Oberheffen
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marti loptien: 'öutjiuyniuuLiei, uus -piunu
1,45 Mark, Landbutter 1,15 bis 1,20, Kochoutter 1,— fli/nrr ilVntto 90 hic; 95 9<f foäip bas Stuck 4 bis 10.'
5 bis 10, Sellerie 10 bis 35 Pf.
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I MINERAL-PASTILLEN
Ge- Don und
* Gießen, 20. Jan. Auf dem heutigen Wochen- martt lüfteten: Sütz^ahmvutter, das Pfund 1,40 bis
@6. bläst zum Summe n gegen Hunger und Käste am £ Zebruar 1934 in der Vollsyalle.
tragen.
Die Instandsetzungskosten für das zweite Pfarrhaus betragen 900 Mark, wovon 200 Mark durch Reichszuschuh gedeckt werden. Zur Finanzierung der restlichen 700 Mark soll beim Kirchenvorstand beantragt werden, den Betrag aus Mitteln der Kirchengemeinde vorzuschiehen, der von der Gemeinde verzinst und in mehreren Jahren abgetragen werden soll, wie dies auch bei der Erneuerung der Kirchenheizung geschehen sei.
Auf die von Kreis und Provinz gegebenen Anregung wegen Erlaß der gemeindlichen Gewerbesteuer 19 33 aus Billigkeitsgründen infolge wesentlicher Minderung der Steuerwerte wurde kein allgemeiner Erlaß beschlossen; es soll vielmehr jeder Einzelfall einer besonderen Prüfung durch den Gemeinderat unterliegen.
Hinsichtlich der S t e u e r b e f r e i u n g f ü r n e u errichtete Wohngebäude von der Grund- steuer soll die staatliche Regelung, die jetzt auch auf Gebäude mit über 75 Quadratmeter Fläche ausgedehnt worden ist, Platz greifen.
Der Pächter der einen Feldjagd, W. S e e g e r aus Frankfurt, wollte seine Jagdpacht für das letzte Pachtjahr (bis 31. Januar 1935) von 655 Mark auf 400 Mark herabgesetzt haben. Der Gemeinderat beschloß nur eine Herabsetzung auf 460 Mark, welcher Betrag vom Pachteinigungsamt, das sich im letzten Jahre mit der Sache zu befassen hatte, damals festgesetzt wurde. Auch der Pachter der andern Feldpacht, Fabrikant Allmendinger von hier, erlangte eine Ermäßigung seines Pachtpreises von 390 Mark auf 295 Mark, gleich wie im Vorjahre.
Gtadtratssihun« in Butzbach.
*♦ Polizeipersonalie. Kriminalpolizeirat Dr. Richard Schulze bei dem Staatspolizeiamt zu Darmstadt wurde mit Wirkung vom 1. Januar 1934 ab zum Regierungsrat ernannt.
** Städtische Brennholz-Versteige- rung. Bei der gestrigen Brennholzversteigeruna aus den städtischen Waldungen (Försterei Gießenwurden folgende Preise erzielt: Buchenscheitholz 1. Klasse 10,70 Mark je Raummeter, Kiefernholz 1. Klasse 7,50 Mark, Kiefernscheitholz 2. Klasse 6,50 Mk., Buchenknüppel 8 Mark, Eichenknüppel 6 Mk., Kiefernknüppel 6,50 Mark, Buchenreisig 3. Klasse 17 Mark, Eichenreisig 15 Mark, Kiefernreisig 10 Mark je 100 Wellen, Kiefernstöcke 4,70 Mark je Raummeter.
** Brennholzversteigerungen der Stadt Gießen finden am Dienstag und Freitag nächster Woche statt. Interessenten mögen die heutige Bekanntmachung beachten.
** Viehmärkte in Gießen. Am Dienstag und Mittwoch nächster Woche finden in Gießen Viehmärkte statt. Rindvieh-(Rutzvieh-)Markt wird am Dienstag abgehalten, Schweinemarkt folgt am Mittwoch. Siehe heutige Bekanntmachung.
** D i e Ausgabe von Kohlenbezugscheinen für Arbeitslosen- und Krisenunterstützungsempfänger, sowie für verschämte Arme betrifft eine Bekanntmachung des städtischen Wohlfahrtsamtes im heutigen Anzeigenteil, auf die besonders hingewiesen sei. '
** Verkehrsunfall. Heute nacht ereignete sich auf dem Seltersweg ein schwerer Unfall. Der 27jährige Friseur Karl Muhl von hier geriet gegen ein Auto, wurde zu Boden geschleudert und erlitt eine blutende Kopfverletzung, die seine sofortige Ueberführung in die Chirurgische Klinik notwendig machte. Die Schuldfrage ist noch nicht ge-
^L-87EN |HEISER
der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr unter Leitung ihres bewährten Dirigenten Deines.
§ Daubringen, 19. Jan. In der jüngsten Versammlung des Frauenoereins sprach Pfarrer B e r n b e ck - Lollar Über seine Eindrücke auf einer Reife durch das Baltikum. Lichtbilder, zum großen Teil eigne Aufnahmen, unterstrichen die er- charternden Ausführungen über die Leiden und den Opfermut der Diasporagemeinden in Livland, Lettland und Litauen. Seit 1918 sei, so führte der Redner u. a. aus, unsägliches Leid über jene deutschen Gemeinden gegangen, die buchstäblich wahrgemacht hätten, was im letzten Gottesdienst im enteigneten Dom von Riga eine zwölftausendköpfige Schar bekannt habe: „Nehmen sie den Leib, Gut, Ehr, Kind und Weib, laß fahren dahin ..." Es habe sich erwiesen, daß Tausende, die unter bolschewistischen Mörderhänden mit ihren Pastoren an der Spitze in den Tod gegangen seien, nicht umsonst starben. Die Gemeinden lebten heute nur noch von ihrem Glauben. Diese Gemeinden seien inmitten einer feindseligen Umgebung ganz auf sich selbst gestellt. Aus eigenen Mitteln würden Schulen und Lehrer, Kirchen und
l'anotrcis x'h. ttcii
£ Wieseck, 19. Jan. In der gestrigen G e - meinderatssitzung wurde dem Konzessionsgesuch des Landwirtschaftlichen Konsumvereins entsprochen. Dem Gesuch der Freiwilligen Feuerwehr um Anschaffung von Ausrüstungsgegenständen wurde zugestimmt, da die Brandversicherungskammer den größten Teil der Kosten übernimmt. Einem Gefuch von Wilhelm Keil (Gießen) um Entnahme von Kies aus der Lahn konnte vorerst nicht entsprochen werden, da nicht bekannt war, inwieweit die Wiesecker Geschäftsleute daran Interesse haben. Dem Verkauf von Fichtenstammholz an Gebrüder R o h m zu 52 v. H. des Landesgrundvreises wurde zugestimmt. Das Verlangen der Landeskvmmunal- bank um Abtretung der Jagdpacht wurde abaelehnt. Dem Gesuch der Gebrüder Schäfer um Gewährung einer Vergütung für den zur Sandgrube auf der Urfulum angelegten Fahrweg wurde zugestimmt, da er auch im Interesse der Gemeinde angelegt wurde. Die Entschädigung für die Saalbenutzung des Schulturnens wurde Aurückgestellt. Der Ausbau der Niederfeldstraße soll als Notstands
reichen Vortrag über die Durchführung der Feld- bereinigung und der damit verbundenen Dränagearbeiten.
Bauern-Versammlung in Laubach.
Laubach, 18. Jan. Arn Mittwochnachmittag and im Saale des „Solmser Hofes" eine gut besuchte Bauernversammlung statt. Nach der Begrüßungsansprache des Ortsbauernführers Pg. Christian Röder (Laubach) sprach der Adjutant des hessischen Landesbauernführers, Pg. Assessor Schönheit (Darmstadt), in fast zweistündiger Rede über das Reichserbhofgesetz. Zunächst schilderte er den von dem früheren System geführten Vernichtungskampf gegen den Bauernstand. Mit der Einführung des römischen Rechts, so führte der Redner weiter aus,sei der landwirtschaftliche Grundbesitz zur „Ware" geworden, was zur Verschuldung des Bauernstandes geführt habe. Durch die Einführung des Erbhofgesetzes soll der Grund und Boden für immer fest miteinander verbunden sein, der, wie im alten deutschen Recht, jetzt wieder zur Familie gehören muß. Es ist das Verdienst Adolf Hit- l e r s , hiermit dem deutschen Bauern wieder seinen Platz gegeben zu haben. Der Bauernhof soll, um ihn zu festigen, unteilbar, unveräußerlich und un- belastbar fein. Der belastete Erbhof wird in der Weste entschuldet, daß in tragbaren Raten die seitherigen Schulden allmählich zu tilgen sind. Neben dem besonderen Schutz, den der Erbhofbauer genießt, wurden auch die ihm in erhöhten Maße obliegenden Pflichten, vor allem die Unterstützung der abziehenden Erben, eingehend erörtert. Der Bauernstand, der die Grundlage des Dritten Reiches bildet, muß auf freier Scholle leben, was Zweck und Ziel des Erbhofgefetzes ist.
An die mit großem Beifall aufgenommene Rede schloß sich eine rege Aussprache an. Zum Schlüsse dankte LOF. Pg. Röder für den Vortrag und brachte ein dreifaches Siegheil auf den Führer aus.
arbeit durchgeführt werden.
* Lollar, 19. Jan. Dieser Tage hielt die Freiwill.ige Feuerwehr Lollar ihre diesjährige Generalversammlung unter Leitung des Oberbrandmeisters Gerhard Rohrbach ab. Nachdem der Vorsitzende der vier im letzten Jahre verstorbenen Kameraden Karl Mickel, Fritz Sundheim, Philipp Espich und Christian Vieh! in üblicher Weise gedacht hatte, gab er den Jahresbericht bekannt, aus dem hervorging, daß die Wehr einen Bestand von 270 Mitgliedern hat. Ebenso stellte er fest, daß die Kassenverhältnisse in Ordnung sind. Im letzten Jahre erhielten die Kameraden Oberbrandmeister Gerhard Rohrbach und Otto M i k- k e l das Hessische Ehrenkreuz. Die Verdienstmedaille für 40 Jahre erhielt Heinrich Gaul. Das Diplom für 20jährige Mitgliedschaft erhielten Brandmeister Schwabe, die Kameraden Karl Hitz, Wilhelm Schneider, Heinrich Rohrbach IX., Johannes Schäfer und Theodor B ö ck e l. Die Schnur für 30jährige Mitgliedschaft erhielt Julius Jughardt. Weiter erhielten acht Kameraden die Schnur für zehnjährige Tätigkeit. Nach Erledigung des geschäftlichen Teiles hielt Ingenieur L ü d d e ck e einen Lichtbildervortrag über „Luftschutz und Lustgefahr", der mit großem Beifall ausgenommen wurde. Bürgermeister und Ortsgruppenleiter Wagner sprach namens der Gemeinde dem Oberbrandmeister und der gesamten Wehr feinen Dank aus und lobte das gute Verhältnis, das zwischen Feuerwehr und Gemeindevertretung seither bestanden hat und hoffentlich auch in Zukunft so bleiben werde; er streifte noch kurz die Luftgefahr und den Luftschutz und forderte zum Eintritt in den zivilen Luftschutz auf, dessen Bildung in den nächsten Tagen erfolgen soll. Mit Heil-Wehr auf den Reichspräsidenten von Hindenburg und unseren Reichskanzler Adolf fritier sowie mit dem ersten Vers des Deutfch-
_______, . J\U|C, VU=> VlUU t VIP -LV, (Sier (inländische) 11 bis 12, Wirsina, das Pfund 15 bis 20 Pf., Weißkraut 10 bis 12, Rotkraut 12 bis 15, Gelbe Rüben 10 bis 12, Rote Rüben 10, Spinat 25 bis 30, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 15 bis 18, Rosenkohl 30, Feldsalat 1,— bis 1,50, Zwiebeln 8 bis 10 Meerrettich 40 bis 60, Schwarzwurzeln 25, Kartoffeln, das Pfund 3 bis 3%, der Zentner 2,80 bis 3 Mark, Aepfel, das Pfund 15 bis 20, Birnen 10 bis 15, junge Hähne 80, Suppenhühner 70 bis 80, Gänse 65 bis 70 Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 40 bis 50,' Salat 20 bis 25, Endivien 10 bis 25, Lauch
kaute ihre erste Brennholzversteigerung ab. Zu der Versteigerung hatten sich 500 bis 600 Steigerer eingefunden. Zum Verkauf kamen 800 Raummeter Buchen- und 11 Raummeter Eich:n- scheiter, 110 Raummeter Buchenknüppel, 5300 Stück Buchenwellen und 140 Raummeter Buchenstöcke. Es wurden durchschnittlich erzielt: für Buchenscheiter 9,50, Buchenknüppel 6,50, Buchenstöcke 5 Mark je Raummeter, für Astreisig 7 Mark für je 50 Wellen.
Kreis Friedberg.
pb. Butzbach, 19. Jan. Die hiesige Ortsgruppe der NSDAP, veranstaltete gestern im großen Saale des „Hessischen Hofes" anläßlich der Reichsgründungsfeier einen Deutschen Abend, der mit der Weihe der Fahne der Ortsgruppe verbunden war. Nach Begrüßung durch den Ortsgruppenleiter, Forstassessor Schneider, dem Vortrag von Gedichten und von Musikstücken der Sturmbannkapelle, sowie des Orchesters der Oberrealschule fand die feierliche Fahnenweihe durch den Adjutanten des Kreisleiters, Pg. Vieth- Friedberg, statt, der in eindringlichen Worten die Fahne als das Zeichen der neuen Zeiten schilderte und sie dem Ortsgrupvenleiter übergab. Dieser übergab sie dann dem ältesten hiesigen Parteimitglied, Oberpostschaffner Reitz, zur getreuen Aufbewahrung. Als zweiter Redner hielt Pg. Pfarrer Lenz- Mün- zenberg eine Ansprache, in der er Bezug auf die Reichsgründung vom 18. Januar 1871 nahm, um dann in zündenden Worten auf die Neuzeit überzugehen und das Werk des Führers zu schildern. Die bann von Schülern der Weidig-Werner-Ober- realschule aufgeführte Rütli-Szene aus „Wilhelm Tell" muß in jeder Beziehung als muftergültig bezeichnet werden. Die Veranstaltung übte auf die große Versammlung einen starken Eindruck aus.
Kreis Büdingen
* Büdingen, 19. Jan. In dem Gemeindewald unseres Nachbarortes Diebach am Haag verunglückte gestern der 43 Jahre alte Arbeiter Gottschalk von Diebach beim Holzfällen töd- l i ch. Der bedauernswerte Mann wurde von einem stürzenden A st so schwer am Kopfe getroffen, daß er bald darauf o e r ft a r b.
Kreis Schorlen.
I Groß-Eichen, 19. Jan. Verbunden mit einem Schulungsabend derN S D A P. fand gestern in der Schule eine Reichsgründungsfeier statt. Pg. Lehrer B o p f sprach in anschaulicher Weise über die Volkwerdung der germanischen Stämme und die drei deutschen Reiche. Mit dem Deutschland- und dem Horst-Wessel-Lied schloß die Feier.
Gonterskirchen, 18. Jan. Gestern abend fand hier der erste Schulungsabend im neuen Jahre statt. Ortsgruppenschulungsleiter Pg. Braun /Laubach) sprach, nachdem die Versammlung durch Zellenwart Hofmann eröffnet war, über „Deutschlands Schicksalsjahr, Rückblick und Ausblick." Er erläuterte insbejonbere noch bie wahren Ideen bes Nationalsozialismus unb forberte bie Partei- unb NSBO.-Mitglieber auf, nach ben von ihm vorgetragenen Darlegungen bebingungslos im neuen Jahre zu hanbeln.
Pfarrer erhalten. Diese Gemeinben hielten jeber Verfolgung ftanb in ber unzerstörbaren Hoffnung auf Gottes ewige Gerechtigkeit, bie auch sie noch einmal ben Tag ber Freiheit sehen lassen werde. Das Elend des Deutschtums im Baltikum, an dessen Herz — Riga — sich der Name unseres unvergeßlichen Schlageter knüpfe, fei unsagbar groß. In Helsing- fors, Finnlands Hauptstadt, endete die Reise, in dem Lande, das in letzter Stunde unsere Baltikumkämpfer von der roten Mordflut der Bolschewiki befreiten. Im Herzen der Stadt, in der kein Mensch deutsch verstehe, sei ein schlichter Block zu sehen, darauf in deutscher Sprache die Namen und die Worte „Den gefallenen deutschen Befreiern das dankbare Volk" zu lesen seien. Der Vortrag wurde mit großer Aufmerksamkeit ausgenommen
s. Beuern, 19. Jan. Hier wurde eine unserer ältesten Einwohnerinnen, die Wwe. Katharine Henß, zu Grabe getragen. Sie stand kurz vor Vollendung ihres 8 6. Lebensjahres. Ihr Großvater hatte sogar das hohe Alter von 95 Jahren erreicht.
<£ Hungen, 19. Jan. Dieser Tage hielt der Gefangverein „Liederkranz" im „Darmstädter Hof" feine jährliche Hauptversammlung ab. Der 1. Vorsitzende, Joh. Röder, hieß die zahlreich erschienenen Mitglieder willkommen. Der Jahresbericht wurde von dem Schriftführer P. Heiß bekanntgegeben. Im Jahre 1933 hat der Verein 13 neue Mitglieder aufgenommen. Bemerkenswert ist noch, daß sich der Verein bei allen Veranstaltungen und Kundgebungen unter fast vollzähliger Beteiligung in den Dienst der guten Sache gestellt hat. Im Verlause des Abends mürben für 25jährige Sangestätigkeit bie Sangesbrü- ber August Walz und Wilhelm Sehrt ausgezeichnet. Die Rechnungsablage erfolgte durch den Rechner Hch. Haas. Als Rechnungsprüfer wurden Gg. D e b u s und Otto Schmalz bestellt. An Spenden hat der Verein 30 Mark für die Winterhilfe und 30 Mark für die nationale Arbeit gezeichnet. Da weitere Anträge aus der Versammlung nicht vorlagen, konnte der 1. Vorsitzende bald zum Schlußworte kommen. Er dankte allen Sangesbrüdern für ihre bisherige treue Mitarbeit und gab der Hoffnung Ausdruck, daß sie auch fernerhin ihre ganze Kraft zum Wohle des Vereins und unseres geliebten Vaterlandes zur Verfügung stellen. Mit „Sieg Heil!" auf das deutsche Lied und den Führer und Dolkskanzler Adolf Hitler wurde
: die Versammlung geschlossen.
Lich, 19. Jan. Die Stadt Lich hielt gestern - in den Distrikten Zappenau, Mönchköpfe und Eisen-
Gemeinderat in Grünberg.
+ Grünberg, 18. Jan. Bürgermeister Dr. M i l d n e r eröffnete die Sitzung mit einem kurzen Rückblick auf das Geschehen des verflossenen Jahres und würdigte die Anstrengungen der Regierung, bei den Gemeinden wieder gesunde Verhältnisse herzustellen. Er schloß mit dem Gelöbnis, daß Stadtverwaltung und Gemeinderat im Sinne der Reichsregierung im nationalsozialistischen Geiste ihre Arbeit zum Wohle der Stadt leisten würden.
Der Bürgermeister teilte dann mit, daß auf die in der Sitzung vorn 3. Mai 1933 erfolgte Ernennung bes Reichspräsibenten von Hindenburg unb bes Reichskanzlers Abolf Hitler zu Ehrenbürgern ber Stabt Grünberg zwei Dankschreiben eingegangen seien, eins vorn Reichspräsidenten mit besten Unterschrift und ein vorläufiges aus ber Kanzlei bes Reichskanzlers, bem später noch ein persönliches Schreiben bes Reichskanzlers folgen werbe.
Zunächst beschäftigte man sich mit ber Festsetzung der Anliegerbeiträge. Wie der Bürgermeister hierzu mitteilte, ist eine vollständige Umarbeitung des aus dem Jahre 1900 stammenden Ortsbaustatuts wohl zwecklos, da Aussicht bestehe, baß bie Reichsregierung in absehbarer Zeit ein Reichs- stäbtebaugefetz schaffen werbe. Es fei baher aus-
Wegen schwerer Beleidigung eines Wpen schäftsmannes wurden zwei Hausangestellte bier XU 40 bzw. 30 Mark Geldstrafe ben Kosten bes Verfahrens verurteilt. Die Angeklagten warfen bem Geschäftsmann emmal polt» tische Unzuverlässigkeit, zum anderen schw-r- Ve^ khlunaen innerhalb seines Betriebes vor. -Da sie *fd)t imftanbc waren, einen Beweis zu erbringen, mußten sie verurteilt roerh»»
Geme nderat in Laubach.
ß a u b a d), 19. Jan. Der Gemeinderat beschloß bie Ausweisung eines nach bem Weltkriege zurückgebliebenen französischen Staatsangehörigen.
Der von bem hiesigen Forstamt vorgelegte Voranschlag über die Ausführung von Notstanbsar- beiten (Aufasten, Hegepflege und Herstellen von Stangenhorden) in unserem etwa 860 Hektar großen Stadtwald wurde genehmigt.
Die Zahlungsbedingungen für die kommenden st ädtischenHolzver st eigerungen wurden wie folgt festgesetzt: Bei Zahlung bis zum 1. April 1934 wird 3 v. H. und bei Zahlung bis zum 1. Juni 2 d. H. Skonto gewährt. Der allgemeine Fälligkeitstermin ist Martini 1934.
In diesem Jahr sind 351 Haushaltungen zum Bezüge von Losholz berechtigt, im Vorjahre 360. Falls sich Ortsbürger weigern sollten, die B ü r g e r - steuer zu zahlen, wird für sie ber Losholzbezug gesperrt. Hiervon ausgenommen finb biejenigen Fälle, bei welchen die Bürgersteuer aus Billigkeits- gründen vom Gemeinderat erlassen wird.
Am Donnerstagnachmittag hielt Regierungsbaurat Steinbach vom Kulturbauamt Gießen vor dem Gemeinderat im Rathaussaale einen lehr
reichen!), vorerst einen Nachtrag zu dem bestehenden Ortsbauslatut zu beschließen. Dieser wurde in folgender Weise beschlossen: Die Anlieger tragen zum Hauptkanal pro laufenden Meter 4 Mark bei, ^uu, ^uuvuuv. x,w ... v------., .zu den Kosten der Straßenherstellung unb bes
Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stuck 4 bis 10, Gossenpflasters werden sie mit je einem Drittel ‘ " "" herangezogen. Bei Einrichtung der Straßenbeleuch
tung muß jeder Straßenanlieger bis auf 50 Meter Entfernung von der Lampe 6 Mark Kostenanteil
klärt. . ,
** Denkmal Fußartillene-Regiment Generalfeldzeu am eiste r" (Brandenburgisches) Nr. 3. Man schreibt uns: Anläßlich bes 7Ö Gründungstages bes Regiments soll im Jahre 1934 in ber einstigen Garnison Mainz eine Wie- derlehensfeier aller ehemaligen Branbenburger stattfinden Am gleichen Tage wird zur Erinnerung an dieses schöne Regiment und feiner sämtlichen Feldformationen ein Denkmal aus Stein unb Erz enthüllt werben. Dieses wird nach bem preisgekrönten Entwürfe des Kameraden Architekt Schneider (Mainz) auf stolzer Höhe im ehemaligen Fort Josef errichtet werden. Kameraden, es fehlen aber noch fast alle Bausteine! Drum „ans Zugtau", gebe jeder nach seinem Können! Der Denkmal-Ausschuß unter dem Vorsitz des Herrn Oberst a. D. D e g n e r richtet an alle ehemaligen Regimentsangehongen die herzliche Bitte, durch Ueberweisung einer wenn auch noch so kleinen Spende auf das Postscheckkonto Nr 396 00 Frankfurt a. M. des Herrn Obeistadt- fetretärs i. R., Paul Lappe (Oberursel i.T.) ihr Scherflein beitragen. Kameraden, „Zugleich!"
** Schluß der Hasen- und Fasane n- ia ab in Preußen. Die Jagd auf Hafen und Fasanen ist mit dem 15. Januar in Preußen be- enbet. Safanen höhn- hülfen Dom 16. 3™uar b>s 15 Avril nur mit be anderer Erlaubnis des Regierungspräsidenten geschossen werden. Die Jagdzeit für den Edelmarder endet nut bem 31. Januar. Von ben Wilbenten (außer Eiderenten) dürfen Erpel ebenfalls noch bis 31. Januar geschossen werben; bie Enten haben bereits vom 1. Januar ab Schonzeit.
Amtsgericht Giehen
Regiment 17, Graf „Barfuß, 15 Uhr, „3um Scyipkapaß", Zufammenkunst. — Aslona-Licyt- spiele, Settersweg: „Der König ber Arena unb Jias Hammenbe Sa-wert".
u 5 o e m öiabttljeaterburo wirb mitgeteilt: Morgen, Sonntag, bie Operette „Die lustige Witwe" von Franz Lehär. — Dienstag: ßuitipiel „Bob macht sich gesund". — Mlttwocy: Scyau piel „Alle gegen Emen — Emer für Alle . Donnerstag: Deutsche Bühne, „Der betrogene Kadi" und „Die Dtürnoerger Puppe". — Freüag: Schauspiel „O-Boot 116". — Samstag: Doltstüm- lim^sKonzert.—Sonntag: Operette „Wiener Blut".
— Mifsionsfilmvorfüyrung aus O ft - a f r i f a. Arn morgigen Sonntag veranstaltet bie Basler Million, deren Arbeiter wesentlich aus Sud- uno Mitteldeutschland (auch Hessen) kommen und deren Arbeit deui|che Missionsarbeit ist, eine Fürn- voriührung, die A.rika zeigt, wie es wirklicy ist. Mistionsveranstaltungen fmo nach Verfügung des R.la-sleiters der Wmternothilfe nicht nur erlaubt, sondern liegen im Interesse des Reichs, da nach Aeußerung des Herrn Reichsministers des Aeugern ber Zufammenbruch der deutschen Mission das Ansehen des Reichs schwer schädigen würde unb ba bie Erträgnisse ber Missionsveranstaltungen dem Unterhalt oeutscher Missionsarbeiter, also unseren Volksgenossen und ihren Angehörigen, zu Gute kommen. Vortragender des Abends ist Missionsprediger W e i s s e r - Stuttgart, der auch im Vormittags- gottesdienst der Stadtkirche predigen wird. (Siehe gestrige Anzeige.) -
— D e r Hausbesitzeroerein Gießen lädt in unserem heutigen Anzeigenteil zu einem Film- unb Lichtbilderoortrag ein. Neben den Mitgliedern haben auch intere-fberte Nichtmitglieder Zutritt. Näheres in der Anzeige.
— Hessen-Skikurfe im Hochallgäu. Das Sporthaus Schwan gibt im heutigen Anzeigenteil die Termine unb Vergünstigungen für bie Hessen-Skikurfe im Hochallgäu bekannt. (Siehe An-
pb. Butzbach, 19. Januar. In ber gestrigen Stadtratssitzung würben zunächst bie vom Hessischen Staatsministerium als Ratsmitalie- ber berufenen Herren Kaufmann Viktor August Kraft und Kaufmann Wilhelm S e i p p e l in ihr Amt eingeführt und verpflichtet.
Sodann wurde beschlossen, die Straße „Am Bollwerk" auszubauen, und das in bie Straße fal- lenbe Gelände, das im Feldbereinigungsverfahren bereits besonders vermessen unb als selbstänbige Parzellen ausgesteint ist, von ben Anliegern gemäß ben Bestimmungen bes Ortsbaustatuts zum Preise von 0,50 Mark pro Quabratmeter zu erwerben Die in bie Straße faUenben Obstbäume werben befonbers entschäbigt. Sämtliche Kosten bes Erwerbs jrägt bie Stabt. Ferner würbe beschlossen, nachdem die Verhandlungen wegen Erwerbs de? Grundstücks Flur VHI Nr. 23-/,° = 50 Quadratmeter, das in dieselbe Straße fällt, erfolglos geblieben sind, die Einleitung des Enteignungsverfahrens zu beantragen. Die Besitzerin, Gustav Freitag Ehefrau hatte eine Entschädigung von 5000 Mark gefordert. .
Bei der Durchführung der Stadtrandsiedlung sollen die Arbeiten, soweit sie nicht von den Siedlern selbst ausgeführt werden, als Notstands- arbeiten durchgeführt werden. Die hierdurch entstehenden Mehrkosten von etwa 5000 Mark werden zum Zwecke der Arbeitsbeschaffung auf die Stadtkasse übernommen. Als erste Hypothek werden für die Stadtrandsiedlung je 350 Mark dlung, im ganzen 6300 Mark, bei bem Tlatbilbenftift m Butzbach aufaenommen, unb an die einzelnen ö_d= ler als erststellige Hypothek weitergegebem Der Vertrag zwischen der Deutschen Bau- und Boben- banf in B"rlin unb ber Nassauischen Heimstätte in Frankfurt a. M. hinsichtlich der B"will'gung eines Darlehens im Betrage von ^500 Mark ttir bie Stabtranb^blung vom 8 Januar 1934, bzw. bie barin für hi- &abt Butzbach enthaltene Ver- vflichtunq, bie Obligationen ber Nassauischen Heimstätte zu übernehmen, falls biefe zu deftehen au^ hört, ober mit ber Erfüllung ihrer Verpflichtungen w'"derbolt in Verzug kommt, wurde genehmigt
tritt- hen Ausbau ber Straße „A m Soll- wkr k" stt der Stobt von ber Deutschen Renten- bank ein Krebit von 15 000 Mark bewilligt worben. Die Ausstellung bes Schulbscheins hierüber geneh- mi^iteerbinStqa?nre6migle der Gtahtrat den 'Beitritt des Städtischen Elektrizitätswerks
beten E l e k t r ° - G e m e i n s ch ° f t unb beschloß gleichzeitig bie Ausnahme eines SB erei tf d) a f _s- krebits für bie Finanzierung von elektrischen Anfchafsunqen und A r- beiten in flöhe bis zu 5000 Mark beim Matlnl- benftift Bubbach. Für Kreditgewa rung an dw ^>che die Versammlung geschlossen. Die
®^7ageWbk W UWu^ finden. Versammlung wurde umrahmt von Musikvortragen


