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einigungen hält seine 11. Hauptversammlung am 16. und 17. Juni in Pfungstadt, dessen Män­nervereinigung gleichzeitia ihr zehnjähriges Bestehen feiert. Am Samstag ist Vertretersitzung. Der Sonn­tug beginnt mit Festgottesdienst, bei dem Pfarrer Reith (Seeheim) predigt. In der allgemeinen Hauptversammlung am Nachmittag hält Oberkirchen­rat Dr. Müller, der Propst von Starkenburg, einen Vortrag über:Die Gegenwartsaufgaben der Kirche an den evangelischen Männern".

** Wiedersehensfeier ehemaliger 3 6 5er. Die Regimentsoereinigung ehemaliger 365er, Ortsgruppe Frankfurt a. M., veranstaltet am 14. und 15. Juli in Frankfurt a. M. ein Regi­mentstreffen und eine Wiedersehensfeier. Die Regi­mentskameraden werden zur Teilnahme aufgefordert und gebeten, sich bei Kamerad Bernhard, Frank­furt a. M., Karolinger Allee 50, zu melden.

** Großes Soldatenfest in Offenbach. Am 4., 5. und 6. August veranstalten der Artillerie- oerein Offenbach a. M., der Verein ehemaliger 1177322er und die Vereinigung der ehemaligen Nachrichtentruppen in Offenbach a. M. die Weihe ihrer Fahnen. Mit dieser Fahnenweihe wird gleich­zeitig die Feier des 20jährigen Bestehens des Ar- tillerievereins Offenbach a. M. verbunden fein Der Festausschuß fordert zu zahlreicher Teilnahme auf. Für die Feier selbst sind vorgesehen: Begrüßungs­abend mit Fahnenweihe (Samstag, 4. August),

k berr9UrP9en an den Denkmälern, 5 Festzug, Volksfest (Sonntag,

6' Augusts Unb eme Lästerer am Montag, ** & r a y e n g r n p p e d e s VDA. Dem aestri- gen Bericht über die Zusammenkunft der Frauen- biP^ufn65 berichtigend nachzutragen, daß

^ch^^^Eunfte nicht jeden zweiten Mittwoch, stattstn"den^" zweiten Dienstag im Monat hT De i t - Ta g. Der 15. Juni ist der Ge- aachtnistag des Heiligen Veit. Gewöhnlich heißt es von diesem Tag: St. Veit ändert die Zeit, eine Wetterregel, die der Beobachtung Ausdruck gibt, oatz es sich um die Mitte Juni entscheidet, welchen Charakter das Wetter den ganzen Sommer über annimmt, denn häufig bijbet sich um diese Zeit eine charakteristische Luftdruckoerteilung über Europa, die die Witterung maßgebend beeinflußt. Wenn osto, wie es in einer schwäbischen Wetterregel heißt: St. Veit das Häfele verschütt', dann bringt er Regen mit." In vielen Gegenden ist St. Veit der Nothelfer der Langschläfer, die ihn mit den Worten anrufen:Heiliger St. Veit, weck mich zur richt'gen Zeit!"

** D i e Vermietung der Marktlauben für die Zeit vom 1. Juli 1934 bis 30. Juni 1935 betrifft eine Bekanntmachung im heutigen Anzeigen­teil.

Oberheffen

Landkreis Metzen.

Kreis Alsfeld.

Oer Laubacher Ausschuß 4934.

a. Laubach, 13. Juni. Bei schönem Wetter feierten am vergangenen Sonntag bis Dienstag die Laubacher ihr NationalfestDen Ausschuß", der sich eines weit stärkeren Besuches erfreute, als in den letzten Jahren. Das Fest begann am Sonntag­nachmittag mit Volksbelustigung. Am Montag, dem Haupttage, stellte sich gegen 9 Uhr der traditionelle Festzug auf dem Marktplatz auf, der sich dann nach dem Schloßhof bewegte. Der diesjährige Haupt­mann Heinrich Hertel begrüßte den Grafen Georg Friedrich, sowie die gesamte gräfliche Fa­milie und dankte für den gestifteten Hammel und die Hammelsgabe (Kleid). Mit einemHoch" auf die Mitglieder des gräflichen Hauses schloß der Hauptmann seine von echt vaterländischem Geiste getragene Rede.

Der Graf dankte für die Einladung zum Feste und wies auf die große Bedeutung und den tiefe­ren Sinn des Ausschußfestes für die gesamte Ein­wohnerschaft hin. SeinHoch" galt der Vaterstadt Laubach und dem deutschen Vaterlande. Die Teil­nehmer des Festzuges marschierten sodann zum Festplatz, wo das Frühstück eingenommen wurde. Anschließend zogen die einzelnen Sektionen zum Schießen nach den Ständen am Hellenberg. Das Schießen nahm den ganzen Tag in Anspruch. Den Hammel schoß Karl Hartmann und die Ham­melsgabe der Hauptmann Heinrich Hertel.

Auf dem Gabenstand wurden 24 Preise aus- geschossen, die von folgenden Schützen errungen

wurden: 1. Hermann Bohn; 2. Georg S t o f fe l; 3. Heinrich Jäger IV.; 4. Fritz Löwer; 5. Wil­helm Scharf; 6. Hermann Rühl II.; 7. Willy Silß; 8. Heinrich Silß; 9. Heinrich Köhler; 10. Karl Hartmann (Hammelschütze); 11. Hein­rich Hertel (Ausschuß-Hauptmann und Schütze der Hammelsgabe); 12. Anton Oßwald; 13. Wil­helm Franz; 14. Otto Schneidt; 15. Otto Braun; 16. Wilhelm I o ft; 17. Ernst Högy, 18. Karl Becker; 19. Friedrich Silz; 20. Ernst Mönnig; 21. Heinrich Löwer; 22. Karl H ö - g e l; 23. Willy Kreicker. Der beste auswärtige Laubacher Schütze war Dr. Karl Rudolf Fischer (Gießen), dem die von den Deutsch-Amerikanern Bager und F i ß l e r gestiftete Ehrengabe zufiel. Abends wurde dem Hammelschützen die von dem Grafen gestiftete Denkmünze (aus dem Jahre 1920) im Schloß überreicht.

Am Dienstagvormittag fand ein Schweine-, Nutz- und Zuchtviehmarkt statt. Während der Rindviehmarkt gering beschickt war, konnten 387 Ferkel zum Verkaufe stehen. Der Absatz war bei der großen Anzahl der Kauflustigen gut, so daß nur ein geringer Ueberstand vorlieb. Am Nach­mittag marschierte der Vorstand der Ausschuß- Gesellschaft mit den Laubacher Schulkindern unter Vorantritt einer Musikkapelle durch die Straßen der Stadt nach dem Festplatz, wo das schön verlaufene Fest bei Kinderspielen und Volksbelustigung zu Ende ging.

* Holzheim, 13. Juni. Der zehnjährige Sohn des Schmiedes Schwab von hier, der dieser Tage beim Spiel vom Scheunenboden auf die Tenne ab­stürzte und dabei eineu Schädelbruch erlitt, ist den Folgen der schweren Verletzung erlegen.

Kreis Schotten.

I. Ulrich stein, 13. Juni. Im Rahmen der Ver­kehrserziehungswoche fanden auch hier verschiedene Deranstaltungen statt. So wurden dieser Tage auf dem Platz vor dem Gasthaus P f a n n st i e l durch praktische Verkehrsvorführungen zahl­reiche Zuschauer anschaulich belehrt. Abends unter­richtete dann eine öffentliche Lichtbildervorführung über die Gefahren des Verkehrs. Eine wichtige Arbeit wird für unser Städtchen demnächst mit der Fortführung der Kanalisation in An­griff genommen werden Dabei wäre nur zu wün­schen, daß einige Landwirte auch ihre an der Haupt­straße liegenden Düngerstätten in Ordnung bringen ließen, wie dies in den meisten Fällen schon ge­schehen ist

# Aus dem Vogelsberg, 13. Juni. Die Dürre hat den zweiten Schnitt des Klees nicht nach­wachsen lassen, so daß ein empfindlicher Mangel an Grünfutter sich allenthalben bemerkbar macht. Manche Landwirte sind gezwungen, Heu­gras zu verfüttern, oder gar schon gemachtes Heu heranzuziehen. Auch beginnt man die diesjährigen Sprossen an den Hecken auf Armlänge zu schneiden, um sie als Futtermittel zu verwenden. Die mit Wasser gesetzten Dickwurzpflanzen gehen da, wo man ihnen nicht genügend Wasser zuführen kann, durch die Dürre ein, so daß der Setzvorgang wohl oder übel wiederholt werden muß, sobald Regen- wetter eintritt. Die Hoffnung auf Hafer und Gerste, deren Stroh als Heuersatz in Frage kommt, muß begraben werden. Diese beiden Getreidearten haben ganz empfindlich unter der Trockenheit gelitten. Kaum handlang beginnen sie jetzt ihre Aehren und Rispen zu treiben, so daß der Strohertrag sehr ge­ring sein wird.

90 Jahre Feldbergfest.

August Ravenstein, der Begründer des Ieldbergfestes.

w. Alsfeld, 13. Juni. Sanitätsrat Dr. Weber, ein alter Kämpfer der völkischen Bewegung, begeht heute seinen 7 0. Geburtstag. Durch seine rege Tätigkeit für Volk und Vaterland, die mit großen und schweren finanziellen Opfern für ihn verbun­den waren, hat er schon früh zum Gelingen der völ­kischen Sache beigetragen. 1923 und 1924 trat er, nur durch einen kleinen Kreis von Anhängern ge­stützt, in zahlreichen Versammlungen der marxisti­schen Parteien als erfolgreicher Diskussionsredner aus. Durch Wort und Tat, durch bestes Vorbild, hat er die völkische Bewegung allenthalben geför­dert. Als praktischer Arzt und Leiter des hiesigen Kreiskrankenhauses ist sein Ruf weit über die Gren­zen feines Bezirkes hinausgedrungen, auch durch viel fachwissenschaftliche Arbeiten hat sich Dr. We­der einen Namen gemacht. Allseits geschätzt, nicht bloß durch sein großes Wissen, sondern vornehmlich durch die Lauterkeit und Geradheit seines Charak­ters, sowie durch den ungeheueren Tatwillen, der dem echt deutschen Mann zu eigen ist, hat er sich allenthalben Vertrauen und Achtung erworben.

44- Ober-Ohmen, 13. Juni. Die hier abgehal­tene Heugrasversteigerung von den Ge­meindewiesen stand, wie angesichts Des Grasbestan­des nicht anders zu erwarten war, im Zeichen an­ziehender Preise. Die Preise für die einzelnen Stücke waren unterschiedlich. Wenngleich einzelne Parzellen außergewöhnlich hohe Preise aufwiesen (Privat­wiesen, welche mitverkauft wurden), so dürfte die Preissteigerung gegenüber dem Vorjahre bei den Gemeindwiesen etwa 25 bis 30 v. H. betragen, ab­gesehen von dem Wenigerertrag, der überall in un­serer Gegend zu verzeichnen ist.

Kreis Lauterbach.

LPD. Lauterbach, 13. Juni. Im Kreisort Hochwaldhausen ist der 17jährige Hitlerjunge Krähler beim Baden ums Leben gekommen. Der Junge, der bei einem Landwirt in Ilbeshausen be­dienstet war, ging trotz Abratens von Kameraden in e r h i tz t e m Zu st a n d in das Schwimmbad und versank plötzlich im Wasser. Die Leiche wurde nach kurzer Zeit geborgen. Als Todesursache wurde Herzschlag festgestellt.

Das Feldbergsest, das älteste und volkstümlichste Bergfest der Deutschen Turnerschaft kann in diesem Jahre auf ein 90jähriges Bestehen zurückblicken. Wenn wir am 16. und 17. Juni 1934 nicht das 90., sondern erst das 81. Turnfest auf der sagenum­wobenen Taunushöhe begehen, so hat das seinen Grund darin, daß es mit seinen zweiGegnern", der politischen Reaktion des 19. Jahrhunderts und der Unbill der Witterung, nicht immer fertig werden konnte und deshalb der Taunusgipfel in manchen Jahren vergeblich auf feine Freunde aus den rhein- mainifchen Landen warten mußte.

Der Begründer des Feldbergfestes ist der Frank­furter Turnvater August Ravenstein. Er rief, nachdem vorher schon öfter vaterländische Kund­gebungen der Turner und Sänger stattgefunden hatten, 1844 zum ersten Feldbergfest auf.

6000 Menschen, darunter auch der deutsche Frei­heitsdichter Ferdinand F r e i l i g r a t h, versam­melten sich am 23. Juni 1844 auf der Berges­höhe zu einem echten deutschen V o l k s s e st, der ersten großen Kundgebung für Volkstum und Heimat in unserer rhein-mainischen Landschaft.

Für die Turner und Sänger und sonstigen Volks- freunde, die damals mit mancherlei Mühen die Höhen erstiegen, gab es keine Staatengrenzen. In ihren Köpfen und Herzen lebte nur der eine Ge­danke: Deutschland! Einheit und Freiheit; Heimat, Volk und Vaterland! Das war das Sehnen, war die Hoffnung, die alle mit glühender Begeisterung er­füllte. Ravenstein verlieh d e m in feiner zündenden Festansprache beredt Ausdruck:

Die Saat, die wir in reinster Absicht und edler Begeisterung säen, wird einst ihre guten Früchte tragen; die Strahlen, die der von den Fesseln eines siechen, kränkelnden Leibes befreite Geist entsendet, werden ein neues Leben in deutschen Landen ent» > zünden; der Sänger klangreiche Lieder werden da­

zwischen tönen, und so wie wir jetzt im wohl ge­schlossenen Kreise vereint stehen, so wird dereinst un­ser Volk stehen in Licht und Liebe und versöhnt, ein starkes großes Volk, daß wir dies alle freudig und zuversichtlich hoffen, darauf laßt uns die Hüte schwingen, darauf ertöne weithin über die deutschen Lande ein donnerndes Hoch!"

Es waren erhebende, begeisternde Festspiele, die dem ersten Feldbergfest sein Gepräge gaben. Steine grenzten die herrliche Naturbühne auf dem Feld­berg ab, auf der der Hanauer Turnwart Schär11 - n e r, der Führer der Hanauer Turnerscharen im Sturmjahre 1848, die turnerischen Hebungen leitete und der bekannte Liederkomponist Heinrich N e e b (geboren in L i ch in Oberhessen) die Massen­chöre der Sänger dirigierte. Bis zum Jahr 1869 war A. Raven st ein der Obmann des Ausschus­ses, der das Feldbergfest vorbereitete und durch­führte. Die Nachfolger Ravensteins in der Leitung erhielten dem Bergfeste bis auf den heutigen Tag die ihm vom Gründer gegebenen volkstümlichen Wesenszüge und wahrten auch beim Ausbau des Festes treu die alte Heberlieferung, mit ernster Ar­beit im Dienst von Volk und Vaterland edle Freude und Fröhlichkeit verbindend.

Daß A. Ravenstein den Turnern eines der älte­sten und schönsten Feste deutschen Volkstums und deutscher Polksgemeinschaft geschenkt hat, verpflich­tet, bei der 90. Wiederkehr des Gründungstages des Feldbergfestes zu ganz besonderem Dank. Wir er­innern uns in diesem Jubiläumsjahre aber auch gerne wieder der vielen anderen Derienste, die sich Frankfurts Turnvater als Mensch und Vorkämpfer deutschen Turnertums erworben hat.

Am 4. Dezember 1809 in Frankfurt a. M. gebo­ren, erlernte A. Ravenstein den Buchhandel und widmete sich besonders dem Studium der Karto­graphie. Er wurde General-Post-Direktions-Sekretär

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auf dem Gchiffenberg

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der gesamten SA.-Reserve-Kavelle

(Leitung: Musikzugführer B. Herrmann.) VolkStänze/Aetgen/JNännerchöre/Gr.Zapfenstreich anschließend Tanz im Freien

(Kapelle Bender, Watzenborn-Steinberg). Bei eintretender Dunkelheit:

Illumination des Klosterhofes und des Gartens. Abbrennen einesSonnenwendreuers

(Feuerwruch und Ansprache).

Eintritt 20 Pf., Kinder frei.

Halbstündlicher Autobus-Verkehr ab 2 Uhr nach­mittags vom Ludwigsvlatz. Privatautos und Kraft­fahrräder halten an dem angewiesenen Parkplatz vor dem Schiffenberg. 356»d

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Am Samstag, dem 16. Juni, abends 8 Uhr

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Konzert erster Künstler I

Amtliche Bekanntmachungen des Krersamts Gießen.

Betr.: Durchführung der Fleischverkaufsordnung; hier: den Verkauf von Hackfleisch.

Nach § 5 der Polizeiverordnung über den Verkehr mit Fleisch und allen übrigen von Tieren herstam­menden Fleischwaren vom 18. Oktober 1924 darf Hackfleisch während der warmen Jahreszeit nicht vorrätig gehalten werden, sondern ist bei Bedarf stets frisch herzustellen. 3561C

Das Kreisamt weist auf diese Vorschrift erneut hin und empfiehlt, ihre Durchführung zu überwachen.

Betr.: Bekämpfung der Tuberkulose.

Die Sprechstunden der Fürsorgestelle für Lungen­kranke in der Medizinischen Poliklinik finden für die Besucher aus den Landgemeinden des Kreises Gießen jeden TNonlagnachmittag von 4 bis 5 Uhr statt.

Lungenkranke und Krankheitsgefährdete, die in ärztlicher Behandlung find, bedürfen einer Heber- weifung des Arztes in die Lungenfürsorgestelle.

Unbemittelte werden unentgeltlich beraten.

Bekanntmachung.

Betr.: Vermietung der Marktlauben.

Die Marktlauben werden für die Zeit vom 1. Juli 1934 bis 30. Juni 1935 neu vermietet. Die Bedin­gungen für die Vermietung find bei der Stand­zeichenstelle auf dem Wochenmarkt und im Stadt- Haus, Bergstraße 20, Zimmer Nr. 12, erhältlich. Schriftliche Angebote sind unter Verwendung eines Angebotsschejns in verschlossenem Umschlag mit der Anschrift:Angebot zur TNarktlaubenvermietung" versehen, bis spätestens zum 21. Juni 1934 im Stadt- Haus, Bergstraße, abzugeben. 3555C

Gießen, den 14. Juni 1934.

Bürgermeisterei Gießen: Bartholomäus.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister, Abteilung A, wurde eingetragen: 3566D

Am 25. 2Hai 1934 bei der Firma Leopold Rofen- zweig, Gießen: Die Firma ist erloschen.

Am 27. 2Uai 1934 bei der Firma Schuhhaus Meyer, Gießen: Die Firma ist erloschen.

Am 7. Juni 1934 bei der Firma Jean Dem & Co., Gießen: Die Firma ist mit Aktiven und Passiven und mit der Firma auf die errichtete Gesellschaft mit beschränkter Haftung Jean Dern & Co. in Gießen übergegangen.

Am 8. Juni 1934: Die Firma Schuhhaus Dora Derzbach, Gießen. Inhaberin ist Wilhelm Derzbach Ehefrau, Dora, geb. Kaupp, Gießen. Dem Wilhelm Derzbach in Gießen ist Prokura erteilt.

3n unser Handelsregister, Abteilung B, wurde eingetragen:

Äm 7. Juni 1934: a) bei der Firma Berliner Textil- und Manufaktur-Waren-Versand, G.m.b.h., Zweigstelle Gießen: Die Firma ist erloschen, b) Die Firma Jean Dern & Co., Gesellschaft mit beschränk­ter Haftung, Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist die Fortführung der seitherigen, unter der Firma Zean Dern & Co. in Gießen betriebenen Spezial­geschäfte in Baumaterialien und des angegliederten Betonwerks mit Baustoffgroßhandlung und Zement­warenfabrik. Das Stammkapital beträgt 71 000, Reichsmark. Geschäftsführer find Kaufmann Oskar Gutmann aus Gießen und Diplom-Ingenieur Wil­helm Stratmann aus Berlin-Steglitz. Der Gesell- schaftsvertrag ist am 16. April 1934 festgestellt. Die Gesellschaft wird durch mindestens zwei Geschäfts­führer ober durch einen Geschäftsführer und einen Prokuristen vertreten.

Am 9. Juni 1934 bei der Firma Herren-Beklel- dungshaus Gesellschaft mit beschränkter Haftung, vormals Gebrüder Stamm in Gießen: Die Firma ist inHerren-Bekleidungshaus, Gesellschaft mit be- schränkter Haftung" geändert.

Gießen, den 13. Juni 1934.

_______________Hessisches Amtsgericht.

Geschäfts-Drucksachen Rechnungen

Briefblätter

Briefumschläge bei Brühl. Schulstraße 7 KSSSL*.