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Die Vogelsberg-Geländefahrt

Die trauernden Hinterbliebenen.

Gießen (Marktstraße 4). Frankfurt a. M., Bad Ems, den 21. Okt 1934.

62 zl D

05109

im Alter von 59 Jahren.

Kostproben gratis!

Eintritt frei!

Die Einäscherung findet in aller Stille statt.

05111

Die Geräiemeisterschasten des Turngaues Nordheffen

Jugend:

Goß 12,6 Sek., 2. Volk 12,7

Gießen, den 22. Oktober 1934 Bismarck Straße 31.

In tiefer Trauer: Lotte Haas, geb. Kühne Karl Haas Rolf Haas.

Am 18. Oktober entschlief sanft nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden meine herzensgute Frau, unsere unver­geßliche Mutter, Schwiegermutter, Großmutter und Schwester Frau Susanne Lämmer, geb.Langsdorf im fast vollendeten 71. Lebensjahr.

Die Beerdigung fand auf Wunsch der Entschlafenen in aller Stille statt

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tum empfangen. Vle beste Zett des Tage« wurde gefahren von Hauptmann Schmilz (Kassel) im Geländewagen mit 1,48 Stunden, während die von Weber (Wiesbaden) gesteuert* Seitenwagenmaschine mit 1,52 Stunden eben­

falls eine außerordentlich gute Zeit erreichte.

Nur wenige Teilnehmer fielen aus.

Nach der Geländefahrt fand in der Turnhalle in Schotten die Verkündung der Ergebnisse und die Siegerehrung statt. Der Gauführer des DDAC., Dr. Behrens, sprach seine Befriedigung über die Leistungen des Tages aus, anschließend gab der Fahrleiter Heinemann die Ergebnisse bekannt. Die Veranstaltung fand ihren Abschluß mit einem dreimaligen Sieg-Heil auf den Führer und Reichs­kanzler Adolf Hitler. (Die einzelnen Ergebnisse ver­öffentlichen wir morgen.)

J.B. Häuser, Gießen, Am Oswaldsgarten, Ruf 2145/46

6186 A

Der Ehrenpreis des Führers für dett Siegerin der Rassehundeschau, die vom Reichsoerband für das Deutsche Hundewesen am 20. und 21. Oktober in Berlin veranstaltet wird. Der Ehrenpreis ist für den Züchter des siegenden Hundes bestimmt.

Am Samstag, dem 20. Oktober 1934, abends 9% Uhr, entschlief sanft nach langem schweren, mit großer Geduld ertragenem Leiden unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Mathilde Kühne, geb. Kurtz

Witwe des verst. Prof. Dr. Karl Kühne, Saarbrücken

Nach langjähriger Tätigkeit als Oberarzt an der Chirurg. Abteilung des Darmstädter Ellsabethenstifts (Chefarzt Prof. Dr. Zander) habe ich mich in Gießen als

Facharzt für Chirurgie

niedergelassen.

Sprechstunden; Johannesstraße 7 (Evange­lisches Schwesternhaus) Montags bis Frei­tags 24 Uhr.

Dr. med. Erwin Spanier.

100 Meter: 1.

eignet ist, tüchtige und willensstarke wenschen heranzuziehen und gerade beim Geländefahren das Gemeinschafts- und Kameradschastsgefühl zu stärken.

Schon am Samstagabend ging es in Schotten, dem Start und Zielort der Geländefahrt, recht leb­haft zu. Eine stattliche Anzahl Teilnehmer aus allen Teilen des Gaues hatte sich bereits hier eingefunden. Am Sonntag herrschte schon in den frühen Moraen- stunden reges Treiben. Die Straßen waren erfüllt von dem Geknattter der Motoren. Von allen Seiten, aus allen Teilen des Gaues, kamen Wettbewerbs- Teilnehmer heran. Noch einmal wurden die Maschi­nen überprüft und dannrollte" man zum Start­platz. hier gab der Fahrleiter Heinemann die Aufgaben und Schwierigkeiten der zu befahrenden Strecke bekannt. In kurzen Worten sagte er den Fahrern seinen Dank für die rege Teilnahme und wies darauf hin, daß die Prüfung nicht leicht fei. Der Vogelsberg habe seinen ganz besonders eigenen Charakter. Die Strecke sei zwar verhältnismäßig kurz, sie wolle aber gemeistert sein.

Jeder Fahrer solle seinen Ehrgeiz nicht darin suchen, auf Zeil zu fahren, sondern zu versuchen, ohne fremde Hilfe auszukommen.

Die Strecke führte über Michelbach, Breunges­hain, quer über den hoherodskopf bis zum Klub­haus, dann hinunter nach Sichenhausen und Staub stoß und wieder nach Schotten. Gestartet wurden zuerst die Solo-Krafträder, dann folgten die Kraft­räder mit Beiwagen und zuletzt die Kraftwagen Als Starter amtierte der Sportleiter der Gießener Orts­gruppe des DDAC., Geyer (Gießen).

Düster war der Himmel mit Wolken behangen, ein feiner Regen ging nieder, Wege und Straßen waren durch den Regen der letzten Tage aufge­weicht. Trotzdem hatte sich eine große Menschen­menge am Startplatz eingefunden, die interessiert zusah, wie die einzelnen Fahrzeuge auf ihre be­schwerliche Reise geschickt wurden.

Schon fahren die ersten los! Eine schwierige Rechtskurve und die erste schwere Steigung sind fällig. Steiler und steiler wird der Anstieg. Die Motoren knattern, Geröll gibt nach aber die meisten nehmen die Steigung ohne zu schieben.

Seipp, Tv. Großen-Linden, 143,9 P.; 17. Walter Bierau, Tv. Lollar, 141 P.; 18. Karl Schön- darf, Tv. 1846 Gießen, 140,7 P.; 19. Waldemar Grote, Tv. Lollar, 140,2 P.: 24. Rudolf Rohr- bad), To. Leihgestern, 135,2 P.; 30. Otto Ben- der, Tv. Rodheim a. d. B.; 31. Max h a r d t, Tv. 1846, Gießen; 32. hrch. Jung, Tv. Großen- Linden.

Stuck fährt fünf neue Weltrekorde.

Am Samstag konnte Hans Stuck auf seinem Auto-Union-Wagen die geplanten Weltrekordversuche durchführen. Bisher hatte ihm der Regen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die Rekord- führten waren von bestem Erfolg gekrönt, denn es gelang Stuck, von feinen im Frühjahr aufgestellten acht Weltrekorden allein fünf ganz erheblich zu Der- besfern. Heber die 100-km-Strecke erreichte er den glänzenden Durchschnitt von 244,91 Stdkm., während sein bisheriger Rekord auf 216,823 Stdkm. stand.

Die Ergebnisse: 1 km mit stehendem Start 22,30 Sekunden = 163,143 Stdkm. (143,027); 1 Meile mit stehendem Start 30,84 Sekunden =» 187,86 Stdkm. (164,990); 50 km 12:24,6 Minuten = 241,73 Stdkm. (219,712); 50 Meilen 19:47,8 Minuten -- 243,88 Stdkm. (224,680); 100 km 24:29,8 Minuten = 244,91 Stdkm. (216,823). Seine Weltrekorde über 100 Meilen, 200 km und eint Stunde griff Stuck nicht an.

Steine, Wurzeln und Rillen versperren den Weg. Dann wieder rutschen auf nassem Wiesengelande die Räder, tief in den Schlamm sinkt der Wagen. Eine Wasserdurchfahrt muh genommen werden. Die Schiebekolonnen müssen m Aktion treten und die ersten Strafpunkte werden von den Kontroll­stellen notiert. So wechselt das Bildstandlg unb blitzschnell muß der Fahrer seine^Entscheidung tref fern Dor- und Nachteile abschatzen und erwägen. Auf dem hoherodskopf liegt Achter Nebel und er schwert, den richtigen Weg zu finden. Aber schließ lich schaffen es doch die meisten.

Jn ber guten Zeit von 1,49 stunden trifft Ne erste Solomafdjine am Ziel ein Der Zahrer firömmelbein (Lauterbach», der >n dieser Zeit die Straße strafpunktefrei durchfahren kannte, wird mit lebhaften Zurufen vom Publl-

Sek.; 3. Bonarius..Kugelstoßen: 1. Goß 10,77 Meter; 2. Borarius 10,25 Meter; 3. Volk 10,23 Meter. Weitsprung: 1. Volk 5,23 Meter; Goß 5,11 Meter; 3. Bonarius 4,60 Meter.

Schüler:

Kl. A 75 Meter: 1. W. Adolph 11,3 Sek.; 2. Seuling 11,7 Sek.; 3. h. Kraft 11,7 Sek. Kl. 8 50 Meter: 1. h. Adolph 8,2 Sek.; 2. P. Fischer 8,3 Sek.; 3. Wehrum 8,8 Sek. 8 00 Meter: 1. Jäger 2:37,4 Min. (vom Mal); 2. W. Adolph 2:45,5 (bei 30 Meter Vorgabe); 3. Seu­ling 2:48,6 (35 Meter Borg.).

Weitsprung aus dem Stand: Kl. A : l.W.Adolph 2 Meter; 2.Seuling 1,91 Meter; 3. Ja­ger 1,90 Meter. Kl. B: 1. O. Fischer 1,80 Me­ter; 2. h. Adolph 1,79 Meter; 3. P. Fischer 1,76 Meter.

Schlagballweitwerfen: Kl. A: 1- f)- Kraft 67,85 Meter (!!); 2. Seuling 50,60 Meter; 3. W. Adolph 38,90 Meter. Kl. 8 : 1. O. Fischer 44,45 Meter; 2. P. Fischer 43,30 Meter; 3. h. Ockel 36,50 Meter.

Frauen:

100 Dieter : 1. L. Diehl 13,8 Sek.; 2. G. Guth 14,6 Sek.; 3. R. Wehling 14,7 Sek. Weit- sprung: 1. L. Diehl 4,33 Meter; 2. R. Wehlmg 4,25 Meter; 3. G. Bepperling 4,19 Meter Hochsprung: 1. G. Guth 1,26 Meter; 2. L. Diehl 1,20 Meter; 3. G. Bepperling 1,15 Meter.

bürg.

Im Zehnkampf der Oberstufe (ohne Ringe) waren etwas leichtere Hebungen angesetzt, hier ist bemerkenswert, wie ein Blick in die Sieger­liste zeigt, daß die Nachwuchsfrage im Gau Hessen in durchaus günstigem Sinne gelöst ist. Es ist an­zuerkennen, daß die Leitung den Schlußteil des Kampfes am Nachmittag au einem Schau- und Werbeturnen gestaltet hat, das vor Vertretern der Partei und Behörden, vor einer größeren sach­verständigen Zuschauergemeinde stattfand. Die 15 Besten aus der Sonderstufe und der Oberstufe turnten an den einzelnen Geräten noch ihre Kür­übungen und warteten mit kaum zu übertreffenden Leistungen auf. Bemerkenswert ist, daß bei diesem Schauturnen die Vertreter der Oberstufe mit ihren Leistungen sich in jeder Hinsicht neben den Turn- Fameraben ber Sonberstufe sehen lassen konnten. Der aufftrebenbe Nachwuchs zeigte und meisterte zum Teil Hebungen, die in bezug auf den Schwie­rigkeitsgrad nicht hinter den Leistungen der Meister­turner zurückstanden.

Feierlich war als Abschluß die Siegerehrung gestaltet. Gauoberturnwart Paul fand dabei Herz- liche Worte des Dankes an die gastliche Stadt Bad Wildungen, würdigte die Leistungen der Mitturner, die bewiesen hätten, daß es um die Sache des Geräteturnens gut stehe im Gau Nordhessen, um dann zu schließen mit einem Treuebekenntnis zum deutschen Volk und seinem herrlichen Führer. Be- geistert wurden das Deutschlandlied unb bas Horst- Wessel-Lieb gesungen.

Die Ergebnisse.

So nb er klasse: 1. Sieger unb Gaugeräte- meister Kurt Webekinb, AeCT. Kassel, 204,7 Punkte; 2. Abolf Fink, T. u. Spv. Marburg, 192,5 P.; 3. Otto (Bergs, AeCT. Kassel, 183,5 P.; 4. Abolf Ahrens, T. u. Spv. 1860/85 Marburg.

£) b e r ft u f e (32 Sieger, hier nur ein Auszug aus ber Siegerliste): 1. hrch. Schmeising, Tv. Witzenhausen, 176,2 P.; 2. Walter Fink, T. u. Spv. Marburg, 174,5 P.; 3. Kurt Schöneich, Tv. Erbach (Westerwald), 171,5 P.; 4. Fr. Zülch, AeCT. Kassel, 168 P.; 5. Karl S ch i ck, Tv. 1846 Gießen, 165,8 P.; 7. Heinrich Herbert, Tv. 1846 Gießen, 160,1 P.; 8. Ludwig Herbert, Tv. 1846 ließen, 159,6 P.; 9. Karl Bettin, Tv. Wieseck, 156,7 P.; 16. Karl

Leitung und Organisation lag in den Händen von Gauoberturnwart Paul (Gießen) und Gau- männerturnroart Dahms (Bad Wildungen). Im Zwölfkampf der Sonderstufe, der aus den Hebungen für Dortmund bestand, hatten sich die besten Spitzenturner des Gaues zur Entscheidung ge­stellt. Die Mehrzahl der Teilnehmer wartete mit erstklassigen Leistungen auf. Der Kampf der Sonder­stufe hatte das Ergebnis, daß die folgenden vier Turner als Vertreter Nordheffens nach Dortmund entsandt werden: Kurt Wedekind, A. C. T. Kassel; Adolf Fink, T. u. Spv. Marburg; Otto Gergs, Ä. C. T. Kassel; Adolf Ahrens, T.u.Spv. Mar-

Verehrte Hausfrauen!

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Gemeinsam mit dem Deutschen Automobilklub, Gau 3 Hessen, veranstaltete das Natwnalsoziau- stische Kraftfahrkorps, Motorbrigade Hessen am gestrigen Sonntag eine Vogelsberg-Ge­ländefahrt für Kraftwagen und K r a f t- räder mit dem Start und Ziel in Schotten. Für die sportliche Durchführung der Veranstaltung war der DDAC. Gau 3 Hessen, für die Absperrung und den Sanitätsdienst das NSKK., Motorbngade Hessen, verantwortlich. Die Fahrt wurde durchge­führt als eine Gauveranstaltung, organi- siert nach den nationalen Sportgesetzen der ONS. Als Sportkommissare fungierten Richard Prinz von Hessen, Führer der Motorbrigade Hessen, und Dr. C. Behrens, Gauführer des DDAC., Gau 3 Hessen. Die Fahrtleitung lag in Händen des Gausportleiters des DDAC., Jng. G. A. Heine­mann (Bad Homburg v. d. h.)

Mit dem Bestreben, die Sportbegelsterung der Vielheit zu wecken, ihren Einsatzwillen zu stahlen und ihre Leistungen ständig weiter und höher zu entwickeln, war diese schwierige Geländeprüfung, die außergewöhnliche Härte der Fahrer und der Maschinen voraussetzte, organisiert worden. Mit ihren Anforderungen an wirkliches Können, Mut und Geschicklichkeit hob sie sich weit über den Rah­men der üblichen motorsportlichen Veranstaltungen heraus. Die Bedingungen der Geländefahrt waren so gefaßt, daß die Teilnehmer eine etwa 60 Kilo­meter lange Strecke genau in der vollständig ab­gesteckten und mit Pfeilen und Flaggen kenntlich gemachten Führung und Richtung zurückzulegen hatten. Strafpunktefrei blieb, wer die Bedingungen der Geländefahrt ohne fremde Hilfe erfüllte und für die Zurücklegung der Strecke höchstens 30 Mi­nuten mehr Zeit beanspruchte als der beste Teil­nehmer seiner Wertungsgruppe. Für jede Minute späteren Eintreffens wurde ein Strafpunkt, für jeden Fall geleisteter fremder Hilfe 10 Strafpunkte erteilt.

Bei Nennungsschluß ergab sich die erfreuliche Tat­sache, daß eine große Anzahl von Teilnehmern ihre Meldungen abgegeben hatten. Trotzdem ging die Veranstaltung, dank der vorzüglichen Organisation glatt vonstatten;

die Fahrt brachte den Beweis, daß der luotor- sport in ganz hervorragendem Blaße dazu ge-

Am 3. und 4. Nebelmonds werden als eine Vorentscheidung für die Olympiade die Deutschen Gerätemeisterschaften von der DT. ausgetragen, und zwar in der Westfalenhalle in Dortmund. Die Gaue der DT. haben ihre Vertreter zu den Dortmunder Kämpfen in Ausscheidungskämpfen ermittelt. Der Gau XII Nordhessen, der vier Turner nach Dort­mund zu entsenden hat, trug dieses Auswahlturnen am Sonntag inBadWildungenin Verbindung mit den Gaugerätemeisterschaften aus.

' ~ " lag in den Händen

l (Gießen) und Gau-

Feldw. Gugel 40,04 Meter; 3. Gefr. Rebscher 30,20 Meter.

Fünfkampf (bestehend aus 50 Meter, 100 Meter, Weitsprung, Diskus und Speer): 1. Feld­webel Gugel (J.-R. 15 Gießen) 3042,64 Punkte; 2. A. Kilo 3025,25 Punkte; 3. Gefr. Rebscher (J.-R. 15 Gießen) 2992,02 Punkte.

Dreikampf (bestehend aus 100 Meter, Weit­sprung und Kugelstoßen): 1. W. Müller 1842,20 Punkte; 2.E. Pfaff 1438,60 Punkte; 3. G. Koch 1210,45 Punkte.

Kugel st oßen 1. L Diehl 8,10 Meter, 2. ©. Bepperling 7,20 Meter 3. R. Lippert 7,17 Meter.

Mädchen:

5 0 Meter' M. Ockel und L. Burkhardt 8,1 >sek. -Bdtlpruiu: 1. L. Burkhard.

2 M. Ockel 3,62 Meter. Schlag b a l l wer merf en : 1. M Ockel 37,70 Meter; 2. L. Burk Hardt 28,10 Meter.

Handball der nordhessischen GauUga.

Ergebnisse des Sonntags.

Tv. 61 Efchweae ET. Kassel 2:10.

Kurhessen Kassel SC. 03 Kassel14.4.

Tuspo Bettenhausen .^ura Kassel 9.6

Tv Kirchbauna Tuspo 86/09 Kassel 12.8.

Im Gau XII hatte also nur die Spie vereml- gung 1900 Gießen, der Tabel^nfuhrer, spielfrei. Da die Tabellennächsten sämtlich geschlagen wur­den und keine Mannschaft mehr ohne Punktver- lult ist (mit Ausnahme der Spielverernigung 1900), stehen die Gießener ziemlich unangefochten an der Spitze.

Fußball-Ergebnisse der Gauliga.

Gau Nordhefsen: Borussia Fulda Spvgg. Lanqenselbold 2:1; Kurhessen Kastel - 6® 03 Kassel 1:4; Hanau 93 Spielverein Kassel 3:0, NfB Friedberg Germania Fulda 4:1.

Gau Südwest: FSV. Frankfurt Eintracht Frankfurt 3:3; Sportfr. Saarbrücken Union Niederrad 6:1; FK. Pirmasens Saar 05 Saar­brücken 7:0; 1. FC. Kaiserslautern Kickers Offenbach 7:0; Wormatia Worms Phönix Ludwigshafen 1:1.

Gau Bayern: ASV. Nürnberg Schwaben Augsburg 4:3; 1860 München Spvgg. Weiden 7:1; Bayern München FC. Schweinfurt 2:2; Spvgg. Fürth Wacker München 1:0; BC. Augs­burg Jahn Regensburg 1:2.

Ergebnisse der Bezirksklasse, Gruppe Giehen-Dill.

1900 Gießen T.- u. Spv. Bissenberg 3:1 (1:1); Spv. 05 Wetzlar VfB. Gießen 2:0 (1:0); FC. Steinberg BC. Sinn 1:1 (1:1).

Plötzlich und unerwartet entschlief heute morgen sanft unser lieber Sohn, Bruder, Enkel und Neffe

Ludwig Stern

im 19. Lebensjahr.

In tiefer Trauer: Ferdinand Stern und Angehörige.

Londorf (Kr. Gießen), den 21. Oktober 1934.

Die Beerdigung findet Dienstag um 15 Uhr vom Trauerhause aus statt.

Amtliche Bekanntmachung des Kreisamts Alsfeld.

Betr.: Krüppelfürsorge; hier: Abhaltung von ratungsstunden. 62170

Der Leiter der orthopädischen Universitätsklinik in Gießen, Herr Professor Dr. Pitzen, hält am Freitag, dem 9. November 1934, vormittags von 10 bis 12 Uhr, in Alsfeld, Bahnhofstraße 16 (Eingang Adolf' Hitler-Straße, gegenüber dem Kreisgesundheitsamt) eine kostenlose Beratungsstunde ab. Das Kreisamt macht auf die Beratungsstunde aufmerksam und empfiehlt Interessenten -ihren Besuch._____

Amtliche Bekanntmachung des Landratsamts Wehlar.

Es wird darauf hingewiesen, daß zum Schutze der Herbstbestellung die Tauben alljährlich in der Zeit vom 10. Oktober bis 9. November derart zu halteit sind, daß sie die bestellten Felder und Gärten nicht aufsuchen können. Tauben, die während der Sperr­zeit auf Feldern oder in Gärten angetroffen werden, darf sich der Eigentümer oder der Nutzungsberech­tigte des Grundstückes sowie der dort Jagdberechngte aneignen.