Einzelbild herunterladen

SJLSpont

Die Spiele

der Kreisklasse II.

gern, unentsch. verl. Tore P.

Tv. Heuchelheim

Zur Geschichte des

Msungenkampfes

Zum 81. Felbbergfest am 16. und 17. Juni.

Sollen Mädchen Schwimmsport betreiben?

5

4

1

1

2 4

4

34:11 10:0

32:19 8:4

24:44 2:8

18:34 2:8

18:17

16:12

18:23

4:2

2:2

2:4

von und

2 1

1

1 1

2

Tv. Garbenteich Tv. Lützellinden Tv. Krofdorf

falsche Prüderei verschwindet, das Mädchen weih, dah ein gesunder Körper ein Schah ist. den sie nicht vergeuden darf.

der ungezwungene Sportverkehr schafft Natürlich­keit kurz, es werden Menschen herangezogen, die der Stolz der Familie sind. Es müssen nur veraltete Ansichten gewandelt werden.

Glaube niemand, daß die Sittlichkeit in Gefahr ist, wenn die beiden Geschlechter in freierer Beklei­dung als sonst zusammenkommen. Gerade das Gegenteil ist der Fall. Nirgendwo herrscht ein so guter Ton, frei von allen versteckten Anspiegelun- gen, wie auf dem Sportplatz eines Schwimm- Vereins.

Feder Mutter kann nur geraten werden, ihre Tochter einem Schwimmverein zuzuführen. Auch die Betätigung im Wettkampf ist kein Schaden, sie ist frei von jeder Ueberkreibung. Beim Schwimmen kann man sich nicht überanstrengen wie bei anderen Sportarten. Denn wenn der Körper müde wird, tritt die Sorge um die Schnelligkeit hinter die Sorge um das Ertrinken zurück, und man hört lieber auf, als daß man das Sonnenlicht mit dem Halbdunkel des tiefen Wassers vertauscht.

Alle Bewegungen beim Schwimmen sind weich und zügig, es fehlen alle ruckarligen. heftigen

Stöhe auf einzelne Körperteile.

Die Lungen werden nickst zusammengepreßt. Sie weiten sich alles das ist für die Frau notwendig. Nichts spricht gegen dieschwimmsport- liche Betätigung der Frau.

Alle diese Gründe veranlaßten die drei großen Derbände Deutscher Schwimmverband, Deutsche

Tv. Holzheim Tv. Lang-Göns Tvgg. Ruttershausen Tv. Dorlar

eine Niederlage kaum herumkommen. Trotzdem sollten die Leihgesterner das Spiel nicht gleich Anfang an verloren geben. Jugendmannschaft Schülermannschaft sind spielfrei.

tleberraschungen bei derGroßen Grünauer^.

Eine große Ueberraschung gab es am Eröffnungs­tag der Grünauer Regatta imGroßen Einer". Der dänische Meister hendricksen und der Rüsselsheimer G. v. Opel versteuerten sich und schieden aus.

Wecke und wahre die deutsche Art: Ewiglich, frisch, fromm, froh, frei, Was auch der Norne Wille sei Männlich und wacker den Mut bewahrt! hei, wie lockte zum friedlichen Krieg herrlicher Feldberg, dein heiliger Gipfel. Jauchzende Sänge von Kampf und Sieg Wehen im Wind über wogende Wipfel.

Sieger, nun nehmet das Horn zur Hand: heil, dir, du waldfrische Jugendwonne! heil dir, du herrliches Heimatland!

heil auch dir, leuchtende Lebenssonne!

Bleibt noch ein Tropfen im Horn, dann weiht Wodans Geschlecht ihn, das einst hier gehaust, Als um den Fels noch Wallküren gebraust. Ein Dölsung ist's, der euch dies Horn verleiht.

heiß umstritten war bei den Feldbergfesten seit 1912 immer der seltene Wanderpreis. Besonders feierlicher Empfang wurde seweils den Siegern, wenn sie mit dem Dölsungenhorn, dem höchsten turnerischen Preis, den der Feldberg zu vergeben hat, heimkehrten. Schlichte, würdige Ehrenfeiern gaben die siegreichen Vereine ihren wackeren Käm­pen, die oft auch einen Kampf mit Sturm und Wetter zu bestehen hatten, um dem trotzigen Berg­riesen den kostbaren Preis abzuringen. Neunzehn- mal wurde bisher um das Dölsungenhorn gekämpft: achtmal holte sich der Frankfurter Turnverein 1860 den Sieg, viermal bestand der Turnverein Bieber in Ehren den Kampf.

Der Wanderpreis hält auf den Gliedern der Um­hängekette für alle Zeiten die Namen der Sieger fest. Sie lauten: 1912: Tv. 1817 Mainz: 1913: Tv. 1860 Frankfurt a.M.; 1917: Tv. Kreuznach; 1918: To. 1846 Mannheim: 1919: Tv. 1846 Mannbeim: 1920: Tv. 1860 Homburg v. d. h.; 1921: Turn- und SportgemeindeEintracht" Frankfurt a.M.; 1922: Tv. 1860 Frankfurt a. M.; 1923: Tv. Bieber; 1924: To. Bieber; 1925: To.Vorwärts" Frank- furt-Bockenheim; 1926: Tv. 1860 Frankfurt a. M.; 1927: Tv. 1860 Frankfurt a. M.; 1928: To. Bieber; 1930, 1931, 1932: To. 1860 Frankfurt a. M.; 1933: Tv. Bieber.

Tv. Heuchelheim I Tv. Wetzlar (fomb.).

Mit der Verpflichtung der Gäste aus Wetzlar hat sich Heuchelheims 1. eine schwere Aufgabe gestellt. Die Gäste, die bekanntlich diesjähriger Meister des Gaues Nordhessen sind, treten mit einer aus Spie­lern ihrer Ersten und Zweiten zusammengestellten Mannschaft an. Wenn somit für Heuchelheim keiner­lei Siegesaussichten bestehen, so wird dieses Spiel doch seinen Zweck dadurch erfüllen, daß die Ein­heimischen an der Spielweise der Gäste für sich selbst etwas lernen können.

Vorher spielen Heuchelheims Schüler gegen Witz- mars Schüler.

Sandball der Sp.-Dg. 1900.

VfB. Kurhessen Marburg mit zwei Mannschaften zu Gast.

In anerkennenswerter Weise wird auch in letzter Zeit im Kreise Marburg dem Handballsport stärkere Förderung als seither zuteil. Besonders sind es die von Kassel nach Marburg versetzten Angehörigen der Jägerkompanie, die binnen kurzem dem VfB. 05 Kurhessen Marburg spielstarke Mannschaften haben schaffen helfen. Eine Probe ihres Könnens werden sie morgen (vor dem Fußballlokalspiel) auf dem 1900-Sportplatz ablegen. Die 1900er werden sich sehr ihrer haut wehren müssen. Besonders wird

Die Frage sportlicher Betätigung der Mädchen, soweit Wettkämpfe in Betracht kommen, ist viel- ach umstritten. Nachdem sich der erste Sturm gelegt )at, der ganze Sportbetrieb in geregelte Bahnen geleitet worden ist, kommen auch diejenigen zum Wort, die gegen die Vermännlichung der Frau kämpfen. Seit der nationalen Revolution ist die Frau auf dem Wege in ihr ureigenes Reich in die Familie. Damit werden die sportlichen lieber« treibungen sehr schnell ihr Ende finden. Es gab deren leider in erschreckendem Maße. Doch die portliche Betätigung darf auch dann nicht aufhören, wenn die Träger Der kommenden Gene­ration gesund und kräftig sein sollen. Zu vermei­den sind alle Bewegungen, die starke Erschütterun­gen auslösen, die durch ihren harten Kampfcharak­ter zu Zerrungen führen und dem weichen frau­lichen Gesicht harte Züge verschaffen. Damit schränkt sich das Gebiet des Frauensports erheblich ein.

Es gibt für die Frau nur eine Sportart, die als Kampfsport bezeichnet werden kann und trotzdem , alle Nachteile für den weiblichen Körper vermeidet: das ist der Schwimmsport, lieber die gesundheit­lichen Vorteile des Schwimmsports im allgemeinen braucht kein Wort mehr verloren zu werden. Zu oft wird aber übersehen, daß gerade für die Frau die wichtigsten Muskelgruppen besonders gestärkt werden. Ein Blick in das Reich derNixen", in einen Damenschwimmverein, überzeugt den stärksten Pessimisten. Das sind alles gesunde, hochgewachsene Menschen mit klarer, weicher haut ohne ver­zerrte Gesichtszüge. Selbst diejenigen, die von Wett­kampf zu Wettkampf eilen.

Schwimmsport ist der gegebene Jtauenfpotl

Turnerschaft, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft , mit ihren fast zwei Millionen Anhängern, in der vom 17. bis 24. Juni durchzuführenden Reichs- Schwimmwoche die Gewinnung der Frau für den Schwimmsport in den Mittelpunkt der Werbung zu stellen. Alle anderen Frauenorganisationen, mit der^ nationalsozialistischen Frauenschaft und der NS.-Volkswohlfahrt an der Spitze, werden gemein­sam mit dem.Bund Deutscher Mädchen für die Frau im Schwimmsport werben. Eine inhaltsreiche und doch nur 20 Pf. kostende Schrift:Schwimme richtig!", wird alle Einwände entkräften und den Weg frei machen für die Gesundung der weib­lichen Jsuaend. Ein starkes Geschlecht wächst heran, das uns das Reich schaffen wird, von dem unsere Väter nur träumten, weil sie eins vernachlässigten: ihren Mädchen, den kommenden Müttern, das zu geben, was notwendig ist, die Verbundenheit mit der Natur, mit der Sonne, die dem Körper alles häßliche nimmt und ihn schön und stark macht.

Denken wir doch daran, wie sehr die Mädchen vor 30 bis 40 Jahren an Blutarmut litten, was für bleiche Geschöpfe sie waren. Aber gab es da schon schwimmsportliche Betätigung? Erinnern wir uns an die Damenbäder, die hermetisch abgeschlossen waren, erinnern wir uns an die hochgeschlossenen Badeanzüge, an die langen Bademäntel, die jede bloße Stelle des Körpers süchtig" verhüllten, den­ken wir daran, daß noch vor 25 Jahren in vielen Schwimmanstalten nicht einmal gemeinsame Wett- kämpfe ausgetragen werden durften. Versuchte nicht damals die männliche Jugend lüstern ein Astloch ZU ergattern, um einen Blick in das geheimnisvolle Damenbad zu tun? Für Witzblätter war damals Hochkonjunktur das war aber auch alles.

llnfere Jugend wurde erst frei und gesund, als sie alle Vorurteile über den Haufen warf utid einfach aus den Dadekasten ausbrach.

Jetzt gilt es, die letzten Säumigen in das Reich des Wassers und der Sonne zu holen, damit die Jugend und damit Deutschland gesunde!

Spielplan der Frankfurter Theater.

Overnhaus: Sonntag, 17.Juni, 20.15 bis 23 Uhr: Der Zigeunerbaron. Montag, 18. Juni, Schülervorstellung, 15 bis nach 17.30 Uhr: Die Försterchristl. Dienstag, 19. Juni, 20.15 bis 22.30 Uhr: Tiefland. Mittwoch, 20. Juni, 20.15 bis gegen 22.30 Uhr: Ballett-Abend. Donnerstag, 21. Juni, 19.30 bis gegen 23 Uhr: Margarethe. Freitag, 22. Juni, 20.15 bis nach 23 Uhr: Der flie- gende Holländer. Samstag, 23. Juni, 19.36 bis gegen 23 Uhr: Carmen. Sonntag, 24. Juni, 15 bis nach 17.30 Uhr: Die Försterchristl; 20.15 bis geg. 22.30 Uhr: Ballett-Abend. Montag, 25. Juni, geschlossen.

die erste Mannschaft einen schweren Stand haben, müssen doch nicht roeniaer als fünf der besten Spieler ersetzt werden. Auf die zweite Garnitur wird sich dies natürlich auch auswirken.

Sportabteilung des Tv. Wieseck.

Auch für den kommenden Sonntag hat die Fuß- ballabteilung des Turnvereins Wieseck auf eigenem Platze wieder einen Großkampftag angesetzt. Als iniereffanteftes Treffen wird das Spiel der ersten Mannschaft der Gastgeber gegen die Ligareserve von DsB. Kurhessen Marburg anzusprechen sein. Die Gäste stellen eine flinke und technisch gute Mann­schaft ins Feld. Die Wiesecker werden alles her­geben müssen, wenn sie keine Niederlage erleiden wollen.

Die 2. Mannschaft hat die 3. Mannschaft von DfB. Gießen zu einem fälligen Rückspiel zu Gast. Die Gäste dürften den Platzbesitzern ein gleichwer­tiges Spiel liefern.

Den Beginn der Spiele macht die Jugendmann, schäft, die als Gegner die Jugend vonTeutonia" Watzenborn-Steinberg hat. Der Ausgang des Spie­les, in dem sich zwei der besten Jugendmannschaf- ten der Gruppe gegenüberstehen, ist nicht vorher- zusagen.

Spielvereinigung 1926 Leihgestern.

Am morgigen Sonntag empfängt die erste Elf der Spieloereinigung Leihgestern die Reserve des SV. Wetzlar 05 zu einem Freundschaftsspiel. Die Wetzlarer, die schon einmal in Leihgestern gastier­ten, mußten damals eine ganz ansehnliche Nieder­lage von 4:0 hinnehmen. Dieses Ergebnis sollte aber für die Gastgeber kein Anlaß sein, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. Man hofft auf einen Sieg der Leihgesterner, wenn er auch knapp ausfallen Dürfte.

Die zweite Mannschaft wird in Garbenteich gegen die Erste des Platzvereins antreten und wird um

dieses Kampfes zu Gunsten einer der beiden Gegner geklärt fein. Der Tabellenstand ist z. Zt. folgender: gern, unentsch. verl. Tore P.

1900 - VfB.

Kurz vor Beendigung der Spielsaison kreuzen die Gießener Lokalgeaner nochmals die Klingen in einem Gesellschaftsspiel. Der Sportplatz der Spiel­vereinigung 1900 an der Liebigshbhe wird daher am kommenden Sonntaa das Ziel vieler Fußball- anhänger fein. Einer Der beteiligten Mannschaf­ten eine besondere Chance des Sieges zuzusprechen, dürfte verfehlt sein, wenn man auch auf Grund der letzten Verbandsspielbewegung der jüngeren blauweiben Elf wieder größeres Vertrauen ent­gegenbringt. Auch die Leute vorn Waldsportplatz beginnen nunmehr die Mannschaft durch Einsatz jüngerer Kräfte schlagkräftiger zu machen. Beider­seits werden tüchtige Hintermannschaften wohl weniger erfolgreichen Angriffsreihen gegenüber- stehen, so daß man wohl nur mit einer geringen Tor- Ausbeute rechnen kann. Der eventuelle Sieg dieser ober jener Panei dürfte daher nur sehr knapp aus­fallen.

Neber die endgültigen Mannschaftsaufstellungen war von beiden Seiten bis jetzt nach nichts zu er­fahren. Man erwartet einen ritterlichen fairen Kampf und Leistungen, die dem Ansehen des Gie­ßener Fußballsportes dienlich sind.

Nach dem Lokaltreffen tritt 1900s erste Jugend der gleichen vom VfB. Kurhessen Marburg ent­gegen.

Bereits am heutigen Samstagabend emp­fängt die Ligareserve der Spielvereinigung 1900 die erste Mannschaft des Turnvereins Wißmar. Es handelt sich um ein noch ausstehendes Rückspiel ays der Verbandssaison. Der Ausgang des Spieles ist vollständig offen.

Das Programm der Ueichs-Schwimmwoche in Gießen. Samstag, 16. Juni, 19.30 Uhr: Werbeumzug vom

Oswaldgarten. 20.30 Uhr: Eröffnungskund- aebung auf der Liebigshöhe. Redner: Dr. Geisow, Frankfurt a.M. Konzert, sportliche Vorführungen.

Sonntag, 17. Juni, 15 Uhr: Schwimm-Veranstaltun­gen in der Müllerschen Badeanstalt: Staffeln, volkstümliches und humoristisches Schwim­men, Kunstspringen, Reigen, Figurenlegen, Wasserballspiele.

Montag, 18. Juni, 17 Uhr: Unterricht für alle im Schwimmen und Retten (kostenlos). Frei­schwimmer-Prüfungen in den Lahn-Bade­anstalten.

Dienstag, 19. Juni, 14.30 Uhr: Wettkämpfe der Gie­ßener Schulen in der Müllerschen Bade­anstalt.

Mittwoch, 20. Juni, 17 Uhr: Langstrecken-Schwim­men, 1000 Meter (offen für alle). Start: Militär-Badeanstalt, Ziel: GRG.-Bootshaus.

Donnerstag, 21. Juni, 17 Uhr: Lehrschwimmen für HI-, BdM., JV. und IM. in der Müller- scheu Badeanstalt. Wasserballspiele.

Freitag, 22. Juni, 17 Uhr: Schwimm-Wettkämpfe der SA. in der Müllerschen Badeanstalt.

Samstag, 23. Juni, nachmittags: Schwimmfahrt nach auswärts.

Sonntag, 24. Juni, 15 Uhr: Rettungs-Schwimmen. Große Vorführung an der Lahnbrücke. Bau einer Fähre. Mitwirkende: SA., Sanitüts- kolonne, Deutsche Lebens-Rettungs-Gesell­schaft. Massen-Aufschwimmen und Paddler- Auffahrt.

20.30 Uhr: Strandfest auf der Pulvermühle. Illumination Italienische Nacht auf dem Wasser.

Sämtliche Veranstaltungen der Reichs-Schwimm- woche in Gießen werden gemeinsam mit der NS.» GemeinschaftKraft durch Freude" durchgeführt. Der Besuch der Veranstaltungen ist kostenlos.

Oie Durchführung der Reichsjugenh- wettkämpfe in Gießen.

Die Hitlerjugend, Bann 116, und der Kreisbeauftragte des Reichssport­führers geben bekannt:

Infolge verschiedener Umstände ist es erst jetzt möglich, die Durchführung der Wettkämpfe in Gie­ßen bekanntzugeben. Die Wettkämpfe sollen nach den Richtlinien die Jugend vom 11. bis zum 21. Le­bensjahr einschließlich erfassen. Die Einteilung sieht fünf Altersklassen vor: 1. Jahrgang 1922/23; 2. Jahr­gang 1920/21; 3. Jahrgang 1918/19; 4. Jahrgang 1916/17; 5. Jahrgang 1915 und älter. Alle Stufen bestreiten einen Dreikampf, bestehend aus: 75- oder 100-Meter-Laus, Schlagballweitwurf oder Ku- aelstoßen, Weit- oder Hochsprung. Eine genaue Fest­legung der einzelnen Uebungsarten für die verschie­denen Altersklassen erfolgt in Kürze. Für die Unter­sten Jahrgänge der Knaben und Mädchen kommen voraussichtlich 75-Meter-Lauf, Schlagballweitwurf und Weitsprung in Frage.

Die Wettkämpfe finden am Samstag, 23. Juni, auf verschiedenen Sportplätzen statt. Die Schulen führen die Wettkämpfe morgens durch, während der Nachmittag alle übrigen Jugendlichen im Wett­kampf vereint. Vorgesehen sind einige Rahmenwett­bewerbe, wie Staffeln und Spiele. Für die einzel­nen Altersklasse^ ist em Mannschaftskampf in Aus­sicht genommen.

Zur Vorbereitung der Wettkämpfe findet am Montag, dem 18. Juni 1934, 21 Uhr, im Haufe der Deutschen Arbeitsfront eine Sitzung statt, zu der hiermit die Vertreter der Leibesübung treibenden Verbände und Vereine der Stadt Gießen geladen werden.

Hitlerjugend, Bann 116, Abteilung E. gez. Nachtigall, Scharf.

Der Kreisbeauftragte des Reichssportführers, gez. Mohr.

Handball im Gau XII her DT.

Aufstiegspiele der kreisklasse I.

Nachdem der vergangene Sonntag durch das erste Kreisturnfest des Lahn-Dill-Kreises in Großen- Linden keine Austragung der Spiele gestattete, wird kommenden Sonntag ein weiteres wichtiges Spiel zum Austrag gelangen. Schauplatz des Kampfes ist Lützellinden, wo die ersten Anwärter

Tv. Lützellinden Tv. Garbenteich aufeinandertreffen. Das Vorspiel endete seinerzeit in Garbenteich mit der ersten und einzigen Nieder- läge der Platzbesitzer. Die Frage nach dem Sieger in diesem Spiel dürfte schwer fallen, zumal beide Mannschaften ziemlich gleichwertig sind und in ihrer Spielweise einander sehr ähneln. Trotzdem gibt man der Platzelf die besseren Aussichten, zumal sie den Vorteil des eigenen Platzes und das heimische Publikum hinter sich hat. Die Lage in dieser Gruppe wird sehr wahrscheinlich schon mit dem Ausgang'

Schauspielhaus: Sonntag, 17. Juni, 20.15 bis n. 23 Uhr: Katz' im Sack. Montag, 18. Juni, 20.15 bis nach 23 Uhr: Katz' im Sack. Dienstag, 19. Juni, 20.15 bis 22.45 Uhr, neueingeübt: Das Land des Lächelns. Mittwoch, 20. Juni, 20.15 bis 22.45 Uhr: Das Land des Lächelns. Donners- tag, 21. Juni, 20.15 bis 22.45 Uhr: Das Land Des Lächelns. Freitag, 22. Juni, 20.15 bis 22.45 Uhr: Das Land des Lächelns. Samstag, 23. Juni, 20.15 bis 22.45 Uhr: Das Land des Lächelns. Sonntag, 24. Juni, 20.15 bis 22.45 Uhr: Das Land des Lächelns. Montag, 25. Juni, 20.15 bis 22.45 Uhr: Das Land des Lächelns.

Rircbltdw Jldtbricbfen.

Evangelische Gemeinden.

Sonntag, den 17. Juni. 3. Sonntag nach Trinitatis.

Gießen. Stadttirche. 8 Uhr: Pfr. Becker; zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Markus- aemeinde; 9.30: Pfarrvikar Balz; 11: Kinderkirche ür die Matthäusgemeinde; Pfarrvikar Balz. 3o- hanneskirche. 8: Pfr. Ausfeld; Militärgottesdienst; Christenlehre für die Neukonfirmierten der Johannes- gemeinde; 9.30: Pft. Bechtolsheimer; 11: Kinder­kirche für die Lukasgemeinde; Pfr. Bechtolsheimer; 20: Bibelbesprechung im Johannessaal; Missionar Walther. Kapelle des Alten Friedhofs. 9.30: Pfr. Sucker; zugleich Christenlehre für die neukonfir­mierten Knaben der Luthergemeinde; 11: Kinder­kirche für die Luthergemeinde; Pfr. Sucker. pe- kruskapelle. 8.30: Christenlehre für die neutonfir­mierte weibliche Jugend der Petrusgemeinde; 9.30: Pfr. Trapp; 10.45: Kinderkirche für die Petrus­gemeinde; Pfr. Trapp. Saal der Reuen Krippe. 11: Kinderkirche für die Johannesgemeinde; Pfr. Ausfeld. Wieseck. 9.30: Hauptgottesdienst; Kol­lekte für den Hessischen Diakonieverein; 10.45: Kin­derkirche. Allen-Vuseck. 10: Gottesdienst; 13: Christenlehre. Steinbach. 10: Gottesdienst und Kollekte. Albach. 8.30: Gottesdienst und Kollekte. Heuchelheim. 10: Hauptgottesdienst; 11: Kinder­kirche (obere Abteilung); 13: Kindergottesdienst (untere Abteilung). Kirchberg. 10: Kollekte für den Hessischen Diakonieverein; 11: Christenlehre für die weibliche Jugend. Wainzlar. 13.30: Gottes­dienst. Treis a. d. Lda. 13: Hauptgottesdienst; 14: Kinderkirche. Klein-Linden. 9: Gottesdienst und Christenlehre für die Mädchen; 10.15: Kinderkirche. wahenborn-Steinberg. 13: Pfr. Döll (Steinbach), anschließend Christenlehre. Garbenteich. 10: Got- tesdienst, anschließend Christenlehre. Hausen. 13: Gottesdienst. Lich. 9.30: Stiftsdechant Kahn; Christenlehre für die weibliche Jugend; 12.45: Kin- bergottesbienft. Birklar. 14: Stiftsbechant Kahn. Langsdorf. 10: Christenlehre; 11: Hauptgottes­dienst; Kollekte. Bettenhausen. 13.30: Hauptgot- tesbienft; Kollekte. Hungen. 9.45: Gottesbienst; anschließend Kinbergottesbienst. Langd. 14: Got­tesdienst. veitsberg. 9.45: anschließend Feier des hl. Abendmahls für die Alten. Harbach. 12.30. Göbelnrod. 14.30; anschließend Feier des hl. Abend­mahls für die Alten und Kranken.

katholische Gemeinden. Samstag, den 16. Juni.

Gießen. 16.30 und 19 Uhr: Beichte.

Sonntag, den 17. Juni. 4. Sonntag nach Pfingsten.

Gießen. 6.30 Uhr: Beichte; 7: Messe; Kommunion der Kinder; 8: Kommunion; 9: Hochamt mit Pre- digt; 11: Messe mit Predigt; 14.30: Sakramentalische Bruderschaftsandacht. Grünberg. 9.45: Messe mit Predigt. Hungen. 8: Hochamt mit Predigt. Laubach. 10: Hochamt mit Predigt. Lich. 10: Hochamt mit Predigt. Nidda. 8.30: Hochamt mit Predigt. Schotten. 10.30: Hochamt mit Predigt.

Mittwoch, den 20. Juni.

Hungen 6.15 Uhr: Messe.

Veffentlicher Sonntagsdienst.

Polizei: Telefon 2751, nur in dringenden Notfällen Telefon 01.

Feuerwache: Telefon 2244/45, Notruf Tele­fon 02.

Hauptpostamt: Beschränkter Schalterdienst 8 bis 21 Uhr.

Stadtpostamt: Für Schlleßfachabholer 1 bis 13 Uhr.

Sanität»!olonne: Telefon 2500.

Aerzte : Frau Dr. Marx, Dr. Wolf. Zahnarzt: Dr. Adam.

Apotheke: Pelikanapotheke.

Unter den DT.-offenen Wettkämpfen des Feld­bergfestes begegnet besonderer Beachtung der Mann- schaftskampf um das historische Völsungen- Horn, der nach Art Des Vereinsmehrkampfes aus­getragen wird.

Den meisten Turnern und Sportlern ist der Name Dölsungenhorn" wohlbekannt; aber wenige nur wissen um die Herkunft und Bedeutung des kost­baren Wanderpreises. Gern wird man daher ein­mal Näheres über die geheimnisvolle Stiftung er­fahren:

Es war im Hochsommer des Jahres 1911. In Den nordischen Gewässern befand sich auf der Jacht Wiking" ein begeisterter Turnfreund, der sich mit Stolz als ein Nachkomme des Völfungengeschlechtes betrachtete. Ohne seinen Namen zu nennen oder nur anzudeuten, sandte er dem Feldbergfest-Aus- schuß von seiner Nordlandfahrt die Summe von 1500 Mark. Ein Begleitschreiben enthielt dir Be- stimmuna, daß für den Betrag ein Wanderpreis für die Feldbergfeste in Form eines altgermanischen Trinkhornes geschaffen werden möge. Dem beige­fügten Entwurf des Stifters gab der Frankfurter Bildhauer Seiler künstlerische Gestaltung. Wie aus seinen Mitteilungen hervorgeht, war der un­bekannte Turnfreund ein glühender Verehrer des volkstümlichen Turnfestes auf dem sagenumwobe­nen Taunusgipfel. Er hätte gern den Gedanken ver­wirklicht gesehen, daß das Feldbergfest zu einem deutschen Olympia gestaltet worden wäre.

An die Siegfried- und Brunhildis-Sage, die heute noch den Feldberggipfel geheimnisvoll umwebt, knüpfen die Verse des Stifters an, die auf dem Sil­berbeschlag des Horns in Runenschrift eingegraben sind. Sie haben folgenden Wortlaut:

Hei, wie lockte der leuchtende Brand, Als einst, umflackert von flammenden Fluten Siegfried, der Dölsung, Brunhilde fand, Und sie erlöste aus Lokis Gluten!

Hier auf der Höhe, wo Brunhilde schlief, Schlummert noch immer ein göttliches Wesen, Wartend des Weckers, der wach sie rief.

Auf, deutscher Turner, du barfft es erlösen!

An dieser Klasse ist bie Frage nach dem aufstei­genden Verein bereits geklärt. Ohne einen ein­zigen Punktverlust hat sich die Mannschaft des Tv. Holzheim durchgesetzt und wird nunmehr in der kommenden Serie als jüngster Verein der Kreisklasse I angehören. Es steht hier noch ein Spiel Ruttershausen Holzheim zurück, das aber auf den Stand der Tabelle keinen Einfluß hat. Der Tabellenstand ist folgender: