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Diese Verordnung tritt mit ihrer Verkündung in rDarmstädter Zeitung" in Kraft.

derDarmstädter

Das neue pharmakologische Institut

sich auch hier wieder auswirken, denn

>. aus Pfungstadt wurde wegen zweier

genommen. Jahr sechs

Der Vertreter der Anklage hatte ein

flügel an der nördlichen Seite des Grundstücks

Verkäufe

(Büfett) und

1662

der Grund­betrag

. 24 RM.

. 120 RM.

Äka

Anzeigen-Aktiengesellschaft

Annahme von Anzeigen für alle Bettungen u. Betticbnften

Gießen / Gchulstraße?

Es beträgt

für Ziffer la des Tarifs

Nr. 43 ä . . . .

Klavier!

Fabrikat Lipp & Sohn, gebr., im beft.Zuftand,gute Stimmlialtung,

Anschließend nach der klinikstrahe zu folgt der zur Zeit im Neubau erstehende hörsaal, ein ansehnlicher Rundbau mit kuppelförmiger Decke, der für rund hundert Hörer Raum bietet und mit allen neuzeitlichen technischen Ausrüstungen versehen wird.

merlichen Zustand entscheidend zu ändern.

Nunmehr ist es erfreulicherweise gelungen, durch großzügigen Entschluß der hessischen Regierung auch dem Pharmakologischen Institut unserer Universität eine angemessene und würdige Ar­beitsstätte zu bereiten.

Durch Grundstückstausch mit der Stadt Gießen erwarb der hessische Staat die frühere sog. städtische Cholerabaracke, den einstöckigen Bau neben dem Lupusheim an der Gaffkystraße in Richtung yach der Klinikstraße zu. Das zugehö­rige Hof- und Gartengelände wurde dem Staat auf dem Wege des Erbbaurechtes von der Stadt über­lassen. Seit einiger Zeit ist nun ein Umbau und Anbau auf diesem Grundstück im Gange, durch

zahlreiche Volksgenossen erhalten auf diese Weife lohnende Beschäftigung und können da­durch ihre Kraft in den Dienst des deutschen Wiederaufbaues stellen.

Die Schaffung dieser neuen Arbeitsstätte für das Pharmakologische Institut kann daher unter den

auf Antrag erstattet.

Artikel 3.

der monatl. Zuschlag

2 RM.

für Ziffer 2a desselben . . 120 RM. 1O RM.

(2) Eine hiernach zu viel gezahlte Abgabe wird

5tflöttöeatet

Wicncn.

Freit., 19. Ctt, 20 b. 22.15 Uhr 3. Freitag-Abon. Gewöhnt. Preise

Krach um Jolanthe.

Bauernkomödie in 3 Akten von Aug. Hinrichs. .

hauvtverhandluna entbunden war, machte am 17. September d. I. in der Gemarkung Wölfersheim abfällige Bemerkungen bezüglich der neuen Milch­versorgung.

furter Straße wird nach dem Umzug in das neue Heim für die Zwecke des von Prof. Dr. Zwick geleiteteten Tierseucheninstituts zur Ver­fügung gestellt und entsprechend umgebaut werden.

Vezirksschöffengericht Gießen.

Vor dem Gericht hatte sich zunächst der W. M. aus Gießen zu verantworten, der in den Monaten Juni und Juli 1934 aus einem der Stadt Gießen gehörigen Geräteschuppen einen Pickel, einen Spaten, eine Böschungshacke, zwei Schaufeln, eine kleine Bank und eine Anzahl Bretter entwendete. Die Gegenstände wurden später aufgefunden und konnten der Eigentümerin zurückgegeben werden. In der Hauptverhandlung erklärte der Angeklagte, die Sachen nur zum vorübergehenden Gebrauch on sich genommen zu haben. Dieser Einwand wurde jedoch durch die Beweisaufnahme entkräftet. In Anbetracht des geringfügigen Wertes der Gegen-

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Generalvertretung:

Gustav Heuser, Frankfurt a.M.

Ruf: Carolus 41987/88 Hanauerlandstraße 200

rnonate beträgt, wird die Stempelabgabe nach Taris Nr. 436 des Urkundenstempelgesetzes in der Fassung des Jagdpaßgesetzes vom 25. März 1929 ermäßigt. Die ermäßigte Stempelabgabe besteht aus einem Grundbetrag und einem Zuschlag für jeden ange­fangenen Kalendermonat der Geltungsdauer des Jagdpasses.

den auf das bisherige einstöckige Haus ein Stock­werk aufgesetzt wurde, das noch durch ein Dachgeschoß erhöht ist, ferner wird zur Zeit im Innern des Hauses ein gründlicher Umbau durch­geführt, daneben nach der Klinikstraße zu ein Anbau errichtet, der den Hörsaal des neuen Pharmakolo­gischen Instituts darstellt. Die Pläne für diese neue wissenschaftliche Arbeitsstätte sind im Einvernehmen mit dem Direktor des Pharmakologischen Instituts, Prof. Dr. Hildebrandt, vom Hessischen Hoch­bauamt in Gießen ausgearbeitet worden, das auch die Durchführung des Um- und Erweiterungsbaues

mikalien und Glas, ein schöner großer Raum für Bibliothekszwecke, ein Zimmer zur Aufnahme der analytischen Waagen, eine Dunkelkammer und ein schöner großer Raum für Kursuszwecke. Das Dach­geschoß enthält die Wohnung für den Jnstituts- gehilfen.

Auf dem Hofgelände ist ein einstöckiger Bau für Spezialversuche geschaffen worden. Die Heizung des gesamten neuen Instituts erfolgt von der Zentral­heizungsanlage der Kliniken inmitten des Kliniks- gcländes aus.

Die Bauarbeiten fallen so beschleunigt werden, daß sie bis zum April nächsten Jahres beendet sind, damit das neue Pharmakologische Insti­tut mit Beginn des Sommersemesters 1935 in Benutzung genommen werden kann.

Gießener Frauenaröeit für den Kolonialgedanken.

Am Montag hielt die Abteilung Gießen des Frauenbundes der Deutschen Ko« lonialgesellschaft im Hotel Schütz eine außerordentlich gut besuchte Mitgliederversamm« lung ab. Die Führerin der Abteilung,

Frau Leonie Hummel,

eröffnete die Versammlung mit einer Begrüßung der Anwesenden, stattete dann ganz besonderen Dank der langjährigen Schatzmeisterin Frau Emmy N o l l ab, die leider aus Gesundheitsrücksichten ihren Posten niedergelegt habe, den sie in vorbildlichster und aufopferndster Weise bekleidete. Seit der Gründung der Abteilung im Jahre 1910 hätte Frau Roll dem Bunde angehört und seine Sache ganz zu der ihren gemacht.

In lebendiger Weise führte Frau Hummel so­dann aus, wie die Mitgliederversammlungen neben anderen Zwecken auch dem der Werbung zu dienen hätten, da gerade die Arbeit der kolonialen Ver­einigungen noch keineswegs von den großen na­tionalen Verbänden abgelöst sei, weil es unsere außenpolitische Lage nach wie vor erheische, daß die Unterstützung des Deutschtums in unseren früheren Kolonien von privater Seite zu erfolgen habe.

Die Mitarbeit an diesen Bestrebungen wäre demnach Pflicht einer jeden deutschen Frau, da es doch gelte, den Nachwuchs unserer Kolo­nisten dem Deutschtum zu erhalten.

Vielen der Pflanzer und Farmer wäre es aus pekuniären und aus Gründen der enormen räum­lichen Entfernungen unmöglich gemacht, ihre Kin­der in die bestehenden deutschen Internate zu schicken. Da müßten Stipendien und abermals Sti­pendien geschaffen werden, und die jungen Leute müßten später die Gelegenheit haben, ihre Studien in D e u t s ch.l a n d zu vollenden, um so die le­bendige Verbindung mit der alten Heimat zu erhalten. Zu allelln diesen um­fangreichen Arbeiten brauche man viel Geld.

Gerade die zahlenmäßig gar nicht kleine Ab­teilung Gießen müsse mehr aufbringen können und rühriger sich regen, da es innerhalb des Bundes eine ganze Reihe viel kleinerer Abtei­lungen gäbe, die weit stärker am Opferwerk beteiligt feien. Auch müsse eine viel intensivere Zusammenarbeit mit der Frauenschaft erreicht werden, da es heute mehr denn je Pflicht sei, den kolonialen Gedanken in immer breitere kreise unseres Volkes zu tragen, das dankbar und aufnahmebereit diesen Fragen da, wo sie angeschnitten würden, das größte Interesse ent­gegenbrächte.

Frau Hummel betonte sodann, wie sehr dieses Wirken dem Willen des Führers entspreche, der oft und eindeutig die Wiedergewinnung eines größeren Lebensraumes für das deutsche Volk ge­fordert habe.

Treu und unablässig mühten wir unsere Arbeit tun, bis es dem Führer gelinge, das koloniale Problem zu lösen, denn wenn es überhaupt einem gelänge, dann nur ihm.

Mit dreifachem Siegheil auf den Führer schloß die Ansprache.

Als musikalische Einlage spielte Frau Horst Heermann, begleitet von Frau Irmgard Heer­mann, auf ihrem Cello mit wunderbar weichem und kultiviertem Ton eine alt-italienische Aria.

Es folgte der überaus fesselnde Bericht von

$rau Zeh

über die Kieler Tagung der kolonialen Verbände, die sich in Anwesenheit des Reichsstatthalters, Ritter von Epp, zu einer großen und eindrucksvollen Kundgebung gestaltete. Anschaulich wußte Frau I e ß von den verschiedenen Veranstaltungen zu Ehren der Gäste zu berichten, so von dem Besuch auf dem LinienschiffHessen", der Segelregatta und nicht zuletzt von der

Besichtigung der kolonialen Frauenfchule in Rendsburg, deren gesamte Einrichtung vorbild- lich genannt werden könne.

Eine dreijährige Ausbildungszeit läßt die Schüle­rinnen allen harten Anforderungen des Existenz­kampfes draußen gewachsen sein. Schreinern, Drehen, Schmieden» Schustern, Reiten, Sport, Vieh­zucht, Pferdepflege, Gartenbau; denkbar vielseitig und fördernd ist das Lehrprogramm.

Zum Schluß ermahnte Frau I e ß alle Anwesen­den, die Arbeit des Bundes weitest­gehend zu unter st ütze n, da Dienst am Deutschtum Dien st am Vaterlande sei.

Die Kosten des gesamten Bauunternehmens be­laufen sich auf rund 100 000 Mark, die aus Mit­teln des Arbeitsbeschaffungsprogramms von der hessischen Regierung in anerkennenswerter Weise für diesen guten Zweck verfügbar gemacht wurden. Daneben sind dem Leiter des Pharmakologischen Instituts von industrieller Seite in erfreulicher

Ob:rstaatsonw^" Dr. Aodoege in Gegenwart der Beamten der Staatsanwaltschaft zu Ehren des Jubilars eine Ansprache und überreichte ihm hierbei ein Schreiben des Hessischen Staatsministers, in welchem dem Jubilar der Dank der Hessischen Regierung für die langjährigen treuen Dienste aus- gedrückt wurde.

** Ferdinand Harnickel f. Ein in weiten Kreisen Gießens bekannter Gastwirt wurde wie man uns schreibt am Dienstag zu Grabe ge­tragen. Herr Harnickel war nahezu ein halbes Jahrhundert Gastwirt in Gießens Mauern, in Röhrles Bierhalle, im Cafe Leib, in dem früheren Hotel Kaiserhof und zuletzt im Philosophenwald. Durch seinen Beruf ist er vielen Gießenern bekannt geworden, und alle, die ihn kennenlernten, schätzten den einfachen, bescheidenen, ganz in seinem Pflichten­kreis aufgehenden Menschen, dessen Leben eine ein­zige immerwährende fürsorgende Arbeit für seine Familienangehörigen war. In ehrenden Worten gedachte der Geistliche der hohen sittlichen Werte, die ein solches Leben der Pflicht birgt. Der stell­vertretende Vorsitzende der Gastwirte-Jnnung und ein Altersgenosse legten mit Worten ehrfurchtsvoller Hochachtung vor dem Ehrenmitglied und Kame­raden Kränze am Grabe nieder. Ferdinand Har­nickel hat den Abschied vom Philosophenwald nicht lange überleben dürfen, und mancher alter Gießener bewahrt ihm ein ehrendes Gedenken in Wehmut, daß mit ihm wieder ein Stück Alt-Gießen dahin- geganaen ist.

** Den Verkauf von Kraut, Kartof­feln und Obst betrifft eine Bekanntmachung der Bürgermeisterei Gießen im heutigen Anzeigenteil. Es sei besonders darauf hingewiesen.

Tageskalender für Donnerstag: NS.-Frauenschaft Gießen-Süd, 20.15 Uhr,Bür- Weise Stiftungen an die Hand gegeben worden,

UM mit lüft- und wassergekühl­ten Vergaser- oder Diesel­motoren für 2-81 Nutzlast

verschiedensten Gesichtspunkten nur mit Anerken­nung begrüßt werden.

Das jetzige Gebäude des Instituts in der Frank-

Kein Lastkraftwagen für Schulausflüge

LPD. Im Hinblick auf die häufigen schweren Un­fälle, die sich aus der Benutzung von Lastkraftwa- gen zur Personenbeförderung immer wieder ergeben, hat der Reichsunterrichtsminister die Verwendung von Lastkraftwagen zur Beförderung von Schülern und Schülerinnen bei Schulreifen und -ausflügen verboten. Wenn die Reisen nicht mit der Eisenbahn, sondern mit Kraftfahrzeugen gemacht werden sollen, sind künftig nur noch solche Fahrzeuge zu verwen­den, die zur Personenbeförderung bestimmt sind.

Kurzschrift für höhere Lehramts-Bewerber notwendig.

Nach einer Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus be­steht für die Anwärter auf das Lehramt an höheren Schulen, die ab 1934 die Prüfung ablegen oder ablegen wollen, erst bann die Möglichkeit der nicht- etatmäßigen Anstellung, wenn sie die Lehramtsprü­fung in der Kurzschrift bestanden haben.

Auch die erste Verordnung zur Durchführung der Justiz-Ausbildung bestimmt in § 42: Von den Be­werbern wird erwartet, daß sie die Deutsche Kurz­schrift (früher Einheitskurzschrift) schreiben und lesen können.

Oer neue Geschäftsführer der Handwerkskammer.

Wie die Hessische Handwerkskammer Darmstadt uns mitteilt, ist Syndikus Dr. Reif, nachdem er bereits feit 1. Mai 1933 die Geschäfte der Hand­werkskammer kommissarisch führte, zum ordentlichen Geschäftsführer bestellt worden.

Vom Schulungslager Gleiberg der Gießener Studentenschaft.

Die Reichsführung des Nationalfozialistifchen Deutschen Studentenbundes, Abteilung Schulung, veranstaltet vom 18. bis 27. Oktober auf der Burg Gleiberg ein Reichsschulungslager, an dem ungefähr 40 Studenten teilnehmen.

Arbeitsdienst-Abiturienten-Treffen im Arbeitsgau XXII.

Wie an den vorhergehenden beiden Sonntagen, so fand auch am letzten Samstag und Sonntag eine Zusammenkunft der sich z. Z. im Arbeitsdienst be­findenden Abiturienten und Studenten statt. Aus den Abteilungen 220/1, 4, 5, 6 und 221/1, 2, 3, 4, 5, 6 kamen ungefähr 100 Arbeitsmänner in der Jugendherberge in Kassel zusammen, um sich die letzten Informationen für ihr nun beginnendes Stu­dium zu holen. Auch dieses Treffen stand unter der Leitung von Unterfeldmeister Erdmann vom Ar­beitsgau XXII. Von dieser Zusammenkunft seien er­wähnt ein Referat von Pg. Bloch von der Berufs­beratungsstelle Kassel, ferner ein Vortrag über die Universitätsstadt Gießen von Pg. Hans-Fritz Schu­ster und die Ausführungen des Kameradschafts­führers der Univerfiät Gießen, Pg. Gerhard Pall- mann über die neue Form der Kameradschafts, erziehung.

Mit diesem letzten Treffen schieden die Abiturien­ten nach Ableistung ihrer Arbeitsdienstpflicht aus dem Arbeitsdienst aus und ziehen in den nächsten Tagen, voll des Erlebnisses und ihrer Eindrücke, in die Hochschulen ein.

Wandergewerbe-, Hausier- erlaubmsscheine und Legitimations­karten für 1935.

Die Polizeidirektion Gießen teilt mit: Wandergewerbe-, Hausiererlaubnisscheine und Le­gitimationskarten gelten jeweils nur bis zum 31. Dezember. Zu Beginn des neuen Jahres häu­fen sich meistens die Anträge derart, daß sich die Ausfertigung der neuen Ausweise verzögert. Es erscheint daher unerläßlich, schon jetzt die Anträge auf Neuerteilung der Scheine zu stellen. Nur bei rechtzeitiger Antragstellung kann Gewähr dafür übernommen werden, daß die Scheine bei Gebrauch zur Verfügung stehen.

Schnee im Vogelsberg.

Während es gestern bei uns im Tale regnete, ist im hohen Vogelsberg Schneefall eingetreten. Wie wir heute früh auf Anfrage beim Klubhauswirt auf dem Hoherodskopf hörten, hat der gestrige Schneefall eine vier bis fünf Zentimeter hohe Schneedecke gebracht, die geschlossen bis etwa zur Wasserscheide zwischen Breungeshain und Michelbach reicht. Dazu herrscht heute früh eine Kälte von 4 Grad. Rach den Wetteraussichten im hohen Vogelsberg sei weiterer Schneefall zu erwarten.

Gietzener Wochenmaritprei,e.

* Gießen, 18. Okt. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Molkereibutter, das Pfund 1,45 bis 1,55 Mark, Landbutter 1,35 bis 1,40 Mark, Matte 20 bis 25 Pf., Käse, das Stück 4 bis 10, Eier (in­ländische Kühlhauseier) 11 bis 12, (ausländische) 10 bis 11, Wirsing, das Pfund 10 bis 12 Pf., der Zentner 7 bis 8 Mark, Weißkraut, das Pfund 6 bis 8 Pf., der Zentner 4 bis 5 Mark, Rotkraut, das Pfund 10 bis 12 Pf., der Zentner 8 bis 9 Mark, Gelbe Rüben, das Pfund 8 bis 10 Pf., Rote Rüben 8 bis 10, Spinat 12 bis 15, Römischkohl 8, Unter- kohlrabi 8 bis 10, Rosenkohl 20 bis 30, Feldsalat 50 bis 70, Tomaten 12 bis 15, Zwiebeln 10, Meer­rettich 30 bis 50, Schwarzwurzeln 25 bis 30, Kürbis 5 bis 6, Pilze 25 bis 40, Kartoffeln 4 bis 4^ Pf., der Zentner 3,50 Mark, Aepfel, das Pfund 7 bis 12 Pf., der Zentner 8 bis 12 Mark, Birnen, das Pfund 8 bis 12 Pf., Nüsse 25 bis 30, junge Hähne ;80 bis 90, Suppenhühner 60 bis 70, Gänse 65 bis 70, Enten 80 bis 90, Tauben, das Stück 50 bis 60, Blumenkohl 10 bis 50, Salat 10 bis 12, Endivien 15 bis 15, Oberkohlrabi 5 bis 8, Lauch 5 bis 10, Rettich 5 bis 10, Sellerie 10 bis 25, Radieschen, das Wund 10 Pf.

g^rhost', Ortsgruppenabcnd. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Schwarzer Jäger Johanna". Astoria-Lichtspiele, Seltersweg:Der Kampf um Recht". Oberhessischer Kunstverein, Turmhaus am Brandplatz, 16 bis 17 Uhr, Ausstellung. Landaras-Philipp-Platz, 17 Uhr, Platzkonzert der Militärkapelle.

Schwarzer Jäger Johanna." Dieser Film nach dem Roman von Georg von der Dring, der das Heldenschicksal eines deutschen Mädchens behandelt, läuft von heute ab im Licht­spielhaus, Bahnhofstraße. Näheres im Anzeigenteil.

Eine Kräuter-Lehr-Wanderung veranstaltet die hiesige Ortsgruppe des Kneipp-Bun- des. Abends wird sich ein Vortrag überHausmittel aus der Kräuterapotheke" anschließen. Interessenten seien auf die heutige Anzeige hingewiesen.

** Dienstjubiläum. Am Dienstag beging der Verwaltungsinspektor Herr Wilhelm V e i d t aus Gießen sein 40jähriges Dienstjubiläum beim Versorgungsamt Gießen. Aus Anlaß dieses Tages wurde dem Jubilar von dem Amtsleiter ein vom Führer und Reichskanzler gefertigtes Glückwunsch­schreiben überreicht und ihm dabei für seine dem Reiche treu geleisteten Dienste die besten Wünsche der Reichsregierung und der vorgesetzten Dienst­stellen sowie sämtlicher Beamten, Angestellten und Arbeiter des Dersorgungsamts Gießen ausge­sprochen.

** Vierzigjähriges Dienstjubiläum. Am gestrigen 17. Oktober war Justizoberwachtmeister Max S ch i e tz e l, Staatsanwaltschaft Gießen, 40 Jahre im Staatsdienst. Aus diesem Anlaß hielt

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Gegenwärtig wird das in den Zimmererwerkstätten des Sägewerks Nuhn in Lollar für den Hörsaal hergerichtete und auf die Konstruktion zugeschnittene Holzwerk, bestehend aus Balken und Bogen, zu­sammengesetzt, eine Arbeit, die seit Anfang dieser Woche im Gange ist und in aller Kürze beendet

sein wird. Dann wird die Ausmauerung der Gefache Hpophippophpank erfolgen, zugleich wird das Kupferdach auf den Uüobllllloumaim Kuppelbau gelegt werden. \ (Büfett) und

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leitet. ' i stände erkannte das Gericht auf eine Gefängnis-

Das neue Heim, das früher eine Zeitlang für strafe von vier TOonaten. Die Kosten des die Zwecke der Lupusheilstätte mit verwandt wurde, j Verfahrens tragt der Angeklagte, enthält im südlichen Querflügel im Parterrestock D-rP. S. aas mf-nnstadt mm rechts von der Eingangstür zunächst eine kleine Diebstahle im Rückfall zu einem Jahr sechs Spülküche, neben der ein Mechanikerzimmer mit Mo naten Gesangnis verurteilt. Der An- Werkstatt geschossen roirt>. Anschließend folgt ein geklagte wurde aus dem Gefängnis entlasten und großer Arbeitsraum für Versuchszwecke des Jnsti- beabsichtigte zunächst, sich im Vogelsberg Arbeit zu tuts. Der Längsbau nach der Front der Gaffky-! M« 3n Nidda sah er morgens brei herrenlose straße zu wird das Arbeitszimmer des Direktors Fahrräder nahm eines davon und verkaufte es für mit dem Privatlaboratorium enthalten, auf der Zwanzig ®art Nachmittags versuchte er dasselbe, gegenüberliegenden rückwärtigen Seite des Gebäu- wurde ,edoch bald von der Po,ze, feftgenmnmen. des befinden sich ein Beobachtungsraum für Ver- Der Nertrettr der Anklage hatte em Jahr sechs

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flügel an öer nördlichen Seite des Grundstücks Wegen Beeidigung der^Reichsregierung wurde der befinden sich ein größerer Raum für Wissenschaft- K. K. aus Mehlbach zu drei Wochen Gefängnis liche Untersuchungen und Versuche, daneben ein verurteilt. Der Angeklagte, der vom Erscheinen zur Dorbereitungszimmer für die Vorlesungen und ein Kartenzimmer.

Die Arbeits- und Unterrichtsräume in dem jetzi-' die für die Ausstattung der Räume und für Biblio- gen Pharmakologischen Institut in der Frankfurter thekszwecke Verwendung finden werden.

Straße 85 waren schon seit einer Reihe von Jahren! Ein Gang durch die Räume gibt dem Besucher völlig unzulänglich für die Aufgaben, die an dieser den Eindruck, daß hier ein Werk im Werden be- Stätte der Wissenschaft zu bearbeiten sind. Enge griffen ist, das unserer Universität und Räume, verhältnismäßig wenig natürliches Licht, ihrer Arbeit zum Wohle der Volks- unzweckmäßige Gliederung des Gesamtraumes gesamtheit würdig ist. Daneben legt dieser das sind die großen Nachteile dieser Unterkunft Bau Zeugnis dafür ab, wie erfreulich die starken eines für die wissenschaftliche Forschung und Lehre Bemühungen der Regierung um Arbeitsbeschaffung an unserer Universität wichtigen Instituts. Leider war es in den letzten Jahren unmöglich, diesen küm-