hundertlanger Arbeit am deutschen Boden übersehen können, doch nicht die geschichtliche Entwicklung. Alle Zahlen und Hinweise, die nicht unbedingt zu dem Begriff „Volk und Raum" gehören, bleiben fort;
bei der Uebernahme der Unterlagen aus anderen Werken wird man nicht einfach „abschreiben", sondern die Angaben entsprechend verarbeiten.
Schon aus dieser kurzen Aufzählung erkennt man, welche außerordentliche Aufgabe sich Professor Krebs oestellt hat: mit Hilfe der Assistenten des geographischen Institutes der Berliner Universität und eines Stabes von Mitarbeitern im ganzen deutschen Lebensraum hofft er sie vollenden zu können.
Oberheffen.
Lanvkrcis töicften.
* Großen-Buseck, 16. April. Am Sonntag fand in den Kirchengemeinden Großen-Buseck und Oppenrod Kirchenoisitation durch den Herrn Propst von Oberhessen, Propst Knodt, statt. In dankenswerter Weise wirkten im Festgottesdienst in Großen-Buseck der Posaunenchor und der Kirchenchor mit, in Oppenrod der Kirchengesangverein. Der Ortsgeistliche predigte über das Evangelium vom „guten Hirten", anschließend hielt Propst Knodt eine Ansprache, in der er die Gemeinden zu verantwortungsbewußter Mitarbeit in Kirche und Volk ermahnte. Des weiteren wurde mit der konfirmierten Jugend eine Katechese abgehalten, die in beiden Gemeinden einen befriedigenden Verlauf nahm. Anschließend an den Visitationsgottesdienst fand in beiden Gemeinden eine Sitzung des Kirchenvorstandes statt. Die Feiern hinterließen einen tiefen Eindruck.
wg. Großen-Buseck, 16. April. Dieser Tage hatten sich die hiesige NS.- Frauenschaft und die Frauenschaften der beiden Nachbarorte Burkhardsfelden und Oppenrod im Saale von Gastwirt Wagner zu einer Dersammluna eingefunden. Die Führerin Frau Schneider hieß die Teilnehmerinnen willkommen. Die Kreisfürsorge-Schwester Lotte sprach sodann in längeren Ausführungen über die Volkswohlfahrt und über die Kreisfürsorge auf dem Lande. In ihren Ausführungen legte sie hauptsächlich Gewicht auf die Säuglingspflege und die Erziehung der Kinder. Anschließend hieran sprach Frau Schneider über die Aufgaben der deutschen Frau und Mutter. Mit dem Deutschlandlied und einem dreifachen „Sieg-Heil" auf Führer und Vaterland wurde der Abend geschlossen.
# Weickartshain, 16. April. Der Betrieb der B e r g w e r k s g e w er k s ch a f t „L o u i f e" ist wieder fast in vollem Umfang ausgenommen worden. Es werden täglich ca. 140 Tonnen gewaschenes Brauneisenerz den Hochöfen zugeführt. Gegenwärtig baut die Gewerkschaft noch eine Drahtseilbahn nach der Gemarkung Freienseen. Ein Bagger ist schon zur Abdeckung des Mutterbodens im Freienseener Feld aufgestellt und in Betrieb gesetzt worden.
00 Klein-Linden, 16. April. Der Volks- opfertag der Inneren Mission brachte einen stark besuchten F e st g o t t e s d i e n st. Pfarrer Bremmer predigte über das Bibelwort „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen". Zur Verschönerung des Gottesdienstes trug Der Kirch,enchor .zwei passend» Chöre vor. Nach dem Gottesdienst spielte der Posaunenchor an den öffentlichen Plätzen Choralmelodien und geistliche Volkslieder. — Der Anregung des Reichs- und Landesbischofs folgend ging der Schulaufnahme am Montagvormittag ein Gottesdienst voraus, an der sich die neu in die Volksschule aufzunehmenden Kinder mit ihren Eltern beteiligten. Die Zahl der aufgenommenen Schüler beträgt 35, nämlich 15 Knaben und 19 Mädchen.
Y" Großen-Linden, 16. April. Am Samstagabend fand im Saale des Gastwirts Ludwig Faber das Stiftungsfest des im Jahre 1850 gegründeten Gesangvereins „Harmonie" statt. Die Vortragsfolge wurde eröffnet mit einem Musikstück der Kapelle E i n b r o d t (Gießen), die den musikalischen Teil der Veranstaltung bestritt. Unter der Leitung des Dirigenten Wilhelm Schüttler (Gießen), einem geborenen Großen-Lindener, trug der Gesangverein dann die verschiedensten Chöre vor, die gut zu Gehör gebracht worden und lebhaften Beifall der Zuhörer auslösten. Im zweiten Teil sorgte ein mit viel Geschick gespieltes einaktiges Theaterstück für die Unterhaltung. Im Verlauf des Abends ergriff der 2. Vorsitzende, Zigarrenfabrikant Wilhelm Stroh das Wort zu einer kurzen Ansprache, in der er die Freunde und Gönner des Vereins herzlich willkommen hieß. Indem er auf die Bedeutung des nun schon 84 Jahre bestehenden Derems hinwies, betonte er die hohe Aufgabe, die den Gesangvereinen als Beschützer und' Pfleger deutscher Art und deutschen Volkstums im Lied zukomme. Im Anschluß hieran wurden folgende Herren ausgezeichnet, und zwar mit der Sänger- nadel für aktive Beteiligung innerhalb des Vereins in Gold (50 Jahre): Heinrich Dern, Weißbindermeister, Ludw. Nepp, Eisenbahnoberschaffner i. R., Johannes Leun, Landwirt, Heinrich Magnus
Eisenbahnoberschaffner i. R.; in Silber (30 Jahre): Heinrich Weigand II., Jnstallationsmeister, Wil- Helm Velten, Landwirt, Ludwig Keßler, Landwirt und Philipp Schüttler, Schreinermeister.
> Holzheim, 16. April. Der Maurer Karl Buß jun. stürzte dieser Tage bei Ausbesserungsarbeiten an einer Scheune vom Gerüst und zog sich Verletzungen am Bein zu.
Kreis Friedberg.
pb. Butzbach, 16. April. Gestern nachmittag fand im Saale des „Hessischen Hofs" die ordentliche Generalversammlung der Vereinsbank für Butzbach und Umgegend statt. Aus dem Geschäftsbericht über das Jahr 1933 ist zu entnehmen, daß der Gesamtumsatz mit 39 Millionen Mark gegenüber dem Jahre 1932 um 5,6 Millionen höher ist. Die Spareinlagen haben sich um zirka 30 000 Mark vermehrt, an neuen Sparbückern wurden 62 Stück ausgegeben. Der Genossenschaft gehörten am 31. Dezember 1933 557 Mitglieder mit 629 Anteilen an. Die Vermögensbilanz schließt mit 1 449 493,50 Mark; die Gewinn- und Verlustrechnung mit 111 993,79 Mark ab. Der Reingewinn in Höhe von 8619,44 Mark wurde wie folgt verteilt: 7434,80 —5 v. H. Dividende, 500 Mark an Reservefonds, 500 Mark Betriebsrücklage, 184,64 Mark Vortrag auf neue Rechnung. Der bisherige Vorstand wurde ergänzt durch die Herren Wörner (Fauerbach v. d. H.) und Kunz (Butzbach). Dem Aufsichtsrat traten bei: Bürgermeister Schneider (Ostheim b. Butzbach) und Oberpostschaffner Reitz (Butzbach). Die Gleichschaltung wurde durch Kreisbauernführer D ö r r s ch u ck und Oberrevisor Hartmann (Gießen) herbeigeführt. Ferner wurde noch die Verschmelzung der Spar- und Darlehenskasse Ostheim mit sämtlichen Aktiven und Passiven mit der Vereinsbank beschlossen.
Kreis Alsfeld.
N. Mücke, 16. April. Der vor einiger Zeit hier ins Leben gerufene NS.-Stützpunkt hielt am Samstagabend im Saale des Gastwirts Hörle eine autbefuchte Versammlung ab. Als Redner war Pg. Bartholomäus-Gießen erschienen. Er sprach über den Sinn, Zweck und Ziele des wirklichen Nationalsozialismus. Unter dem Motto: keiner kavn leben ohne den anderen, führte er an Hand vieler treffender Beispiele an, daß kein Stand, sei er auch noch so unscheinbar, der Volksgemeinschaft entbehrlich sei. Er führte ferner aus, daß der echte Nationalsozialist nicht an Rangabzeichen und Parteizugehörigkeit, sondern genau wie der echte Christ an seinen Werken zu erkennen sei. Reicher Beifall lohnte die Ausführungen des Redners. — Vom 9. bis 15. April weilten sämtliche Spielmannszüge des Iungbannes 2/116 in einer Gesamtstärke von etwa 80 Jungens in unserem Ort. Sie bezogen in Mücke, Flensungen, Merlau, Ilsdorf, Wettsaasen und Kirschgarten Quartiere. Musiklehrer Heyme (Grünberg) hatte die Aufgabe übernommen, die
Spielmannszüge des Iungbannes einzuschulen. Am Sonntagnachmittag wurde die Schulung durch eine Gesamtdarbietung auf dem Flensunger Sportplatz beschlossen.
* Nieder-Ohmen, 16. April. Der 20jährige Arbeitsdienstwillige Heinrich Maas kam am Sonntag beim Fußballspiel so unglücklick zu Fall, daß er einen Bruch des linken Unterschenkels erlitt und in die Chirurgische Klinik nach Gießen gebracht werden mußte.
* Merlau, 16. April. Das achtjährige Söhnchen des Viehhändlers Münch stürzte beim Spiel mit anderen Kindern auf eine Eisenschiene, und zwar so unglücklich, daß es schwere innere Verletzungen erlitt und der Chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden mußte.
ll. Merlau, 16. April. In einer öffentlichen Versammlung, an der sämtliche Gliederungen der NSDAP, teilnahmen, sprach Pg. Bartholomäus- Gießen über den Nationalsozialismus. Seine Ausführungen baute er auf drei wesentliche Punkte auf: 1. Keiner kann ohne den anderen leben, 2. Jeder ist notwendig, 3. Wir brauchen Frontgeist! Die Ausführungen wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen. Stützpunktleiter Münch beschloß die Versammluna mit einem dreifachen „Siea-Heil!" auf den Führer Adolf Hitler. — Die Eheleute Georg P i g g u s und Frau, geb. Erdmann, feierten dieser Tage das Fest der silbernen Hochzeit.
* Büßfeld, 16. April. Im Kreise der Familie und der nächsten Angehörigen feierten am vergangenen Freitag die Eheleute Wilhelm Schäfer und Frau Elisabeth, geb. Keller, das Fest der goldenen Hochzeit. Der Jubilar steht im 78. und die Jubilarin im 72. Lebensjahr. Beide lesen eifrig den „Gießener Anzeiger".
Preußen.
Kreis Wetzlar.
(D Krofdorf, 16. April. Am Sonntag wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ein treuer Diener unserer Gemeinde zu Grabe getragen: Wilhelm Leib, der von 1905 bis 1913 den Posten des Flurhüters und von da ab bis 1932 das Amt des Ortsdßeners versehen hat. Besonders im Krieg und i/ den Nachkrieasjahren stellte er seine Kraft in der gesteigerten Fülle kommunaler Obliegenheiten in den Dienst der Allgemeinheit, stets das Interesse der Gemeinde wahrend. Während Pfarrer C a p e l l (Wißmar) in der Grabrede den menschlich-familiären Weg des Verstorbenen kennzeichnete, sprach bei der Kranzniederlegung Orts- oürgermeister Will von der treuen Pflichterfüllung des Verblichenen und seiner Wertschätzung bei Behörden und bei der Bevölkerung. Auch der Obstund Gartenbauoerein legte durch I. I o st in Dankbarkeit einen Kranz am Grab nieder. Wilh. Leib erreichte ein Alter von 62 Jahren.
Wirtschaft.
* Preußengrübe A G. wieder 5 v.H. In der Aufsichtsrats-Sitzung der zum Petschek-Kon- zern gehörenden Preußengrube AG., Berlin, wurde beschlossen, der Generalversammlung am 9. Mai wieder 5 v. H. Dividende für 1933 auf 12 Millionen Aktienkapital vorzuschlagen.
* Cornelius Heyl A G-, Worms. Im Geschäftsbericht zum 31. Oktober 1933 kann für dieses Unternehmen der Lederindustrie noch keine nennenswerte Belebung festgestellt werden, da sich das Geschäft der Branche erst allmählich zum Inlands hin verlagert. Außerdem folgte dem Wiederanstieg der Rohwarenpreise keine entsprechende Besserung der Lederpreise. Der Abschluß zeigt nach 0,68 (1,27) Mill. Mark Abschreibungen auf Anlagen und 0,45 (0,47) Mill. Mark anderen Abschreibungen einen neuen Verlust von 612 410 (650 109) Mark, um den sich der Verlustvortrag auf 1,61 Mill. Mark erhöht (Aktienkapital 15 Mill.). Im neuen Geschäftsjahr entferne sich die Firma weiter vom Tiefpunkt und hoffe, auch einer bilanzmäßigen Auswirkung der Besserung entgegenzugehen, falls nicht neue Exportschwierigkeiten auftreten.
frankfurter Börse.
TNittagsbürse still und schwächer.
Frankfurt a. M., 16. April. Zum Wochenbeginn hatte die Börse zwar manche Anregungen von der Wirtschaft her, doch blieb das Geschäft still und die Kurse lagen eher schwächer. Die Bankenkundschaft ist zur Zeit am Geschäft kaum beteiligt, dagegen neigt die Kulisse gerade unter dem Eindruck der Geschäftslosigkeit zu Glattstellungen, wodurch bis auf wenige Ausnahmen die Börse eher schwächer blieb.
Besonders gedrückt waren Daimler Motoren, die auf 46,50 (48,25) zurückfielen, und desgleichen Bem- berg, die 2,75 v. H. nachgaben, auch AKU. 0,50 v. H. leichter. Hier sprechen die zu erwartenden Sanierungsmaßnahmen mit. Farbenindustrie bei kleinem
Umsatz 0,50 v. H. niedriger. Am Elektromarkt waren AEG. mit 4- 0,40 v. H. leicht erholt, auch Schuckert 0,75 v. H. fester, Siemens behauptet, dagegen Bekula 0,50 v. H. und Gesfürel 1,40 v. H. schwacher. Montanwerke bröckelten durchweg ab im Ausmaße von 0,25 bis 0,75 v. H., nur Harpener lagen um 0,40 v. H. freundlicher. Bon Schiffahrtswerten Nordd. Lloyd 0,13 v. H., Hapag 0,50 v. H. abgeschwächt, AG. für Verkehrswesen verloren 1,13 v. H. Im übrigen eröffneten Bank für Brauindustrie 1,13 v. H., Reichsbankanteile 0,25 v. H., Zellstoff Waldhof 0,50 v. H. und Deutsche Linoleum 0,40 o. H. freundlicher.
Auch der Rentenmarkt lag still bei nachgebenden Kursen. Es verloren Altbesitzanleihe und späte Reichsschuldbuchforderungen je 0,40 v. H., Neubesitzanleihe 15 Pf. Reichsmark-Obligationen waren ruhig und meist um 0,25 bis 0,50 v. H. niedriger. Fremde Werte lagen still.
Infolge der außerordentlichen Geschäftsstille, die auch den weiteren Verlauf der Börse beherrschte, bröckelten die Mehrzahl der Kurse weiter leicht ab. So u. a. Farbenindustrie um 0,65 v. H., AEG. um 0,25 v. H., während Bemberg um 0,65 v. H. erholt waren. Von später notierten Werten konnten sich Rhein. Braunkohle um 1,25 v. H. und Zement Heidelberg um 1 v. H. verbessern, dagegen verloren Deutsche Erdöl 1,50 v. H. und Stahloerein 0,90 v. H.
Der Rentenmarkt verharrte gleichfalls in Geschäftsstille, doch zeigten die variablen Reichswerte keine Veränderung. Man notierte Neubesitz 22,70, Altbestz 95,25 bis 95,50, späte Schuldbücher 94,13 d. H. Stadtanleihen lagen uneinheitlich bei Abweichungen von 0,50 bis 1 v. H. nach beiden Seiten. Staatsanleihen waren ruhig. Auch der Pfandbriefmarkt wies nur kleinste Umsätze auf, wobei Goldpfandbriefe meist unverändert lagen, dagegen Liquidationspfandbriefe überwiegend 0,25 bis 0,50 ver- toren und Kommunal-Obligationen ungleichmäßige
Kursbildung bei Veränderungen von 0,25 bis 0,50 v. H. zeigten. — Tagesgeld unverändert 3,25 v. H.
Abendbörse geschäftslos.
Die Abendbörse litt unter starkem Auftragsmangel und war daher auf allen Marktgebieten nahezu geschäftslos, zumal auch die Kulisse jegliche Unternehmungslust vermissen ließ. Die Grundstimmung war zwar nicht unfreundlich, trotzdem bröckelten die Kurse, soweit sie notiert wurden, gegen den Berliner Schluß meist etwas ab. Anfangs zeigte sich etwas Interesse für IG. Farbenindustrie, die im freien Markt vorübergehend einen Kurs von 140,25 (139,90) erreichten, im Verlaufe gingen sie aber
Spenden für die NGD.
werden eingezahlt auf Konto Nr. 4513 bei der Bezirkssparkasse Gießen.
unter dem Einfluß der Stagnation wieder auf 139,75 v. H. zurück. Etwas höher lagen nur Licht & Kraft und Reichsbankanteile, die je 0,50 v. H. höher lagen.
Auch der Rentenmarkt wies minimale Umsatztätigkeit auf, Altbesitzanleihe gaben 0,25 v. H., Stahlverein-Bonds 0,13 v. H. nach, während Neubesitzanleihe gehalten waren. Späte Reichsschuldbuchforderungen lagen mit 94,13 v. H. unverändert. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 22,40, Altbesitzanleihe 95,25, 6 v. H. Stahlt)ons 72,40, Schutzgebietsanleihe von 1913/14 9,50, Reichsbank 149,50, Gelsenkirchen 63,50, Harpener 92, Phönix 50, Rheinstahl 94, Bekula 130,75, Conti Gummi 144, Scheideanstalt 182,50, Deutsche Linoleum 57, Licht & Kraft 106, IG. Farben 140 bis 139,75, Gesfürel 95,50, Holzmann 72, Metallgesellschaft 83, Schuckert 99,50.
Frankfurter Schlachtvre^markt.
Frankfurt a. M., 16. April. Auftrieb: Rinder insgesamt 1358 (gegen 1199 am letzten Montagsmarkt), darunter befanden sich 436 Ochsen, 92 Bullen, 435 Kühe und 395 Färsen. Kälber 590 (431), Schafe 32 (41) darunter 19 (20) Hämmel, Schweine 3915 (4256). Notiert wurde pro Zentner Lebendgewicht in Mark: Ochsen al) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 29 bis 31, d) 26 bis 28; Bullen a) 31, b) 29 bis 30, c) 27 bis 28, d) 25 bis 26; Kühe a) 28 bis 29, b) 25 bis 27, c) 20 bis 24, d) 14 bis 19; Färsen a) 34 bis 35, b) 32 bis 33, c) 28 bis 31, d) 24 bis 27. Kälber: Sonderklasse nicht notiert, andere a) 49 bis 50, b) 45 bis 48, c) 37 bis 44, d) 26 bis 36. Lämmer und Hämmel bl) Stallmasthämmel 36; Schafe e) 30 bis 32, f) 24 bis 28. Schweine al) Speckschweine über 350 Pfund Lebendgewicht 50, a2) 37 bis 42, b) 36 bis 41, c) 35 bis 41, d) 34 bis 40, e) 32 bis 36, k) nicht notiert, g) Sauen 30 bis 35. Im Preisvergleich zum letzten D)ontagsmarkt gaben Ochsen 1 Mark, Kälber 1 bis 2 Mark, Schweine 2 bis 4 Mark nach; Bullen, Kühe, Hämmel und Schafe blieben unverändert, Färsen zogen 1 Mark an. Marktverlauf: Rinder mittelmäßig, nahezu ausverkauft. Kälber, Hämmel und Schafe mittelmäßig, geräumt. Schweine schleppend, geringer Ueberstand.
Fleischgroßmarkt: Beschickung: 642 Viertel Rindfleisch, 61 ganze Kälber, 9 ganze Schafe, 179 Schweinehälften. Preis für ein Zentner frisches Fleisch in Mark: Ochsen- und Rindfleisch I 52 bis 56, II 46 bis 52; Bullenfleisch 48 bis 53, Kuh- fleisch II 38 bis 43, III 25 bis 35; Kalbfleisch II 70 bis 80, III 65 bis 70. Hammelfleisch 70 bis 75. Schweinefleisch I 58 bis 62. Geschäftsgang des Fleischgroßmarktes ruhig.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 16. April. Die lustlose Stimmung für Brotgetreide, insbesondere für Weizen, hielt angesichts der starken Voreindeckungen im März an; das Geschäft stagnierte fast vollkommen. Die Preise blieben sowohl für Weizen als auch für Roggen unverändert. Hafer war gefragt und notierte fester, Sommergerste, die nicht mehr für Brauzwecke in Frage kommt, gab im Preise nach. Das Mehlgsschäft blieb klein. Der Futtermittelmarkt lag weiter fest, ganz besonders Kleie, Weizenfuttermehl, ferner Soyaschrot und Erdnußkuchen in vorderer Ware. Es notierten: Weizen 203 nom. (Mühlenpr.), Roggen 173, Sommergerste 167,50 bis 172,50, Hafer 159 bis 162,50, Weizenmehl Spez. 0 mit Austauschweizen 29,70 bis 30,25, do. ohne 28,20 bis 28,75, Roggenmehl 0- bis 60prozentig 24 bis 24,50, do. südd. Spez. 0 24,50, Weizenkleie 10,75, Weizenfuttermehl 11,80, Roggenkleie 11, Soyaschrot 15,50 bis 15,65, Palmkuchen 14,05 bis 14,30, Erd- nußkuchen 16,30 bis 17,15, Treber 14, Trockenschnitzel 10,10, Heu südd. 6, Weizen- und Roggenstroh drahtgepreßt oder gebündelt 2, Kartoffeln: Industrie hiesiger Gegend 2,85 Mark (zuletzt 2,80 Mark) per 50 Kilogramm bei Waggonbezug. Tendenz ruhig, Futtermittel befestigt.
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a. M.
27,75
27,5
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0
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Banknoten.
10
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20,25
145
-I -I
1681 169,51
Die hinter Den 's
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0
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5
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22,85
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95,3
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99,9
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22,4
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93,4
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0
0 0
0
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0
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64,25
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75,25
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112,5
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57
27,25
25
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131,9
100,5
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73 113,5 63,4 92,13
74
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31 65,25 86,25 47,25
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97,75
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68
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43 122,75 46,25 57,25 66,65
20 159,5 173,75
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48,25
56,5
22,5
8,25
8
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6,7
6,7
■thitwnü .......
Deutsche «rdiU ...........
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Nie Bergbau
Nie Bergbau öenüffe klücknerwerke DlanneflmamuSlöBerti
106 66,75
71,5 52,5 43,5 123,75
48 57
67,4 20,4
158,5
144,65
22,5
1,15
8
22,5
1,15
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7,8
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6.7 1
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66,5
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47,25
60,5
62
149,5
90,25
91,5
94,25
94
97,8
22 1,15 7,9 7,8
8 8,75 6,65
6,7
Grchner.................. o|
Mainkrastwerke Höchst a.M-.. 4
Süddeutscher Lucker e|
30,25
65,4
86,5
47
60,5
62,25
149,5
Philipp Holzmann .... Zementwerk Heidelberg Zementwerk Karlstadt .
24,75 I —
131,75 ! 130,75
vamvurg-Amertka-Daket
Hamburg-Südam. Dampfschiff'.
Hunia-Dampsschifs......
Norddeutscher Lloyd
fQt Verkehrswesen Akt. ..
Berliner Handelsgesellschaft ...
Vrivat.Bank ...
und DtSconto-
Gesellschaft
Dresdner Bank...
Reichsbank
Schultheis Patzenhofer 0
Wtu (Allgemeine Kunstseide) .. 0
Bemberg............... 0
Hellstoff Waldhos .. 0
Zellstoff Aschaffenburg 0
Dessauer @afl ............... 7
Daimler Motoren 0
Deutsche Linoleum o vreiistetn & Koppel o
Leonhard Tietz ..............o
Thade....................io
Aerumulatoren-Fadrü o
Lontt-Sumwt...............o
Ü.S.»........
Bekula... ..............
ssr-ÄhÄäÄii':::« Selten 6 Guilleaume n
Schuckert L Co.
Siemens S Halske '
Labweper &($o. " '
4% OeHerreichtschr Goldrente... 4,20% Oesterreichische Silberrente 4% Ungarische Goldrente 4% Ungarisch, StaatSrente v. 1910 4Vi% deSgl. von 1913 6% abgest. Goldmexikaner von 99 4% Türkische Zoll anleihe von 1911
Vagdadbahn-Anleche
•% Deutsche RetchSanleihc v. 1927 •% ehem.7% Dt.ReichSanl.v. 1929 •Vi% Doung-Anleihe von 1930 .. Deutsche Anl.-Ablöf.-Schulb mit
AuSlos.-Rechten ............
DeSgl. ohne AuSIos..Rechte......
•% ehem.8% Hess. BolkSstaat 1929 irückzahlb. 102%) ............
«% Hess. Landesbank Darmstadt Gold R. 12.................
6J4% Hess- Landes-Hypotheken- bank Darmstadt Liaui.........
Oberhessen Provinz-Anleihe mit -Luttos.-Rechten Deutsche Komm. Sammel ab l. An-
leih, Serie 1 mit Auslos.-Rechlen 4% ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Goldpf«. 15 unkündbar bis 1935 4% eben. 7% Franks. Hyp.-Bank
Goldpfe. 16 unkündbar bis 1936 ehem. 4%% Franks. Hyp.-
Sank-Ltytu-Psandbriese.....
#tm. <y,% Rheinische Hyp.'Bonk-giou.-Goldpfc. ...
4% ebem. 8% Pr. Landespfand- briefanstalt, Pfandbriefe R. 19
4% ebem. 7% Pr. VandeSpfand- briefanstalt. Pfandbriefe 8L io
Steuerautich. Verrechnungskurs.
Kurszettel der Berliner und Frankfurter Börse.
n angeführten Ziffern geben Die Hohe Der zuletzt vefchlossenen Dlvldende an. - Reichsbankdiskoni 4 v. H.. Lombardztnsfuß 5 o. H.
Frankstm a. JJ1
Berlin
Schluß- hirt
Schloßt. Abendbörse
Schluß- hrd
Echlußk. Mittag. börse
Datum
14.4
16-4
14.4.
16-4-
Franlsun a. M.
Berlin
Schluß- kurS
Gchlußk. Abend- börie
Schluß- turü
Echlußk. Minaa- börse
Datum
14-4.
16.4.
14-4.
16-4.
ManSfelder Bergbau ..
Kokswerke ..........
Phönix Bergbau......
Rheinische Braunkohlen Rheinstahl ...........
Bereinigte Stahlwerke. Otavi Piinen .......
.......0
.......0
.......0
.....10
.......0 .......0
73,5
51 208,75 94,35 43,25
15,5
113 113,25
146
50
210
94
42,4
15,25
112,25
112,5
73,5
99,4
51,25
210
94,75
43
15,13
113
113,5
145
73 97 50,4
210 93,75 42,4 15,13 112,75 112,5
144,75
Kaliwerke Aschersleben. Kaliwerke Westeregeln . Kaliwerke Salzdetfurth
.......5 .......5 .....1V1
5- ®- Karden-Jnvustrt« Scheideanstall........
.......7
.......9
140,5
182,5
64,5
57,4
139,75
182,5
62,75
56,75
83
140,5
139,9
Goldschmidt .........
.......0
63,5
57,13
85
62,4
56,9
83,75
Rütgerswerke ........
.......0
Metnllaeielllchakt......
.......0
Frankfurt a. Ul.
Berlin
Schlußkurs
Gchlußk. Abendbörse
Schluß- kurS
Gchlußk. Millag- börse
Datum
14.4.
16-4
14.4.
164.
i°/0 desgl. Serie II .......
6,75
4,6
7,15
4,13
29,4
6,8
4,6
7,1
4,13
29,65
6,8
4,6
7,25
4,3
29,65
vereinh. Rente v. 1903
HRumän.veretnh.Rentev.1913 vereinh. Rente ..
8%% Anatolier
4,75
7,3
4,3
29,3
14. April
16Apr.l
Amtliche Notierung
Amtliche Notierung
Meld
Brie^
Geld
I Brie
Helstngfo«»..
5,684
5,696
5,689
5,701
47,20
47,30
47,20
47,30
10,38
10,40
10,38
10,40
BudapeS ...
Sofia......
3,047
3,053
2-047
3,053
Holland ....
169,38
169,72
163,43
169,77
Oslo ......
64,74
64,86
64,74
Kopenhagen.
57,54
57-66
57'54
57,66
Stockholm...
66,38
66,52
66,38
66,52
London .....
12,885
12,915
12,885
12,915
Buenos Aires
0,629
0,633
0,628
0,632
Reu York ....
2,502
2,508
2,502
2,508
Brüssel.....
58,47
58,59
58,46
58,58
Italien.....
21,32
21,36
21,41
21,45
Paris......
16,50
16,54
16,50
16,54
Schweiz....
80,92
81,08
80,96
81,12
Spanien....
34,24
34,30
34,24
34,30
Danzig.....
61,60
81,76
dl, 60
81,76
Japan ......
0,759
0,761
Rio de Jan. .
0,214
0,216
0,214
0,216
Jugoslawien.
5,664
5,676
5,664
5,676
Lissabon ....
11,73
11,75
11,74
11,76
Berlin, 16. April
Gel?
Bries
Amerikanische Noten..............
Belgische Noten..................
Dänische Noten .................
2,455
58,30
57,29
12,84
2,475
58,54
57,51
12,90
Französische Noten ...............
Holländische Noten ...............
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, i 100 Schwing Rumänische Noten...............
16,46
169,01
21,34
64,57
16,52
169,69
21,42
64,83
Schwedische Note« ...............
66,22
80,78
34,10
66,48
81,10
34,24
Schweizer Noten.................
Spanische Note»
Uöaartsche Note»


