Nr. 92 Erstes Blatt
184. Zahrgang
Zreitag, 20. April M4
berg vor mehr denn 100 Jahren auf Befehl
des
Franzofenkaifers Napoleon den Tod erlitt, das Licht der Welt. Im gleichen Jahrhundert also
ward der deutschen Nation dort der Mann
<Aus der CRebe zum Tag der nationalen Arbeit am 1. Mai 1933.)
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Bauern- und! tion. Der Staat als Organisation des Willens un- dem vollende-1 feres Volkes wird die dem Wesen des National-
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draußen schrien: „Hitler — das ist der Krieg!" und seht heute, wie die Einsicht wächst und die deutsche Forderung nach Frieden und Gleichberechtigung — Dank der geschlossenen Willenskundgebung unseres Volkes am 12. November 1933 — Schritt für Schritt sich Bahn bricht zu den Herzen der ihr Volkstum tragenden anderen Nationen!
Adolf Hitler — ich habe es vor vielen Jahren gesagt — ist als der geniale, der künstlerisch-schöpferische Mensch zugleich der Schutz und Schirmherr unserer Kunst und Kul- t u r. Denkt daran und seid von der Wahrheit durchdrungen, daß gerade auf dieser Ebene des Kampfes, auf der Geistig-Weltanschaulichen der Sieg errungen werden muß.
1934: Am 1. August dieses Jahres, das dem Auf- und Ausbau unseres Reiches dienen wird, jährt sich zum 20. Male der Beginn des großen Krieges und somit der Beginn des größten Umbruchs, den Welt und Völker je erlebt. Danken wir heute Adolf Hitler, daß er den Geist dieses August 1914 in seinem weltanschaulichhistorischen und entscheidenden Wert uns weitergetragen, ihn geformt und zum Fundament unseres neuen Staatsgefüges gemacht hat.
Wir stehen am Beginn der geistigen Revolu-
Einsichtige anderer Völker uns zugestehen — den wahren Frieden in Deutschland, in Europa, ja, in der Welt bedeutet! Denkt daran, daß noch vor Jahresfrist all unsere Feinde drinnen und
Heil dem Führer!
Ein Gruß zum 20. April.
Von Sinaiskommissar Hans Hinkel, MdlR.
Vor 45 Jahren, am 20. April 1889, erblickte unser Führer in jenem Grenzstädtchen Braunau am Inn, dort, wo der Buchhändler Palm aus Nürn-
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Wir wollen tätig sein, arbeiten, uns brüderlich vertragen, gemeinsam ringen, auf daß einmal die Stunde kommt, da wir vor den Herrn hintreten können und ihn bitten dürfen: „Herr, du siehst, wir haben uns geändert. Das deutsche Volk ist nicht mehr das Volk der Ehrlosigkeit, der Schande, der Selbstzerfleischung, der Kleinmütigkeit und der Kleingläubigkeit. Nein, Herr, das deutsche Volk ist wieder stark in seinem Willen, stark in seiner Beharrlichkeit stark im Ertragen allerOpfer.Herr, wir lassen nicht von dir.Nun segne unseren Kampf um unsere Freiheit und damit unser deutsches Dolk und Vaterland!"
.... Chaos, der nach 15 Jahren Schmach, Verrat und Korruption unausbleiblich schien! Denkt an die gewaltigen außenpolitischen Aktionen des Führers, an die Wiederherstellung des Ansehens unseres Volkes in der Welt, an diese wahrhaft nationalistische und sozialistische Grundhaltung, die — wie mehr und mehr auch
Mythos einer Landschaft
Das Innviertel, eine Herzkammer deutscher Geschichte.
Von unserem Wiener Or. A.-Äerichierstaiter.
Jäh ansteigend aus den rebenumgrenzten Hügelufern der Donau erhebt sich im Norden Wiens eine Hochebene als ein riesiger, steinerner Block: Das Waldviertel. Oesterreichs Kältewinkel, sagen die Leute. Und in der Tat, wenn der Schnee schon an den Zwei- und Dreitausendern der Alpen dahinschmilzt vor der Märzensonne, dann hakt er sich noch immer fest mit eisigen Klammern in den schier unendlichen, tiefdunklen Tannenforsten, die, wo immer man zwischen ihnen einen Aussichtspunkt gewinnen mag, wie die Wogen eines Meeres sich endlos dem Blick auf- und niedersenken.
Meistens pflegen die Betrachter einer Landschaft diese nach den in ihr ruhenden Merkmalen — wir würden sie am besten ihre malerischen Qualitäten nennen — zu kennzeichnen. Sie sagen, eine Landschaft ist lieblich oder wild, großartig oder sanft. Ich hatte mehrfach Gelegenheit, Gäste aus dem Reich in diesen unbekannten Winkel deutscher Erde zu führen und seltsam — suchte der Beschauer dieser Landschaft das Gesehene in ein Urteil zusammenzufassen, immer wieder glitt er von dem rein Landschaftlichen weg und fand, ohne daß man ihn irgendwie dazu führte, wie von selbst eine Bezeichnung, die in mystischer Weise die Beziehung zum Menschlichen herstellt. Er sagte: die Landschaft mute ihn heidnisch an. Das nordisch-unendliche Auf und Ab der Wälder; die riesigen Basaltklötze, die heroisch unvermittelt aus ihnen aufsteigen und einmal wie im Abendrauch am Himmelsrand jagende Rosse, das andermal wie große Opferaltäre erscheinen; die uralten Klöster, die sich an dem Rand des Landes festgesetzt haben, und die anmuten, als würden sich jetzt erst fromme Brüder anschicken, mit Art und Weihrauch ins Innere der Urwälder aufzü- brechen ... das alles sei es, was diesen Eindruck vermittle. Uebrigens: das wurde gesagt, bevor der Beschauer schon die uralte Kultstätte in Traunstein gesehen hätte, die als Krönung des Besuches am Schlüsse zu besichtigen ist. Am Rande dieses kleinen Waldvierteldorfes stehen nämlich riesige Felsklötze, die in vordenklichen Zeiten als Opferaltäre germanischen Götterglaubens benützt wurden. Später haben dann fromme Brüder Höhlungen in sie gemeißelt. Sie dienten von da ab bei der Christianisierung des Landes als Weihwasserbecken für die Massentaufen; in der Tat eines der ganz eigentümlichsten Kultdenkmäler, die sich noch auf deutschem Boden befinden.
Es ist kein Zufall, sondern offenbar eine dieser Landschaft wesenhafte Bestimmung, daß sie in mythischer Weise mit dem deutschen Schicksal verknüpft ist. Das Waldoiertel, mit den geographisch (wenn auch verwaltungspolitisch getrennten) zu ihm gehörigen sanft aufschwingenden Hügeln des nördlichen Oberösterreich hat unserem Volke drei Genies geschenkt, die die Vorsehung zu entscheidenden Augenblicken der Geschichte eingesetzt hat: den Feldmarschall Derfflinger, Sieger von Fehrbellin und Mitschöpfer der brandenburgischen Macht; Neithardt von Gneise- n a u, Preußens ruhmreichen Verteidiger, und den Kanzler Adolf Hitler, den Führer des Dritten Reiches.
Der Derfflinger zog nach dem Sieg der Gegenreformation und der Ausrottung des evangelischen Glaubens aus dem habsburgischen Erzland und — merkwürdige Fügung — gerade er wurde Mitschöpfer jenes Staates, der vom Geschick dazu berufen war, den Habsburgern den Reichsgedanken abzunehmen.
Unbekannter und nur noch in alten österreichischen Lesebüchern zu finden, ist die Geschichte N e i - t Hardts, der sich später nach dem Hof seiner Väter „von G n e i s e n a u" nannte. Neithardts Vater war von seinem oberösterreichischen Stammsitz weg unter die sächsischen Fahnen gegangen und hatte e? dort zum Hauptmann gebracht. Wie so oft bei großen Männern hatte auch über der Geburt des kleinen Neithardt ein geheimnisvoller Stern geleuchtet. Sein Vater nämlich war mit der Reichsarmee, die auch durch sächsische Abteilungen aufgefüllt war, an der Seite Maria Theresias in den großen Krieg gegen den Preußenkönig gezogen. Und wieder einmal war diese Reichsarmee, im Volksmund „Reißausarmee" genannt, auf eiligem Rückzug vor Friedrich durch die schlesischen Lande gewesen. Der alte Gneisenau hatte seine Frau, obgleich sie schwanger war, in den Feldzug mitgenommen. In einer Fluchtnacht gebar sie auf einem Troßwagen einen Knaben. Erschöpft vor Anstrengung schlief sie dann ein, und als der Wagen auf einer schlechten Straßenstelle ins Rumpeln kam, fiel der Säugling in einen Straßengraben. Erst im nächsten Dorf bemerkte die Mutter den Verlust. Inzwischen aber waren preußische Grenadiere de» flüchtenden sächsischen Truppen dichtauf. Ein brandenburgischer Soldat fand das Kind, barg es in seinen Mantel und übergab es am Morgen der in jenem Dorf verzweifelt zurückgebliebenen Mutter... Der Knabe wuchs heran und wurde später der gei
boren, der einst als einer der größten Söhne feres Volkes von der Geschichte genannt werden
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Recht! —
Erheben wir am 20. April 1934 den Arm zum Schwur und Gruß, dann wird all denen, die guten und reinen Willens in unserem Volke sind, gerade heute — nach dem ersten Jahre des großen Umbruchs — zu Millionen und aber Millionen mehr denn je bewußt, daß das gütige Geschick uns in Adolf Hitler den wahrhaftigen Retter und Führer unserer Zukunft gefcmbt hat. Kein Byzantinismus drangt uns ä" solchen Worten, unser heißes Herz und die gesunde 23er- nunft - beide! - verpflichten uns, dieses Bewußtsein stets als Mahnung für uns selbst zu nehmen. Volksgenossen, laßt m einer stillen Stunde die Geschehnisse der Vergangenheit an Euch vorüberziehen! Denkt an die schwere aber so siegreich begonnene A r b e l t s s ch l a cht des Jahres 19 33, denkt an das früher als Utopie bezeichnete gigantische Hilfswerk der gesamten Nation im nun hinter uns liegenden Winter, das die Aermlten der Armen und jene in den vergangenen 15 Jahren um ihr Recht auf Arbeit Betrogenen die nationale Solidarität, den neuen deutschen Gemeinschaftsgeist spüren ließ! Denkt an die Rettung von Wirtschaft und Finanzen, Bauern- und Arbeitertum. Kunst und Kultur vor d?.^.
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sozialismus und seinem Weltbild entsprechende Form erhalten. Der Baumeister unseres deutschen Hauses hat ein ewig dauerndes Fundament gelegt, die Grundmauern hat er uns errichtet und wir, die wir den Nationalsozialismus im schweren Kampfe erlebt, wir haben bis zur Stunde nach allem Wissen und Können, furchtlos und treu, ihm dienen wollen. Wir kennen von Anbeginn des Führers Ziel. Er sprach es schon 1919 aus als er uns sagte: Der deutsche Staat der Zukunft muß die wahre Heimat aller deutschen Menschen sein! —
Ist es wahr, daß „wahre Größe die Einfachheit und die Einfachheit die wahre Größe" ist, dann können wir voll freudigen Stolzes fagen: unser Führer ist der Größte, den uns ein gütiges Geschick hat geben können. Der 20. April 1934 sieht 60 und mehr Millionen deutscher Menschen in unserem Vaterland und dort, wo sie auch in der übrigen Welt leben und für ihr Volkstum kämpfen mögen, entblößten Hauptes vor dem Manne stehen. Der uns allen das Leben erst wieder lebenswert gemacht, der die Alten noch die letzte Freude, die Rettung unserer deutschen Ehre miterleben läßt und der deutschen Jugend den Weg in eine zwar allen Einsatz fordernde, aber siegoerheißende Zukunft frei gemacht. Ihm danken wir heute alle und alle! Arbeiter und Bauer, Handwerker und Künstler, Kaufmann und Beamter, jung und alt, Mann und Frau — sie alle reichen sich die Hände, sehen sich offen und freudig in die Augen und geben sich untereinander das Wort: Wir alle wollen dieses Führers würdig fein! Ganz Deutschland steht für ihn ein, und die Welt erlebt heute und morgen und in alle Zukunft den ewigen Aufbruch einer Nation, die geeint und schaffensfroh sich ihr Haus gebaut und nur einen Gruß, nur e i n Gebet und nur einen Kampfruf kennt: Heil dem Führer!
Dem Führer der deutschen Ration!
Zum 45. Geburtstage des Reichskanzlers Adolf Hitler.
wird. 30 Jahre später legte er — mitten in der Zeit marxistischen Verrats und spießbürgerlicher Feigheit — das Fundament der großen deutschen Freiheitsbewegung, bewahrte das große Erbe des Krieges, schützte es gegen alle und alle und trug dies Erleben — den Aufbruch der Nation, der im August 1914 begann — in die Zukunft. 40 Jahre nach jenem 20. April 1889 erkannten Millionen erwachter Deutscher in dem einst unbekannten Sohn des deutsch-österreichischen Zollbeamten den Retter vor dem Chaos und den Führer in eine neue, eine glückverheißende Zukunft. Und am 30. Januar 1933 — nach einem Kampf unserer nationalsozialistischen Bewegung, über den erst kommende Generationen voll wahrhaftiger Bewunderung und blutvoll gerecht urteilen werden — übergibt der greife Feldmarschall des großen Krieges dem unbekannten Arbeiter und Soldaten von einst die Führung des Staates als Kanzler, als Amtswalter der deutschen Nation. Die nationalsozialistische Revolution, die Revolution der Weltanschauung unseres Jahrhunderts beginnt ...
Am 20. April 1934 begeht die erwachte, zu den ewigen Quellen ihres Volkstums zurückgefundene Nation zum zweiten Male im neuen, im Dritten Reich den Geburtstag ihres Führers. Das 45. Lebensjahr Adolf Hitlers, das Jahr der machtpolitischen Revolution liegt bereits hinter uns. Das große Wunder — die Beseitigung der politischen Zerrissenheit unseres Volkes — kam, der Führer brach nach Jahrhunderte alter parteipolitischer Sklaverei die Macht der politischen Erscheinungsformen von Marxismus und Reaktion. Wir stehen am Beginn der geistigen Ueberwin- dung der liberalistischen Weltanschauung der französischen Revolution von 1789 und bewundern in dankbarer und freudiger Verpflichtung die gigantische Tat jenes Mannes, der den Besten der Nation ein neues Leben gegeben und den Kom-
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menben ein neues Haus gestaltet.
„Zwei Dinge lassen mich an den Sieg glauben! Zum ersten, daß unsere Bewegung nicht von einem bestimmten Stand getragen ist, sondern daß sich in ihr das ganze Volk zusammengefunden hat. Wir haben als erste und einzige das Wunder fertig gebracht, die deutsche Zersplitterung zu überwinden durch die Vereinigung der beiden größten weltanschaulichen Bewegungen des Sozialismus und des Nationalismus. Zum zweiten d i e Art, wie wir geboren sind. Welche Bewegung hat eine solche endlose Kette von Der- I folgungen und Verboten zu erdulden gehabt wie die nationalsozialistische Bewegung? So, wie sie uns gequält haben, so quälen sie seit 14 Jahren ganz Deutschland. Aus dem heraus ist in der Weltgeschichte noch immer die Macht entstanden, die endlich eine Tyrannei beseitigt hat." — Voll Stolz und innerer Wahrhaftigkeit konnte unser Führer in einer Kundgebung im Berliner Sportpalast anläßlich seines Geburtstages im Jahre 1932 von sich und der braunen Armee seiner politischen Soldaten das verkünden. Und wie tausend und abertausend Mal wir alten Nationalsozialisten in den vergangenen 15 Jahren es erlebten: die gottgewollte Entwicklung der Geschehnisse, der Ablauf der Dinge gaben ihm das
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