16,50
16,54
«chwetz ....
80,87
81,03
80,90
81,06
Spanien....
33,97
34,03
33,97
34,03
Danzig.....
81,70
81,86
81,74
81,90
Japan......
0,757
0,759
0,757
0,759
Rio de Ian. .
0,214
0,216
0,214
0,216
^ugoslawte».
etiiabou ....
5,664
11,63
5,676
11,65
5,664
11,64
5,676
11,66
Banknoten.
Berlin, 28-Februar
Geld
Brief
Amerikanische Noten..............
2,47
2,49
Belgische Noten..................
58,2^
58,52
Dänische Noten .................
56,84
57+06
Englische Noten .................
12,74
12'80
Französische Noten...............
16,46
16152
Holländische Noten ..............
169,04
Italienische Noten................
168,36
21,46
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, 4 1OO Schilling
64,07
64^33
Rumänische Noten..............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
65,72
65,98
Spanische Note».................
80,72
81,04
Ungarische Note» ...............
33,83
33,97


