als Ünterla«
Wirtschaft
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a.IN.
3erlin
bürfe
Dotum | 20-6
20.6 | 21-6
Datum
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Banknoten.
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♦ Verhinderung spekulativer M a - ch e n s ch a f t e n. Der preußische Minister für Wirtschaft und Arbeit hat den Handel per Erscheinen in der neuen 4prozentigen Anleihe des Deutschen Reiches von 1934 verboten. Durch das Verbot sollen spekulative Machenschaften vor Ausgabe der Stücke der neuen Reichsanleihe verhindert werden.
* Inland Zahlungen für Rechnung von Ausländern. Im Publikum ist noch immer der Irrtum verbreitet, daß Reichsmarkzahlungen im
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Der Reichsverband für Konzertwesen (Fachoerband C innerhalb der Reichsmusikkammer) übernimmt es, die größeren Städte und Konzertgesell- schäften zu bitten, die ausgewählten Künstler für den kommenden Winter zu G a st s p i e l e n zu verpflichten. Jeder für würdig befundene junge Künstler soll m i n d e st e n s einmal gegen ein Honorar von 200 RM. auftreten. Auch der Rundfunk hat sich in den Dienst des Wettbewerbs ge- stellt. Der Reichssendeleiter hat zugesagt, jeden der
Gesellschaft.. Dresdner Bank 'Äridjtixntf ...
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Holland .... Italien.....
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Kunst und Wissenschaft.
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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
Dividende an. — Reichsbankdiskont 4 v. H., Lombardzinsfuß 5 v. H.
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Wenn der Mühlenmatter so weitermachte, konnte wirklich bald keine Maus mehr im ganzen Wadt- land zu finden sein.
Aber man fiel aus allen Wolken, als man eines Tages daran ging und die von ihm abgelieferten Mäuseschwänze einmal näher prüfte: Sie waren nämlich nie an einer Maus gewachsen, sondern bestanden aus einer allerdings sehr raffiniert her- gerichteten Schnur, sauber zerleat, gefärbt, gerollt, getrocknet. Stückchen für Stückchen 20 Rappen.
Die Prämien wurden gesperrt, und Mühlenmatter wird vor den Kadi kommen. Wegen Verfälschung von Mäuseschwänzen. Das ganze Wadtland aber lacht und amüsiert sich über den falschen „Mäusefänger" von Gryon.
gaflische Rat Zusammen, um aus dem Munde seines Präsidenten Louis Aureglia, in seinem Privatleben übrigens als guter Zauberkünstler bekannt, zu er« fahren, daß der Fürst von Monaco sich einen schweren Verfassungsbruch habe zuschulden komrBn lassen. Er habe nämlich einen Geheimvertrag abge» schlossen mit Frankreich, der schon deshalb nicht gelte, weil der Nationale Monegassische Rat den Vertrag nicht gebilligt habe.
Arn 28. Juli 1930 (!) habe Prinz Louis mit der französischen Regierung einen Geyenseitigkeitsver- trag abgeschlossen, wonach monegassische Untertanen in Frankreich Arbeit suchen und nehmen könnten und Franzosen umgekehrt in Monaco auch.
Dieses Gesetz wurde nämlich nur (im gegenseitigen Vertrag) erlassen, um dem Franzosen Maurice Bouilloux Lafont — einem guten Bekannten des Fürsten — den Posten eines Ministerpräsidenten geben zu können!
So sieht denn alles danach aus, als wenn der Minister bald, sehr bald gestürzt werde. Oder aber man machte Aureglia zum Ministerpräsidenten von Frankreich — um das Gleichgewicht herzustellen...
Geschäft mit falschen Mäuseschwänzen.
(ur) Zürich.
Im Wadtland gibt es sehr viele Mäuse. Die Wiesen sind zerwühlt, die Wurzeln der Pflanzen beschädigt, kurzum, man hatte nichts als Aerger mit
unb Liquidation tagen widerstandsfähig. Stadt- anleihen Hutten sehr ruhiges Geschäft und wiesen auch nur unwesentliche Veränderungen auf. Staatsanleihen lagen still. Industrie-Obliaationen tendierten nicht ganz einheitlich. Don fremden Werten zogen Anatolier 0,25 v. H. an.
3m Verlaufe setzten sich die Abschwächungen am Aktienmarkt fast auf der ganzen Lime um 0,50 bis 1 v. H. fort und die Goschästsstille hielt unvermindert an. Etwas freundlicher lagen lediglich Schiffahrtspapiere mit 4- 0,50 v. H. Von den später notierten Werten gaben Gement Heidelberg 2,50 o H., Allo. Lokal & Kraft 2,50 v. H., Licht & Kraft 150' v. H., Rhein. Braunkohlen 1,50 v. H. nach. Holzmann erschienen mit Minus-Zeichen und gaben auf 59 v. H. nach. Deutsche Anleihen lagen ruhig und behauptet. , v , r„
Der Geldmarkt blieb leicht und der Satz für Tagesgeld zu 3 v. H. unverändert.
Frankfurter Abendbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 21. Juni. An der Abendbörse hat sich die bereits im Mittagsschlußverkehr eingetretene freundlichere Haltung noch etwas verstärkt, obgleich nennenswerte Kaufaufträge der Kundschaft nicht Vorlagen und auch die Kulisse nur wenig Neigung zeigte, sich neu zu engagieren. Verkäufe in wesentlichem Umfange lagen nicht mehr vor, vielmehr zeigte sich auf der ermäßigten Basis etwas Nachfrage. Am Aktienmarkt blieben die Berliner Schlußkurse im großen und ganzen gut behauptet, hier und da ergaben sich geringfügige Der- änberungen nach beiden Seiten. Farbenindustrie lagen zunächst etwas leichter, zogen aber später wieder an. Beachtung sand eine Meldung, wonach in Zürich Verhandlungen zwischen Europa und Chile über ein neues Stickstoff-Weltkartell geführt wurden, die jetzt abgebrochen werden, um an einem anderen Platz weitergeführt zu werden.
Am Rentenmarkt zeigte sich ebenfalls lieber etwas Nachfrage, befonbers nach späten Reichs- fchulbbuchforberungen unb ber Anleihe bes Korn- munal-Umfchulbungsverbanbes, baneben waren auch Reichsmark-Obligationen etwas gefragt. Deutsche Anleihen lagen ruhig, Altbesitz zogen mäßig an, Neubesitz würben heute abenb letztmals mit 22,95 v. H. notiert, wobei ber Umsatz keinen größeren Umfang mehr annahm. Es notierten u. a.: Neu»
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 21. Juni. Die Börse eröffnete wieder in sehr ruhiger Haltung unb hatte eine überwiegend schwächere Kursgestaltung zu verzeichnen. Die in den meisten Fällen nach oben engagierte Kulisse fetzte ihre Glattstellunaen infolge der nur geringen Publikumsbeteiligung fort, wobei auch Vorbereitungen auf den Halbjahres-Ultimo nicht ausgeschlossen sein dürften, obgleich die derzeitige Gelbmarktlage besonders leicht ist. Eine ge- wisse Verstimmung hinterließ aber die Einfuhrsperre der Schweiz gegenüber Deutschland. Hinzu kam noch die außerordentliche Geschäftsstille, so daß schließlich bei nicht ganz einheitlicher Tendenz Abschwächungen überwogen. Sie hielten sich jedoch in relativ engen Grenzen, wofür einige günstige Nachrichten etwas stützend gewirkt haben. So verwies man auf die weitere Besserung der Steuer- unb Zolleinnahmen im Mai, auch ber Bericht über die preußische Finanzlage machte einen guten Eindruck. Am Chemiemarkt waren Scheibeanstalt stärker angeboten unb nach Minus-Ankünbigung schließlich um 5,50 v. H. niebriger. Farbeninbustrie gaben bei etwas größeren Umsätzen zunächst 0,50 v. H. nach, Metallgesellschaft verloren 1,25 v.H., wogegen Deutsche Erdöl 0,75 v.H. gewannen und Rütgerswerke gut behauptet blieben. Elektroaktten tendierten ungleichmäßig. Gesfürel und Schuckert verloren je 1 v. H., Siemens und Bekula je 2 v. H., während Felten 1,25 v. H. gewannen, Lahmeyer, AEG. unb Rheag ziemlich behauptet blieben. Der Montanmarkt erwies sich als widerstandsfähig unb zeigte bei Beginn meist leicht gebesserte Kurse um 0,25 bis 0,75 d. Sy, wobei die weitere Steigerung der Rohstahl- unb Walzwerksleistung etwas Anregung gab. Nur Mannesmann und Rheinstahl eröffneten um je 0,75 v. H. niedriger. Schiffahrts- unb Verkehrswerte lagen bis 0,75 v.H., Kunstseibe AKU. 1,25 v.H., Daimler Motoren unb Conti Gummi je 0,50 v.H. und Reichsbankanteile 2,50 v. H. schwächer. Don Zellstoffwerten waren Aschaffenburg auf die Mitteilungen in ber GD. hin betr. ber Sanierungsfrage erneut 1 v. H. fester, Walbhof dagegen 0,50 v. H. leichter. Süddeutsche Zucker unb Accumulatoren lagen behauptet.
Der Renten markt wies bei sehr kleinem Ge-
heit zu geben, seine Leistungen vor einem großen Hörerkreis unter Beweis zu stellen.
Handbuch der deutschen Volkskunde.
In einem Handbuch der deutschen Volkskunde, bas bei ber Akademischen Ber- lagsgesellschaft Athenaion mbH. Potsdam erscheint, wirb zum erstenmale bieser gewaltige Stoff von hervorragenben Fachgelehrten zusammengefaßt. Es entsteht burch gleichzeitige Heranziehung bes Bilb- materiale ein Werk, bas ein lebensvolles unb anschauliches Bilb bes wirklichen Volkslebens entwirft. Alle Quellen, bie für bie Volkskunbe ber Vergangenheit unb Gegenwart in Betracht kommen, finb hier ausgeschöpft. Das Typische wirb in ben soziologischen Rahmen bes Gemeinschaftslebens, in ben historischen ber geschichtlichen Entwicklung unb ben geographischen ber räumlichen Umwelt hinein- gestellt unter Betonung ber geistigen Grunblagen ber Volksgüter. Die Einbeziehung vieler bisher völlig unbearbeiteter Gebiete, vor allem auch bes Auslanbsbeutschtums macht bieses Hanbbuch, bas sich besonders burch bie Fülle bes Materials unb den wissenschaftlichen Rang ber Mitarbeiter aus- zeichnet, zu ber großen wissenschaftlichen Darstellung ber beutschen Volkskunbe. Als Herausgeber zeichnet ber Direktor bes Daterlänbischen Museums in Hannover, Dr. Wilhelm P e ß l e r, besten Anregung die beutsche Wissenschaft ben berühmten Atlas ber beutschen Volkskunbe verbankt. Mitarbeiter sind u. a. bie Professoren Dr. Abolf Bach-Bonn; Dr. Mar Hilbebert Böhm-Jena; Dr. Lutz Mackensen-Riga; Dr. Walter Mitzka-Marburg; Dr. Karl N i e s s e n - Köln; Dr. Abolf Spa- mer-Dresden; Dr. Martin Wähler- Frankfurt; bie Museumsbirektoren Dr. Ernst G r o h n e - Bremen; Dr. Hans G u m m e l - Osnabrück; Dr. Leo Weismantel-Marktbreit; Dr. Paul Z a u n e r t - Kastel.
Große Strafkammer Gießen.
Eine größere Unterschlagungsaffäre war gestern Gegenstanb der Sitzung der Kammer. Der L. P. aus Gießen verbrauchte in ben vergangenen Jahren in feiner Eigenschaft als Rechtsanwalt Stempel- gebühren unb Klientengelber in Höhe von rund 4000 Mark für eigene Zwecke. Auf Grund eines Sachverständigengutachtens wurde der Angeklagte als unter den § 51 Abf. 2 RStGB. fällig angesehen und erhielt eine Gefängnis st rafe von sechs Monaten. Der Vertreter der Anklage hatte eine Gefängnisstrafe von 8 Monaten beantragt. Einen Teil der oeruntreuten Gelber hatte der Angeklagte ersetzt.
•% Deutsche Reicksanleihe v. 1927 4% ehem.7% Dl. Retchsanl. v. 1929
6H% Doung-Üinleihe von 1930 ..
Deutfcke Anl.-Ablvs.-Schuld mit
Au»lo>.-Reckten .............
DeSgl. ohne AuSlos.-Rechte......
6% ehem.8% Heft. BollSslaal 1929 trückzahlb. 109%) ............
6% Heft. Landesbank Darmstadt «old R. 12..................
5y,% Heft. Landes-Hypothekenbank Darmstadt Ltgut.........
Oberheften Provinz-Anleihe mit Auslos.-Rechten .............
Deutlche Komm. Eammeiabl. Kn- leihe Serie 1 mit AuSlos.-Rechten
«% ehern. 8% Franks. Hpp.-Banl Goldpse. 15 unkündbar bi» 1935
1% ehern. 7% Franks. Hhp.-Ban!
Goldpse. 16 unkündbar bU 1936 ty,% ehern. 4*4% Franks. Hyp,
Bank-2iqu.-Vfandbriese.......
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Hyp.-Bank-Liqu.-Goldpse
6% ehern. 8% Pr. Lau verpfänd- vrtesanstait, Psaudbriefe R. 19
6% enem. 7% Pr. Lande«Pfand- briefanstalt, Pfandbriefe W.1O
Eteuergutsch. Verrechnungskurs. •
4% Oesterrrtchtiche Eoidrente... - 4,20% Oesterrelchische SUberrrvke 4% Ungarische Goidrrnke
4% Ungarische StaolSrentt v. 1910 4V,% be5flL von 1919
6% abgeft. Soldmexikaner von 99 4% lürfi 4%rürti
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besitz 22,95, Altbesih 96, 6proz. Stahlverein 79,25, Reichsbank 155,75, Gelsenkirchen 61,25, Harpener 104,25, Mannesmann 66, Phönix 47,90, Rheinstahl 96,40, Stahlverein 41,13, Aku 61, Chabe 185, Daimler 47, Scheibeanstalt 202, Licht unb Kraft 110 50, IG. Farben 148,50 bis 148,75, Gesfürel 104 Holzmann 59,50, Metallgesellschaft 83,50, Schuckert 90,75, Siemens 146,75, Reichsbahn-Dorzugsaktien 111,75, Hapag 26,50, Norbbeutscher Lloyd 31,75.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Franks urt a. M., 21. Juni. Auftrieb: Rinber insgesamt 148 (gegen 123 am le tz t e n Don ne r sta g - markt), darunter befanden sich 37 Ochsen, 23 Bullen, 34 Kühe und 54 Färsen. Kälber 1047 (1092), Hämmel 45 (56), Schafe 47 (49), Schweine 716 (636). Notiert wurde pro 1 Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen c) 23 bis 27, d) 17 bis 22; Kühe c) 18 dis 22, d) 9 bis 17; Färsen c) 25 dis 27, d) 18 bis 24; Kälber a) 43 bis 45, b) 36 bis 42, c) 29 bis 35, d) 20 bis 28; Lämmer unb Hämmel dl) Stallmasthämmel 32 bis 34, c) mittlere Mastlämmer 29 bis 30; Schafe nicht notiert; Schweine a2) 37 bis 41, c) 36 bis 40, d) 34 bis 39. Im Preisvergleich zum letzten Donnerstagmarkt gaben Kälber um 4 bis 5 unb Hämmel um 2 bis 3 Mark nach. Schweine blieben unoeränbert. Marktoerlauf: Kälber, Hämmel unb Schafe schleppenb, ausverkauft. Schweine schleppenb, Ueberstanb.
Schweinemarkt in Alsfeld.
LPD. Als selb, 21. Juni. Der gestrige Schweinemarkt war mit runb 360 Ferkeln zum Verkauf beschickt. Der Handel verlief schleppenb. Es kosteten bis zu sechs Wochen alte Ferkel 17 bis 19 Mk., sechs bis acht Wochen alte 19 bis 22 Mk-, acht bis zehn Wochen alte Ferkel 22 bis 25 Mk.
Schweinemarkt in Grünberg.
+ (Brünberg, 21. Juni. Zum heutigen Schweinemarkt waren 523 Ferkel auf getrieben. Folgende Preise wurden erzielt: Ferkel bis sechs Wochen alt 12 bis 14 Mk., sechs bis acht Wochen alt 14 bis 18 Mk., acht bis dreizehn Wochen alt 18 bis 22 Mk. Handel gut, es verblieb geringer Ueberstanb.
Wettbewerb der Aeichsmusittammer für junge unbekannte Solisten.
Der Führer bes Fachverbandes B „Reichsmusikerschaft" Prof. Dr. h. c. Gustav Ha v e m a n n , hat in Übereinstimmung mit ber Reichsmusikkammer bie Aufgabe übernommen, ben Solisten-Nach- wuchs auf allen Gebieten ber Musik wirksam zu örbern. Junge, in ber Öffentlichkeit noch unbekannte Künstler, werben hiermit aufgeforbert, an einem Wettbewerb teilzunehmen, besten Zweck bie Auswahl ber Besten unter ihnen mit dem Ziel wirksamer Förderung durch die Reichsmusikkammer ist. Die Bewerber haben unter Beifügung eines ausführlichen Lebenslaufes unb unter genauer Angabe ihres bisherigen künstlerischen Werbeganges ein schriftliches Gesuch bis spätestens zum 31. Juli d. I. bei ber für ihren Bezirk zuständigen Lanbesmufikerfchast des Fachverbandes B „Reichsmusikerschaft" einzureichen. Anschrift ber ßanbes- musikerschaft Hessen-Nassau: Paul Fichtmüller, Darmstabt, Mackensenstraße 21.
Es kommen für ben Wettbewerb nur deutsch- stämmige Künstler in Betracht. Für ihre Beurteilung ist lediglich ihre solistische Leistung ausschlaggebend. Diese wird festgestellt durch einen vom Führer des Fachverbandes B „Reichsmusikerschaft", Prof. Dr. Gustav Havemann, eingesetzten „Hauptausschuß für Leistungsprüfung" in Berlin. Vor diesem Prüfungsausschuß findet ein Probespiel statt. Die Einladungen zum Probespiel erfolgen nach einer Vorprüfung durch den Leiter der zuständigen Landesmusikersckaft auf dessen Vorschlag durch persönliche Einladung. Reise- Entschädigung zum Probespiel kann nur im Falle nachgewiesener Bedürftigkeit gewährt werden. Das Probespiel findet Mitte August in Berlin statt. Aus dem Kreis Der Teilnehmer am Wettbewerb werden ausgewählt zwei Pianisten, zwei Geiger, ein Violoncellist, zwei Sängerinnen, zwei Sänger unh ein Streichquartett.
Verkehr mit Inländern stets ohne Genehmigung der Devisenstellen geleistet werden dürften Es wird deshalb erneut darauf hingewiesen, daß nach tz 14 der Devisenverordnung Jnlandszahlungen nicht nur, wenn sie unmittelbar an einen Ausländer, der sich etwa vorübergehend im Jnlande aufhält, oder auf dessen Inlandskonto geleistet werden, mittelbar aber einem Ausländer zugutekommen, insbesondere für dessen Rechnung erfolgten. Es ist also verboten, Schulden eines Ausländers an einen Inländer zu bezahlen ober Beträge für einen Ausländer auszulegen. Ausländer im Sinne der Devisenbestimmun- gen ist, wer im Ausland seinen Wohnsitz aber ge- wohnlichen Aufenthalt hat, die Staatsangehörigkeit ist unerheblich. Wer diesen Bestimmungen zuwider- handett, hat mit schweren Strafen zu rechnen.
Weitere Zunahme des Automobil- absatzes im Mai.
Schon- in ben ersten Monaten bes Jahres hatte der Aufschwung auf dem Automobilmarkt ein Tempo angenommen, dem die Slutoprobuttion nicht mehr zu folgen vermochte. Lieferungsschwierigkei- ten bei ben gangbarsten Mobellen waren bie Folge. In ben Zulastungsergebnisten biefer Monate konnte deshalb ber tatsächliche Umfang ber Verkäufe noch nicht voll zum Ausdruck kommen. Wie bas Institut für Konjunkturforschung feststellt, sind im Mai etwa 1 4 200 fabrikneue Personenkraftwagen unb fast 2000 fabrikneue Last- f raftroagen in den Verkehr gestellt worden gegen runb 12100 bzw. 1700 im April b. I. bei gleicher Zahl von Arbeitstagen. Die Zulassungs- ergebnisse ber ersten fünf Monate 1934 stellen sich auf 44 286 fabrikneue Personenkraftwagen unb 7071 Lastkraftwagen, womit bei ben Personenwagen der Stand von 1929, bei den Lastwagen von 1930 erreicht ist. Wenn man berücksichtigt, daß das Temxo des Aufschwungs gegenüber dem Vorjahr noch'kaum abgeschwächt ist, daß ferner im Vorjahre in ben ersten fünf Monaten knapp ein Drittel bes Jahresabsatzes getätigt war, so kann man mit einiger Vorsicht heute ben Gesamtabsatz an fabrikneuen Wagen im Jahre 1934 auf etwa 12 0 0 0 0 bis 125 000 Personenkra ft wagen unb 20 000 b i 5 25 OOONutzfahrzeuge schätzen. Nicht enthalten finb in biefen Zahlen bie Beschaffungen öffentlicher Stellen wie ber Reichsbahn unb der Reichspost usw.
Errichtungsverbot von Anlagen zur Gewinnung von Gteinmaterialien.
Der R e i ch s w i r t s ch a f t s m i n i st e r hat auf Grund des Zwangskartellgesetzes eine Anordnung erlassen, nach ber es verboten ist, neue Unternehmungen zu errichten, bestehende zu erweitern, bie die Erschließung unb Ausbeutung von Gewinnstätten für Steipmaterialien für den Weg-, Bahn- unb Wasserbau bezwecken. Die Anorbnung ergeht, um zu verhinbern, bah in biesem ungenügenb beschäftigten Wirtschaftszweig weiteres Kapital feftge- legt wirb unb insbesondere Gründungen spekulativen Charakters aus Anlaß ber Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen ber Reichsregierung ftattfinben. Für besonders gelagerte Fälle hat sich ber Reichswirtschaftsminister vorbehalten, Ausnahmen zuzulassen. Dies gilt insbesondere für Errichtung von Gewinnstätten für Steinmaterialien für den Weg«, Bahn- unb Wasserbau burch Gemeinden, Gemeinbe- verbände unb sonstige Körperschaften des öffentlichen Rechtes, die bie genannten Stein Materialien ausschließlich für Bauvorhaben, bie im Wege ber Notstandsarbeiten zur Durchführung kommen sollen, gewinnen. Die Anordnung ist im Deutschen Reichsanzeiger unb Preußischen Staatsanzeiger veröffentlicht.
Schluß- rum
20.6.
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Vamdur-.AmerUa.Pakl ..... o
Hamburg-Südam. Dampfschiff. 0
Hanja-Dampfschiff........... '
Norddeutscher Lloyb
81.0. für Verkehrswesen SÖL .. Berliner Handelsgesellschaft ...
Cnm mertz- und Prwat-Bank ... Deutsche Bank und LiSrÄnto-
Schweizer Franken.
Im Wabtlanb ging feitbem alles auf bie Jagb. Aber nirgenbroo würben mehr Mäuse gejagt unb gefangen als in ber Gemeinbe Gryon. Unb nie» manb in biefer Gemeinbe erwischte mehr biefer Nagetiere, als ber sonst so wenig geschickte Land- wirt Mühlenmatter. Man mußte das wenigstens aus ber Zahl ber Mäuseschwänze schließen, beren Ablieferung als Beweis für bie „Fanghöhe" unb " ' ;ge für bie Prämie genommen würbe.
Mühlenmatter so weitermachte, konnte
schäft überwiegend leicht nachgebende Kurse auf. Es verloren Altbesitz 0,75 v. Sy, Stahlverein-Bonds 0,90 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen unb umgetauschte Dollar-Bonds etwa 0,25 v. Sy Die heute letzmals notierte Neubesitzanleihe eröffnete bei kleinem Geschäft zu 22,95 unoeränbert. Am Pfand- briefmartt lag fast durchweg weiteres Angebot vor, pcui. . ...
so daß durchschnittliche Einbußen von 0,25 bis 0,75 ausgewählten fungen Künstler einmal zu einem v. H. zu verzeichnen waren. Rhein. Hyp. Bank Gold 1 Rundfunk-Gastspiel emzuladen, um ihm Gelegen-
diesen Tieren. Um dem Spuk ein Ende zu setzen, hatte man nun Fangprämien ausgesetzt: Maus für Maus 20 Rappen, also das Fünftel eines guten
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Nolen ...........
Englische Noren ...... ..........
gzösiscke Noten
indische Note» ........
enische Noten —
Norwegische Roten
Deutsch Oesterreich, * 100 Schwing Rumänische Noten...............
Schwedische Roten Schweizer Noten..» Spanische Note».
vogartjche Note»
Bemberg...........
tzellftofs Waldhof .... Zellstoff Aschaffenümg Dessauer VaS .......
Daimler Motoren .... Deutsche Linoleum... Oren stein ti Koppel .. Leonhard Dietz ...... khade ftttu muiawreu-FabrS lonti-Ohramt.......
Gritzner
Arant sun a. M.
Schluß!.
Abend- IW
u«................... o
Behilfl............o
Eleltr. Lleferung-gesellschaft... 6
Licht and Kraft ......g
dtlten & Guilleaume o GeseUIch.s.Eleklr.Unleraehnuma. 5 Rheinische Elelvizilät ....... 6
Schmleri »Co.............. 5
Siemen» L Halske 1
Mmeeallo............ 10
v
Deutsche «rbftl .. 4
Gelsenkirchen« .............. 0
“ Lpener...................0
»esch «len—Lüln-Neveft« .. 0
'e Bergbau t Bergbau Genüsse ickuerwertr .
(Scklußk. Minaa- b-rfe
21-6.
Arantrurl a.OJl.
Lerltn
Gchluß- für»
Schluß!. Abend- bSrie
Schiuß- turS
Echiußk. Mtiiag- dürfe
Datum
20.6.
21-6.
20.6.
21.6-
4% beegt. Serie 11 ............
8
7,8
7,75
7,6
6% Äumän. vereinh. Rente v 190.3
4,25
4,25
——
4,25
»^%Rumän.vereinh.Rentev.l813
6,6
—
7,1
6,65
4% Rumänische verciah. Rente ..
4,175
4
4
3,95
ȴ<% Anatolier ...............
35,75
36
35,5
35,75
20-3unl
ri.Iuni
Amtliche Notierung
Meld | Lriel
Amtliche Notierung
Geld | Srie«
0,613
0,617
0,611
0,615
58,53
58,65
58,52
58,64
0,189
0,191
0,189
0,191
3,047
3,053
3,047
3,053
56,46
56,58
56,42
56,54
81,72
81,88
81,72
81,88
12,64
12,67
12,63
12,66
5,594
5,606
5,584
5,596
16,50
16,54
16,50
16,54
169,73
170,07
169,73
170,07
21,63
21,67
21,61
21,65
0,751
0,753
0,751
0,753
5,664
5,676
5,664
5,676
63,54
63,66
63,49
63,61
48,45
48,55
48,45
48,55
11,50
11,52
11,49
11,51
65,15
65,29
65,11
65,25
81,45
81,61
81,44
81,60
34,34
34,40
34.34
34,40
10,44
10,46
10,44
10,46
2,508
2,514
2,510
2,516


