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Kunst und Wissenschaft

ein

Wunder.

Aus aller Welt

" * borgen sind.

Schwere Schneestürme in Kroatien und Bosnien.

In Wk Sn Kroatien und Bosnien wüteten in den letz-

Lin neuartiges Mikroskop. S500fache Vergrößerung.

der die

ten Tagen starke S ch n e e st ü r m e, die auch eine zeitweise Unterbrechung des Eisenbahnverkehrs zwischen Belgrad und Agram zur Folge hatten Auf der Strecke waren bei Slawomsch-Brod 5UU Telegraphenmasten vom Schnee geknickt worden. In Bosnien und in der Lika sind mehrere Zuge auf offener Strecke eingeschneit. Hilfszüge blieben ebenfalls in den Schneemassen stecken. Der Kraft­omnibusverkehr mußte eingestellt werden. Die Fernsprechleitungen sind zum großen Teil zerstört. In Bosnien fiel ein Meter Neuschnee. Im Gebirge erreicht die Schneedecke eine Höhe von zwei Metern.

Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik: Dr. Fr. W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyviot, für den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. 11700. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch'und Steindruckerei R. Lange, K. G., sämtlich in Gießen.

für die nationale Erhebung einge- t r e t e n sind, in ihren Dienststellen besonders

Die Strafanträge im Vilderfälfchungs-Prozeß Hauser.

unternehmen. In der Zwischenzeit probt jedoch be­reits eine neue Schauspielertruppe, um im Theater der Nation ein anderes klassisches Drama der deut- chen Literatur den schaffenden Berliner Volks­genossen zu vermitteln. Auch diese zweite Truppe wird nach ihrer Spielzeit in Berlin ihre Auffüh­rungen auf einer großen Deutschlandreise fortsetzen. In Berlin selbst wird sodann eine dritte Truppe an ihre Stelle treten. Diese dritte Truppe wird, wenn sie ihrerseits Berlin verläßt, wieder von der ersten Truppe abgelöst. Für den Kenner des Thea­terlebens, der die furchtbaren Krisen und verhäng­nisvollen Zersetzungserscheinungen beim deutschen Theater zur Zeit des Novembersystems erlebte, wirkt die im Staate Adolf Hitlers verwirklichte neue Blütezeit des deutschen Theaters fast wie

-es ersten Reichsbauerniages in Weimar.

Weimar, 19. Ian. (DNB.) Der Eröffnung des ersten Reichsbauerntages in Weimar ging ein Be­grüßungsabend voraus. Die große Weimar-Halle war bis auf den letzten Platz besetzt, als Reichsmi­nister und Reichsbauernführer Darre, Reichsstatt­halter S a u ck e l, Staatsminister W ä ch t l e r und Vertreter der thüringischen Regierung erschienen. Staatsrat und Landesbauernführer P e u ck e r t be­grüßte die Minister und den Reichsstatthalter. Die Äugen aller deutschen Bauern, so führte der Landes­bauernführer aus, feien im gläubigen Vertrauen und voller Hingabe auf die Stadt Weimar gerichtet. Weimar ist auf das engste verknüpft mit der Ge­schichte des Nationalsozialismus. Auf Saaleck schrieb der Diplom- und Koloniallandwirl Darre sein grundlegendes WerkN euer Adel durch Blut und Boden". Hier erhielt er vom Führer den Auftrag, die Bauern zu organisieren. Im Jahre 1931 fand die erste deutsche Reichsbauernkundgebung der NSDAP, in Weimar statt, auf der Adolf Hit­ler sein Bekenntnis zum deutschen Bauern ablegte. Diese Tagung soll nicht nurderTagderdeut- fchen Bauernbefreiung sein, sondern auch der Tag der endlichen Bauerneini- gung. Dieses Werk der Einigung ist heute abge­schlossen. Das deutsche Bauerntum steht wie ein Mann hinter seinem Führer. Das Vertrauen, das der oberste Führer in Darre setzte, hat dieser auf der ganzen Linie gerechtfertigt. Die bisherigen Er­folge des Reichsnährstandes waren nur möglich, da er in vollster Geschlossenheit dasteht. Der Reichs­nährstand hat nichts zu tun mit den Interessen­gruppen, die früher den Bauern führten. Er faßt seine Aufgabe auf als D i e n st am Volk und an der Neugestaltung des deutschen Lebens.

Eine Warnung

-es Reichsbauernführers.

Keine unbefuaft Propaganda gegen die Einfuhr ausländischer Lebensmittel.

London, 19. Ian. xY;- - Bericht des 1932 ernannten Ausschusses zur Prü­fung der Sterilisierungsfrage empfiehlt die g e s e tz- liche Zulassung freiwilliger Sterili- s i er-un g bei Personen mit vererbbaren schweren geistigen oder körperlichen Schäden. Dagegen spricht sich der Ausschuß entschieden gegen eine zwangsweise Sterilis i e ru n g und erklärt, die Maßnahme müsse als em Recht, nicht aber als eine Art von Strafe betrachtet werden.Mormng Post" bemerkt dazu, die Regierung werde aus^die­sen Bericht hin keine gesetzgeberischen Maßnahmen vorschlagen, sondern erst eine gründliche Untersuchung der moralischen und ethi­schen Erwägungen veranlassen, die mit dieser Frage eng zusammenhängen. Die Mitglieder des Aus­schusses seien medizinische und soziologische Sachver- ständige und hätten dieses vielseitige Problem vom Standpunkt ihres besonderen Berufes aus beurteilt.

Berlin, 19. Jan. (DNB.) Die P r e f f e a b t e i° lung des Reichsnährstandes teilt mit:

Es mehren sich die Zeichen, daß von einzelnen unverantwortlichen Stellen im Reiche, insbesondere auch unter der Bauernschaft, Propaganda dafür ge­macht wird, daß bestimmte ausländische Einfuhrartikel nicht mehr verbraucht werden sollen. Es wird ausdrücklich darauf hinge­wiesen, daß der Reichsbauernführer und der Reichs­nährstand die Einfuhr ausländischer Lebensmittel genau überwachen und im Sinne einer orga­nischen Marktregelung und Bedarfsdeckungswirtschaft regeln. Sie sind mithin für die Beurteilung der Frage, welche Art von Einfuhr dem deutschen Volk und insbesondere dem deutschen Bauerntum zuträg­lich ist, allein maßgebend. Es erscheint aus die­sem Grunde im höchsten Grade uner­wünscht, wenn einzelne Stellen aus oft nicht kontrollierbaren Motiven sich hier unbefugte Eingriffe erlauben. Solche sind um so weniger statthaft, als eine einseitige Propaganda in dieser Beziehung für unsere Auslandpolitik vor allem eine organische Außenwirtschaftspolitik, sowie auch die Arbeitsbeschaffungsmaßnah­men der Reichsregierung im Inland f i ch äußer st'schädlich a u s w i r k e n und zu unlieb­samen Konflikten führen können. Ferner ist zu be­denken daß dadurch auch das gute Einvernehmen zwischen Bauerntum und Industrie und insbesondere zwischen dem deutschen Bauern und dem deutschen Arbeiter empfindlich gestört wird. ,

Das deutsche Bauerntum besitzt ein hinreichendes wirtschaftliches Verständnis einmal dafür, daß der deutsche Arbeiter, als stärkster Abnehmer landwirtschaftlicher Erzeugnisse des Binnenmarktes besonders geschützt werden muß und da seine lebenswichtigen Interessen Beachtung verdie­nen und zum anderen auch dafür, daß der deut­sche Außenhandel, welcher augenblicklich dimer zu kämpfen hat und zum größten Teil auf den Austausch ausländischer Erzeugnisse gegen deutsche Fertiqfabrikate angewiesen ist ebenfalls eine Berücksichtigung seiner Interes­sen verdient. Aus allen diesen Gründen muß es allein dem Reichsbauernfuhrer und Reichsnährstand überlasten werden, die zur Regelung der Einfuhr von Lebensmitteln notwendigen Maßnahmen zu

Dobunglück bei Bozen. Ein Toter, 7 verletzte.

Bei einem Bobrennen in Tefero im Fleimsthal ereignete sich, wie aus Bozen gemeldet wird, ein schweres Unglück. Bei der Einfahrt ins Ziel wurde ein Bob mit sechs Personen aus der Bahn geschleudert und raste in die Zuschauer­men q e und den Standplatz der Rennleitung hin­ein Der Leiter des Rennens, Präsident V a n z a, erlitt so schwere Verletzungen, daß er kurz darauf st a r b. Sieben andere Zuschauer trugen mehr oder weniger schwere Verletzungen davon.

Petroleumkönig Sinclair der Untreue beschuldigt.

Der bekannte amerikanische Petroleumkönig S i n- clair der gleichzeitig Vicepräsident der Exchange Trust Company in Tulsa (Oklahoma) ist, wurde, ebenso wie 24 weitere Direktoren und Angestellten dieser im März vorigen Jahres geschlossenen Gesell­schaft der Veruntreuung von rund 23 000 Dol­lar beschuldigt. Die Veruntreuungen sollen durch betrügerische Machenschaften an den Treuhander- konten verübt worden sein. Reuter berichtete aus Tulsa daß gegen Sinclair und die übrigen Beschul­digten bereits Haftbefehle erlassen worden seien Das Newyorker Büro Sinclairs, der sich zur -oeit

Im Hauser-Prozeß in Berlin erörterte Staatsanwalt zu Beginn seines Plaidoyers Frage, ob man Hauser wenigsten den guten Glauben zubilligen könne. Er kam zu dem Ergebnis, daß Hauser in einer ganzen Reihe von Fällen keineswegs gutgläubig gehandelt habe und sich darüber klar fein mußte, daß seine Gutachten jeglicher Grundlage ent­behrten. Was die Frage der Zurechnungsfähigkeit Hausers anbelangt, so sei auch diese zu bejahen, wenn man auch Hauser zubilligen müsse, daß er durch seine Morphiumsucht minderwertig sei. Diese Minderwertigkeit könne aber in keiner Weise auf seine geistigen Qualitäten bezogen werden. Der Staatsanwalt bezeichnete es als notwendig, Siche­rungsverwahrung gegen Hauser zu verhängen, um eine erneute Morphium-Entziehungskur Äurchzufüh- ren. Er beschäftigte sich sodann im einzelnen mit ver- schiedenen in der Hauptverhandlung hauptsächlich er­örterten Schwindeleien und bezeichnete den Fall Spitz-Spencer als den krassesten, bei dem es sich geradezu um ein Gaunerstückchen handele, wie man es eigentlich nur aus Magazinen und Büchern gewohnt sei. Es handelt sich bei den angeklagten Kunsthändlern umeinSchwindelkonsortium schlimmster Art und es sei bedauerlich, daß ein Mann von der Stellung Hausers sich damit überhaupt ein­gelassen habe, um Geld zur Befriedigung seiner Mor- phiumsucht zu bekommen. Dann beantragte der Staatsanwalt gegen Professor Hauser zwei Jahre Gefängnis, gegen den Kunsthändler Bor­chardt unter Versagung mildernder Umstände drei Jahre sechs Monate Zuchthaus und fünf Jahre Ehrverlust, gegen den Kunsthändler Joseph zwei Jahre sechs Monate Zuchthaus und gegen den Kunst­händler Rosenthal ein Jahr Gefängnis.

Meine politische Nachrichten.

Der jüngste Sohn des englischen Königs, Prinz Georg, hat sich nach Südafrika emgeschifü Als Vertreter des Königs wird er eine Reife bis Afrika machen, die ihn über 17 000 Meilen fuhren wird. *

Anläßlich des schweren E r d b ehe n u n g l u ck s in Indien hat Reichspräsident von Hindenburg an Seine Majestät den König

England ein in herzlichen Worten ge- haltenes Beileidstelegramm gerichtet.

Das Kleine Präsidium der A b r ü st u n g s k o n- f e r e n z hat am Freitag nachmittag kurze Zeit getagt Es mußte seine Arbeiten aber unterbrechen, da Generalsekretär Avenol an der Ratssitzung tell- nehmen mußte. Eine neue Sitzung wird Samstag ftattfinberu

in Florida aufhält, erklärte zu den Anschuldigungen, daß Sinclair Tulsa bereits vor etwa 20 Jahren verlassen habe und sich seitdem nicht mehr aktiv mit der Leitung der Trust Company beschäftigt habe. ,

Wildernde Hunde töten 120 Schafe.

Ein wandernder Schäfer hatte seine Schafherde insgesamt 240 Schafe über Nacht in der Nähe von Mayen (Eifel) eingepfercht, um sie am anderen Morgen weiterzutreiben. Im Laufe der Nacht drangen plötzlich wildernde Hunde ein, die die Tiere auseinanderjagten und schließlich in einen Bach trieben. 107 Tiere ertranken, während ungefähr 13 Schafe von den Hunden zer­rissen wurden. Zahlreiche Tiere haben Knochen­brüche und andere Verletzungen davongetragen.

portugiesisches Dorf durch Giftgase bedroht.

Durch ein in einem portugiesischen Phosphorberg' werk ausgebrochenes Großfeuer entwickelten sich Giftgase, die in großen Schwaden nach dem Dorfe Lusa getrieben wurden. Das Dorf wurde sofort von sämtlichen Bewohnern fluchtartig verlassen. Von Lissabon ist eine große Anzahl von Gasmasken nach der bedrohten Gegend entsandt worden.

Schwere Unwetter in Südafrika.

Verheerende Sommerstürme und Unwetter haben in verschiedenen Teilen der Südafrikanischen Union große Verheerungen angerichtet. Hagelkor- ner haben im Oranje - Freistaat allein über 4000 Schafe getötet. Große Mengen von Vieh sind in den durch die Regengüsse verursachten Ueberschwem- mungen ertrunken. An mehreren Stellen wurden große Uferdämme von den Fluten durchbrochen. Zwei Eingeborene wurden durch Blitzschlag getötet Insgesamt wird der Sachschaden auf 200 000 Mark geschätzt.

Der viertgrößle Diamant der Welt verkauft

Der kürzlich bei Elandsfontain (Südafrika) ge­fundene viertgrößte Diamant der Welt, der 726 Karat wiegt, ist, wie aus Johannesburg gemeldet wird, an Ernest Oppenheimer für fast 70 000 Pfund Sterling verkauft worden.

Wettervoraussage.

Nach Abzug der Skandinavienstörung ist der Luft­druck sehr schnell angestiegen. Der hohe Druck, der mit seinem Kern noch über den britischen Inseln lagert, breitet sich östlich nach Deutschland aus und bringt ruhigeres und kälteres Wetter mit sich. Wohl tritt infolge Zufuhr von Nordwestluft noch wechsel- hafte Bewölkung auf, doch führt der hohe Druck auch zu Aufklaren, wobei infolge ungehinderter Ausstrah- lung nachts Frost eintritt.

Aussichten für (Sonntag: Teils wechselnd- bewölkt, teils aufklarend, nachts leichter Frost, meist trocken. M

Aussichten für Montag: Noch Zunahme des Nachtfrostes, weiterhin bewölkt mit Aufklaren, trocken.

Lufttemperaturen am 19. Januar; mittags 6,7 Grad Celsius, abends 3,5 Grad: am 20. Januar: mor­gens 1,1 Grad. Maximum 9,3 Grad, Minimum 0,5 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 19. Ja­nuar: abends 0,6 Grad: am 20. Januar: morgens 0,1 Grad Celsius. Niederschläge 0,1 mm. Son- nenscheindauer lho Stunde.

Amtliche Wintersportnachricht.

Sauerland. Winterberg: Wolkig, 3 Grad, 22 cm Schnee, 1 bis 2 cm Neuschnee, verharscht; Sportmöglichkeit mäßig._______________________

treffen.

Beförderung verdienter nationaler Kämpfer bei der Reichsbahn.

Berlin, 19. Jan. (DNB.) Der Pressedienst der Reichsbahn teilt mit: Hat die Reichsbahn oisher schon hervorragende Verdienste um inenationale Erhebung in einzelnen Fällen durch bevorzugte Beförderung oder Anstellung als Beamter aner­kannt, so hat sie jetzt allgemein Derfugt, daß alle die Reichsbahnbeamten und -arbeiter, Die d o r d e m 3 0. Januar 1933 als Angehörige der SA., SS. und des S t a h l h e l m s o d e r als Amtswalter der Politischen Organisation der NSDAP, durch Tat und Wort besonders

befördert werden können, sofern sie die dienst- lichen Voraussetzungen erfüllen. Solche Beamte werden in erster Linie befördert, Beamten­anwärter vorzugsweise angestellt und verdiente Ar­beiter werden durch entsprechende Maßnahmen I Die Vergrößerung sfähigkeit unse- besser gestellt. rer Mikroskope war bisher begrenzt durch die

Oer neue hauswirtschasttiche

f erleidet. Im Hochspannungsinstitut der Technischen

Ql Veriiug. Hochschule Berlin ist nun mit Unterstützung der Not-

Berlin, 19. Jan. (VdZ.) Der stellvertretende gemeinschast der deutschen Wissenschaft und der Leiter des Sozialamtes der Deutschen Arbeitsfront,Gesellschaft der Freunde der technischen Hochschule' Dr. Daeschner, nimmt Stellung zu dem neuen ein Mikroskop gebaut, bei dem man mit völlig an® hauswirtschaftlichen Muster-Lehrvertrag, deren Mitteln arbeitet. An die Stelle des Lichtes der zwischen den Berufsverbänden der Hausfrauen find die Kathodenstrahlen getreten, an die und Hausgehilfen für hauswirtfchaftliche Lehrlinge der Linsen elektrische Felder. Man fußte dabei auf abgeschlossen wurde und der mit Genehmigung des der Erkenntnis, daß die Kathodenstrahlen sich mit= Relchsarbeitsministeriums für das ganze Reich tels der elektrischen oder magnetischen Felder gleich maßgebend sein soll. Die vorgesehene Probezeit den Lichtstrahlen aus ihrer Bahn ablenken, aus- von sechs Wochen sei gerechtfertigt. Die Pflichten I breiten ober verengern lassen, und auf den vielen der Lehrfrau zur Unterweisung in allen Hauswirt-1 erfolgreichen Versuchen, die in den letzten Jahren fchaftlichen Arbeiten einschl. des Kochens, der Haus-1 auf diesem Gebiet zur Entwicklung einer ganzen wirtschaftlichen Rechnungsführung usw. hätten na- E l e k t r o n e n o p t i k geführt haben. Da unsere türlich zur Voraussetzung, daß die Hausfrau selbst Sinnesorgane die Kathodenstrahlen nicht direkt die Gewähr biete, daß der junge Mensch nicht um wahrzunehmen vermögen, so ist man bei Benutzung zwei wertvolle Lebensjahre betrogen werde. Es be-1 solcher Elektronenstrahlen auf Verwendung von dürfe größter Sorgfalt in der Empfeh- Leuchtschirmen bzw. photographischen Platten ange- lung geeigneter Haushaltungen. Viel-> wiesen. Das Elektronenmikroskop weicht selbstver- leicht könnte der Reichsoerband deutscher Haus- stündlich in seinem ganzen Aufbau vollständig von frauenoereine durch seine örtlichen Stellen jeweils I den bekannten Mikroskopsystemen ab. Kondensa- Klarheit schaffen lassen durch einen Besuch bei der toren haben die Ausgaben des alten Glaslinsen­zukünftigen Lehrfrau. Das fei auch wichtig deshalb, fystems übernommen. Die Untersuchungsobjekte weil an keiner Stelle die Gefahr einer Ausnutzung werden nun intensiv von schnellen Elektronen durch- des jugendlichen Menschen so groß sei, wie in einem I strahlt, die so entstehenden Bilder mittels magne- Haushalt, der dem Auge der Allgemeinheit weni- tischer Spulen vonkurzer Brennweite" in zwei ger zugänglich ist, als ein Betrieb. Der vorgesehene Stufen vergrößert und endlich auf einem Leucht­achttägige Urlaub erscheine reichlich kurz, zumal schirm sichtbar gemacht. Verzerrungen und ahn- der Urlaub eines Lehrlings für eine zu fordernde liche Hindernisse der Vergrößerung fallen bei Ver- zwei- ober breiwöchige Erholung nicht einen so fühl- wendung der Kathodenstrahlen vollkommen weg, baren Ausfall an Arbeitskraft bedeute, wie der so daß jetzt schon e i ne 8 5 0 0 f a ch e V e rg r ö ß e- eines erwachsenen Hausgehilfen. In der Frage berLung erreicht werden konnte. Es ist aber auch mit Vergütung empfiehlt der Referent bezirkliche den heute bekannten Mitteln bereits durchaus mog- Regelunq eines, Mindestsatzes. Ebenso wünscht er lieh, eine 20 000= bis 30 OOOfache Vergrößerung zu klarere Festlegung der Gleichheit d e r B e k ö - erzielen.

tigung mit der Familien ko st, wie bereits ^ie Räuber" imTheater der Ration".

ür die Wohnung des Lehrmädchens Mindest- qu ber ersten Aufführung derRäuber" im beftimmungen vorgesehen sind. Analog dem Gesetz berliner ®ro&en Schauspielhaus teilt das Propa- zur Ordnung der nationalen Arbeit sollte schließlich qanbaamtKraft durch Freude" mit, daß die Möglichkeit geschaffen werden, auch ungeeig» Darbietung des Schillerfchen Werkes in dem neten Lehrfrauen das Recht zur Betreuung t)aus-- \ m Theater der Nation umgeftalteten Großen wirtschaftlicher Lehrlinge abzusprechen. Schauspielhaus dreißigmal in derselben vorzüglichen

Arbeiter und Bauer im Rundfunk. ^dah^O 000 schaffend Menschen der Reichshaupt- Die Reichsrundfunkkammer führt in den kom- jtaöt Kraft durch Freude erleben werden. Nach den wenden Wochen Werbeaktionen durch, die sich be- Aufführungen in Berlin soll das ganze Ensemble sonders an die Bauern und Arbeiter wenden roer« e[ne Reise durch die größeren Städte Deutschlands den. Vom 27. Januar bis 4. Februar werden in' Verbindung mit der Funkschau auf derGrünen Woche" die Gaufunkwarte in den ländlichen Be­zirken für den Gedanken des Rundfunks werden.

Der Rundfunk selbst wird in dieserWoche des E'ÄÄ'SS-a = «*£,$?,*» ÄÄÄfti «-

schen Arbeitsfront wird vom 4. bis 10. Februar Aufgaben des deutschen Kurzwellen- unter dem LeitsatzNach der Arbeit" der r u n d f u n k s von zuständiger Stelle dahw be Rundfunk als Freudenbringer für die Feierstunden stimmt, daß es gelte, die in der ganzen Welt ver- unleres deutschen Arbeiters gestaltet werden. Hier- streut lebenden Ausländsdeutschen vom bei wird der Rundfunk in seinen Abendprogrammen Schaffen und Geschehen im "euen Deutschland le- feine innige Verbundenheit mit dem deutschen Ar- bendig und zutreffend zu unterrichten Und das beiter und der Gemeinschaft aller Schaffenden be- Band zwischen Ausländsdeutschen und Heimat en- künden. Am 11. Februar, dem Sonntag vor Rosen- ger zu knüpfen. Lugenmeldungen über Deutsch, montag werden in den Häusern des Rundfunks land mußten durch die tägliche Arbeit des Kurz- die Geister und Kobolde der Faschingslaune ihr wellensenders von selbst wirkungslos ftch zusam- keckes Spiel treiben. Der Rundfunk selbst wird in menbrechen, wo immer fie .ausgestreut werden. 1 einfdhaftsfent)unaen der Freude" sich zum Seit Ende vorigen Jahres habe der deutsche Kurz-

Träger und Gestalter des. Faschings machen. Wenn wellensender vier gesonderte ^uslandsprogramme de7 Rundfunk ini vergangenen Jahr besonders der für die vier verschiedenen Sendezonen: Afr a- Ost-

ÄÄben mEinem "8e,t

freuöe emleiten. * deutschen Besitzungen und die südafrikanische

11gestellt, der au«- toan^Sud-

p?° Z7° m m ° zur H°e b u ng d ° r s 7z i°. ^Nordamerika geht von Kanada tu- etwa zum len Lage der freien Künstlerschaft in Panamakanal.

den nächsten drei Monaten dient. Damit ist es Die Opfer des Allgäuer Lawinenunglucks möglich geworden, die im vergangenen Jahr er- noch nicht geborgen.

orderlich gewesenen Programm-Zusammenschlüsse Rach einer beim Gebirgsjäger-Bataillon in Kemp­aufzuheben und den einzelnen Sendern wieder die jen am Freitagabend eingegangenen Meldung von Selbständigkeit der Programmgestaltung zu sichern. öer Stelle des Lawinenunglücks bei der Der Betrag wird demgemäß für die Ausgestaltung Wengenalm ist es bis zum Abend nicht gelungen, der Rundfunkprogramme unter vermehrter Heran- 6ie beiden verschütteten Reichswehrsoldaten A ck e r ziehung der freiberuflichen Künstlerfchast verwendet mann und Wutschke zu bergen. Das mächtige werden und van der Reichsfendeleitung entsprechend Lawinenfeld wird jetzt von den (Sebirgsjagern den Bedürfnissen der kulturellen und sozialen Lage systematisch mit Gräben durchzogen und mit Son- auf die einzelnen Sender verteilt. dievstangen abgesucht. Die Jäger fo^en. Jo lange

Keine zwangsweise Sterilisierung in L> iwm sebiet bl-ib-n. bi- Verschütteten ge-

empf^b.n, ihn zurückzuholen, um das zu leisten, was j)itler noch nicht geleistet habe. Wenn nun schwungvolle Kaiser-Wilhelm-Geburtstagsseiern ver­anstaltet werden und zu Sammlungen für den Kaiserdank aufgeforbert wirb, damit von Doorn aus für die Notleidenden gesorgt werde, die von uns übersehen seien, dann ist das Sabotage am deutschen Volk und nicht nur am Nationalsozialis­mus. Wir verbitten es uns auch, wenn der Hohe Herr in Doorn in einem Briefe schreibt, man möge dafür tätig sein, daß Deutschland durch die Rück­kehr zur Monarchie endlich wieder glücklich werde. Wir werden die Menschen, die sich zu Trägern sol­cher Versuche machen, genau so behandeln wie die anderen, die glaubten, für Moskau Propaganda machen zu dürfen. Sie sind noch gefährlicher als diese, da sie an die Jntelektuellen herankommen und uns brauchbare Leute für die Mitarbeit weg­nehmen. Die Staatsform ist für uns Nationalsozia­listen ja egal. Man soll es aber unterlassen, durch solche Mätzchen, wie sie unternommen werden, un­sere Arbeit zu stören.

Ich befürchte von diesen Dingen keine Gefährdung von Format für die nationalsozialistische Bewegung. Aber es ist unsere Pflicht, die Augen offenzuhalten, und wir tragen dem Führer gegenüber die Verant­wortung für die Entwicklung. Der Beamtenschaft, die nicht freudig zu uns steht, möchte ich noch sagen: Es hat keinen Zweck für sie, zu tun, als gebe es keine nationalsozialistische Regierung. Wir verlan­gen praktischeArbeitfürdenNational- sozialismus von ihnen. Wir wollen erreichen, daß Hitler Deutschland gerade so fest in der Hand hat wie die Partei, und wir werden auch.erreichen, daß Deutschland wieder vorbildlich in der Welt da- steht.

Oie (St Öffnung