Wirtschaft.
Oer deutsche Außenhandel im Januar.
Die Handelsbilanz schließt im Januar mit einem Einfuhrüberschuß von 31 Millionen Reichsmark gegenüber einem Ausfuhrüberschuß von 49 Millionen Reichsmark im Vormonat ab. Seit Januar 1930 ist damit die Handelsbilanz zum er st en Male wieder passiv geworden. Im Januar vorigen Jahres war eine ähnliche Entwicklung zu verzeichnen. Immerhin blieb die Handelsbilanz noch mit 23 Millionen Reichsmark aktiv.
Wenn slch gegenüber dem gleichen Monat des Vorjahres eine Passivierung um rund 54 Millionen Reichsmark ergeben hat, so ist dies einmal auf die ^mengenmäßige Erhöhung der Ein- fuhr, überwiegend aber auf.den Rückgang Der Ausfuhrpreise zurückzuführen. Hinzumeisen ist darauf, daß der Deviseneingang aus dem Außenhandelsgeschäft nicht mit dem ausgewiesenen Ausfuhrwert übereinstimmt.
Die Einfuhr betrug im Januar 381 Millionen Reichsmark, sie hat gegenüber dem Vormonat um 7 Millionen Reichsmark, d. h. um nicht ganz 2 v. H. iugenommen. Die mengenmäßige Zunahme macht nicht ganz 1 v' H. aus.Die Steigerung der Einfuhr dürfte im Gegensatz zu der saisonüblichen Bewegung Stehen. Sie ist ausschließlich bei Rohstoffen em» | getreten, während die Lebensmittel und Fertig- maren mengen- und wertmäßig vermindert sind. Die Erhöhung der Rohstoffeinfuhr von 208,1 MC- ionen Reichsmark im Dezember auf 233,5 Millionen Reichsmark im Januar stellt zum Teil- wohl ,och einen Ausgleich für die verhältnismäßig niedri- zen Eindeckungen in den Monaten Oktober und November dar. Die Zunahme der Einfuhr entfällt überwiegend auf die überseeischen Rohstoffländer.
Die Ausfuhr betrug 350 Millionen Reichsmark, lie ist gegenüber dem Dezember vorigen Jahres um Ü74 Millionen Reichsmark, d. h. um 17,5 v. H. ge- Rmken. Mengenmäßig betrug die Verminderung «gar 18,6 v. H. Die rückläufige Bewegung entspricht Jen vorhergehenden Jahren. Im vergangenen Jahr »ar der Rückgang der Ausfuhr wert- und mengenmäßig im Januar sogar etwas größer als diesmal. Der Ausfuhrrückgang dürfte ebenso wie im Vor- juhre im wesentlichen als Saisonerscheinung zu ? etrad)ten sein. Der Durchschnittswert der Gesamt- Ausfuhr bleibt hinter dem Januarergebnis 1933 um 10 v. H., bei Fertigwaren sogar um 12 v. H. zurück. In dem starken Rückgang der Ausfuhr sind Fertigwaren und mit einem geringen Betrag Lebensmittel beteiligt. 2)ie Ausfuhr der Fertigwaren ging on 331,4 Millionen im Dezember auf 258,6 Millionen zurück.
Wochenbericht som Frankfurter Gchlacbtviebmarkt
Obwohl die Zufuhren am dieswöchigen Vieh- narft kaum größere Austriebe aufzuweisen hatten cls in der Vorwoche, nahm das Geschäft einen ziemlich schwachen Verlauf. An den meisten Märk- |»n verblieb etwas Ueberstand. Die Preise haben : sch jedoch nicht wesentlich verändert.
Am Rindermarkt nahm das Geschäft einen imhiaen Verlauf. Es verblieb einiger Ueberstand. >ie Preise lagen aber etwas gebessert, so bei besten 'Ichsen und Kühen, nur Bullen und geringe Ochsen liißten 1 bis 2 Mark ein. Der Auftrieb betrug 1458 (gegen 1402) Stück.
Für Kälber entwickelte sich nur langsames Geschäft, doch wurde der Markt bei um 1 bis 2 Mark imchgebenden Preisen, geräumt. Die Zufuhr stellte । sib mit 1404 um 29 Stück stärker.
Die weitere Verminderung der Auftriebe bei | tz. ch a f e n brachte diesen erneut einen Preisanstieg im 1 bis 2 Mark. Das Geschäft war ebenfalls nur langsam, jedoch wurde ausverkauft. Der Auftrieb tetrug 223 gegen 310 Stück.
Am Schweinemarkt machten sich anfangs ter Woche auf Grund der geringen Beschickung Ansitze zu einer Preiserhöhung bemerkbar, die später wieder verloren gingen, so daß die Woche nach shleppendem Geschäft und Ueberstand mit unveränderten Preisen abschloß. Die Beschickung war mit M63 um 697 Stück vermindert.
Wochenbericht vom Frankfurter vrobuktenmarkt.
Die außerordentliche Zurückhaltung der Korn- israrbeiter war auch im abgelaufenen Berichts- owschnitt das Kennzeichen des Frankfurter Getreide- tz-oßrnarktes. Der M e h l a b r u f in Süddeutschland itt immer noch sehr langsam.
In R o g g e n m e h l ist die Lage etwas besser, in der Brotkonsum immerhin einen gewissen Be- ?nrf bedingt. Dadurch ist auch die Situation am S oggenmartt selbst viel ausgeglichener, als 6»im Weizen, an dem das Angebot, besonders vvn Material aus unserem Bezirk, die Nachfrage s'heblich übersteigt. Lediglich das Festpreissystem verhindert das Abgleiten der Preise, die Notiz blieb
mit 195 bis 196 Mark per Tonne unverändert. Der Roggenpreis notierte gleichfalls unverändert mit 172,50 bis 173 Mark per Tonne.
Das Angebot in G e r st e blieb im Vergleich zur Nachfrage stark. Für Brauzwecke bestand fast kein Interesse, und auch zur Verbitterung wurde nur wenig gekauft, da Gerste im Verhältnis zu Hafer zu teuer ist. Braugerste blieb zu 175 bis 177,50 Mark per Tonne unverändert.
In Hafer war das Angebot zwar ausreichend, aber nicht drängend. Saathafer in besten Qualitäten war hier und da gefragt. Die Forderungen blieben unverändert und man notierte wie in der Vorwoche 146 bis 148 Mark per Tonne.
Am Kraftfuttermittelmarkt ist die Tendenz stetig. Außer Roggenkleie, die mit 10,50 bis 10,60 per 100 Kilogramm unverändert notierte, bröckelten die Preise bei den übrigen Artikeln um 5 bis 25 Pf. ab, wobei Treber abermals am stärksten gedrückt lagen, Weizenkleie 10,35, Weizenfutter 11,45, Sojaschrot 14.90 bis 15,15, Palmkuchen 15 bis 15,15, Erdnußkuchen 16 bis 17,20, Treber 16,50, Trockenschnitzel 9,80.
Kartoffeln gaben im Preise weiter um 10 Pf. nach. Industrie hiesiger Gegend kosteten 2,50 per 50 Kilogramm bei Waggonbezug.
3<5.=^ar6enimvierfenSierfe(jot)M933
In der gestrigen Aufsichtsratssitzung der JG.- Farben wurde folgender Bericht über die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft im letzten Vierteljahr 1933 erstattet:
Auch im letzten Vierteljahr 1933 hat fick die günstige Entwicklung unseres G escyäftes fortgesetzt. Im einzelnen ist über die Geschästsent- wicklung in der Berichtszeit, verglichen mit dem 3. Vierteljahr 1933, folgendes zu sagen: Im Farbengeschäft hat der Umsatz etwas über demjenigen des Vorguartals gelegen. Der Chemikalienumsatz weist eine leichte weitere Umsatzsteigerung auf. Der Düngestickstoffabsatz im Inland hat im 4. Vierteljahr ebenso wie im vorausgegangenen eine geringe Zunahme, verglichen mit dem gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres, erfahren. Im Auslandgefchäst Konnte dagegen die im 3. Quartal erzielte Zunahme infolge des Rückganges in schwefelsaurem Ammoniak gegenüber dem Vorjahr nicht gehalten werden. Es ist zu hoffen, daß der Rückgang des Auslandabsatzes im lausenden Düngejahr ausgeglichen wird, wenn die in Verbindung mit dem Beitritt der Außenseiter zum Stickstoff-Syndikat erfolgte Herabsetzung der Inlandspreise zu einer Belebung des Jnlandmarktes führt. Bei dem technischen Stickstoff zeigen die Umsatzzahlen des 4. Quartals eine leichte Aufwärtsbewegung. Die Benzinproduktion wurde wieder gesteigert. Diese Zunahme ist vor allem eine Folge der in immer größerem Ausmaße angewandten direkten Hydrierung von Braunkohle. Das deutsche Geschäft in Pharmazeutika und Pflanzenschutzmitteln zeigte auch in der Berichtszeit eine Belebung. Dagegen litt das Exportgeschäft weiter unter den bekannten Schwierigkeiten. Der Photoabsatz zeigt nahezu den gleichen Saisonverlauf, wie im Vorjahr. Der mengenmäßige Absatz in Discose- Kunstseide weist sowohl gegenüber dem 3. Quartal 1933, wie gegenüber dem 4. Quartal 1932 eine Steigerung auf. Für Viftrafafer und Acetat-Kunstseide liegt der mengenmäßige Absatz ungefähr auf der Höhe des 4. Vierteljahres 1932.
Frankfurter Börse.
Nliltagsbörse freundlich.
Frankfurt a. M., 16. Febr. Nachdem bereits gestern abend wieder eine freundlichere Stimmung zum Durchbruch gekommen war, eröffnete auch die heutige Börse in durchaus freundlicher Tendenz. Auf der ermäßigten Basis zeigte sich sowohl seitens der Kundschaft, als auch der Kulisse Rückkaufbedürfnis, zumal in außenpolitischer Hinsicht die Beruhigung in Oesterreich befriedigte. Daneben hegt man weiterhin große Hoffnungen auf das Arbeitsbeschaffungsprogramm. Außerdem lagen aus der Wirtschaft einige günstige Meldungen vor, insbesondere gute Dividendenerklärungen.
Zu den ersten Kursen kam c f manchen Marktgebieten noch kleines Angebot I, raus, so daß die Kursbildung zunächst uneinheitlich war; später beseitigten sich die Kurse aber allgemein. Farbenindustrie nach etwas niedrigerer Eröffnung gut erholt, Deutsche Erdöl unverändert, nur Scheideanstalt weitere 0,50 v. H. abbröckeind. Von Elektroaktien gewannen Betula 0,65 v. H., AEG. und die Mehrzahl der übrigen Papiere lagen gut behauptet, Gesfürel allerdings 0,75 v. H. niedriger. Montanaktien verzeichneten überwiegend -Befestigungen, so Buderus, Klöcknerwerke und Mannesmann bis 1 v. H., nur Gelsenkirchen und Phönix setzten knapp gehalten ein. Schiffahrtsaktien waren noch leicht angeboten und Hapag und Nordd. Lloyd je 0,50 v. H. schwächer. Im einzelnen lagen Daimler 0,25 v. H. fefter,Gement Heidelberg und AG. für Verkehrswesen gut behauptet.
Am Rentenmarkt war das Geschäft in Neubesitzanleihe lebhaft; sie eröffnete mit 19,20 gut behauptet, um dann auf 19,40 v. H. anzuziehen. Altbesitz lag etwa behauptet, dagegen späte Reichsschuldbuchforderungen matt und 0,50 v. H. niedriger. Stahlverein-Bonds waren nach dem gestrigen Rückgang gut erholt und 1,50 v. H. fester. Von fremden Werten lagen Mexikaner weiter freundlich, 5 v. H. Gold im Verlaufe bis auf 10 v. H. (+ 1 v. H.) ansteigend.
Im Verlaufe war die Tendenz ausgesprochen fest, besonders Montanaktien zeigten stärkere Kurssteigerungen. So gewannen Gelsenkirchen, Mannesmann, Harpener, Phönix, Rheinftahl und Buderus bis 2 o. H., ferner Deutsche Erdöl 1,50 v. H., Elektroaktien zogen meist um 0,50 bis 1 v. H. an, Gesfürel gewannen darüber hinaus 2 v. H. und überschritten die Parigrenze. Farbenindustrie unter Schwankungen leicht erhöht. Auf den übrigen Marktgebieten hielten sich die Erhöhungen im Ausmaße von 0,25 bis 0,75 v. H., nur AKU. schwächten sich um 0,75 v. H. und Südd. Zucker um 1,50 v. H. ab.
Am Rentenmarkt bröckelten deutsche Anleihen etwas ab, späte Schuldbücher und Stahlverein- Bonds blieben behauptet. Staats- und Länderanleihen lagen ruhig, Stadtanleihen eher etwas leichter. Reichsmark-Obligationen waren im Verlaufe um etwa 0,25 v. H. freundlicher. Goldpfandbriefe und Kommunal-Obligationen lagen ziemlich unverändert, dagegen Liquidationspfandbriefe bis 0,50 v. H. niedriger. — Tagesgelb blieb zum Satz von 3,50 v. H. unverändert.
Abendbörse: fest.
Im Anschluß an den Mittagsoerkehr war auch die Abendbörse fest gestimmt, da seitens der Kundschaft wieder Kauforders Vorlagen. Allerdings hatten sie im Hinblick auf den Wochenschluß kein größeres Ausmaß, wodurch auch die Umsatztätigkeit weniger lebhaft als heute mittag war. Im Vergleich zu den Berliner Schlußkursen ergaben sich durchschnittliche Steigerungen um 0,25 bis 0,50 v. H., lebhafter waren IG. Farbenindustrie und Daimler. Am Rentenmarkt waren die Umsätze minimal. Altbesitz und späte Reicksschuldbuchforderungen lagen etwa behauptet, Reicnsmark-Obligationen geschäfts- los, während Neubesitz um Bruchteile eines Prozentes höher notierten. Don fremden Werten setzten Mexikaner ihre Aufwärtsbewegung fort.
Im Verlaufe hielt die feste Tenbeiv an, wenn auch bas Geschäft keine nennenswerte Belebung er
fuhr und sich meist nur auf wenige Spezialpapiere, wie IG. Farben, Daimler unb einzelne Montanaktien, beschränkte. Immerhin waren vielfach weitere Erhöhungen um 0,25 bis 0,50 zu verzeichnen, Reichsbank gewannen ebenso wie Siemens je 1 v. H., Aschaffenburger Zellstoff 0,75 v. H. U. a. notierten: Neubesitzanleihe 19,30, Altbesitzanleihe 96,30, Schutz- gebietsanleihe van 1913—14 9,35, 6prvz. Stahlver- ein-Bonbs 70,13, 5proz. innere Silbermexikaner 4,65 bis 4 75, Reichsbank 167,50. Buderus 80, Harpener 95,50, Kali Aschersleben 118, Klöckner 65 bis 62,65, Mannesmann 67, Phönix 50, Rheinstahl 90,75, Stahlverein 43,25, Aku 46, AEG. 30,75, Conti Gummi 157, Daimler 46,50 bis 46,65, Deutsche Erböl 110, Licht unb Kraft 105,50, IG. Farben 131,50 bis 132,
Frankfurter Obst- und Gemüsemarkt.
Frankfurt a. M., 16. Febr. Das Angebot in Gemüse war gut, besonbers stark war es in ausländischem Eskarol und Spinat. Bei fast unveränderten Preisen nahm das Geschäft einen lebhaften Verlauf. Es erzielten: Blumenkohl Steige 12 und 18 Stück 425 bis 500 itaL, Eskarol, Steige 18 unb 24 Stück, 300 bis 350 itaL, derselbe, Steige mit 36 Stück, 325 itaL, Feldsalat 80 bis 100, Gewürze!, großes Bündel, 30 bis 40, Karotten 6 bis 8, Jn- duftriekartoffeln (50 Kilo) 300 bis 325, Mäuschen (rot, 50 Kilo) 500 bis 600, dieselben (gelb) 700 bis 800, Kohlrabi 5 bis 6, Kopfsalat, Steige 24 Stück, 425 bis 550 span., Lattich (Treibhaus) 100 bis 110, Lauch 2 bis 6, Meerrettich 12 bis 25, Petersilie 250 bis 280, Rosenkohl 23 bis 28, Rote Rüden 4 bis 7, Rotkraut 6 bis 7, dasselbe (holl.) 6,5 bis 7, Sellerie, je nach Größe, 5 bis 30, Spinat 20 bis 25, derselbe (ausl.) 18 bis 20 itaL, Schwarzwurzeln 14 bis 20, Weißkraut 6 bis 6,5, dasselbe (holl.) 6 bis 7, Wirsing (spitz) 12 bis 14, (rund) 9 dis 11, derselbe (holl.) 5,5 bis 7, Winterkohl 12 bis 15, Weiße Rüben 7 bis 8, Gärtner-Zwiebeln (50 Kilo) 600.
In Obst und Südfrüchten waren die Zufuhren gut. Bei kaum veränderten Preisen lag das Geschäft zufriedenstellend. Es erzielten: Aepfel I 22 bis 28, II 16 bis 20, Wirtschaftsäpfel 11 bis 13, amerikanische Aepfel, Kiste etwa 40 Pfund, rote 775 bis 1000, dieselben, gelbe 1200 bis 1300, Apfelsinen, blond 9 bis 17 span., Blut 12 bis 15 span., kernlos 14 bis 20 span., blond 12 bis 15 itaL, Blut 18 bis 22 itaL, Birnen I 12 bis 20, Kochbirnen 6 bis 8, Erdnüsse 14 bis 16, Mandarinen 13 bis 19, Zitronen, Korb, 200 bis 250 Stück, 250 bis 400 ttol.
Rundfunkprogramm.
Sonntag, 18. Februar.
6.35 Uhr: Bremer Freihafenkonzert. 8.45: Evangelische Morgenfeier. 9.30: Feierstunde der Schaffenden. 10: Katholische Morgenfeier. 10.45: Stunde des Chorgesangs. 11.30: Johann Sebastian Bach. 12: Promenadenkonzert. 13: Kleines Kapitel der Zeit. 13.15 bis 14.20: Mittagskonzert. 14.20: Zehn Minuten für die Landwirtschaft. 14.30: Stunde des Landes. 15: Konzert. 16: Kasperl-Stuicke. 17: Nachmittagskonzert. 18: „Die Seele des Bauern", Vortrag. 18.20: Meier Heimbrecht. Ein Sittenbild bäurischen Lebens. 19: Fröhliches Zwischenspiel. 19.30: Junge Dichtung. 20: Konzert, anläßlich der Gründung des Berufsstandes deutscher Komponisten. 22.45: Das hohe C. Eine heitere Hörfolge um Tenöre. 24 bis 2: Nachtmusik.
TUontag, 19. Februar.
7.10 Uhr: Frühkonzert. Gemischte Frühstücksplatte. 12: Mittagskonzert. 14.40: Stunde des Liedes Robert Schumann. 16: Nachmittagskonzert. 17.30; „Frühlingsfahrt nach Sizilien". Vortrag. 17.45: Eine Viertelstunde Franz Völker. 18: Stunde der Jugend. 18.50: Griff ins Heute. 19: Stunde der Nation. „Godeke Michels". Ein Hörspiel vom Untergang der Likedeeler Anno 1401. 20.10: Zweites musikalisches Roman-Rätsel. 21.10: Tankstelle bei Nacht. Hörfolge. 21.35: Unbekannte Kammermusik von Josef Haydn. 22.40: Kleine Unterhaltung von Trier. 23.25: Tanzmusik 24: Nachtmusik.
Dienstag, 20. Februar.
7.10 Uhr: Frühkonzert. Zwischen 7 und 8: Nur was Freude uns macht! 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskonzert. 14.40: Stunde der Frau. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: „Tacitus", Vortrag. 17.45: Eine Viertelstunde Klaviermusik. 18: „Pyramide und Sphynx", Vortrag. 18.15: Aus Wirtschaft und Arbeit (Kurzberichte). 19: Stunde der Nation. Das zweite Gesicht. Eine Hörfolge. 20: „Dokumente und Elemente", Vortrag. 20.25: Don Carlos. Oper von G. Verdi. 22.45: Kleine Unterhaltung. 23: Allerlei Volksmusik. 24: bis 1: Kammermusik.
Mittwoch, 21. Februar.
7.10 Uhr: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk. „Mit einem Nautilus in die Tiefsee." Eine naturkundliche Hörfolge. 12: Mittagskonzert. 14.30: 3X15 Minuten aus dem Senderbezirk. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Aus Zeit und Leben. 17.45: Stunde der
Jugend. 18.20: „Von den Sorgen und Nöten der Provisionsvertreter". 18.50: Griff ins Heute. 19: Stunde der Nation. Bilder deutscher Meister. 20.10: Bunter Südwestfunk-Abend. 22.40: Weltpolitischer Monatsbericht. Von Pros. Karl Haushofer. 23: Ael- tere Tanzmusik. 23.30: Kleine Stücke für Klavier. 24 bis 1: Nachtmusik.
Donnerstag, 22. Februar.
7.10 Uhr: Frühkvnzert. 10.45: Praktische Ratschläge für Küche und Haus. 12: Mittagskvnzert. von guten und bösen Geistern. 14.40: Kinderstunde. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: Märchen und Legenden. 17.45: Eine Viertelstunde volkstümliche Lieder. 18: Oeffentliche Arbeitsbeschaffung für das kommende Frühjahr. 18.15: Familie und Raffe. Vortrag. 19: Stunde der Nation. Der Kampf des Amtswalters der NSDAP. Eine Hörfolge. 20.15: Konzert anläßlich des 124. Geburtstages von Fr. Chopin. 20.55: Operettenmusik. 22.20: Aus Neuyork: Kurt G. Sell: Worüber man in Amerika spricht. 23: Nachtmusik. Kompositionen saarländischer Komponisten. 24 bis 1: Nachtmusik. „Frauenliebe und Leben".
Freitag, 23. Februar.
7.10 Uhr: Frühkonzert. 12: Mittagskonzert der Theaterkapelle Rolf Miller. 13.35: Mittagskonzert (Schallplatten). Im Tanz um die Welt. 14.40: Stunde der Frau. Frau und Mode. 16: Nachmittagskonzert. 17.30: „Was ist Gemeinnutz, was ist Eigennutz?" 17.45: Eine Viertelstunde Tanzmusik. 18: Stunde der Jugend. 18.50: Griff ins Heute. 19: Stunde der Nation. Unsere Fahne flattert uns voran. Zum Todestag Horst Wessels. 19.30: Ansprache Dr. Ley. 19.55: Mandolinenkonzert. 20.25: lieber- tragung der Sportpalast-Kundgebung in Berlin. 21.45: Klaviermusik zu vier'Händen. 22.45: Kleine Unterhaltung: In der hessischen Spinnstube. 23: Vom Schicksal des deutschen Geistes.
Samstag, 24. Februar.
7.10 Uhr: Frühkonzert. 10.10: Schulfunk: „Die Landschaft spricht: Maare in der Eifel." 12: Mittagskonzert. 14.30: Fröhliches Wochenende. 16: Nachmittagskonzert. 18: Stimme der Grenze. 19: Stunde der Nation. Volkstümliche Wagner-Musik. 19.45: Ansprache des Reichsleiters Pg. Alfred Rosenberg. 20.05: Konzert des Reichssymphonie-Orchesters. 21.30: Erster Teil der Vereidigung der politischen Amtswalter. 22.40: Kleine Unterhaltung. 23: Unterhaltungskonzert. 24 bis 2: Nachtmusik.
Kurszettel her Berliner und Frankfurter Börse.
Die hinter den Papieren angeführten Ziffern geben Die Hohe der zuletzt beschloßenen Dividende an — Retchsbankdiskont 4 o f). Lombardzinsfuß 5 o. H.
Aranitun u. DL
Berlin
Schluß« kurs
Schlußk. Abendbörse
Schluß« tuns
Schlußk
Mittag«
Datum
15.2-
16 2
15-2
16-2.
r» Deutsche Reichsanleihe v. 1927
95,5
95,75
95,75
96
t'» ehern.7"/<» Dl. ReichSanl. v. 1929
100,1
100
100,1
100
5!b% Young-Anleihe von 1930 .
93,4
93,13
93,5
93
D uljche Aul.-Ablöl.-Schuld mit
SuMo|.-flted)ten
96,4
96,3
96,4
96,4
tHgl. ohne AuSlol.-Rechte
19,175
19,3
19,1
19,25
i'» et)em.8% Heft. Volksstaat 1929
94,85
94
94,4
94
S‘„ Heft. Landesbank Darmstadt
Gold R. 12 ..
90,75
90,75
91,5
h‘,,% Hess. LandeS-Hypotheken«
*anf Darmstadt Staut
90,25
90,25
—
—
Lierhessen Provinz-Anleihe mit
Auölvs.-Rechten
92,5
92,5
—
—
brutsche komm Sammelabl. An-
-ethe Serie 1 mit AuSlvs.-Rechten
94,5
94,4
94,9
94,7
UV ehem. 8% Franks. Hyp.-Bank
Soldpfe. 15 unkündbar b(S 1935
91,5
91,5
—
—•
jt® ehem. 7% Franks Hyp.-Bank
Boldpfe. 16 unkündbar bis 1936
91,5
91,25
—
1!) % ehem. <y,% Franks Hyp.-
Sank-Liqu.-Pfandbriefe
91
90,5
——
—
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hyp -Bank-Ltgu.-Golbpfe
92,75
92,25
—
—
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; niefanftalt, Pfandbriefe R 19
94
94
94
94
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irtefanstalt, Psandbrtese R. 10
94
94
94
94
Srmergutsch Verrechnungskurs
97,13
97,13
97,13
97,13
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17
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17
—
1,1D% Oesterretchtsche SUberrente
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1,05
1,05
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6,5
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6,45
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9
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6,3
6,3
6,75
6,4
5% Rumön. veretnh. Rente v. 1903
4,7
4,75
4,8
4,9
4%%Ruinän.vereinh.Renten.1913
7,4
7,4
7,5
4% Rumänische vereinb. Rente
4
4
4,05
4
2%% Astatolier
28,9
28,9
29
28,8
Hamvurg-AmerUa-Paket
0
29
28,75
28,9
28,65
Hamburg.Südam. Dampfschiff
0
24,75
25,75
Hanja-Dampffchiff........
0
Norddeutscher Lloyd .....
0
31,57
31,25
31,4
31
AG. für Verkehrswesen Akt. .
0
66
66,25
66,25
Berliner Handelsgesellschaft .
4
93,5
93,75
94
94
Commerz- und Privat-Bank
Deutsche Bank und D'-conto-
0
53
53,25
53
53,25
Gesellschaft
0
66
64
66
64,75
Dresdner Bank..........
0
67
66,75
67
66,75
Reichsbank ..........
167,25
167,5
166,5
166,5
A.E.G.........
30,5
125
98,5
30,75
125,75
100,5
30,5
124,5
67,5
30,75
125,4
99
Bekula............
Etekrr. LieferungSgesellscha'ft...
6
Licht und Kraft
6
105
105,5
105,25
105,5
gelten & Guilleaume
0
62
61
61,5
61,25
Gesellfch.f.Glektr. Unternehmung
6
99,25
100,5
99,5
100,9
Rheinische eieftrfcität . .
5
95,5
95,5
94
Schuckert & Co.
6
103
104
103,75
104
Siemens« Halske...
7
149
150
149
149
LahmeverLTo.........
116,5
77
116,25
80
117,25
77,9
117,75
80,25
Buderus ..................
0
Deutsche Erdöl ..............
4
108
110
107,75
109,75
Gelsenkirchener .............
0
63,25
64,25
62,75
64,25
Haroener ...............
Voesch Eisen—Küln-Neuessen ..
Ilse Bergbau ............
Ilse Bergbau Genüsse........
Klöcknerwerke .............
0 0
6 6
0
92,5
142,5
116
63,65
95,5
142
115,5
65,25
93
75
142,5
115,5
63,65
95,75
76,5
141
116,75
65,13
vranneSmaim-Rübreu.......
0
64,25
67
64,65
66,75
Franktur' a. Dl
Berlin
Schlußkurs
Schlußk. Abend« börse
Schlußkurs
Schlußk Mittag- börse
Datum
15.2-
16-2.
15-2.
16.2.
Mansselder Bergbau ..
.......
0
36
37,5
36
37,5
Kokswerke
c
—
—-
89,75
90,75
Phontr Bergbau ...
0
49
50
49
50
Rheinische Braunkohlen
IO
204,5
205
205,5
206,9
Rheinstahl
0
89,25
90,75
88,5
90,25
Vereinigte Stahlwerke.
42
43,25
42
43
Otaoi Minen
0
15,5
15
14,5
15
Kaliwerke Aschersleben.
5
117,75
118
118
117,75
Kaliwerke Westeregeln .
6
117,5
116
118
117,25
Kaliwerke Salzdetfurth
..... 1Vt
153,5
154
154,25
155
I. G. Farben-I ndustrte
7
130,4
132
130
131
Zcheideanstalt .......
9
180,75
180,25
—
—
Goldschmidt .......
0
57,5
59,25
56,25
54
Rütgersiverle ........
0
56,25
57,5
56,4
57,5
Metallgesellschaft......
0
75,75
75,75
75,13
76
Phlltpp Hohmann .... Zementwerk Heidelberg lernentoerf Karlstadt
___....
0
72
71
71,75
70,5
0
90
90
—
0
98
98
—
Schultheis Payenhoser
0
—
—
97
97
Aku (Allgemeine Kunstseide) ..
0
46,65
46
46,13
46,25
Bemberg
0
45,5
45,75
45,25
46
Zellstoff Waldhos
.......
0
47,9
47
47
47,25
Zellstoff Aschaffenburg
0
37
37,25
37,5
36,5
Dessauer Gas .....
7
—
—
120
119
Daimler Motoren.....
0
45,25
46,65
45,5
46,5
Deutsche Linoleum ...
0
48,13
48,25
48,75
48
Orenstetn L Koppel ...
0
—
—
70,5
71,75
Leonhard Tietz .....
0
20,25
20,75
20,9
20,4
Ibade .........
...... .
10
—
162,25
—
162,25
Aerumulawren-Fabrtk
0
180,5
182
KO,5
182,5
lonti-®umir.i
.......
0
156,5
157
156
156,75
Grt-ner.............
Mainkraftwerke Höchst
0
26,25
26,5
26,5
26,9
4
71,75
-
Süddeutscher Zucker
8
179,25
176,5
177
177,25
Devisenmarkt Berlin — Frankfurt a M
15-Februar
16-Februar
Amtliche Notierung
Selb | Srie
Amtliche Notierung
Geld | Sric
pelstngfor».. Wien ......
Prag.......
Budapest ... Sofia ......
Holland .... Oslo.......
Kopenhagen. Stockholm... London .....
Buenos Aires Neuyorl.... Brüssel.....
Italien.....
Paris ......
Schweiz .... Spanien.... Danzig.....
Japan ......
Rio de Ian. . Jugoslawien. Lissabon ....
5,614 47,20 12,44
3,047
168,43 63,89 56,79 65,53
12,705 0,648 2,522 58,29
22,00
16,47
80,85
33,97
81,42 0,755 0,213
5,664
11,59
5,626 47,30
12,46
3,053
168,77
64,01
56,91
65,72
12,735 0,652
2,528
58,41
22,04
16,51
81,01
34,03
81,58 0,757
0,215 5,676
11,61
Banknoten
5,654 47,20
12,44
3,047
168,33 64,34 57,19
66,03
12,795
0,650 2,517
58,37
21,99
16,475 80,85 33,92 81,52 0,761
0,213 5,664
11,67
5,666 47,30
12,46
3,053
168,67
64,46 57,31
66,17
12,825 0,654
2,523
58,49
22,03
16,515
81,01
33,98
81,68 0,763 0,215
5,676 11,69
Serttn, 16.Februar
Seid
Srief
Amerikanische Roten..............
Belgische Roten..................
Dänische Noten .................
Englische Noten .................
Französische Noten...............
2,47 58,21
56,94 12,75
16,435
167,91
21,87 64,17
65,87
80,67
33,78
2,49
58,45
57,16
12,81
16,495
168,59
21,95
64,43
66,13
80,99
33^2
Italienische Noten................
Norwegische Noten ..............
Deutsch Oesterreich, * 1OO Schwing Rumänische Noten...............
Schwedische Noten...............
Schweizer Noten.................
Spanische Noten.................
Üngartjche Rote» hwm.m«whm


