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Ur 211 Drittes Blatt

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberhessen)

Montag, 15. Oktober 1954

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Kameradschastsabend derGießenerGG

ent­

nehmen.

Nation nicht bange zu werden. Das Ehrenmal solle ^omeraoen an ore soroernoen ^cir-

auch ein Mahnmal fei für alle, die an der Stratze k «»«

die Vertiefung und Ausbreitung der kameradschaft­

lichen Verbundenheit zwischen der aktiven SS. und

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stände bie Pflicht, dre Hinterbliebenen der Gefalle- ihren FM. und schloß seine eindrucksvollen Worte nen zu versorgen unsere Jugend im Geist von mit einem packenden Treugelöbnis zum Führer und Rntahnm Itnh trn fflnttfo nnfnror ava^>avi oi.re, . c.,. ,r - . . . u . .u V ' -

SA. Lei-

in treuer Verbundenheit alle Kraft einzusetzen für die große Idee des Führers, die heilige Verpflich­tung auf das Dritte Reich und damit zum Volk und und zum einzelnen deutschen Menschen zu er-

die Notwendigkeit, nunmehr den Kampf gegen die inneren Schwächen und Mängel des einzelnen auf­zunehmen und immer mit aller Tatkraft zu füh­ren, die guten Kräfte des Menschen zu entwickeln, damit die Waage immer nach der guten Seite hin ausschlage, keine aufbauwillige und zur Mitarbeit bereite Kraft beiseite zu schieben, niemand durch eitle Ueberhebung und durch unüberlegtes Han­deln zurückzustoßen, sich dadurch die Achtung der anderen Menschen zu erwerben und umgekehrt auch die anderen Menschen zu achten. Auf dieser Grund-

SS.-Sturmmann Cronjaeger hielt hierauf eine von prächtigen Gedanken erfüllte Ansprache über den Wahlspruch der SS.Unsere Ehre heißt Treu e". Er wies dabei kurz auf die Ent­stehung und die organisatorischen Grundlagen der SS. und ihr von höchsten Idealen geleitetes Stre­ben hin In diesem Zusammenhang feierte er die starken Grundlagen der Bewegung:' Kameradschaft, Einfachheit, Geradheit, Treue zur Idee des Füh­rers und Treue zu sich selbst. Er betonte weiter

m symbolischer Darstellung eines lebenden Bildes die enge Verbundenheit der Saar mit dem deutschen Vaterlands dargestellt wurde. Weiter wurde in pietätvoller Weise der Gefallenen im Kriege und im nationalsozialistischen Freiheitsringen gedacht.

In der Pause wurden den vielen neuen FM. die Mitgliedsbücher und Abzeichen ausgehänbigtz anschließend überreichte der Führer der 83. SS.- Standarte, Obersturmbannführer Ja ko der, mit einer kurzen^ packenden Ansprache zahlreichen alten FM. als äußeres Zeichen des Dankes und der An- Anerkennung der SS. für die bisherige Förderung je ein Bild des Reichsführers der SS. Himmler mit einer entsprechenden Widmung.

Der weitere Verlauf des Abends war mit frohen Liedern und Anekdoten aus deutschen Gauen, bei deren Wiedergabe erneut die SS.-Kameraden sich in vielfältigster Weise zeigten, sowie zum Schluß mit deutschem Tanz ausgefüllt.

siegelt. Unser Führer sei es gewesen, der das Ge­denken an unsere gefallenen Helden im ganzen Volke wieder lebendig werden ließ. Für uns be­

ten schließt den Denkmalsplatz nach hinten ab. In­mitten der aus Grauwacke erbauten, mit bayeri­schem Muschelkalk eingefaßten und ebenfalls mit Mu- schelkalkplalten abgedeckten Mauer ist eine 5 Meter lange und 0,50 Meter tiefe Ruhebank eingefügt. Zwei Trauerweiden stehen zur rechten und linken Seite vor der Bank. Der mit tiefblauen Eauber Schieferplatten belegte Fußboden fügt sich passend in das ganze Bild.

Der Führer des Sturmbanns I SS.-Sturmführer H a i n b a ch entbot den herzlichen Willkommengruß der SS., brachte bei dieser Gelegenheit erneut den Dank der aktiven Kameraden an die fördernden Mit­

füllen, immer dem großen Vorbild des Führers zu folgen, alle deutschen Mannestugenden zu ent­falten und in unverbrüchlicher Bereitschaft, auch das Letzte des einzelnen, das Leben, einzusetzen für den Führer, sein Werk und das deutsche Volk, da­mit das Dritte Reich unvergänglich sei. In diesem Geiste verschwöre ich die SS. immer aufs neue unserem Führer und Kanzler Adolf Hitler, der nationalsozialistischen Bewegung und dem gan­zen deutschen Volk. Begeisterte dreimalige Sieg- Heil-Rufe der großen Gemeinschaft des Kamerad­schaftsabends auf den Führer, das deutsche Volk und Vaterland folgten dieser Ansprache.

Die Arbeiten wurden von den vereinigten Mau­rermeistern von Klein-Linden ausgeführt, auch die vereinigten Weißbindermeister waren an der Arbeit beteiligt. Zu den Gesamtkosten, die 7000 Mark nicht erreichen, steuerte die Gemeinde etwa 1000 Mk. bei, die übrigen Geldmittel wurden durch örtliche Samm­lungen aufgebracht. Die Gemeinde kann stolz auf das nun endlich geschaffene Werk sein, wenn auch Diele Jahre nötig waren, es zu vollbringen.

vorüberzögen, daß wir nicht für uns allein leben, sondern unsere Pflicht an dem Volk zu erfüllen hätten und für Deutschland nur allein zu leben, getreu dem Wahlspruch unseres FührersDeutsch­land muß leben, auch wenn mir sterben müssen". Das Lied vom Gutey Kameraden, von der Musik­kapelle gespielt, beschloß die eigentliche Weihe.

Sodann faßten HI. und BdM. ihre Treugelübde ' in den Sprechchor zusammen:Wir sind die Kinder , einer großen, harten und einer heiligen Zeit".

1 Nach dem ChorHeldengrab" von Ferreau, von derNationalen Sängervereinigung Eintracht-Har­monie" unter Leitung von Chormeister Harnisch (Watzenborn - Steinberg) dargeboten, übernahm Bürgermeister Fischer das Denkmal in den Schutz der Gemeinde mit dem Gelöbnis, es so zu erhalten, wie es unsere Gefallenen verdient hätten. Er rich­tete an die Jugend die Mahnung, es den Gefalle­nen gleichzutun und das Leben dem Vaterland zu weihen. Sodann sagte er dem ausführenden Archi-

fetten H. Fischer (Gießen) und dem Bildhauer L. Güngerich (Gießen) und allen Mitarbeitern Dank für die geleistete Arbeit. Unter dem Läuten der Glocken las Bürgermeister Fischer die Namen der Gefallenen vor.

Nach der Uebernahme widmete der Kriegervereins­oorsitzende Friedrich Schimmel den Gefallenen einen herzlichen Nachruf mit dem Gelöbnis, ihre Taten nie zu vergessen. Er dankte allen Gemeinde­gliedern für die aufgebrachten Mittel, besonders den Mitarbeitern im Kriegerverein. Die Volksge­meinschaft, wie der Führer'sie lehre, hätten unsere Gefallenen uns oorgel-ebt und mit dem Tode be-

Zum Schluß folgte die Niederlegung der Kränze, durch die NS.-Organisationen, die Vereine, die Ge­meinde, die Kirchengemeinde mit ihren Gliederungen und die NSDAP., letztere durch den Ortsgruppen­leiter, der auch der Opfer gedachte, die für das Dritte Reich ihr Leben ließen. .

Mit dem Sieg-Heil auf unfern Führer und mit dem gemeinsamen Gesang des Deutschland- und des Horst-Wessel-Lindes sand die Feier ihren Abschluß.

Das Denkm^

wurde an der Straßengabelung Frankfurter- und Schulstraße errichtet. Architekt H. Fischer- Gießen, in dessen Händen die Bauleitung lag, hat das Projekt ausgearbeitet. Das Material des Denkmals besteht

> ter der Ortsgruppen Nord und Mitte, Thomas und Horst, ferner der Führer der SA.-Standarte 1 116, Obersturmbannführer Lutter, mit dem Stan­dartenadjutanten Strumbannführer M ü n k e r dem Abend beiwohnten.

i Aus der provinzialhaupisiaöi. Deutsche Braunkohlen!

Von Herbert Sennwih.

In den Braunkohlenlagern Mitteldeutschlands, am deutschen Rhein und in der Lausitz besitzen . wir Bodenschätze von großer volkswirtschaftlicher Bedeutung. Der Abbau dieser Braunkohlenlager, der technisch und wirtschaftlich führend auf der Welt ist, bereichert das deutsche Volksvermögen jährlich um rund 500 Millionen Mark!

Unsere deutschen Braunkohlenlager weisen einen Gesamtvorrat von 26 Milliarden Tonnen auf; weit über 100 Millionen Tonnen werden jährlich davon abgebaut. Der im Jahre 1929 erreichte Höchststand der deutschen Braunkohlenförderung stellte mit 175 Millionen Tonnen 0,75 der gesamten Weltförderung dar! Für den Kreislauf der Wirtschaft spielen dabei auch die vom Braunkohlenbergbau benötigten Ma­schinen und Ausrüstungen eine wichtige Rolle; im Fahre 1933 sind im Rahmen des Arbeitsbeschaffungs­programms weit über 100 Millionen Mark Auf­träge an die Industrie vergeben worden. 85 000 deutschen Volksgenossen gibt dasbraune Gold" unmittelbar Arbeit und Brot! Der Transport bringt allein der Deutschen Reichsbahn jährlich 150 Millio­nen Mark ein. Diese wenigen Angaben beleuchten ' schlagartig die volkswirtschaftliche' Bedeutung des deutschen Braunkohlenbergbaues. Braunkohlen sind auferstandene Sonnenstrahlen der Urzeit! Schon vor Millionen Jahren, zu einer Zeit, als riesige Kiefern, Eichen, Palmen, Cypressen und Bambu's- bäume weite, unbewohnte Gebiete Deutschlands überschatteten, hat die Natur vorsorglich Brenn­stoffe für uns geschaffen.

Um das Ende des vorigen Jahrhunderts in der Zeit der aufstrebenden technischen Entwicklung begann die Suche nach Bodenschätzen. Man grub, schaufelte und hackte, ein Deutscher löste das Problem der Brikettherstellung, und damit fand das Braunkohlenbrikett den Weg in Millionen deutscher Hausbalte und Industriebetriebe. Heute fördern riesige Abraumförderbrücken Wunderwerke deutscher Maschinentechnik täglich viele hundert­tausend Tonnen Rohbraunkohle, scharren, kratzen, schürfen Tag und Nacht mit unermüdlichen eifern^n Gliedern an der Wand aus Kohle, füllen Wagen um Wagen der Grubenbahn und schließen auf der anderen Seite wieder die Wunde, die sie der Erd­rinde geschlagen haben. In der Brikettfabrik wird ein Teil der Rohbraunkohle aemahlen, gesiebt und getrocknet und in Pressen gefüllt, die unter gewal­tigem Druck ohne jede Bindemittel das hand­liche Brikett formen, lieber eine halbe Milliarde Zentner Briketts wandern jährlich ins deutsche Land und ins benachbarte Ausland. In der Wärme­versorgung der 17 Millionen deutscher Haushalte ist das Braunkohlenbrikett mit über 38 v. H. führend. 0,75 der gesamten deutschen Braun­kohlenbriketterzeugung werden in Herd und Dcfen

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Die innige Verbundenheit der PO. und der mit der SS. wurde dadurch bekundet, daß die

Blick in den festlich geschmückten Saul unmittelbar wor Beginn des Kameradschaftsabends. (Die Auf- nähme mußte vor Beginn der Veranstaltung gemacht werden, da bei der Entwicklung von Zigarren­rauch im Saale des Cafe Leib eine klare Photo-Aufnahme nicht zu ermöglichen ist.)

Gauinspekteirr, Kreisleiter und Kreisdirektor Klostermann bei der Weiherede. (Aufnahme: Photo-Pfaff.)

Im prächtig geschmückten Saale des Cafe Leib veranstalteten am Samstag der SS.- Sturm - bann I der 83. S S.-S t a n d a r t e und der S S.- S t u r m I d e r 8 3. S S.-S tanbarte einen Kameradschaftsabend, der in erster Linie den för­dernden Mitgliedern der SS. gewidmet war. Die Kameraden des Sturmes I der SS. hatten dazu in hingebungsvollster, anerkennenswerter und ge­schmackvoller Weise die Bühne und den Saal so schön hergerichtet, wie wir es bisher noch nie ge­sehen haben; auf der Bühne war als Mittelpunkt, umgeben von Blattpflanzen, das Bild des Führers aufgestellt. Die innige Verbundenheit der SS. mit ihren fördernden Mitgliedern kam in dem außer­ordentlich starken Besuch, der den Saal bis zum letzten Plätzchen füllte, zum Ausdruck. Um es vorweg festzustellen: es war ein prächtiger Abend, der, von den Ä'ameraben der SS. in allen Teilen mit gutem Geschmack fein ausgestaltet, den Besuchern geboten wurde.

Weihe des Kriegerdenkmals in Klein-Linden.

Man wird an den schönen Abend noch lange gern zurückdenken und daraus immer wieder freudige Bereitwilligkeit zur Förderung unserer SS.

Der Begriff Ehre fei es, der jetzt nach dem libera- liftifchen Zeitalter in unserem Volke wieder erwacht sei und sich an dem Aufbruch der ganzen Nation zeige. In diesem Ausbruch der deutschen Nation beweise es sich, daß das Volk in seinem Innern so anständig sei, daß man mit ihm in der Zukunft bauen könne. Der Begriff der Ehre sei es gewesen, der viele Millionen Deutscher in den Kriea ziehen hieß, der zwei Millionen Gefallenen die Kraft gab, für Deutschland in den Tod zu gehen. In der Ver­gangenheit habe es Menschen gegeben, die gesagt hätten, diese Männer seien auf dem Felde der Un- ehre gefallen. Wenn heute die Gemeinde das Kriegerdenkmal weihe, so sähe man daraus, daß ein gewaltiger Umbruch auf geistigem Gebiet in unserem Vaterlande Dorgegangen sei. Wir erlebten in der heutigen Feierstunde, daß wir ein großes Stück weitergekommen seien. Wir denken an die großen Opfer, aber diese Stunde sei nicht dazu da, den Gefallenen nachzutrauern und zu verzweifeln, sondern wir würden der gefallenen Helden gerecht, wenn wir das erfüllten, was diese uns vor Augen führten, wenn wir den Begriff der Ehre als den Begriff der deutschen Nation hinstellten. Das Mal sei für uns ein Symbol, was deutsche Männer ge­leistet hätten. Für uns sei es auch eine Mahnung für die Zukunft, vorwärts zu schreiten. Für unsere Jugend sei es ein Vorbild des Opfergeistes, dem sie nachstreben solle. Wir sollten heute geloben, auch unser Leben in treuester Pflichterfüllung zu geben, dann brauche uns um die Zukunft der deutschen

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Potsdam und tm Geiste unserer großen Deutschen Volkskanzler Adolf Hitler und seinem Werk. Der zu^erziehen. ______ _ starke Beifall der Zuhörer bekundete deren volle Zu­

stimmung.

cx^K l e i n - L i n d e n , 15. DEL Trotz des un­günstigen Wetters hatte wohl noch selten eine ört­liche Veranstaltung eine so große Teilnehmerzahl aufzuweisen, wie die gestrige Einweihung des Ehrenmals für unsere gefallenen Krieger. Die gesamte Einwohnerschaft und viele Besucher aus nah und fern nahmen an der Feier teil. Vormittags um 10 Uhr begann in der Kirche

Oer Gedächtnisgottesdienst,

der starken Besuch aufwies und mit dem Choral­vortrag des PosaunenchorsHerscher über Tod und Leben..." von Vach eröffnet wurde. Pfarrer Bremmer predigte über Lukas 12, Vers 37 Selig sind die Menschen, die der Herr, so er kommt, wachend findet" und führte aus, daß der Tag der Denkmalsweihe daran mahne, wachend und kämp­fend im Glauben zu unferm Gott und Dienst an

aus bayerischem Muschelkalk. Das Postament ist 2,40 Meter hoch, 1,75 Meter breit und 1,75 Meter tief und trägt auf der vorderen Seite die Jahreszahlen 19141918. Die Rückseite ziert das Hackenkreuz und trägt die WidmungKlein-Linden seinen gefallenen Söhnen". Zu beiden Seiten des Postaments sind die Namen der 50 Gefallenen unserer Gemeinde , , , ..... ...... _______

mit Geburts- und Sterbetag angebracht. Auf dem läge gelte es, gemäß dem Wahlspruch der <5<5., Sockel erhebt sich das Standbild'eines 2,70 Meter ....... Cir j--- r-"-

hohen Kriegers mit Stahlhelm und einem mit bei­den Händen gehaltenen Gewehr, das von Bildhauer Ludwig Güngerich- Gießen geschaffen wurde. Eine Mauer von neun Meter Länge, 1,90 Meter Höhe und einer Tiefe von 1 Meter an beiden Sei-

Hierauf richtete der Führer der 83. SS.-Stan- darte, Obersturmbannführer I a f o b e r eine kurze Ansprache an die Versammlung, in der er an das Erleben des Weltkrieges und des nationalsozialisti­schen Freiheitskampfes anknüpfte, auf die großen und schweren Blutopfer der SS. im Ringen für die Idee des Führers hinwies, bei dem rund 7000 SS.-Männer ihre Gesundheit opferten. Weiter wies er auf die Notwendigkeit hin, den Kampf für die Verwirklichung der nationalsozialistischen Idee in unserem neuen Reich unermüdlich fortzusetzen in der Zuversicht, daß der Nationalsozialismus in Deutschland und auch in der Welt immer fein Recht und seine Geltung behalten werde.

Nunmehr folgten abwechslungsreiche und fein ge­staltete Darbietungen verschiedenster Art, die sämt­lich von Kameraden der SS. bestritten wurden. Man härte prächtige Sprechchöre, Gedichte und Lie­der von Ehre und Treue, die die großen Ideale der SS. in wirkungsvoller Weise hervorhoben; die SS.-Kameraden fangen ihr Staffellied, ein Kame­rad erinnerte in einem Gedicht an die Saar, wobei

Das Ehrenmal. (Ausnahme: Photo-Pfaff.) unferm Volk zu stehen, so wie unsere Gefallenen es -orgelebt haben. Mit dem ChorSei getreu bis in en Tod" paßte sich der Kirchenchor dem Mahnruf ies Geistlichen an. Das Lied des Pofaunenchors ID Ewigkeit, du Donnerwort..." von Mendels- ^vhn-Bartholdy beendete die ernste Feierstunde.

Dre Weihe des ßbrenmais*

Mürbe am Nachmittag oorgenommen. Sämtliche !'-S.-Organisationen, die örtlichen Vereine und roei« Hre Volksgenossen aus unserer Gemeinde und den '.ilachbardörfern hatten sich auf dem Denkmalsplatz (iifgeftellt. Das Musikkorps des Jnf.-Rgts. 15 unter Leitung von Obermusikmeister Krauße leitete mit lern Vortrag des Niederländischen Dankgebets die f eier ein. Dann fang der Männergesangverein Mrion", geleitet von Ehrenchormeister Nikolai Oroßen-Buseck) den ChorHeldentod" von Flei- icher.

Ortsgruppenleiter Dr. Crößmann hieß hier- uif die Anwesenden willkommen und begrüßte be- «nbers die Vertreter der Wehrmacht, der NS.- iirganifationen, der Behörden und die Angehörigen i-er Gefallenen. Dann führte er u. a. aus, daß dieser hag für die Hinterbliebenen der Gefallenen ein Tag |i!5 Stolzes fein solle. Schon damals, als das Blut i*r Gefallenen für Deutschland geflossen sei, sei es gabelt worden. Heute aber, wo unser Führer Adolf f i 11 e r unserm Volk seine Ehre wiedergegeben tnbe, könnten mir mit Stolz der Taten unserer Hel- t-n gedenken. Lange habe es freilich gedauert, bis d:is Denkmal hier errichtet worden war, aber wir llnllten heute nicht rechten mit denen, die die Voll- e düng des Werkes jahrelang hintertrieben hätten. Iris Ehrenmal, das im nationalsozialistischen Staate g'schaffen worden sei, solle eine Mahnung sein an b: s, was die gefallenen Helden für uns geleistet h: tten, ein Mal des neuen Mythus, des neuen Laubens, der Deutschland heiße.

Gauinspekteur, Kreisleiter und Kreisdirektor fiil o ft e r m a n n hielt dann die Weiherede. Von btrm WortNichtswürdig ist die Nation, die nicht ili Alles freudig fetzt an ihre Ehre" ausgehend, |ci ilberte er den Begriff Ehre, die unseren Vor- inren heilig war, mit der im Jahre 1914 unsere Entböte« hinauszogen, bas Vaterlanb zu schirmen.