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Sreitag, 21. Dezember MH

184. Jahrgang

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1 schließlich eine Menge von Dolks- os), Märchen, Sagen und Rätseln, die

dtzerausgegeben wurden. Das alte i'cht war kein Eigenrecht, sondern ein

Anffensiege in die Revolution gestürzten Gleiches, geschaffen von ehrgeizigen i.if Grund des Prinzips vom Selbft-

Freunden und Gegnern den neuen englischen Friedenspolitik und zu rechtfertigen.

Im ersten Artikel heißt es u. a.:

London, 20. Dez. (DNB.) Das englische Luft­fahrtministerium hat einen umfassenden Plan für die Erweiterung der Verkehrsluftfahrt innerhalb des britischen Weltreiches entworfen, über den Unterstaatssekretär Sir Philipp S a s s o o n im Unter­haus bemerkenswerte Angaben machte. Die drei Hauptgesichtspunkte des Planes sind: Wesentliche Verbesserung der Fahrpläne für den Flugverkehr zwischen den einzelnen Teilen des Weltreiches; Schaffung eines dichteren Flug­netzes und drittens Beförderung der ge­samten wichtigen P o st für die einzelnen Länder des Reiches mittels Flugzeugen oder Flug­booten.

Die Fahrpläne sehen für die Verbindung nach Indien nur etwas mehr als zwei Tage, nach Ost- afrika 2V2 Tage, nach Kapstadt und Singapore je vier Tage und nach Australien 7 Tage vor. Für weniger als 10 Pfennige wird der inner­halb des britischen Weltreiches lebende Brief­schreiber künftig in der Lage sein, seinen Brief innerhalb einer Woche um d i e halbe Welt befördern zu lassen. Für die Anschaffung

1. es an eigener Literatur gibt, läßt sich rgern abzählen: ein paar religiöse Er-

ibc gerade um dieser Schwäche hart noch Schwächeren, die Min- ; ein Pufserstaat im wahrsten

Diesen düsteren Feststellungen des Schweizer Blattes liegt der Prozeß gegen d i e 126 Memeldeutschen vor dem Kownoer Kriegs­gericht zugrunde. Die Objektivität dieses Gerichtes, das sich mit der fadenscheinigen Anklage befaßt, die 126 Memelländer hätten einen bewaffneten Auf­stand geplant, wird dadurch beleuchtet, daß es gleich bei Beginn der Verhandlungen die Ladung von Entlastungszeugen verweigerte. An dem Aus­gang des Kownoer Prozesses ist kaum zu zweifeln, wie überhaupt kaum an der Absicht der litauischen Machthaber, nicht an dem Beispiel Polens zu lernen, sondern vielmehr sich Deutschland bewußt zum Gegner zu machen.

Man hätte aber auch in Kowno merken müssen, daß deutsche Außenpolitik durchaus keine zwangs­läufige Angelegenheit mehr ist. Glaubt man dort etwa immer noch, daß für irgendeinen ernsthaften Deutschen die früher einmal propagierteTheo­rie der Zange" diskutabel ist? Hält man sich zusammen mit der Sowjetunion als den einen Hebel der Zange, mit der Polen zusam­mengepreßt wird? Anstatt sich solchen nebel­haften Vorstellungen hinzugeben, täte man gut, d i e Ein- und Ausfuhrziffern zu studieren. Da­bei würde man feststellen, daß Deutschland sehr gut auf die Ausfuhr nach Litauen verzichten kann, aber nicht Litauen auf den großen deutschen Markt für den Absatz von Butter, Schweinen, Geflügel, Holz, Flachs und Leinsaat. Wenn vielleicht auch die deutschen Memelländer unter einer etwaigen Einfuhrsperre mit zu leiden haben würden, so würden sie ein solches Opfer in dem Bewußtsein auf sich nehmen, Deutschland, von dem sie ein unnatürliches Recht getrennt hat und dem sie sich gerade heute mehr denn je verbunden fühlen, einen wichtigen D i e n st zu erweisen, einen Dienst, dessen politische Auswirkungen auch ihnen zugute kommen würden.

Woldemarp! hat heute ebenso wenig zu melden, iwie alle 1 einigen, denen ein mindestens korrek­tes Derivi lnis zu Deutschland am Herzen liegt.

Willen Ausdruck verleihen, der in jenen lebendig ist. die im Kriege ihre Pflicht getan haben, nämlich den Willen, einen ehrenvollen Frieden und eine e benfo ehrenvolle Zusammen­arbeit zwischen den beiden großen Kultur- und Soldatennationen anzubahnen.

Die Gespräche zwischen den französischen und den deutschen Frontsoldaten werden ihren Fort­gang n e h m e n. Sie werden zwischen allen deut­schen Frontkämpfern und allen französischen Ver­bänden in der nächsten Zeit fortgeführt, ohne daß deshalb in den Kreisen der Frontkämpfer die Ab­sicht besteht, den offiziellen Vertretungen beider Länder in ihren Aufgaben vorzugreifen. Es treffen sich hier nicht die Träger großer Namen aus dem Kriege, sondern in allererster Linie die Sol­daten aus den vordersten Gräben des Weltkrieges, die Träger einer aktiven Politik waren, ohne sich im Kriege dessen bewußt zu sein. Der Besuch am 2. August in Vaden-Vaden und der Besuch von zwei anderen Frontkämpfern, Jean G 0 y und Robert lUonnier, am 2. November in Berlin, sowie der heutige Besuch zeigen ebenso wie die bisher siattgefundenen Besprechungen den Wil­len, daß die Frontkämpfer beider Länder zum Segen ihrer Völker bereit sind, weiter an der Annäherung beider Völker zu ar­beiten.

London, 20. Dez. (DNB.) Premierminister Macdonald läßt in der Zeitschrift der Natio­nalen ArbeiterparteiNews Letter" eine Reihe

Macdonald erläutert die englische Friedenspolitik

Oer Verteidigungscharakter der Rüstungen muß gewahrt bleiben.-Keine Rüstungs Vermehrung ohne voraufgehende internationale Verhandlungen.

Ausbau des Mischen Luftverkehrs.

Sicherung der strategischen Verbindungslinien des Reichs.

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sicherung sprechen, kommen der Wahrheit näher, als sie selbst wissen. Wir versichern uns auch nicht gegen Feuer in dem Glauben, daß uns das Feuer dadurch verschone, sondern damit, wenn Feuer doch ausbricht, unser Verlust soweit wie mög­lich gedeckt werde. Es ist zur Genüge bewiesen, daß ein hochgerüstetes Volk evtl. Friedensstörer nicht abschreckt, den Weg des Friedens zu kreuzen; der Krieg wird dadurch nicht verhindert. Die ab­schreckende Wirkung der Waffen ist unendlich klein, und wenn es offensichtlich Angriffswaffen find, ist ihre Wirkung schließlich auch nur die, ihren Gebrauch unvermeidlich zu machen, in diesem Fall können sie den Ausbruch des Brandes beschleunigen. Verteidigungswaffen können helfen, den Frieden aufrecht zu erhalten, so­lange die Welt noch militaristisch ist. Diese grund­legende Wahrheit kann nicht geleugnet werden.

Aber wenn die Völker durch den bloßen Besitz starker Rüstungen den Frieden nicht sichern können, tönnnen sie dann durch Abrüstung andere Völker veranlas­sen, ebenfalls abzurüsten? Unser Volk hat seine Rüstungen herabgesetzt, und es hat das in der Absicht getan, damit andere Völker ebenfalls abrüsten. Es war ein Versuch, die anderen Völ­ker zu überzeugen, daß sie mit einer beschränkten Rüstung genau so sicher seien, vorausgesetzt, daß die Rüstungsbeschränkung die Folge internationaler Abmachungen war.

Wenn es der Abrüstungskonferenz nicht gelingen sollte, eine internationale Abmachung über die Rü­stungen zustandezubringen, dann wird sich Groß­britannien der Frage gegenübergestellt sehen, wel­chen Standpunkt es in Zukunft einnehmen soll und auf welchem Wege es seine Bemühungen für den Frieden fortsetzen kann. Ein friedliebendes Land wie das unsere hat die Pflicht, für seine Verteidi­gung gegen den Angriff anderer sich vorzubereiten. Die größte Gefahr für uns ist die, daß wir in dem Bemühen, uns hinreichend Schutz zu schaffen, a u f den verhängnisvollen Irrweg des W e 11 r ü ft e n s g e r a t e n. Um dieser Gefahr aus dem Wege zu gehen, müssen wir einerseits zäh dar­an festhalten, daß die Vorkehrungen, die wir für unsere Verteidigung treffen, nie den Charak - ter der Verteidigungsmaßnahmen verlieren. Wir müssen ferner und noch aufmerk­samer als bisher darauf bedacht fein, interna­tionale politische Abmachungen zur Sicherung des Friedens zu fördern und das Verständnis von Nation zu Na- t i 0 n ft ä r t e n.

Wir sollten in klaren Worten die ganze Welt wis­sen lassen, daß wir gegen keinerlei Aufrü - ftun g gleichgültig bleiben können, die zu unserer Vernichtung dienen kann. An­dererseits sollten wir keine Vermehrung un­serer Vertei di gungsrüst ungen vor­nehmen, ehe wir nicht die daran interessierten

Die gegenwärtige Generation hat zum Frieden nochnicht gefunden. Leute, die von der A u f r ü ft u n g als von einer Ver -

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HK

Nationalsozialistische Rechtserneuerung

Oie Arbeit der Akademie für deutsches Recht.

2.^3

Das Gespräch der Frontkämpfer wird sottgefühtt.

Französische Frontkämpferführer in Berlin.

B e r t i n, 20. Dez. (DNB.) Die B e f P r e ch u n - gen zwischen deutschen und französi­schen Frontkämpfern, die mit einer Unter­haltung des Präsidenten der Union Föderale der Frontkämpfer, Pichot, mit dem Reichskriegs­opferführer Oberlindober am 2. August 1934 in Baden-Baden ihren Anfang genommen haben, wurden heute in Berlin fortgesetzt. 3n den Besprechungen kam der Wille zum Ausdruck, den die Frontkämpfer beider Länder haben, dem Frie­den und damit ihren Völkern zu dienen. Herr Pichot, der zusammen mit dem Generalsekretär der Union Föderale der Frontkämpfer, Ran­ds u x, in Berlin war, hat die Gelegenheit gehabt, sowohl den Führer wie den Stellver­treter des Führers, Rudolf Heß, zu sehen, die sich mit ihnen so freimütig unterhalten haben, wie Frontkämpfer untereinander zu spre­chen gewohnt sind.

Die Besprechungen zwischen Herrn Pichot und dem Reichskriegsopferführer sollen, wie zum Aus­druck kam, keinerlei Probleme der gro­ßen Politik behandeln, sondern lediglich dem

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von Artikeln erscheinen, die dazu bestimmt sind, vor Kurs der

d e r h e i c ; (r Sinne de! i Wortes zwischen Mittel- und Osteuropa, von unto re historischen Remiszenzen an das Reich

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Eichener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

liebern ( noos), Märchen, Sagen und Rätseln, die alle einn cl von deutschen Professoren, z. L. Si!c»cher, Brugmann, Bartsch, gesam-

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an den rpern abzählen: em paar religio|e Er- bauungsllbr aus der Reformationszeit, ein epi­sches» Ged i)Die Jahreszeiten" aus dem 18. Jahr-

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litauische, i ch t war kein Eigenrecht, sondern em Gemisch ; or russischen Verordnungen, deutsch-mit­telalterlich ir Recht (Magdeburger und Kulmer

Aufgabe 1:Wandlungen des Eigen­tum s b e g r i f f e s in der deutschen Rechts- auffaffung und Gesetzgebung";

Ausgabe 2:Der Begriff des Standes und feine Funktionen im Staat und Volk";

Aufgabe 3:Wandlungen im strafrecht­lichen Schutz von Staat, Volk und staatstragender Bewegung, insbe­sondere in Deutschland, Italien, Rußland und den nordischen Staaten";

Ausgabe 4:Wie müssen die Unterneh­mungsformen des geltenden deutschen Rechts u m g e st a l t e t werden, um den Grund­satz verantwortlicher Führung zu verwirklichen?"

Das Preisrichterkollegium, dem die Arbeiten zum Vorschlag eines Preises Vorgelegen haben, setzte sich wie folgt zusammen: Zilcher (Amt für ständischen Aufbau der NSDAP.), Frei­herr von Brackel (Reichsgruppe Industrie und Reichswirtschaftskammer), Dr. He über (Reichs- gefchäftsführer des BNSDJ.), Ministerialdirektor Volkmar (Reichsjustizministerium), Ministerial­direktor Nicolai (Reichsinnenministerium), Mi­nisterialrat Fabricius (Reichsinnenministerium), Professor Dr. Geldmacher (Köln), Professor Dr. Bruns (Berlin), Professor Dr. Mezger (Mün­chen), Dr. Dr. Lasch (Direktor der Akademie für Deutsches Recht).

Das Preisrichterkollegium kam bei der Auf­gabe 1 zu dem Ergebnis, keinen ersten Preis zu verteilen, sondern der Arbeit des Ge­richtsassessors Dr. jur. Hermann Eichler, Assistent

Aber 1 od einmal: Was ist Litauen? For­mal natniiLi) das gleiche Gebilde wie alle jene loten aus der Erbmasse des durch die

Berlin, 20. Dez. (DNB.) Heute morgen eröff­nete der Präsident der Akademie für Deutsches Recht, Dr. Hans Frank, der gestern vom Füh­rer zum Reichsminister ernannt worden ist, die Präsidialsitzung der Akademie für Deutsches Recht. Er begrüßte unter den An­wesenden Reichsjustizminister Dr. Gärtner, Reichsminister K e r r l, die Staatsminister P 0 - p i tz und T h i e r a ck , die Staatssekretäre Freis­ter und S ch l e g e l b e r g e r, den Schatzmeister her Akademie für Deutsches Recht Generaldirektor Arendts, den Reichsgeschäftsführer des Ju­ristenbundes Dr. H e u b e r , Geheimrat Kiszkalt und Staatsrat Professor Dr. Schmitt.

Zunächst erstattete der Direktor der Akademie für Deutsches Recht, Dr. Lasch, den Bericht über die Arbeit des vergangenen Jahres. Der Schatzmeister der Akademie für Deutsches Recht legte den Vor­anschlag für das kommende Jahr vor und konnte mitteilen, daß die Akademie über das Jahr 1935 hinaus bereits ohne Zuschuß v 0 nReichs- mitteln finanziell gesichert ist.

Der Präsident der Akademie für Deutsches Recht verkündete sodann das Ergebnis des Preisausschreibens.

Bei der Bewertung der Preisaufgabe fei der oberste Grundsatz gewesen, den höchsten und strengsten Maßstab bei der Preisverteilung anzulegen, um die Anerkennung, die in der Zuteilung eines Preises durch die Akademie liegt, nur wirklich Würdigen Zukommen zu lassen.

Die vier Aufgaben lauteten:

s endlich wm (entschließen, wenn nicht, so heißt das, tetreiben zu lassen. Das Treiben- 1 iionnte gefährlich werden."

benachrichtigt und ihnen sich durch Vermittlung des Völkerbun- . ra , d e s vollziehen, der uns Gelegenheit bietet, an an-

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- r Nr. 2A Erstes Blatt

Erscheine t glich, außer ,2^ Sonntaai unb Feiertags L ^ Beilagen: Die Illustrierte ^2»; Gießeneu ^amilienblätter 3 Heimat i i T.ild - Die Scholle

einer entsprechend großen Verkehrsluftflotte ufw. wird ein Zeitraum von etwa zwei Jahren benötigt.

Evening Standard" macht die bemerkenswerte Mitteilung, daß dieImperial-Airways" die bis­her benutzten europäischen Flugzeug­routen für die Luftpost meiden werde. Statt­dessen sollen die Maschinen erstmalig Gibral- t a r anfliegen, dann Malta, Alexandrien und die übrigen Stationen bis nach Indien. Da­mit gehe England jederfremden Kontrolle aus dem Wege, was besonders im Kriegs­fälle von Nutzen fei. Gibraltar werde ein Luftfahrtmittelpunkt von erstklassi­ger Bedeutung werden, da es das Sprung­brett für den Flugweg nach dem Fernen Osten, nach dem Kap und nach dem südlichen Atlantik abgebe. Die Anschaffung einer großen Anzahl neuer Flugboote ist die Voraussetzung für die er­folgreiche Durchführung des Planes. Die Flug­boote für die neuen Verbindungen werden vier­motorige Eindecker sein und eine Geschwindigkeit von 280 Stundenkilometern entwickeln können.

angeboten haben, die Angelegenheit zum Gegen- des vollziehen, der uns Oielegenbeit bietet, an an- st a n d von Verhandlungen und evtl, einer dere Volker die Aufforderung zu richten, mit uns vertraglichen Abmachung zu machen. All das sollte solche Fragen zu erörtern.

y 9 WeltpcM? Was haben Litauen und das e m e I l an b mit Weltpolitik zu tun? Welches »T'' gewicht jai der kleine litauische Staat mit seinen unb 53(101 Quadratkilometern dünnbesiedelten, ^iirmen Bn:rs und seinen 2 Millionen Einwohnern ->^n die Vaigschale der großen Entscheidungen zu ^ty^uerfen? bedeuten die nicht einmal hundert ^-^-Nillione« vrichsmark erreichenden Ein- und Aus- ^^.luhrziffepsiten Milliardenbereich des Welthandels? s^-CBas ist :be n überhaupt dieses Litauen, das sich As »»Picht scheut, meinen Unterdrückungsfeldzug gegen die -^-^lördlichschn Vorposten des Deutschtums durchzu- 'ähren, g|t 11 Angehörige eines Volkes, dessen Ge- o tii ifcer Jahrhunderte vergessene litauische

"^-'Sprache Drhaupt erst wieder entdeckt haben?

. .......Je ffte Ungnade gefallene ehemalige Dik-

_ Jator LiM ms, Woldemaras, wird auf An- o®:frage gep bestätigen, daß feine philologischen, grammatikalischen Kenntnisse

Herr (Ei artspräfibent Smetona wiederum hat Wanscheuie ich vergessen, daß er im Februar 1918 vor «j^einem Mei reichsdeutscher Politiker pathetisch er- j-fiärt hati,Aßir sagen uns vom historischen Litauen Avk^los unb rouern nur das Territorium, das omliic ischen Stamme bewohnt wird. ~ ^Wir befolge das ethnographische Prinzip, das aber nicht niütilrn sprachlichen (!) zu verwechseln ist." Ij.Tte Litauen noch zur Verwaltung r- O st. Damals hatte es sich zwar schon gängigen Staat auf demokratischer ' crtlart, aber gleichzeitig versichert, daß "?Äes sich Mich von Deutschlands Seite losen wolle, -und sich sbc- Herzog Wilhelm von Urach, §2.««seinen bewt|de>n Standesherrn, zum König gewählt.

Patriotin! u, _______ .

961)! bestimmum^ echt der Volker, zu schwach, um ohne - Rückhalt wu eine größere Macht sich behaupten zu $ können > < m htofor hnrl

Aber rioi) einmal: Was haben Litauen und das Memettalnt nnit Weltpolitik zu tun? Ein SchweizeBMatt deutete kürzlich die Antwort auf diese FrcH nn, als es schrieb:Durch drakonische Strafurteil der litauischen Offiziersrichter wird weder finites Memelland selbst noch für den in jener Vökkrcke bedrohten Frieden etwas gewonnen werdens .Tc dem internationale Memelstatut zu­widerlau wd; litauische Willkürherrschaft dauert unDermireir fort; die gewaltsame Litauisierung der beutfT^r BeVölkerungsmehrheit wird fortgesetzt werden, ,br Landtag wird nach wie vor durch GewaltmÄä verhindert, zusammenzutreten und dem VvlcküRen Ausdruck zu geben. Recht und Ordnung Mnen im Memelgebiet nur wiederher­gestellt 1 »ü-en, wenn sich die Signatar- mächtk Ml-H Memelstatut Gingreil die Di lassen c

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Smeto lio war in der gleichen Rede noch weiter- gegangeitii mE) hatte nur dasvon unserem Stamm T^ritorium in Russisch-Litaue n",

im eaia 80 000 Quadratkilometer, gefordert. il)to fpiter Deutschland war inzwischen der ? loir 9. November zum Opfer gefallen J ipiFtinas Woldemaras, Premier- und Auhenmi ii(kr zugleich, nach Paris und meldete * t er Vier" hiftorische Ansprüche elk Million Menschen auf800 Quadrat- si-ußischen Bodens" an. Damit war die rn g e ins Rollen gekommen.

^.ns^tymologjlchm und ^'r-ves ßitanit en au

NiemavÄ wird den Litauern das Eigendasein und v;v C.jerapi bigfeit ihres Volkstums bestreiten und ihm 2ld)Nii und Anerkennung versagen. Aber wenn «lediglich Brauchtum und Sitten Vor­aussetzung eres modernen Staates sein sollen, so ooch nicht, um das europäische Kultur- Ui- entgegengesetzte Richtung leiten und fer des Mem'ellandes mit litauischer Kul­tur, u«: J15 in gar nicht gibt und die vielleicht erst langsam Ks-Ht, beglücken zu wollen. Dlese Feststel­lungen siftd Wichtig. Denn bei aller Achtung vor fremdem i Lllkstum ist das Wißen um die ku- turelle UäbuKegenheit die einzige Waffe des Memel- beutschtminr Gegen die Willkürherrschaft der litaui­schen IJtiHMihatur. Gerade weil die Memeldeut­schen gennili sind, ihre politischen Obliegenheiten gegenüber Stauen loyal zu erfüllen.