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Wirtschaft

Zenfuttermehl 12; Roggenfuttermehl Weizennachmehl 15,50; Weizennachi

11,50 bis 12.75;

Weizennachmehl IVB 16,50

Mark (ruhig).

Preußen

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Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse

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5:

Banknoten.

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Seriin. 17.Januar

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behauptet, dagegen Stadtanleihen überwiegend an­geboten und bis 1 v. H. schwächer. Von Auslands­renten gaben Anatolier 0,50 v. S)., Schweiz

Auch am Aktienmarkt traten später verschiedentlich Abschwächungen ein, so gingen Farben um 0,75 v. $)., Reichsbank um 0,50 v. H. usw zurück, ferner kamen Kali Selzdetfurth 3,50 v. H., Südd. Zucker und Gesfürel je 1 o. $)., Conti Gummi 1,50 v. H. und Chadeaktien 2,50 Mk. niedriger zur Notiz. Reichsbank waren gegen Schluß wieder 0,75 fester.

19,75 0,825

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5.5

*% Oesterrrtchtsche ©olbrente 4,20% Oesterreichische Sllberrente 4% Ungarische Goldrente

4% Ungarische StaatSrente v. 1910

*Vi% deSgl. von 1913

6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zollanleihe von 1911 4% Türkische Bagdadbahn-Anieihe

behalt der Errichtung eines Zwangskartells zuge­stimmt haben, wird jetzt der endgültige Entwurf eines Zigarettenkartells dem Reichswirtschaftsmini­ster vorgelegt. Betriebe bis 150 000 Mark Monats« Umsatz werden dem Kartell nicht angehören, da«

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Fräulein Kläre Dreyer und Anny Stolte beteiligten sich bei den internationalen Schwimmwettkämpfen in Aarhus (Dänemark). Frl. Dreyer holte sich das 400-Meter-Brustschwimmen in 6,44 Minuten; konnte über 100 Meter allerdings nur den dritten Platz belegen. Frl. Stolte muhte sich über 100-Meter-Crawl und 100-Meter-Rücken eben­falls mit undankbaren Plätzen begnügen.

DieSaskatoon Quäkers", die kanadische Eishockey-Mannschaft für die Weltmeisterschafts­kämpfe in Mailand, siegten in ihrem dritten euro­päischen Gastspiel gegen die AJK. Stockholm nur ganz knapp mit 2:1.

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terial kaum herauskommt, war die Börse im Grunde genommen widerstandsfähig.

Geschäft war vor allem in Reichsmark-Obligatio­nen, die 0,50 bis 1 v. H. höher lagen. Rentenbank- Kreditanstalt 86,25, Rhein-Ellre-Union 81,50, 1951er Stahlverein 76,75, 1947er Stahlverein 75,50, Reichs- anleihen etwas fester, so späte Schuldbuchforderun­gen um 0,25 d. $)., mittlere um 0,40 v. H. Neubesitz um 5 Pf., nur Altbesitz 0,25 v. S). leichter. Am Ak­tienmarkt blieben Farbenindustrie gut gehalten, auch Scheideanstalt unverändert. Montanwerte lagen nur wenig verändert, zumeist etwas freundlicher, so Harpener und Mansfeld um je 0,50 v. H., Rhein­stahl um 0,40 v. H. dagegen Mannesmann 1 v. H., Gelsenkirchen 0,75 v. H. schwächer. Am Elektromarkt setzten Siemens unverändert, Schuckert 0,75 v. H., Bekula 0,50 v. 5). höher, AEG. 0,25 v. 5)., Accumu- latoren 0,50 v. H. niedriger ein. Schiffahrtswerte waren eine Kleinigkeit gebessert. Im übrigen lagen Aktien außerordentlich still. Aku, L. Tietz und Holz­mann gaben je 0,50 v. H. nach, Reichsbankanteile blieben gute behauptet. Dt. Linoleum gewannen 1,75 v. H.

Im Verlaufe hielt die Geschäftsstille auf allen Märkten an. Am Rentenmarkt gingen Altbesitz um weiter 0,75 v. H. auf 96,25 v. H., Neubesitz auf 18,20 zurück, nachdem letztere bis auf 18,40 nach 18,25

Im übrigen hielten sich die Kurse etwa auf fangsbasis. Tagesgeld blieb zu 3,25 v. H. verändert.

Abendbörfe: sehr ruhig.

Auch die Abendbörfe lag ohne Anregung und

harrte allgemein in Zurückhaltung, zumal vom Publikum nennenswerte Aufträge nicht vorlagen. Die Stimmung war aber nicht unfreundlich und die Tendenz weiterhin recht widerstandsfähig.

Einiges Interesse zeigte sich am A k t i e n m a r k t für IG. Farbenindustrie, die zunächst 0,50 v. H. ge­drückt lagen, später aber etwas erholt waren. Da­gegen gingen Accumulatoren um 1,50 v. H. zurück. 3m übrigen traten im Vergleich mit den Berliner Schlußkursen nur Veränderungen um Bruchteile eines Prozentes nach beiden Seiten ein. 3m Ver­laufe blieb es sehr ruhig, und eine Besserung der Kurse trat nicht mehr ein.

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Die deutschen HaNentenntsmeister- schäften vom 22. bis 28. Januar in Bremen haben eine ausgezeichnete Besetzung gefunden. Neben der besten deutschen Klasse werden auch die Franzosen Lesueur, Landry sowie Frau Adamoff und Frl. Barbier daran teilnehmen. Die vorjährige deutsche Hallenmeisterin Frl. Payot (Schweiz) mußte wegen Krankheit absagen.

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'Xmerilanifdie Noten $8elgi|che Nölen...., Dänische Noten ... Englische Noten .... Französische Noten.. Holländische Noten .. Italienische Noten...

Die Kartell - Verhandlungen in der Zigarren-Jndustrie. Die Verhandlun- aen über die Kartellierung in der Zigarren-Jndu­strie sind bisher noch nicht zum Abschluß gelangt. Bei der großen Anzahl der in Betracht kommenden Erzeuger mußte von vornherein mit langwierigen Verhandlungen gerechnet werden. Man nimmt in unterrichteten Kreisen an, daß es in Anbetracht dessen kaum möglich sein wird, zu einem freiwilli­gen, alle Erzeuger umfassenden Vertragsabschluß zu gelangen. Vielmehr rechnet man mit der Not­wendigkeit, für den Rest der widerstrebenden Her­steller beim Reichswirtschafts - Ministerium den zwangsweisen Anschluß an das Kartell zu beantra­gen. Der Kartellierungsplan sieht neben der Schaf­fung einheitlicher Konditionen auch eine Kontin­gentierung der Produktion dergestalt vor, daß sich die Großbetriebe mit einer Einschränkung ihrer Erzeugung zugunsten der Mittel- und Kleinbe­triebe einverstanden erklären sollen. Preismäßige Bindungen werden im Rahmen der Kartellverhand­lungen nicht erstrebt.

* Zigaretten- Kartell vorderErrich- tu n g. Da alle Zigarettenfabriken von über 150000 Mark Monatsumsatz dem Kartellvertrag unter Dor­

lauf: Kälber, Hammel und Schafe ruhtg, geräumt. Schweine schleppend, Ueberstand. Fleischgroßmarkt: Beschickung: 980 Viertel Rindfleisch, 163 ganze Kal, der, 62 ganze Hammel, 572 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 48 bis 52, II 45 bis 50. Bullenfleisch 47 bis 50. Kuhfleisch II 35 bis 40, III 24 bis 30. Kalbfleisch II 60 bis 70, III 52 bis 60. Hammelfleisch 60 bis 65. Schweinefleisch I 65 bis 70. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes ruhig.

Mannheimer Getreidebörse

Mannheim, 18. Januar. Weizen (inländischer, 76/77 kg, frei Mannheim) 19,90 RM., per Januar Bezirk 9 19,20, Bezirk 10 19,40, Bezirk 11 19,70 (ruhig); Roggen (süddeutscher, 71/72 kg, frei Mann, heim) 17, per Januür Bezirk 9 16,40, Bezirk 8 16,10 (ruhig); Hafer (inländischer) 15 (stetig); Sommer» gerfte (inländische, Ausstichware über Notiz) 18 bis 19 (stetig); Gerste (Pfälzer, Ausstichware über No. tiz) 18 bis 19; Futtergerste (inländische) 17,25 bis 17,50 (stetig): Mais (La Plata, im Sack) 19,50; Erd- nußkuchen (prompt) 16,75 bis 17; Sojaschrol (prompt) 15 bis 15,25; Rapskuchen 14,50; Sesam, kuchen 17; Malzkeime 14,50; Rohmelasse 8,50; Lein­kuchen 17,25 bis 17,50; Biertreber (mit Sack, ge. trocknet) 17,75; Trockenschnitzel (ab Fabrik) 10; Steffenschnitzel 11,25; Wiesenheu (loses) 6,60 bis 6,70; Rotkleeheu 6,80 bis 7,20; Luzernekleeheu 8 bis 8,20; Stroh, Preßstroh, Roggen-Weizen 2, Hafer. Gerste 1,80 bis 2; geb. Stroh, Roggen-Weizen 1,40 bis 1,60, Hafer-Gerste 1,20 bis 1,40 (fest); Weizen- mehl (Spezial 0, mit Austauschweizen) per Januar 29,40, per Februar 29,70, per März 30 (ruhig); Weizenmehl (Spezial O, aus Jnlandweizen) per Ja- nuar 27,90, per Februar 28,20, per März 28,50 (ruhig); Roggenmehl (0/60 v. H., norddeutsches, prompt) 22,50 bis 24 (ruhig); Roggenmehl (füb- deutsches und pfälzisches, prompt) 23,25 bis 24,25 (ruhig); Weizenkleie (feine, mit Sack) 10,75, (grobe mit Sack) 11,25; Roggenkleie 10,50 bis 11,50; Wei.

Am Rentenmarkt bestand kleines Interesse für deutsche Anleihen, von denen Altbesitz 0,13 v. H., späte Reichsschuldbuchforderungen ebenfalls 0,13 d. H. und Neubefitz um 5 Pf. anzogen. Am Markte der Reichsmark-Obligationen und Dollar-Bonds ging es sehr ruhig zu, und die Kurse konnten sich nur knapp behaupten. Rentenbank-Kreditanstalt 86,50 nach 87, Rhein-Elbe-Union 82 nach 82,25 bis 82,50, 1951er Stahlverein 76,25 nach 77, 6proz. Preußen 51 (unverändert). Von Stadtanleihen kamen 7proz. Stadt Frankfurt, nachdem sie heute mittag ge­strichen Brief notierten, mit 85,25 nach 86,25 zur Notiz. Von Liquidationspfandbriefen bröckelten Rhein. Liquid, um 0,25 v. H. auf 92,50 v. H. ab. Arn Markte der Auslandsrenten ließen Anatolier erneut 0,25 v. H. nach, dagegen waren Schweiz. Bundesbahn-Anleihen bis etwa 1 v. H. erholt, 4proz. von 1912 137,25, ZV-rproz. do. 130,50. U. a. no­tierten: Neubesitzanleihe 18,2250 bis 18,25, Altbesitz- anleihe 96,40, 6proz. Stahlverein-Bonds 70,25, Schutzgebietsanleihe 9,40, Reichsbank 167, Buderus 71,50, Gelsenkirchen 55,50, Harpener 84,50, Klöck­ner 56, Phönix 43,25, Rheinstahl 85,50 Stahlver­ein 36,75, Accumulatoren 171, Aku 41,25, Bekula 120,25, Bemberg 43, Chade 151, Daimler 34,75, Scheideanstalt 165, IG. Farben 124,25 bis 124,50, Goldschmidt 48,25, Holzmann 63,75, Metallgesell­schaft 66, Rütgerswerke 50,75, Schuckert 101,50, Sie­mens 142, Reichsbahn-Vorzugsaktien 111,50.

Frankfurter Schlachtviettnrarkt.

Frankfurt a. M., 18. Jan. Auftrieb: 36 Rin­der (gegen 40 am letzten Donnerstagmarkt), darun­ter 15 Ochsen, 3 Bullen, 9 Kühe und 9 Färsen. Kälber 1018 (1004), Schafe 194 (195), Schweine 1100 (775). Notiert wurde pro ein Zentner Lebend­gewicht in Mark: Kälber 40 bis 42, 32 bis 39, 26 bis 31, 20 bis 25. Hämmel, Stallmast 29 bis 30, mittlere Mastlämmer 26 bis 28, geringere 24 bis 25. Schafe 25 bis 26, 22 bis 24, 19 bis 21. Schweine 46 bis 47, 45 bis 47, 44 bis 46, 42 bis 45. Im Vergleich mit den Preisen des letzten Donnerstag gaben Kälber 2 bis 4, Schweine 1 bis 2 Mark nach, Hämmel und Schafe blieben behauptet. Marktver-

chen neue, angeblich schon fest abgeschlossene Kampf­verträge auf. Aus Barcelona wird jetzt gemeldet, daß ein für den 1. April geplanter Kampf mit dem spanischen Exeuropameister P a o l i n o unterzeich­net worden ist, der im Stadion von Barcelona statt- finden soll.

Das Dortmunder Sechstagerennen.

Nach der Eröffnung des fünften Tagesabschnittes am Mittwochnachmittag ereignete sich in der West­falenhalle nichts von Belang. Nur die Spurts der ersten Nachmittagswertung waren hart umkämpft. Als Sieger gingen Ehmer, Bogaert, Zims, Loh­mann und Vopel über das Zielband. Bis zum zweiten Teil der Nachmittagswertung ging es dann wieder sehr ruhig zu. Nur in der zweiten Spurt­serie, wo Dinale, Guimbretiere, Pützfeld, Ehmer und Vopel erste Plätze belegten, belebte sich das sonst monotone Rennen etwas. Im Gesamtstand gab es eine kleine Veränderung, da Zims-Küster vom vierten auf den zweiten Platz vorrücken konn­ten. Im Gesamtklassement führten weiterhin die Franzosen Broccardo-Guimbretiere, die zur Zeit nur noch bemüht sind, im Vorderfelde zu bleiben und so ihren Vorsprung zu behaupten.

Kurze Sportnotizen.

Der Reichssportführer-Ring wurde für den 23. Januar vom Reichssportführer nach Berlin zusammengerufen. Der Tagung wohnen auch die Gaubeauftragten des Reichssportführers bei, die bereits am Vortage eine besondere Sitzung abhalten. Am 23. Januar findet außerdem die ur­sprünglich für den 19. Januar vorgesehene Olympia- Kundgebung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes statt.

* Einfuhrbewilligungen für fran­zösische Waren. Anträge auf Erteilung von Einfuhrbewilligungen für die auf Grund der Ver­

ordnung vom 12. Januar 1934 einfuhrverbotenen französischen Waren sind, nach Mitteilungen des Reichswirtschaftsministeriums, an den Reichskom­missar für Aus- und Einfuhrbewilligung Ab­wicklungsstelle Berlin W 9, Bellevuestraße 15, zu richten. Den Anträgen sind genaue Angaben über die Gesamtmenge (Brutto- und Zollnetto­gewicht) der vom Antragsteller im Jahre 1933 getätigten Einfuhren der betreffenden Ware, ge­trennt nach Nummern des statistischen Warenver­zeichnisses, beizufügen. Die Angaben sind durch Zollquittungen oder auf andere einwandfreie Art zu belegen. Erforderlich sind ferner genaue Anga­ben über die Einfuhren in der Zeit vom 1. Januar 1934 bis zum Inkrafttreten des Einfuhrverbotes am 19. Januar 1934.

Frankfurter Börse.

Mttagsbörse: ruhig, widerstandsfähig.

Frankfurt a. M., 18. Jan. Die Börse eröff­nete mit sehr stillem Geschäft. Die Zurückhaltung des Publikums und der Kulisse hält weiter an, da die handelspolitischen Verhältnisse weiter ungeklärt sind. Das Kursniveau hielt sich im großen und ganzen auf den Schlußnotierungen der gestrigen Abend­börse. Immerhin bestand auf einigen Marktgebieten wieder beachtliche Nachfrage. Da gleichzeitig Ma-

653* .

Kreis Wetzlar.

0 Krofdorf, 18. Jan. Die hiesige neugebdldete Ortsgruppe des Reichsluftfchutzbun- d e s weist durch intensive Werbearbeit bereits einen Mitgliederstand von 270 Ortsbewohnern auf; das sind mehr als 10 v. H. der Bevölkerung. Am Mitt­wochabend fand im Saale der Gastwirtschaft Moos eine öffentliche Versammlung über Luftschutz statt, zu der der Werberat Lehrer Praß mit einem Schülers prechchor unter Mitsührung eines großen Transparentes am Nachmittag in den Stra­ßen des Ortes eingelaben und auf die Dringlichkeit der Inangriffnahme der Luftfchutzfragen hingewie­sen hatte. Ortsgruppenleiter Apotheker Habich brachte in seiner Begrüßung seine Freude über den guten Besuch zum Ausdruck. Der Redner des Abends, Bürgermeister Dr. Hamm (Gießen), der Bezirks­gruppenführer für Oberhessen des DLB., fand durch seine allgemein-verständlichen, sehr wertvollen Aus­führungen dankbare Zuhörer. Ausgehend von der Entwicklung des Kriegsflugzeuges in gesteigerter Motorenstärke und Schießsicherheit, verbunden mit modernen Angriffsweilen, wies der Redner auf die hohe Luftrüstung unserer ehemaligen Gegner hin; Deutschland habe nichts dergleichen, fei aber dem Aktionsradius der feindlichen Flieger ausgesetzt, der so groß ist, daß jeder Ort in Deutschland als lüft- gefährdet angesehen werden kann. Dazu komme noch besondere Luftempfindlichkeit durch unsere dichte Be- siedlung. Nachdem der Redner eingehend über Brand-, Spreng- und Gasbomben gesprochen hatte, äußerte er sich über ibie Schutzmaßnahmen; nur passiver Luft­schutz ist gestattet, der sich in einen staatlichen und Zivilen gliedert und an dem in erster Linie sich Feuerwehr, Sanitätswesen und Technische Nothilfe zu beteiligen haben. Für die Einrichtung von Luft­schutzkellern gewährt das Reich bis 31. März Zu­schüsse bis zu 50 v. H. der Unkosten, für die andere Hälfte mehrjährige Zinsvergütung, außerdem Steuer­erleichterungen. Statistiken und illustrierte Plakate ergänzten den Vortrag. Drtsgruypenleiter Habich dankte Dr. Hamm und wünschte, im Hinblick auf das Gehörte, daß die Maßnahmen des Reichsluft- schutzbundes in jedem Hause die nötige Beachtung fänden.

3 Groß-Rechtenbach, 18. Jan. Am Mon­tag fand im GasthausZur Post" der erste dies­jährige Schulungsabend des hiesigen Stütz­punktes der NSDAP, statt, der gut besucht war. Nach kurzen Begrüßungsworten des Kassenwartes, Pg. Spieß, und Erstattung des Wochenberichtes durch Lehrer Knoche- Klein-Rechtenbach hielt Schulungsleiter Pg. Bürgermeister Dr. Ne u m a n n einen Vortrag über den Friedensvertrag von Ver­sailles. Mit einem dreifachen Sieg-Heil auf den Führer und mit dem Gesang des ersten Verses des

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Mai b:

Norwegische Noten ..............

Deutsch Oesterreich, t 1OO Schilling Rumänische Noten...............

Schwedische Noten...............

Schweizer Noten.................

Spanische Note,.................

Ungarische Note,................

Für den diesjährigen Großen Preis von Hamburg wurden für insgesamt 33 Pferde Unterschriften abgegeben. Alle großen deutschen Ställe haben für diese mit 15 000 Mark ausgestattete Prüfung gemeldet.

Die Amateureigenschaft ist dem Kölner Schwergewichtsboxer Doofen aberkannt worden, weil er bei einem Start in Lübeck finanzielle Ueberforberungen gestellt hatte. Da der liebergang zum Berufssport bis September gesperrt ist, kann sich Doosen bis dahin nicht mehr aktiv betätigen.

befestigt war. Späte Schuldbuchforderungen fielen .« auf 94,13 nach 94,75 v. H. Stahlverein-Bonds wa- , , i- ren dagegen um insgesamt 0,75 v. H. fester, auch

gegen siebt das Quotenfeld für größere Fabriken (Reichsmark-Anleihen waren später weiterhin merk- 6 d. H. Ausgleichsabgabe vor. lich höher. Der Pfandbriefmarkt lag uneinheitlich

* m-t.i««i-------tn- c----' und zeigte Abweichungen um 0,50 bis 1 v. H.

Staats- und Länderanleihen weiter ruhig und etwas

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Horst-Weffel-Liedes wurde der Schulungsabend ge­schloffen. Auf dem hiesigen Standesamt wurden im Kalenderjahr 1933 beurkundet: 96 (90) Geburten, 62 (50) Heiraten und 54 (53) Sterbefälle. Die in Klammern gesetzten Zahlen stellen die Ein­tragungen des Kalenderjahres 1932 dar. Der Stan­desamtsbezirk umfaßt alle Gemeinden des Amtes Rechtenbach, mit Ausnahme der Gemeinden Nie­derkleen, Ebersgöns und Oberkleen.

cZ Lützellinden, 18. Jan. Die kirchen- musikalische Veranstaltung des evan­gelischen Mädchenchores der Nachbarge­meinde Klein-Linden in unserer Kirche er­freute sich eines zahlreichen Besuches. Unter Leitung von Lehrer Rau brachte der dreistimmige Mäd­chenchor Kompositionen von K. Löw mit Orchester» und Klavierbegleitung vorzüglich zu Gehör. Der Ortsgeistliche dankte zum Schluß für die schöne Feierstunde, die in ihrer Art ein besonderes Er­eignis für unsere Gemeinde war. Im vergange­nen Jahre wurden in unserer Kirchenge­meinde 20 Kinder getauft, 8 Schüler konfirmiert, ; 10 Paare getraut und 14 Einwohner zu Grabe getragen. Von der Kirchengemeindevertretung ist die innere Instandsetzung unseres Got- > teshaufes beschlossen worden. Die erheblichen Kosten der Neuherrichtung werden zum großen Teile durch freiwillige Spenden der Einwohner auf­gebracht. Es find bis jetzt zu diesem Zwecke in unserer Gemeinde rund 750 Mark gezeichnet wor­den. Außerdem wird ein staatlicher Zuschuß zu den Instandsetzungskosten gewährt.

* R e i s k i r ch e n, 19. Jan. Der 83jährige Land- wirt Karl Friedrich Stroh, der dieser Tage auf dem Glatteis unglücklich zu Fall gekommen mar, hatte einen Oberschenkelbruch erlitten und mußte in die Chirurgische Klinik nach Gießen ge­bracht werden.

* Dutenhofen, 18.Jan. Die Freiwillige Sanitätskolonne in Verbindung mit der Freiwilligen Feuerwehr hatte heute um 1.30 Uhr Probealarm. In etwa zehn Minu­ten waren die Mitglieder beiiber Kolonnen zur Stelle. Die Freiwillige Sanitätskolonne hatte ihren Sam­melplatz am Bahnhof Dutenhofen, während die Frei­willige Feuerwehr an ihrem Gerätehaus antrat Von hier rückte sie mit ihren Feuerlöschgeräten zur angegebenen Unfallstelle am Bahnhof. Trotz der späten Stunde hatten sich einige Zuschauer einge* funben, die dem Vorgang mit regem Interesse folgten. Es zeigte sich, daß die Kolonnen auch im Ernstfälle ihren Aufgaben gewachsen sind.

Sprem undcn Der Redaktion.

11 30 bis 1230 Uhr. 16 bis 17 Uhr Sametafl nachmittag geschloffen

enen Dividende an Relchsdankdiskom 4 o H Lombardzinsfuß 5 o. H.

Devisenmarkt Berlin Frankfurt a. Bl.

Sranffun O.DL

Berlin

Schluß- kurS

Schluß,. Abend- börit

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Schlußk. Mittag» börse

Datum

17.1

18.1

17.1.

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6% Rumän. veretnh. Rente v. 1903 4H%Rumän.vereinh.ütenkev.i9i3 4% Rumänische vercinh. Rente ..

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Norddeutscher Lloyd .......o

A-G. für Verkehrswesen Akt. ,. o Berliner Hand-Iggesellschaft .. 4 Commerz» und Prioat-Bank 0 Deutsche Bank und Disconto-

Gesellschaft................ 0

Dresdner Bant............. 0

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Goldpfe 16 unkündbar bis 1936

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Schluß­kurs

Echlußk. Abend­börse

Schluß- lurd

Echlußk Minag. börse

Datum

17.1.

18.1.

17»1

18-1.

Mansfeld« Bergbau.........

O

27

27,25

27,5

27,25

Kokswerke ...........

O

85,75

85

Phönix Bergbau.............

O

44

43,25

44,25

43,5

Rheinische Braunkohlen .....

10

199,5

199,25

199,5

198,25

Nheinstahl .........

O

84,75

85,5

85

85

Bereinigte Stahlwerke........

0

37,5

36,75

37,25

36,5

Olavi Minen ..........

0

11,25

10,5

10,65

10,75

Kaliwerke Aschersleben........

5

110

iiö

Kaliwerke Westeregeln........

5

113

112

_

Kaliwerke Salzdetfurth..... 7Vi

150

146,5

146

I. G. Farben-Industrts.......

Scheldeanstalt...............

7

124,75

124,5

125

124,75

9

165

165

Goldschmidt ................

O

47,25

48,25

47,25

48,75

RütgerSwerke ...............

O

51,25

50,75

51,5

50,65

MetaUgeleUichast.............

O

65,75

66

65,75

65,5

Philipp Hohmann ...........

Zementwerk Heidelberg ......

0 0

65

83

63,75

82,5

66

63,75

Zementwerk Karlstadt.........

0

92

92,5

Schultheis Payenhoser ......

0

_

90

91,25

Aku (Allgemeine Kunstseide) ..

0

41,25

41,25

41,25

40,5

Bemberg .........

0

42

43

41,5

42,25

Zellstoff Waldhos ............

0

48

47

47,65

47

Zellstoff Aschaffenburg .......

0

34

33,75

Dessauer Gas ............

7

111,5

111

Daimler Motoren ............

0

35

34,75

35

34,75

Deutsche Linoleum ...........

0

45,25

47

45,13

47,4

Orenstein L Koppel ..........

0

58,25

58,25

Leonhard Tietz .............

0

16

15,75

15,75

15,75

Lhade ...................

10

153

151

152,5

151

Aerumulatoren»Fabr8........

0

172,5

171

172,5

Lonti-Gummt ..............

0

150,5

150

150,25

150,25

Grttzner....................

Malnkraftwerke Höchst a-DL...

0

4

L

SM

Südderkicher Zucker .........

8

189

188

187.5

16»Januar

17»Zanuor

Amtliche Notierung

Amtliche

Notierung

<*el*

Lrie

Geld

I Drie

Helsingfin»..

5,844

5,856

5,794

5,806

Wien ......

47,20

47,30

47,20

47,30

Prag.......

12,455

12,475

12,465

12,485

Budapest ...

Sofia ......

3,047

3,053

3,047

Holland ....

168,73

169,07

168,83

169J7

Oslo ......

66,53

66,67

65,83

Kopenhagen.

59'14

59,26

58,54

58,66

Stockholm .

68,28

68,42

67,58

67,72

London ....

13,235

13,265

13,105

13,135

Buenos Aires

0,700

0,704

0,705

0,709

Neuyork ....

2,607

2,613

2,602

2,608

Brüssel.....

58,34

58,56

58,39

58,51

Italien.....

22,00

22,04

22,02

22,06

Paris ......

16 48

Schweiz ....

81 J2

81,28

8b 07

81,23

Spanien....

34,72

34,78

34,72

34,78

Danzig.....

81,44

81,60

81,42

81,58

Japan ......

0,789

0,791

Mo de Jan. .

0,224

0,226

0^224

0,226

^ugoslawieu.

5,664

5,676

5,664

5,676

Liiiabo» ....

12,04

12,06

11,94

11,SB

Geld

Lriei

2,555

2,575

58,23

58,47

58,28

58,52

13,06

13,12

16,40

16,46

168,41

169,0?

21,90

21,98

65,67

65,93

_

67,41

67,63

80,89

81,21

34,58

34,72

-

*