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Hitler schafft Arbeit!

6000

Gesellschaft für öffentliche Arbeiten Mittet für Stra-

6500

Tagewerke

3125

4400

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11900

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iq des Land-

Vie das Staatspresseamt des hessischen Staats­ministeriums der Landesstelle hessen-Rafsau des

henbau zur Verfügung gestellt. Rachstehend eine Auf­stellung der demnächst zur Ausführung kommenden Arbeiten:

Provinz Starkenburg.

Ausbau der Provinzialstrahe Mühlheim Lämmerspiel Hausen Obertshausen km 0,603,30; 4,005,20; 6,107,05

Kleinpflasterung zwischen Hühnlein und Gernsheim bei km 7,1109,110

Provinz Rheinhessen.

Ausbau der V-Strahe OppenheimUnden­heimWörrstadt von km 14,216,6. Fahrbahn in Zementfchotter.

Ausbau der B-Straße Rieder-Olm, Sta­decken-Kreuznach von km 0,003,00.

Fahrbahn in Teermakadam

Provinz Oberhefsen

Mittel- und Kleinpflasterherstellung auf der Fernverkehrsstraße Rr. 49 zwischen

Alle Aufwendungen, die Zwecken des zivilen Luftschutzes dienen, können bei Ermittlung des Einkommens aus Gewerbebetrieb, aus Land- und Forstwirtschaft und aus Vermietung und Verpachtung von unbeweglichen Vermögen (ein­schließlich des Mietwerts der Wohnung im eigenen Haus) für Zwecke der Einkommensteuer und Korperschaftssteuer im Steuerabschnitt der Ausgabe voll abgesetzt werden.

Wir fordern die Hausbesitzer auf, umgehend an die Herstellung von Luftschutzkellern bzw. -räumen heranzugehen. Auskunft durch die Bauberatungs- stelle des Reichsluftfchutzbundes bei dem städtischen ,u£nb Trefbauamt und auf dem Büro des Reichsluftfchutzbundes, Gartenstraße 3 (Gaswerk) ?? oie Frist für die Gewährung der Zuschüsse a m 31. Marz ablauft, ist größte Eile notwendig.

Bilder aus dem hessischen Oorfleben stellten den zweiten Teil des Abends dar. Man sah zunächst eine Bauernstube in der Vorbereitung zur Spinnstube, sodann erhielt man einen Blick in eine hessische Spinnstube selbst und schließlich machte man Bekanntschaft mit einer nächtlichen Dorfstraße nach der Spinnstube. Auch bei diesen drei darstellerischen Bildern gab Georg h e ß, der die Hauptrollen ver­körperte, mit seiner prächtigen heimatlichen Dicht­kunst eine eindrucksvolle Schilderung des dörflichen Lebens und Geschehens in unserer engeren Heimat. Er packte damit seine Hörer und Zuschauer ebenso stark und mitreißend, wie im ersten Teile des Abends. Bei der Ausgestaltung der Bühne war das Bild eines oberhessischen Dörfchens in anerekennens- werter Weife gut getroffen. Dieser Teil des Abends und damit die Veranstaltung als Ganzes schloß ab mit einer begeisterten Huldigung für das Werk und das Reich des Führers Adolf Hitler, zugleich mit einem starken Treugelöbnis für das Dritte Reich, dessen mit dem gemeinsamen Gesang des er- ten Verses des Horst-Wessel-Liedes gedacht wurde. Georg Heß und den Trachtengruppen wurden langanhaltende, herzliche Kundgebungen des Dankes und der Anerkennung dargebracht.

Die neue heimatliche Dichtung von Georg Heß, die er bei dem Heimatabend selbst in Szene setzte, ist ein neues wertvolles Geschenk für seine Heimat und ihre Bewohner, ein Geschenk, das rückhaltlos alle Anerkennung verdient, weil es berufen ist, eine schöne Mission beim Wiederaufbau unseres deutschen Volkstums zu erfüllen.

Oer Tag des deutschen Ochäferbundes i

Die Ortsgruppe Gießen des Vereins für deutsche Schäferhunde hat mit Einverständnis des Winter-

Kommunalpotitische Tagung

5000 nationalsozialistische (Scmcittbcücrfrcfcr in Frankfurt

GPA. Frankfurt.a. M., 14. Jan. heute vor­mittag fand in Frankfurt a. M. eine große kom­munalpolitische Tagung der natio­nalsozialistischen Gemeindevertreter )es Gaues Hessen-Nassau statt. Der ne» ige Saal des Hippodroms war überfüllt, als der Leiter der kommunalpolitischen Abteilung, Bürger- melster Pg. Linder, den Gauleiter, Reichsstatt- ^Uer Sprenger, den Leiter der kommunalpo- lltischen Abteilung der Reichsleitung, Oberbürger- meister Pg. F i e h l e r - München, und dessen Stell­vertreter Pg. Treff- Berlin begrüßte.

Gauleiter Sprenger

Gemeindevertretern in Herzerfrischen- ble nationalsozialistische Fraktur des alten SS f b rr,ftl6 Nicht einhlillen läßt van dem "taub seelenloser mechanischer VerwaUungsarbeit.

Schellnhausen und Romrod von km 39,0041,00

Herstellung einer Zcmentschotterdecke auf der 6-Strahe Rr. 63 zwischen Stein­furth und Bad -Rauheim von km 8,94011,328

Kleinpflasterherstellung auf der v-Strahe Rr. 7 HersfeldSelters- Ortsdurchfahrt Lihberg von km 74,65775,174

Klcinpflafterhersiellung auf der l)-Straße Rr.5Gießen Gelnhausen von km 51,38953,154

Kleinpflasterherstellung auf der 8-Straße Rr. 84 Dorn-AfsenheimRei­chelsheimBingenheim von km 9,59510,495

Kleinpflasterherstellung auf der Bl-Straße Rr. 199 L e h n h e i mh o m b e r g Lehrbach von km 14,25015,150

Kleinpflasterherstellung auf der Bl-Straße Rr. 199 LehnheimHombergLehrbach, Ortsdurchfahrt Homberg von km 16,52316,823

Unser oberhessischer Heimatdichter Georg Heß- Leihgestern schenkte am Samstag im sehr gut be­setzten Gießener Stadttheater einer großen Gemeinde von Freunden der heimatlichen Volkskunst einen schö­nen und denkwürdigen Abend. Aus seiner tiefen Ver­wurzelung mit dem heimischen Volkstum in Land und Stadt und mit dem oberhessischen Heimatboden hat Georg Heß ein neues Werk seiner Dichtkunst geschaffen, das er

Hessisch Volk bei Gang und Tanz"

ct c6.ber halensaqd in Hessen.

In Hessen beginnt die Schonzeit für Hosen am 15. Januar. Offen ist in Hessen nach dem 15. Ja- m-afLI!Ur-no$ bie 3Q9b auf wilde Kaninchen und Wildschwerne.

Un_f.äH[ auf Glatteis. Der im Oberhof ^erk) wohnhafte 32jährige Schriftsteller Hein­rich h a rtma n n glitt am Samstag auf einer* Bereiften Stelle aus und stürme so unglücklich, daß er einen Oberschenkelbruch erlitt und von beri Frei- willigen Scm'tätskolonne in die Eknrurgische Klinik gebracht werden mußte. Ein gleicher Unfall er» eianete sich am gleichen Taae in Dutenhofen. Der 7?.'0hrlge Bahnarbeiter i. R. Jakob Mehrum m Cinrum über der Straße sein Enkel abholen wollte, auf dem Glatteis aus und erlitt ebenfalls einen Oberfchenkelbruch. Die Gi»ße° ner Sawtatskolonne brachte auch diesen bedauerns- werten Verunglückten in die Chiruraische Klinik, r tfaHcne ?Retcb5bantnoten im Um* lauf. In Westdeutschland taucht eine neue Fäl­schung von 20-Reichsmark-Scheinen der Ausgabe vom 11. Oktober 1924 auf, deren Barner durch be­sondere Weichheit und Glätte auffällt. Das Was­serzeichen ift auf der Rückseite durch einen leichten gelblichen Aufdruck vorgetäufcht. Die Blindvräaung auf der Schauseite rechts von dem weiblichen Bild­nis zeigt nur schräagekreuzte Linien. In den hier* durch gebildeten Karos fehlen die ausfüllenden Querstriche. Das weibliche Bildnis macht einen verschwommen-m Eindruck. Die Seriennummern sind auf der Rückseite statt mit schwarz-orüner Farbe mit grasgrün-r Farbe aufgedruckt. Für die Auf- deckung der Fälfcherwerkstatt s"tzt die Reichsbank eine Belohnung bis zu 3000 Mark aus.

Hessisch Volk bei Gang und Tanz

Gin prächtiger Heimatabend im G.eßener Stadttheater.

Immer wieder von stürmischen Zustimmungserklä­rungen unterbrochen, erklärte er, daß es auch für den nationalsozialistischen Gemeindeverwalter die höchste Ehre fein müsse, das Braunhemd zu tragen, und daß man bei aller Arbeit nicht vergessen dürfe' Nationalsozialist zu sein. Nichts veranschaulicht das Maß, in dem die NSDAP, den Staat be­herrscht und weiterbildet, wirksamer, als das äußerliche Bild dieser Kundgebung. Denken wir zurück an all den Terror, mit welchem die kom­munalen Inhaber der örtlichen Polizeigewalt uns drangsalierten, so denken wir auch daran, wie wir uns damals schon zu kommunalpolitischen Tagungen zusammenfanden, wo keiner von uns im Amt war, es höchstens werden wollte.

Aufgabe des Kommunalvertreters ist, natlonal- sozialiftifch zu leben, Opfer zu bringen und ein

Zwei Vorschläge zur Freizeitgestaltung

Lpd. Frankfurt a. M., 13.San. Im Rahmen der ersten Abendveranstaltung der Feierabend- Organisation b e r Deutschen Arbeits­front für die Arbeiter und Angestellten des Ver­waltungsgebäudes der IG.-F a rbenindustrie, Frankfurt a. M., machte das Vorstandsmitglied und Mitglied des Zentralausschusses der IG., Professor Lelck, Ausführungen über die Freizeitge * staltung. Er sagte u. a.: Die Freizeit, die "uns besonders an dem freien Samstag und Sonntag zur Verfügung steht, muß derart angewandt werden, daß wir sowohl den G e m e i n s ch a f t s g e i st, wie auch das Leben der einzelnen Persönlichkeit, die mit der Gemeinschaft untrennbar verbunden ist, fördern. Er schlage vor, daß man aus dem Samstag einen Tag der Gemeinschaft oder des Staa­tes und aus dem Sonntag einen Tag der Familie und der Kultur mache. An dem Tag der Gemeinschaft müßten wir alle'in geeigne­ten Verbünden in Gottes freie Natur hinausmar­schieren, edlen Gemeinschaftsgeist bei Sport und Spiel und Marsch pflegen und so Körper und Geist stählen. Kein Mitglied der Belegschaft, ob jung oder alt, dürfte bei solchen Veranstaltungen fehlen, die wirklich geeignet wären, Gemeinsinn und Gemein­schaftswirken zu fördern. Der Sonntag müßte dann im Kreise der Familie und näheren Freunde zug- bracht werden. Er müßte sein ein Tag des Glückes in der Familie und der inneren Sammlung und der Hingabe an die hohen Werte unserer deutschen Kultur.

Die gesunde Krau gesundes Volk."

Die hessische Negierung ermöglicht kinder­reichen Müttern unentgeltlichen Besuch des Lundestheaters.

Lpd. Darmstadt, 13. Ian. Die Wanderausstel­lung des Deutschen Hygiene-MuseumsGesunde Frau gesundes Volk" wurde hier heute in Anwesenheit von Staatsminister I u ng, der Bür­germeister Haug und Kopp und anderer Ehren­gäste eröffnet.

Nach der Begrüßung durch Derkehrsdirektor Mischer nahm Staatsminister Jung das Wort. Er überbrachte die besten Wünsche des Herrn Reichs- tatthalters in Hessen, Sprenger, und erklärte, daß er diese Ausstellung um so lieber eröffne, da sie ein Werk von ganz besonderem Wert darstelle. Sie olle zeigen, daß die deutsche Frau körperlich gesund erhalten und ihr eine dauernde geistige Frische ver­liehen werde. Gerade die Frau in den Familien der sog. unteren Stände sei ein geplagtes Wesen, und es fehle ihr oft die Möglichkeit, sich geistig zu erholen, um den Kampf mit dem Dasein bestehen zu können. Die F r e i z e i t o r g a n i s a t i o nK r a f t d u r ch Freude" werde auch hier eine Bresche schla­gen. Die hessische Regierung mache von sich aus den Anfang damit, daß von jetzt ab jeder Frau, die mehr als drei Kinder geboren Halle, jeden Monat einmal der kostenloseBesuch desLandes- theaters ermöglicht werde. Im gleichen Sinne wurden auch Verhandlungen mit den Lichtspiel­häusern gepflogen werden.

Im Namen der Darmstädter Aerzte sprach Dr. S ch u ch a r d t, der der Hoffnung Ausdruck gab, die Ausstellung möge eine wertvolle Hilfe sein im ^ampf gegen die vornehmste Aufgabe, nicht nur Krankheiten zu heilen, sondern vor allem zu ver­hüten. Anschließend übernahm Dr. Schucharbt die Führung durch die Ausstellung.

benannte und das von ihm und einer Anzahl Trachtengruppen in wirkungsvoller Weife im Gie­ßener Stadttheater zur Erstaufführung gebracht wurde. Dem Heimatdichter und dem Abend gereichte es dabei zur besonderen Auszeichnung, daß Mini­sterialrat Ringshausen als Führer der Land­schaft Rheinfranken-Nassau-hessen im Reichsbund Volkstum und Heimat persönlich zu der Erstauffüh­rung erschienen war und seiner vollen Befriedigung wiederholt sichtbar Ausdruck gab.

Die Trachtengruppen waren von folgenden Orten gestellt: Hüttenberger Tracht aus Niederkleen bei Butzbach und Watzenborn (Kreis Gießen), die Mar­burger Tracht aus Erxdorf (Kreis Marburg), die Schwälmer Tracht aus Röllshausen (Kreis Ziegen- O^in), die Katzenberger Tracht aus Ruhlkirchen (ftreis Alsfeld), die Schützer Tracht aus Harters­hausen (Kreis Lauterbach), die Tracht der Rhön aus Gersfeld in der Rhön.

5)err Luft- Gießen leitete den wertvollen Abend mit einem Vorspruch ein, in dem der Heimat ein wohlverdientes herrliches Loblied gesungen wurde und die hohen ideellen Werte des mit feiner Heimat­erde verwurzelten bodenständigen Volkstums in tref­fenden, eindringlichen Worten zur Geltung kamen. Als anschließend der Vorhang hochging, sah man auf der Bühne in großem Halbkreis gruppiert das prächtige Bild der verschiedensten Trachtengruppen mit ihrem künstlerischen Führer Georg Heß selbst in der Nolle des alten hessischen Bauern. Der far­benfrohe Aufmarsch dieser Trachtengruvpen wurde allenthalben mit herzlicher Freude begrüßt.

Georg Heß leitete sodann feine Darstellung des Hessisch Volk bei Sang und Tanz" mit einer länge­ren Ansprache in Versform ein, in der er das wurzelechte Volkstum der oberhessischen Heimat schilderte, die mannigfaltigsten Beziehungen zwischen Stadt und Land besprach und erneut feine bei früheren ähnlichen Gelegenheiten schon immer ins Bolk getragene, anerkennenswerte Parole ausgab:

Stabt und Land Hand in Hand",

ba nur auf diese Weise bas vom Führer und der neuen Staatsidee getragene Aufbauwerk gelingen kann, hierauf ließ Georg h e ß Vertreterinnen und Vertreter der verschiedensten Trachtengruppen auf­marschieren, die in fein geschliffenen Versen der Dichtung über ihre Heimat berichteten und der­gestalt zum Künder und zugleich Werber für ihre engste Heimat wurden. Zuerst hörte man mit Freude eine Vertreterin des Hüttenbergs, dann folgte ein Mädel aus dem Marburger Land, hier­auf kam die Schwälmer Tracht durch ein junges Bauernmädel und einen jungen Bauer zur Gel­tung, anschließend folgte die Katzenberger Tracht (die Gegend zwischen Schwalm und Antrift), sodann horte man denBalser" in der Schützer Tracht, ihm folgten Madels aus der Rhön und hierauf wieder Vertreterinnen aus dem Hüttenberg.

Sm Anschluß an die Vorträge der heßschen Hei­matdichtung durch die Vertreterinnen und Vertreter der Trachtengruppen sprach Georg h e ß selbst Der» nndenbe Texte zwischen dem Gesang verschiedener choner Volkslieder, wie sie namentlich noch auf bem Lande in Geltung sind, wobei die Kapelle Bender aus Watzenborn in schöner Weife die instrumentale Begleitung stellte. Natürlich fehlte in diesem Zu- ammenhange auch die Darstellung eines gemütlichen

werden, vorgenommen werden. Gruppen von Hirten-, Sanitäts-, Meldehunden usw. werden ge­zeigt. Kein deutscher Schäfer-Hunbebesitzer unb -oe- sitzerin in Gießen unb Umgegend darf bei der Ver­anstaltung fehlen, auch diejenigen Schäferhunbe- Besitzer, welche dem Verein nicht angehören. Die Tiere brauchen nur mit einem guten Halsband unb Leine versehen zu sein, bissige Tiere evtl, mit Maul­korb. Die Vorsitzenden der einzelnen Vereine wer­den ersucht, ihre Mitglieder noch besonders auf die Veranstaltung hinzuweifen.

Vorerst wird gebeten, Zusage umgehend (Land- graf-Philipp-Platz 1) an den Unterzeichneten zu richten. heil Hitler! Georg Klos.

Auch ein Wmterfeidzug

Der Winter mit seinen schrecklichen Härten hat in Deutschland wieder festen Fuß gefaßt. Viele unserer Volksgenossen haben sehr unter ihm zu leiden, denn sie sind so arm, daß sie allein den Kampf gegen die Winternot, gegen hunger und Kälte nicht bestehen können.

Des ganzen deutschen Volkes großes Winterhilfs­werk, das ein schlagender Beweis einer ireuoerbunbe» nen nationalen solidarischen Gesinnung ist, findet seinen erfreulichen Höhepunkt in bemFeldzu g", den die Lotterie des Winterhilfswerks begonnen hat. Auf allen Straßen und Plätzen fordern ihreSol­daten", die mit grauen Pelerinen bekleidet sind, auf, den Angriff gegen hunger und Kälte mit dem Kauf ihrer braunen Lose zu unterstützen.

Dreißig Millionen Lose, von denen jedes nur 50 Pfennig kostet, sind auf diese Weise im Umlauf. Und zwar sind es 30 Serien zu je 1 Million Lose! Jede Serie enthält einen Hauptgewinn von 5000 RM. unb eine Prämie von 5000 RM. Darum barf nie- man-b den Prämienabschnitt wegwerfen! Gewinne bis zu 5 RM. werden gleich vom Verkäufer aus­gezahlt. Die anderen werden auf den Geschäftsstellen der Lotterie, in sämtlichen Lotteriegeschäften, öffent­lichen Spar- unb Girokafsen unb Banken, sowie durch die Reichsleitung der NSDAP., Abteilung Lotterie, eingelöst. Eine eigentliche Niete kann niemand ziehen, denn in diesem braunen Losumschlag befinden sich drei schöne Karten, die Abbildungen aus 2000 Jahren deutscher Geschichte darstellen.

Also ein dreifaches Sieg-Heil zu diesemWinter- feldzug".

ReichSzuschüffe für den Bau von Lust­schuhkellern und -Räumen.

Vom Reichsluftschutzbund, Bezirksgruppe Ober- Hessen-Gießen unb Ortsgruppe Gießen, Bezirks- gruppenleiter Bürgermeister Dr. Hamm (Gießen), wirb uns mitgeteilt:

.Alle Hausbesitzer unb sonst in Frage kommende Kreise machen wir hiermit, auch im Interesse der Arbeitsbeschaffung, ausdrücklich darauf aufmerksam, daß der Herr Minister der Luftfahrt, mit Ver­fügung vom 18. November 1933 L. S. II la Nr. 4078/33, im Einverständnis mit bem Herrn Arbeits- minifter, für Luftschutzraumbauten unb Arbeiten folgenbes bekannt gibt:

Gemäß Ziffer 6 der Zusatzbestimmung über die Gewährung eines Reichszuschusses unb einer Zinsvergütung für Instanbsetzung unb Ergän­zungsarbeiten an Gebäuben jeder Art, wird insbesondere auch für den Ausbau von Räumen für Zwecke des Luftschutzes ein Reichszuschuß gewahrt, der 50 v. h. der Kosten, im Höchst­fälle 1000 Mark beträgt.

Außerdem wird neben dem Reichszuschuß für sechs Jahre eine Zinsvergütung zu 4 v. h. jährlich desjenigen Betrages gewährt, den der Antragsteller über den Reichszuschuß hinaus aus eigenen ober geliehenen Mitteln aufbringt. , ferner hat ber Herr Reichsminister der i Fmanzen mit Verfügung vom 10. Oktober 1933 S. 211986 III nachfolgendes verfügt:

Sm Interesse der Forderung des zivilen Luft­schutzes bestimme ich § 131 Absatz 1 AO. gemäß bas folgende:

Vorbild für seine Gemeinde zu fein. Auch soll er nicht vergessen, daß der Staat nichts ist ohne die UarteL

Die lebendigen Kräfte liegen im NationalsoziaNs. mus und letzten Endes in der deutschen Jugend. Di- Tätigkeit der Partei ist und bleibt die in bie Tot umgesetzte Logik. Wer nicht begreift, baß die Par. tei bas Primäre ist, soll endlich aufhören, in Nationalsozialismus zu machen. In Hessen haben wir freie hanb, dem nationalsozialistischen Ge. meindevertreter die Macht unb die Rechte zu geben, um sein Amt verantwortungsvoll zu verwalten. Durch bas neue preußische Gemeinbeverwaltungs. gesetz ist in Preußen Gelegenheit gegeben, bis zuin 1. April 1934 Orbnung zu schaffen, ein Gesetz, bas angesichts der gegenwärtigen Verhältnisse anschei- nenb noch nicht so gestaltet werben konnte, baß es als lückenlos angesehen werben kann unb jcbenfafls burch ein kommunales Reichsgefetz abge. löst werben wirb.

Nachdem der Gauleiter unter den Heilrufen der gewaltigen Versammlung mit seinem engeren Stab bie Tagung verlassen hatte, um anberen dienstlichen Verpflichtungen nachzukommen, hielt Pg. Treff. Berlin einen Vortrag über bie geschichtliche Ent­wicklung ber Gemeinbeorbnung, ber in gewissenhaft ter Grünblichkeit ben Zuhörern einen guten lieber- blick vermittelte.

Das Hauptthema behandelte in packender Weise ber Amtsleiter für Kommunalpolitik bei der Reichs­leitung,

pg. Oberbürgermeister Fiehler-München.

Keine Redensarten ober Schlagworte, sondern Schiß berung praktischer Beispiele aus ber (Bemeinbearbeit ließen bie vielen Tausenbe in größter Aufmerksam­keit folgen. Immer wieder kam ber Beifall zum Durchbruch.Nicht der Paragraph, sondern der Sinn desselben muß richtunggebend sein. Ueberängstlich- feit grenzt schon an Unfähigkeit, denn sie hemmt bie gesunbe Entwicklung.

Es genügt nicht, daß wir die Macht an uns gerissen haben. Wir müssen nun auch willens fein, mit dem gleichen Schwung und derselben Selbstlosigkeit das Volk zu führen, besser zu führen wie die, die hinweggefegt wurden. Die wichtigste Aufgabe in der Gemeinde ist, das Werk des Führers, die Einigung des Volkes, zu unterftühen, zu stärken und zu fördern.

Dann wird auch bie wirtschaftliche Verwaltung ber (Bemeinben am besten unb sichersten befruchtet. Die Verpflichtung zur Treue am Führer sollte jeden (Bemeinbeoertreter zu Leistungen anspornen, bie bie Voraussetzung sinb für eine Vollenbung bes nationalsozialistischen Staats."

Mit Worten bes Dankes an bie beiden Pg. F i e h l e r unb Treff schloß nach einigen dienst­lichen Bekanntmachungen Pg. Bürgermeister Lin­der die Arbeitstagung, indem er zusammenfassend ausführte: Ein Bürgermeister ist nichts, wenn er nicht gleichzeitig auch Nationalsozialist in Ueberzeugung unb hanblungsweise ist. Wir werden dafür sorgen, daß auch in ber kleinsten (Bemeinbe zuverlässige Nationalsozialisten bie Führung erhalten. In biefer Zuverlässigkeit ber Weltanschauung sehen wir die beste Eignung.

Spinnstubentanzes und landsmannschaftlicher Tänze der einzelnen Gruppen nicht, wobei man viele außerordentlich reizvolle Silber im Tanz kennen lernte. Den Abschluß der eindrucksvollen Darbietung bildete eine oon Georg Heß wieder mit gutem Griff dichterisch geschilderte Verbrüderung zwischen otabt und Land, die in dem gemeinsam gesungenen ersten Vers bes Deutschlandliedes ihren Ausklang fand. Langanhaltende stürmische Beifallskundgebun* aen des Publikums dankten dem Dichter und den Trachtengruppen für bie schone Darbietung.

Ministerialrat Ringshan.en

erschien in diesem Augenblick auf ber Bühne und brachte dem Heimatdichter Georg Heß mit kräfti­gem Händedruck und mit dem deutschen Gruß seinen Dank und seine Anerkennung, zugleich auch für bie Trachtengruppen, zum Ausbruck. Anschließenb hielt s; Rings Hausen eine Ansprache an

bie Besucher, in der er u. a. darauf hin wies, daß der Nationalsozialismus es als eine feiner wichtig­sten Aufgaben ansehe,

das deutsche Volk wieder zu den wertvollen Gütern feiner Vergangenheit, seiner Scholle und seiner erdgebundenen Kraft zurückzuführen, ihm den Glauben an die Heimat, die Liebe zu den deutschen Volksgenossen und den Glauben an

Gott wiederzugeben.

Nachdem durch bie nationalsozialistische Revolution bie spekulativen Kräfte der Fremden und die Ver­herrlichung alles Internationalen ausgeschaltet seien solle auf dem Boden der Liebe zur Heimat, der Liebe zum eigenen Volkstum, des Glaubens an Gott unb an bie starken Kräfte der Heimat, in engster Verbundenheit von Demut und Bescheidenheit, wie­der aufgebaut werden. Insbesondere habe sich der Reichsbund für Volkstum und Heimat für dieses Aufbauwerk bereitgestellt, und ihn gelte es darum zu unterstützen und zu fördern, damit das wieder erstehe, was allen guten deutschen Volks­genossen wertvoll sei: ein neues deutsches Vater- mnd, das Reich der Ehre, derTreue, des Glaubens, der Liebe zu Gott und dem Vaterland. (Stürmische Zustimmung.)

hilfswerks eine Geldsammlung im Januar für arme Volksgenossen beschlossen.

An einem Sonntag im Januar ist Aufstellung mit __... ~

deutschen Schäferhunden. Dann folgt ein Zug durch Reichsministeriums für Volksaufklarung und pro­bte Stadt, wobei Sammlungen von einzelnen Füh->poganda mitteilt, hat ber Generalinfpekteur für bas rem mit geeigneten Tieren, welche von der techni-, deutsche Straßenwesen erneut durch die Deutsche schsn Leitung ber hiesigen Ortsgruppe bestimmt Gesellschaft für öffentliche Arbeiten Mittel für Stra-