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Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
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Die Beerdigung findet am Freitag, dem 16. November, nachmittags 3V5 Uhr in Lützellinden statt.
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verlässige, tüchtige Frontsoldaten zusammen, die sich verbanden, um im Geiste der Front ein neues, besseres Deutschland aufzubauen. Er ließ sich nicht dadurch entmutigen, daß er bei keinem Ministerium, bei keiner Behörde Unterstützung fand. Bon Mund zu Mund warben er und die wenigen Männer für den Bund der Frontsoldaten, überzeugt, daß nur durch den Frontgeist unser Vaterland sich aus dem Schmutz der Novemberrevolte erheben würde. Wir sind durch diesen Geist, der auch unfern Führer Adolf Hitler beseelt, wieder hochgekommen, aber es ist noch unendlich viel zu tun, bis Deutschland wieder ein mächtiges und in allen feinen Teilen gesundes Reich sein wird. Das ist nur durch Männer zu erreichen, die den Geist des Frontkämpfertums in sich haben. Kam. L o p p e schritt dann zur
Verpflichtung von 44 Anwärtern des lNSDFV. (Stahlhelm).
In ernsten, eindringlichen Worten wies er sie auf die Pflichten hin, die jeder Kamerad des Bundes zu erfüllen hat. Er ging zunächst auf die Umgründung des Bundes in den NSDFB. (Stahlhelm) ein, durch den der Bund nach dem Willen des Führers Adolf Hitler und des Bundesführers Franz Seldte ein Glied in dser nationalsozialistischen Bewegung geworden ist. Die Umgründung brachte nur eine Aenderung des Namens,
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mögen. Das Ehrenzeichen solle sie nicht veranlassen, sich über andere Kameraden zu überheben, sondern sie sollen in ihm nur den Ansporn zur Erfüllung weiterer und größerer Pflichten sehen.
Es folgte em kurzer Vortrag des Kam. NorL über die Bedeutung einiger Gedenktage, den 9. No. oember als Tag der tiefsten Erniedrigung im Jahn 1918, die Geburtstage Schillers am 10., Lutherz am 11., Scharnhorsts am 12. und des Stahlhelm am 13. November. Er verstand es, in knappen, charakteristischen Strichen die Bedeutung der Tag« für unser Volk und das Wesen der großen Männei zu zeichnen.
Mit einigen schönen Chorgesängen von Ange« hörigen der 2. Kameradschaft und dem Fahnenaus. marsch schloß der offizielle Teil der Feier, zu bereit erhebendem Verlauf die treffliche Stahlhelmkapellr mit ihren Darbietungen bestens beitrug.
Briefkasten der Redaktion.
W. M. 102. Die Adresse lautet: Hessisches Staats» Ministerium, Ministerialabteilung Ib (Finanzen), Forstabteilung Darmstadt. Der Aufnahmesuchende muß am 1. Oktober das 17. Lebensjahr vollendet, darf das 18. Lebensjahr aber nicht überschritten haben. Verlangt werden die Kenntnisse einer zehn« klassigen Volksschule mit erweiterten Lehrzielen. Geprüft wird u. a. in Algebra (Buchstabenrechnen), in Naturlehre und Naturgeschichte.
7v. $., Gießen. In Ihrem Falle kommt nur die Verleihung des Frontkämpfer-Ehrenkreuzes in Betracht, dagegen wird das Ehrenkreuz für Eltern gefallener Krieger im vorliegenden Falle nicht verliehen.
Die Presseabteilung des NSDFB. (Stahlhelm), Ortsgruppe Gießen, teilt uns mit:
Am 13. November, dem Tage der Gründung des Stahlhelm im Jahre 1918, fand in dem bis zum letzten Platz gefüllten Cafe Leib ein Appell der Ortsgruppe Gießen des NSDFB. (Stahlhelm) unter Leitung des Ortsgruppenführers, Kam. Oberstleutnant a. D. L 0 p p e , statt.
Nach dem feierlichen Einmarsch der Fahne gedachte Kamerad L 0 p p e zunächst der lebenden und gefallenen Mitkämpfer des ehemaligen Gießener Regiments Kaiser Wilhelm bei den schweren Kämpfen vor le Quesnoy vor 20 Jahren.
Anschließend sprach er ehrende Worte zum Andenken an den vor wenigen Wochen verstorbenen Kam. Kinzenbach, den vorbildlichen Soldaten und Stahlhelmkameraden.
Nach einigen dienstlichen Mitteilungen hielt dann Kam. L 0 p p e einen packenden Vortrag über
die Geschichte und die Ziele des Stahlhelm.
Er gab zunächst ein kurzes, eindrucksvolles Bild der Gründung des Frontkämpferbundes in den traurigen Novembertagen 1918. Der Begründer des Bundes, Kam. Seldte, erkannte damals sofort, daß es galt, die Frontkameraden zusammenzufassen, um den Gegenstoß gegen die Novemberrevolte zu führen. So rief er mit seinem Bruder einige zu-
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nicht der Gesinnung und der Ziele des Stahlhelm, denn die Frontsoldaten hatten seit jeher die gleichen Anschauungen, wie der Nationalsozialismus: Zu- sammenstehen ohne Rücksicht aus Stellung im Leben oder Beruf, auf Größe des Geldbeutels oder auf äußere Bildung, Unterordnung des eigenen Ich unter das Wohl des Ganzen. Uns, den Soldaten ohne Befehl, ist das Einstehen für die Ehre des einzelnen und der Gesamtheit, für Freiheit und Vaterland Herzenssache. Wir tun still unsere Pflicht. Wir achten, ohne reaktionär zu sein, die große Vergangenheit, suchen das Gute daraus zu erhalten und Vollkommeneres hinzuzuschaffen. Wir wollen Richtmänner sein, uns freiwillig dem Führer unterordnen, alles tun nur um der Sache willen, nicht um Pöstchen und Belohnungen zu ergattern. Nach der Ansprache fand die
feierliche Vereidigung der neuen Kameraden
angesichts der Fahne auf den Führer Adolf Hitler, den Bundesführer Franz Seldte und den NSDFB. (Stahlhelm) als Glied und Kämpfer der nationalsozialistischen Bewegung statt. Im Anschluß daran erfolgte die
Verleihung des Ehrenabzeichens für die allen Kämpfer des Stahlhelms in den Jahren 1918 bis 1930
durch den Gauführer Kam. Dr. Dehner. Er wies die damit ausgezeichneten Kameraden in eindringlichen Worten darauf hin, daß sie das Ehrenzeichen nicht als eine Belohnung für besondere Verdienste, sondern nur als eine Anerkennung für die Erfüllung selbstverständlicher Pflichten ansehen
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