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184. Zahrgang

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Gietzener Anzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

fr 297 Erster Blatt 184. Zahrgang Donnerstag, 20. Dezember 1934

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General-Anzeiger für Oberhesfen MW

Anzeiger Glehen behördlicheAnzeigen6Rpf.

.Jurt^ÄIn 11686 Druck und Verlag: Bkühl'sche UniverfitStr Such- und Steindruckerei R. Lange in Sietzen. Schriftleitung und Geschäftsstelle: Schul,trotze 7 M°ng°n°b!chiüff° Staffel 8

Die Pause öer Ilotienkonserenz.

Von unserem ()-Berichterstntter.

Deutschland und die politischen Probleme Europas.

Eine Unterredung mit dem Reichsaußenminister Freiherr» von Neurath.

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Dlchbruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) London, 18. Dezember 1934.

EJln kann nicht gerade behaupten, daß die eng-

Nordwe st- Sturm, Stärke 9 und gewal­tiger See. ErreichteSisto" 18 Uhr, wo Tank­dampferMobiloil" seit 24 Stunden erfolg­los assistierte. Bergung wegen Wetterlage vorerst unmöglich, blieben in NäheSisto". Nacheinander eintrafenAurania",Europa",Gerolstein" und andere Schiffe. Verabredeten Rettungswerk mit Aurania". 22 Uhr 30 erbatSisto" Abbergung Besatzung wegen bedrohlicher Lage des Schiffes.Aurania" wurde gebeten zu

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Er könne sich denken, daß der Quai d Orsay an der endgültigen Rückkehr der Saar zu Deutschland nur Befriedigung empfinde, weil dadurch ein Kopfzerbrechen aus der Well gebracht würde. Er sei fest über- zeugt von dem aufrichtigen guten Wil­len Flandins und Lavals; aber in demokratisch-parlamentarischen Ländern wisse man nie sicher, ob das ganze Land hinter der verantwortlichen Regierung stünde oder nicht. $o könne es wohl möglich sein, daß einige finanziell oder industriell mächtige Gruppen wie jene, die hinter Herrn R o s s e n b e ck stün­den, auch jetzt noch und bis zum letzten Augen­blick mit einer antideutschen Lösung der Saarfrage spielten.

lieber den Ostpakt befragt, sagte Freiherr von Neurath, es handele sich hier um einen Brei, der im großen Kessel der Vermutungen koche, ohne daß bisher die bescheidenste Torte dabei herausgekommen sei. In seiner weitesten Form wäre der Pakt mit seinen mittelbaren und unmittelbaren Verpflichtungen eine rätselhafte und unendlich komplizierte Ange­legenheit.

Eines allein sei sicher: Wenn man unter dem Ostpakt die Verpflichtung für Deutschland ver­stehen wolle, im Falle des Konfliktes zwischen zwei oder mehreren Ländern der zahlreichen voraussichtlichen Paktteilnehmer bewaffnet einzugreifen und den gesamten ferrito- rialpolitischen Zustand Osteuropas für die Ewigkeit zu garantieren, dann würde Deutschland niemals mitmachen können. Er glaube, daß man für den europäischen Frieden Besseres ttnd Konkreteres tun könne.

Als der Italiener hier den Viererpakt er­wähnte, erwiderte der Reichsaußenminister: Ja,

Rom, 19. Dez. (DNB.) In einem Interview, das der Reichsaußenminister von Neurath dem Vertreter desMessaggero", Senairo, gegeben hat, antwortete er auf die Frage, ob das durch den Versailler Vertrag vorgesehene Abstim- mungssystemsürdasSaargebiet irgend­welche unangenehmen Ueberraschungen für Deutsch­land bringen könne: Das sei nicht wahrscheinlich, höchstens wäre es möglich, daß die eine oder andere Gemeinde für den Status quo optieren würde. Man stünde dann einer ebenso lächerlichen wie gefährlichen Tatsache gegenüber, eben einem Staat von eiy paar tausend Einwohnern. Mit der Anerkennung eines solchen Staates würde der Völkerbund als dessen direkter Souverän keine gute Figur machen. Man müßte ihn finanzieren, also eine Art von P e n s i o n a t aus ihm machen; denn lebensfähig wäre er nicht. Zugleich würoe dieser Liliputstaat .sehr gefährlich sein, weil er d i e Zuflucht st ä t t e des gan­zen Emigrantentum es nicht nur aus Deutschland sein würde. Sein Wahlspruch würde lauten: Gegen das Dritte Reich; zugleich aber: Für b t e" Dritte Internationale. So würde sich unter der Souveränität des Völkerbun­des ein wahre Zentrale der Unzufrieden­heit entwickeln, ein Anlaß zu Reibungen zwischen zwei benachbarten großen Ländern, und daher eine Bedrohung für ben europäischenFrie-

Lommodore Kruses Bericht.

Hamburg, 19. Dez. (DNB.) Das Original­telegramm des Commodore Kruse vom DampferN e u y o r k" an die Reederei, in der von der Rettung der Besatzung derS i st o" Mitteilung gemacht wird, lautet:

Neuyork" erhielt Dienstag, 14 Uhr, vom Damp­ferSisto" Aufforderung zur Hilfelei­stung.Neuyork" dampfte zurück bei West-

a) Eröffnung eines Kredites für die Sow- jetuni on auf dem französischen Markt, für eine ausreichende Reihe von Jahren und zu einem normalen Zins. Dieser Kredit wird zur Be­gleich e n (reglement) der an d i e französi­sche I nd ustr i e im Laufe eines Jahres zu d er­geb e n b e n Aufträge verwandt werden.

b) Eine Kreditversicherung zugunsten der französischen Exporteure.

Dementis, die nicht überzeugen."

London, 19. Dez. (DNB.) DerStar", dessen Veröffentlichung über ein französisch- sowjetrussisches Militär- und Han­delsabkommen sowohl von der französischen, als auch sowjetrussischen Botschaft in London dementiert worden ist, schreibt, das diploma­tische Dementi habe die diplomatische Welt in keiner Weise überzeugt. Die Artikel des Vertrages stimmten durchaus.mit der gegenwärtigen Lage und mit der Entwicklung der letzten 18 Monate überein.

eines Handels-, Niederlassungs- Sch i ff a h r t s v e r t r a g e s einzuleiten, vorläufige Handelsabkommen 11. Januar 1934 durch ein gleiches Abkommen zu ersetzen. Für dieses Abkommen sind vor allem fol­gende Anregungen herangezogen worden:

Eine deutsche Seemannstat.

Das NettungSwerk des HapagdampferSNeujork" im Atlantik.

tige Seeabrüstungskonferenz beginnt. Denn so wich­tig auch die Luftflottenfrage in Europa ge­worden ist, so ist doch nicht zu bestreiten, daß jede Stärkung der Seerüstungen Italiens und Frankreichs Englands Stellung in Europa schwächt. Und bei einem europäi­schen Konflikt würden weder die Amerika­ner man denke an den neuen Hull-Plan! noch d i e Japaner den Engländern hel- f e n wollen.

Vertagung in London.

London, 19. Dez. (DNB.) Die an den Lon­doner Flottenbesprechungen teilnehmenden Abörd- nungen hielten unter dem Vorsitz von M a c d o - n a ft) eine Sitzung ab. In einem Bericht heißt es, daß alle Seiten des Flottenproblems mit gro­ßer Offenherzigkeit und in völlig freundschaftlichem Geiste behandelt wurden. Es war niemals das Ziel dieser Besprechungen, endgültige Be­schlüsse irgendwelcher Art zu fassen, vielmehr handelte es sich lediglich darum, den Boden für spätere Verhandlungen und Ab­kommen oor 5 übereilen. Die französische und italienische Regierung' sind über alle Einzel­heiten aus dem Laufenden gehalten worden.

Die drei beteiligten Regierungen begünstigen eine Begrenzung der Flotten st ärken mit jeder annehmbaren Herabsetzung, nur müssen die anzuwendenden Grundsätze und Methoden noch festgesetzt werden. Eine Ver­tagung erscheint notwendig, damit die Vertreter die persönliche Verbindung mit ihren Regierungen wieder aufnehmen können. Die drei Regierungen werden in enger Verbindung bleiben.

Der englische Außenminister Sir John Simon sprach die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen in zwei oder drei Monaten wieder aufgenommen werden könnten, und unter-

engeres Verhältnis zu den Englän­dern oder gar eine englische Unterstiitzung für den Kriegsfall ... Ein taktisches Verhalten, das nebenbei gesagt bislang der amerikanischen Delegation beträchtliche Erfolge gebracht hat, da man zumindest nach außen hin den Eindruck er­wecken konnte, als ob England und Amerika bei den ganzen Flottenverhanolungen Arm in Arm marschierten.

Das tatsächliche, Interesse der Engländer dürfte jedoch keineswegs so weit gehen, wie man das in Amerika gern sehen würde. Ein englisch- amerikanisches Seebünbnis würde doch eben im Kriegsfälle heißen, daß die gesamten englischen Be­sitzungen in Ostasien verloren gehen würden, weil die englische Verteidigungslinie ja erst bei Singapore beginnt. Daß die Engländer sich einer derartigen Gefahr auch theoretisch nicht aus­setzen möchten, ist verständlich. Sie wollen tatsächlich neutral zwischen den beiden Mächten bleiben und nach Möglichkeit ein Gleichgewi cht schaffen, das den Frieden sichert.

Das erklärt ja auch ihre Kompromißformel: den Engländern kommt es darauf an, zu den endgülti­gen Seeabrüstungsbesprechungen eine Einheits­front der drei Großmächte England, USA., Japan zuftandezubringen, die verhindert, daß nun etwa nach Japan andere Mächte, wie Z- B. Italien und Frankreich, ebenfalls mit Gleichberechtigungsforderungen kom­men. Das ist zwar wohl nur eine theoretische Er­wägung, sicher scheint aber zu sein, daß sowohl Frankreich als auch Italien den Wunsch hegen, ihre Flotten zu oer st ärken. Beide Mächte warten ja nur auf eine gute Gelegenheit, um der­artige Wünsche anzubringen. Deshalb kommt es den Engländern darauf an, diesen anderen Mächten ; gegenüber eine bereits f e st vereinbarte j F o r m e l oorweisen zu können, wenn die endgül-

das war eine andere Sache. Ich sage: War, weil die ursprüngliche Idee Mussolinis leider allmählich abgeänbert wurde, ohne daß sie dadurch an Wirksamkeit gewann. Im Gegenteil: Der Gedanke Eures großen Staatsmannes war vortrefflich. Alles, was an Hegemonie, an Unter­drückung erinnert, war weggelassen. Er stellte den Grundsatz der Rangeinstufung auf die internatio­nale Ordnung übertragbar dar. Auf die Möglich­keiten einer Ausdehnung des Viererpaktes auf mehrere Staaten ging Freiherr von Neurath nicht ein.

Das französisch-fowjeirussische Handelsprotokoll.

Paris, 19. Dez. (DNB.) Das französische Außen­ministerium veröffentlicht den Wortlaut des am 9. Dezember in Moskau unterzeichneten franzö- sisch-sowjetrusischen Handelsproto­kolls. In ihm heißt es:

Zwischen dem Volkskommissar für Außenhandel Rosengoltz und dem französischen Handelsmini­ster M a'r ch ä n d e a u, haben Verhandlungen statt­gefunden, die a u s s ch l i e ß l i ch Handelsfra­gen betrafen. Beide Parteien sind über folgendes übereingefommen:

Unverzüglich Verhandlungen über den Abschluß

111 tar gar keinen Umstände anzuerkennen |ekilftnb. Denn d i e Amerikaner haben er- kllckttdaß sie angesichts der Gestaltung ihrer Küsten ei,!«illeberlegenheit über die Japaner be- sitzlssni müßten, während umgekehrt die Japaner, biw wenigstens, mit großer Hartnäckigkeit an der rchrdimng der vollen Gleichberechtigung fest - i.l<l e n.

In auch hier hat bann bie englische Diplomatie Demfn:l t, burch einen Kompromiß einen Ausweg aus iiir Sackgasse zu finben, nachbem infolge bes Veiricsss ber Verhanblungen bie Kündigung

b e.i i' a f 1) i n g t o n e r Vereinbarungen bin Japan zur Gewißheit geworben war. lljtitipi hat benn Englanb einen Kompromiß vor- geWngen, ber überraschenberweise jenem berühm­tem Üwrschlage in Genf ähnelt: Englanb hat ben Jaisnrrn bie sofortige Zuerkennung ber GDich derechtigung angeboten, aber eine lödtaPubarung vorgeschlagen, wonach biefe Gleichbe- ret Innung e r ft im Laufe einer Reihe von I e n , etwa bis 1940, st u f e n w e i s e ver - roiii.rn i d) t werben soll. Es soll also hier ge- roinsleMaßen die faktische Gleichberechtigung trop­fe 'in ei je zugestanden werden, um einenunge­heuren Rüstungswettlauf" zu verhindern...

5ji stockt also die Flottenkonferenz, und die FMß ist, was nun geschehen kann. Ilm das zu uniinudjen, muß man sich klar darüber werden, wcelcks Ziel denn die drei Großmächte in diesen 93t hl;-nblungen erstreben. Dabei muß man wohl 3uipiri|t feststellen, daß d i e Haltung Japans do in :ien drei Großmächten diejenige ist, die am f cH« g u e n te ft e n und flarften ist. Japan istft b:r Ansicht, daß es moralisch und tatsächlich eir-mi Anspruch auf gleiche Sicherheit mit üb en Drei Großmächten hat. Unter gWjefyir Sicherheit versteht Japan, baß es bie glhiiHje Anzahl von Großkampfschiffen, Kreu- zeiin Mugzeugen, Mutterschiffen usw. haben muß roiii itse Vereinigten Staaten. Die japanische Regie­rung weiß, baß es in bieser Forberung nur eine MllÄMng in Japan gibt, unb baß es komme, mstammen wolle auf seiner Forberung d e - h c »ii»e n muß. Allerbings verkennt man in Tokio ni. id,:bafc es mit ber Verwirklichung bes Gleich- beiittt: igungsprogramms insofern gute Weile hat, afcksackch Jappn eine gereifte Zeit braucht, ifcn ten erheblichen Rüstungsvorsprung ber 23er= cbjlti|t*.n Staaten aufzuholen.

Häretisch gesprochen liegen bie Dinge aber eben­so.. dH bie Amerikaner jeben japanischen N'Ai- u mit einem amerikanischen Neubau b e a n t-- roicnen können. Es besteht also burchaus bie Mqlchkeit, daß bei völliger Rüstungsfreiheit Ja- panuiiemals ober boch erst nach Jahren ebenso ftcnl wie bie Vereinigten Staaten wirb. Jnfolge- beniiln finb die Japaner bei aller Zähigkeit im GirmMtzlichen stets doch von einer gewissen Dor- sieh: i-iervesen. Völlige Rüstungsfreiheit sLiirÄlpan ist eine Forderung, die fie m cf) t a uf- gufiOUt haben unb bie sie wohl auch so bald nicht atuic-ilen werben. Denn gerabe vom japanischen Siitiigiunkt aus erscheint es wichtig, baß die tat- säiichM Gleichheit der Flottenstärken aus dem WLic« eines Abkommens erreicht wird.

"qigegenüber ist die amerikanische Hai­tis unklarer, wenn auch nicht weniger ausge- fp indjm. Das amerikanische Bestreben ging bisher bditljn Japan diplomatisch zu isolieren und die ja ton sehen Forderungen abzulehnen, ohne afibi Hamit ein für alle Mal die Tür hinter sich zv|l)fhlagen. Man kann das etwa so verstehen: tunen: tiie Japaner ein Verhältnis von 5:5:3 ver- lai ir|t n, erklärten die Amerikaner sich bereit, ein 93!!eidltnis 5:5:4 anzunehmen, ohne über diese Siivcnion aber sofort in bie Verhanblung einzu- tr:ie-r

? L*ei waren sich die amerikanischen Unterhändler Miirhus bewußt, daß es einen Punkt für sie gibt, irut k:n fie nicht nachgeben können: die D u l - b ij- einer tatsächlichen Gleichberech - t ji ;jtn g Japans. Denn ein Abkommen, das Ja- pcir .iuf bie gleiche Stufe mit den Vereinigten S>it^7N stellen würde, wirb die öffentliche Meinung inu rerita niemals gutheißen. Es sei, daß Amerika bw irgenbeinen Zusatz erhält, wie z. B. ein

strich bie Notwenbigkeit eines Abkommens über bie Beschränkung ber Seerüstungen, an bem auch Frankreich unb "Italien beteiligt sein müßten. Es sei von höchster Bebeutung für ben Weltfrieben, baß bie Seemächte, bie besonbere Interessen im Fernen Osten haben, sich auch weiterhin übe. eine Beschränkung ber Flotten­rüstungen verstänbigten unb an einem Kollektiv­system mitarbeiteten', bas bie freunbschaftlichen Be» Ziehungen zwischen allen Völkern in biesem Gebiet aufrechterhalte.

Japan zur Kündigung des Flottenverttags.

Tokio, 20. Dez. (DNB.. Funkspruch.) Die ja­panische Regierung veröffentlicht eine Erklärung zur Kündigung bes Flottenabkommens. Die Kün­digung werbe am 27. Dezember erfolgen. Ein neuer Flottenvertrag solle zur Abrüstung zur See führen unb baburch ben Frieden sichern. Zur Er­reichung dieses Zieles sei Japan zu Opfern bereit. Sollten die anderen Mächte eine Ver­ständigung ablehnen, so werde Japan seine eigenen Wege gehen und keine Zugeständnisse machen. Dor einem Wettrüsten habe Japan keine Furcht.

Der Marineminister, Admiral Osumi, oermies darauf, daß bie für bie japanische Flotte vorge­sehenen Mittel genügten, um Amerika gegen­über das Gleichgewicht zu hallen. Die Ver­stärkung der U-Boote unb nötigenfalls auch der großen Kreuzer werbe sich nach der Erhöhung bieser Einheiten in Amerika richten.

Außenminister ch i r o t a sagte, Japan fordere, wie es im Vertrage vorgesehen sei, eine neue Flottenkonferenz spätestens am Ende des Jahres 1935.

f hrfPolitik in den Abrüstungsfragen bisher be- ) Id« erfolgreich gewesen ist. Die Landab- tifl.ing i ft völlig f e ft g e f a t) r e n; und

nn nicht alles täuscht, dann ist in der Frage der 5 unb r ü ft u n g die Lage ebenfalls so kritisch, ..; ckzusehen ist, wann auch diese Verhandlungen ii|i iigatioes Vorzeichen erhalten. Immerhin muß isin ich klar darüber sein, daß bas nüchterne Er-

m bas ber Laie sieht, unter Formeln ben wirb, bereu Tragweite nur noch »Spezialist versteht. Aber auch bas täuscht tztwarüber hinweg, baß bie Dinge zwar ben if icr englischen Diplomatie erhöht haben, aber ti jebes Ergebnis geblieben sinb.

krsbnislos finb auch bie bisherigen Besprechun- i wischen ben Vereinigten Staaten, Japan unb üftritannien in ber Flottenfrage gewesen. Aehn- | :de seinerzeit in Genf bei ben ersten Vor­singen ber Abrüstungskonferenz hat man auch r im ben heißen Brei herumgerebet, bis ft zu spät war unb bie Japaner bie Ge- Itverloren, inbem sie offen volle Gleichbe- diigung verlangten. Ebenso wie bei ben Ab- itipgsfragen hat cs sich bann gezeigt, baß es tsMächte gibt, bie Gleichberechtigungsverlangen

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