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Der kriegsmmister warnt vor Panikstimmung

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Güdslawiens Aktion in Genf.

Mrd Ungarn die sofortige Prüfung des Materials fordern?

Wichtig für Saarabstimmungsberech­tigte, deren Eintragung in die Ab« stimmungSlisien noch nicht feststeht.

Berlin, 16. Hot>. (DDtB.) Der Bund der Saar vereine teilt mit:

Es besteht Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß die Rekurse gegen die Entscheidung eineskreisbüros auf den amtlichen, von der Abstimmungskommifsion herausgegebenen weihen Formularen einzulegen find. Diese müssen a u f das sorgfältigste ausgefüllt werden. Der Abstimmungsberechtigte läuft sonst Gefahr, daß der Rekurs wegen formeller Mängel ver­worfen wird. Dem ein solches Formular nicht zugegangen ist, wende sich an den Vertrauensmann, die Ortsgruppe oder die Geschäftsstelle des Bundes der Saarvereine, Berlin SW 11, Strefemannstr. 42. Die genannten Stellen sind auch bei der Ausfüllung der Formulare behilfich.

London, 24. Nov. (DNB. Funkspruch). Der Aimes". Vertreter in Genf berichtet, die britische

Es fehle nur noch das Material, Um dar. aus die erste Luftmacht der Welt zu machen. Frankreich verfüge über ein Befestt - gungssystem, das die motorisierten Angriff aufhalten könnte, die einem An. griff zur Luft folgen würden. Es fehle aber an Spezialtruppen, um die Verteidigung der Befestigungslinie ständig zu gewährleisten. Für das Kriegsmaterial genüge es, Geld zu haben, aber das Kriegsmaterial fei nutzlos ohne Kaders.

Lalleneinsturz in Brüssel. 6 Tote, 21 Verletzte.

Auf dem Gelände der Brüsseler Weltausstellung stürzte am Freitagnachmittag plötzlich eine der beiden großen belgischen hallen ein. Der Bau dieser hallen war bereits sehr weit fortgeschritten. Rach den bis jetzt vorliegenden Rachrichlen wurden sechs Arbeiter getötet. Zwei Arbeiter werden noch vermißt. 21 sind verletzt worden, doch sind ihre Verletzungen glücklicherweise nur leicht. Das Eisengerüst der linken Seife des Gebäudes ist an drei Stellen, und zwar in einer Länge von 50 Bieter und in einer Breite von 40 Bieter einge­stürzt. Blan rechnet damit, daß auch der noch stehengebliebene Teil des Gerüstes einstürzen wird. Die Rettungsarbeiten, an denen sich als erste die in der benachbarten deutschen Halle be­schäftigten deutschen Arbeiter beteiligten, wurden durch den fast undurchdringlichen Rebel, der auf dem Ausstellungsgelände herrschte, erschwert.

Das Rätsel der Galapagos-Inseln.

Durch ein Funktelegramm über die bereits ge­meldete rätselhafte Auffindung der Leichen auf den Gala p agos .Inseln aufmerksam gemacht, fuhr der Kapitän eines Fischdampfers, Fred Ost rem, zu der Märcheninsel. Er will dort die zwei Leichen, über deren Auffindung wir berichte­ten, als die des Norwegers Artur E st a m p a von den Jndefatigable-Jnseln und des Alfred Lorenz, des Begleiters der Baronin Wagner-Wehr­born, festgestellt haben. Kapitän Ostrem soll an­geblich alle Einwohner der Galapagos-Jnsel kennen und ist der Meinung, daß das Boot Estampas ein altes Lotsenboot ist, welches Estampa seinerzeit von Oberst Theodore Roosevelt geschenkt bekam, als er vor mehreren Jahren die Charlesinseln mit Vin­cent A st o r besuchte und dabei bei der Märchen­insel Schiffbruch erlitt.

Ostrem erklärte, Estampa habe Lorenz vor drei Jahren, als er sich zur Jagd auf die Charlesinseln begab, kennengelernt. Die Baronin Wagner-Wehr­born soll ihn drei Tage lang gefangen gehal - t e n haben, weil sie sich als Herrin der Insel be­trachtete. Lorenz habe ihn dann aus der Gefangen­schaft befreit. Ostrem berichtet weiter, bei Estampa seien Briefe einer Frau Wittmann und die Be­kleidung eines kleinen Kindes gefunden worden, die Estampa ohne Zweifel von Frau Wittmann zur Weiterbeförderung erhalten habe.

Ein Rabenvater in Schutzhaft genommen.

In Kempten wurde der verheiratete Roman Stoll in Schutzhaft genommen und feine Verbrin­gung nach Dachau veranlaßt, weil er zur Ab- geltung von 8 Mark Bierschulden in einer Wirtschaft zwei Zentner Kartoffeln, die feine Familie vom Winterhilfswerk bekommen hatte, verkaufte bzw. anrechnen ließ. Stoll ist Vater von vier Kindern. In Trunkenheit hat er wiederholt Frau und Kinder mißhandelt.

Die Düsseldorfer Raubmörder verhaftet.

Der Düsseldorfer Polizei ist es gelungen, die bei- den Verbrecher, die, wie gemeldet, den Juwelier Max Schlingermann ermordet und be- raubt haben, am Freitag in Köln f e st z u n e h - men. Es handelt sich um den 20jährigen Franz Otten aus Köln und den 20jährigen Alfred I a - n i k aus Berlin. Janik trieb sich seit längerer Zeit ohne festen Wohnsitz in Köln herum. Otten hatte bei seiner Festnahme eine entsicherte SelbstladePistole im Besitz, von der er aber infolge Ueberrumpelung durch die Beamten keinen Gebrauch machen konnte. Die beiden Verhafteten haben bereits ein Geständnis abgelegt.

Von einer Eisenstange aufgespiehl.

Einem gräßlichen U n g l ü ck s f a l l fiel ein Knabe in dem Hunsrückdorf Seibersbach zum Opfer. Er spielte mit einem Kameraden im Schulhof und wollte einen Eisenzaun überklettern. Hierbei kam er zu Fall und stürzte so unglücklich in die Eisen­stangen, daß er an einem Bein aufge- spießt wurde. Eine Eisenstange war ihm durch den Oberschenkel gedrungen bis zum Beckenknochen.

Völkerbund durch die Erklärungen des unga­rischen Ministerpräsidenten und des ungarischen Vertreters in Genf geraten ist. Durch diese Aeuße- rungen könnte sich der Völkerbund gezwungen sehen, die sofortige Beratung des Falles auf die Tagesordnung zu fetzen. DasJournal" ist der Ansicht, daß es vielleicht vorteilhafter wäre, die ganze Angelegenheit nicht auf die lange Bank zu schieben. Südslawien habe sich ja damit einverstanden erklärt, keine Sanktionen zu fordern, sondern lediglich eine Verurteilunge des Terror ismu s durch den Völkerbund anzu- streben. Dies hätte erreicht werden können, wenn sich die südslawische Regierung darauf beschränkt hätte, die Behandlung der Angelegenheit für die Januartagung zu fordern. Die südslawische An­klage habe aber den Charakter einer Anzeige angenommen. Sie habe Ungarn zu Gegenmaß-

Der Vorsitzende des Heeresausschusses, Oberst Fabry, folgte Archimbaud mit Enthüllungen über die angebliche deutsche Aufrüstung. Nicht un­interessant war die Feststellung Oberst Fabrys, daß iiie Nachrichten über die angeblichen deutschen- stungen vor allem aus Sowjetrußland stam- :men. Frankreich habe in Genf alles getan, um eine Herabsetzung der Rüstungen zu ermöglichen. Die ^französische Organisation entspreche nicht mehr dem Deutschland, das man jetzt vor sich habe. Frankreich werfüge über eine Luftarmee und über Menschen.

te n, unter gewissen Voraussetzungen Frankreich militärisch zu helfen, aber Frankreich habe diesen Vorschlag abgeroiefen. Es verlaute, daß Laval bei feinen Genfer Besprechungen mit Lit­winow nachdrücklich erklärt habe, von einem französisch - russischen Militärbündnis, das Polen und infolgedessen auch Deutschland a u s s ch l i e h e, könne keine Rede sein. Der Pariser Vertreter derMorning Post" meint, es bestehe bereits eine ausgedehnte Zusam­menarbeit zwischen den Außenministerien und den Kriegsministerien Frankreichs und Rußlands. Es stehe aber noch nicht fest, welche G e ft a'l t diese Zusammenarbeit schließlich annehmen werde. Die Beziehung Frankreichs zu England hätte an- cheinend nicht gelitten, aber mit der franzö - isch-polnischen Freundschaft st ehe es ch l e ch t, denn die starke, gut ausgerüstete Sow­jetarmeekönne gegen Deutschland nur vorgehen, wenn Polen das Schlachtfeld sei."

der südslawischen Oessentlichkelt vorgelegt habe, um sich über die Gefahren klar zu sein, die mit einer Verschleppung der Angelegenheit verbunden seien.

Die Haltung der italienischen Regierung, die an­geblich daraus hinausaeht, die Aussprache über die südslawische Note auf eine breitere Grund­lage zu stellen und alle Terrormaßnahmen in Europa zu verurteilen, hat hier einigermaßen über­rascht. Man schreibt dem Duce die Absicht zu, zu fordern, daß die gefährlichen Elemente in allen Ländern verfolgt und ausgewiesen werden.Echo de Paris" fragt sich, zu welchen Auseinandersetzungen das führen würde, wenn dem italienischen Wunsch Rechnung getragen würde. Der südslawische Außenminister habe Laval mehrere Male erklärt, Südslawien werde sich vom Völ­kerbund zurückziehen, wenn es keine Ge­nugtuung erhalte.

Der Ostpatt.

Frankreichs Antwortnote an Polen.

p a k t nicht warten bis er den polnischen Außen- Minister in der kommenden Woche gesprochen haben wird. Die französische Note ist am Freitag fertiggestellt worden, soll heute morgen dem Mini­sterrat zur Begutachtung unterbreitet werden und am Nachmittag dem französischen Botschafter in Warschau zur Weiterleitung an die polnische Regie­rung übermittelt werden.

An zuständiger Stelle weigert man sich, irgend­welche Angaben über den Inhalt der Note zu ma­chen, die ebenso wie die polnische Denkschrift nicht veröffentlicht wird. Es scheint sich aber zu bestätigen, daß die französische Regierung den polnischen Wünschen weitgehend ent­gegengekommen ist. Sie trägt den polnischen Einwendungen betreffend Litauen und die Tschecho­slowakei Rechnung, ebenso wie der Tatsache, daß Polen mit Deutschland ein zehnjähri­ges Abkommen getroffen hat. Wie derParis Soir" versichert, würde die Note Polen das Recht zugestehen, die ihm auf Grund des Beistandspaktes obliegende Garantie nicht auf die polnisch-litauische und die polnisch-tschechoslowakische Grenze auszu­dehnen. Ferner werde sie darlegen, daß der Plan seinen vollen Wert nur durch d i e Mitarbeit Deutschlands erhalten würde.

Nur mit Mühe gelang es, den Verunglückten aus seiner Lage zu befreien. Der Junge wurde sofort dem Krankenhaus zugeführt, wo er schwer bar- niederliegt.

Drei Personen im Lastkraftwagen verbrannt

Auf der Straße von Sukorad nach Groß-Hubina in Nordböhmen geriet ein Lastwagen der Liebe- schitzer Brauerei in einer Kurve aus der Fahrbahn. Der Wagen stürzte über eine etwa 8 Meter tiefe Böschung in den Straßengraben, wo er sich überschlug und in Brand geriet Die auf dem Führersitz befindlichen drei Personen verbrann­ten bei lebendigem Leibe. Zwei weitere Mitfahrer wurden schwer verletzt. Der Wagen brannte vollständig aus.

Großes Schadenfeuer im Berner Zeughaus.

In einem Schuppen des eidgenössischen Zeug­hauses in Bern richtete ein Brand großen Scha­den an. Außer tausend Militärfahrrädern wurden etwa 20 000 bis 30 000 Uniformstücke vernichtet, bzw. stark beschädigt. Der Schaden, der auf 500 000 Franken geschätzt wird, ist durch Versicherung ge­deckt. Die Brandursache ist noch unbekannt. Die Höhe des Gebäudeschadens steht gleichfalls noch nicht fest.

ssisches Militärabkommen zu schließen. . aily Telegraph" schreibt, Rußland habe zwar Anfang dieses Jahres Frankreich angebo-

ertreter in Genf berichtet, die britische anaenommen. Sie habe Ungarn zu Gegenmatz- habe bei der Bemühung, die südslawische nahmen herausgefordert. Man brauche sich nur den das juristische Gebiet zurück- Fragebogen anzusehen, den die ungarische Presse

Kriegsminister General Blaurin betonte die Verdienste des französischen Militärattaches in Biostau um die Annäherung zwischen der französischen und der russischen Armee. Das Sprichwort:Wenn du den Frieden willst, bereite den Krieg vor" müsse in seinem zweiten Teil richtig eigentlich heißen: ... bereite dich für den Krieg vor". Alles Kotige werde veranlaßt werden, damit eine Ueber- raschung feine ernsten Folgen habe.

Dmmerhin könne nicht die aanze Armee in Friedens- geiten an die Grenze verlegt werden. Die außer­halb des Haushaltsplanes angeforderten 800 Milli­onen Franken würden 1935 verwendet werden. Lln dem Gesetz über die einjährige Dienstzeit würde er festhalten, falls nicht außergewöhnliche Umstände eintreten. Wenn man ihn aber frage, ob die Jahr­gänge, die im April oder Mai einberufen werden oüen, früher einberufen werden würden, könne er darauf noch nicht antworten. Die Antwort hänge nicht von Frankreich ab. Er werde alles in 'einen Kräften Siebende tun, um die Neueinstellungen und Wiedereinstellungen zu fördern. Die bisherigen Ergebnisse seien noch nicht zufriedenstellend.

Zum Schluß ermahnte der General zur Ruhe. Er hoffe, daß man auf die Vernunft der Völker vertrauen könne. Diejenigen, die den Krieg m i t g e m a ch t hätten, hätten sicher keine Lust mehr, einen neuen Krieg zu sehen, aber es kämen neue Genera­tionen, die die Schrecken des Krieges nicht kennen. Wenn es zu einem neuen Kriege komme, würde die Zivilisation Europas vernichtet wer­den. Er sehe nicht ein, warum große Völker, die stets ein Beispiel der höchsten Kultur gewesen seien, sich zerfleischen sollten um Fragen, die man auch a u f andere Weise regeln könne. Die Kammer dürfe versichert sein, daß alles geschehen werde, um die Landesverteidi­gung in Frankreich sicherzustellen, aber man solle auch keine Panikstimmung auf­kommen lassen. Die Worte des Generals Blaurin gegen den Krieg wurden von sämt­lichen Abgeordneten von der äußersten Linken

Große Erregung in Budapest.

Protestkundgebung desParlaments geplant

B u d a p e st, 23. Nov. (DNB.) Die Entscheidung über die durch die südslawische Note notwendig ge­wordenen Schritte der Regierung ist bisher noch ii i ch t getroffen. Die Regierung scheint jedoch ent­flossen, der einmütigen Forderung der öffentlichen Meinung Ungarns Rechnung zu tragen, die jetzt inne sofortige Untersuchung der gegen die Ihre Ungarns gerichteten schweren Anschuldigungen und eine Klärung des gesamten Tatbe­standes vom Völkerbunde fordert.

In Abgeordnetenkreisen wird lebhaft ber Gedanke Hner einheitlichen Kundgebung des Parlamentes erwogen. Während jedoch die Regierungspartei darauf hinweist, daß Minister­präsident G ö m b ö s bereits zu der Note Stellung genommen hat und dem Parlamet eine abwartende Haltung anempfiehlt, vertreten die oppositionellen Parteien den Vorschlag einer Konferenz sämtlicher Parteien des Hauses, um zu den südslawischen An- ^Huldigungen in einem feierlichen Beschluß Stellung pi nehmen.

Die gesamte Presse weist außerordentlich scharf titie Beschuldigungen SüdslaWiens zurück und erklärt, ti'ie südslawische Note verfolge rein politische Ziele, um Ungarn als den Hort des Revisions- Gedankens und des Kampfes gegen die Friedens- Verträge zu vernichten. Die Blätter heben hervor, ! von neuem von Südslawien her der europäische Friede bedroht sei. DerPester Lloyd" stellt fest, i- man es bisher nur mit einem isolierten Vorgehen der Kleinen Entente zu tun habe und keine andere europäische Macht sich vor hen Karren Belgrads spannen lasse. Die versöhn- lii ch e n Ratschläge des französischen Außen- Ministers Laval seien an der Hartnäckigkeit der Belgrader Regierung a b g e p r a 111. Für Frank­sch habe sich damit eine heikle Lage ergeben. Snglani» such« zu beschwichtigen.

zubringen, die Führung übernommen. Es verlautet, daß die Besprechungen Edens mit den Vertretern der Kleinen Entente darauf abzielten, eine ruhi - aere Auffassung über die Lage herbeizu­führen. Er scheine dabei beträchtlichen Er­folg gehabt zu haben. Je genauer die Note geprüft werde, einen um so merkwürdigeren Ein­druck mache sie. Man sei jetzt geneigt, in ihr eine Solidaritätskundgebung der Kleinen Entente zu sehen, bei der bas Zusammengehörig­keitsgefühl die Oberhand über die kaltblütige Be­urteilung der Lage gewonnen habe. Die Gereiztheit des südslawischen Volkes und ihre Rückwirkung auf die Kleine Entente würden dabei in Rechnung ge­stellt. Der Völkerbund werde die Aufgabe haben, die Meinungsverschiedenheit aus der Atmosphäre des Streites in die der juristischen Ruhe zurückzubringen.

Der Völkerbund in der Klemme.

Die Gefahren einer Verschleppung.

Paris, 24. Nov. (DNB.-Funkspruch.) Die un­garische und nicht zuletzt auch die italienische Hal­tung gegenüber der südslawischen Note wird in der französischen Presse eifrig besprochen. Die Blätter verkennen nicht die äußerst heikle Lage, in die der

Wettervoraussage.

Die unter strichweise leichten Regenfällen jetzt auch nach Süddeutschland eingedrungenen milden ozeani- scheu Luftmassen sind über Nord- und Mitteldeutsch­land bereits durch kältere Luft ersetzt. Mit ihr hat das westliche Hochdruckgebiet eine neue Verstärkung und Ausdehnung erfahren, so daß sein Einfluß auf unser Wetter zunächst sich wieder verstärken wird.

Aussichten für Sonntag: In den Niede­rungen vielfach Nebel oder Hochnebel, sonst auf­heiternd, nachts wieder vielerorts Frost, schwache Luftbewegung.

Aussichten für Montag: Fortdauer des in den Niederungen vielfach nebligen Wetters mit nächtlichen Frösten.

Lufttemperaturen am 23. November: mittags 3,3 Grad Celsius, abends 3,8 Grad; am 24. November: morgens 3,1 Grad. Maximum 4,0 Grad, Minimum 0,1 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 23. November: abends 3,4 Grad; am 24. November: morgens 3,3 Grad Celsius. Niederschläge 0,1 mm.

Hauptschriftleirer: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot, für Öen übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. X. 34: 10 600. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch- und Steindruckerei R. Lange, K.-G., sämtlich in Gießen.

Monatsbezugspreis RM. 2,05 einschließlich 25 Pf. Zustellgebühr, mit der Illustrierten 15 Pf. mehr. Einzelverkaufspreis: 10 Pf. und Samstags 15 Pf., mit der Illustrierten 5 Pf. mehr.

Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

bis zur Rechten mit stürmischem Bei­fall begrüßt.

Paris dementiert...

Paris, 23. Rov (DBB.) Bon arn11icher französischer Seite werden die im Anschluß an die Ausführungen des Abgeordneten Archim­baud in der Kammer verbreiteten Gerüchte von dem Abschluß eines französisch-russischen Militär­bündnisses für unzutreffend erttärt.

Englische Betrachtungen.

London, 24. Nov. (DNB. Funkspruch.) Obwohl die Presse berichtet, daß die aufsehenerregende Er­klärung Archimbauds über das sowjetrussisch­französische Verhältnis unzutreffend sei, oder, wie einige Blätter sich ausdrücken, verfrüht ge­wesen sei, wird sie doch ausführlich besprochen. Der Times"-Vertreter in Paris sagt, die Kammer­erörterung sei bemerkenswert gewesen durch die Offenheit, mit der die Möglichkeit eines deutsch-französischen Zusammen st o- ßes erörtert worden sei. Es wäre aber vor­eilig, aus diesen Worten auf ein französisch-

Paris, 24. Nov. (DNB.-Funkspruch.) Wie zuverlässiger Quelle verlautet, wird der französische Außenminister Laval mit der Ueberreichung der Antwortnote an Polen über den O st -

»RUNDE SORTE«

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