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äsidenten von Hindenburg und ehrenden Nachruf. Die Dersamm-

widmete ihm einen

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Oie Zeitung hilft

Brücken in die deutsche Zukunft schlagen!

Wie schwer es ist, Brücken des gegenseitigen Verstehens zu schlagen, führt uns immer wieder das Echo des Auslandes vor

Augen: auf all die', Äußerungen guten Willens, auf die aus dem Herzen kommenden Jtufe zur Vernunft, zum Glauben an Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, zur Erkenntnis, folgt vielfach Ablehnung, Mißverständnis, um nicht zu sagen böser Wille. Ganz anders der Widerhall im Znlande: von dem innerlichen, bescheidenen Stolz auf erfüllte Micht beseelt, getragen vom Willen, ver­ständnisvolle Mitarbeiter am Werk des Aufbaus zu sein, dürfen die deutschen Zeitungen vor die Leserschaft treten. Denn nun hat schon häufig Or. Goebbels aus seinem Ministenum den Zeitungsleuten den Dank ausgesprochen, den feder von ihnen deswegen so hoch schätzt, well er für ihn zugleich ein neuer Ansporn im Amt zum Wohle des Volksganzen ist. Oie Zeitungsleute freuen sich, zu wissen, was die Leserschaft täglich in ihren Zuschriften wiederholt: Oie Zeitung ist wirklich die große, immer neu zu bauende Brücke zum n'chtigen Verständnis alles Geschehens dn'nnen und draußen. Sie führt im Textteil den Leser an alle die Ereignisse und Fragen heran, die ihn bis ins innerste erschüttern, packen, mktreißen. Besonders öffnet sie die Herzen für die gewaltige, dauernd fortschreitende, grundlegende Wandlung der Nation zu sozialistischer und nationaler Haltung und Kraft. 3m Anzeigenteil wird die Tageszeitung in naher Zukunft stärker als je Trägerin der Bemühungen von Handel und Wandel sein müssen, die gesamte Dolkswirffchast durch ihre Teilnahme an der großen Werbung zu beleben. Denn je stärker uns von außen her die Notwendig, kekt ausgezwungeu wird, uns auf uns selbst zu stellen, desto zielbewußter muß

jeder an seinem Teil nach innen hin der Pflicht nachkommen, der deuffchen Volkswirffchaft zu dienen. Dann kann mit vollem Recht jeder Leser von der Zeitung sagen?

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qangenen 60 Jahren. Kamerad Bonhard er­läuterte den Kameraden die Aufgaben, die den Kriegervereinen im Kyffhäuserbund gestellt sind und sprach auch zur Beitragsfrage. Kamerad Klein referierte über das Schießwesen, das im hiesigen Kriegerverein besondere Förderung erfährt. Sodann sprach nochmals Kamerad Bonhard in längeren Ausführungen über die SAR. II und forderte die Kameraden zum Eintritt auf. Durch den Bezirks­führer erfolgte schließlich die Weihe der Kyff- h ä u s e r f l a g g e, die er dem Vereinsführer zu

lassen sich von ihr besser leiten und führen. Man arbeite stets ruhig, zielbewußt, auf seine eigene Sicherheit Rücksicht nehmend, dann wird bei Feuersgefahr auch weniger Dieh zu Schaden kommen.

zrrksfuhrer Oberleutnant a. D.

'Den Bezirksschießleiter Klein, Gießen, und "die Kameraden vom Neuhof. Er gab dann einen Rück­blick auf die Entwicklung des Vereins in den ver-

e r n, 19. Sept. Der K r i e g e r v e r- i" Leihgestern hielt am Sams-

nur wenige vorhanden waren, kamen pro Zentner auf 4 bis 10 Mark.

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? adurch, daß man sich einer Rasse zugehörig We, dürfe nicht die Ueberheblichkeit irgendeiner ml?ren Rasse gegenüber ausgelöst werden. Wichtig ei lediglich, daß sich jeder in der uns artgemäßen Agneinschaft bewäbre. Die Gemeinschaft erhebe aber sei- die absolute Forderung zur Verantwortunqs- Gerätschaft eben dieser Gemeinschaft gegenüber. Das Meße von Natur aus in sich, daß Menschen, die iui Derantwortungsbereitschaft ihrer Volksgemein- M gegenüber nicht fähig seien, einfach nicht zur ^Pflanzung kommen dürften. Die Zwillingsfor-

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Unsere Liebe müsse bei unserer Heimat sein. Ver nicht zu Heimat und Volk stehe, schließe Ich eben selbst aus. Für ihn sei kein Platz, tzeimat hätten wir alle aber erst dann, wenn ök uns ln der und für die Heimat bewährten, wenn wir die Heimat sind und geben.

Leltanschauliche Schulung könne dieses Derhält- ni; nie schaffen, es müsse aus wortloser Kamerad- sch: ft erwachsen. Sitte und Volkstum könnten aber nur aus gleichem Blut heraus entstehen. Es dürfe nhmanb glauben, daß sich zwischen einem deutschen Minne und angenommen einer chinesischen Fnu jemals ein gegenseitiges bindendes Verständ- nl< herausbilden könnte. Der Mann würde der Fmu ewig fremd gegenüberstehen und seinen Kin- denn auch. Der Redner erinnerte daran, daß un­srem Volkstum leider vieles verloren gegangen sei, do- dem nur noch einige bestimmt Ausdrücke in bei Sprache zeugten.

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treuen Händen gab. Dieser versprach, die Bundes­flagge genau so in Ehren zu halten, wie die seit 60 Jahren dem Verein voranwehende Vereinsfahne. Der Vereinsführer dankte beiden Rednern, gedachte unse­res Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler als Einiger des Volkes, für den unser Kriegerverein freudig eintrete und brachte einSieg-Heil!" auf ihn aus, dem V ein Vers des Deutschlandliedes und des Horst-Wessel-Liedes folgten. Im unterhalt­samen Teil wechselten Humor und Witz mit alten Soldatenliedern und Musikvorträqen ab. Hieran be­teiligten sich außer dem Bezirksführer besonders die Kameraden Krämer und Held.

* Watzenborn-S teinberg, 20. Sept. Am Dienstag verstarb der älteste Mann unserer Gemeinde, Johann Häuser, im Alter von 93 Jahren.

Garbenteich, 20. Sept. Am gestrigen Mitt­woch feierte der Kaufmann Balthasar Häuser von hier seinen 8 0. Geburtstag. Die vielen Glückwünsche zeugten von der Wertschätzung, die der Jubilar genießt. Der alte Herr ist körperlich noch sehr rüstig und kann sehr interessant aus der früheren Zeit erzählen. Der Jubilar ist der Vater des Inhabers der bekannten Firma I. B. Häuser, Gießen. Ein anderer Sohn hat ein Geschäft in Eß­lingen. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, mit seiner Ehegattin noch schöne Jahre der Frische und Gesundheit zu verleben.

§ Staufenberg, 19. Sept. Dieser Tage fand hier eine Hebung der Pflichtfeuerwehr statt. Gegen Mittag nahm Kreisfeuerwehrinspektor Bouffier- Gießen eine Besichtigung vor. Nach der Vorführung der Geräte und nach einer kurzen Fußübung wurde ein Brandangriff im Gehöft des Schreinermeisters Sommer ausgeführt. Kreis­feuerwehrinspektor Bouffier gab seiner Befrie­digung über die Ausführung der Hebung Ausdruck.

i.landwirtschaftlichen Betrieben die Tiere sehr j hesr aus den Stallungen zu bringen sind, weil sie inrer wieder in das Feuer zurücklaufen, um an! i ird gewohnten Plätzen Schutz und Zuflucht zu i |ji»n. Sehr häufig machte man schon die Beob-! cchung, daß sich die Haustiere, besonders Schafe mit Pferde, sobald sie eine Gefahr wittern, auf, eiici Knäuel zusammendrängen, nicht mehr aus- emmderzubringen sind und daher dem sicheren Ver-1 üierlsn entgegensteuern. Besonders die hellroten tifanmen des Feuers beängstigen und beunruhigen Ne Tiere am meisten. Die drohende Gefahr drängt, f:e ufammen. Instinktmäßig suchen sich die ver-j cHg igten Tiere auch bei solcher Gefahr die dunkel- fienKefen des Stalles aus und sind von da nur mit

gefcinanis in Hannover, zu einer Gefängnis« strafe von 6 Monaten und in die Kosten des Verfahrens verurteilt. Der Angeklagte, der vom Erscheinen zur Hauptverhandlung entbunden war, war von einem hiesigen Geschäftsmann mit der Einkassierung von 300 Mark beauftragt, die er jedoch nicht ablieferte, sondern für persönliche Zwecke verbrauchte. Fünf Wochen erlittener Un« tersuchungshaft wurden auf die Strafe angerechnet.

Das Gericht hatte sich schließlich mit dem W. H. aus Wißmar, zur Zeit hier in Hntersuchungshaft, zu befassen, dem die Anklage Straßenraub in einem Falle zum Vorwurf machte. Der Angeklagte be­nutzte die Gelegenheit, um einer Zeitungsgeldkaf- fiererin in der Gutenbergstraße die Handtasche mit 5 Mark barem Geld und einigen Quittungen zu entreißen und dann mit seinem Fahrrad davonzu­fahren. Der Täter wurde auf die Hilferufe der Kassiererin und einer Begleiterin gestellt. Die Tasche, sowie Geld und Quittungen konnten der Besitzerin wieder ausgehändigt werden. In Anbe­tracht der Tatsache, daß der Angeklagte über sein verwerfliches Tun offensichtlich Reue empfand und ihm zugestanden wurde, daß er aus Not handelte, erkannte das Gericht unter Annahme mildernder Umstände auf die gesetzliche Mindeststrafe von 1 Jahr Gefängnis unter Anrechnung von 6 Wochen Hntersuchungshaft.

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pflichtet, wenn unserem Führ-.r Adclf Hitler der Sieg für die Zukunft unseres Volkes gesichert wer­den solle.

Wenn der Führer uns in der Weise fordert, wie er uns fordert, mämlich in unserem ganzen Wollen, Denken, Fühlen und Lieben, in unserem ganzen Sein, wenn er von uns das Heimatgeben fordere, so liege darin beschlossen, daß er uns nur so Heimat geben könne. Das Leben in der Gemeinschaft, in Volk und Volkstum, die Zugehörigkeit zu Blut und Boden fei eine ungeheure, nie endende Verpflich­tung. Ihr leben, sich so einorben lassen, wie es ber Führer will, das heißt aber nichts anderes, als daß uns in dieser Bewährung Heimat geschenkt wird. Unfrei ist, wer sich behalten will; frei ist, wer von sich los kam, wer nur für den Andern da ist, wer Heimat gibt. Heil Hitler! (Lebhafter an­haltender Beifall!)

Schulrat Tlebeling

Große Strafkammer Gießen.

Der schon mehrfach vorbestrafte O. R., ohne festen Wohnsitz, zur Zeit hier in Untersuchungshaft, hatte sich wegen Betrugs, Zuhälterei und Führen eines falschen Namens zu verantworten. Im Laufe der gestrigen Hauptoerhandlung erging Beschluß, bas Verfahren zwecks Anstellung weiterer Ermittlungen auszusetzen. Der Haftbefehl gegen ben Angeklagten bleibt aufrechterhalten.

Schöffengericht Gießen.

Dem P. W. aus Gießen wirb zur Last gelegt, als Betriebszellenleiter für bie NSBO. unb bie Deutsche Arbeitsfront vereinnahmte Beträge im Gesamtbe­trag von etwa 350 Mark für sich verbraucht zu haben. Zur weiteren Aufklärung, insbefonbere Zwecks Labung von Zeugen, würbe bie Derhanblung abgesetzt.

Wegen Unterschlagung würbe ber schon vorbe­strafte W. G. aus Gießen, zur Zeit im Gerichts-

fellenben Gemeinschaftsgebanken wieder herausfor- dk te, uns in Uniformen steckte, zueinanberführte. Straus werde ganz allmählich eine Sitte erwach­sen Diese Sitte sei nicht Dogma, sondern bas £oensgebot unserer Art

nach Großen-Linben kosteten geringwertige Rhei­nische Bohnäpsel etwa 2 Mark pro Zentner. Bessere Qualitäten, wie Schöner von Boskop Goldrenette von Blenheim und Goldparmänen, von denen aber

4. Im äußersten Notfall-, wenn zu wenig Leute ein GUllla.

vorhanden sind, binde man die Tiere gleich- tagabend anläßlich seines 60jährigen Bestehens einen zeitig los, benutze em IiA zum Hinausführen K a m e r a d s ch a f t s a b e n d bei Kamerad Dem und treibe die andern mittels Stockhieben nach. ab. Der Dereinsführer gedachte zunächst des ver-

5. Kleine Schweine binde man, größere ziehe man ftorbenen Reichspräsidenten von Hindeckburg und direkt an den Hinterbeinen aus dem Stall. widmete ihm einen ehrenden Nachruf. Die Dersamm-

00 Klein-Linden, 19. Sept. Bei ber Ver­ben. ft e i g e r u n ab e 0 0 b ft e s an ber Prooinzial- ... . . , dols straße Klein-LindenLützellinben kamen nur Bir-

itler, der uns den Weg gezeigt habe. nen zum Aufgebot: einige Gute Luise, Pastoren-

Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf den Füh- birnen, Sixtbutterbirnen und wenige Neue Poitou.

Von großem Nachteil ist es für jeden Landwirt bei solcher Gefahr, wenn Die Stalltüren nach innen cpo^r Mühe wegzubrinaen. Am sichersten geht ein aufgehen. Hier sollte jeder Landwirt dem Baufehler Llcw wirt, wenn er bei Feuersgefahr die folgenden abhelfen und diese Türen umändern lassen, damit c|ii"te beachtet: > sämtliche Türen nach außen aufgehen. Die Haupt-

l.Die Tiere einzeln und schnell losbinden. i fache hei den Rettungsarbeiten ist Ruhe, Ruhe und 2. Jedes Tier nach Möglichkeit durch jemand aus nochmals Ruhe. Jeder Lärm, lautes Rufen und vem Stall führen. Schreien sollte nach Möglichkeit vermieden werden.

L. Den Pferden und Stieren Kotzen über ben Kopf Man nehme sich zwei bis drei kräftige Personen, werfen. I vor allem auch diejenigen, welche das Füttern und

dankte dem Redner für feinen tiefgründigen Vor­trag und gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß dieses Thema einmal von so hoher Worte aus auch im NSLB. behandelt worden fei. Rasse sei kein Verdienst, sondern eine Verpflichtung und stete Verantwortung. Aus der weltanschaulich begrün­deten Rassenfrage heraus müßten wir zum letzten kommen, was uns nottue: zur Kameradschaft. Wir Erzieher, jo fuhr Schulrat Nebeling in Anknüp- fung an die letzten Worte des Vortragenden fort, sollten eine Kameradschaft bilden, die in sich ge» festigt ist, denn nur bann könnten wir in unserem Volke Großes bebeuten. Wenn wir uns selbst nicht eignig seien, würben mir nie in ber Lage sein, eine Jugenb zur Einheit zu verbinben. Im Sinne ber ...... ________ Schaffung ber Einheit unter uns selbst unb über ig habe bie eherne Gesetzmäßigkeit ber Erbmasse "ns hinaus müßten wir an unsere Arbeit geh. g einbeutig bewiesen. Der Wunsch zur Rassen- Wir seien ein werdenbes Volk, seien es, dank Ad beit fordere von uns die restlose Einfügung in Hitler, der uns den Weg gezeigt habe.

Zemeinschaft, die Anbahnung der Kameradschaft, Mit einem dreifachenSieg-Heil!" auf uen yur>= ^m-uuiiciuiinen unu wenige jteue ipoiiou.

(r., eiJyn,ß ajfein zu allem Einsatz für die Gemein- rer und mit dem gemeinsam gesungenen Horst-Wes- Der Zentner kam auf 2 bis 4 Mark. An der Straße Le .W Hot befähige. Der Erzieher sei in erster Linie in sel-Lied sand die außerordentlich' anregende Ver- --......11 - rrx'

b ram !ec Kameradschaft und in ber Gemeinschaft ver- fammlung ihren Abschluß.

6. Geflügel packe man am besten in Sacke und lung ehrte das Andenken des Heimgegangenen durch _ f°rtn Sicherheit. >Erheben von den Sitzen. Hierauf begrüßte der 23er»

7. Bei Bienenstöcken verstopfe man bie Flua- einsführer bie Kameraden, besonders aber den Be- loqjer, bringe sie an einen sicheren Ort (rauch- zirksführer Oberleutnant a. D. B 0 n h a r d, Gießen, frei) unb öffne sofort bie Fluglöcher. .... .. »- . -

8. Bei Stallungen mit mehreren Türen weist man

bie Tiere bei ber dem Feuer entgegengesetzten Tür ins Freie.

Sie Rettung von vausneren aus tzeuersgesahr

6$ ist sicher jedem bekannt, daß bei einem Brand