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GPA. Während in früheren Jahren die Bau- : arbeiten im Herbst eingestellt wurden und kaum je- r mand daran dachte, ein größeres Unternehmen zu beginnen, kennt der nationalsozialistische Tatgeist . keine Hemmungen. Seine schöpferische Kraft ging mitten im Herbst des vergangenen Jahres an den Bau der Autobahnen und hat in diesen Tagen kaum 30 Kilometer nordöstlich von der Stelle, wo der Führer den ersten Spatenstich zur Reichsautobahn vollzog,

ein neues Derk von zukunftsfroher Bedeutung begonnen.

Vor einigen Tagen wurde mitten in der rhein-mainifchen Landschaft zwischen Frankfurt am Main und Bad Vilbel eine große Siedlungsanlage in Angriff genommen. Das vom Reichsstatthalter in Hessen Gauleiter Spren­ger und seinem Berater in finanziellen Fragen, Generaldirektor A v i e n y, eingeleitete bedeutsame Siedlungsprogramm ist ein Werk planmäßigen sozialistischen Aufbauwillens, dessen Tragweite sich heute kaum schon in vollem Umfang überblicken läßt. Die Nassauische Landesbank und die Frankfurter Baukasse haben sich in den Dienst dieser Bestrebun­gen des Gauleiters gestellt und der Gesellschaft Nassauischer Heimstätten die erforderlichen Mittel beschafft.

Eine rNustersiedlung von über 300 Häusern, in erster Linie Einfamilienhäuser mit großen Gärten, soll erstehen zu Bedingungen, die voll und ganz in den Rahmen des nationalsozialisti­schen Programms passen.

Diese grundsätzlich wichtige Tatsache geht allein schon daraus hervor, daß für einen Einfamilienbau mit ausreichenden Wirtschaftsräumen, mit Grundstück und Zubehör ein Preis von 8750 RM. bei monat­licher Zins- und Amortisationsbelastung von nur 37 RM., angesetzt ist und die zu Doppelhäusern zusammengefaßten Bauten sogar noch einmal 2000 RM. billiger erstellt werden. Besonders anerken­nenswerte Beachtung verdient hierbei noch, daß dieses Unternehmen vollständig auf Unternehmer­basis und ohne Zuschuß öffentlicher Mittel durch­geführt wird.

Im Rathaus zu Vilbel wurde der Gauleiter Sprenger von Kreisleiter Krug-Jahnke,

dem Bürgermeister, Vertretern der Bau- und Sied­lungsleitung und den Herren des Landesplanungs­verbandes begrüßt und ihm an Hand von Tabellen und Zeichnungen ein genauer Ueberblick mit ein­gehenden Erläuterungen gegeben.

Bezüglich der hierbei besonders angeschnittenen Frage des Doppelhauses entschied der Gauleiter, daß man um eines Grundsatzes willen die gute Angelegenheit nicht fallen lassen dürfe und in unserer Zeit die billige Erwerbsmöglichkeit des Doppelhauses noch nicht völlig entbehrt werden könne.

Offen bleiben noch einige verkehrspolitifche Möglich­keiten für die unmittelbar an der Main-Weser- Bahn gelegenen Siedlung, wobei der Gauleiter auf die neuen Holzgasautobusse verwies.

An der Baustelle nahm der Gauleiter vor den angetretenen Siedlern und Arbeitern sowie herbei­geeilten Zuschauern das Wort und erinnerte an das vom Führer proklamierte Ziel, daß allen deut­schen Menschen genügend Luft, Licht und Lebens­raum geschaffen werden müsse, wenn der Mensch nicht körperlich und seelisch verkümmern und seine innere Schwungkraft verlieren soll. Betont müsse werden, daß diese neue, wirklich nationalsozialistische Siedlungsform sich grundsätzlich von den unerquick­lichen liberalistischen Formen der Vergangenheit unterscheide, daß

die Häuser erschwinglich, die Siedler gesund, aus allen Ständen kommend, und ihre Kinder bereits uneingeschränkte Besitzer der Grundstücke sein könnten.

Seit langem schon, betonte der Gauleiter, sei er sich mit dem derzeitigen Generaldirektor der Nassau­ischen Landesbank darüber klar gewesen, daß ein­gehende finanzielle Sicherung grundsäbliche Voraus- setzung einer nationalsozialistischen Mustersiedlung sein müsse. So sei es dem Pg. A v i e n y zu danken und neben ihm allen, die sich an dem Werk betei- igten, daß die Kinder der hier Siedelnden einmal schuldenfreie, eigene Siedlungshäuser besitzen werden.

Den gemeinsamen Beginn der Aushebung des ersten Fundamentschachtes beschloß der Gesang des Kampfliedes der Bewegung und ein vom Gauleiter ausgebrachter begeisterter Heil!- und Dankruf auf den Führer.

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General-Versammlung Ifljj hkkWlWWllM

fatt, wozu wir unsere Mitglieder einladen. Dienstag, den 20. November 1934, abends s Uhr

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Vorher: Beiprogramm u.Ufa-Woche

Tagesordnung:

1. Geschäftsbericht für 1933

2. Genehmigung derZahresrechnung und Bilanz

3. Entlastung des Vorstandes und Aufsichtsrates

4. Wahlen in den Vorstand und Aufsichtsrat

5. Bericht des Verbandsrevisors

6. Verschiedenes.

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Urteil: Doppelte Todesstrafe, zehn Jahre Zu ch t h a u s , lebenslänglichen Ehrverlust lebenslängliche Sicherungsverwahrung.

Bisher 266 Todesopfer des Wirbelsturms auf den Philippinen.

Der letzte W i r b e l st u r m, der die Philippinen heimgesucht hat, stellt die schwerste Katastrophe dar, die jemals über die Inseln hereingebrochen ist. Die Zahl der Toten beträgt nach den neuesten Mel­dungen 266, darunter befinden sich allein 225 Per­sonen, die in dem Dorf Mauban ertrunken sind. Von Mauban ist wenig übriggeblieben. Tausende von Einwohnern sind obdachlos. Auf weite Strecken sind 90 v. H. der Kokosnuß-, Bananen- und Reis­ernte zerstört, was allein einen Verlust von schät­zungsweise einer halben Million Pfund Sterling be­deutet. In der Provinz Eamarines sind 24 000 Per­sonen ohne Unterkunft. In der Provinz La Laguna wurden 7000 Häuser zerstört. In der Hauptstadt Manila sind nur leichte Schäden zu verzeichnen. Hilfsmaßnahmen sind von Manila aus eingeleitet.

Sechs Todesurteile gegen Vahnräuber in der Sowjetunion.

Das Gericht in Schistopol (Tatarische Republik) verurteilte sechs Mitglieder einer Bande, die mehrere Güterzüge ausgeplündert hatten, zum Tode. Bei der Ausplünderung der Wagen waren mehrere Beamte getötet und verletzt worden. Zehn weitere Angeklagte erhielten Gefängnisstrafen von einem bis zehn Jahren.

Räuberbande

plündert bei Jerusalem 30 Reisende aus.

Auf der Straße JerusalemHaifa haben sechs bewaffnete Räuber in der Nähe des Dothantales fünf Kraftwagen angehalten und 30 Personen ihres Geldes und ihrer Kleider beraubt. Drei Reisende, die den Befehlen der Räuber nicht sofort nachkamen, wurden niedergeschossen, aber nicht lebens­gefährlich verletzt.

Zweite Kirschenernte am Schwarzen Meer.

In Burgas am Schwarzen Meer ist eine unge­wöhnliche Erscheinung zu beobachten: Zahlreiche Kirschbäume, die vor anderthalb Monaten zum zweiten Male blühten, konnten bei der sonnigen und milden Herbstwitterung erneut Früchte ansetzen, die jetzt zum größten Teil ausgereift sind und geerntet werden. Auch die ältesten Leute in Burgas, so meldet der Lokalchronist, können sich eines gleichen Falles nicht erinnern.

Schreckenstat eines Familienvaters. Frau und Kinder im Schlaf erwürgt.

In der Perleberger Forst wurden die aus Perle­berg (Brandenburg) stammende Ehefrau Bütt­ner und ihre beiden Kinder tot aufgefunden. Die Untersuchung ergab, daß Büttner feine Frau und feine beiden Kinder in einer Schutzhütte ermor­det hat. Der Täter hat wahrscheinlich seine Opfer

Kunft und Wissenschaft.

Richard-Strauß-Festwoche in Hamburg.

Die Richard - Strauß - Festwoche, die von der Hamburgischen Staatsoper zu Ehren des 70iahrigen Meisters veranstaltet wird, ist mit einem glanzenden Auftakt eröffnet worden. In Anwesen­heit des regierenden Bürgermeisters von Hamburg zahlreicher führender Persönlichkeiten des kulturel- - fb-j kßn5r' ^wie des Komponisten ging vor einem festlich gestimmten HausDie Frau ohne Schatten in Szene. Richard Strauß, der schon bei seinem Erscheinen lebhaft begrüßt wurde, wurde nach den Aktschlüssen von jubelndem Beifall um­tost. Die Kundgebung fand ihren Höhepunkt, als zum Schluß Senator von Allwörden auf der Bühne erschien und in seiner kurzen Rede die Grüße des Reichsstatthalters und des Senats über­brachte. Im Anschluß daran brachte er ein Schrei­ben des regierenden Bürgermeisters von Hamburg zur Verlesung, in dem Richard Strauß die von Hamburg gestiftete Johannes - Brahms- Medaille für fein hervorragendes künstlerisches Schaffen verliehen wird. Richard Strauß dankte ergriffen für diese Ehrung.

Probleme eines neuen deutschen Films.

Im Harnack-Hause in Berlin-Dahlem wurden die Diskussionsabende der Reichsfilm- k a m m e r eröffnet. Der Präsident der Reichsfilm­kammer, Dr. Scheuermann, hatte zu der Feier etwa 300 Mitglieder der Kammer und Gäste aus anderen Kulturkammern eingeladen. Er führte u. a. folgendes aus: Der Film der Vergangenheit muß in lebendige Beziehung zum Filmschaffen der Gegenwart gebracht werden. Im Januar soll der Oeffentlichkeit das Filmarchiv zugänglich ge­macht werden, das bereits heute über 1200 Filme umfaßt. Die schönsten Filme aus der Kriegs- und Vorkriegszeit verdankt das Archiv vor allem Spen­den des begeisterten Filmsammlers Kunde in Düsseldorf. Künstlerisch und propagandistisch ge- ehen, steckt der Film heute noch in den Kinder­schuhen. Jährlich suchen etwa 250 Millionen Men­schen in den 5000 Filmtheatern in Deutschland ihr Unterhaltungsbedürfnis zu befriedigen. Wir müssen für Spitzenfilme einige Millionen von den 160

bis 200 Millionen Mark betragenden Umsatz her Lichtspieltheater abzweigen, um an das Ziel unte­res Führers heranzukommen, im Film das ae waltiae Erleben unserer Zeit nachklinqen zu lassen. Der Film ist neben Funk und Presse ein Propagandamittel größten Stils. Solange Deutschland die Führung in der Tonkunst besitzt, wird es auch den musikalischen Film zu schaffen und zu vollenden wissen. Der Redner schloß mit der bemerkenswerten Feststellung, daß der Boykott gegen den deutschen Film im Ausland im Rückgang begriffen ist und sich der deutsche Film in zunehmendem Maße wieder im Auslande durchsetzt.

i im Schlaf mit einem Strick erwürgt und seiner jgrau, die anscheinend nicht sogleich erstickt ist, den ' Hchs durchschnitten. Büttner, der ohne Zweifel als Täter in Frage kommt, konnte noch nicht ermittelt werden. Wahrscheinlich hatte die Familie Büttner ! ichon mehrer Tage in der Hütte gehaust. Die Ur­sache der Tat ist unbekannt. »

25 Jahre ärztliche Mission.

Das deutsche Institut für ärztliche M i s f i o n i n T u b i n g e n beging in diesen Tagen die Feier seines 25jährigen Bestehens. Auf An­regung eines Stuttgarter Großkaufmanns wurde es mit Unterstützung des Wüttembergischen Staates zu einer Zeit geschaffen, als zwar von angelsächsischer Seite schon viele ärztliche Kräfte auf den Missions- -feldern arbeiteten, Deutschland aber nur wenig ! Aerzte hinausgesandt hatte. Die 40 deutschen ' Aerzte, die heute wieder auf den Missionsfeldern ! tätig sind, stehen noch in gar keinem Verhältnis ! zu den nahezu 1000 englischen und amerikanischen .Aerzten. Gerade die Krankenhäuser der deutschen Mission erfreuen sich bei Weißen und Farbigen besonderen Zuspruchs. So wurden im Jahre 1933 in 40 deutschen evangelischen Missions­krankenhäusern nahezu 400 000 Patienten behandelt und über eine Million poliklinische Behandlungen vorgenommen. Neben den Aerzten bildet das Tü­binger Institut auch Missionsschwestern aus, die ebenso tapfer ihren Dienst in der Fremde tun. Das Institut ist ein privater Verein, der von einem großen Freundeskreis getragen wird. Seit dem Kriege ist ihm ein Tropengenesungs- he i m angegliedert, das schon in den schwierigsten Fällen im Segen gewirkt hat. Aus Anlaß des Jubi­läums ernannte die theologische Fakultät in Halle Öen seit 1911 in Tübingen wirkenden Leiter des In­stitutes, Professor Dr. Olb, zum Theologischen Ehrendoktor. ,

Iu doppelter Todesstrafe verurteilt.

Von dem Thüringer Sondergericht in Gera hatte Nch der 31 Jahre alte Alfred B u s ch e n d o r f aus Gera wegen versuchten M o r d e s zu verantworten. Der bereits mit Zuchthaus vorbestrafte Angeklagte hatte gemeinsam mit zwei Komplizen, die bereits abgeurteilt worden sind, zahlreiche Einbrüche in verschiedenen Städten Thüringens verübt. Bei zwei Einbrüchen, bei denen Buschendorf ertappt wurde, gab er auf Kriminalbeamte mehrere Schüsse ab. Einer der Beamten wurde dabei so schwer verletzt, daß er dauernd erwerbsunfähig bleiben durfte. Das Sondergericht erkannte auf folgendes

Detlervorausfage.

Die Großwetterlage hat sich vollkommen umge­staltet und zeigt wieder außerordentlich lebhafte Wirbeltätigkeit über Nordeuropa. Am Ostrande des von den Azoren über Südengland nach Skandina­vien sich erstreckenden Hochdruckrückens sind kältere Luftmassen nach Deutschland eingedrungen und gaben auch bei uns stellenweise Anlaß zu leichtem Nachtfrost. In unseren Mittelgebirgen kam es zu geringen Schneefällen. Vorerst ist stärkere Einfluß- nähme der Tiefausläuser auf unser Wetter nicht zu erwarten.

Aussichten für Dienstag: Abgesehen von Nebelbildung zeitweilig aufheiternd und im ganzen trocken, nachts leichte Frostgefahr, schwache Luftbewegung.

Aussichten für Mittwoch: Fortdauer der zwar vielfach nebligen, im wesentlichen aber trotte- nen Witterung mit leichtem Nachtfrost.

Lufttemperaturen am 18. November: mittags 6,4 Grad Celsius, abends 3,2 Grad; am 19. November: morgens 1,0 Grad. Maximum 7,1 Grad, Minimum 1,3 Grad. Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 18. November: abends 5,8 Grad; am 19. Novem­ber: morgens 3,1 Grad. Niederschläge 0,6 mm.

Hauptschriftleiler: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Verantwortlich für Politik: Dr. Friedrich W. Lange, für Feuilleton: Dr. Hans Thyriot für Den übrigen Teil: Ernst Blumschein. Anzeigenleiter: Hans Beck, verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. DA. X. 34: 10 600. Druck und Verlag: Brühl'sche Universitäts-Buch, und Steindruckerei

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Zur Zeit ist Preisliste Nr. 2 vom 2. Juli 1934 gültig.

Frankfurt a. d. O. Zwei Jahre später ging er als Gouverneur nach Deutsch-Ostafrika. 1897 wurde er aleichzeitig Kommandeur der Schutztruppe. 1900 er­hob ihn der Kaiser in den erblichen Adelstand. Nach seiner Rückkehr in die Heimat 1901 führte er die 6. Division. Zwei Jahre später nahm er seinen Ab­schied. Dann war er Vorstandsmitglied der Deut­schen Kolonialgesellschaft und Begründer des Reichs­verbandes gegen die Sozialdemokratie. Von 1907 bis 1912 vertrat er a l s Abgeordneter den Wahlkreis Borna im Reichstag. Er betätigte sich auch im Flottenverein und im Heeroerein. Im Herbst 1914 wurde er Gouverneur von Lodz. Ein Jahr später führte er die 15. Reservedivision an der Westfront. 1916 erhielt er den Pour le merite. 1929 trat er in die NSDAP, ein.

SA.-Truppführer von einem Einbrecher tödlich verletzt.

Ein Einbrecher versuchte in die Wohnung des Pächters eines Lichtspieltheaters in Oppeln, namens Dtoczko, einzudringen. Moczko wurde aufmerk­sam und sah den Einbrecher auf dem Dach eines Schuppens liegen. Als der Einbrecher auf mehr­malige Aufforderung nicht herunterkommen wollte, rief Moczko, man solle ihm feine Pistole bringen. In diesem Augenblick gab der Einbrecher mehrere Schüsse ab, von denen Moczko am rechten Arm v e r- l e tz t wurde. Der ihm zu Hilfe eilende.-Trupp- führer F l o r e k aus Czarnowanz wurde durch einen Kopfschuß tödlich verletzt. Der Einbrecher entkam unerkannt in der Dunkelheit. Die Verfolgung wurde sofort ausgenommen.

Der Allgäuer Gattenmürder verhaftet.

Der Gattenmörder von Füssen im Allgäu, Anton Kohlhoser, ist jetzt fe ft genommen worden. Er hatte, wie gemeldet, am 15. November in Füssen seiner Ehefrau Anna mehrere Messerstiche beige­bracht, die deren Tod zur Folge hatten. Die Fest­nahme erfolgte in einem Gasthof in Bad Tölz. Kohlhofer ist geständig. Er wurde in das Amts­gerichtsgefängnis eingeliefert.

66 Menschen von einem einzigen Blitz erschlagen.

In Südafrika sollen in der Nähe des Kaps der Guten Hoffnung bei Clarksbory 66 Eingeborene ' durch einen Blitz getötet worden fein. Sie waren, ; um ihre Mahlzeit zu halten, in einer großen Hütte ' versammelt, als der Blitz einschlug. Neun weitere (Eingeborene liegen in kritischem Zustande darnieder.

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Bruno H. Bürgel: Die kleinen Freuden. Ein besinnliches Buch vom Glück im Alltag. Im Verlag Ullstein. Kartoniert 2,50 Mark. (434) Alles, was da über die kleinen Freuden des Daseins geplaudert wird, die ja in Wirklichkeit die einzigen sind, alles, was Bürgel vom Glück im Alltag zu rühmen weiß, ist aus fröhlichem Herzen und mit gütigem Hpmor gegeben. Philosoph sein ist alles lehrt das Buch. Philosoph sein aber heißt mit Goethes Worten:mit festen, markigen Knochen auf der wohlgegründeten, dauernden Erde stehen", das heißt mit Wilhelm Raabes Mahnung: auf die Sterne schauen und dabei acht auf die Gassen geben. Bürgels Dasein ist durch manche Tiefen und über manche Höhen des Geistes und des Herzens gegangen, ehe es auf die mehr ebene Straße des Alltags gelangte, und dieser leidenschaftliche Stern­gucker und Sterndeuter hat im Wandern auch auf die Sterne in des Menschen Brust zu schauen ge­lernt.

Harald von Koenigswald: Sickin- gens letzte Fehde. Reclams Universal-Biblio- i thek. Gebunden 75 Pfennig. (389) (Bidingens letzte Fehde ist zugleich auch die letzte Fehde des mittelalterlichen Rittertums überhaupt, das sich noch einmal in kühnem Angriff gegen die Macht der Ter­ritorialfürsten erhebt, um in ritterlichem Sinn das Reich politisch zu gestalten. Gewaltig ist dieses letzte Aufgebot des Rittertums, gewaltig die Gestalt Franz von Sickingens, des reichen Günstlinas Kaiser Karls V., beschwörend dahinter die Figur Ulrich von Huttens a>ls des Verkünders der politischen Sehn­sucht im Zeitaller der Reformation. Koenigswald hat diesen packenden Stoff in einer farbigen Erzäh­lung gestaltet, die vor allem unsere Jugend ergreifen wird.

Das Theater des deutschen Volkes. Ein Beitrag zur Volkserziehung und Propaganda. Don Dr. Hans Severus Ziegler, Staatskom- miffar für die Thüringer Landestheater, Schauspiel- direktor am Deutschen Nationaltheater Weimar, Theaterreferent der NSDAP. 32 Seiten. Kart. Pf. R. Voigtländers Verlag, Leipzig C 1. (308) Der Theaterreferent der NSDAP, faßt in dieser Schrift die grundlegenden, mit dem Füh­rer erörterten Gedanken über das deutsche Volks­theater zusammen, dessen ausdrücklicher Wille zur Erneuerung und Ausgestaltung des deutschen Theaters seit Jahren bekannt ist.

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