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Samstag, 14-3uH 1934

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Oberheßen)

Oie große Kührerrede im Reichstag

Der Führer und die SA. sind eins

GönngsSankmd VekennimszumMrer

für den Führer.

gerichtet hat.

Die

die

Jn-

DieD A Z." betont, die Rede Adolf Hitlers hat die Würde des deutschen Namens über alle Anwürfe erhoben, denen er in einer feindseligen Welt, die uns nicht verstehen will, seit 14 Tagen ausgesetzt war. Die Welt wird sich nicht mehr weigern, das Komplott ernst zu nehmen, das schon den Mör- derHitlers gedungen hatte. In dem Führer, so schließt dieDAZ", der gestern sprach, hat sich nichts geändert, nichts in seinem Verhältnis zur Partei und Bewegung, in seiner Treue zum Volk und erst recht nichts in seiner starren Zielrichtung auf die als Glaubensartikel empfundene Volks­

lassen wurde! So treulos das Verhalten dieser kleinen Führergruppe war, so groß war die Treue dieser beiden nationalsozialistischen Organisationen in der entscheidenden Stunde zu mir. Wenn die SS. mit innerlich wehem Gefühl in diesen Tagen ihre höchste Pflicht erfüllte, dann war nicht minder anständig aber auch das Verhalten der Millionen braver SA.-Männer und SA.-Führer, die, außer dieser Gemeinschaft des Verrats stehend, keine Se­kunde in ihrer Pflichtauffassung wankend wurden.

Dies gibt mir die Ueberzeugung, daß dem nun­mehrigen Stabschef der SA., mit dem mich das Band alter Kampfgemeinschaft verbindet, endlich gelingen wird, die Organisationen entsprechend meinen Richtlinien zu verjüngen und zu einem noch stärkeren Glieds der Bewegung zu machen. Denn niemals werde ist einwilligen, daß etwas zerstört wird, das nicht nur mit den Kämpfen und dem Siege der nationalsozialistischen Bewegung für immer untrennbar verbunden bleibt, sondern das auch ein unmeßbares Verdienst an der Gestaltung des neuen Reiches besitzt. Die SA. hat in diesen für sie wie für mich schwersten Tagen ihre innere Treue bewahrt. Sie hat damit zum dritten Mal unter Beweis gestellt, daß sie mein ist, genau so, wie ich es jederzeit unter Beweis stellen werde, daß ich meinen SA. - Männern ge­höre. In wenigen Wochen wird das braune Hemd wieder die deutschen Straßen beherrschen und jedem eindeutig zu verstehen geben, daß das nationalsozialistische Deutschland nur noch stärker lebt, indem es eine schwere Not überwand.

Lils im März des vergangenen Jahres unsere junge Revolution durch Deutschland brauste, i war es mein höchstes Bemühen, so wenig als möglich Blut zu vergießen. Millionen meiner E ehemaligen Gegner habe ich für den neuen

Staat und namens der nationalsozialistischen Partei einen Generalpardon angeboten, Mil­lionen von ihnen find seitdem zu uns gestoßen und arbeiten am Reubau des Reiches getreu­lich mit. Ich hoffte, daß es nicht mehr nötig fein würde, diesen Staat noch einmal mit der Waffe in der Hand verteidigen

zu müssen. Indem das Schicksal uns diese Prüfung nun dennoch auferlegte, wollen wir uns aber alle geloben, um so fanatischer fest­zuhalten das, was mit so viel Blut unserer besten Männer erst erkämpft und heute wieder durch Blut deutscher Volksgenossen ge­halten werden muhte. So wie ich vor anderthalb Jahren unseren damaligen Gegnern die Versöhnung angeboten habe, so möchte ich auch all denen, die mitschuldig waren an dieser Wahnsinnshandlung, von jetzt ab ebenfalls das Vergessen a n s a g e n. Mögen sie alle in sich gehen und in Erinnerung an diese traurige Rot unserer neuen deutschen Geschichte sich mit aller Kraft der Wiedergutmachung wid­men. Mögen sie jetzt sicherer als früher die große Aufgabe erkennen, die uns das Schicksal stellt, und die nicht gelöst wird durch Bürgerkrieg und L h a o s. Mögen sie sich alle verantwortlich fühlen für das kost­barste Gut, das es für das deutsche Volk geben kann: die innere Ordnung und den inneren und äußeren Frieden, so wie ich bereit bin, vor der Geschichte die Ver­antwortung zu übernehmen für die 24 Stunden der bittersten Entschlüsse meines Lebens, in denen mich das Schicksal wieder gelehrt hat, in banger Sorge mit jedem Gedanken das Teuerste zu umkrallen, was uns auf dieser Welt gegeben ist: Das deutsche Volk und das Deutsche Reich!

Schluß aus dem Hauptblatt.

Nun wurde auch das Vertrauen zu meiner SA. mir zurückgegeben. Dreimal hatte die SA. das Un­glück, Führer zu besitzen das letzte Mal sogar einen Stabschef denen sie glaubte gehorchen zu müssen und die sie betrogen, denen ich mein Vertrauen schenkte und die mich verrieten. Ich habe aber auch dreimal Gelegenheit gehabt zu sehen, daß im Augenblick, in dem eine Handlung sich als Verrat enthüllte, der Verräter einsam und gemieden von allen ver-

Wcttervoraussage.

Ueber dem Kontinent ist der Luftdruck wieder an­gestiegen, die Störungen sind im Ausfällen be­griffen. Wenn auch durch sie vereinzelt noch leichte Niederschläge hervorgerufen werden, so wird sich doch allmählich der hohe Druck durchsetzen und wie­der ruhigeres Wetter veranlassen.

Aussichten für Sonntag: Wolkig mit Aufheiterung, noch schwül, meist trocken.

Lufttemperaturen am 13. Juli: mittags 21,2 Grad Celsius abends 16,4 Grad; am 14. Juli: morgens 15,6 Grad. Maximum 22,4 Grad, Minimum 13,1 Grad Erdtemperaturen in 10 cm Tiefe am 13 Juli- abends 20,5 Grad; am 14. Juli: morgens 18,4 Grad Celsius. Niederschläge 4,9 mm. Sonnenjcheindausr 2/1 Stunden,

Führers nur dem Volke selbst gilt, bann kann und wird das Volk dieses Vergelten durch unauslöschliche Dankbarkeit und Treue gegenüber dem Manne, der sich für jeden einzelnen Volksgenossen in Stücke reißen lassen würde, wenn er angegriffen wird. (Stürmischer Beifall.) Deshalb wissen wix, daß die Treue nach wie vor das feste Fundament bildet, auf dem wir aufzubäuen haben. Und das Vertrauen, das nicht nur die alten Kämpfer, sondern das ganze deutsche Volk ihm entgegenbringt, das ist wohl das Kost­barste, das ein Mensch auf Erden sich erwerben kann.

Wenn heute der Reichstag beschließt: Der Reichstag billigt die Erklärung der Reichsregierung und dankt dem Reichskanzler für feine tatkräf­tige u n d e n t f ch l o f f e n e R e 11 u n g d e s Vaterlandes vor Bürgerkrieg und Ehaos breche über Deutschland herein, so er- was heute das ganze Volk, Mann für Mann und Frau für Frau erklären würde. Und wenn heute das Ausland glaubt, das Ehaos bereche über Deutschland herein, so er­widert das deutsche Volk daraus mit dem ein­zigen Aufschrei: Wir alle billigen immer das, was unser Führer tut. Damit ist die heutige

Sitzung geschlossen.

Das Treuebekenntnis Hermann Gö­rings fand ein unbeschreibliches Echo, und als der Führer nach Schluß der Sitzung den Saal verließ, schlugen ihm immer wieder erneute Wellen der , Liebe und Verehrung entgegen. Als sich das Haus langsam leerte, klangen von der Straße die Jubel- : I rufe der Zehntausende, die den ganzen Weg von : der Krolloper bis zum Reichskanzlerpalais umsäum- ; ten, herein.

erfennung sein, nicht nur der Partei, sondern des ganzen einigen deutschen Volke s. Treue um Treue! Das sei die Parole der neuen Epoche des Aufbaues, die vor uns liegt. Wir alle wollen daran arbeiten, die Grundfesten des Reiches weiter zu stützen und an den schweren Auf­gaben mitzuhelfen, die uns geblieben find. Das Ausland wird nun wissen, woran es ist. Es wird aufhören müssen, auf einen Zwiespalt im deutschen Volk zu rechnen. Es wird sich an der ehernen Ge­schlossenheit aller deutscher Stämme und Stände bie Zähne ausbrechen. Die verschworene Schicksalsge­meinschaft einer einigen Nation von 70 Millionen wird i hr e n Platz an der Sonne z ur Ück­er obern, komme was da wolle. Das ist der Sinn des Appells, den der Führer an fein Volk

Ur. 162 Zweiter Blatt

fr

Das Echo der Berliner presse

Oie Liebe des ganzen Volkes dankt dem Führer für seine Treue.

A u f der Fahrt vom Reichstag zur Reichskanzlei mußte der Führer ein Men­schenspalier durchfahren, das oft 40 bis 50 Glie­der tief war. Besonders am Brandenburger Tor und auf dem Pariser Platz hatten sich unge­heure Menschenmassen gestaut, die den Wagen des Führers umdrängten, hier und da die Sperrketten der SS. durchbrachen, um dem Führer zu zeigen, daß sein Volk Ihn verstanden hat. Auch auf der Fahrt durch die Wil­helm st r a ß e setzten sich diese Kundgebungen fort und steigerten sich fast zu einem Orkan auf dem Wilhelmsplatz vor der Reichskanzlei. Der ganze Wilhelmsplatz war schwarz voll Men­schen, die immer ro i e be r Hochrufe auf den Führer ausbrachten und Lieder der natio­nalsozialistischen Revolution sangen. Genau so be­lebt war das Straßenbild in der ganzen Stadt noch bis tief in die Nachtstunden hinein. UeberaU standen die Menschen beisammen und besprachen die Rede, in den Lokalen war überall bas einzige Thema die Rede. Die Extraausgaben der Berliner Zeitungen mit dem Wortlaut der Rede wurden den Verkäufern fast aus der Hand gerissen. Ganz Ber­lin war bis in die späten Nachtstunden hinein er­füllt von dem großen Eindruck, den die Red« des Führers überall hinterlassen hat.

Am Schluß der immer wieder von minutenlan­gem Beifall unterbrochenen Ausführungen des Führers erhoben sich die Abgeordneten, aber auch i die Zuhörer von den Plätzen und brachten dem Führer stürmische Ovationen dar. Dann sprach der Reichstagspräsident Hermann Göring das aus, was alle, die Zeugen dieser weltgeschicht­lichen Stunde sein konnten, empfanden. Ich selbst, so erklärt Göring u. a., meine Kameraden, hatte oft Gelegenheit, in schwerer Sorge dem Führer Vortrag zu halten über die zahllosen Beweismit­tel, die nach und nach bei uns eingintztzn. Ich habe auch alle die Versuche miterlebt, das Ringen um die Seelen dieser Verlorenen. Ich selber hatte Gelegenheit, noch einmal vor etwa zwei Monaten den Stabschef inständig, fast aus den Knien zu bitten, dem Führer und dem deutschen Volke nicht die Treue zu brechen. Mit lächelndem Darüberhinweggehen war er in dieser Stunde schon entschlossen, den Dolchstoß zu führen. Ich habe aber auch erlebt, w i e immer wieder d e r Füh­rer jedes V e r d i e n st, und mochte es auch noch so klein sein, in die Waagschale ge­worfen hat, und immer wieder versuchte, doch noch das Gute herauszubringen, und er hat ihnen hoch angerechnet, was sie einst für bie Be­wegung getan haben. Als aber dann gewogen wurde, da lag in der anderen Schale bie Not des Volkes, unb bie wog starker unb sie mußte bem Führer um unseres Volkes willen bas Schwert in bie Hanb brücken, unb bas hat er ge­führt.

Das deutsche Volk aber weiß heute, daß es beruhigt leben und schaffen kann. Das deutsche Volk weiß je größer bie Not, desto stärker wird der Führer Das deutsche Volk weiß auch, baß, wenn die Not schier unüberwindlich erscheint, immer wieder der stahl­harte Entschluß des Führers diese Not gemeiftert ha-t und jede künftige meistern wird. Wenn es emp­findet, daß bas ganze Arbeiten und Denken des

von sich gewiesen hat, das G e fühl für Stabilität des neuen Reiches im und Auslande ganz außerordentlich steigern wird. Die gleiche Wirkung wird fein erneutes Bekennt­nis zu der Person des Generalfeldmarschalls und zu dem Bund vom 30. Januar 1933 haben.

DerL o k a l a n z e i g e r" erklärt daß die seeli­sche Gewalt Hitlers über die Deutschen nw großer war als in dieser Stunde, daß das Geschehene ihn der Nation nur noch stärker verbunden hat, und daß sie nie mehr und einmütiger seinem Stern vertraute und seinem Schicksal sich verknüpft suhlte.

DieDeutsche Zeitung" schreibt: Wir alle standen in dieser Stunde der Führerrede unter dem Eindruck eines Menschen von einsamer Große der einer Verantwortung gerecht wurde, die lenseits der Tagesgeschehnisse nur an der Forderung nach dem ewigen Bestand der Nation gemessen werden kann. Zu ihm herauf aber schlägt die Welle der Liebe "sk 0a8 e" Hne'r Bors-nz-itu n g" b-z-ich. net die Rede nicht nur als ein e Ta t d er b e - freienden Aufklärung, sondern darüber bin« IS als einen Akt sittlicher Erziehung. ^Sie erschütterte und belebte, sie klarte und hab aus der verwirrenden Fülle der Ereignisse die ßtrimhaebanten heraus, auf denen das neue SKÄ " Das Blatt hasst, daß auch das Ausland ber Siebe die Beachtung schenkt die die 41USIUI IM . ,lrlS S. A tnnprn VI n ff (1 n HI

Treue um Treue.

Unbeirrbar ging der Weg des Führers gerade­aus. Die politische Offensive, die gerade in den jüngsten Tagen, von London ausgehend, nach einem propagandistischen Trommelfeuer sondergleichen durch den französischen Außenminister vorangetrie- ben worden war, hätten einen außenpolitischen Gegenstoß erwarten lassen. Man hatte fast mit Bestimmtheit erwartet, daß in dieser Nacht ein Manifest des Reichskanzlers ergehen würde. In den letzten Stunden noch folgten bedeutsame Schachzüge der großen internationalen Gegenspieler, deren einer in der Ueberreichung von drei Paktentwürfen durch den englischen Botschafter in Berlin, Rom und Warschau zu erblicken ist.

9e2)Tee,@i?m an ia" meint, dieses Bekenntnis, die !Die Einberufung des Hohen Hauses und die Er- Offenbarung innerster Empfindungen und Entscheid klarung ^r Reichsregierung diente emzig und hnnm>n foi mit Ppinpr h i <»h pt in pn Rede fulers ver-1 allein der Rechtfertigung des 30. Juni, gleichbar. Man müsse die Rede Wort für Wort der zur Unterdrückung der Revolte führte, dient der

lesen die Darlegungen Wort für Wort lesen und ruckha 111 o s e n En thu11ung alter Zustande

ihnen nachdenken dann würden sie nicht nur ver- und Ereignisse, die das junge Deutsche Reich in standen werden sondern i n .d i e H e r z e n d r i n - seinen Grundfesten erschüttert hatten. Es erübrigt qen, wohin s i e zielen. Wer wollte noch zwei- sich, auf den feierlichen Rahmen, der der Sitzung

ein daß Hitler die Abrechnung am 30. Juni nach des Reichstags gegeben worden war, emzugehen.

bestem Wissen und Gewisstn zur Rettung Deutsch- Unabsehbar die Mauer von Menschen aller Stande

- -. »*«- ----- IWÄI-Ä L , oper umsäumten. Straff und ehern die Kette der

9er erste Eindruck im Ausland,

SfflÄK'SÄft »« ö a 5 un9ge he u r e Ausmaß des staatsver- sammlungen, Namen von Klang. Persönlichkeiten, räterischen Anschlages haben in England gro- deren jeder ein Programm bedeutet. Am Regie- « EfÄTn n b Erschütterung her- rungstisch neben dem Führer der Reichsaußenmim- LraeX Ein" führende ' Nachmittagszeitung ster Freiherr °°n Neurath, die Minister Heß, Dr. . A.- Lj,,;*« nm <^rpitnQ um 22 Uhr eine Sonder- Frick, Schwerin-Krosigk, der Vizekanzler von ou"$b°m ÖÄ » ber R-d- P°P°n f°h-t-. dafür im Parkett neben dem kormta Tipr pnnlifrhp Rundfunk übertrug einen Reichsfuhrer der SS, Himmler als seltener Galt Teil der Rede Auch in der Morgenpresse nimmt Alfred Hugenberg. Einige wenige Platze waren bie(£rflärunö beT^eiSsean3ler^ den ersten Platz frei geblieben Hier hätten wohl die Manner sitzen ein und wird überall in größter Aufmachung und können, die den Ehrendienst am Volke mit öem flumpNp in nultem Wortlaut wiedergegeben. All- schändlichen Treiben des Hochverrats vertauscht aLn wi'r"d zumAusdruckg"°brÄ Nhill"r eine allen und die nun in Schmach und Schande emen tehr eingehende Darlegung des staatsverraterischen schrnahligen Tod gefunden haben.

Anicklaaes und der Strafmaßnahmen gegeben habe. Ihnen und ihren Plauen galt die g ofj

Bericht der Times" heißt es:Hitler malte des Führers an die deutsche Ration. Cs uiar er« pin ^aufteVoröentlidies unb schreckliches Bild" - schlitternd, mit allen Fasern des Herzens zu sich- Die übrige Presse berichtete allgemein in großen len, rote dieser Mann gelitten hat unter dem Ver- Scklaazeilen von bensensationellen Enthüllungen" rat und der Treulosigkeit derer, an die er selbst über den Anschlag DerDaily Expreß" zitiert an rückhaltslos geglaubt hatte. Oberster ®ey\d)t5» der Spitze seche? Meldung die Erklärung Hitlers, Herr des deutschen Volkes zu fern, roem Öaft er bie Verantwortung vor ber Ge - hätte es anbers zustehen können als bem alleinigen schickte übernehme. DieDaily Mail" unter- Schöpfer bes Satten Ke\A>es, als beroi Grretter aus teeickt bie ungeheure Begeisterung, mit bem Chaos bes Bolschewismus unb ber Wirtschaft­ler bie Erklärung bes Führers im Reichstag auf- liehen Zerstörung.

genommen würbe. I Niemals bis zu btefer Stunbe hat man erfahren,

* baß Abolf Hitler an ber Schwe11e bes To-

Die große Rebe bes Führers wirb von ber Pa- des geftonben hat, baß ber bezahlte Mürber schon

r i s e r M o r g e n p r e s s e sehr ausführlich wieber- bereitftanb, um ihn im Solbe ber Verräter abzu­gegeben Die berliner Sonderberichterstatter unter- schlachten. Niemals hatte man davon gehört baß bie

streichen ben großen Beifall, burch ben bie Aus- Revolte losbrechen sollte im Name ns ei n e r übrungen bes Reichskanzlers immer wieber unter- eigenen Autorität; baß zwei Tage unb rochen würben enthalten sich aber im allgemeinen Nächte hinburch" baslange Messer ber irrege» einer eigenen Stellungnahme. Die Blätter stellen leiteten Männer im braunen Ehrenkteibe ber SA. ipbock mit einigem Bebauern fest, bah bie in ber in ben Reihen bes Volkes blutigen Ernst machen Wst«°n Pr- "e schon I°it einigen Tagen angeknn- wollte. Zehntaufend- und aber Zehntaufende hat en hinten außenpolitischen Erklärungenihr Leben hmgeben müssen, um ben krankhaften nu^Pbrieben HnbP Treiben bies aber bem Umftanö hbeen unb Machtgelüsten einiger weniger zum ber neuesten außen- Opfer zu bienen. Die Welt weiß heute baß 77 ^Ber» volitilcken Ereignisse nicht genügenb Zeit gehabt räter ben Tob gesunben haben wieviel weniger im

3U prüfen. . al5 selbst bie letzten Unruhen ber letzten Monate in

3n Holland wurde die Rede des Führer- non Frwrkreich « der

vielen Personen Persönlich ab geh ort u wieber sauber ist; baß ber Marschtritt

trotz vorübergehender b ® bn braunen Kolonnen in wenigen Wochen wieder

burchweg hervorragenb verstanden. Sie hat m R 6tr r n ^aUen wird. Die Diplomaten,

,en des in Holland besonders' ZErenhen^^^>cll senden di° die Logen der SroUoper füllten, wissen aus dem einen er chuttemden und zugleich ,v?erwa"igenoen Munde des Führers, daß SA. und

ÄS» so,batcn cin eiflenC5 3U

der Röhmrevolte und über deren Unterdrmkung ^^nen Mark hat ber Stabschef vom beut» von einer außergewöhnlichen menschlichen Große unterschlagen. Gelber, bie er zusozialen

zeugt unb von einer so uberzeugenben Logik unb L^A^ngeforbert unb erhalten hatte. Nie hat Einbringlichkeit mar, Jrnfc sich auch Öem neuen I bas luxuriöse Haus bes ehemaligen

Deutschlanb grunbsatzlich ablehnenb gegenüber betreten, weil es ihm nicht sauber bünfte,

stehenbe Kreise ihrer gerabezu einhammernben jr[ ^erem ^urus unb Wohlergehen nicht bie

Wucht nicht entziehen konnten. Sie wirkte angesichts ^genben erblickte, bie bie Bewegung groß bes Wirrwarrs, ber sich wibersprechenben Senfations- , unb &ie Rettung bes Volkes ermöglicht melbungen unb Pressekommentare auch in Holland gemacht 9

ro i e ein reinigendes (3 e rot 11 er. Steif'acM über diese Vorgänge das Buch

gibt man seinem Erstaunen unb ferner Entrüstung Er hat bas letzte Wort gespro-

barüber Ausbruck, rote eine gewts e Presse es fertig 9 W f verborgen. Der Jubel aber

bringen konnte, menschlich unb PoliWM° unb Volksvertreter in bieser historischen Reichstags­lautere Beroeggrunbe, bie ben Führer zu temem ber orkanartige Beifall, ber aus ber roei-

entfcheibenben Eingreifen am 30. Juni veranlaßten 18, bß5 Sitzungssaales sich fortpflanzte in

zu verbunkeln unb burch Derbachtigungen b^ftchen Gaue bis in bie letzte Hütte hinein herabzufetzen. unbickst zuletzt bas ergreifenbe Treuebekenntnis

Begeisterte Kundgebungen - Ȁ s?

_ x a. rr z I - 3 r j.i ____ Inrthprti

m.rlin 14. Juli (DNB.) Sämtliche Berliner Morgenblätt'er nehmen in ^titeln

.nb!» Ki'l« 8«V«t l »Ätasga

K'Ä'i'XyÄf.. »< schwere Prüfungen nur zu witzeln weiß unb ver­ständnislos dem großen Ringen Deutschlands gegen h^runs alle war der 13. Juli aber VerpsNch. tuna treuer als jemals unsere Au - nabe' zu erfüllen, als Ganzes lieber gut= zumachen, was Halbe unb Faule am ^1)5^ ge= iiinbiat haben. Abolf Hitler kann sich auf fern Volk Ehr verlassen als je zuvor. Er herrscht nicht nur, tenbern er führt unb wirb geliebt. Das roirb ihm

VlÄÄ s. «