KT. 165 (Elftes Blatt
184. Jahrgang
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Wachsende Kritik an Darthous Paktplänen
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Verteidigung, Interesse als in dem meinigen!' i ^ranlreidi • ----------
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icht gestellt wird. Barthou habe in Bayonne verlangt, daß Deutschland mit seiner Rückkehr nach Gens die Katze im Sack kaufe. Deutschland kehre aber nicht nach Gens zurück, ohne über seine Rüstungsansprüche hinreichende Auskunft erhalten zu haben. Irn Locarnopakt wurde vereinbart, daß die in Artikel 8 der Völkerbundssatzung vorgesehene Abrüstung zu beschleunigen sei. Seitdem feien 8 Jahre und 9 Monate vergangen und noch habe die Abrüstung nicht ihre Verwirklichung gefunden. Die Leistungen und Gegenleistungen sowohl in Paris wie in Berlin klar zu legen, sei nunmehr Pflicht der italienischen und englischen Makler.
Japan gegen ein Ost-Locarno.
Pakt den jetzigen Status quo garantierten. Man glaubt, daß die neuen Verhandlungen gewisse Hintergedanken hätten, die zur Zeit noch nicht zu erkennen seien. Die deutsche Stellungnahme gegenüber dem Ost- Locarno-Plan und gegenüber den Versuchen, den Völkerbund zum Machtinstrument gewisser Staaten zu machen, wird hier mit Sympathie auf- ge n o m m e n. In maßgebenden Kreisen erklärt [man, daß Ehrlichkeit niemals zur Vereinsamung
Orkan. Dem Träger der Spitzengruppe ritz der Orkan die Last vom Rücken. Der Schlafsack flog in hohem Bogen in die Tiefe. Aschen- brenner und Schneider erzwangen im Sturm und Schnee mit äußerster Anspannung den Abstieg vom Lager 8, also aus 7600 Meter hohe, nach Lager 4.
Am 9. Juli wütete der Schneesturm fort. Am 10. herrschte strengste Kälte. Der Gipfel
irn Zusammenhang mit der Spannung im Fernen Osten zur Zeit besonber's interessant. Es lägen nach japanischer Auffassung gar keine Gründe dafür vor, das gesamte Osteuropa in das Netz eines Sicherheitspaktes einzuspannen, da die Lage in diesem Gebiet vollkommen entspannt sei und überhaupt keine Kriegsgefahr bestehe, abgesehen davon, daß der Viermächte pakt und der Kellogg-
Berlin, 17. Juli. (DRV.) Am Dienstagmittag trafen aus englischer Quelle beunruhigende Meldungen über das Schicksal der Spitzengruppe der deutschen Himalaja-Expedition ein. Dem Nachrichtendienst des Deutschen Rundfunk liegt nunmehr ein ausführlicher Bericht vor, der von dem Teilnehmer Becht - hold abgesandt wurde. In diesem Kabelbericht heißt es u. a.:
Am 7. Juli wurden wiederum zwei Kulis im Lager 7 höhenkrank. Sie wurden unter größten Anstrengungen von Bechthold über den Rakiot-Peak nach Lager 5 gebracht. Hier wurde im Schnee st urm der Weg verloren Bechthold erreichte allein das Lager 4. Vernarb und Müller konnten die zusammen gebrochen en Kulis retten. Am gleichen Tage er- reichte die Spitzengruppe dank der anstrengenden Stufenarbeit von Schneider und Aschenbrenner den Silbersattel am Nanga Parbat.
3n 7600 Meier höhe wurde das Lager 8 errichtet, nachdem Schneider und Aschen- brenner vier Stunden lang unter dem Hauptgipfel in etwa 7900 Meter höhe gestanden hatten. Rach der späteren Schilderung von Schneider und Aschenbrenner erlebte die Spitzengruppe furchtbare Stunden in den fchneeverwehten Zelten. Immer neue Schneeböen zwangen sie dazu, die Zelte mit aller Kraft festzuhalten. 3n fieberhafter Erwartung des erfolgbringenden Gipfelsturmes wurde die Rächt in dieser Lage verbracht.
Am 8. Juli versuchten Vernarb, Bechthold und Müllritter von Lager 4 aus Rahrungs- lasten nach Lager 6 und 7 zu bringen. Sie blieben im Pulverschnee und im Sturm schon vor dem Lager 5 stek- f e n. Run wandte sich das Detter endgültig zum schlechten. Der Sturm wuchs zum
Auch in Frankreich sieht man Schattenseiten.
Skeptische Pressestimmen aus der Rechten.
Willi Mer kl (links), der Leiter der Expedition» und Ulrich Wiekanb Hechts).
Paris, 17. Juli. (DNB.) Arn Schluß der Parlamentstagung und vor Urlaubsantritt der Re- gerungsmitglieber hat Ministerpräsident D o u m e r- gue, einer von ihm eingeführten Gepflogenheit entsprechend, am Dienstagabend eine Rundfunkansprache an das französische Volk gehalten. Er wandte sich an feine „lieben Mitbürger", um sie zunächst darüber aufzuklären, daß die ziemlich schlechte Organisation und die Verwirrung bei vielen staatlichen Stellen darauf zu- rückzuführen sei, daß sich in der Vergangenheit die Regierungen zu oft abgeloft hätten und die Arbeit dadurch erschwert worden sei. Doumergue sprach seine Ueberzeugung aus, daß die große Mehrheit der Franzosen ihry das Vertrauen schenken würde, wenn eine solche Ausdrucksweise praktisch möglich wäre. Er betonte, daß er bei Erledigung seiner Aufgaben von dem gewohnten parlamentarischen Verfahren hätte abweichen müssen, denn sonst würde der Haushalt für 1934 wohl noch nicht verabschiedet sein. Bei Auszählung der Verdienste seines Kabinetts erwähnte Doumergue auch, daß feit März 5,5 Milli a r d e n Goldmetall nach Frankreich
hereingekommen feien. w e
Die außenpolitische Stelle der Rundfunkansprache lautete: „Die Regierung hat nie nachgelassen, sich rege mit der S i ch e r h e i t s f r a g e und damit zu beschäftigen, die Grenzen Frankreichs in $ e r t e i b i g u n g s x n ft a n b zu versetzen. Ich spreche von Di meine lieben Freunbe, benn niemanb m Frankreich
Gelbmarktes gehen.
Wenn wir uns ber Hoffnung hingegeben hatten, daß nun enblich bas Verstänbnis für unsere wirtschaftliche Lage Allgemeingut geworben wäre, so märe biefe gute Meinung burch einen Schritt schwer erschüttert worben, beffen Hintergrünbe völlig um burchsichtig erscheinen müssen. Soeben haben nämlich bie Treuhänber für bie Dawes- Anleihe bie Faustpfänber beschlagnahmt, bie ihnen bei Unterzeichnung bes Dawes- Paktes gegeben worben finb. Äm 15. Juli waren Devisenzahlungen im Werte von 4,22 Millionen Reichsmark a conto Dawes-Anleihe fällig geworden. Diese Summe st and in deutschem Gelde zurDerfügung. Ferner belief sich das deutsche Devisendepot bei der BIZ. auf ungefähr 50 vH. dieser Summe. Aber, wie gesagt, die Beträge waren nicht transferiert worden.
Aus dieser Tatsache haben die Treuhänder für die Dawes-Anleihe nun den Schluß gezogen, daß Zwangsmaßnahmen am Platze feien. Sie haben die Hand auf sämtliche Einkünfte des Reiches gelegt, die aus den Zöllen der Bier-, Tabak- und Zuckersteuer sowie aus dem Branntweinmonopol aufkommen und die zur Zeit etwa 200 Millionen Reichsmark im Monat ausmachen. Das ist etwa das Fünfzigfache dessen, was für den Monatsdienst der Dawesanleihe einschließlich Tilgung überhaupt aufzuwenden wäre. Und zwar sind es nicht etwa Devisen-, sondern ebenfalls Reichs- marfbeträge; sie machen das Rückgrat der Finanzgebarung des Reiches aus.
Natürlich hat die Reichsregierung fofort Maßnahmen ergriffen, um die Sperrung dieser erheblichen Betrage unwirksam zu machen. Es gibt Mittel und Wege genug, um jeden Schaden für das Reich zu verhindern. Es bleibt aber zurück die beschämende Feststellung, daß ihre schikanöse Einstellung diese sogenannten Treuhänder in die Lage versetzt hat, auch nur für einen Augenblick die Hoheit des Reiches anzutasten und eine Demonstration herbeizuführen, die nur darauf ausgehen kann, Deutschland in Mißkredit zu bringen. Man sucht den Anschein zu erwecken, als habe man einen böswilligen Schuldner vor sich, gegen den ein Beitreibungsverfahren nach Art des Gerichtsvollziehers angebracht und gerechtfertigt fei.
Wir sind gewohnt, den Begriff des Treuhänders anders aufzufaffen. Treuhänder fein heißt, n a ch bestem Wissen und Gewissen seine Pflicht zu tun; eine Pflicht, bie auch bas Interesse bes Schuldners im Auge zu haben hat. Es sind die Symptome bes liberalistifchen UBirh schaftsprinzips, ben Schulbner auszupfanben auch wenn fein guter Wille unb fein gutes Recht feftt stehen. Man macht ben Schulbner nicht badurch zahlungsfähiger, baß man ihn in ben 5)ungerturm sperrt. Es wirb ber Schaben, ben man burch eine solche Demonstration anrichtet, letzten Enbes auf bie gesamte Weltwirtschaft zurückfallen. Wie wäre es wenn auch Amerika hingehen würbe, um feine Guthaben in Englanb unb Frankreich beizutreiben? Guthaben, bie einem regulären Warengeschäft entsprungen finb, wahrenb Deutschland Verpflichtungen nur politischer Natur finb. Uns hat man ben Schulb- fchein bamals abgepreßt, jetzt geht man hin unb brüstet sich mit biesem erpreßten Schein als ob er moralisch unb rechtlich unantastbar fei. Deutschland will zahlen. Jawohl! Aber nicht auf diese
Deutschland soll die Katze im Sack kaufen.
Eine Schweizer Stimme zum Ostplan.
Bafel, 17. Juli. (DNB.) Die „Basler Nachrichten" machen auf die verschiedenen Wider- sv rücke in den bisherigen Veröffentlichungen über den Ostpakt aufmerksam. Nach alledem sei heute noch nicht einmal klar was der Ostpakt, dessen Unterstützung Deutschland zugemutet w.rd eiaentlid) sein soll. Ein großer Widerspruch klafft zwischen dem was Deutschland durch England und Italien und dem was ihm durch Frankreich an Rüstungskonzessionen in Aus-
Seltsame Treuhänder.
Von unserer Berliner Redaktion.
Um keinen Zweifel darüber zu lassen: Dawes- und Pounganleihe sind politische Schulden, find „kommerzialisiertes" Friedensdiktat von Versailles. Die Beträge, die aus diesen Anleihen der deutschen Wirtschaft zugeflossen sind, wurden nicht etwa zu deren Ankurbelung verwendet, sondern gingen auf dem nächsten Umwege wieder dahin zurück, woher sie gekommen waren; als Zins- und Amorti f a t ionsraten für unsere Reparationsschulden, die wir aus eigener Kraft niemals hätten begleichen können.
Als wir den Transfer dieser umgewandelten Reparationsleistungen vor einigen Wochen ein» stellten, geschah das nicht, weil wir zahlungsunfähig geworden wären. Wir waren auch nicht zu böswilligen Schuldnern geworden, wie das Amerika mit mehr Recht von feinen Kriegsschuldnern behaupten kann, die — Frankreich und England an der Spitze — schon seit geraumer Zeit ihre Verpflichtungen nicht mehr erledigen. Sondern wir haben der Welt bewiesen, daß es aus klar ersichtlichen Gründen unmöglich geworden war, unsere Währung in Devisen umzuwandeln. Unser Außenhandel war passiv geworden; man hatte ihn von außen her mit Zwangsmaßnahmen zollpolitischer oder nurpoliti- scher Art passiv gemacht.
Man hat allmählich überall eingesehen, baß uns f e l b ft feine Schulb baran trifft. Wir haben auf gütlichem Wege, unser Schulbenverhältnis zu zahlreichen ßänbern bereinigt; zuletzt mit Englanb, mit bem ein aufschiebenbes Abkommen getroffen worben ist. Allgemein war eine Beruhigung zu verzeichnen. Wir konnten roieber an ben Aufbau eines neuen Systems ber Rohstoffwirtschaft unb unseres
Paris, 17. Juli. (DNB.) Die Oftpaktpolitik { Barthous wird auch in Frankreich selbst von ver- , schiebenen Seiten scharfer Kritik unterzogen. Die ( „Action Fran? aise" äußert sich ebenso wie , bas rechtsstehenbe „Journal bes Debats" \ recht skeptisch über bie Möglichkeiten unb greif- : baren Garantien, bie Frankreich burch den Ostpakt , gewinnen könne, zumal bie Gefahr, baß bas Abrüstungsproblem roieberum in unmittelbare Nähe rücke, gerabe burch bie Paktpolitik entstehe.
Erwähnenswert ist ferner ber Leitartikel bes „Paris Mib i", eines Blattes, bas im allgemeinen nicht aus ber Reihe ber Regierungsblätter tanzt. „Paris Mibi" stellt fest, baß ber Ostpakt Frankreich verpflichtet, feine Solbaten jeweils nach Königsberg ober Berlin im Falle eines russischen Angriffs auf Deutscklanb unb umgekehrt zur Unterstützung ber Roten Armee im Falle eines beutschen Angriffs zu entfenben* „Der französische Solbat steht also in Zukunft im Osten an allen ge - fährbeten Grenzen Wache." Es wirb her- vorgehoben, baß Englanb ebenso wie Italien neutral bleiben unb Gewehr bei Fuß stehen werben, wenn Frankreich sich auf Grunb des Ostpaktes und feiner Verpflichtungen gegenüber Sowjetrußland in einen Krieg gegen Deutschland verwickeln sollte. „Kämpft nur allein, meine Herren Franzosen!" so hätten sich sinngemäß sowohl Sir John Simon wie Mussolini ausgedruckt. Außerdem müsse man gewärtig fein, daß Deutschland nach Annahme des Ostlocarnopaktes sofort die Gleichberechtigung, d. h. die 2Ibrüftung Fr ank- reichs und feine eigene Aufrüstung, verlangen werde. Die Engländer und Italiener stimmten darin mit Deutschland überein.
In einem Leitartikel des „Mati ist wird bie Einbeziehung S o w j e t r u ß l a n b s in bie Ostpaktpläne grunbsätzlich mißbilligt. Man erkenne nicht recht, so heißt es, inwiefern ein Zusammengehen mit ber „Macht bes Bürgerkrieges' bie ßanbesoerteibigung Frankreichs verstärken könne. Die Sowjetunion könne mit keinem anbe- ren Staat befreunbet ober oerbünbet fein, weil nach ihrer Auffassung zeber Konflikt ein brauchbares Mittel fei, um bie Revolution unb bie Zerstörung ber bestehenben Zivilisation zu beschleunigen. In biefer Eigenschaft wolle Sowjetrußlanb an ben europäischen Angelegenheiten teilnehmen. Es sei schwer benfbar, baß Frankreich sich verpflichten wolle, einem solchen Partner gegebenenfalls zu Hilfe zu eilen. Die Aussicht auf diese gefährliche Waffenbrüberschaft scheine ber Prüfstein bes neuen ßocarno werben zu sollen. ,,Statin empfiehlt als nachzuahmenbes Beispiel bie Zuruck- Haltung Polens, bas am besten placiert fei, um bie ßage beurteilen zu können. Polen stehe auf bem Standpunkt, daß in Osteuropa seine stark gerüstete und wachsame Neutralität die Rußland von Deutschland und Europa trenne, die beste Friedensgarantie für Europa fei.
Geringe Hoffnungen in England.
Sir John Simons Gleichberechtigungsformel.
denkt daran, mit irgend jemanden einen Streit anzufangen ober gar unter irgenbeinem Vorwand die Initiative zu einem Angriff zu ergreifen. Wir finb leibenschaftlich bem Frieben verbunben, wir werben niemals ben Frieben bes anberen stören. Aber mir wollen auch nicht, baß bie Unzulänglichkeit unserer Verteidigungsmittel und unserer Widerstandskraft irgend jemanden die Absicht beibringen könnte, mit Gewalt unsere Tür einzuschlagen und einen Einfall auf unser Gebiet zu unternehmen. Frankreich wird unermüdlich die Aufrechter- Haltung des Friedens in der Welt verfolgen. Wenn ich Wert darauf gelegt habe, daß unser ßanb außenpolitisch eine Haltung einnimmt, bie seiner Vergangenheit, feinem Ruhm unb seiner Menschlichkeitsliebe entspricht, so beshalb, um so wirksam wie möglich zur Aufrechterhaltung des Friedens beizutragen und gleichzeitig die volle Sicherheit zu erlangen, die Frankreich braucht. Den Ausdruck dieses Bedürfnisses und gleichzeitig unseres festen Willens, aufrichtig und herzlich an jeder Maßnahme, an jeder Verständigung und an jedem Abkommen mitzuarbeiten, das die anderen wie uns selbst in Frieden leben und arbeiten und Fortschritte machen läßt, hat der Außenminister den be- reunbeten Nationen überbracht, benen er Besuche abzustatten begonnen hat." — Die Schlußworte waren ein Aufruf zur Wahrung ber Einigkeit. „Erhört biefen Wunsch", so schloß er, „mehr m euerem
Weise! ,
Auflösung der ungarischen national' sozialistischen Kampforganisationen.
V u b a p e ft, 17. Juli (DNB.) Der Innenminister hat bie Auflösung sämtlicher Kampf Organisationen ber ungarischen Nationalsozialistischen Partei ange- arbnet Die ßeitung ber Bubapester Polizei würbe angewiesen, bie Nationalsozialistische Partei auf» zuforbern, alle Kampforganisationen sofort aufzulösen.
Tokio, 17.Juli. (DNB.) In Kreisen bes japa-
KÄÄÄ S ÄÄM M* -teibigenbei
ben Ost-ßocarno-Plänen. Man erklärt bie Schaf- Volk werbe vom Himmel gesegnet.
fung eines neuen Sicherheitspaktes in Osteuropa fei |
ßonbon, 18. Juli. (DNB.-Funkspruch) lieber bas weitere Schicksal bes französisch-russischen Ostpaktes tappte bie englische Presse vEg nn Dunkeln. „News Chronicle" sagt ber eisige Winb unb die feinbfeiige auslänbische Kritik habe bas erste Entzücken in Englanb über ben Pl?" wollig hmweg- gefegt In ßonbon wage man nicht mehr langer ?u hoffen, daß Deutschland sich letzt ohne weiteres überreden lasse. Man hoffe aber daß es sich> zu einer Erörterung der Vorschläge bErelt erklären könnte, wenn Frankreich seinerseits die Ru stungsgleichheit erörtern wolle In einem ß,citartifel gibt das Blatt der Ansicht Ausdruck es se letzt an Deutschland, die genauen Be bi n g u ngcn mitxuteilen unter denen es den Pakt besprechen wolle. „Wenn die Mitteilung Sir John Simons im Unterhaus über die deutsche Gleichber ech- t i g u n g überhaupt etwas bedeutet, bann nur, daß die englische Regierung anerkennt, Deutschland müsse die Rüstungsgleichberechtigung gewahrt werden, wenn es den neuen Pakt unterzeichne Wenn eine weitere Aeußerungen in der Rede Sir John Simons ebenfalls etwas bedeutet, dann nur, daß Frankreich sich diese Stellungnahme zu eigen gemacht hat.
Dailn Telegraph" spricht von einem diplomatisch en R ät s el", da die zur Teilnahme emgela- benen Mächte nicht wüßten, ob sie ihre Antwort nnj, q>nr;a nber nach ßonbon schicken soitten. P en allein habe das Rätsel insofern gelöst, als sich birekt nach Paris gewandt habe.
Ein neuer Schicksalsschlag sürdiedentscheHimalaja Expedition Drei Teilnehmer nach furchtbarem Schneesturm vermißt. - Heldenmütiges Hingen um den Nanga parbat.
lleue Mndfunkansprache Doumergues
Frankreich in der Pose des Friedensengels.


