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Sludeni Im Bobenfec erfrunfen.

Gchlächterstreik in Ehikago.

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Viktor Lutze."

Aus aller Wett

M. zu .. Süß

[en, wobei ein tötet wurde.

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Ultimatum an streikende Lastkrast- wagenführer in Minneapolis.

Die Zuständigkeit des Reichs« Propagandaministeriums.

ckteter Ernte wird mit vier luauionen oiDU> veranschlagt.

Zwei Bergleute verschüttet und schwer verletzt.

Auf dem Ostseid der Königsgrube in Groß-

begonnen, die schwächeren Tiere noch vor der Aus- ladung zu erschießen, um das Ausladen der stärkeren Tiere nicht aufzuhalten.

türkischen Küstenwache b e italienischer Matro

München und Südbayern die freien Zimmer. Der Verkehrsverband gibt diese Meldungen an die Presse und die wichtigsten Reisebüros weiter.

weiter fahrt der klonte Rosa".

Athen, 25. Juli. (DRB.'Funkspruch.) Rach griechischen Meldungen aus R h o d o s ist es zu °in-m ita 1 i - ni, ch . turk,, ch - n Z w - sch en - fall gekommen, der dem kürzlichen englisch-turki schen Zwischenfall sehr ähnelt. Em italient-

transportiert hatten.

Ein neuer marxistischer Aufstandsplan.

haben.

Standgerichtsurteile in Salzburg.

Wien, 24.Juli. Das Standgericht in Salzburg verurteilte die Angeklagten Rudol Käfer und Leopold Bach zu 12 und 18 Jah­ren schweren Kerkers. Beide hatten einen Bombenanschlag auf das Herz-Jesu-Kloster in Kie- fering unternommen, wobei vierhundert Fenster­scheiben, zum Teil mit wertvollen Glasmalereien, zertrümmert wurden.

Ein Schöffensenat in Salzburg verurteilte 23jährigen Johann Stöger zu sechs Jahren chweren Kerkers, weil er in Hofgastein drei kombenanfchläge, und zwar gegen das Kurhaus, gegen das Hotel Mariahilf und im Gemeindepark ausgeführt hatte. Die Anschläge find noch vor der verschärften Verordnung erfolgt.

Der gleiche Schöffensenat verurteilte zwei 19jäh- rige Burschen zu 5Vz und 6 Jahren schwe­ren Kerkers, weil sie Sprengstoffmaterial

Obergruppenführer von Jagow für Berlin- Brandenburg.

Berlin, 24. Juli. (DNB.) Der Chef des Stabes hat an SS.-Gruppenführer General der Landespolizei Kurt Daluege folgendes Schrei- den gerichtet:

Lieber Kurt! Der Führer hat mit der Füh­rung der Gruppe Berlin-Brandenburg Obergrup­penführer von Jagow beauftragt. Obergruppen­führer von Jagow wird die Gruppe Berlin- Brandenburg in Den nächsten Tagen aus Deinen

Wien, 24.Juki. (DRB.) In dem Prozeß gegen die beiden wegen Sprengung der Donau« uferbahn und Mordversuchs an einem Wachtbeamten vor dem Wiener Standgericht angeklagten Sozialdemokraten Gerl und Anz- böck erkannte das Gericht gegen beide Beschuldigte lauf Todesstrafe.

In der Verhandlung gab der Hauptangeklagte G e r I an, daß er einen Terrorakt gegen die Regierung beabsichtigt habe, weil die Re­gierung das V o l k versklave und die Arbeiter- schäft unterdrücke. ,Zch kann schon jetzt sagen", fuhr der Angeklagte schreiend fort,in Zukunft wird es statt sieben Selbstmördern täglich sieben AttentätergegendieRegierung geben." Auf die weitere Frage des Vorsitzenden erklärte der Angeklagte, daß ihm von allen politischen Parteien die Nationalsozialistische weitaus am besten gefalle, daß er aber aus Gesinnungs­treue die Sozialdemokratie nicht verlassen wollte. Seinen Mitangeklagten versuchte er so weit als mög­lich zu entlasten. Ueber die Herkunft der Spreng-

I stosse verweigerte er jede Auskunft.

Nach Mitteilung aus dem Justizministerium ist der heute vom Standgericht zum Tode verur- teilte Rudolf Anzböck zu lebensläng­lichem schweren Kerker begnadigt wor­den. Bezüglich des zweiten Verurteilten Iosef Gerl ist kein Gnadenakt erfolgt Gerl

I lst um 20.45 Uhr hingerichtet worden. Um Ruhestörungen zu vermeiden, wurde eine Kom­panie Infanterie zur Absperrung des Geländes rund um das Gerichtsgefängnis eingesetzt.

Wie verlautet, soll der tschechoslowakische Geschäftsträger im Interesse des Gerl, der tschechoslowakischer Staatsangehöriger ist, heute nachmittag gleich nach Bekanntwerden des Todes­urteils im Bundeskanzleramt vorgesprochen

Ernste Sorge um Admiral Byrds Schicksal im Südpolargebiet.

Wie aus Little America, bem_ Hauptquartier der Byrd-Expedition im Südpola r g e b t e t gemeldet wird, ist man »ort meaen des Schicksals des Leiters der Expedition, de- Admirals Richard Byrd, in großer Sorge. Byrd befindet sich stit vier Monaten in einer 200 Kilometer vom Hauptlager entfernten einsamen Schneehütte, wo er W-tter-B-obachtungen durchfuhren will. Seck einiger Seit ist jede Verbindung nut Bem Admiral u nterbroch-n. nachdem Zunächst sein chauptrundsunksender und späterhin auch derEr atz sender unbrauchbar geworden sind. Ein-sunsk°p sige Expedition, die sich mit einem Schne traktor aus den Weg gemacht batte, um Admiral Byrd abzulösen, war gezwungen, nach 57 Kilometer u m zukehren, weil die Schneekennzeichen durch Schneestürme unkenntlich geroorBen roaren. Trotz ungünstiger Eisoerhältmsse wird eine neue Exxe dition ausgerüstet, um den Admiral aus der Eis

Obergruppenführer Dietrich von Jagow, der bisher die Obergruppe V (Frankfurt a. M.) führte.

Händen übernehmen. Don den fünf Gruppen im Osten des Reiches, mit deren kommissarischer Füh­rung Dich der oberste Führer in den bitteren Tagen der Niederschlagung der Röhm-Revolte be­auftragt hatte, gibst Du damit die letzte Gruppe in die Hände eines alten SA.-Führers. Bei dieser Gelegenheit Dir, lieber Kurt, kameradschaft­lichen und herzlichen Dank zu sagen für Deine mühevolle Arbeit unter wenig schönen Um-1 ständen ist mir ein aufrichtiges Bedürfnis.

Wenn Du mit diesem Tage auch wieder aus dem Führerkorps der SA., in dem Du kommissa­risch in schweren Tagen mit mir zusammen an Der Erhaltung Der SA. für unseren Füh­rer gearbeitet hast, scheidest, so werden mich mit Dir doch nach wie vor die engen kamerad­schaftlichen Bande verbinden, Die uns in langen Kampfjahren stets zusammengehalten haben.

Es lebe der Führer! Es lebe Deutschland! Stets

pinem Jabr ein schwerer Arbeitsunfall. Unter mar längere ken Druck der Kohlenmassen yab der Ausbau an

" in einer Stelle nach. Don Den einstürzenden Kohlen­massen wurden zwei Bergleute verschüttet.

wüste zu erretten.

Ehrenpatenschaft für Drillinge.

LÄZ-'M'sE noch Geschenke zu.

Ungeklärter IHorD.

Ein junger Mann aus Labach (Kreis Saarlouis) fand beim Beerensuchen die Leiche eines Mannes, dessen Nacken bis auf die Knochen durchschnitten und dessen Schädeldecke zertrümmert war. Er glaubte zu­erst, daß es sich um einen Schlafenden handele. Der Tote lag mit dem Gesicht zur Erde, die rechte Hand war geschlossen und läßt auf einen verzweifelten. Kampf schließen. Neben der Leiche lag ein großes offenes Taschenmesser, ferner fand man bereits schwarz gewordene Blutspuren. Der Tote lag schon einige Tage an der Stelle, denn es zeigten sich be­reits Anzeichen von Verwesung. Don dem Mörder fehlt bisher jede Spur.

Von einer Kuh in Stucke gerissen.

In Der Nähe des Hunsrückdorfes Merschbach er* eignete sich ein schrecklicher U n g l ü ck sfa l l, dem ein achtjähriger Knabe zum Opfer fiel. Der Junge hütete in der Nähe des Ortes die Kühe seines Va­ters. Plötzlich wurde eines der Tiere wild und griff den Knaben an. Die Kuh nahm den Jungen auf die Hörner und drückte ihn gegen einen Holzzaun. Dabei wurde dem Jungen ein Arm und ein Dein buchstäblich abgerissen. Außerdem erlitt er schwere innere Verletzungen. Man fand ihn nach einiger I Zeit t o t auf.

Schrecklicher Tod im brennenden Auto.

lich bis zur Unerträglichkeit überfüllt. 75 000 Stück Vieh wurden am Dienstag gewählt, davon 42 000, die von der Regierung im Rahmen der Hilfsmaß­nahmen für die Farmer aus den Dürregebieten

Wien, 24. Juli. (DNB.) Wie man erfährt, soll tatsächlich ein Putschplan der radikalen Sozialdemokraten und Kommunisten ür die nächste Zeit bestanden haben. Die Marxisten I wollten einen Zeitpunkt, an dem die österreichische Regierung ihre Aufmerksamkeit in erster Linie auf Sprengstoffanschläge richten mußte, dazu benutzen, um einen neuen Aufstand zu entfachen. Be- anders in den Arbeiterbezirken Floridsdorf und Ottakring geht dieser Plan flüsternd von Mund zu Mund. Die Schutzbündler besitzen noch von früher her zahlreiche Waffen, die sie in sicheren Verstecken untergebracht haben. An- geblich oll es Gemeindehäuser geben, in denen auch jetzt noch Waffen versteckt sind. Die Bevölkerung ist hauptsächlich durch die Erhöhung der Mietpreise in den Gemeindehäusern sehr aufgebracht.

Anscheinend ist der Plan durch frühere Sozial­demokraten den Behörden zur Kenntnis gekommen. Wie man hört, befinden sich auch bekannte Mar­xistenführer unter den Verhafteten. Die Namen werden von den Behörden sorgfältig geheimgehalten. Wieviel Sozialdemokraten und Kommunisten in Haft sind, läßt sich nicht genau fest­stellen, doch dürfte die Z a h l 6 0 0 ü b e r st e i g e n. Dor dem Notarrest kommt es dauernd zu An- s a m m l u n g e n von Angehörigen der Derhafteten.

Weitere Verhaftungen in Wien.

W i e n, 25. Juli (DNB.) Am gestrigen Dienstag wurde in Wien wiederum eine Reihe ra« dikaler Marxisten verhaftet, lieber die genaue Zahl war eine amtliche Angabe nicht zu er­halten, Doch wird hier von 300 Derhaftungen gesprochen. Dieses Vorgehen gegen die radikalen Marxisten soll im Zusammenhang stehen mit der von der Kommunistischen Partei zum sogenannten Weltrevolutionstag" am 1. August ausgegebenen Parole.

Äüa des Norwegers Major denken an den ersten Aug oes zy. Juli 1914 Irgggoe ube Dienstagmittag trafen die

unternommen wirb. mit den sechs

drei norwegisch^ ein. Die Nor-

^ger^nb^nad) einer kleinen Stärkung -um Weiter- iflua nach Paris aufgefhegen.

Der Fremdenverkehr in Südbayern.

T'or s^ndesverkehrsverband München und Süd- ^?ern teilt mit Südbayern ist zur Zeit lehr \ T . i, h t bi* n i*t überfüllt. Um allen Z.U t des e tz ' Aessenten über die Belegung Der und Jnter-^n E aIlem üb bHie wem- ^ren?(<!fah>n Cirte SüDbayems eine genaue Ueber» S°r bUtenOr^Suvv Y a!Ie Orte

ta Ä °° den Pert-hr-verband

Siandgenchtsjustiz über Oesterreich

Todesurteile und Hinrichtung in Wien.

Oie evangelische Kirche am 2. August.

Verordnung des Neichsbischofs.

Berlin, 24.Juli. (DNB.) Der Reichsbi- schof hat zur 20jährigen WieDerkehr des Tages des Kriegsanfanas folgende Verordnung für die evangelische Kirche erlas-

DNB. Berlin, 24. Juli. Das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda ist für alle Aufgaben der geistigen Einwirkung auf die Nation, der Werbung für Kultur und Wirt­schaft und der Unterrichtung der in- und ausländi­schen Öffentlichkeit Überdies zuständig. Danach fallt in feinen Geschäftsbereich auch Die Durchführung aller Veranstaltungen der Reichs-, Landes­und Parteidienststellen politischer, kultu­reller und wirtschaftlicher Art. Aus gegebenem Anlaß weist der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda erneut Darauf hin, daß die Durchführung selbständiger Veran­staltungen im Rahmen der oben festgelegten Zu- ftänbigfeiten ohne seine Unterrichtung und Beteili­gung unzulässig ist. Bei allen öffentlichen Veranstaltungen, insbesondere solchen, bei denen das Diplomatische Korps und die ausländische Presse eingelaben werden, behält sich der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda die Ein­ladung und Betreuung der ausländischen Diplomaten und ausländischen Pressevertreter vor, die er im Einvernehmen mit dem Auswärtigen Amt (Chef des Protokolls) durchführt. Alle Dienststellen des Reiches und der Länder sowie die Parteidienststellen sind in einem Rundschreiben angewiesen worden, diese Vorschrift nachdrücklichst zu beachten.

am Mittwoch erreichen. . ,

Während Polen noch mit den Nachwirkungen Der ersten Wasserkatastrophe zu kämpfen hat, kimdiat sich bereits ein neues Unheil an. Die Flusse Im Karpathengebiet, die kaum wieder in ihre Ufer zurückgetreten waren, haben infolge neuer Wol­ken b r ü d) e in der vergangenen Nacht ihr Bett wieder verlassen. Es stehen bereits sieben Dörfer in dieser Gegend unter Wasser. Die Bevölkerung war zur Räumung ihrer Behausungen gezwungen. An der Mündung des San in die Weichsel bei Sandomir ist die Lage ganz besonders bedenkllch. Dort hat das Hochwasser die Eindeichung zerstört, so daß sich ein Riesensee gebildet hat; seine , Länge beträgt 50, seine Breite 7 Kilometer, stellen­weise steht das Wasser 5 Meter hoch über dem Grund. 15 000 Hektar Ackerland sind damit un- brauchbar gemacht, 52 Dörfer und 1500 Emzelhau- ser stehen unter © a f f e r. Bis fetzt sind 4200 Personen in Sicherheit gebracht, ber Rest hat Zu- flucht auf den Hausdächern gesucht und harrt sehn- lichst der Rettung. Militär- und Zivilpersonen sind I zur Hilfeleistung aufgeboten. Mein der Verlust an u .... re__l. __:S veAt mar STI?IllmtTPn Hl Din

Minneapolis, 25. Juli. (DNB. Funkspruch.) Staatsgouverneur O l s o n hat erklärt, daß die streikenden Lastkraftwagenführer den Streik binnen 24 ©tunben auf geben müßten, andernfalls werde Militär ein"' u, ... ... -------------, ifefet werben. Einstweilen sind 1000 weitere

nähme Der Transporte dienen, sind bereits fämt-»tionalgardlsten m Minneapolis emgetroften.

Der WafferstanD der Weichsel betrug am Montag und in der Nacht zum Dienstag tn Warschau durchschnittlich 5.40 Meter. Gegen Mor- gen ließ sich ein leichter Rückgang beobachten. Die Behörden nehmen an, daß Der Wasserstand am Dienstag seinen Höhepunkt erreichen mtrb, daß aber der Hauptstadt keine größere Gefahr droht. Entscheidend wird sein, ob die Weichseldämme noch längere Zeit den Fluten standhalten können Der Schwerpunkt der Hochwassergefahr scheint sich jetzt nach dem Unterlauf der Weichsel verschoben zu haben. Die Hochwasserwelle nähert sich, wie aus Danzig gemeldet wird, dem Unterlauf der Weichsel. Am Dienstagvormittag wurde folgender Stand über normal gemessen: Bei Thorn 3,67 Meter, bei Graudenz 3,63 Meter, bei Kurzebrack 3,40 Meter, bei Dirschau 2,57 Meter, und an der Mündung der Stromweichsel bei Schiewenhorft (Freistaat Danzig) 2,72 Meter. Zwischen Thorn und Dirschau sind die Ufer bereits stellenweise Überschwemmt. Eine Gefahr für die Deiche und damit für die tiefliegenden Niederungsgeblete 'besteht vorläufig nicht. Der Höhepunkt der Flut­welle wird die Danziger Grenze allerdings erst

C h i k a g o, 24. Juli. (DNB.) In den Schlacht- höfen sind 700 Schlächter plötzlich in den Streik getreten. Gerade in diesem Augenblick ist die Einstellung der Arbeit besonders verhängnis­voll. Es treffen nämlich dauernd aus Den Viehgebieten des Westens Züge mit Vieh ein, das infolge der Dürre und der Futter­mittelknappheit abgeschlachtet werden muß. Die Leitung der Schlachthöfe sieht sich deshalb unver- mutet vor die Aufgabe gestellt, mit unzureichendem Personal die Tiere zu füttern und zu tränten. Die großen Viehhöfe, die der vorübergehenden Huf»

Ein gräßliches V e r k e h r s u n g l ü ck ereignete sich auf der Chaussee von Rhede nach Borken (Westfalen). Ein Kraftwagen aus Münster, der an Der GemeinDegrenze RheDebrüggeAltrhede Die Eifenbahnstrecke überqueren wollte, fuhr gegen einen Personenzug. Durch Die Wucht Des Anpralls explodierte der Benzintank, und der Wa­gen stand sofort in Flammen. Es war nicht mehr möglich, den Wagenführer, der in dem zertrüm­merten Wagen eingeklemmt war, zu retten, so daß er in den Flammen umtam.

Dreister Raubüberfall in Eharlottenburg.

Die 46jährige Ehefrau Des TabakwarengroßhSnD- lers Steinbrecher in Eharlottenburg wurde Das Opfer eines dreisten Raubüberfalles. I grau Steinbrecher wurde von einem angeblichen Kunden, Der vorgab, Tabakwaren abholen zu wol­len, überfallen unb Durch mehrere wuchtige Schlage auf Den Kopf schwer verletzt. Der Täter raubte bann Die auf Dem Packtisch des Verkaufs­raumes stehende Geldkassette, in der sich 400 RM. befanden, und konnte unerkannt entkommen.

Die Elbe hat ihren niedrigsten wasserstand erreicht.

Der Lauenburger Pegel zeigt mit minus 0,61 Meter den niedrigsten Wasserstand der Elbe seit Einführung Der Wasserstandsmessungen I am Normalpegel. Schon seit langem bietet die Elbe I bei Lauenburg nicht mehr das Bild Des majestäti­schen Stromes. Wie stark sich Die lang anhaltende Trockenheit auf Das Elbwasser auswirkt, geht Dar­aus hervor, Daß eine Differenz von 6,61 Meter zwischen Dem augenblicklichen WasserstanD unD Dem Höchststand vom Jahre 1895 mit 6 Meter über 0 besteht. Der ungewöhnlich niebrige Wasserstanb Der Elbe hat bei Unbefanbten eine neue Sandbank aus Dem Strom auftauchen lassen, bie ben Schiff* fahrtsverkehr f a ft völlig lahmlegt. Auf einer Strecke von 10 Kilometer warten fast 200 Fahrzeuge auf Die Durchfahrt. Ost ziehen vier Dampfer oder Motorkähne ein einziges Fahrzeug, um es wieder flott zu machen. Em bei Unbe­fangen auf Grund gegangener Kahn aus Ham­burg mit Schwefelkies ist vollständig verloren. Er ist mehrmals gebrochen.

Die polnische Hochwasserwelle. Verheerende Ueberschwemmungen im karpathengebiet.

Wie Die Harnburg-SüDamerikanifche Dampf» schiffahrtsgesellschaft in Hamburg mitteilt, hat das MotorschiffMonte Rosa" nach erfolgter Unter» uchung des Schiffsbodens durch Taucher das See- tüditigreitsatteft erhalten. Das Schiff hat die Fahrt am Dienstag um 15 Uhr fortgesetzt und wird die Nordkapreise programmäßig zu Ende führen. An Bord ist alles wohlauf.

Das Urteil im Fürsienwalder Kabelwerk-Prozeß.

Nach fast Drei Monate langer DerhanDlungs- Dauer murDe in Frankfurt (Oder) Das U r t e i l t m I Kabelwerk-Prozeh verkünbet. Verurteilt wurden: Dr. Heinrich Bürger zu neun Monaten Gefängnis und 3000 Mark Geldstrafe, Will; Pickardt zu 500 Mark Geldstrafe und Mlli Oertelt zu einem Jahr und drei Monaten Ge­fängnis. Die Untersuchungshaft wurde bet Dr. Bürger und Oertelt in Höhe von je vier Monaten und zwei Wochen angerechnet, während dte Strafe bei Pickardt als verbüßt gilt. Die übrigen beiden Angeklagten, Siegfried und Ernst Hirschmann, wur- Den freigesprochen. Bei den Angeklagten handelte es sich um ehemalige Mitglieds des Vor- standes und Aufsichtsrates der Deutschen Kabel- werke AG. in Ketschendorf bei Fürstenwalde, die! wegen Betruges angeklagt waren. Die Der- Handlungen fanden vor der Großen Strafkammer Des Landgerichts Frankfurt (Oder) statt.

Rechtskräftiges Todesurteil.

Das Reichsgericht hat Die Revision Die von dem 20 Jahre alten ® o e 11 e r aus Domtborf bei Bay- reutb gegen bas Urteil des Münchner Schwur- Berichts Dom 8. Mai eingelegt worden war als un- begründet verworfen. Damit ist der Angeklagte wegen Raubmordes rechtskräftig zum Tode verurteilt. Goeller hatte am 8. März ben 42 Jahre alten Kriegsinvaliben Johann Brey in strnem bei Murnau gelegenen Blockhaus mit einem Seil nie- bergefchlagen, bann erbroffelt unb seinem Opfer schließlich bie Barschaft von 49 Mark geraubt.

wegen Hochverrats verurteilt.

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Am 2. August begeht bas deutsche Volk den Tag, an dem derWeltkriegseinenAnfang nahm. Vor 20 Jahren zog die Blüte deutschen Mannestums hinaus, um die Heimat zu schützen. In allen lebte die reine, heilige Bereitschaft, für Die gerechte Sache Des Vaterlandes tn einem uns aufgezwungenen Kriege sich zu opfern. Die erneuerte Nation gedenkt in schweigender Ehrfurcht jenes unvergleichlichen Heldentums, I das sich auf diesem Opfergange bewährt hat. Dte deutsche evangelische Kirche ruft als Kirche des Volkes die deutsche Nation dazu auf, diese Stunde würdig im Angesicht des ewigen ©Ot­tes zu begehen. Deshalb ergeht hiermit Anweisung an alle kirchlichen Stellen, daß am 2. August von 12 bis 12.15 Uhr die Glocken aller evange­lischen Kirchen zur Erinnerung an die Gefallenen geläutet werden. Soweit zum Gedächtnis dieses Tages Feld g o 11 e s d i e n st e. nuuj 0- «nortflieaet.

Dorqefeben sind, ist die kirchliche Mitwirkung hier. Ländrrflug norroegif*« Sporn 9 bei selbstverständliche Pflicht. Darüber hinaus sind $ie brei norwegischen SportflUAeuge, die in den Gemeinden gottesdienstliche 21» o5[0 kommend in Berlin ft ~ n dachtstunden zu veranstalten. Diese feiern (ol- am Dienstagvormitt^ pom Tempelhoser Mu^ax-N len dazu bestimmt sein, daß tn dem gewaltigen ach Köln gestartet. Dieser Flug ist die dritte v Schicksal unseres Volkes uns der ewige Gott Ländersluge- v-lo-«°P-nh°g°n-B-r. begegnete. Wo in kleineren, besonders ländlichen LngblnParisLondon und Oslo,___,äu^ ®n,

Gemeinden eine besondere Feier aus den Verhält-' - ** *"u

nisten sich nicht ergibt, ist Die ErinnerungsstunDe auf ben barauffolgenben Sonntag zu verlegen. Da­bei wirb allen ©ebenffeiern gemeinsam sein: Das Dankbare Bewußtsein, Daß Gott uns aus Not unb Schanbe zur Erneuerung Der Nation im Nationalsozialismus emporgeführt hat. Zum Zeichen besten werben Die Kirchen am 2. August Die Fahnen Des alten unb bes neuen Reiches zeigen."

Italienisch-türkischer Zwischenfall.

Von fünf auf Dem Bodensee während eines schwer ren Sturmes vermißten Kahnfahrern konnten! ! u-.....- .. . _ v. , vier eine sichere Landestelle erreichen. Der 19jährig>a

nach Chikago gebracht worden sind. Da fortgesetzt Student Wolfgang S e i D l e r dagegen ift e r t r u n - neue Viehlleferungen eintreffen, hat chan bereits jx § n. Es wäre viel Aufregung unb auch aefahrvolls Mühe erspart geblieben, wenn alle Kahnsahrer, die irgendwo mit ihren Booten an Land gegangen sind. Den Ausgangshasen sofort oerftönbigt hätten. Waf­fe vschutz und Polizei hätten unablässig nachgeforscht und waren natürlich nicht angenehm berührt, als sie von der Lässigkeit der Vermißten erfuhren.

Wegen hochverräterischer Umtriebe -------

würben durch Urteil des Strafsenats des Ober- Dernichteter Ernte wird mit wer Millionen Zloty landesgerichtes Karlsruhe vom 18. Juli 1934 ver- - 1

urteilt: Gustav Adolf Süß aus Neustadt a. d. H.

zu zwei Jahren und sechs Monaten Z u ch t h aus

unter Aberkennung der bürg-rttch-n Idr°nr°chte i »u, sich unter Tag

aus di- Dauer von sun Wen. Elsa S H 1'| A r b ei! s u n s a I l. Unter dem star-

geb. Braun, aus Frankfurt a. M.

und sechs Monaten Ge ängnis. _ N Zeit Redakteur an derArbeiter-Zeitung Mannheim.

AaamAaJ sches Fischerboot aus Kastellos, das von

Nalueges Auftrag veenuet. »Rhodos abgetrieben war und in der zur Türkei ge­hörenden Makri-Bay Schutz suchte, wurde von der