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SA-Gruppenführer Deckerle endgültig zum Polizeipräsidenten ernannt.

Lpd. Frankfurt a. M., 19. Jan. Der vertre­tungsweise mit der Verwaltung der Stelle des Polizeipräsidenten in Frankfurt a. M. betraute SA.- Gruppenführer und Reichstagsabgeordnete Becker le ist unter Berufung in das Beamtenverhältnis zum Polizeipräsidenten in Frankfurt a. M. ernannt worden.

Ehemalige Kommunisten wegen Vor­bereitung zum Hochverrat verurteilt.

Lpd. D a r m st a d t, 19. Jan. Bor dem Straf­senat des hiesigen Oberlandesgerichts hatte sich eine Reihe oon Mitgliedern der früheren KPD. wegen Vorbereitung zum Hochverrat zu verantworten, und zwar der Handlungsgehilfe Johann Hauck, der Fliesenleger Josef Johann Orth, der Schneider Heinrich Z u b r o d und der Spengler Jakob Por­tugal!, sämtlich aus Mainz-Bretzenheim. Sie er­hielten je zwei Jahre und drei Monate Gefängnis.

Der Kaufmann Röder aus Bensheim erhielt drei Monate Gefängnis' weil er als ehe­maliger Kassenobmann der RS.-Kriegerversorgung 1OOO Mark veruntreut hatte.

Rosenmontagszug in Mainz.

Mainz, 18. Jan. (LPD.) Gestern abend fand unter dem Vorsitz des Beigeordneten Saurmann im großen Sitzungssaals des Stadthauses eine Sitzung sämtlicher an dem Rosenmontagszuq inter­essierten Kreise statt. Industrie, Handel, Gewerbe und Handwerk, sowie die Vertreter des MCV., MCC., der Garden und der Presse berieten über die Abhaltung des Zuges. Rach einem Referat des Vorsitzenden wurde nach kurzer Aussprache fast einstimmig beschlossen, mit Unterstützung der Bür­gerschaft einen Rosenmontagszug zusam­men z u st e l l e n , der an rheinischem Witz und Humor ein Meisterwerk werden soll. Da sich hin­sichtlich der Propaganda und der Uebertragung einer Karnevalssitzung des MCV. mit dem Süd­westdeutschen Rundfunk Schwierigkeiten ergeben haben, wurde ein Schreiben an den Reichs- st a t t h a l t e r mit der Bitte um seine Intervention gerichtet. Wie wir hören, haben zur Fremden- sitzung des MCV. am Sonntag, 11. Februar, der Reichs st atthalter und Staatsminister Jung ihre Anwesenheit zugesagt.

KirÄe und Schule.

Landkreis Gießen.

5. Hungen, 18. Jan. Der Bezirk Hungen des RS. - Leh Verbundes hielt imSolmser Hof" seine erste Konferenz im neuen Jahre ab. Der Obmann, Lehrer Arnold-Utphe, sprach kurz über die Bedeutung des abgelaufenen Jahres. Das neue Jahr müsse ein Jahr des Aufbaues auf schu­lischem Gebiet werden. Verknüpft war mit der Be- .zirkskonferenz eine Tagung der Arbeitsge­meinschaftV o l k s s ch u l e". Ihr Leiter, Leh­rer Dr. Ka m m e r - Villingen, schilderte die Ar­beitsweise. Lehrer Philipp- Bellersheim hielt einen Vortrag über die Mendelschen Gesetze und -verstand es, an Hand von Tafeln selbst schwierigere Vorgänge klarzumachen. Lehrer Arnold- Utphe berichtete zum Schluß über die Art, wie er auf der Dberstufe Familienkunde und Evblehre behandelt.

s. Inheiden, 19. Jan. Auch in diesem Winter linden wieder alle 14 Tage Betstunden in einem 'Schulsaal statt, da unser Dorf keine Kirche besitzt. Diese Einrichtung ist in unserem Kirchspiel Trais- .Horloff sehr alt, sie läßt sich bis zum 30jährigen iKrieg zurückverfolgen. Die Betstunden beginnen in öder Adoentszeit und dauern bis zum Schluß der 'Passionszeit. Besonders von älteren und kränklichen : Leuten, denen der Kirchweg nach Trais-Horloff, zu­mal in der Winterszeit beschwerlich ist, werden diese »Gottesdienste fleißig besucht. Ihnen wird hier auch »Gelegenheit gegeben, am Abendmahl teilzunehmen.

Oie Lotterie ohne Riete!

Es hat wohl kaum jemals eine Lotterie gegeben, die so volkstümlich gewesen ist, wie die Lotterie des Winterhilfswerkes. Das kommt vor allem daher, daß jeder gern etwas für das Winter­hilfswerk tun möchte, jene gewaltige Leistungsprobe des Sozialismus der Tat, durch die selbst hartnäckige Gegner des Nationalsozialismus schon bekehrt worden sind.

Es kommt aber auch daher, daß diese Lotterie ungewöhnlich geistvoll konstruiert ist. Fünfzig Pfennige sind ein so geringer Betrag, daß ihn jeder gern einmal und öfter an das Vergnügen chendet, sein Glück zu versuchen. Und dann sind da die vielseitigen Gewinnmöglichkeiten. Man kann tat­sächlich behaupten, daß diese Lotterie ein finanz­technisches Wunder ist, ein Stein der Weisen, ein Perpetuum mobile" des Glücksspiels.

Denn etwas gewinnt eigentlich jeder dabei, fei es ein Freilos, einen größeren oder kleineren Gewinn, oder auch nur die drei schönen Post- karlen in gutem Kupfertiefdruck, die sich vor­züglich zum Sammeln eignen.

Die Postkarten sind schön und belehrend zugleich. Die Bilder sind Reproduktionen ausgezeichneter Kunstwerke. Sie stellen Szenen aus 2000 Jahren deutscher Geschichte und Kultur dar, wie sie selbst einem gelehrten Sachkenner nicht immer gegenwär­tig sind. Es ist richtig, sie sind, ganz nüchtern be­trachtet, vielleicht nicht ganz 50 Pfennig wert aber die Differenz ist so bescheiden, daß sie wohl für niemanden ein wirkliches Opfer bedeuten. Im­mer wieder sagt man sich: die paar Minuten Span­nung sind die paar Groschen schon wert.

Und das Vergnügen wird noch größer dadurch, daß die grauen Glücksmänner freundlich sind, lieber» all sind sie gern gesehen, überall bilden sich sofort kleine Gruppen, Scherzworte fliegen hin und her eine reizende Abwechslung im grauen Alltag, die man sich nicht entgehen lassen möchte.

Aber damit ist es noch nicht genug: jedem, der ein Los kauft, winkt noch die Möglichkeit, bei der Aus­losung des Prämienscheins die Prämie von 5000 Mark zu gewinnen.

Die Lotterie wird in dreißig Serien gespielt, und auf jede dieser Serien entfällt eine Prämie. Es besteht also immer noch die Möglichkeit, 5000 Mark zu gewinnen, ganz abgesehen davon, daß man ja sofort auf der Straße bei jedem Loskauf einen großen Gewinn erzielen kann, wenn man Glück hat!

So mancher Volksgenosse hat dieses Glück schon gehabt, und dabei zeigte sich jedesmal die schönste Seite dieser Lotterie: faft alle Gewinner haben sich beinahe geschämt, den ganzen Gewinn für sich zu behalten. Eine Frau in Berlin, die 1000 Mark ge­wann, kleidete zunächst einmal ein armes Kind ein, ein anderer Gewinner schenkte einem armen Jungen einen größeren Betrag und in manchen Fallen ist ein Teil des Gewinnes freudigen Herzens für das Winterhilfswerk geopfert worden, wobei selbstver­ständlich in dieser Richtung nicht der geringste Druck ausgeübt worden ist. Nein, im Gegenteil, der Opfergedanke ist bereits so tief ins Volk ge­drungen, daß das Bewußtsein, endlich auch einmal etwas für andere tun zu können, für viele Gewin­ner offensichtlich das Schönste an dem Gewinn ge­wesen ist. Und dieses Bewußtsein hat, wie bereits gesagt, auch jeden kleinsten Verlust so sehr versüßt, daß man oon Verlust eigentlich nicht mehr reden kann: das Wunder ist geschehen, wir haben eine Lotterie ohne Nieten. Dieses Wunder ist, wie alle Wunder, ein Wunder des Herzens, denn wer sonst hätte es wohl vollbringen können als die Dpferfreubigteit, die Adolf Hitler im deutschen Volk wieder erweckt hat? Wieder ein Ge­schenk des Nationalsozialismus, der die Menschen veredelt und bereichert, bereichert um Werte, die sich nicht in Zahlen ausdrücken lassen.

5. Trais-Horloff, 18. Jan. Nach der kirchlichen Statistik wurden in unserem Kirchspiel im abgelaufenen Jahr getauft: in Trais 3 Knaben, 2 Mädchen; in Utphe 4 Knaben, 3 Mäd­chen; in Inheiden 1 Knabe, 4 Mädchen. Kirchlich getraut wurden in Trais 6 Paare, in Utphe 6 Paare, in Inheiden 4 Paare; kirchlich beerdigt in Trais 3 Männer und 2 Frauen, in Utphe 4 Männer und 7 Frauen, in Inheiden 3 Männer und 2 Frauen, ins­gesamt 21 Personen. Konfirmiert wurden 15 Kin­der. Aus Trais 4 Knaben und 3 Mädchen, aus Utphe 2 Knaben, aus Inheiden 4 Knaben und 2 Mädchen. Am heiligen Abendmahl nahmen ins­gesamt 1046 Personen, nämlich 506 Männer und 540 Frauen, teil. Die Hauptgottesdienste wurden be­sucht von 4011 Männern, 3368 Frauen und 6202 Kindern. Die Summe der im Laufe des Jahres gespendeten Gaben betrug 598 Mark.

Snefkasten Der Redaktion.

(Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.)

h.E. in L. Nach den Bestimmungen in §7, Abs. 1, Ziffer 5, der Verordnung zur Durchführung des Bürgersteuergesetzes 1934 ist bei Personen, die im Haushalt der Eltern eine Arbeitskraft ersetzen, der halbe Wert der gewährten freien Station, Klei­dung und sonstigen Vorteile, z. B. Taschengeld, zu den Einkünften zu rechnen, wobei bei Sachbezügen die für den Steuerabzug vom Arbeitslohn maß­gebenden Wertfestfetzungen gelten. Da der halbe Wert der freien Station in diesen Füllen mit 20 Mark in Ansatz zu bringen ist, wird wohl, unter Zurechnung von freier Kleidung und sonstigen Vorteilen, kaum ein Betrag in Betracht kommen, der über den Richtsatz der Allgemeinen Armenfür­sorge hinausgeht. Es dürfte deshalb in der Regel in allen diesen Fällen Freistellung von der Bür-

gerfteuer zu erfolgen haben. Dort, wo Heran­ziehung zur Bürgersteuer erfolgt ist, wird zweck­mäßig innerhalb der auf dem Steuerbescheid an­gegebenen Frist Einspruch erhoben und notfalls auch auf dem Instanzenweg durchgeführt werden müssen. Damit dürften die übrigen gestellten Fra­gen gegenstandslos sein.

S. M. Nach den Bestimmungen über die Bür­gersteuer 1934 sind Empfänger von Kriegseltern­renten, wenn sie auch Zusatzrente bekommen, von der Bürgersteuer befreit. Ebenso sind befreit So­zialrentner, dagegen sind Sozialrentenempfänger (d. h. Empfänger von sozialen Renten) nur dann steuerfrei, wenn ihre gesamten Rentenbezüge und das sonstige Einkommen nicht mehr als 120 v. H. des Richtsatzes der Allgemeinen Fürsorge aus­machen.

h. B. in L. G. Zur Spannung einer Antenne sind Sie ohne behördliche Erlaubnis nicht befugt. Sie können die erforderliche Genehmigung bei der zuständigen Bürgermeisterei nachsuchen, die in der Regel gegen jederzeitigen Widerruf unter Erhebung einer geringen Jahresgebühr erteilt zu werden pflegt. Gegen einen etwaigen ablehnenden Bescheid können Sie sich beschwerdeführend an die vorgesetzte Dienstbehörde wenden.

3. k. Gießen. Durch Polizeiverordnung ist es verboten, an Sonn- und Feiertagen beruflich Wäsche zu kochen, zu waschen und zum Trocknen aufzu­hängen. Derartige Schändungen des Sonntags sind nach der Polizeiverordnung unter Strafe gestellt.

k. k. 175. Der Preis betrug pro Zentner 3 dis 4 Mark.

3. $. in G. Der Prozentsatz, der von der Miete für die innere Instandsetzung in Anrechnung ge­bracht werden muß, beträgt 17 v. H. Den Pro­zentsatz einzubehalten, um eventuell selbst Repara­turen vornehmen zu lassen, haben Sie kein Recht.

Ueber die Bezahlung der Lichtleitung müssen Sie mit dem Hausherrn eine Verständigung herbeifüh­ren. Der Betrag der Beteiligung an den Unkosten richtet sich nicht zuletzt nach der wirtschaftlichen Kraft der Mieter.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, 21. Januar, 3. nach Epiphanias.

Gießen. Stadtkirche. 9.30 Uhr: Missionar Laut; 11: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde, Missio­nar Laut; 17: Pfarrer Becker. 3ohanneskirche. 9.30: Pfarrer Bechtolsheimer; 11: Kinderkirche für die Lukasgemeinde, Pfr. Bechtolsheimer; 17: Pfr. Ausfeld; 20: Bibelbesprechung, Pfarrassistent Balz. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Lenz; 11: Kinderkirche für die Luthergemeinde, Pfr. Lenz. Pelruskapelle. 9.45: Pfr. Trapp; 10: Kinder­kirche für die Petrusgemeinde, Pf. Trapp. Saal der neuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johan- nesgemeinde, Pfr. Ausfeld. Wieseck. 9.45: Haupt­gottesdienst; 11: Kinderkirche. Alten-Buseck. 10: Gottesdienst; 13: Gottesdienst. Albach. 12.30: Got­tesdienst und Christenlehre. Steinbach. 10: Haupt­gottesdienst. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11.15: 1. Kindergottesdienst; 13: 2. Kindergottes- dienst. Kirchberg. 10: Gottesdienst. Mainzlar. 13.30: Gottesdienst. Klein-Linden. 10: Gottes­dienst; 11: Kindergottesdienst. Watzenborn-Stein­berg. 10.30: Hauptgottesdienst; 11.30: Kinderkirche. hausen. 10: Gottesdienst. Garbenteich. 13: Gottesdienst. Lich. 10: Stiftsdechant Kahn; 12.45: Kindergottesdienst; 14: Stiftspfarrer Draudt. Langsdorf. 11: Hauptgottesdienst; 13.30: Kinder­gottesdienst. Dettenhausen. 9.30: Hauptgottes­dienst. Hungen. 9.30: SA.-Gottesdienst; 10.30: Gottesdienst. Langd. 13: Gottesdienst.

katholische Gemeinden.

Samstag, 20. Januar.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, 21. Januar, 3. Sonntag nach Epiphanie.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre­digt; 11: Messe mit Predigt; 17.30: Andacht mit Segen. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt; 14.30: Vortrag und Andacht. Lich. 10: Hochamt mit Predigt; 20: Vortrag und Andacht. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, 24. Januar.

Hungen. 7.30 Uhr: Messe.

Oesfentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schließfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanitätskolonne: Telefon 2500.

Aerzte: Dr. W. Klein, Frau Dr. Marx. Zahnarzt: Dr. Breuning.

Apotheke: Hirschapotheke.

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Montag, den 29. Januar: Brunnenwald, kühunler, Mühlberg: rm Scheith. Bu. 468, Ei. 55, Erle 22, 'Nadel 10; Knüppel Bu. 230, Ei. 83, Hartlaub 25, «Erle 23, Nadel 9; Stockh. Bu. 70, Ei. 12; Wellen ,(Reish.) Bu. u. a. 5900 (z. T. Forstwellen); km Schnittholz Ei. 5,5, Bu. 5,2, Fi. (3. bis 5. Kl.) 15; »Stammholz Ei. (Wagnerholz) 14, Esche (2. u. 3.) 5,5, 'Akazie (2. u. 3.) 0,9, Elsbeere (2. u. 3.) 0,7, Birke (2.) 10,2; rm Gartenpfosten Ci. 55 (= zirka 600 Stück).

Zusammenkunft 9.30 Uhr Straße LichGießen, ivberhalb des neuen Teiches. 401D

Dienstag, den 30. Januar: Riedwald, rm Scheith. !Bu. 150, Ei. 6; Knüppel Bu. 27, Ei. 6, Fi. 24; XStockh. Bu. 22; Wellen (Reish.) Bu. 3800, Kie. 350 -(darunter gute Forstwellen); 22 rm Fi.-Schichthaufen, H600 Bohnenstangen, einige Fi.-Derbftangen.

Zusammenkunft: 10 Uhr: Pfaffenschneise, Hatken- irodEttingshausen, Waldeingang.

Weitere Versteigerungen: 5.2.: Fuchsstrauch, Fa­sanerie; 6.2.: Wehrholz, Langeberg._______________

Holzversteigerungen

in der

Fürst zu Solms-Lichschen Oberförslerei Hohensolms.

Donnerslag, 25. Januar: Windelbach: rm Scheith. Du. 116; Knüppel Bu. u. Ei. 122; Nadelh. 10; Wellen Meish.) Bu. u. Ei. 7260. Einige Buchenstämme !4.Kl.), Eschen, Eichen u.Hainb. (1. u. 2. Kl.); desgl. Aichtenderbstangen 2. u. 3. Kl. 244V

Zusammenkunft: 10 Uhr, Straße Frankenbach Wladenbach, Einfahrt zur Windelbach.

Donnerstag, 1. Februar, 10.30 Uhr, in Hohensolms «'Gastw. Führer) aus Eichelsberg, Scheuernwald, Tappenberg: rm Scheith.: Bu. 76; Knüppel: Bu. 70, Ei. 12 Nadel 49; Wellen (Reish.) Bu u. a. 6800 'dabei'gute Forstwellen); km Schnittholz Bu. (4.) 8,2, Fi. (2936 cm): 4,8; Bauholz Fi. (geschalt la 2a) 56,3 in kleinen Partien von 23 km; Derbst. Fl. 11. u. 2.) 5,7 (= 65 St). 400D

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Am Freitag, dem 26. Januar 1934, vormittags 10 Uhr, wird im Amtsgerichtsgebäude zu Gießen, Zimmer 112, das im Grundbuche von Gießen der Auguste Unverzagt, geb. Horn, Ehefrau des Ernst Unverzagt in Gießen, zugeschriebene Anwesen Stein- strahe 37 £ 74080

Flur II, Tlx. 256/io =211 qm hofreite, Flur II, Tlx. 2525/ioo = 98 qm Grabgarten, geschätzt 17 980 Reichsmark, versteigert.

Die amtsgerichtliche Verfügung ist an der Ortstafel Bergstraße 20, Stadthaus, zur Einsicht ausgehangt.

Gießen, den 5. Dezember 1933.

I. A. des Hessischen Amtsgerichts Gießen: Leo, Ortsgerichtsvorsteher.

Bekanntmachung.

Die Holzversteigerung vom 11. Januar in Treis (Lda.) ist genehmigt. Ausgabe der Absuhrschetne vom 22. l. M. ab bei den Kassestellen, Überweisung mit Zusammenkunft vormittags 9 Uhr bei der Förster­wohnung Treis, und erster Fahrtag: 23. Januar.

Gießen, den 19. Januar 1934. 395D

Hessisches Forstamt Gießen.

Bekanntmachung.

Die nächsten Viehmärkte in Gießen finden statt: Dienstag, den 23. Januar 1934, Rindvieh- (Nutz­vieh-) Markt, 361C

Mittwoch, den 24. Januar 1934, Schweinemarkt.

Auftriebszeit an beiden Markttagen oon 8 bis 9 Uhr vormittags. Auf dem Rindoiehmarkt wird sämtliches Vieh gegen Maul- und Klauenseuche schutz­geimpft.

Gießen, den 20. Januar 1934.

Bürgermeisterei Gießen. I. V.: Bartholomäus.

Bekanntmachung.

Die Ausgabe der Kohlenbezugsscheine (3. Rate) für die Bezieher von Arbeitslosen- und Krisenunter­stützung, sowie für verschämte Arme erfolgt am:

Dienstag, dem 23. Januar 1934, für die Buchstaben A bis K,

Donnerstag, dem 25. Januar 1934, für die Buch­staben L bis Z

in der Zeit von 8.30 bis 12 und von 15 bis 17 Uhr in der Auszahlungsstelle, Wetzsteingasse 32 (früheres Säuglingsheim). 358D

Gießen, den 17. Januar 1934.

Städtisches Wohlfahrtsamt.

Im Vorderwald in den Forstorten Weckrnanns- scheuer, Höllenfritz, Alten Landen, Hainköppel und Seekopf werden nach vorheriger Zusammenkunft am Waldeingang des Nonnenröther Weges am Mitt­woch, dem 24. Januar 1934, vormittags 9% Uhr, ver­steigert: 366D

Brennholz.

Scheiter, rm: Buche 513,7; Eiche 37,7; Hainbuche 6,8; Fichte und Kiefer 32,9.

Knüppel, rm: Buche, Erle und Eiche 13,3; Fichte und Kiefer 14,3.

Knüppelreisig, rm: Eiche 4,5; Kiefer 38,9.

Stöcke, rm: Eiche 4; Fichte 8; Kiefer 2,6.

Verschiedene Schlagräumungen mit Kiefern- und Fichtenreisig.

Nutzholz.

Derbstangen: Fichte 1. Kl. 26 St.; 2. Kl. 232 St.;

3. Kl. 1295 St

Vaumpfähle: 40 St. (geschält).

Reisslängen: Fichte 4. Kl. 638 St.; 5. Kl. 231 St.;

6. Kl. 33 St.; 7. Kl. 86 St.

Nuhfcheiter: Buche 2 rm; Linde 1 rm (3 m lang). Ruhreisig: Fichte 26,3 rm; Weymouthskiefer 4,5 rm.

Gute Abfuhrlage. Günstige Zahlungsbedingungen. Langsdorf, den 18. Januar 1934.

Hessische Bürgermeisterei Langsdorf. Kneipp.