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Ul e bereits ermittelten 15 Gau- rn e i st e r sind: Preußen Danzig (Ostpreußen), Vik­toria Stolp (Pommern), Viktoria 89 Berlin (Bran­denburg), Beuthen 09 (Schlesien), Dresdener SC. ^Sachsen), Wacker Halle (Mitte), Eimsbüttel (Nord­mark), Werder Bremen (Niedersachsen), Schalke 04 (Westfalen), Köln-Mülheimer SV. (Mittelrhein), Borussia Fulda (Nordhessen), Offenbacher Kickers (Südwest), SV. Waldhof (Baden), Union Böckingen (Württemberg) und 1. FC. Nürnberg (Bayern).

Fußball im Gau Nordhessen.

Da im Gau Nordhessen Abstieg und Meisterschaft bereits entschieden sind, haben die restlichen Mei­sterschaftsspiele nur mehr eine begrenzte Bedeutung. An diesem Sonntag mußte der SC. «3 Kassel eine etwas überraschende Niederlage durch seinen Lokal­gegner Sport mit 3:4 (1:1) hinnehmen. Hermannia Kassel feierte mit 4:3 (1:2) über Hessen Hersfeld seinen Abschiedssieg aus der Gauliga.

Oie Entscheidung im Gau Südwest.

Meister: Offenbacher Kickers.

In einem Spiel, das im Rahmen einer Saar­kundgebung stattfand und von 8000 Menschen be­sucht war, sicherten sich die Offenbacher Kickers durch einen 1:0 (1:0)-Sieg über die Sportfreunde Saarbrücken die Meisterschall des Gaues S^dwest. Groß war der Jubel der Zuschauer, als Dr. Ras­bach - Wiesbaden die Kickers offiziell zum Möister erklärte. In diesem Augenblick lag das Ergebnis aus Worms noch nicht vor Die Wormatia hätte bei Gewinn aller noch ausstehenden Spiele die Punktzahl der Kickers noch erreichen können, wäre jedoch auch dann infolge des schlechteren Torver­hältnisses ausgeschieden. Aber die Gaumeisterschaft brauchte gar nicht nach dem Torverhältnis entschie­den au werden, denn Wormatia erreichte gegen Borussia Neunkirchen nur ein Unentschieden von 1:1 (0:0) und verlor damit die Möglichkeit, die Kickers noch in der Punktzahl zu erreichen. Der d'-itte bisherige Müsterschastsanwärter, der FK. Pirmasens, verlor sogar beide Punkte. Die Ein­tracht Frankfurt stellte auch auf dem gefährlichen Boden in Pirmasens ihren Formanstieg unter Be­weis, sie schlug die Pfälzer nach einem überlegen geführten Spiel mit 1:0 (10). Die übrigen Sviele hatten Bedeutung für die Frage nach den Abstei- gend-'n. Der FSV. Frankfurt, der eine neue Ver­einsführung erhalten hat, tat mit Verstärker Mannschaft und altem Kampfwillen den ersten Schlag, um aus der Gefahrenzone zu kommen, er besiegte den SD. Wiesbaden 2:0 (0:0). Phönix Ludwiashafen schlug aroar die bereits zum Abstieg verurteilte Elf von AO. Worms mit 4:1, aber die Gefahr, gleichfalls absteigen zu müssen, bleibt für. Phönix noch bestehen.

Fußball im Gau Bayern.

1860 München FC. München 5:0: Wacker Mün­chen ASB. Nürnberg 2:1; Jahn Regensburg ge­gen Schweinfurt 05 1:2; 1. FC. Nürnberg Würz­burg 04 5 0; Spvgg. Fürth Schwaben Augsburg 1:3; FC. Bayreuth Bayern München 3:1.

SA.-Spor^abzeichen Pflicht für (^iPenfen.

Der Führer der Reichsschaft an den deutschen Hoch- und Fachschulen, Dr O. S t ä b e l, hat fol­gende Anordnung getroffen:

Rach der am 22. März erfolgten Bekanntgabe der Ausführunasbeftimmungen zur Erwerbung des SA.-Sportabzeichens ordne i* hiermit an, daß die Erlangung des SA.-Sportabzeichens für sämtliche männliche Studierende, die nach dem Wintersemester 1932 33 an einer deutschen Hoch­schule immatrikuliert worden sind, soweit sie körper­lich dazu imstande sind, zur Pflicht gemacht wird. Für alle höheren Semester sollte es eine selbst­verständliche Ehrenpflicht fein, aus freien Stücken die Bedingunaen zum Erwerb des SA.-Sportab-. Zeichens zu erfüllen." I

Eine knappe deutfcheBugby-Niederlage

Frankreich siegt im Rugby-Länderkampf mit 13:9.

Das neunte Zusammentreffen der beiden Rugby- Ländermannschaften von Frankreich und Deutsch­land hotte in Hannover den erwarteten Widerhall gesunden. Rund 15 000 Zuschauer waren auf der Hindenburg-Kampfbahn erschienen, um das viel­gepriesene Können der Franzosen zu bewundern. Die Besucher kamen auf ihre Rechnung, denn was ihnen die Gäste in Bezug auf klare Angriffstaktik und ausgeprägte Derteidigungsarbeit boten, hatte selbst für die rugbysachverständigen Hannoveraner allerhand Neues zu sagen. Zudem wurden sie von unserer Mannschaft angenehm enttäuscht. Sie lie­ferte in allen Teilen ein flüssiges und ausgegliche­nes Spiel, das dem der Franzosen in der ersten Halbzeit nur in punkto Taktik um etwas nach­stand. Die Läufe der Dreiviertelreihe, die Angriffs­vorbereitung der Stürmerlinien und die Gedränge­arbeit unserer Fünfzehn verriet von den großen Fortschritten, die wir in der Zwischenzeit gemacht haben. In der zweiten Halbzeit kam unsere Mann­schaft ganz groß in Fahrt. Die 13:0-Führung der Franzosen schüchterte sie nicht im geringsten ein. Sie kämpfte unentwegt weiter und brachte schließ­lich noch drei Versuche an, die den Schluhstand von 13:9 ergaben.

*

E i n kontinentaler Rugby-Verband wurde am Samstag in Hannover gegründet. Ver­treten waren Frankreich, Deutschland, Italien, Ru­mänien, Katalonien, Spanien, Portugal und Bel­gien. Nicht vertreten waren die Schweiz, Schweden und die Tscheschei. Zum Vizepräsidenten des Ver­bandes wurde der Führer der deutschen Rugby­

spieler, Hermann M e i st e r - Heidelberg, gewählt. Präsident wurde der Franzose Danton.

Das Stuttgarter Hallensportfest.

Angesichts der großen Zahl von 1500 aktiven Teilnehmern war dem 8. Hallensportfest in der Stuttgarter Stadthalle am Samstagabend von vornherein der sportliche Erfolg gesichert. Da aber auch 5000 Zuschauer in die Halle kamen, so stand der äußere Erfolg hinter dem sportlichen nicht zurück. Die Mühen des vorbereitenden Ausschusses fanden ihren Lohn.

Unter den Ehrengästen sah man den württember- gischen Innenminister Dr. Schmid, den Führer des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Ritter Karl v. Halt und den Oberbürgermeister der Stadt, Dr. S t r ö h l i n. Selbstverständlich fehlten auch der württembergische Sport-Gauführer Diplom-Ing. Ritzen-Ulm, sowie die Olympia-Lehrer Waitzer und Brechenmacher nicht. Nach einleitenden Worten des Gauführers überbrachte Ritter v. Halt die Grüße des Reichssportführers. Im Hinblick auf die Deutschen Kampfspiele und die Olympischen Spiele 1936 forderte der Führer der Leichtathleten die Aktiven auf, alle Kräfte zusammenzufassen.

Schlag aus Schlag wickelte sich dann ein farbiges und immer wieder von hervorragenden sportlichen Leistungen gesteigertes Programm ab. Die ^besten Leistungen des Tages waren das Kugelstoßen von Hans Sievert mit 15.37, der Stabhochsprung von Müller- Rüchen mit 3,90 Meter, das 60 Meter-Hürdenlaufen von Huber- Stuttgart in 8,4 Sek., der Sieg des Doppelmeisters Borchmeyer im Sprinterkampf und der vielbefubelte Erfolg von Altmeister Dr. P e l tz e r im 1000 Meter-Laufen. In zahlreichen Rahmenkämpfen trat hoffnungsvoller Nachwuchs in Erscheinung.

Oer Krühjahrs-Geländelauf.

Gemeinsame Veranstaltung OT OSB. und DFB.

Die Ergebnisse:

Schüler (1000 Meter): 1. H. Jäger, 1900. Organisation 5:07,2 Min.; 2. H. Kirchner, 1900, 5:08 Min.; 3. R. Spaar 5:16,7 Min., 4. H. Obmann, Mtv., Gießen.

Der diesjährige Frühjahrsaeländelauf sah die Tur­ner und (Sportler in einer Front. Der Lauf wurde dadurch zu einer über allen bisherigen Rahmen hinausgehenden Veranstaltung. Die hatte die Spielvereinigung 1900 übernommen. Die

Läufe nahmen einen glatten Verlauf. Die Ergeb­nisse waren recht befriedigend. Ein Kuriosum war allerdings zu verzeichnen: in der Klasse II der Leichtathleten im Laus über 5000 Meter liefen die beiden ersten Sieger besser als der Sieger der Klasse I des gleichen Laufes. Leider hatte einer der Anwärter auf den Sieg, Gerhard, 1900, den Weg verfehlt und schied dadurch aus.

Jugend (2000 Meter): 1. Th. Weber OSC., 10:30,5 Min.; 2. E. Gemmer, Mtv.. 10 47,7 Min.; 3. E. Neidel, Tv. Heuchelheim, 10,48,5 Min.: 4. A. Kreiling, Tv. Heuchelcherm, 5. V. Adolf, Krofdorf- Gleiberg; 6. K. Bender, Tv. Heuchelheim.

Schiedsrichter (2 000 Meter): 1. Fischer, OSC., 12:35 Min; 2. Fr Seitz, Spv. Heuchelheim,

Die Beteiligung an den Läufen war recht gut. Insgesamt 100 Läufer begaben sich auf die Strecke. Die Schüler hatten 1000 Meter zu bestreiten und ihr Weg führte sie über den Trieb durch den Philo- sopbenwald. Die Jugend lief 2000 m (2 X durch den Philosophenwald und eine Runde auf dem Sportplatz der Svielvereinigung). N"ben den Fuß- und Hand- ball^ielern nahmen in diesem Jahre auch die Schiedsrichter teil, die ebenfalls über die Strecke von 2000 Meter gingen. In zw°i Klassen liefen fer­ner aktive Leichtathleten und Svieler 3000 Meter (TriebWaldeslustRpdgener Straßes und schließ­lich tief die Meisterklasse der Leichtathleten in zwei Klagen über eine Strecke von 5000 M"ter (Trieb WaldeslustFlughafenGrünb^rger Straße). In den Schlußrunden der einzelnen Läufe entwickelten sich recht spannende Kämpfe, zum Teil um den Sieg, aum anderen um die Plätze. Man sah man­chen schönen Endspurt, der den sportlichen Geist der Läufer unter Beweis stellte.

Die Veranstaltung in ihrer Gesamtheit war ein schöner Erfolg, der allerdings, besonders hinsichtlich der Anzahl der Teilnehmer größer sein konnte, wenn nicht die Zweifel über die Abhaltung oder Nicht­abhaltung des Laufes geherrscht hätten.

Zeder muß und kann denKampf unseres Führers gegen die Arbeitslosigkeit unterstützen.

Gebt Arbeit Euren Volksgenossen.

12:51 min.; S.W.Philipp.Großen-Bus-ck,13:10 Min.; 3. W. Rinn, OSC., 13:10 Minuten.

Aktive Klas-se I (3000 Mete r): 1. Daum- stieger, 1900, 12:26,2 Min.; 2. Grünewald, 1900, 12:47,7 Min. 3. Mvvtz, 1900, 13:20 Minuten.

Spielerklasse (3 OOOMeter): 1. Krofdorf- Gleiberg; 2. Spv. Heuchelheim.

Aktive Klassell (3000 Meter): 1. Svbe- 3acf, OSC., 12:51 Min., 2. Fay, Grüninqen; 3. R. Andermann, Wieseck; 4. Goldschmidt, OST.; 5. O. Deibel, Wieseck; 6. H. Kreiling, Wieseck. Mannschafts­wertung: Klasse I: 1. Spielvereinigung 1900 ; 2. Tv.

Die amtliche Ablosungsplakette und Gedenkmünze der Reichsführung des Winterhilfswerks

wird an diejenigen Volksgenossen verausgabt, deren freiwillige Ab­züge vom Märzgehalt am Ultimo März erfolgen. Die Plakette kann auch von denjenigen Volksgenossen erworben werden, die nachträglich Opfer für den Kampf gegen Hunger und Kälte bringen wollen. Die­selbe ist bei den örtlichen Dienst­stellen der N. S. V. erhältlich.

Heuchelheim. Klaffe II: 1. OSC. Gießen; 2. Turn­verein Wieseck.

Leichtathleten-Mei st erklasse I (5000 Meter): 1. K. Schaaf, 1900, 20:48 Min.; 2. H. Neidel, Id. Heuchelheim, 21:20 Min.; 3. H. Peters, 1900.

Leichtathleten - Mei st erklasse (5000 Meter): 1. Fr. Neidel, 20:30,18 Min.; 2. Faulzeit, 1900, 20:42 Min.; 3. G. Koch, 1900. Mannschafts­wertung: 1. Spieloereinigung 1900 Gießen.

Kurze Gportnotizen.

Die Berliner SA. - Boxer erreichten in dem Kampf gegen die italienischen Faschisten- Boxer im ausverkauften Berliner Sportpalast ein ehrenvolles Unentschieden von 8 :8. Die Italiener hatten eine sehr starke Mannschaft geschickt, die einer Nationalstaffel entsprach.

Die deutschen Segelflieger weilen auf ihrer Südamerikareise jetzt in Brasilien. Peter Riedel vollbrachte wieder eine ausgezeichnete Leistung. Er ließ sich auf dem Flugplatz El Paloma mit seinem 5crnir" hochschleppen und erreichte dann auf einem Streckenflug die stattliche Weite von 150 Kilometer.

Eine ehrenvolle Niederlage erlitt die verstärkte Frankfurter Boxstaffel gegen die starke Vertretung des Gaues Bayern. Die sieggewohnten Bayern kamen im Frankfurter Zoo Dor ausv-r- fauftem Hause nur zu einem knappen Sieg von 9 :7 Punkten.

Svr^r« oct Ncdl?*tion.

tl 30 bis 12 30 Uhr 16 hie 17 Uhr Someiao aodimiflao qeldilofien

Otto Oomm, Lehrer i. jt

im fast vollendeten 11. Lebensjahre

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BeiWie Neu'

1843V E

Nidda, den 25. März 1934.

Dl 653

billig! ...

1848 A

Lollar, den 24 März 1934

Fellingshausen, Köln. Bieber, Heuchelheim, 26. März 1934

1851

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in die Bahnhofstraße, die machen das gut und

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 27. März, nachmittags um 3 Uhr statt

Die Beerdigung findet am Dienstag, dem 27. März, nachmittags 2 30 Uhr statt

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Ph. Weber XI.

Die Matratze ent­zwei, . . die Steppdecke sieht auch so aus, als dürfte sie mal neu be­zogen werden.....

.....Die Federbetten sind eigentlich noch nie richtig gereinigt, . . man müßte mal einen Anfang machen.....

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Samstag abend 6 Uhr verschied nach langem schwe­ren, mit grober Geduld ertragenem Leiden meine her­zensgute, treue Schwester, Schwägerin, Gote u. Tante

Fräulein Marine Wach

In der Nacht von Samstag auf Sonntag entschlief sanft nach langen, schweren, mit großer Geduld ertragenen Leiden unsere liebe, gute Mutter, Großmutter, Urgroß­mutter, Schwester und Tante

Frau Elisabethe Weber

geb. Dönges

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im Alter von 17 Jahren heimgegangen.

Im Namen der Familie: Agnes Kindt, geb von Freeden. Gießen (Plockstraße 4 I), den 25. März 1934.

Die Trauerfeier findet statt Dienstag, den 27. März, nach­mittags 2 Uhr. aut dem Neuen Friedhof. Von Bei­leidsbesuchen bitten wir abzusehen.

__________________________________________________________18590

Emilie Oomm, geb. Singet

paula Schmidt, geb. Oomm

Dr. med. Ernst Oomm

Karl Schmidt, Dermessungsrat

Mariechen Oomm, geb. Serg

und 2 Enkelkinder

Am Samstagabend entschlief in Gott mein lieber Mann, unser guter treu

sorgender Dater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel

Oie Beerdigung findet am Mittwoch, dem 28. Marz 1934,15.30 Ühr, vom

Trauerhause aus statt.