Donnerstag, 20. DezemberMH
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Drittes Blatt
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in dem schon vor mehr als hundert
sind armselig wie fast alle ägyptischen
und doch gab es bis zum Jahre 1984
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R. K.
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chen! So dumm sind wir nicht!" Reden hin und her, die Zeit vergeht, bald ist eine Stunde vorbei. Die Käufer beharren bei ihrer Bedingung: Erst alles prüfen und nachwiegen, dann wird gezahlt. Wo ist das Lager? fragt sich der Hauptmann, und sie öffnen ein zweites Paket.
Dieses Paket enthält ein elendes Zeug. Haschisch wohl, aber die Brote sind auseinandergefallen und sehen scheußlich aus. Die Käufer sind erregt, daß man es wagt, ihnen diesen Schund anzubieten: Daher also die Vorausbezahlung! Rein, das gibt es nicht! So und so muß Ware aussehen: Der Oberste bückt sich und hebt ein paar Steine aus der Erde, leuchtet hinein und holt ein paar Brote aus einer Zinkbüchse!
Dem Hauptmann fällt ein Stein vom Herzen: Seit mehr als einer halben Stunde steht er direkt neben dem Lager! Und es scheint ein gewaltiges Lager zu sein! Jetzt können die Gendarmen kommen. «Allein, ayf unbekanntem Gelände, in dunkler Rocht wagt er nicht mit seinen fünf Mann die acht Dörfler anzugreifen. Aber es gibt auch kein Zurück mehr, denn eben hört man im Dorf Geschrei und Getobe, schon werden die Steine in Eile auf das Lager gelegt, schon laufen alle dem Dorfe zu. Ein
richtiger Kampf entspinnt sich, man hat es mit abgehärteten, wütenden Bauern zu tun, die sich gekränkt fühlen! Rach ihrer Meinung haben sie das Recht, jedem Menschen das zu liefern, was er verlangt, und verlangen die Leute Haschisch, so liefern sie Haschisch — was geht das den Staat an? Muß sich der Staat darum kümmern, wie ein armseliger Kerl sich einen Glücksrausch kauft und wie sie, die Leute aus dem Wunderdorf, sich Reichtümer verschaffen?
Kein leichter Kampf trotz mitgebrachter Scheinwerfer. Schließlich werden elf Mann abgeführt, drei Verwundete bleiben unter Bewachung im Dorf.
berg; Tvgg. Ruttershausen — Tv. Lollar. In beiden Begegnungen hält man die Platzmannschaft für stärker. Jedoch überraschen Resultate im entgegengesetzten Sinne durchaus nicht.
Staffel III: Tv. Grüningen — Mtv. Gießen II; Tv. Hausen — Tv. Hochelheim. Gießen sollte in Grüningen nach hartem Kampf zu zwei Punkten kommen, ob dies Hochelheim in Hausen gelingt, ist zweifelhaft.
6 Dorf -er Haschisch-Schmuggler
Oie ägyptische Kriminalpolizei erlebt merkwürdige Dinge.
Der Maler Christian Rohlfs 85 Jahre alt.
Statt einer Antwort zog der Herr wieder und diesmal stärker an der Schelle. Schon lärmten wieder die Hunde auf. Endlich hörte man einen langsamen, schweren Schritt, der sich offenbar über einen Steingang hinweg der Gartenpforte zu bewegte.
„Harald, Jana — ruhig!" hörte man nun eine dunkle, grobe Stimme. Sofort verstummte der Lärm der Tiere. Run kamen die Schritte näher. Hinter der Pforte klang jetzt lauter die Stimme:
„Was ist denn da los? Wer will denn hier was?"
„Bitte machen Sie auf, Herr!" sagte der Mann mit der Aktenmappe höflich, aber bestimmt. „Ich habe hier eine amtliche Handlung vorzunehmen!"
„Mir ist von keiner amtlichen Handlung bekannt!" sagte es hinter der Mauer.
„Haben Sie denn den Brief von der Gesundheitsbehörde aus London nicht bekommen wegen Ihrer Hunde-?"
„Ja — so einen Wisch habe ich bekommen von irgendeiner Behörde! Aber gelesen habe ich ihn nicht. Was soll's damit?"
„Es ist von der Gesundheitsbehörde eine allgemeine Schutzimpfung aller Wachhunde angeordnct worden Es haben sich ein paar Fälle von Tollwut ereignet. Und jeder, der einen Wachhund herumlau- fen läßt, muß ihn impfen lassen."
„Meine Hunde sind nicht krank. Die brauchen nicht geimpft zu werden."
„Machen Sie keine Geschichten, Mann!" sagte der Herr mit der Aktenmappe vor der verschlossenen Tür. „Ob die Hunde geimpft werden müssen oder nicht, darüber haben nicht Sie zu entscheiden, sondern die Behörde! Ich mache Sie darauf aufmerksam, wenn Sie mir den Zutritt verbieten, wird morgen das Haus mit Polizeigewalt geöffnet. Der Besitzer des Hauses und Sie als sein Vertreter haben dann eine schwere Strafe zu erwarten. Und um die Impfung der Hunde kommen Sie doch nicht herum."
Einen Augenblick war hinter der Pforte Stille. Dann klang die grobe Stimme zögernd:
„Warten Sie! Ich muß erst den Schlüssel holen. Und dann muß ich die Hunde erst festmachen. Sonst springen sie Ihnen an die Kehle." Er ging davon. Man hörte die harten Schritte auf den Steinen sich entfernen.
„Harald, Jana— hierher!" klang es durch die Stille.
Ein starkes Pfeifen lockte offenbar die Tiere mit ins Haus.
Der Herr mit der Aktenmappe nickte jetzt Bob zu. Dann fetzte er sich gemächlich auf die alte steinerne Bank, die vor dem burgartigen Eingang zu Black Castle stand, und wartete.
Wieder näherten sich Schritte, ein schwerer Schlüssel wurde von innen in das Gartentor gesteckt. Es klirrte und ratterte. (Eifenftangcn schienen fort» > geschoben zu werden. Und endlich öffnete sich das Tor von Black Castle vor dem Wartenden. In der
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Christian Rohlss, gebürtiger Holsteiner, bekannt als „der Maler der Türme und der Blumen", wird am 22. Dezember 85 Jahre alt. Einige seiner Arbeiten sind übrigens vor nicht allzulanger Zeit in den Räumen dss Oberhessischen Kunstvereins in Gießen ausgestellt gewesen.
„So schnell geht das nicht!" meinte der Beamte bedächtig. „Da muß ich erst die Spritzen auskochen, alles parat legen. Dann muß ich den Impfstoff kochen. Ich habe alles dazu hier in meiner Mappe mit. Wo ist denn die Küche? Sie werden doch hoffentlich Feuer oder Spiritus haben!?"
„Ra — dann kommen Sie mal her!" Der Alte ging durch eine Reihe Gänge, bis sie in einer dunklen, hoch gewölbten Küche angelangt waren. Ein kleiner Gaskocher war auf dem riesenhaften alten Herd aufgestellt.
„Hier können Sie alles machen!" sagte der Alte, auf den Herd weisend.
„Sie brauchen nicht daboi zu bleiben, alter Herr!" meinte Doktor Donnell freundlich. „Das dauert nämlich eine ganze Weile!"
Statt einer Antwort setzte sich der alte Mann mit einem Knall auf den Holzschemel vor die Tür.
„Konnte Ihnen so passen, daß ich hier fortgehe und Sie allein lasse. 9tein, hier bleibe ich, bis Sie mit Ihrem Krempel fertig sind."
„Ra, schön! Wenn Sie sich langweilen wollen, soll mir auch recht sein!"
Umständlich nahm Doktor Donnell seine Aktenmappe, legte sie auf den Tisch und holte aus ihr eine Reihe Utensilien hervor. Der Alte sah mißtrauisch jeder Hantierung zu. Er sprach kein Wort, - antwortete auch auf keine Frage des Beamten. Der hantierte in aller Ruhe weiter. Er entnahm einem Paketchen ein paar Ampullen mit irgendeiner Lösung, holte einen kleinen Aluminiumtiegel gleichfalls aus der Mappe hervor. Dann stellte er eine Reihe Fläschchen auf, legte ein sauberes Handtuch auf den Herd und dann darauf eine Anzahl Glasfpritzen.
„So — nun können wir anfangen. Run können wir Feuer machen. Und bann wird's nicht mehr lange dauerns"
kreisklasie I:
Tv. Hochelheim — Tv. Hörnsheim: Ein Lokaltreffen von Bedeutung spielt sich in Hochelheim ab. Die Platzmannschaft, derzeitiger Tabellenführer, sollte nach hartem Kampf zu einem sicheren Sieg kommen. Allerdings muß die Mannschaft an die bisherigen Leistungen anknüpfen, denn die Gäste werden sich ohne Widerstand nicht abfertigen lassen.
geöffneten Pforte stand ein alter Mann mit verwittertem Gesicht. Sein weißer Bart hing ihm unordentlich um die hageren Wangen — die Augen lagen dunkel und forschend unter buschigen Brauen. Es war ein Blick äußersten Mißtrauens, der den Beamten traf.
Der stand auf und ging auf den Alten zu. Er griff lässig an seine Mütze und sagte:
„Guten Tag! Ich bin Doktor Donnell, der neue Amtstierarzt des Bezirks. Hier mein Ausweis von der Gesundheitsbehörde."
Er holte aus feiner Brusttafche einen amtlichen Ausweis hervor, der den Stempel der Gesundheitsbehörde enthielt.
Mit Widerwillen nahm der alte Mann die Papiere und prüfte sie aufmerksam:
„Ra — dann kommen Sie mal!" sagte er brummend.
„Was das jetzt alles für neumodische Sachen sind! Mein Lebtag habe ich noch nicht gehört, daß man gesunde Hunde impfen soll!"
„Es wird noch vieles geben, Sir, was Sie noch nicht gehört haben!" versetzte Doktor Donnell gleichmütig und ging hinter dem Alten durch die Pforte.
Was sich jetzt seinen Augen bot, war eine Art Dornröschenschloß. Das graue, ziemlich verfallene Schloß war über und über von Heckenrosen überwuchert. Weiß, rosa und rot drängte sich die Fülle der Blütenköpfe über jede Balkonbrüstung. Ein Teppich von Weiß, Rot und Gelb schien an den Wänden herunterzurieseln. Es war kein einziger Fleck beinah, der das Grau der Steine hindurch-- gelassen hätte. Die breite Balustrade der Terrasse vor dem Schloß war gleichfalls von Rosen überschüttet. Die Steinquadern waren zersprungen ober abgebrochen, was aber bie verträumte Romantik nur noch erhöhte.
Der Alte schlurfte voraus.
„Ich habe bie Hunbe feftgebunben. Sonst bringen bie Tiere Sie um. Die Hunbe finb manchmal vernünftiger als bie Menschen", fügte er giftig hinzu.
„Danke schön!" sagte ber Beamte freunblich. „Ich habe aber keineswegs bie Absicht, biefe Vernunft Ihrer Hunbe auf bie Probe zu stellen. Im übrigen bin ich noch mit allen lebenben Bestien gut fertig geworben. Das liegt so in meinem Beruf."
Sie waren inzwischen vor bem Hause angelangt. Der Alte stieß ein Tor auf. Sie kamen in eine große Halle, bie mit altem Mobiliar angefüllt war. Es roch staubig unb ungelüftet. Offensichtlich war bieser Raum wie bas ganze Schloß Black Castle schon lange nicht bewohnt gewesen
„Schöner Besitz!" meinte ber Herr. „Ein bißchen verwahrlost! Sind Sie hier ganz allein, alter Herr?"
„Gehört bas Fragen auch zu Ihrem Beruf?" fragte ber Alte mütenb. „Ich benfe, Sie haben hier Hunde zu impfen, unb weiter nichts! Kommen Sie! Die Hunbe finb nebenan. Wo haben Sie benn Ihr Teufelszeug?"
entfchieben werben.
kreisklasie III:
W. -Riebergirmes — Tv. Münch
Bob Bvth war. so schnell ihn seine Füße trugen, bie Chaussee an ber vergitterten Mauer von Black Castle entlang gerannt. Er wagte es nicht, seinen Wagen zu nehmen, beim bas Rattern hätte bie Aufmerksamkeit bes mißtrauischen Alten bestimmt erregt. Aber er war ja nicht umsonst ber beste Läufer in ganz Lvminghton unb Inhaber verschobener Preise. Wie ein Pfeil flog er vorwärts und hatte ba(b bie Mauer umkreist. Jetzt war er an ber Wasserseite. Er hielt an unb spähte um sich. Dort unten an ber Böschung, hinter einer kleinen Tannengruppe, hockte 9Rac Lean.
Bob lief eilig bie paar Schritte hinunter: „Alles in Orbnung?" fragte Mac Lean eilig. „Alles in Orbnung, Sir! Der Alte hat aufgemacht, unb ber Tierarzt" — hier lächelten be'ibe vergnügt — „wirb schon eine ganze Weile zu tun haben, bis er bie Hunbe verarztet hat —"
(Fortsetzung folgt l)
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Handball im Lahn-Oillkreis (Gau XII)
Vezirksklasie:
Tv. Lützellinben — Tuspo. Marburg: Bei einigermaßen Einsatz, sollte Lützellinben hier zu zwei wichtigen Punkten kommen. Die Gästemannschaft scheint in ihren Leistungen etwas zurück- gegangen zu fein. Dokumentiert wirb bie5 recht deutlich burch bie vorsonntäglich hohe Niederlage gegen ben Lokalgegner Kurhessen. Wir rechnen mit einem, wenn auch knappen, so boch sicheren Sieg ber Platzherren.
Tv. Goßfelben — Tv. Roth: Zwei gleichwertige Mannschaften stehen sich in biesem Spiel in Goßfelden gegenüber. Wir halten rein spielerisch bie Gästemannschaft für etwas stärker. Ein Unent= schieben liegt aber burchaus im Bereich bes Möglichen
Tv. Kirchgöns — Mtv. Gießen: Gießen wirb in Kirchgöns einen schweren Stanb haben unb um eine weitere Rieberlage wohl nicht herum- kommen
hvlzhausen II.
Die Vereins Schneelaufwarte des 8. Turnkreises tagten.
Rachbem bie ersten Vorarbeiten für ben Aufbau bes Turnerschneelaufes in ben Vereinen geleistet war, konnte am vergangenen Sonntag ber Kreis- rointerfportroart Loh bie Laufwarte zu einer ersten Besprechung nach Gießen einlaben. Die Ausgabe ber Versicherungs- unb Wettkampfausweise ergab, baß burch diese Maßnahme ber Turnerschaft eine recht beträchtliche Anzahl neuer Läufer erfaßt wirb. Die Arbeit bes fommenben Winters fetzt, sobald ber erste Schnee fällt, mit einer regen Lehrtätigkeit ein. Zu biesem Zweck werden die benachbarten Riegen in gemeinsamen Ausfahrten in die Schneegebiete des Wefterwaldes und des Vogelsberges ziehen. Von der Turnerfchaft geprüfte Lehrkräfte werden sowohl ben Anfängern wie ben Fortgeschrittenen bas nötige beibringen. Im Hinblick auf bas am 27. Januar auf bem Hoherodskopf ftattfinbenbe Wintersporttreffen des Gaues werben Wettkämpfe im Kreis nicht burchgeführt. Dagegen wirb eine Urlaubsfahrt in bie Alpen für Mitte Februar vorbereitet.
Da auch ber Eislauf von ber Turnerfchaft gepflegt wirb, gab ber Winterfportwart auch hierüber einige Hinweise. Zum Schluß zeigte ber Gießener Laufwart Iüngst eine Auswahl wertvoller Trockenübungen auf ben Brettern.
schisch zu haben. Aber Opium vielleicht? Rein, auch kein Opium; biefe Leute waren Spezialisten und blieben bei ihrem gemeinen Haschisch.
Es blieb nichts anderes übrig, als zunächst ben Lieferanten zu spielen. Die beiden Beamten verschwanden und versprachen, in einigen Tagen mit der Lieferung des Haschisch zu beginnen; eine kleine Anzahlung aber wollten sie doch als Sicherheit haben. Aber — es gab keine Anzahlung, es gab in diesem Dorf überhaupt nur Argwohn und grobe Worte.
Rach drei Tagen kamen die beiden Beamten in Begleitung von drei anderen an, um die Haschischbrote abzuliefern. Wohin sollte der „Stoff" gebracht werden? Es war — vorschriftsmäßig" — dunkle Nacht als sie anlangten, in einer Stunde sollten ihnen die Gendarmen folgen, es war keine Zeit zu verlieren, wenn der Plan gelingen sollte. — Hinter dem Dorf ist ein kleiner Palmenhain, dorthin zog man jetzt, hier irgendwo mußte das Lager sein.
Den fünf Beamten ist nicht ganz geheuer zu Mute. Gewiß, sie find bewaffnet, aber die Leute aus dem Wunderdorf sind keine Kinder. Vielleicht haben sie schon lange Verdacht geschöpft? Alles trottet schweigend aus dem Dorf.
Das erste Paket wird geöffnet, geprüft. Die Brote erweisen sich als echtes Haschisch, unb es scheint, als würben bie Wunderdörfler jetzt etwas gesprächiger; noch immer aber wollen sie nicht zahlen: „Wahrscheinlich habt ihr fein Geld, he?" fragen die Lieferanten. Hauptmann M., der hier scheinbar eine ganz untergeordnete Rolle spielte, wurde scharf: ^.Ohne sofortige Zahlung ist nichts zu ma°
Urbeberre 20 Fortte
Der He haus von Herr Bot kam auff sagte:
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Staffel V: Tv. Homberg — Tv. Als - Die Begegnung bürfte erst in ber zweiten
, > mocf hatte sonderbare eigene Gesetze. ^/Rollte zum Beispiel ein Mäbchen einen Mann hei- erVih nten, ber :u sriJcgen nichp j^ortgefjen Uii Mn jeder ins ~iberbaupt u
gern gesehen, und die jungen ses sollten sich ihre Frauen möglichst ii’i.ianbten Dorffamilien wählen. Das 15 Wohlstandes sollte nicht preisgegeben
Weiber heulen und betteln; im Lager aber findet man am nächsten Morgen für über 1000 Pfund Ware, genug, um mehr als ein Wunderbarst zu vergiften!
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Wie alsoid te man an diese Leute herankommen?
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lleiber zu kaufen und sich unvergleich- iften, als irgendein Bauer sich leisten qyptische Polizei hatte die Fam'lien ... o________..c Zeit im Verdacht des Waffenschrnug-
iels, und i Jgrscheinlich haben sie auch diesen Ge- chäftszwebo; 'trieben. Die Hauptquelle bes Wahl
mr der Schmuggel mitRausch-
nütenbes Hunbegekläff.
Sie schon!" sagte Bob Bath leise zu bem Herim m t ber Aktenmappe.
~ ft eg aus, Bob begleichen. Eine eigen»
<h lle mit eisengetriebenem Hanbgriff
Nichts rea e sich. Allmählich beruhigten sich auch bie Hunbe. I
„Hab' If7'. 7'7 '
Lob. „Si fei, hier hineinzukommen.
mit ber Aktenmappe. ,
Balb ratterte ber kleine grüne Wagen, mit Bob auf bem Whtersitz unb bem Herrn mit.ber Aktenmappe ncllen ihm, burch bas Dorf. Ganz vorn, schon weit aor ihnen, zeigte eine kleine Staubwolke ben Weg, Wen das Motorrad Mister Archies genommen hatte^
Das EmWgstor von Black Castle war genau so wie bieitülcuer um das Grundstück ringsum mit bichtmaschsiM Drahtgitter gesichert. Kein Laut kam aus dem Mriube. Aber als das kleine Auto mit
ii so zu nennen, benn es ist niebng r im Gegensatz zur umgebenden Tief- kliches Gebirge: Das Mokattam-
ytrHutz: Fünf-Türme-Verlag, Halle (S.) pni! Nachdruck verbaten!
• inut ber Aktenmappe ließ sich im Gastlich ein Frühstück geben. Der Wirt, , llvllte ihn selbst bebienen. Aber Bob lig eilig aus bem Garten herein unb
)d5 kann ich ja machen!"
@i(", fragte ber Frembe, als Bob ihm hinEtzte, „kennen Sie vielleicht hier ben :mr Black Castle?"
"Tv. K r o f b o r f — Tv. Dornholzhausen: Krofborf sollte hier roieber zu zwei Punkten kommen, muß allerbings bem wuchtigen Gästespiel bas ganze Können entgegenstellen.
Tv. Groß-Rechtenbach — Tv. Atzdach: Das Vorspiel brachte seinerzeit ben Platzherren eine Rieberlage ein, so baß bie Mannschaft barauf be- bacht fein wirb, biefe Scharte auszumerzen. Für Atzdach finb die zwei Punkte aber van außerordentlich großer Bedeutung. Eine Voraussage fällt schwer.
Tv. Langgöns — Tv. Holzheim: Das Spiel stellt einen Kampf zweier alter Rivalen dar. Bisher war es so, daß in diesem Spiel stets die Holzheimer Mannschaft, wenn auch manchmal etwas vom Glück begünstigt, bas bessere Enbe für sich hatte. Man rechnet auch biesmal mit einem Siege von Holzheim.
Tv. Alb ach — VfB.-Reichsbahn Gießen: Albach hat hier bie Rieberlage aus bem Vorspiel in Gießen auszugleichen. Auf eigenem Platz sollte bies gelingen.
kreisklasie II:
Staffel I: Tv. Wetzlar II — Tv. Dutenhofen; Tv. Erba — Tv. Cleeberg; Tv. Garbenheim gegen Tv Nauborn. Das erste Spiel in Wetzlar sollte zu einem hartnäckigen Kampf zweier gleichwertiger Mannschaften, mit ungewissem Ausgang, werben, währenb Garbenheim zuhause sicher zu zwei Punkten gegen Nauborn kommen sollte.
Staffel II: Tv. Launsbach — Tv. Staufen-
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ttn nicht auf zu toben, schon als ber
airo gibt es ein kleines, unwirtliches I gezeigt, nun wollten sie ihrerseits Heroin kaufen — v— -- — - unb verlangten, baß ihnen ein Preis genannt werde.
Vorbeigeschossen! Das Dorf schien eine Abneigung gegen Heroin und eine einseitige Vorliebe für Ha-
(üditig! Ich habe ihn ein- ober zweimal obi r er kommt selten nach Lominghton; ig, ein sehr wenig umgänglicher Herr." r Sie vielleicht jemand, ber mich nach e fahren könnte? Ich habe bort etwas |ii jrlebigen."
nie Sie ja mein Junge fahren!" mischte 2teh ein. „Er hat gerabe Zeit. He, Bob, < n Wagen heraus unb bringe ben Herrn ! Ccr’tle heraus!"
B> ich gern!" Bob nickte unb ging eil-
i'llte man es beweisen? Hauptmann Jcner Beamter, hatte bereits Agenten ____, in ber üblichen Weise ver- i ufer aufzutreten — vergebens. Man Späher mit ber Polizei, wenn sie am ständige, bae-j re Bauern in so infamer Weise be- ' a, man jagte sie fort unb bebrohte sie woher hatten sie die?). Die Polizei ?oran sie war; denn die Bauern hatten sehr geschickt eingerichtet und sich
Dicht bed
^LSebirge, jP'i iclijtejnb wirkt u ijes. -bene als v
® e b t rgjti,| L — . , . ,
fahren B : in parte gegenüber der Kairener Zi
eltabelle ein Jet errichtet hat. Will man zur „9Noses-
quelle", joenwf) man über diese Berge, will man die Döc'r ,auf der anderen Seite", so muß man
H^benfalls öm Esel besteigen und hinüberschaukeln
Die GeUn) ist ziemlich traurig, kahl, verlassen.
aber hätte ei direktes Vorgehen gehabt, denn man Li! konnte oortiii iig nichts beweisen, kannte kein „La- j unbestimmte Angaben neidischer Be- ie ?r Dörfer angewiesen. Konnte man ' " nicht kaufSd, so konnte man vielleicht ver - ,W kaufen, blc)te Hauptmann M. unb schickte jetzt zwei Leute-an, bie „Stoff" anboten.
as sehr vorsichtig, sehr heimlich unb itfcm Palaver. Sie tarnen als „Saibi" ...Lgefleibet all!; Leute bieses oberägyptischen Stammes, Mder die bestem Arbeiter, aber auch die größten Rauh- beine und Wserstecher liefert Diesen geschickten Leuten geliing es, die Dorfbewohner zu überreden W und auf doste Weise festzustellen, daß es sich um „Trafikantenhandelte. Wie aber es beweisen? Da- Lü durch, daßllch die Gifte übernahmen, die ihnen von M den Polizetziqmten übergeben wurden, war nichts bewies diV; im Gegenteil dieses Vorgehen konnte ' ' ~ '■ fod) Unannehmlichkeiten bringen
Jm Ueberlegen fanden sie einen Weg. Sie hatterttHi schisch angeboten und die Proben


