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tos Erster Blatt
Dienstag, 18. Dezember 1934
184. Zahrgang
W Gietzener Anzeiger
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General-Anzeiger für Oberhessen
Battanunruhe
H®: tein unserem G. S.-Berichterstatter.
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Der Tag der deutschen Polizei
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sich brinc-n, läßt in Athen neuerdings ganz beson-
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fit), hört man von allen Ecken des Balkans nrr oder weniger ernsten Konflikten, von
jlcpud, auch mit Quellenangabe, verboten!) Budapest, Dezember 1934.
kredite von 800 Millionen Franken für das Heeresmaterial mit Interesse entgegen. Diese Kredite verteilen sich wie folgt: 615,5 Millionen für d i e Artillerie und die Rüstungsfabrikation, 48 Millionen für d i e Pioniertruppen, 35 Millionen für das Inten - danturwefen, 15 Millionen für die S a n i - tätstruppen, 80 Millionen Franken für die Pulvervorräte, 6,5 Millionen Franken für das Militär-Eifenbahnwefen.
Die Annahme der Vorlage ist trotz der Opposition der Sozialisten nicht zweifelhaft.
Ministerpräsident Flandin hat am Montag im Senat auf die Forderung Lemerys nach Einführung der zweijährigen Dienstzeit eine mehr vorsichtig ausweichende Antwort erteilt mit der Erklärung, daß man der Zukunft nicht vorgreifen dürfe. Lemery hat aber nicht etwa seine persönliche Auffassung zum Ausdruck gebracht — wie „Petit Journal" feststellt —, sondern d i e im Großen Gene r a l st a b vorherrschende und von General Weygand restlos gebilligte Ansicht. Für Weygand sei ausschlaggebend die Sorge um einen plötzlichen deutschen Angriff. Der militärische Mitarbeiter des „Echo de Paris", der immer als Sprachrohr des Generalstabs gegolten hat, verlang heute wiederum die Schaffung eines Berufsheeres und die Herauf»
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ä u \ ii(iöd erboten wurde.
Die1? i mannigfachen Konflikte Griechenlands mit ei ißiivr Nachbarn lassen es verständlich er- hein«.^,Laß seinerzeit der griechische Außenmini- cr fE’Ro-imos das Zustandekommen des Balkan- iftceir lifonbers eifrig förderte, und daß es ud) tti Grieche war, Papanaftafiu, der mit r Wciung der Formel: „Der Balkan den a l lit’ai d 01 f e r n !" eine bodenständige Balkan- ilitilö ir.iter dem Gesichtswinkel der unbedingten
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dann werde man von ihnen Rechenschaft fordern. Je schlimmer die bulgarischen Schandtaten seien, um so strenger werde dann die Züchtigung ausfallen. Die Zeitung „Zaman" schrieb, man könne doch wieder einmal die Begehrlichkeit der Bulgaren auf Thrazien erkennen, so daß man befürchten müsse, daß früher oder später der Balkanfriede wieder gestört wird.
All diese Entwicklungen, Vorfälle und Aeußerun- gcn lassen erkennen, daß gerade in diesem Teil des Balkans zwischen Athen, Sofia und Ankara trotz aller Verständigungsbemühungen des letzten Jahres die Spannungen im Wachsen sind und daß daher noch immer Gefahren für den Balkanfrieden da sind, deren Bedeutung man besonders im Hinblick auf etwaige Auswirkungen auf das übrige Europa hin nicht unterschätzen darf.
SiWtMmns Enttäuschung.
Erregte Kundgebungen gegen Ltalin und Ungarn.
Belgrad, 17. Dez. (DNB.) In Belgrad kam es am Montagabend zu einer Kundgebung von solchen Ausmaßen, wie sie die südslawische Hauptstadt schon seit einer Reihe von Jahren nicht mehr erlebt hat. Etwa 10 0 0 Studenten aus Agram und Laibach, die die Degräbniskirche des Königs Alexander in Oplenatz besucht hatten, versammelten sich am Abend in der Belgrader Universität und zogen dann auf den Theaterplatz. Es sammelten sich in kurzer Zeit etwa 1 0 000 Angehörige der nationalen Verbände an. Mehrere Redner betonten, daß die nationale Jugend Südslawiens sich zum letzten Male auf eine Kundgebung beschränke, weil
<pte »stchkeit, daß sich Südslawien d e n W e g
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türlich in der gegenwärtigen außenpolitischen Situation Griechenlands nicht leicht zu nehmen wäre.
Tatsache ist, daß der Präsident der griechisch-türkischen Freundschaftsliga von seinem Posten zuruck- getreten ist, weil er im Hinblick auf jene türkische Verordnung, unter der ja in erster Linie das in Stambul sitzende griechisch-katholische Patriarchat zu leiden hat, keine Möglichkeit einer erfolgreichen Fortsetzung einer Freundschaftspolitik mit der Türkei sehen könne. In manchen politischen Kreisen in Griechenland will man sogar wissen, daß sich der griechische Außenminister Maximos mit Rücktrittsgedanken trage.
Wie dem auch sei, sicher ist, daß das griechischtürkische Verhältnis keine weitere Belastung mehr verträgt. Wenn es richtig sein sollte — was dieser Tage das Sofioter Blatt „Zora" meldete —, daß in der Nähe von Mytilene ein griechischer Kreuzer, der sich im Nebel in die türkische Hoheitszone verirrt hatte, von einer türkischen Küstenbatterie beschossen wurde, und daß dabei ein griechischer Matrose verletzt wurde, so würde auch dieser Zwischenfall als ein sehr ernstes Symptom wachsender Mißstimmungen zwischen den beiden Ländern angesehen werden.
Es kommt noch hinzu, daß sich auch das türkisch-bulgarische Verhältnis in der letzten Zeit gefährlich verschlechtert hat. So führte die türkische Presse aus Anlaß des jüngsten bulgarisch-griechischen Zwischenfalles, bei dem mehrere mohammedanische Bulgaren auf griechischem Gebiet e r - schossen worden waren, eine Sprache, wie man sie seit den Tagen des Krieges nicht mehr gewöhnt ist. Eine türkische Zeitung schrieb u. a., wenn die Bulgaren sich nicht mehr Zurückhaltung auferlegten, dann würden sie bald blutige Tränen meinen, denn
„Wenn mir nachgewiesen wird, daß die Erhöhung der Ist-Bestände notwendig ist, dann werde ich sie vornehmen. Aber die jetzige Stunde entspricht diesem ernsten Problem nicht. Lassen wir heute eine Erörterung beiseite, die unnütz, ja, vom außenpolitischen Standpunkt aus gefährlich und vom innerpolitischen Standpunkt aus gesehen nicht wünschenswert wäre in einem Augenblick, in dem wir vor allem die Einigung aller Franzosen auf eine Politik der Rettung des Volkes verwirklichen wollen."
Daraufhin wurden die Ausgabenposten des Kriegsministeriums angenommen und die Weiterarbeit auf Dienstag vertagt. Auf der Tagesordnung steht der Marinehaushalt.
615,5 Millionen Franken für die französische Artillerie.
Wünsche des Großen Generalstabs.
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3.S Als? kanders schwierig hat sich in den letzten iMVch« ib Monaten die politische Situation G r i e- = ."h e n il c: b 5 gezeigt. Es gab einen griechisch- 0- b a n । d) e n Streit, der wochenlang bie •Mintitad Meinung in Atem hielt, es gab kürzlich 7? ^ßcien il| !mlgarisch - griechischen Grenzzwi- -5 F-^cenfui ll ehr ernsten Charakters, unb es gibt vor w? 2 |e: ernste Meinungsverfchiebenheiten zwi -
)€ rn Sm E n r a unb Athen, und Zwar haupt- hlickq tais Anlaß der neuen Perordnung Kemal ischE.cwonach nicht nur der mohammedanischen, nderm nnseguenterweise auch der griechischen eisNIOkeit das Tragen ihrer Prie- e r f 'leib er außerhalb der Gottes-
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Rüfiungsfanattker im französischen Senat.
Wilde Phantasien über deutsche Heeresstärken. - Flandin bezeichnet die Debatte als unnütz und unerwünscht.
**4 )cjre Es ist, als ob feit der Ermordung des lauvlihen Königs Alexander alle die Bemühun- auf eine p 0 fiti 0 e Zufammenar- 2?-.; i t| l" Balkanstaaten gerichtet waren, plötzlich Ca:* eile in Vergessenheit geraten ei|L llioch nicht ein ganzes Jahr ist seit der cm eynung des sogenannten B a l k a n p a k - Mvangen, der bekanntlich den Balkanfrieden §2.^23l li E)verankern und dauerhaft gestalten sollte,
Herz erfreuen, warme Mahlzeiten bereitstellen und auch für Bargeld zur Anschaffung winterlicher Kleidung für die Bedürftigen sorgen. Seine Volkstümlichkeit wird, ihm ein vorzüglicher Helfer bei der Erfüllung der Aufgaben sein, die er sich gestellt hat. Sie wird die Verbundenheit des Sicherheitsbeamten mit allen Volksgenossen erneut zum Ausdruck bringen. War einstmals der Polizist der „Hüter der Ordnung", um den man lieber einen Bogen schlug, so ist er heute in erster Linie der Freund undHel- f e r der Bevölkerung in jeber Not und Gefahr. Leib unb Leben hat er in der Nachkriegszeit stets von neuem eingesetzt, er hat das Verbrechertum aller Schattierungen bis hinauf zu den sogenannten „politischen" Verbrechern bekämpft, er hat niemals bafür Dank erfahren, wohl aber stets von neuem gefallene Karneraben zu Grabe geleitet ober niedergeschlagene Kameraden ins Krankenhaus geschafft. Das alles hat sich geändert, der Polizist ist längst wieder Glied der Gemeinschaft, aus der er hervorging und zu der er sich hingezogen fühlt. Und diess Gemeinschaft ist es, der er, soweit ^ie Not leidet, mit Gaben aller Art FreMe und Glück bereiten will. Er ist aber auch ber Vorreiter eines Hilfswerkes, das hoffentlich bald noch weitere Berufsgruppen in ähnlicher Weise wirken sieht.
Ein Ausruf desAeichssiihrers SS
Berlin, 17. Dez. (DNB.) Der Politische Polizei» kommandeur der Länder, Reichsführer-SS. Himmler, erläßt zum Tag der deutschen Polizei folgenden Aufruf:
„Die Polizei im nationalsozialistischen Deutschland hat es sich zum Ziel gesetzt, vom deutschen Volk als sein bester Freund und Helfer, von Verbrechern und Staatsfeinden als schlimmster Gegner angesehen zu werden. Diesem Ziele nachzustreben, und an seiner Verwirklichung zu arbeiten, ist Wunsch und Wille jedes deutschen Polizeibeam-
Paris, 18. Dez. (DNB. Funkspruch.) Nach dem Rededuell, das sich am Montag im Senat zwischen Senator Lemery und Ministerpräsident Flandin bet der Aussprache über den Heeres- haushalt abgespielt hat, sieht man den heutigen l .
Verhandlungen der Kammer über die Zusatz-Isetzung der Dienst zett.
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* - "'«"W^fchensällen und ähnlichen besorgniser-
igtnjwi! Vorgängen. Es zeigt sich ganz offensicht- ijdjseben doch die Persönlichkeit des südslawi- n llbigs Alexander mit der wichtigste k i! 0 für eine einheitliche und friedliche Ent- luuttiiier Balkanpolitik war und daß jetzt nach 1 E« dieses Monarch«» eine wirklich gestaltende r diesem südosteuropäischen Raum fehlt.
i :°hlen aber machen sich von Tag zu Tag « jene Kräfte und Kreise zunutze, die sich iitrier nicht von der alten Balkanmentalität vermochten, von jener Einstellung, daß jiü'che und Interessen eines Teiles wich- sevi, als die Notwendigkeit des Ganzen, rft-iten Balkans, als einer geopolitischen Ein-
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sie das nächste Mal entschlossen sei zu sterben. Die ganze Versammlung zog sodann unter Absingen vaterländischer Lieder vor das ehemalige königliche Schloß und brach in Huldigungen für die Dynastie Karageorge- witsch aus.
Sodann setzten sich die Massen, die unaufhörlich neuen Zuzug erhielten, in der Richtung auf das Kriegsmini st erium in Bewegung. Schon unterwegs kam es zu leidenschaftlichen Kundgebungen, besonders gegen Italien, dann aber auch gegen Ungarn und Oesterreich. Unter Schmährufen auf Mussolini und Ka ya hielt der Zug vor dem Kriegsministerium, wo eine neue Versammlung veranstaltet wurde. Es sprachen wieder mehrere Redner aus Belgrad, Agram und Laibach, die erklärten, daß die ganze Hoffnung und Zuversicht des jugoslawischen Volkes aus die Armee gerichtet sei. Dem Kriegs- minifter General Ziwk 0 witsch wurden begeisterte Huldigungen dargebracht. Aus den Reden der Versammlungsteilnehmer ging die tiefe Enttäuschung hervor, die in der nationalen Jugend Südslawiens über das Ergebnis der Genfer Anklage gegen Ungarn herrscht.
Die Versammlung, die immer leidenschaftlichere Formen annahm, wollte schließlich die in der Nähe befindliche italienische Gesandtschaft st ü r m e n , wurde aber daran gehindert. Die Demonstranten versuchten sodann, auf Umwegen sich der Gesandtschaft zu nähern, stießen aber überall auf den Widerstand der Gendarmerie, von der anscheinend die ganze Brigade bereitgestellt worden war. Die Kundgebungen dauerten bis spät in die Nacht an.
tlidl öm Balkan will das Wetterleuchten nicht
P a r i s , 17. Dez. (DNB.) Im Verlaufe der Haushaltsberatungen des Senats kam es am Montagabend bei der Erörterung des Postens des Kriegsministeriums zu einer grundsätzlichen Aussprache, bei der Senator Lemery für die Notwendigkeit der Einführung der zweijährigen D i e n st z e i t eintrat, während Ministerpräsident Flandin aus außenpolitischen Rücksichten die Aufrollung dieser Frage vermieden wissen wollte.
Als Berichterstatter gab Senator Sari die kürzlich in der französischen Presse genannten Ziffern der Streitkräfte Deutschlands und Frankreichs (angeblich 600000 für Deutschland (!) und 460 000 für Frankreich) an. Zu den genannten 600 000 Mann, die Deutschland aufstellen könnte, zählte der Berichterstatter außerdem noch 700000 Mann, die ausgebildet sein sollen und aufgeboten werden könnten (!), ferner 1400000 Reservisten gesetzteren Alters (!) und 1000000 Mann als Mitglieder der „halbmilitärischen Verbände".
Senator Lemery befürwortete die Erhöhung der Militärdienstzeit und das Bündnissystem. Nach seiner Ansicht sei die Kriegsgefahr nickst endgültig behoben, und Frankreich schlafe in dem falschen Wahn einer gar nicht mehr vorhandenen Überlegenheit ein. Die Wiederherstellung der zweijährigen Dienstzeit sei eine unbedingte N o tWendigkeit, sie werde kaum genügen, vielmehr müsse man gleichzeitig auch das Berufsheer verstärken. Wenn man bedenke, daß ein Ar - b e i t 5 l 0 f e r mehr Geld koste als ein Soldat, dann frage man sich, wie man überhaupt mit einer solchen Maßnahme noch zögern könne.
Ministerpräsident Flandin antwortete auf die Rede des Senator Lemery, indem er betonte, daß Frankreich ein friedliebendes 40-Millionen-Volk fei. Es müsse auf Grund seiner allzu zahlreichen Erfahrungen sich gegen die Gefahr schützen, aber es dürfe nur eine zur A b - wehr bestimmte Militärorganisation haben.
Die Grenzbefestigungswerke dürften alle diejenigen, die sie besichtigt haben — auch gewisse Ausländer —. beruhigen. Es fei heute im Senat weder die Stunde noch der Ort, eine Gegenüber st etlung der deutschen Ist-Bestände und Rüstungen und der entsprechenden französischen vorzunehmen. In dem Augenblick, in dem die französische Regierung an der Festigung des Weltfriedens und an der Ausschaltung gewisser Probleme arbeite, in denen gewisse Leute ernste Drohungen erblickt hätten, wolle sie nicht auf internationale Soli- darität vor der Kriegsgefahr verzichten, noch das Genfer Werk als abgeschlossen ansehen.
Frankreich sei volljähria unb bettele nicht um Sicherheit. Es gewährleiste sie sich selbst. Es wäre aber ein Fehler, bas internationale Sicherheitssystem zu verkennen, auf bem ber Weltfriebe beruhe.
Als Senator Lemery in einem Zuruf den Ein- roanb machte, bie Regierung scheine sich einer Art Fatalismus hinzugeben, erroiberte Minifterpräsibent Flanbin:
Der Polizist als Wmierhelser.
Zwei Tage unmittelbar vor bem Weihnachtsfest, ber 18. unb ber 19. Dezember, finb bem deutschen Polizeibeamten reserviert. An diesen wirb er sich ausschließlich in ben Dienst ber Winterhilfe stellen unb, soweit feine Kräfte reichen, manches Kinber-
.......... Vl| mit ben Sübslawen j/man i üAthen im Hinblick auf bie gemeinsame L-(3cgn lercnft zu Italien sehr ungern sieht, bie Türken Aalso gern sich immer mehr als eine recht selb- r-ftänWJl Solitit treibenbe Macht, bie nicht gewillt ' ' AchsiwÜ riner platonischen Freunbschast zuliebe
* % Ss großes Zielsetzungen zu opfern.
Sti Gerat', das griechisch-türkische Freunbfchaftsbünb-
V'o 3- f':nis ifÄji aber eine wichtige Grunblage unb ein
V;n)efenii|iwr Ausgangspunkt für bie Entwicklung ber d’Ov'. alEa^c'tpoütiE gewesen. Sie war unb ist cmberer- Aseits i d: Haupttrumpf, ben bie jetzige Athener Re- 1 ^i'gieruimi .*nmer mieber gegen ihren großen Gegen- fpielenrEe n i f e I 0 5 ausspielt. Wenn es nicht ge- . 2? Mfingt, W Gefahr einer weiteren Verschärfung der A- ©pan-wii । zwischen Griechenlanb unb ber Türkei, S 55 #yroie f [E.üjs jener türkischen Verorbnung über bie ZÄPriestAMdung erwuchs, vorzubeugen, dann muß tXY* ’Afogar W ber^Möglichkeit einer Regierungs- A Hk r i s tjeri'. Griechenland gerechnet werden, was na-
emeri-^iaftlichkeit unb Solidarität zu propagieren ^^0 0 = = -ftre''bl::jar- äene griechischen Politiker waren sich n n a Sa:ffenh oiDganj richtig dessen bewußt, daß die poli- 3 d b ,33 sche t Liwicklung, bie Griechenlanb seit den Bal- 2 5 2.2;5 Im Fr?wn genommen hat, ganz automatisch Z.v^»»,;pa -nun gen an den verschiedenen Grenzen g 5 3 ud<ur haben müßte, Spannungen, die zum L ^u^tzVohbi- Griechenlands nur durch eine Zusam- „ & s 2 S h e n 11 □ e i t aller Balkanstaaten in einer ruhigen 74?'"- nd Mlichen Atmosphäre beseitigt werden könn- 1 5 a 3 ®:en. • 3) lange nun König Alexander und Süd- 0 c p ,^;(aroica ina^gebenben Einfluß auf die politische £ s 3 J;£ntroÄng Südosteuropas nehmen konnten, war Gsiimnland möglich, seine Verständigungsbe- (j)2 0 3 3streb^uii)c.i erfolgreich durchzusetzen. Seit jenem un- 0 ® 3 2{eligetiw9i Oftober aber scheint es, als üb doch d i e r a : ji(“ ber Unruhe und des Gegenein- D nb rangier unb ba bie Oberhanb zu gewinnen 3 - J^'infinnan Sehr zum Nachteil in erster Linie §-?GricÄ!nlanbs, dessen Gebietserweiterungen tteiÜBalfanfriegen eben doch bei fast allen ^NachkMi unfreundlich, um nicht zu sagen feinb- Jelige 11 Hiifeniiments zurückgelassen haben.
' 2)ie j Bulgaren werben nie ben Verlust bes geute 1 ^chischen Thraziens verschmerzen können, weil baburch ber Zugang zum Aegaischen Meer । Mierrt ist. Unb ba auch heute noch immer nach sMehn Jahren bie Frage eines bulgan- i ch e r'UÜM g a n g e s zum Aegäischen Meer keine kviebigenbe Lösung gefunben hat, so ver- « ftärferinwh ber Unwille unb bie Abneigung Bulga- 8 riens ihm ben griechischen Nachbarn nur immer ' Z * -g?;,mebr. neuerlicGn S P a n n u n g e n z w 1 sch e n *S;®üb!l|knDien ünb Italien, bie bie Gefahr *6' i’einer Ibriegelung ber sübslawischen Abriaküste mit :^-3? rsich brinc-n, läßt in Athen neuerbings ganz beson- ;bers sstü-^ Besorgnisse wach werben im ^mblia auf äjöto qiiIRntrhPPtt hfifc sieb Sübflawien ben W e g Fl
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