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2. Kreis-Geflügelschau in Lang-Göns

Sauber, Steinberg, sg, sg.

Gajuga Enten,

toffeln.

kreis Friedberg.

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EinBrunnen der Jugendbewegung", der vor der Ehrenhalle des neuen Jugendheimes in Hamburg aufgestellt wurde und die nationalsozia» listische Jugendbewegung symbolisieren soll.

pb. Butzbach, 18. Nov. Gestern abend fand im großen Saal desHessischen Hof" ein Kamerad­schaftsabend des NSDFB. (Stahlhelm) statt, der sich eines starken Besuches erfreute. Nach vorheriger Anhörung der durch Radio übertragenen Rede des Pg. F e i ck e r t der hiesigen Ortsgruppe der Arbeitsfront erfolgte der feierliche Fahnenein­marsch und Begrüßung der geladenen Gäste, dev verschiedenen Abordnungen der SA., SS., BdM., und der auswärtigen Kameraden, u. a. Dr. Deh­ner, Lorberg usw. durch Ortsgruppenführer Kratz. Sodann folgte zunächst eine gutgespielte ein­drucksvolle Schützengrabenszene, die ein dreizehn­jähriger Hitlerjunge erdacht hatte, und die in ihrem wirkungsvollen Schluß eins stille Totenehrung brachte. Musikstücke der Militärkapelle leiteten zur

schwarz: Otto Heß, Lang-Göns, dreimal sg und E. Khaki-Campell Enten: Ludwig Heß, Watzenborn, zweimal sg. Indische Laufenten, weiß: Richard Schmidt, Harbach-Kolbenmühle, sg.

Abteilung 2: Hühner:

Wyandottes, schwarz: Karl Philipp IV., Stein­berg, zweimal sg und E; Heinrich Zeitz, Lang-Göns, sg. Wyandottes, silber: Alfred Jung, Großen- Linden, zweimal sg und E. Sussex, bunt: Otto May, Lang-Göns, viermal sg und E; Otto Heeb, Lang-Göns, sg. Rhodeländer: Friedrich Bauer, Gießen, sg und zwei (£; Karl Schäfer, Lang-Göns, sg: Wilhelm Hofmann, Lollar, zweimal sg: Karl Stoll, Lang-Göns, zwei E und viermal sg; Wilhelm Nachtigal, Allendorf (Lumda), zweimal sg. Bar­nevelder, schwarz: Hch. Sauber, Steinberg, sg. Minorka, schwarz: Otto May, Sang-Göns, zwei E und dreimal sg. Orloff, rotbunt: Albert Kreiling, Gießen, E und zweimal sg; Heinrich Becker, Allen­dorf (Sahn), dreimal sg. Italiener, rebhuhnfar­big: Willi Frey, Sang-Göns, zwei E und viermal sg; Sudwig Konrad, Sich, zweimal sg; Richard Schmidt, Harbach-Kolbenmühle, sg. Italiener, rebhuhnfarbig, rosenkämmig: Karl Dern, Watzen­born, zweimal sg. Italiener, schwarz: Willi Dechert, Sang,Göns, E und sg; Georg Beimborn, Gießen, E und sg; Heinrich Riehm, Sollar, zwei­mal sg und E; Sudwig Dern II., Watzenborn, zwei­mal sg; Wilhelm Radetzky, Sich, zweimal sg; Karl Burger, Steinberg, sg. Italiener, silberfarbig: Wilhelm Schlosser, Klein-Sinden, E und sg; Wil-

geführt betrachtet werden. Nach einer Inspektion der beiden Gerätehäuser und der Geräte selbst konnte der Kreisfeuerwehrinspektor die Inspektion schließen. Anschließend marschierten die Wehren mit der Feuer- wehrkapelle in die Sokale, um hier bei flotten Weisen noch einige schöne Stunden zu verleben.

0 Göbelnrod, 19. Nov. Im überfüllten Saale der Schule sprach dieser Tage Millionär Schmoll von der Basler Mission über die Tätigkeit der Mission auf Borneo. An Hand vieler Sichtbil- d"r gab der Vortragende einen tiefen Einblick in Sitten und Gebräuche dieses Sandes, die alle in dem heidnischen Aberglauben und im Geisterglauben wurzelten, und von denen das ganze Seben der Dajaks erfaßt werde. Der Redner ging in seinen Ausführungen auf die einzelnen Formen des Gei­sterglaubens ein, schilderte dieSuft-, Erd- und Wassergeister", an die das dortige Volk glaube und die es stets zu versöhnen trachte. Er schilderte auch die furchtbare Auffassung der dortigen Eingebore­nen, die glauben, sie müßten sich durch die Tötung eines anderen Menschen in den Besitz von dessen Seelenkräften setzen, wenn sie nicht das eigene Se­ben verlieren wollten. Man hörte ferner von dem merkwürdigen Totenkult jenes Volkes und von den Zauberprieftern, die mit allen möglichen Methoden Kranke heilen wollten. Schließlich kam der Vor­tragende auf das Wirken der Missionare zu spre­chen, die bemüht sein müßten, vom Glauben her dem Volk der Dajaker Ruhe und Frieden zu brin­gen. Insbesondere wende sich die Mission an die Jugend, da sie zugänglicher sei. In Missionsschulen werde segensreichste Arbeit geleistet. Aber neben dieser Arbeit gehe auch die praktische Siebestätig- keit einher. So existiere ein Krankenhaus, und es werde den Aussätziaen geholfen, so weit es möglich sei. Der Redner schloß mit der Ermahnung, diese Missionsarbeit zu unterstützen, damit auch den Hei­den ein Sicht in der Finsternis leuchten könne. Der Vortrag brachte allen Zubörern reichen Gewinn und stärkte die Siebe zur Mission.

tn. Sang-Göns, 18. Nov. Etwa 50 Mitglie­der des SA.-Reiter-Sturmes Gießen veranstalteten heute unter Seitung von Sturmfüh­rer Schömbs (Gießen) ein Jagdreiten. Vom alten Marktplatz in Sang-Göns ging die Jagd über verschiedene Hindernisse in den GemeindewaldDie junge Mark", wo ein Fuchs ausgeworfen worden war. Die hervorragenden Reitleiftungen hatten zahlreiche Zuschauer angelockt. Es war eine Freude, zu sehen, wie die Reiter über das Gelände spreng­

ten. In der breiten DorfstraßeHundstaaten" war darauf Sammeln und Schlußappell.

(D Grüningen, 17. Nov. Gestern abend fand in der mit Blumen und zahlreichen Hakenkreuzfahnen geschmückten Sing- und Turnhalle die feierliche Verpflichtung der NS.-Frauenschaften von Watzenborn-Steinberg, Dorf-Gill, Eberstadt und Grüningen statt. Die Führerin der NS.-Frauen­schaft Grüningen begrüßte die Erschienenen. Nach dem gemeinsamen Gesang des Frauenschaftsliedes Die Herzen auf, die Hände fest umschlungen" er­griff Pg. Dr. Röder (Gießen) das Wort zu einer eindrucksvollen Ansprache. Der Redner sprach zu­nächst über Zweck und Ziel der Frauenschaft, die keineswegs vergleichbar wäre mit einem Verein, bei dem man zu jeder Zeit feinen Eintritt ober Austritt erklären könnte. Die Frauenschaft sei viel­mehr die Gemeinschaft aller deutschen Frauen, die mit Herzen und Verstand die Interessen des deut­schen Vaterlandes wahren wollten. In seinen wei­teren Ausführungen wandte sich der Redner gegen die Miesmacher und Nörgler, die auch die Stellung der NSDAP, zur Religion in ein falsches Sicht rückten, obwohl die Partei voll und ganz auf dem Boden der christlichen Religion stehe. Nach der An­sprache fand die feierliche Verpflichtung statt. Dr. Röder las hierbei die Verpflichtungsformel vor, die Mitglieder der Frauenfchaften sprachen die Ver­pflichtungworte mit dem deutschen Gruß grüßend. Nach dem Gesang des SiebesEin feste Burg ist unser Gott" trugen Mitglieber der Frauenschaft Grüningen einen passenben Sprechchor wirkungs­voll vor. Die Führerinnen ber einzelnen Frauen- schaften überreichten bann bie Mitgliedskarten und verpflichteten die Mitglieder durch Händedruck. Mit dem Gesang des Horst-Wessel-Siedes und des zwei­ten Verses des Deutschlandliedes fand die Feier ihren Abschluß. Die NS.-Frauenschaft Grüningen beabsichtigt, am 16. Dezember eine Weihnachtsver­anstaltung abzuhalten.

oo Eberstadt, 19. Nov. Die hiesige Wasser­leitung erfährt gegenwärtig eine Erweite­rung. Die Rohrleitung wird von der Adolf-Hitler- Straße bis zu dem Neubau an der Butzbacher Straße verlängert. Für die Einwohnerschaft bedeutet dies eine Erleichterung, da sie bisher ihr Wasser imPfaffenhof" holen mußte. Durch diesen Ausbau ist einer Anzahl Arbeitern Verdienstmöglichkeit ge­geben. Durch die N S. - G a u f i l m st e l l e wurde dieser Tage im Saale Weckmann der FilmDie letzte Kompagnie" vorgeführt und mit großem Interesse von den zahlreichen Besuchern verfolgt.

> Ober-Bessingen, 19. Nov. Heute wur­den hier bie Kartoffeln f ü r bie Winter­hilfe verlaben. Ober-Bessingen spenbete 115 Ztr.; bazu lud die Rachbargemeinbx Röth­ges ihre Spende von 82 Ztr. Mit Tannengrün und Blumen geschmückt verließ der Wagen unsere Station. Für darbende Volksgenossen in Frankfurt am Main soll er ein Zeichen treuer Volksverbun­denheit zwischen Stadt und Sand werden. Die Eintopfsammlung am letzten Sonntag ergab in ber hiesigen Zelle ben Betrag von runb 23 Mk.

$ Steinheim 19. Nov. Die Eintopf- s p e n b e am gestrigen Sonntag hatte in unserer (Bemeinbe ein Ergebnis von runb 20 Mark. Die Spenbe ber Ortsbauernschaft für bas Win­terhilfswerk beträgt annähernb 130 Zentner Kar-

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m sang - Göns, 19. Nov. Die Kreisgruppe der Ausstellungsgeflügelzüchter im Reichs- oerbanb deutscher Kleintierzüchter veranstaltete vom 16. bis 18. November in der Turnhalle zu Sang-Göns ihre zweite Kreis- s ch a u. Die Ausstellung war recht gut beschickt und zeigte sehr wertvolles Tiermaterial. Nahezu 400 Nummern waren vertreten. Die Vorarbeiten waren in der Hauptsacke vom hiesigen Dereinsvorsitzenden, Otto May, und den Herren Otto Heß und Karl Stoll geleistet und alles mustergültig erledigt worden. Die Turnhalle war innen und außen auf das beste mit den Wahrzeichen des Dritten Reiches geschmückt.

Am Samstag fand die feierliche Eröffnung durch den Kreisleiter, Sudwig Heß (Watzenborn-Stein­berg) und durch eine Ansprache des hiesigen Orts­gruppenleiters der NSDAP., Karl Wenzel, statt. Daran schloß sich der erste Rundgang durch die Aus­stellungsräume. Der Besuch war recht gut, beson­ders am Sonntag. Er wäre freilich noch besser ge­wesen, wenn nicht an demselben Tage zahlreiche andere Veranstaltungen stattgefunden hätten. Preis­richter waren die Herren: Philipp Ost he im, Ech­zell, Wilhelm N e r n, Pohl-Göns und Otto S ö d - l e r, Nieder-Gmünden.

Nachstehend folgen die Ergebnisse der Prä­miierung, soweit sie Ehrenpreise (E) (im ganzen 43) und die Bezeichnung (sehr gut (sg) betreffen.

Abteilung 1: Stämme:

a) Indische Saufenten, weiß: Richard Schmidt, Harbach-Kolbenmühle, E. b) Gajuga Enten, schwarz: Otto Heß, Sang-Göns, sg. c) Rhodelän­der AR 34: Karl Stoll, Sang-Göns, E. Sehr- und Versuchsanstalt für Geflügel, Gießen, sg. d) Jta- liner, rebhuhnfarbige AR 34: Willi Frey, Sang- Göns, sg. e) Rheinländer, schwarz AR 34: Sud­wig Weigand, Großen-Sinden, sg. f) Rheinlän­der, schwarz alt: Karl Heß IV., Großen-Sinden sg. g) Seghorn, weiß- Sehr- und Versuchsanstalt, Gießen, E. h Altsteirer, wildfarbig: Otto Eck­hardt, Sang-Göns, sg. i) Zwerg-Brahma, hell AR 34: Hch. Ruhl, Garbenteich, sg.

Wassergeflügel: Rouen Enten, wildfarbig: Hch.

Helm Sotz, Allendorf (Lumda), zweimal sg; Willi Bopf, Lang-Göns, sg. Italiener gelb: Otto Weiß, Watzenborn-Steinberg, zweimal sg. Italiener, weiß: Wilhelm Jung IX., Holzheim, sg. Italie­ner, gestreift: Ludwig Heß, Watzenborn, E und sg. Rheinländer, schwarz: Wilhelm Hantel, Lang- Göns, E; Otto Boller, Lang-Göns, fg; Karl Heß, Großen-Sinden, zweimal fg; Wilhelm Schwindt, Watzenborn, fg; Heinrich Reinhardt V., Allendorf (Lumda), fg; Ludwig Weigand, Großen-Linden, fg; Karl Häuser IX., Steinberg, sg. Leyhorn, weiß: Hermann Rau, Klein-Linden, sg; Wilhelm Kreiling II., Wieseck, zweimal sg. Altsteirer, wild- farbig: Otto Eckhardt, Lang-Göns, E und dreimal sg. Ostfriesische Silbermöven, schwarz-weiß: Wil­helm Römer, Lollar, dreimal sg.

Abteilung 3: Zwerge:

Wyandottes, schwarz: Johannes Dietz, Großen-Lin­den, E; Otto Heß, Lang-Göns, zweimal fg. Wyandottes, weiß: Otto, Heß, Lang-Göns, E und viermal fg. Wyandottes, dunkel: Albert Junker, Großen-Linden, E und dreimal fg; Karl Fey, Lich, fg. Wyandottes, gold: Otto Häuser, Watzenborn, E und sg. Langshan, schwarz: Hch. Sauber, Steinberg, sg; Albert Wiedemann, Sich, dreimal fg und E; Wilhelm Walther, Großen-Sinden, fg. Rhodeländer: August Sen,3, Klein-Sinden, zweimal sg; Sudwig Wagenbach, Wieseck, E und sg; Albert Fuchs, Sollar, sg; Otto Kaiser, Wieseck, fg. Holländer Weishauben: Georg Jammer, Garben­teich, viermal sg. Neuenglische Zwergkämpfer, rotsch.: Heinrich Ruhl, Garbenteich, E und dreimal fg. Neuenglische Zwergkämpfer, birkenfarbig: Karl Philipp IV., Steinberg, zwei E und fünfmal sg. Neuenglische Zwergkämpfer, braunbr.: Karl Philipp IV., Steinberg, sg. Altenglische Zwerg­kämpfer, porzellanfarbig: Otto Häuser VI., Watzen­born, zweimal sg. Antwerpener Bratzwerg, schwarz: Hans George, Großen-Sinden, E und zwei­mal sg; Sudwig Weigand IV., Großen-Sinden, sg; Wilhelm Peußer, Watzenborn sg. Federfarbige Zwerge, porzellanfarbig ohne Bart: Karl Mül­ler II., Sang-Göns, viermal fg und E. Sebright, gold: Willi Frey, Sang-Göns, E und dreimal fg. Deutsche Zwerge, silberfarbig: Wilhelm Schmidt. PZieseck, zweimal sg.

Abteilung 4: Tauben.

Altdeutsche Kröpfer, bl. m. B.: Karl Weiß IV., Watzenborn-Steinberg, E und viermal sg. Alt­deutsche Kröpfer, gelbf.: Karl Weiß IV., Watzen­born-Steinberg, sg. Altdeutsche Kröpfer, rotf.: Karl Weiß IV., Watzenborn-Steinberg, sg. Hess. Kröpfer, rot: Heinrich Jäger, Ober-Hörgern, E und dreimal sg. Hess. Kröpfer, bl. m. B.: Wilhelm Jung IX., Holzheim, sg. Brünner Kröpfer, weiß: Hans George, Großen-Sinden, sg. Steinheimer Sagbetten, weiß: Karl Sieg, Münster, dreimal sg.; Georg von der Au, Sollar, E und zweimal sg. Suchstauben, hellbl. gesch.: Willi Frey, Sang-Göns, E und fünfmal fg. Schönheitsbrieftauben, rot: Gg. Sutz, Klein-Sinden, E und fg. Schönheitsbrief­tauben, gelb: Wilhelm Hofmann, Sollar, fg. Schönheitsbrieftauben, fahl m. schwarz. B.: Wil­helm Hofmann, Sollar, sg. Koburger Serchen, gelercht: Heinrich Schönhals, Grünberg, zweimal fg; Otto May, Sang-Göns, E und sg. Koburger Serchen, silber 0. B.: Wilhelm Biedenkopf, Münster, dreimal sg. Koburger Serchen, silber m. B.: Wil­helm Biedenkopf, Münster, sg. Thüringer Flü­geltauben, schwarz: Karl Zimmermann, Sollar, sg.

Thüringer Flügeltauben, blau: August Seibert, Wieseck, E und zweimal sg. Starenhals, schwarz m. B.: Sudwig Heß, Watzenborn, E und sg. Kupfergimpel, schwarzflüglig: Friedrich Riehm, Sol­lar, sg.

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starkem Beifall aufgenommenen Ausführungen. Sein auf den Führer und das Saarvolk ausge­brachtesSieg-Heil", in das alle begeistert ein- stirnrnten, war ein stürmisches Bekenntnis zum Führer und Volkskanzler, und wie ein trotziger Schwur erklangen das gemeinsam gesungene Deutsch- lanblieb und das Horst-Wessel-Sied.

Nach weiteren Darbietungen des Orchesters über­reichte Pg. Bürgermeister Geil jedem der Saar- . igäfte im Namen der Stadt ein von dem Saar- : lländer Rudolf fearg (Alten-Bufeck) verfertigtes Kunstblatt mit Ansicht der Stadt Sick und Wid- imung derselben. Der Sprecher der saardeutschen | üFeriengäste brachte dann noch den Dank allen »Gastgebern gegenüber zum Ausdruck, mit dem er I nm Namen der Gäste das Versprechen verknüpfte, micht zu ruhen und zu rasten, bis das Saarland mit Der deutschen Mutter wieder vereint sei. Dieses Ge­löbnis klang in dem gemeinsam gesungenen Saar- Med würdig aus.

Mit einem großen chronologischen Potpourri historischer Märsche, bas stürmischen Beifall fanb, unb ber Schlußansprache bes Ortsgruppenamtslei- lers ber NSV., Pg. Sehrer Nickel, in bem bieser Den Dank ber NS.-Volkswohlfahrt allen Volks- ggenoffen aussprach, bie bie Saargäste so liebevoll Ausnahmen, insbefonbere aber Sehrer i. R. Jakob gfSich), ber in außerorbentlich rühriger Weise bie Wüste währenb ihres Hierseins betreute, unb in bem sr die Feriengäste um die richtige Aufklärung über bie wahren Verhältnisse des Dritten Reiches in 1 hrer Heimat bat, fand die im Zeichen echter Volks­gemeinschaft stehende Veranstaltung ihren Abschluß.

Landkreis Gießen.

§ Alten-Buseck, 19. November. Bei den ^olzHauerarbeiten in dem Gemeindewald I Daubringen ereignete sich heute morgen ein Un» glücksfall, ber leicht schlimmere Folgen hätte oaben können. Beim Nieberstürzen einer Kiefer vrach ein bürrer Ast ab unb fiel einem jungen Mann aus Daubringen so unglücklich auf ben Kopf, ° er eine flaffenbe Wunde baoontrug. Nachbern Ihm bie Krankenschwester einen Derbanb angelegt Kiatte, konnte er bie Arbeit roieber aufnehmen. Bei ber vor einigen Tagen hier abgehaltenen Treibjagd wurden 46 Hasen, 2 Füchse und ; Fasanenhähne zur Strecke gebracht.

'c? Sollar, 19. Nov. Eine Veranstaltung beson­derer Art fand hier statt. Der Reichstheater, i u g der NS. - GemeinschaftKraft »urch Freude" weilte hier und gab vor den Arbeitern des Buderusschen Eisenwerkes liine Vorstellung. Es war ein eigenartiges Bild, »ie 1600 Arbeiter des Werkes in Feierabend- Ümmung in der weiten Halle dichtgedrängt auf Bänken und allen möglichen Sitzgelegenheiten fitzen und den Vorführungen der Künstler lauschen zu shen, die den Arbeitern gute deutsche Theaterkunst, Musik, Tanz und Kleinkunst boten. Alles hatten liie Künstler selbst mitgebracht, was zur Bühnen­ausstattung gehörte: Kulissen, Beleuchtung mit eige­ner Stromerzeugung und alle möglichen Requisiten. Sin großer Omnibus diente der Beförderung der Darsteller und des übrigen Personals. Karl Her­mann H a u t h sang begeisternde Rheinlieber, zwei Landsknechte alte Volks- unb Sanbsknechtslieber unb Sönslieber. Die betben Kartons brachten Sarterreafrobatif. Auch zwei Gießener Künstler wirkten mit: Paul Nieren unb Maja von Rabenau vom Gießener Stabttheater. Ersterer inftanb es, burch seinen Humor eine heitere Stim­mung auszulösen, letztere erfreute burch zwei Tänze: ,-Zigeunertanz" unbBauernwalzer". Ter Kreis- matter ber NS.-GemeinfchaftKraft burch Freube", ( hrift, erläuterte ben Zweck der Veranstaltung, l e trotz großer Schwierigkeiten ihre besondere Be- teutung hatte.

-s Treis an der Sumda,19.Nov. Der von r eien Kirchenbesuchern längst gehegte Wunsch nach Beheizung unserer im Winter sehr kalten ; irche ist endlich in Erfüllung gegangen. Gestern bnnte die neue elektrische Heizung, die durch die lesigen Installateure Becker & Klein aus» s-ssührt wurde, in feierlichem Gottesdienst eingeweiht werden. Die Kosten sind durch freiwillige Gaben c-edeckt, die seit vielen Jahren zusammengebracht worden waren. Das angefammelte Kapital hätte ober immer noch nicht gereicht, wenn nicht der luesige Gemeinderat die in der Schule nicht mehr benötigten, aber noch vollkommen gebrauchsfähigen elektrischen Heizkörper bereitwilligst zur Verfügung cestellt hätte, roofiy: ihm und dem Bürgermeister cestern morgen im Gottesdienst der gebührende 2,ank abgestattet wurde. Gestern nachmittag

u. a.) wirkungsvoll zu Gehör. Besonderen Anklang sanden zwei meisterhaft vorgetragene Soli (Po­saune, Obergefreiter Scheer, und Trompete, Gre­nadier Kreim), die vorbildlichen Eifer und ge- diegenes Können verrieten, sowie zwei Märsche für Fanfarentrompeten und Kesselpauken, bei denen sich die Besucher einige Zugaben erzwangen.

Sturmbannführer Ott schilderte dann mit zün- benben Worten bie heroische Opfer- unb Einsatzbe­reitschaft ber beutschen Jugenb bei Ausbruch bes Weltkrieges, ben heldenhaften Kampf dieser Jugend bei Sangemarck unb stellte hierzu in Gleichklang den Abwehrkampf der faarbeutfchen Volksgenossen, die ihren Kampf auch in der Siebe zum deutschen Vaterlande führen und keine andere Sehnsucht kennen, als zurück zur deutschen Mutter. Volk will zu Volk, Blut will zu Blut. Aber wie Verräter und Deserteure 1918 dem eigenen Vaterland in den Rücken fielen, so ist es auch jetzt wieder bei unseren Brüdern an ber Saar. Doch hinter bem Saarvolk stehe bas ganze deutsche Volk. Es gibt am 13. Ja­nuar keine andere Entscheidung, als für oder gegen Deutschland. Ein Kompromiß gibt es nicht. Es geht nicht nur um das Sand, es geht vor allen Dingen um die deutschen Menschen an der Saar. Wir wollen mit ihnen um die Heimat kämpfen. Das Saarland muß deutsch bleiben, weil es stets deutsch war. Weiter betonte der Redner, daß unsere Ferien­gäste in der allerdings kurzen Zeit ihres Hierseins sich wohl an Ort unb Stelle von ber mustergültigen Drbnung und Disziplin im Mutterlanbe überzeugen konnten. Sie sollen bieser Erkenntnis recht beutlich in ihrer Heimat Ausbruck geben. Eines müßten sie sich aber bewußt fein, baß bies bas alleinige Ver­dienst unseres großen Führers Abolf Hitler ist. Mit ben Worten:Seht ihr im Osten das Morgen­rot, das Zeichen zur Freiheit, zur Sonne? Wir hatten zusammen, ob Seben, ob Tod, mag kommen, was immer da wolle", schloß ber Rebner seine mit

würbe burch bie Filmste 11e ber NSDAP, ber FilmDas beutsche Geschwaber im Mittelmeer" in Mills Saal zur Vorführung gebracht, ber vor acht Tagen infolge ber wegen bes großen Branbes in Gießen abgestellten elektrischen Sichtleitung ab­gebrochen werben mußte.

4= Rüdbingshausen, 18. Nov. In ber Gast­wirtschaft Theiß fanb heute bie Weihe ber neuen Fahne bes Kriegervereins statt. Die Fahne würbe vor kurzem erworben; sie bringt bie Stellung bes Kyffhäuserdunbes zur nationalen Bewegung befonbers zum Ausbruck. Der erste Vor­sitzende, Förster K a l b e r l a h, eröffnete die Ver­sammlung und wies auf die Bedeutung der Stunde hin. Gleichzeitig wurde der gefallenen Kameraden und des Heimganges des großen Feldherrn aus bem Kriege gebucht. Der Bezirksvorfitzenbe, Sehrer Roth- Grünberg, hielt bann die Weiherebe unb weihte bie Fahne. Vorsitzenber unb Fahnenträger würben befonbers barauf verpflichtet. Der Gesang- verein-Männerchor umrahmte bie roürbige Feier burch verschiebene sinnvolle Chöre. Anschließenb er­klangen noch bie alten herrlichen Solbatenlieber, unb man blieb bis zu später Stunbe gemütlich bei­sammen.

<£ Reiskirchen, 19. Nov. Gestern nachmittag fanb hier bie Herbstinspektion ber beiben hiesigen Feuerwehren statt, bie von Kreis- feuerwehrinspektor Bouffier (Gießen) vorgenom­men würbe. Bei seiner Begrüßung wies der Feuer­wehrinspektor darauf hin, wie sich hier die Frei­willige Feuerwehr gegründet hatte, und er sagte all denen, die sich freiwillig in den Dienst der Sache stellen, feinen besten Dank. Anschließend führten beide Wehren unter dem Kommando des 2. Kom­mandanten, Bürgermeister Saunspach, die Pflichtfußübungen vor, die sehr exakt ausgeführt wurden. Während einer Besprechung über alle mög­lichen Brandursachen, ihre Wirkungen und die Sösch- methoden, bei der besonders bie Erfahrungen bei dem großen Brande in Gießen zugrunde gelegt wur­den, ertönte Feueralarm, und sofort rückten die Wehren zu einem Brandangriff mitten im Dorf im Sauffd)ritt an. Don drei Seiten wurde ber an­gegebene Brandherd mit mehreren Schlauchleitun­gen angegriffen, bis das SignalHebung beendet!" ertönte. Bei der anschließenden krittschen Bespre­chung wurde festgestellt, daß bei den Feuerwehr­männern großes Verständnis dafür besteht, gefähr­liche Brandherde zweckmäßig anzugreifen. Die Hebung konnte als vollständig vorschriftsmäßig durch-

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